
Original Technisches Handbuch
I D 1 3 0 / 2 2

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Copyright
Copyright by
Kärcher Industrial Vacuuming GmbH
Robert-Bosch-Straße 4-8
73550 Waldstetten
GERMANY

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1 Angaben zur Sicherheit ......................................................................................................................... 6
1.1 Begriffe ............................................................................................................................................... 6
1.1.1 Betrieb ............................................................................................................................................ 6
1.1.2 Instandhaltung ............................................................................................................................... 6
1.1.3 Qualifiziertes Personal ................................................................................................................... 6
1.2 Symbole ............................................................................................................................................. 6
1.3 Allgemeine Sicherheitsinformationen ................................................................................................ 8
1.4 Nur bei Variante mit Saugarm: .......................................................................................................... 9
2 Anlieferung, innerbetrieblicher Transport, Auspacken .................................................................... 10
2.1 Anlieferung ....................................................................................................................................... 10
2.2 Innerbetrieblicher Transport............................................................................................................. 10
2.2.1 Abmessungen und Gewicht. ........................................................................................................ 10
2.3 Auspacken ....................................................................................................................................... 10
2.4 Verpackungsmaterial ....................................................................................................................... 11
2.5 Lagerbedingungen ........................................................................................................................... 11
2.5.1 Hinweis zur Lagerung .................................................................................................................. 11
3 Gerätebeschreibung............................................................................................................................. 12
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ................................................................................................ 12
3.1.1 Staubklasse „M“ ........................................................................................................................... 12
3.2 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung ........................................................................................ 12
3.2.1 Staubklasse „M“ ........................................................................................................................... 12
3.3 Nur bei Variante mit Saugarm: ........................................................................................................ 13
3.3.1 Einschränkung des Verwendungszweckes ................................................................................. 13
4 Aufbau und Funktion ........................................................................................................................... 14
4.1 Hauptmaße ...................................................................................................................................... 14
4.2 Technische Daten ............................................................................................................................ 14
4.3 Nur bei Variante mit Saugarm ......................................................................................................... 15
5 Hauptkomponenten .............................................................................................................................. 16
5.1 Schema „Rohluft-/ Reinluftstrom“ .................................................................................................... 16
5.2 Nur bei Variante mit Saugarm: ........................................................................................................ 17
6 Inbetriebnahme ..................................................................................................................................... 18
6.1 Erstinbetriebnahme .......................................................................................................................... 18
6.2 Anschluß an eine Absaugquelle (z.B. Bearbeitungsmaschine)....................................................... 18
6.3 Montageanweisung Rohrleitung ...................................................................................................... 19
6.4 Montageanleitung Schlauch ............................................................................................................ 19
6.5 Nur bei Variante mit Saugarm: ........................................................................................................ 21
6.6 Nur bei Variante mit Saugarm: ........................................................................................................ 21
7 Betrieb, Bedienung............................................................................................................................... 22
7.1
Mindestluftvolumenstromkontrolle
................................................................................................ 22
7.2
Abreinigung der Filterpatrone
........................................................................................................ 22
7.3 Entleerung des Sammelbehälters ................................................................................................... 23
8 Störungssuche und Störungsbeseitigung ........................................................................................ 25
8.1 Sicherheitshinweise ......................................................................................................................... 25
8.2 Erste Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ................................................................................... 26
9 Wartung/Instandsetzung ..................................................................................................................... 27
9.1 Wartungsvorschriften ....................................................................................................................... 27

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9.2 Tabelle Wartungsintervalle .............................................................................................................. 27
9.3
Ersetzen der Filterpatrone
............................................................................................................. 28
9.4
Vorgehensweise beim Wechsel der Filterpatrone
....................................................................... 28
9.5 Stromlaufplan ................................................................................................................................... 29
9.6 nur bei Variante mit Saugarm: ......................................................................................................... 29
10 Außerbetriebsetzung, Lagerung ......................................................................................................... 31
11 Entsorgung ........................................................................................................................................... 32
12 EG-Konformitätserklärung .................................................................................................................. 33

Angaben zur Sicherheit
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Angaben zur Sicherheit
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1 Angaben zur Sicherheit
1.1 Begriffe
1.1.1 Betrieb
beinhaltet Aufstellung, Inbetriebnahme (Bereitstellung zur Nutzung), Bedienung (Betätigung, Ein-
und Ausschalten, usw.).
1.1.2 Instandhaltung
beinhaltet Überprüfung und Pflege (Inspektionen, Revisionen), Wartung, Instandsetzung
(Fehlersuche mit Reparatur).
1.1.3 Qualifiziertes Personal
sind Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung, Erfahrung und Unterweisung sowie ihrer Kenntnisse
über einschlägige Normen, Bestimmungen, Unfallverhütungsvorschriften und Betriebsverhältnisse,
von dem für die Sicherheit der Anlage Verantwortlichen berechtigt worden sind, die jeweils
erforderlichen Tätigkeiten auszuführen und dabei mögliche Gefahren erkennen und vermeiden
können.
1.2 Symbole
HINWEIS
Zeichnet Informationen aus, die keine Personenschäden betreffen.
Diese Information enthält zusätzliche Arbeitshilfen oder allgemeine Hinweise.
VORSICHT
Gefährliche Situation, die eine leichte bis mittelschwere Verletzung nach sich ziehen könnte, wenn sie
nicht vermieden würde. Diese Information ist strengstens zu beachten, um Geräteschäden oder
Umweltschäden zu vermeiden!
WARNUNG
Gefährliche Situation, die eine schwere Verletzung oder den Tod nach sich ziehen könnte, wenn sie
nicht vermieden würde.
GEFAHR
Gefährliche Situation, die mit Sicherheit eine schwere Verletzung oder den Tod nach sich zieht, wenn
sie nicht vermieden würde.
Bedeutung der Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung ist Teil des gelieferten Produkts.
Die Betriebsanleitung behält über die gesamte Lebensdauer des Produkts Gültigkeit, sofern
keine technische Änderung vorgenommen wird.
Bei Veräußerung des Produkts, muss die Betriebsanleitung an den nachfolgenden Besitzer
oder Benutzer weitergegeben werden.
Diese Information muss vor Erstinbetriebnahme gelesen werden.
WARNUNG – Vor Benutzung der Maschine die Anweisungen lesen

Angaben zur Sicherheit
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CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung bedeutet „Communautés Européennes“. Sie ist das äußere Zeichen
dafür, dass ein Produkt den dem Hersteller auferlegten Anforderungen der Europäischen
Gemeinschaft entspricht.
Benutzung nur mit Sicherheitsschuhen (n. EN ISO 20345)
Benutzung nur mit Arbeitshandschuhen
Atemschutz benutzen (EN 149:2001)
Schutzkleidung benutzen (n. EN 13982-1)
Schutzbrille benutzen (n. DIN EN 166 1349-BT)
Vor Beginn der Arbeiten Netzstecker ziehen!
Vor Beginn der Arbeiten freischalten!
Beim Betreiben elektrischer Maschinen stehen zwangsläufig bestimmte Teile davon unter
gefährlicher Spannung oder mechanischer Beanspruchung!
Warnung vor Handverletzungen!
Recyclingsymbol
Diese Information ist zu beachten, um die Umwelt zu schonen!

Angaben zur Sicherheit
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1.3 Allgemeine Sicherheitsinformationen
WARNUNG
Beim Betreiben elektrischer Maschinen stehen zwangsläufig bestimmte Teile davon unter
gefährlicher Spannung oder mechanischer Beanspruchung!
• Aufgrund ihrer funktionell bedingten elektrischen und mechanischen Eigenschaften können
Maschinen schwerste gesundheitliche und materielle Schäden bewirken. Dies vor allem, wenn
Verwendung, Betrieb und Instandhaltung nicht bestimmungsgemäß erfolgen, oder unzulässige
Eingriffe vorgenommen werden!
Alle elektrischen Tätigkeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden. Alle
mechanischen Tätigkeiten dürfen nur nach Betriebsanleitung ausgeführt werden (siehe Kapitel
Wartung/Instandsetzung). Das Gerät darf nur von qualifiziertem Personal, welches die
Betriebsanleitung gelesen und verstanden hat, bedient werden.
Vor dem Gebrauch muss die Bedienperson mit Informationen, Anweisungen und Schulungen über
die aufzusaugenden Stoffe, einschließlich des sicheren Verfahrens der Beseitigung des
aufgenommenen Materials, versorgt werden.
• Alle Hinweise und Angaben auf den Maschinen müssen beachtet werden!
• Die einwandfreie und sichere Nutzung dieser Maschine setzt sachgemäßen Transport,
sachgemäße Lagerung sowie bestimmungsgemäßen Betrieb und sorgfältige Instandhaltung
voraus!
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich) mit eingeschränkten
physischen, sensorische oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels
Wissen benutzt werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person
beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen wie das Gerät zu benutzen ist. Kinder sollten
beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
• Der Betrieb des Geräts ist nur auf bis zu 10° geneigtem Untergrund mit ausreichender
Tragfähigkeit zulässig.
VORSICHT
Benutzung nur mit Sicherheitsschuhen (n. EN ISO 20345)
• Beim Zusammenbau der Maschinenteile keine Gliedmaßen zwischen zusammenzufügende Stellen
halten. Beim Bewegen der Teile Gliedmaßen rechtzeitig aus enger werdenden Räumen
herausziehen.
• Es ist darauf zu achten, dass die Netzanschlussleitung nicht durch überfahren, quetschen, zerren
und dergleichen verletzt oder beschädigt wird, ggf. das Gerät sofort außer Betrieb setzen!
• Die Netzanschlussleitung ist regelmäßig auf Anzeichen einer Verletzung oder Alterung zu
untersuchen!
• Kupplungen von Netzanschlussleitungen müssen mindestens spritzwassergeschützt sein!
• Die Inbetriebnahme ohne Filter oder einem beschädigten Filter ist nicht zulässig.
• Das Sauggerät darf nicht betrieben werden, wenn an Verschlüssen oder Aufhängungen etc.
Verschleiß festgestellt wird. Bitte fordern Sie umgehend den Service an, oder senden Sie den
Industriesauger zur Instandsetzung an:
Kärcher Industrial Vacuuming GmbH
Abt. Service
Robert-Bosch-Straße 4-8
73550 Waldstetten
Tel: +49(0)7171-94888-523

Angaben zur Sicherheit
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1.4 Nur bei Variante mit Saugarm:
Wartungsarbeiten und Reparaturen am Saugarm dürfen nur von einer unterwiesenen, oder
ausgebildeten Fachkraft durchgeführt werden.
Gasfedern dürfen nur im entspannten Zustand ein-, oder ausgebaut werden. Beachten Sie die
Unfallverhütungsvorschriften (UVV).
Es dürfen nur Original Kärcher Ersatzteile verwendet werden.

Anlieferung, innerbetrieblicher Transport, Auspacken
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2 Anlieferung, innerbetrieblicher Transport, Auspacken
2.1 Anlieferung
Lieferumfang mit ausreichend dimensioniertem Flurförderfahrzeug auf ebenen Untergrund abladen.
2.2 Innerbetrieblicher Transport
Lieferumfang gegen Verschieben oder Kippen gesichert mit ausreichend dimensioniertem
Flurförderfahrzeug zum Aufstellort transportieren.
2.2.1 Abmessungen und Gewicht.
Verpackung
L (mm) 1200
B (mm) 800
H (mm) 1700
Gewicht mit
Verpackung (kg)
173
2.3 Auspacken
Vergewissern Sie sich, dass keine Bauteile in der Verpackung verbleiben.
Lieferumfang: -Sauggerät
-Technisches Handbuch
HINWEIS
Das Sauggerät von Kärcher Industrial Vacuuming GmbH wird auf einer Palette montiert angeliefert.
Wenn das Gerät jedoch mit einem Gabelstapler von der Palette gehoben werden soll, muss vorher der
Staubbehälter weggenommen werden, damit dieser nicht beschädigt wird.

Anlieferung, innerbetrieblicher Transport, Auspacken
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2.4 Verpackungsmaterial
Die Verpackungsmaterialien müssen gemäß den geltenden Rechtsvorschriften entsorgt werden.
Korrekte Entsorgung dieses Produkts (Elektromüll) (Anzuwenden in den Ländern der Europäischen
Union und anderen europäischen Ländern mit einem separaten Sammelsystem)
Die Kennzeichnung auf dem Produkt bzw. auf der dazugehörigen Literatur gibt an, dass es nach
seiner Lebensdauer nicht zusammen mit dem normalen Haushaltsmüll entsorgt werden darf.
Entsorgen Sie dieses Gerät bitte getrennt von anderen Abfällen, um der Umwelt bzw. Der
menschlichen Gesundheit nicht durch unkontrollierte Müllbeseitigung zu schaden. Recyceln Sie das
Gerät, um die nachhaltige Wiederverwertung von stofflichen Ressourcen zu fördern. Private Nutzer
sollten den Händler, bei dem das Produkt gekauft wurde, oder die zuständigen Behörden
kontaktieren, um in Erfahrung zu bringen, wie sie das Gerät auf umweltfreundliche
Weise recyceln können. Gewerbliche Nutzer sollten sich an Ihren Lieferanten wenden. Dieses Produkt
darf nicht zusammen mit anderem Gewerbemüll entsorgt werden.
Recyclingsymbol
Diese Information ist zu beachten, um die Umwelt zu schonen!
2.5 Lagerbedingungen
2.5.1 Hinweis zur Lagerung
Sollte der Industriesauger längere Zeit nicht betrieben werden, so ist er in trockenen, staub- und
erschütterungsfreien Räumen aufzubewahren.
Temperatur T: -10…+40°C
Feuchtigkeit: max. 85%

Gerätebeschreibung
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3 Gerätebeschreibung
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
HINWEIS
Dieses Gerät, das in betriebsbereitem Zustand ausgeliefert wird, ist als Trockensauger für den
Einsatz in Gewerbe und Industrie konzipiert, z.B. in Hotels, Schulen, Krankenhäusern, Fabriken,
Läden, Büros und Vermietergeschäften. Er eignet sich besonders zum Aufsaugen von Stäuben.
Entstauber sind für den Anschluss an stauberzeugende Maschinen geeignet.
Vorsicht! Dieses Gerät ist nur zur Trockenanwendung bestimmt und darf nicht im Freien unter
nassen Bedingungen verwendet oder aufbewahrt werden!
Die Maschine darf nur betrieben werden, wenn alle Filter richtig eingesetzt und unbeschädigt sind.
WARNUNG
3.1.1 Staubklasse „M“
Warnschild auf dem Gerät beachten!
Staubklasse „M“ beinhaltet die Staubklasse „L“.
Das Gerät ist geeignet für trockene, gesundheitsgefährliche, nicht brennbare Stäube mit
Arbeitsplatzgrenzwert ≥ 0,1mg/m³ nach Staubklasse M (max. Durchlassgrad < 0,1%) gemäß DIN
EN 60335-2-69 Anhang AA:2010.
3.2 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
HINWEIS
Für alle Personen- und Sachschäden, die aus nicht bestimmungsgemäßer
Verwendung entstehen, ist der Betreiber und nicht der Hersteller der Maschine
verantwortlich !
• Einsatz im Freien nicht gestattet!
WARNUNG
Dieses Gerät ist nicht geeignet zum Auf- bzw. Absaugen von brennbaren Stäuben.
Dieses Gerät ist nicht geeignet zum Auf- bzw. Absaugen von brennbaren Flüssigkeiten
(entzündlich, leicht entzündlich, hoch entzündlich nach Gefahrstoffrecht Richtlinie 67/548 /
EWG) (Flammpunkt unter 55°C) sowie Gemischen brennbarer Stäube mit brennbaren
Flüssigkeiten.
Der Sauger ist nicht für den Betrieb in explosionsgefährdeten Räumen zugelassen!
GEFAHR
Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung besteht Explosions- und Brandgefahr!
3.2.1 Staubklasse „M“
Warnschild auf dem Gerät beachten!
Das Gerät ist nicht geeignet für Staubklasse „H“.
Das Gerät ist nicht geeignet für krebserregende Gefahrstoffe gemäß GefStoffV §10, TRGS 905
bzw. TRGS 906.
Das Gerät ist nicht geeignet für Asbest gemäß TRGS 519.

Gerätebeschreibung
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HINWEIS
Zum Saugen von brennbarem Staub wird ein Gerät der Ausführung Bauart 22 benötigt!
3.3 Nur bei Variante mit Saugarm:
Mit dem Industrieabsaugarm können Staub und feine Feststoffe abgesaugt werden.
3.3.1 Einschränkung des Verwendungszweckes
Mit dem Industrieabsaugarm dürfen nur nach vorheriger Typ-Prüfung durch eine autorisierte
Prüfanstalt (z.B. TÜV) brennbare , explosive Gase oder Stäube abgesaugt werden.

Aufbau und Funktion
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4 Aufbau und Funktion
4.1 Hauptmaße
4.2 Technische Daten
Technische Daten Einheit 50 Hz
Spannung [V]
Δ230 Y400
Leistung [kW]
2,2
Schutzart
IP 55
Stromaufnahme [A]
Δ7,6 Y4,3
Luftfördermenge [m³/h]
1600
Unterdruck [mbar]
35
Lärmpegel [dB(A)]
72
Gewicht
[kg]
ca. 150
Wirkungsgrad IE3
86,1% cosφ0,85

Aufbau und Funktion
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4.3 Nur bei Variante mit Saugarm
Größe Absaugerfassung: Ø140mm
Gesamtlänge: 3000mm
Maße im Detail: L1: 290 + xxx mm; L2: 590mm; L3: 1050mm, L4: 1100mm; L5:155mm

Hauptkomponenten
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5 Hauptkomponenten
5.1 Schema „Rohluft-/ Reinluftstrom“

Hauptkomponenten
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5.2 Nur bei Variante mit Saugarm:
Gasfeder unterstützter selbsttragender Industrieabsaugarm mit außenliegenden Gelenken.
Gasfedern dürfen nur im entspannten Zustand ein- oder ausgebaut werden.
Bei jeglicher Beschädigung der Gasfedern sind diese sofort gegen Original-Ersatzteile
auszutauschen. Beachten Sie dabei die Unfallverhütungsvorschriften (UVV).

Inbetriebnahme
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6 Inbetriebnahme
VORSICHT
6.1 Erstinbetriebnahme
Achtung:
• Elektrische Arbeiten durch eine Elektrofachkraft durchführen lassen!
• Das Gerät bei normaler Raumtemperatur, im Trockenen, auf ebener Fläche, nicht im Freien
aufstellen! Die beiden Lenkrollen arretieren.
• Vor Inbetriebnahme darauf achten, dass das Gerät für den Arbeitsbetrieb und für die Instandhaltung
genügend Stellfläche mit entsprechendem Sicherheitsabstand zugeteilt wird.
• Prüfen: Die Betriebsspannung des Geräts gleich der des Stromnetzes. Erst dann den Netzstecker
einstecken.
• Der Hauptschalter auf dem Schaltkasten dient zum Ein- und Ausschalten. Rote Drucktaste
gedrückt (Schalterstellung=0), dann ist Entstauber ausgeschaltet. Grüne Drucktaste gedrückt
(Schalterstellung=1), dann ist Entstauber eingeschaltet.
Achtung:
• Vor Inbetriebnahme Motordrehrichtung prüfen! Richtungsangabe siehe
roter Pfeil
(Motorgehäuse). Bei falscher Drehrichtung das Gerät im Netzstecker mittels eingebautem
Phasenwender umpolen. Durch Drehen der im Isolierteil des Steckers eingebauten Polstifte mittels
eines Schraubendrehers, wird die Drehrichtung des Ventilatorantriebes geändert. Die falsche
Drehrichtung bewirkt eine Überhitzung, geringeren Luftvolumenstrom und eine geringere
Absaugleistung.
WARNUNG
Maschine darf nur in TN-Netzen mit geerdetem Neutralleiter betrieben werden!
6.2 Anschluß an eine Absaugquelle (z.B. Bearbeitungsmaschine)
• Bevor das Gerät an die Bearbeitungsmaschine angeschlossen wird, muss eine Funktionsprüfung
entsprechend der späteren monatlichen Prüfung vorgenommen werden.
• Das Gerät muss über ein Schlauch/Rohrleitungssystem mit der Absaugquelle
(Bearbeitungsmaschine) fest verbunden werden.
• Beim Anschluss eines Absaugschlauches ist darauf zu achten, dass nur elektrisch leitfähige
Schläuche verwendet werden und dass die elektrische Verbindung zwischen Schlauch und Stutzen
einwandfrei ist. Wird ein so genannter "Spiralschlauch" verwendet, so muss die Metallspirale abisoliert
und nach dem Aufstecken des Schlauches mit einer Rohrschelle auf die Wand des Absaugstutzens
gedrückt werden (Erdungsmöglichkeit).
• Nach Anschluss des Absaugschlauches (und ggf. des Zubehörs) an die Bearbeitungsmaschine wird
zuerst der Entstauber in Gang gesetzt Drücken der grünen Drucktaste am Hauptschalter
(Schalterstellung 1), dann die Bearbeitungsmaschine einschalten.
• Beim Ausschalten ist die umgekehrte Reihenfolge einzuhalten. Zuerst die Bearbeitungsmaschine
ausschalten, dann erst beim Entstauber am Hauptschalter die rote Drucktaste (Schalterstellung 0)
drücken (ausschalten).
• Grundsätzlich bedeuten zusätzliche Schlauchlänge sowie Zubehörteile immer einen zusätzlichen
Druckverlust. Die optimalen Arbeitsbedingungen bestehen dann, wenn eine Staub-/Spänequelle direkt
über den kürzestmöglichen Schlauchanschluss an das Sauggerät angeschlossen ist!
• Während des Betriebes darf der Standort der Maschine nicht verändert werden!

Inbetriebnahme
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6.3 Montageanweisung Rohrleitung
Pos. Beschreibung
1 Rohrleitung
2 Erdungspunkt
3 Bördeldichtring
4 Spannring
5 Erdungslitze 6mm²
6.4 Montageanleitung Schlauch
Pos. Beschreibung
1 Schlauchschelle
2 Drahtspirale gebogen, Kontakt zu blankem Stahlrohr
3 Spiralschlauch Typ „D“

Inbetriebnahme
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HINWEIS
Bei Verwendung von EPDM Dichtungen muss an der Innenseite der Bördelungen die Farbe entfernt werden,
damit eine durchgehende Erdung gewährleistet ist.
Pos. Beschreibung
1 Dichtung
2 Standardrohr
3 Einschieberohr
4 Spannring
Die Ringdichtung in leitfähiger Ausführung dient als Verbindung zwischen Einschieberohr und Standardrohr.
Es muss an der Umbördelung, wo der Dichtring anliegt und am Mantel des Einschieberohrs die Farbe
entfernt werden, damit eine durchgehende Erdung gewährleistet ist.

Inbetriebnahme
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6.5 Nur bei Variante mit Saugarm:
Beachten Sie die Unfallverhütungsvorschriften (UVV).
Der Industrieabsaugarm muss an einer festen, stabilen Unterlage, oder Auflage befestigt werden.
6.6 Nur bei Variante mit Saugarm:
Hinweise und Sicherheitshinweise:
- Der Entstauber ID 130/22 kann mit dem hier dokumentierten Industrieabsaugarm betrieben
werden. Hierzu muss der ID 130/22 mit einer Metallplatte augestattet sein, an der der Absaugarm
mittels 8 Schrauben befestigt wird (siehe Bild oben)-> Platte ist standardmäßig an den Geräten ID
130/22 angebracht.
- Den Entstauber 130/22 mit Industrieabsaugarm nur auf horizontaler Ebene aufstellen und
betreiben. Ist der Aufstellort geneigt, besteht die Gefahr des Kippens von Entstauber und des
Industrieabsaugarms mit dem Risiko einer Gefährdung von Personen, sowie von Sachschäden.
- Den Entstauber ID 130/22 bei Ortsveränderungen nur fortbewegen durch Ziehen am Griff, der am
Entstauber angebracht ist, nicht durch Ziehen am Absaugarm!
Allgemein darf der Absaugarm nur vorsichtig und zum Zwecke der Neupositionierung auf eine
Absaugstelle bewegt werden. Starkes Ziehen, insbesondere wenn sich der Absaugarm bereits in der
max. Streckung befindet ist verboten!
Pos. Beschreibung
1 Metallplatte mit 8-Loch-Bohrung
2 Erdungsmöglichkeit für Absaugarm

Betrieb, Bedienung
22/33
7 Betrieb, Bedienung
7.1
Mindestluftvolumenstromkontrolle
Es ist zu beachten, dass der absaugende Luftvolumenstrom einen Mindestwert nicht unterschreitet. Auf
diesen jeweiligen vom Absaugstutzen-Querschnitt der Bearbeitungsmaschine abhängigen
Mindestvolumenstrom ist die Überwachungseinrichtung mit Hilfe des Differenzdruckschalters einzustellen.
Die Neueinstellung/Umstellung des Differenzdruckschalters darf nur von einer dafür eingewiesenen
Person durchgeführt werden.
Zuerst wird das Gerät abgeschaltet. Auf der transparenten Kunststoff-Abdeckung des
Differenzdruckschalters, kann man dann von außen mittels Verstellwerkzeug (Innen-Sechskantschlüssel,
Größe 6) den gewünschten Unterdruck (siehe Tabelle) wählen. Der gewünschte Wert ist der weißen
Dreieckmarkierung zuzuordnen. Das Gerät ist wieder betriebsbereit und dem neuen benötigten
Mindestluftvolumenstrom entsprechend angepasst.
Aus der nachfolgenden Tabelle können die Werte für die durchzuführenden Einstellarbeiten entnommen
werden:
Absaugstutzen-
Querschnitt
q (cm
2
)
Stutzen- Ø
(mm)
Mindestluftvolumenstrom
V mind. (m
3
/h)
Einstellwert auf der Skala
P (Pa)
< 50,3
80
362 3260
< 78,6
100
565 3110
< 113,0
120
813 2740
< 154,0
140
1100 2460
7.2 Abreinigung der Filterpatrone
Je dichter die Ablagerungen auf der Patronenoberfläche werden, umso weniger Luft durchströmt die
Patronen und der Luftvolumenstrom nimmt ab.
Praxisbezogen wurde der Mindestluftvolumenstromwert bei 20 m/s definiert. Über den
Differenzdruckschalter erfolgt die Mindestluftvolumenstrom-Überwachung.
Ist der untere Grenzwert (Mindestluftvolumenstrom) erreicht, leuchtet die gelbe Warnleuchte auf.
Das
Gerät
muss abgereinigt werden.
Hierfür benutzt man die Kurbel zur manuellen Abreinigung auf der Filterkammerabdeckung. Die Kurbel
dreht man im Uhrzeigersinn ca. 10x -20x langsam in Richtung der Pfeilmarkierung im Kreis.
VORSICHT
• Betätigt man die Kurbel in entgegengesetzter Richtung (gegen den Uhrzeigersinn), kann dies zur
Beschädigung der Filterpatrone führen.
• Die Abreinigung mit der Kurbel darf erst dann beginnen, wenn der Motor zum Stillstand gekommen ist.

Betrieb, Bedienung
23/33
7.3 Entleerung des Sammelbehälters
Der Staub-/Spänesack im Container ist bei Erreichen der maximalen Füllhöhe - siehe Kontrolle durch das
Sichtfenster - und stets nach dem täglichen Gebrauch des Entstaubers zu entleeren. Ablagerungen von
Spänen und Staub bis zum oberen Rand des Container-Sichtfensters bedeutet: "Füllhöhe für die
Mediumablagerung" erreicht, optimaler Arbeitsbetrieb nicht mehr gewährleistet .
Es wird empfohlen, umgehend den Staub-/Spänesack gegen einen neuen zu wechseln:
• Die beiden arretierbaren Laufrollen des Entstaubers feststellen.
• Zuerst darauf achten, dass die beiden Laufrollen Nr. 21 nicht nach innen zeigen, ansonsten kann der
Container nicht ordnungsgemäß bewegt werden. Die beiden Laufrollen dürfen beim Rangieren des
Containers nicht nach innen zeigen, ansonsten kann der Container nicht ordnungsgemäß bewegt
werden
• Das Gerät ist auszuschalten und der Netzstecker ist abzuziehen.
• Anheben der Arretiervorrichtung Nr. 141 (siehe auch Foto unten), gleichzeitig den Griff Nr. 23 der
Hebe- und Senkvorrichtung des Containers nach oben drücken und Arretiervorrichtung loslassen. Der
Griff bleibt oben durch die Arretierungsvorrichtung Nr. 141. Indem der Griff der Hebe- und
Senkvorrichtung des Containers nach oben gedrückt wird (verbleibt oben durch
Arretierungsvorrichtung), wird der Container von der Filterkammer getrennt und über die Hebe-und
Senkvorrichtung nach unten zum Boden bewegt. Mit Hilfe der 4 Container-Laufrollen kann er vom
Entstauber weggeschoben und ggf. zu einer innerbetrieblichen Entsorgungsstelle transportiert werden
• Der Staub-/Spänesack muss vorsichtig verschlossen werden.
• Die Entnahme des Staub-/Spänesackes aus dem Sammelcontainer kann dann "vor Ort" oder bei der
innerbetrieblichen Entsorgungsstelle erfolgen. Die Entsorgung hat fachgerecht und entsprechend den
örtlichen Bestimmungen zu erfolgen!
• Beim Einlegen eines neuen Staub-/Spänesackes ist darauf zu achten, dass dieser an den Wänden
des Containers glatt anliegt und an der Oberkante möglichst wenig Falten wirft.
• Den über den Container hinausragenden Teil des Staub-/Spänesackes so weit hochschieben, bis die
beiden Containerhalterungen Nr. 11 sowie die Gummidichtungsmanschette (Verbindung
Unterdruckleitung von Container zu Filterkammer/Rohluftseite) bzw. die Platte der
Gummidichtungsmanschette Nr. 35 frei sind.
• Der Container wird zu den Halterungen Nr. 11 geschoben. Den leeren Container leicht anheben und
auf die Halterungen führen. Danach die Arretierungsvorrichtung Nr. 141 anheben und den Griff der
Hebe- und Senkvorrichtung vorsichtig ganz nach unten führen.
• Die Gummidichtung an der Oberkante des Containers muss luftdicht an die Filterkammer angedrückt
sein. Bitte darauf achten, dass die Platte der Gummidichtungsmanschette sauber an der
Containerwand anliegt, da ansonsten durch Undichtheit Falschluft angezogen wird und das
Unterdrucksystem im Container nicht mehr funktioniert. oder die Erdung zwischen Container und
Entstauber-Gehäuse nicht mehr gewährleistet ist.
• Danach ist der ID 130 wieder betriebsbereit.

Betrieb, Bedienung
24/33
• Bevor der Griff Nr. 23 von oben nach unten gedrückt wird um den Sammelbehälter zu fixieren, immer
die Arretierungsvorrichtung Nr. 141 entriegeln durch Anheben. Wird dies nicht berücksichtigt, kann der
Hebe- und Senkmechanismus beschädigt werden!
• Beim Verschließen und Wechseln des Staubsacks bzw. Entleeren des Containers ist das Einatmen
von Staub möglich. Geeignete Staubmasken und Schutzkleidung verwenden.
VORSICHT
• Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass bei neu eingelegtem bzw. noch nicht mit Spänen/ Staub
angehäuftem Staub-/Spänesack beim Einschalten des Entstaubers der Luftvolumenstrom nicht
unterbrochen ist. Dies wäre bspw. dann der Fall, wenn der Schlauch komplett verstopft wäre oder
bei einer Abzweigung oder einem Y-Stück alle Schieber geschlossen wären. Die Folge wäre, dass
der Staub/Spänesack sofort nach dem Einschalten des Entstaubers durch den großen Unterdruck
(Pmax bei Luftvolumenstrom 0 m/s) in die Filterpatrone gesogen würde.
• Wird der leere Filtersack in die Filterpatrone gesogen (bspw. durch vorgenannten Sachverhalt),
muss ein neuer Filtersack eingelegt werden, da die Möglichkeit nicht auszuschließen ist, dass der
Staub-/Spänesack beschädigt wurde.

Störungssuche und Störungsbeseitigung
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8 Störungssuche und Störungsbeseitigung
8.1 Sicherheitshinweise
WARNUNG
• Vor Beginn jeder Arbeit am Industriesauger, besonders aber vor dem Öffnen von Abdeckungen
von unter Spannung stehenden oder sich bewegenden Teilen, ist der Industriesauger oder die
Anlage vorschriftsmäßig frei zuschalten bzw. den Stillstand der Antriebseinheit abzuwarten
• Die nachstehend genannten Maßnahmen dürfen erst dann zurückgenommen werden, wenn der
Industriesauger wieder vollständig montiert und die Wartung, Instandhaltung abgeschlossen ist.
• Die üblichen Sicherheitsregeln lauten hierbei z.B. nach VDE 0105:
– Freischalten
– Gegen Wiedereinschalten sichern
– Spannungsfreiheit feststellen
– Benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.

Störungssuche und Störungsbeseitigung
26/33
8.2 Erste Maßnahmen zur Störungsbeseitigung
HINWEIS
Alle unter folgender Tabelle aufgeführten Störungen können selbst behoben werden. Sollten jedoch
größere oder anders gelagerte Störungen auftreten, unbedingt Kundendienst der Kärcher Industrial
Vacuuming GmbH verständigen. Tel. +49(0)7171-94888-0
Wartungsarbeiten nach Beschreibung im Kapitel Wartung/Instandsetzung durchführen.
Störung Mögliche Ursache Behebung
Motor läuft nicht
Netzanschlussleitung
nicht eingesteckt
Stecker einstecken
Motorschutzschalter ausgelöst Motorschutzschalter einschalten
Vorsicherung defekt
Sicherung 16 A träge ersetzen
Kabelbruch Netzanschlussleitung ersetzen
Absaugleistung zu gering Filterkuchen zu groß abreinigen
Behälter überfüllt Staub-/Spänesack wechseln
Unterdruckleitung
Container / Rohluftraum
verstopft
Durchlässigkeit prüfen, ggf.
Verstopfung beseitigen
Spänesack wird angesogen
Gummidichtung Filterkammer/
Container prüfen und ggf. instand
setzen
Drehrichtung falsch Stecker umpolen
Filterpatrone zugesetzt
Abreinigungsvorgang überprüfen, ggf.
Patrone ersetzen
Staubdurchschlag im
Reinluftbereich
Filterpatrone verschlissen oder
beschädigt
sofort neue Filterpatrone einsetzen!!!
dichter Sitz der Filterpatrone
nicht mehr gewährleistet
Spannschrauben nachziehen
Abdichtung Abreinigungswelle/
Filterpatrone defekt
Abdichtung ersetzen
Zunahme der Lautstärke Drehrichtung Ventilator falsch CEE-Stecker umpolen
Bauteil(e) gelöst festen Sitz aller
Maschinenteile überprüfen

Wartung/Instandsetzung
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9 Wartung/Instandsetzung
Vor Beginn der Arbeiten Netzstecker ziehen!
9.1 Wartungsvorschriften
HINWEIS
• Sorgfältige und regelmäßige Wartungs-und Instandsetzungsarbeiten sind erforderlich, um eventuelle
Störungen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen, bevor diese sich zu umfangreichen Schäden
entwickeln können.
• Haftung und Garantie durch Fa. Kärcher Industrial Vaccuming GmbH wird nur bei sachgemäßer
Behandlung und Einhaltung der nachfolgend erläuterten Wartungshinweise übernommen.
Wartungs- und Servicearbeiten müssen immer mit geeigneten Arbeitshandschuhen
durchgeführt werden, um sich nicht zu verletzen und sich nicht mit kontaminierten Stoffen zu
verunreinigen
WARNUNG
• Diese Arbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.
• Beim Austausch oder Reparatur der Anlage müssen alle Erdleiter wieder angeschlossen werden!
9.2 Tabelle Wartungsintervalle
Intervall
(bei 1-Schichtbetrieb)
Überprüfen Wartungsarbeit
Täglich Gerät oder Teile davon auf
Beschädigung
Sichtprüfung
Kabelverbindung auf
Beschädigung
Sichtprüfung
Ist Staub-/ Spänesack im
Container eingelegt?
Sichtprüfung
Monatlich
Mindestvolumenkontrolle (gelbe
Warnleuchte)
Funktionsprüfung
Ob Undichtheiten am Filter
festzustellen sind (Staubfahnen)
Sicherheitsprüfung
Jährlich Filterpatrone Filterpatrone bei Bedarf
wechseln
Lager der Absaugturbine Lager bei Bedarf wechseln
Sichtprüfung, ob sich im
Ventilatorraum Staub abgesetzt
hat, ggf. Staub entfernen

Wartung/Instandsetzung
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9.3 Ersetzen der Filterpatrone
Nach einer längeren Betriebszeit muss man die Filterpatrone durch eine neue ersetzen.Grund hierfür ist die
Tatsache, dass sich die Poren des Filtermaterials im Laufe der Zeit langsam zusetzen und sich nicht mehr
abreinigen lassen. Ein Wechsel der Filterpatrone ist dann notwendig, wenn die Abreinigungsintervalle
unverhältnismäßig kurz werden. Der Nenn-Luftvolumenstrom für den Arbeitsbetrieb ist nicht mehr
gewährleistet.Ergibt die Sichtprobe im Reinluftbereich des
Geräts
einen Staubdurchschlag (Staubfahne), so
bedeutet dies, dass die Verschleißgrenze der Filterpatrone erreicht ist und ebenfalls ein Austausch zwingend
erforderlich ist.
WARNUNG
• Bei der Durchführung der Arbeiten muss unbedingt persönliche Schutzausrüstung (Einweganzüge,
Maske und Schutzbrille) getragen werden!
• Die Gefährdung anderer Personen bei diesen Arbeiten muss ausgeschlossen werden!
9.4 Vorgehensweise beim Wechsel der Filterpatrone
• Das Gerät ist auszuschalten und vom Stromnetz trennen!
• Die beiden arretierbaren Lenkrollen des Enstaubers feststellen
• Die Handabreinigungskurbel abnehmen.
• Die 8 Schrauben M6 der Filterkammer-Abdeckung herausdrehen und die Abdeckung abnehmen.
• Das Erdungskabel vom Deckel der Filterpatrone abziehen.
• Die Filterpatrone ist durch 3 Zentrierdorne fixiert. Die Filterpatrone über die Abreinigungswelle durch
leichtes Verkanten herausziehen, um den durch die 2 Abstreifer im Innern der Filterpatrone erzeugten
Widerstand zu überwinden.
Das Einsetzen der neuen Filterpatrone erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Anmerkungen:
• Bitte darauf achten, dass die an der Kurbel befestigte Filzdichtung nicht beschädigt wird.
• Die 8 Schrauben zuerst „über Kreuz“ jeweils leicht lösen, danach erst ganz aufschrauben. Beim
Zuschrauben ebenfalls „über Kreuz“ die Schrauben anschrauben, danach gegenüberliegend die
Schrauben jeweils fest zuschrauben!
• Der Ausbau der alten und der Einbau der neuen Filterpatrone sollte nur von qualifiziertem und dafür
eingewiesenem Personal durchgeführt werden.
• Beim Austausch die Filterkammer in Augenschein nehmen. Insbesondere auf mögliche Staubfahnen
bzw. auf sonstige Beschädigungen an Abreinigungswelle, Gummiabstreifern etc. achten.
• Die Auflagefläche für die Filterpatronen-Gummiabdichtung muss insbesondere vor Einbau der Patrone
gründlich gesäubert sein, um möglichen Undichtheiten vorzubeugen.
• Die Filterpatrone in einem verschließbaren Behältnis (z.B. Plastiksack) unter Beachtung der bereits
beschriebenen Sicherheitsvorkehrungen nach den örtlichen Bestimmungen entsorgen. Bitte beachten
Sie, dass bei den vorgenannten Arbeiten eine Partikel-Filtermaske P2 getragen werden muss.
HINWEIS
Die Unterdruckleitung des Containers zur Filterkammer/Rohluftbereich des Geräts ist bei jedem Wechsel
des Staub-/Spänesackes auf Verstopfung zu kontrollieren. Eine eventuelle Verstopfung der
Unterdruckleitung führt zu einem Ansaugen des Staub-/ Spänesackes in den Innenbereich der Filterpatrone
und damit zu einem starken Nachlassen des Volumenstromes bzw. zum Aussetzen der Absaugfunktion.

Wartung/Instandsetzung
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9.5 Stromlaufplan
Nr. Zg. Beschreibung Hersteller
1 M1 Asynchron. Motor Y3PE-90L2B35, IE3,3~, 400V, 50Hz,2,2kW, 4,3A 2880U/min, Moll Motor
2 K1 Motorschutzschalter SM1E-6,3, 690V, 6,3 A
OEZ-
Siemens
3 B1 Differenzdruckschalter JDL 116A, 250…5000 Pa, 500V/5A, IP54 ALRE
4 F1 Sicherung 230V/1A Moeller
5 H1 Signalleuchte gelb HIS-95-Y, 230V AC, IP54
OEZ-
Siemens
9.6 nur bei Variante mit Saugarm:
Vergewissern Sie sich bei Wartungsarbeiten, dass der Industrieabsaugarm von anderen Personen nicht in
Bewegung gesetzt werden kann. Verletzungsgefahr durch Kollision und Quetschungen.
Beachten Sie die Unfallverhütungsvorschriften (UVV).
Der Industrieabsaugarm ist regelmäßig optisch im Betriebszustand zu kontrollieren. Bei

Wartung/Instandsetzung
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Veränderungen gegenüber dem Normalzustand muss unverzüglich die Ursache festgestellt und
entsprechend behoben werden.
Die von außen zugänglichen Schraubverbindungen müssen regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls
nachgezogen werden.
Einstellen der Gelenke:
1. Schraubverbindungen an den Gelenken fest anziehen (auf Block)
2. Schraubverbindungen langsam lösen bis sich der Absaugarm leicht. positionieren lässt (der
Absaugarm hält jede Stellung selbst)
Wartungs- und Inspektionstermine Jährlich:
- Schrauben nachziehen.
- Spannungsrisse und Verschleiß überprüfen.
- Nietverbindungen überprüfen.

Außerbetriebsetzung, Lagerung
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10 Außerbetriebsetzung, Lagerung
WARNUNG
• Das Gerät abschalten und den Netzstecker aus der Netzsteckdose ziehen.
• Das Anschlusskabel aufrollen.
• Den Sammelbehälter leeren, gemäß den Anweisungen im Kapitel “Betrieb, Bedienung“).
• Reinigung des Gerätes wie im Kapitel. “Wartung, Instandsetzung“ vorgesehen.
• Bei Ansaugung aggressiver Substanzen, den Behälter mit sauberem Wasser ausspülen.
• Das Gerät an einem trockenen Ort und außerhalb der Reichweite von unbefugtem Personal
aufbewahren.
• "ACHTUNG" – Dieses Gerät darf nur in Innenräumen aufbewahrt werden!

Entsorgung
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11 Entsorgung
WARNUNG
• vorstehendes Kapitel "Außerbetriebsetzung, Lagerung" beachten!
• Die Filtereinsätze sind je nach abgesaugtem Medium umweltgerecht getrennt zu entsorgen.
Das Gerät gemäß den geltenden Rechtsvorschriften entsorgen.
Korrekte Entsorgung dieses Produkts (Elektromüll) (Anzuwenden in den Ländern der Europäischen
Union und anderen europäischen Ländern mit einem separaten Sammelsystem)
Die Kennzeichnung auf dem Produkt bzw. auf der dazugehörigen Literatur gibt an, dass es nach seiner
Lebensdauer nicht zusammen mit dem normalen Haushaltsmüll entsorgt werden darf. Entsorgen Sie
dieses Gerät bitte getrennt von anderen Abfällen, um der Umwelt bzw. der menschlichen Gesundheit
nicht durch unkontrollierte Müllbeseitigung zu schaden. Dieses Produkt darf nicht zusammen mit
anderem Gewerbemüll entsorgt werden.

EG-Konformitätserklärung
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12 EG-Konformitätserklärung
EG-Konformitätserklärung im Sinne der Maschinenrichtlinie
2006/42/EG Anhang II 1A
Das nachfolgend beschriebene Produkt:
Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Bezeichnung: Entstauber
Typ: ID 130/22
Seriennummer: 99825060xxxxxx
Baujahr: 03.2025
hergestellt von: Kärcher Industrial Vacuuming GmbH
Robert-Bosch-Straße 4-8
73550 Waldstetten
Bevollmächtigter für die
Zusammenstellung der technischen
Unterlagen
Telefon: +49(0)7171-94888-0
Telefax: +49(0)7171-94888-28
Alexander Haag Abt:
Konstruktion
Robert-Bosch-Straße 4-8
73550 Waldstetten
stimmt mit den folgenden EG-Richtlinien überein:
EG-Richtlinie (2006/42/EG)
EMV-Richtlinie (2014/30/EG)
EG-Richtlinie (2011/65/EU, RoHs)
Nachstehende harmonisierte Normen wurden angewendet:
EN ISO 12100:2010 Sicherheit von Maschinen - Allgemeine Gestaltungsleitsätze -
Risikobeurteilung und Risikominderung
EN 60204-1 Sicherheit von Maschinen; Elektrische Ausrüstung von Maschinen,
Teil 1: Allgemeine Anforderungen
Waldstetten, 27.03.2025 T. Wahl A. Haag
Managing Director Director R&D
