VT-150-D Ventura 150

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VT-150-D photo

Ventura 150-200T Deluxe German Manual.pdf

This is the main product document for model VT-150-D.

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Ventura 150/200T
Installations- und Bedienungshandbuch
Spectra Watermakers
Katadyn Desalination LLC.
2220 S. McDowell Blvd. Petaluma, CA 94954
Phone: 415-526-2780 Fax: 415-526-2787
techsupport@spectrawatermakers.com
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3
Inhalt
Vorbereitung ....................................................................................................................... 5
Einleitung .................................................................................. 6
Installationsgrundlagen ....................................................................................................... 7
Ventura Leitungssystem ...................................................................................................... 8
Installation des Produktwasser-Leitungssystems und Druckmesserschlauchs .................. 9
Montage der Parker und John Guest Schlauchfittings...................................................... 10
Anweisungen zu den Spectra Hochdruck-Fittings............................................................. 12
Verdrahtung ...................................................................................................................... 13
Installation und Anweisungen für den optionalen Z-Ion .................................................. 14
Inbetriebnahme der Anlage .............................................................................................. 18
Tests mit künstlichen Meerwasser.................................................................................... 19
Normalbetrieb und Süßwasserspülung ............................................................................. 20
Optimierung der Dauer der Süßwasserspülung ................................................................ 21
Wartung, Lagerung und Fehlerbehebung ................................... 22
Empfohlene Ersatzteile ..................................................................................................... 23
Wartung ............................................................................................................................. 24
Einführung in die Chemikalien von Spectra ...................................................................... 26
Lagerungsverfahren .......................................................................................................... 28
Einwinterung mit Propylenglykol ...................................................................................... 29
Membranreinigung ........................................................................................................... 30
Ventura Durchflussprüfung ............................................................................................ 31
Fehlerbehebung ................................................................................................................ 33
Technische Merkblätter ................................................................................................. 34
Teilenummern ................................................................................................................... 40
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5
Vorbereitung
Gerät auspacken und prüfen, dass während des Transports keine Teile beschädigt wurden.
Transportschäden müssen innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden.
Den Lieferschein verwenden, um sicherzustellen, dass alle zur Anlage gehörigen Teile im
Lieferumfang erhalten haben. Keine Verpackungsmaterialien entsorgen, bevor nicht alle
aufgeführten Teile gefunden und zugeordnet werden konnten. Die kleineren Geräteteile sind
auf der Teileliste der Anlage aufgeführt.
Hinweis! Wir übernehmen keine Haftung für fehlende Teile, die nicht innerhalb von dreißig
Tagen nach Lieferdatum gemeldet wurden.
Vor der Installation genau mit dem Anlagenschema, den Komponentenfotos und den
Beschreibungen vertraut machen.
Die Anlage auslegen. Vor Beginn der Installation bestimmen, wo die einzelnen Module und
Komponenten platziert werden. Sicherstellen, dass genügend Freiraum um die Komponenten
zum Entfernen von Filtern und Warten des Systems vorhanden ist. Vor Beginn darauf achten,
dass ausreichend Schläuche vorhanden sind. Zusätzliche Teile können bestellt werden.
DER VENTURA 200T IST FÜR DIE VERWENDUNG MIT WARMEM WASSER AUSGELEGT. DER
BETRIEB IN GEWÄSSERN MIT EINER TEMPERATUR UNTER 10 C (50 F) KANN HOHE
BETRIEBSDRÜCKE VERURSACHEN UND ZU EINEM ERHÖHTEN VERSCHLEISS DER PUMPE
FÜHREN.
Ventura Lieferumfang
Clark Hochdruckpumpe und Umkehrosmose-Membranmodul
Zulauf-Förderpumpenmodul mit Süßwasser-Spülsystem
Speichertank
Handbuch
Analoger Druckmesser
Installationszubehör-Kit
5/8" Schlauch (2 x 25‘)
Servicekit
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6
Ventura Einleitung
Der Ventura ist der feinste Wassermacher für kleine und mittelgroße Yachten. Bei
sachgemäßer Installation und Pflege leistet er viele Jahre lang zuverlässig seine Dienste. Jede
Schiffsausrüstung setzt eine fachgerechte Bedienung voraus. Es muss immer genügend
Reservewasser vorhanden sein, um sicher in den nächsten Hafen zu gelangen.
Der als Clark Pumpe bezeichnete Spectra Intensifier wurde 1997 auf dem Markt eingeführt
und seither stets verbessert. Die Pumpe ist aus modernen Verbundwerkstoffen hergestellt
und wird mit einer 20" Membran mit großer Salzabweisung geliefert.
Vorderansicht
Überdruckventil
Schnellkupplung für
Wartungszwecke.
Doppelte Gummilager
für Vibrationsdämpfung
Süßwasser-
Spülventil
Ein-
/Aus-
Schalt
er
Kühlge
bläse
Rückansicht
Die Clark Pumpe und das Membranmodul
Vormontiert und als eine Einheit verrohrt.
Spart Zeit und sorgt für mehr Zuverlässigkeit.
Service
anschl
uss
Service
ventil
Shurflo
Pumpe
Ventura
Förderpumpenmodul
Umfasst die Förderpumpe, das Kühlgebläse, den Kohlefilter, das
Spülventil, das Serviceventil und den Serviceanschluss. Das Modul
weist eine kompakte und optimierte Verrohrung auf. Das
Kühlgebläse sorgt für Langlebigkeit.
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7
Hinweis: Wenn das System mit dem optionalen Z-Ion ausgerüstet ist, wird das
Kohlefiltergehäuse durch die Z-Ion-Einheit ersetzt und das System unterscheidet sich
geringfügig von dem oben gezeigten Foto und allen nachfolgenden Fotos des
Förderpumpenmoduls.
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8
Meerwasserfluss
Anweisungen
lesen!
Grundlagen der
Installation
Borddurchlass-
Fitting
Nicht mitgeliefert
Enge Schlauchbögen und übermäßig lange Schläuche vermeiden.
Draht von dickem Durchmesser verwenden.
Das Pumpenmodul möglichst niedrig installieren.
Ein dediziertes Borddurchlass-Fitting mit Korbsieb verwenden.
Die Komponenten nicht oberhalb von Elektrogeräten montieren.
Bei der Montage keinen Schmutz und keine Ablagerungen
in die Rohre oder Schläuche gelangen lassen. Selbst kleine
Verunreinigungen können das System anhalten!
Borddurchlass-Position: Das System muss mit einem dedizierten, vorwärts gerichteten 1/2" bis
3/4" korbförmigen Meerwassereinlass und einem Seeventil verbunden sein.
Den Meerwassereinlass möglichst weit unterhalb der Wasserlinie und möglichst nahe zur
Mittelachse installieren, um zu verhindern, dass Luft oder Verunreinigungen in die Anlage
eindringen. Den Einlass nicht in der Nähe von WC-Auslass, Kiel, Stabilisatoren oder anderen
Unterwasserarmaturen oder diesen nachgeschaltet installieren.
Durchlässe in der Nähe des Bugs sind unter rauen Bedingungen empfindlich für Luftansaugung.
Die gemeinsame Verwendung von nur einem Durchlass kann zu beschränktem Durchfluss,
Ansaugen von Luftblasen oder Verunreinigungen führen und führt zum Erlöschen der Garantie.
Bei Rennbooten und Hochgeschwindigkeitsbooten, die sich mit Geschwindigkeiten von mehr als
15 Knoten fortbewegen, wird eine einziehbare Borddurchführung von Schnorcheltyp bevorzugt,
da diese das Wasser entfernt von der Öffnung entnimmt.
Der Salzwasserauslass sollte sich oberhalb der Wasserlinie befinden, und zwar entlang oder
knapp oberhalb des Dekorstreifens am Rumpf, um Wasseraufzug und Gegendruck zu vermeiden.
Alle Schlauchverbindungen sind unterhalb der Wasserlinie doppelt festzuklammern.
Restriktionen oder lange Schläuche entlang der Einlassverrohrung, vom Borddurchlass zum
Förderpumpenmodul, sind zu vermeiden.
Die Rohre und Schläuche nicht in der Nähe beweglicher Teile wie Keilriemen und Luken
befestigen. Abreibungen an den Schläuchen vermeiden. Nach einigen Betriebsstunden alle Rohr-
und Schlauchklemmen auf Lecks inspizieren.
Rohrfitting-Anweisungen: Zum Abdichten von Kunststoff-zu-Kunststoff-Fittings 6 bis 8 Lagen
Teflon-Tape um die Gewinde wickeln. Das Fitting mit der linken Hand festhalten und die
Gewindegänge eng im Uhrzeigersinn umwickeln. Zur leichteren Montage die ersten (Anfangs-)
Gewindegänge nicht umwickeln.
Verdrahtung
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9
Wenn die Drahtgröße nicht beachtet wird, kann die Systemleistung beeinträchtigt werden
Die Verdrahtung gemäß UL, ABYC, CE oder anwendbaren Standards durchführen
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1
Ventura
Verrohrung
Hinweis: Der
Salzwasserauslass kann
an beiden Seiten der
Clark-Pumpe
angeschlossen werden
Salzwasserauslass (nicht mitgeliefert): Oberhalb
der Wasserlinie anbringen oder T-Stück an
anderem sichtbaren Ablauf anbringen.
Spectra Clark-Pumpe und Druckbehälter/Membran: An einer
kühlen Stelle befestigen (unter 113 °F/45 °C). Kann in
beliebiger Ausrichtung positioniert werden und sich weit
über der Wasserlinie befinden. Für Zugang zum
Überdruckventil sorgen. Nicht oberhalb von
Elektrogeräten
montieren. Für die
Dämpferelemente
die mitgelieferten
Abstandhalter und
Unterlegscheiben
verwenden.
Speicher:
Werkseitig
aufgeladen
5-Mikron-Filter:
Nicht oberhalb
von
Elektrogeräten
montieren.
Zum
Auswechseln der Filter nach unten für Freiraum sorgen.
Süßwasser-Spüleinlass zum Kohlefilter:
Mit druckbeaufschlagtem Süßwassersystem verrohren.
Für alle Schlauchverläufe
den mitgelieferten,
durchsichtigen Vinyl
-
Gewebeschlauch
(15,9
mm; 5/8 Zoll)
verwenden. Mehr
Schlauchmaterial kann bei
Spectra bestellt oder in
einem Baumarkt oder
einem Geschäft für
Schiffsbedarf erworben
werden.
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1
Meerwassersieb:
Mit mitgeliefertem
Quick Block
befestigen
Förderpumpenmodul: Senkrechte
Befestigung, möglichst niedrig, max. 1 m
(3’) oberhalb der Wasserlinie und nicht
über Elektrogeräten. Zum Auswechseln
der Filter nach unten für Freiraum
sorgen.
1/2” oder 3/4” Korbsieb-Borddurchlass und
Seeventil (nicht mitgeliefert): Niedrig, in
einem klaren Fluss und nicht in der Nähe
vom WC-Auslass befestigen.
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10
Installation des Produktwasser-Leitungssystems und
Druckmesserschlauchs
Probenahmehahn zum
Testen den Produktwassers.
Produkt zum Tank: Das Produktwasser
vom Ventil zur Oberseite eines belüfteten
Tanks leiten. Ein T-Stück in den
Wassereinlass installieren oder ein
Rohrgewinde in eine Inspektionsöffnung
bohren.
Produktwasserausgang keinesfalls mit
einer Entlüftungsleitung, einem Verteiler
oder dem Boden eines Tanks verbinden.
Sicherstellen, dass der Schlauch nicht
gequetscht wird. Der Druck im
Produktwasserschlauch darf (fließend
oder stehend) niemals 5 psi (0,3 bar)
überschreiten, da die Membran
ansonsten dauerhaften Schaden nimmt.
Produktwasser-Probenahmeventil: Wie
abgebildet mit den mitgelieferten
Kunststoffriemen befestigen. Hinweis: Der Griff
zeigt in die Fließrichtung.
Druckmesser
Den Speicheranschluss verwenden, um den
Druckmesser am mitgelieferten schwarzen
1/4"-Nylonschlauch anzuschließen. Der
Schlauch muss für einen Druck bis 150 psi (10
bar) ausgelegt sein.
Produktwasser-
Durchflussmesser:
Rückansicht der Instrumententafel
Für das
Produktwasserleitung
ssystem den
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9
Product output fitting.
schwarzen 1/4"-
Nylonschlauch
verwenden.
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10
Montage der Parker Schlauchfittings
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11
John Guest Super Speedfit-Fittings
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Anweisungen zu den Spectra Hochdruck-Fittings
Der Ventura verfügt über acht Hochdruck-Fittings, zwei an jedem Zylinder an der Clark Pumpe,
zwei an den Druckbehälter-Endkappen und zwei 90-Grad-Winkelfittings an der Rückseite der
Clark Pumpe. Beim Festziehen der Klemmverschraubung wird ein Ringbeschlag an das
Edelstahlrohr gedrückt, wodurch der Ringbeschlag permanent am Rohr befestigt ist und die
Überwurfmutter festhält.
Der Fittingkörper stellt mit einem O-Ring eine Dichtung zur darunter liegenden Komponente
her. An den Clark Pumpenzylindern und den Endkappen wird dieser O-Ring durch Festziehen
des gesamten Fittings zusammengedrückt. Die O-Ringe an den 90-Grad-Winkelstücken an der
Rückseite der Clark Pumpe weisen Überwurfmuttern und Unterlegscheiben auf, die die O-
Ringe ohne Drehen des gesamten Fittings zusammendrücken.
Leckende Rohrverschraubungen können manchmal durch einfaches Festdrehen nachgedichtet
werden. Zwei Schraubenschlüssel müssen verwendet werden: ein 13/16-Zoll-
Schraubenschlüssel zum Festhalten des Bodens und ein 7/8-Zoll-Schraubenschlüssel zum
Drehen der Überwurfmutter. Der 13/16-Zoll-Schraubenschlüssel mussnn genug sein, um die
Überwurfmutter nicht zu behindern. Falls dies nicht gelingt, das Fitting trennen, großzügig mit
Silikonschmierstoff (Ringbeschlag und Gewinde) schmieren und erneut festziehen.
Die O-Ringe am Boden sollten vorsichtig zusammengedrückt werden, um eine gute
Dichtung zu erzeugen; Überdrehen kann zu Beschädigungen führen.
Anschluss-O-RING
Ringbe
schlag
Rostfreie Fitting-
Sechskantmutter
Nickel-Bronze-Hochdruck-
Winkelstück
Gerade Nickel-Bronze-Hochdruck-Verschraubung
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13
Ventura
Verkabelung
Ein paar schwere Drähte von einer Sicherung oder einem Trennschalter von geeigneter Größe
an der Gleichstrom-Hauptschalttafel zum Förderpumpenmodul verlegen. Siehe Maßtabellen
für Drähte unten. Die Drahtlänge ist die Summe der Länge der positiven und negativen
Drähte.
Beispiel: Zum Anschließen der Gleichstromschalttafel am Förderpumpenmodul wird 7 Fuß
Doppeldraht (zwei Drähte in einem Mantel) benötigt. Um zu bestimmen, welche Art von Draht
benötigt wird: 7 + 7 = 14. Da 14 weniger ist als 15, würde Folgendes verwendet: Nr. 10 Gauge
(6 mm) bis 4,5 m (15 Fuß).
Die Drähte mithilfe der mitgelieferten Klemmleiste anschließen und dann die Anschlüsse
versiegeln. Der Schalter an der Förderpumpe erleichtert die Wartung. Möglicherweise soll das
System dezentral umgeschaltet werden, z. B. über einen Schalter oder Trennschalter an der
Hauptverteilertafel. Spannungsabfälle beeinträchtigen die Leistung des Systems.
Maßtabelle für Drähte für 12 VDC Ventura
Protect mit 15-A-Sicherung oder
Trennschalter
Nr. 10 Gauge (6 mm²) bis 4,5 m (15 Fuß).
Nr. 8 Gauge (10 mm²) bis 7,5 m (25 Fuß).
Nr. 6 Gauge (16 mm²) bis 10,6 m (35 Fuß).
Maßtabelle für Drähte für 24 VDC Ventura
Protect mit 7,5-A-Sicherung oder
Trennschalter
Nr. 10 Gauge (6mm²) bis 7,6 m (25 Fuß).
Nr. 8 Gauge (10mm²) bis 10,6 m (35 Fuß).
Gleichstrom-Hauptschalttafel
Negative Gleichstrom-
Sammelschiene
Zur Batterie
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Förder
pumpe
nverka
belung:
Red ist
positiv.
Schwarz/gelb ist Masse.
Das Kühlgebläse wird parallel zur
Förderpumpe angeschlossen.
Werkseitig vorverkabelt.
background
background
Optionales Z-Ion-Schutzsystem
Der von Spectra entwickelte Z-Ion schützt das gesamte System ohne Spülen mit Süßwasser oder
Lagerung von Chemikalien (Entkeimung) lange Zeit vor biologischem Bewuchs.
Der Z-Ion erreicht dieses Ziel durch Einführen eines Stroms metallischer Ionen in das als
Spülwasser verwendete Süßwasser, wodurch das gesamte System mit Ionen durchflutet und
der biologische Bewuchs für einen Zeitraum von bis zu dreißig Tagen verhindert wird. Wenn das
System länger als dreißig Tage nicht benutzt wird, muss jedoch eine weitere Süßwasserspülung
oder Entkeimung mit Lagerchemikalie SC-1 oder Propylenglykol durchgehrt werden.
Der Z-Ion verhindert kein Gefrieren; daher ist bei Gefriertemperaturen dennoch eine
Entkeimung mit Propylenglykol erforderlich. Selbst bei Verwendung des Z-Ion kann es Fälle
geben, in denen das System mit Lagerchemikalie SC-1 oder Propylenglykol entkeimt werden
muss; daher wird empfohlen, eines dieser Produkte jederzeit mitzuführen.
Wenn Ihr System mit dem Z-Ion bestellt wurde, erfordert es nur eine einfache Verkabelung und
Inbetriebnahme, wie den folgenden Seiten zu entnehmen ist.
Wenn Ihr System nicht mit dem Z-Ion bestellt wurde, kann es für jedes Spectra-System
nachgerüstet werden.
background
15
Z-Ion
Installation
Wenn Ihr Ventura System nicht mit dem optionalen Z-Ion bestellt wurde, können Sie diesen
Abschnitt des Handbuchs überspringen.
Wenn Sie Ihr Ventura mit einem Z-Ion bestellt wurde, ist am Förderpumpenmodul, wie
abgebildet, der Z-Ion mit einem separaten Z-Ion-Schaltkasten anstelle des standardmäßigen
Süßwasser-Spülmoduls installiert:
Schlauchnippela
nschluss zum
Druckwassersyst
em, mit Ventil
Förderpumpenmod
ul:
Süßwasser-Spülventil: Wird
zu Beginn des Zyklus geöffnet
und am Ende geschlossen.
Generatorkessel mit
Kohlefilter.
Anschluss des Generatorkessels
Elektrische Sammelschiene des
Systems: Z-Ion wird hier
angeschlossen (oder über
beliebigen anderen Anschluss an
der Stromversorgung des Boots).
Schaltkasten:
Z-Ion-Schaltkasten: An einer
sichtbaren Stelle nahe dem
Förderpumpenmodul
befestigen.
Ein-/Aus-
Schalter
Z-Ion-Netzkabel mit
leitungsinterner Sicherung:
An der Sammelschiene des
Systems oder anderer
Stromquelle des Boots
anschließen.
Anschluss für Generatorkessel
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Switch 1
Switch 2
Z-Ion – Betrieb
Der Z-Ion sollte stets bestromt sein, verbraucht jedoch nur Strom, wenn er in Betrieb ist. Beim
ersten Einschalten blinkt die LED rot/grün und leuchtet dann durchgehend grün.
Die Anweisungen für den normalen Betrieb und die Spülung mit Süßwasser befolgen. Die
Aufbereitung mit dem Z-Ion ist identisch, mit der Ausnahme, dass der Z-Ion Silber- und
Kupferionen in das Spülwasser abgibt, wenn der Generator über den Ein-/Ausschalter
eingeschaltet wird. Den Ionengenerator gleichzeitig mit dem Öffnen des Spülventils
einschalten.
Der Betriebszyklus startet, und de LED blinkt grün/gelb. Der Zyklus wird fortgesetzt, bis der
Ionengenerator ausgeschaltet wird oder das Timeout des einstellbaren Zeitgebers wirksam wird.
Den Ionengenerator gleichzeitig mit dem Schließen des Spülventils ausschalten. Wird der
Ionengenerator versehentlich nicht ausgeschaltet, unterliegt der Z-Ion nach 15 Minuten einer
Zeitabschaltung, damit das Gerät nicht beschädigt wird.
Wenn die Spannung außerhalb des Bereichs liegt, d. h. unter 10 V oder über 56 V, blinkt die
LED alle zwei Sekunden rot, und das Gerät schaltet sich ab.
Jede Süßwasserspülung mit dem Z-Ion schützt den Wassermacher für einen Zeitraum von bis
zu 30 Tagen; danach muss der Vorgang wiederholt werden.
Nach 720 Zyklen leuchtet die Servicelampe vorne am Schaltkasten auf und zeigt an, dass die
Stabbaugruppe am Z-Ion ersetzt werden sollte. Die Servicelampe dient zur Erinnerung, und der
Z-Ion funktioniert weiter, während die Lampe leuchtet; um jedoch einen unterbrechungsfreien
Schutz zu gewährleisten, sollten die Z-Ion-Stäbe möglichst bald ersetzt werden.
Um nach dem Auswechseln der Stabbaugruppe den Servicezähler zurückzusetzen, die zwei
roten Reedschalter (Schalter 1 und Schalter 2) unten an der Leiterplatte des Z-Ion gleichzeitig
mit zwei Magneten behren.
Layout der Z-Ion-Leiterplatte
Stift 1
Stift 7
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17
Z-Ion Installation (Fortsetzung)
Z-Ion Installation (Fortsetzung)
Den Gleichstrom-Haupttrennschalter ausschalten oder die Hauptsicherung zum Wassermacher
entfernen.
Die Gleichstrom-Sammelschiene für den Wassermacher (oder eine andere Gleichstromquelle)
ausfindig machen, wie unten abgebildet. Die Gleichstromkabel von der Z-Ion-Schalttafel mit der
eingehenden Gleichstrom-Sammelschiene verbinden.
Auf Polarität achten!
Rot (Sicherung) mit DC + verbinden
Gelb (oder schwarz) mit DC -
Schutzabdeckung wieder anbringen
Verbindung von Generatorkessel zum
Schaltkasten:
Z-Ion-Sicherungshalter: An einer
leicht zugänglichen, trockenen
Stelle installieren
Das Anschlusskabel vom Schaltkasten weist einen wasserdichten Anschluss auf, der mit
dem Anschlusskabel vom Generatorkessel verbunden wird:
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18
Inbetriebnahme der
Anlage
Dieses Verfahren ist bei der erstmaligen Inbetriebnahme einer neuen Anlage und nach der
Lagerung oder Reinigung einer Anlage mit Chemikalien zu befolgen. Den Wassermacher nicht
verwenden, wenn sich der Behälter in verunreinigtem Wasser befindet, z. B. in verschmutzten
Häfen oder Wasserstraßen. Der Betrieb Anlage sollte vor dem Auslaufen aus dem Hafen
vollständig getestet werden. Sollte der Standort oder das Wetter keine ordnungsgemäße
Prüfung zulassen, die nachfolgende Seite „Testen mit einem künstlichen Ozean“ lesen.
Hinweis! Ein Umgehen der Spülsequenz und die Druckbeaufschlagung der Membran,
während sie mit Lagerchemikalien gefüllt ist, verursacht Schäden.
1. Zuerst prüfen, dass:
das Bordeinlassventil und das Salzwasserauslassventil geöffnet
sind.
alle Schlauchverbindungen fest sitzen.
das grüne Warnschild und der Sicherungsteller unter dem
Überdruckventil entfernt wurden.
das Überdruckventil eine halbe Drehung geöffnet ist.
das Probenahmeventil in die Probenahmeposition gestellt wurde.
Zur Probenahme Zu
Tanks
Schild und Sicherungsteller entfernen! Eine halbe Drehung öffnen, um Chemikalien
zu entfernen!
1. rderpumpe einschalten und prüfen, ob Wasser aus dem Salzwasserauslass (Borddurchlass oberhalb
des Wassers) austritt.
2. Das System 20 Minuten ohne Druck laufen lassen, um die
Lagerchemikalien zu entfernen. Der Druckmesser sollte einen Fließdruck
von etwa 15 psi (1,0 bar) anzeigen. Dies ist der Fließdruck oder statische
Druck.
**Neue Systeme und mit Propylenglykol entkeimte Systeme müssen evtl.
länger gespült werden, um alle Chemikalien zu entfernen.
background
19
3. Das Überdruckventil schließen. Bei einem Ventura 150 sollte der Druck
auf 60 bis 80 psi (4,2 bis 5,7 bar) und bei einem 200T auf 80 bis 90 psi (5,5
bis 6,5 bar) ansteigen. Es sollte nun Wasser aus dem Probenahmeschlauch
fließen. Wenn sich der Behälter in Brack- oder Süßwasser befindet, ist der
Druck niedriger.
background
18
Tests mit künstlichem Meerwasser
Falls es nicht möglich ist, den Testlauf für die Anlage durchzuführen, während sich das Boot im Wasser befindet, kann
der Test mithilfe von künstlichem Meerwasser durchgeführt werden. Sie benötigen 605 g (1,3 lb) jodfreies Salz
(Steinsalz, Meersalz oder Aquariumsalz), um 20 l (5 gal) Meerwasser von einem Salzgehalt von 33.000 ppm
(durchschnittlicher Meerwassersalzgehalt) herzustellen. Eine gute Faustregel ist 32 g (1/2 cup) Salz je 4 l (1 gal) Wasser.
Falls ein Hydrometer verfügbar ist, zu einem spezifischen Gewicht von 1,025 mischen. Sicherstellen, dass die
Brauchwasseranlage eingeschaltet ist und der Tank des Boots mindestens 120 l (30 gal) Wasser enthält, um die
Lagerchemikalien aus dem System zu entfernen. Bestätigen, dass der Kohlefilter installiert und die
Brauchwasserleitung angeschlossen ist.
1. Das Überdruckventil an der Clark Pumpe öffnen. Das grüne Schild und den Sicherungsteller entfernen! Das
Überdruckventil eine halbe Drehung geöffnet lassen.
2. Das gelbe Serviceventil am Förderpumpenmodul in die OFF-Position drehen.
3. Das graue Spülventil am Kohlefiltergehäuse öffnen.
4. Die Förderpumpe starten (den Metallkippschalter in die ON-Position stellen). Die Pumpe 20 Minuten laufen
lassen, um die Lagerchemikalien zu entfernen.
5. Die Förderpumpe stoppen (den Metallkippschalter in die OFF-Position stellen) und das graue Spülventil schließen.
6. Den Einlass-Serviceschlauch am Serviceanschluss an Förderpumpenmodul A anschließen, dann den
Serviceschlauch des Salzwasserauslasses an der Schnellkupplung der Clark Pumpe anschließen. Siehe Abbildung
unten. Beide Schläuche zum 20-l- (5 gal) Behälter verlegen. Das Produktwasser-Probenahmeventil in die
Probenahme-Position drehen und das Produktwasser in den Eimer leiten.
7.
Das graue Spülventil öffnen und die Förderpumpe einschalten. Den Behälter mit Süßwasser füllen. Die Pumpe
stoppen und das graue Spülventil schließen.
8. Das gelbe Serviceventil in die SERVICE-Position drehen.
9. Das Salz im richtigen Verhältnis mischen oder ein Aquarium-Hydrometer verwenden, um den Salzgehalt anzupassen.
10. Die Förderpumpe starten, vorfüllen lassen, und dann das Überdruckventil schließen. Die Anlage baut Druck auf
und beginnt mit der Erzeugung von Wasser, wobei das Produktwasser mit dem Salzwasser im Behälter
kombiniert wird und dann erneut durch die Anlage läuft.
12. Das System unter Druck laufen lassen und auf ordnungsgemäße Funktion und Lecks achten.
Nach dem Testen des Systems die Förderpumpe stoppen. Den Einlass-Serviceschlauch und den Salzwasser-
Auslassschlauch entfernen. Das gelbe Serviceventil in die RUN-Position drehen. Eine Süßwasserspülung
durchführen. Bei einer Süßwasserspülung ist die Anlage für 5 Tage (30 Tage mit dem Z-Ion) geschützt. Für längere
Zeiträume wird ein Lagerverfahren empfohlen.
Ventile in Spülposition:
Das Überdruckventil öffnen
Spülventil
OFFEN
Serviceeinlass-
ANSCHLUSS
Serviceventil
AUS
An Clark Pumpe:
Ventile in Service-
Position:
Spülventil
GESCHLOSSEN
Serviceschlauch
ANGESCHLOSS
EN
Serviceventil zu
SERVICE
background
19
Serviceschlauch des
Salzwasserauslasses
anschließen:
background
20
Normaler Betrieb und die Spülung mit Süßwasser
Wurde die Anlage entkeimt oder aufbewahrt oder enthält sie Reinigungsprodukt, sind
zunächst die unter „Inbetriebnahme der Anlage“ aufgeführten Schritte durchzuführen.
DER VENTURA 200T IST FÜR DIE VERWENDUNG MIT WARMEM WASSER AUSGELEGT.
DER BETRIEB IN GEWÄSSERN MIT EINER TEMPERATUR UNTER 10 C (50 F) KANN HOHE
BETRIEBSDRÜCKE VERURSACHEN UND ZU EINEM ERHÖHTEN VERSCHLEISS FÜHREN.
1.
Sicherstellen, dass der Bordeinlass offen ist.
2.
Das Probenahmeventil in die SAMPLE-Position stellen.
3.
Das gelbe Serviceventil am Förderpumpenmodul in die RUN-Position drehen.
4.
Die Förderpumpe starten (den Metallkippschalter in die ON-Position stellen) und
den Durchfluss überprüfen, indem das Wasser am Salzwasserauslass geprüft wird,
und den Förderdruck auf dem analogen Druckmesser prüfen. Falls kein Durchfluss
vorhanden ist, das Überdruckventil an der Clark Pumpe für 1 bis 2 Minuten öffnen,
um das System vorzufüllen und die Luft aus dem System zu entfernen. Das
Überdruckventil schließen, um mit der Wasseraufbereitung zu beginnen.
5.
Nach 5 Minuten das Produktwasser mit dem Salzgehalt-Handtester testen. Bei einem
Salzgehalt von unter 750 ppm das Produktwasser in den Tank umleiten, indem der
Griff des Produktwasser-Probenahmeventils um 90 Grad gedreht wird.
6.
Die Anlage laufen lassen, bis der Tank gefüllt ist oder bis ausreichend Wasser
aufbereitet wurde.
Produktwasser-
Probenah
meventil
Anzeige des
analogen
Druckmess
ers
Süßwasserspülung (nach jedem Gebrauch des Wassermachers sollte eine Süßwasserspülung durchgeführt
werden)
1.
Das gelbe Serviceventil in die OFF-Position drehen. Das graue Spülventil am Filtergehäuse oben
am Förderpumpenmodul öffnen.
2.
Den Umschalter in die ON-Position stellen und 3 Minuten lang spülen. (Wenn der Z-Ion installiert
ist, gleichzeitig den Z-Ion-Umschalter in die ON-Position drehen.) Der Druck auf dem Druckmesser
sinkt, was darauf hinweist, dass die Membran mit Süßwasser geflutet wird. Den Umschalter in die
OFF-Position drehen.
3.
Das gelbe Serviceventil wieder in die RUN-Position drehen. Das graue Spülventil schließen.
Die Anlage kann nun bis zu fünf Tage (30 Tage mit dem Z-Ion) ohne weitere Benutzereingriffe
unbeaufsichtigt bleiben.
Es ist daran zu denken, dass die Anlage fast eine halbe Stunde laufen muss, um genügend Wasser für
eine Spülung zu erzeugen. Möglicherweise ist festzustellen, dass die Fördermenge der Anlageher ist,
während die Batterien geladen werden, da die Maschine spannungsempfindlich ist.
Förderpumpenmodul mit
Ventilen in der RUN-Position:
Geschl
osse
n
RUN (BETRIEB)
background
21
Förderpumpenm
odul mit Ventilen
in der FLUSH-
Position:
O
f
f
e
n
AUS
background
20
Optimierung der Dauer der Süßwasserspülung
Um sicherzustellen, dass das Meerwasser gründlich und mit der geringsten Menge an
Süßwasser aus dem Wassermacher gespült wird, reicht eine Spüldauer von drei Minuten
gewöhnlich aus. Aufgrund von unterschiedlichen Schlauchlängen, Durchflussraten und
Drücken in den Süßwasseranlagen der Boote kann die Spüldauer optimal an das jeweilige Boot
angepasst werden: Möglicherweise ist für die ordnungsgemäße Spülung des Systems eine
längere Spüldauer als drei Minuten erforderlich, oder die Spülung bedarf weniger Zeit,
wodurch Süßwasser eingespart wird.
1. Flussrate prüfen
Der Kohlefilter im Kreislauf für die Süßwasserspülung ist für 6 l/min (1,5 gal/min) ausgelegt.
Wenn das Druckwassersystem mehr als 6 l/min (1,5 gal/min), d. h. 1,12 Liter (4,5 Gallonen) in
3 Minuten durch den Kohlefilter drückt, wird das Chlor nicht angemessen aus dem Spülwasser
entfernt. Den Salzwasser-Serviceschlauch an der Clark Pumpe anschließen und das Salzwasser
in einen Behälter mit Literskala laufen lassen. Das Überdruckventil an der Clark Pumpe öffnen,
das Serviceventil öffnen und den Durchfluss stoppen.
Das Süßwasser-Spülmodul verfügt über einen integrierten 6-l/min-Durchflussregler, und ein
Durchfluss von mehr als 6 l/min weist auf eine Fehlfunktion hin. Falls eine Durchflussrate
von mehr als 6 l/min gemessen wird, ist das Werk zu verständigen.
2. Zeitoptimierung
Im Idealfall entspricht der Salzgehalt des abgelassenen Salzwassers bei Abschluss des
Spülzyklus dem von Süßwasser. Das Salzwasser mithilfe des Serviceschlauchs des
Salzwasserauslasses in einen Eimer ablassen. Während das System die Süßwasserspülung
durchführt, mehrere Proben vom abgelassenen Salzwasser entnehmen und mit dem
Salzgehalt-Handtester testen. Wenn der ppm-Wert unter 1000 ppm sinkt, kann davon
ausgegangen werden, dass die Anlage mit Süßwasser gespült wurde, und die abgelaufene Zeit
kann notiert werden. Dies wird von nun an die optimale Spüldauer sein.
background
background
Wartung, Lagerung und
Fehlerbehebung
background
23
Empfohlene
Ersatzteile
Kurzzeitiger Betrieb, z. B. an Wochenenden:
Wir empfehlen Basisreiseausrüstung A. Diese besteht aus sechs 5-Mikron-Filtern und der
Lagerchemikalie SC-1.
Verwendung für jeweils 2 bis 6 Monate:
Zwei Basisreiseausrüstungen, ein Ersatzkohlefilter, ein Förderpumpen-Ersatzkopf.
Verwendung für länger als 6 Monate:
Zutzliche Filter, Offshore-Reiseausrüstung bestehend aus Dichtungen für die Clark Pumpe,
O-Ringen, Werkzeugen und Membranreinigungsmitteln. Ein Ersatz-Siebelement, O-Ring für
Siebelement, O-Ringe für Filtergehäuse. Ersatzförderpumpe und/oder Ersatzmembran für
Förderpumpe.
Gängige Teile:
Artikel Teilenummer
SC-1 LAGERCHEMIKALIE KIT-CHEM-SC1
SC-2 REINIGUNGSMITTEL KIT-CHEM-SC2
SC-3 REINIGUNGSMITTEL KIT-CHEM-SC3
BASISREISEAUSRÜSTUNG A KIT-BCK-A
OFFSHORE-WARTUNGSSET KIT-OFFSH
5 MIKRON-FILTER FT-FTC-5
KOHLEFILTER FT-FTC-CC
5"-SIEBELEMENT FT-STN-5S
FÖRDERPUMPE EL-FP-12V oder 24V
FÖRDERPUMPENKOPF PL-PMP-SFPH
FÖRDERPUMPENMEMBRAN EL-FP-DP
5"-SIEB-O-RING SO-STN-5SS
FILTERGEHÄUSE-O-RING SO-FHS-10H
KOHLEFILTERGEHÄUSE-O-RING SO-FHS-3PCS10
background
Allgeme
ine
Informa
tionen
Wartung
Die gesamte Anlage sollte regelmäßig auf Lecks oder Verschleiß geprüft werden. Alle Lecks
schnellstmöglich reparieren. Ein gewisses M von Kristallbildung im Bereich des Clark
Pumpenblocks ist normal. Bereiche, an denen sich eine salzige Kruste gebildet hat, mit einem
feuchten Tuch reinigen.
Wassermacher leisten ihr Bestes, wenn sie regelmäßig benutzt werden. Biologischer Bewuchs
in der Membran ist wahrscheinlicher, wenn ein Wassermacher nicht benutzt wird. In einer
warmen Umgebung kommt es zu mehr Bewuchs als in einer kälteren Umgebung. Eine
Süßwasserspülung alle fünf Tage trägt deutlich zu Reduzierung des biologischen Bewuchses bei,
kann diesen jedoch nicht vollständig verhindern. Der Wassermacher kann auch mit dem
optionalen Z-Ion-System verwendet werden, der die Membran und die Filtern ohne
Verwendung von Lagerchemikalien vor biologischem Bewuchs schützen.
Meerwasser-Sieb
Das Edelstahlelement des Meerwasser-Siebs sollte bei Bedarf überprüft, entfernt und gereinigt
werden. Vor dem Auseinanderbauen sicherstellen, dass der Borddurchlass geschlossen ist, und
vor dem erneuten Zusammenbauen sicherstellen, dass die Dichtung eingelegt wurde. Wenn die
Anlage gelagert werden soll, das Sieb entfernen, mit Süßwasser spülen und nach dem Trocknen
wieder einsetzen, um Korrosion zu vermeiden. Während des Betriebs regelmäßig prüfen.
Vorfilter
Den Vorfilter regelßig warten. Mir zunehmender Verschmutzung des Filters sinkt der Druck
der Ventura Anlage auf dem Remote-Druckmesser, wenn die Anlage wie im Leitungssystem-
Diagramm gezeigt installiert ist. Stark verschmutzte Filter mindern die Leistung der Anlage und
dazu hren, dass die Förderpumpe aufgrund von zu hohem Druck automatisch ausschaltet. Ist
die Anlage längere Zeit nicht in Betrieb, müssen verschmutzte Filter entfernt werden, da es
sonst zu biologischer Kontamination kommt.
Zur Wartung der Vorfilter das gelbe Serviceventil am Förderpumpenmodul in die OFF-Position
drehen, das Gehäuse öffnen und den alten Filter entfernen. Die Gehäuseglocke gründlich
reinigen und das Gehäuse mit einem neuen 5-Mikron-Filterelement wieder zusammensetzen.
Bis zum nächsten Betrieb trocken lassen.
Nur von Spectra zugelassene Filter verwenden, da
sonst die Garantieansprüche verfallen.
Sollte ein Filterelement Anzeichen von Beschädigungen oder Verschleiß aufweisen, ist es
umgehend zu entsorgen, selbst wenn der Druckmesser keine Änderung anzeigt. Den O-Ring des
Filtergehäuses gelegentlich leicht mit Silikonfett einfetten.
Öl-Wasserabscheider (optional)
Für die Öl-Wasserabscheidung ein zusätzliches Filtergehäuse mit einem Ölentfernungsfilter dem
5-Mikron-Filter vorgelagert installieren. Gleichzeitig mit dem 5-Mikron-Filter warten.
background
25
Süßwasserspülung-Kohlefilter
Das Kohlefilterelement mindestens alle 6 Monate ersetzen. Dieser Filter schützt die Membran,
indem Chlor aus dem Spülwasser entfernt wird. Nur von Spectra zugelassene Ersatzteile
verwenden.
background
Wartung (Fortsetzung)
Förderpumpe und Clark Pumpe
Abgesehen von regelmäßigen Prüfungen auf Lecks benötigen die Förderpumpe und die Clark
Pumpe keine regelmäßige Wartung. Schlauchklemmen oder Fittings, die undicht er scheinen,
anziehen. Die in die Clark Pumpe eingeschraubten Hochdruck-Fittings sind mit Dichtungen mit
geradem Gewinde versehen. Diese dürfen nie undicht werden und dürfen nicht zu stark
angezogen werden. Beginnt dennoch eine der Rohrmuttern zu tropfen, sollte sie
herausgeschraubt, mit etwas Silikonfett oder Öl abgedichtet und mit zwei
Schraubenschlüsseln fest angezogen werden.
Membran
Vor dem Reinigen der Membran stets einen Durchflusstest durchführen. Die häufigste
Ursache für Verunreinigung ist biologischer Bewuchs, der sich bildet, wenn die Anlage längere
Zeit nicht verwendet wird, ohne dass sie gespült oder entkeimt wird. Verschmutzung durch
mineralische Ablagerungen entsteht während des Betriebs unter bestimmten
Meerwasserbedingungen sowie aufgrund von Rost, tritt bei Spectra Anlagen jedoch seltener
auf. Den Salzgehalt des Produktwassers und den Förderdruck auf über den Normalbereichen
liegende Werte überwachen und die Umgebungsbedingungen berücksichtigen:
Die Zufuhr von kaltem Wasser oder verstopfte Filter können den Förderdruck erhöhen.
Ein niedriger Produktwasserfluss ist gewöhnlich auf eine geringe Spannung oder eine
abgenutzte Förderpumpe oder Clark Pumpe zurückzuführen.
Testen auf biologischen Bewuchs: Vor dem Einschalten der Anlage den Vorfilter entfernen
und seinen Zustand prüfen. Befindet sich übelriechendes, verfärbtes Wasser im Gehäuse,
wurde die Anlage nicht vorschriftsßig aufbewahrt. Saubere Vorfilter installieren.
Anschließend die Membran prüfen. Den Serviceschlauch des Salzwasserauslasses anschließen
und in einen Eimer führen. Das Überdruckventil eine halbe Drehung öffnen und die Anlage 30
Sekunden laufen lassen. Das Salzwasser aus dem Auslass prüfen: Ist es verfärbt oder
übelriechend, einen Reinigungsvorgang mit SC-2 und chlorfreiem Wasser durchführen, bevor
die Anlage unter Druck betrieben wird. Ist das Wasser aus dem Salzwasserauslass relativ
sauber, das Verfahren zur Inbetriebnahme befolgen und die Anlage normal bereiben. Die
Anlagenleistung überprüfen. Die Membrane nur dann reinigen, wenn die Leistung
beeinträchtigt ist.
Für vollständige Anweisungen siehe Reinigung.
background
27
EINFÜHRUNG IN DIE CHEMIKALIEN VON SPECTRA
Wir verwenden vier Arten von Chemikalien: SC-1, SC-2, SC-3 und Propylenglykol als
Frostschutzmittel. SC-1 und Propylenglykol dienen zur Lagerung des Geräts, während SC-2 und
SC-3 zur Reinigung der Membran verwendet werden.
Hinweis: Niemals Chemikalien verwenden, während die Anlage unter Druck steht! Stets das
Überdruckventil eine halbe Drehung öffnen. Stets die im Abschnitt „Inbetriebnahme der
Anlage“ enthaltenen Anweisungen zum Entfernen der Chemikalien befolgen.
Lagerung: SC-1 verhindert biologischen Bewuchs, wenn das Gerät nicht in Betrieb ist. Die
Chemikalie sollte nicht als Reinigungsmittel eingesetzt werden und schützt die Anlage auch
nicht vor Frost. Eine Packung (8 oz) SC-1 mit 4,5 l Produktwasser oder chlorfreiem Süßwasser
mischen und 10 Minuten in der Anlage zirkulieren lassen. Dieses Verfahren schützt die Anlage
für einen Zeitraum von sechs Monaten. Danach muss die Behandlung wiederholt werden.
Anweisungen zur Verwendung von SC-1 sind dem Abschnitt Lagerung zu entnehmen.
Besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Frost auftritt, sollte die Spectra Anlage mit
Propylenglykol aufbewahrt werden. Propylenglykol kann bei jedem Klima anstelle der
Lagerchemikalie Spectra SC-1 verwendet werden, und die Behandlung ist ein Jahr lang
wirksam. Propylenglykol ist ein ungiftiges lebensmittelsicheres Frostschutzmittel, das zur
Einwinterung u. a. für Campingfahrzeuge, Boote und Waldhütten verwendet wird. Nicht das
Automobil-Frostschutzmittel Ethylenglykol verwenden, da es giftig ist und die Anlage
beschädigen wird.
Die in Geschäften für Schiffsbedarf und Campingfahrzeugen verkauften Propylenglykol-
Formulierungen sind gewöhnlich mit Wasser verdünnt. Das Wasser, das vor der Einlagerung im
Wassermacher zurückbleibt, sorgt für eine weitere Verdünnung des Frostschutzmittels,
wodurch der mikrobielle Schutz herabgesetzt und die Temperatur, bei der die Mischung gefriert,
heraufgesetzt wird.
Mit „Minus Fifty“ beschriftetes (für bis zu -45° C ausgelegtes) Frostschutzmittel ist eine 25%ige
Lösung, die bei etwa -10° C (+15° F) mit der Bildung von Eismatsch beginnt und nur bis etwa -
18° C (0° F) Schutz vor Berstbruch bietet. Nach einer weiteren 50%igen Verdünnung durch
Restwasser im Wassermacher bietet das für bis zu -45° C ausgelegte Frostschutzmittel Schutz
vor Berstbruch nur bis etwa - C (+25° F). Wenn Schutz vor niedrigen Gefriertemperaturen
erforderlich ist, sollte daher ein Frostschutzmittel mit 60%iger Verdünnung oder ein stärkeres
Frostschutzmittel verwendet werden. Mit „Minus 100“ beschriftete (für -73° C ausgelegte)
Frostschutzmittel sind 60%ige Lösungen, die selbst nach einer 50%igen Verdünnung mit
Restwasser Schutz vor Berstbruch bis zu -27° C (+15° F) bieten. Bei „Minus 200“- (für -128° C
ausgelegte) Formulierungen handelt es sich um reines Propylenglykol.
Ein vollständiger mikrobieller Schutz erfordert eine 25%ige Lösung Propylenglykol; daher ist
darauf zu achten, das die während der langfristigen Lagerung im Wassermacher verbleibende
Lösung mindestens 25 % aufweist, selbst wenn kein Frostschutz erforderlich ist. Daher
empfiehlt Spectra, dass jegliche Entkeimung mit einer Konzentration von mindestens 60 %
background
durchgeführt wird.
Siehe Einwinterung mit Propylenglykol.
background
29
Einführung in die Chemikalien von Spectra (Fortsetzung)...
Insbesondere bei Konzentrationen von mehr als 25 % lässt sich Propylenglykol mitunter
schwer von einer Membran abspülen. Dies führt zu Wasser mit hohem Salzgehalt (hoher
ppm-Wert) und einem Restgeschmack im Produktwasser. Wir empfehlen, die Anlage MIT
OFFENEM ÜBERDRUCKVENTIL 4 bis 6 Stunden nach der Lagerung mit Propylenglykol zu
spülen je länger desto besser. Wenn die Wasserqualität auch nach längerem Spülen
weiterhin schlecht ist, kann eine Reinigung mit SC-2 durchgeführt werden, um alle
Propylenglykol-Rückstände zu entfernen und den Salzgehalt wieder auf dieselbe
Konzentration wie vor der Einlagerung mit Propylenglykol zu bringen. Siehe Reinigung.
Hinweis: Kein Metasodiumbisulfat, keine Zitronensäure oder andere, nicht von Spectra
gelieferte Lagerchemikalien verwenden. Diese Chemikalien, die zur Einlagerung von
Wassermachern anderer Marken verwendet werden, sind stark säurehaltig und beschädigen
die Clark Pumpe; außerdem führen sie zum Erlöschen der Garantie.
Reinigungsmittel: SC-2 ist ein alkalisches Reinigungsmittel zum Entfernen von leichtem Öl,
Schmutz und biologischem Bewuchs. Es ist am wirksamsten, wenn es auf knapp unter 49 °C
(120 °F) erhitzt wird, was auf einem Boot schwierig ist. In den meisten Fällen wird das
Wasser nach der Reinigung mit SC-2 einen höheren ppm-Wert (Salzgehalt) aufweisen Nach
einigen Stunden sollte sich der Salzgehalt wieder in dem Bereich einpendeln, in dem er sich
vor dem Reinigungsvorgang befand.
SC-3 ist ein säurehaltiger Reiniger zur Entfernung von Mineralien- und Kalkablagerungen.
Meist wird dieser Reiniger zuerst verwendet. Tritt keine Verbesserung ein, SC-2 verwenden.
SC-3 senkt meist den ppm-Wert des Produktwassers und die Gesamtdrücke. Kalkbildung
verläuft langsam und kann sich über mehrere Monate oder Jahre ziehen. SC
Zur Reinigung entweder SC-2 oder SC-3 verwenden (siehe „Reinigung“).
background
Lagerung
HINWEIS: Der Ventura enthält stets etwa 8 l (2 gal) Wasser; mit 4 l (1 gal) Wasser im Eimer ergibt dies
insgesamt 12 l (3 gal) an Lösung.
1.
Eine Süßwasserspülung durchführen (siehe „Normalbetrieb und Süßwasserspülung“). Die
Förderpumpe ausschalten und das graue Süßwasser-Spülventil schließen. Das gelbe Serviceventil
in der OFF-Position belassen.
2.
Den Salzwasser-Auslassschlauch von der Clark Pumpe trennen und mit dem Salzwasser-
Serviceschlauch aus dem Servicekit ersetzen. Den Serviceschlauch zu einem 20-l-Eimer (5 gal)
verlegen.
3.
Eine weitere Süßwasserspülung durchführen; dabei die Förderpumpe laufen lassen, bis sich 4 l
(1 gal) Süßwasser im Eimer befindet. Die Förderpumpe ausschalten und das graue Süßwasser-
Spülventil schließen.
4.
Eine Packung (8 oz) Lagerchemikalie SC-1 mit dem Wasser im Eimer mischen. Die Chemikalie löst
sich nicht vollständig auf, was normal ist; die ungelösten Teilchen werden im Vorfilter aufgefangen.
5.
Den Serviceschlauch am Serviceanschluss oberhalb des gelben Ventils am Förderpumpenmodul
anschließen und den Schlauch zum Eimer mit der Lösung verlegen. Das gelbe Serviceventil in die
SERVICE-Position drehen. Die Anlage entnimmt Lösung aus dem Eimer und leitet sie über den
Salzwasser-Auslassschlauch wieder zurück.
6.
Sicherstellen, dass das Überdruckventil an der Clark Pumpe offen ist (nicht unter Druck steht),
eine halbe Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen; ANDERNFALLS KOMMT ES ZUR
BESCHÄDIGUNG DER MEMBRAN.
7.
Die Förderpumpe einschalten und die Lagerlösung 10 Minuten durch die Anlage zirkulieren lassen.
Anschließend die Förderpumpe ausschalten.
Reinigung:
1.
Den Salzwasser-Serviceschlauch vom Salzwasserauslass der Clark Pumpe trennen und den
ursprünglichen Schlauch, der zum Borddurchlass führt, wieder anbringen.
2.
Das gelbe Serviceventil wieder in die RUN-Position drehen. Den Einlass-Serviceschlauch entfernen und
die Kappe wieder anbringen.
3.
Das Seeventil schließen und das Meerwassersieb und die Vorfilter leeren und reinigen. Trocken mit
neuen Filtern wieder zusammenbauen.
Die Anlage ist jetzt für die nächsten sechs Monte geschützt.
Ventil des Förderpumpenmoduls in der FLUSH-Position:
Öffnen des Überdruckventils an der
Clark Pumpe:
Spülventil
OFFEN
Serviceventil
AUS
Ventile in SERVICE-
Position:
Spülventil
GESCHLOSSEN
Serviceschlauch
ANGESCHLOSSEN
Serviceventil zu
background
31
SERVICE
Anschließen
des
Serviceschlauc
hs des
Salzwasseraus
lasses:
background
Einwinterung mit Propylenglyol
1.
Süßwasser-Spülung mit dem Wassermacher. (siehe „Normalbetrieb und Süßwasserspülung“). Die
Förderpumpe ausschalten (den Metallkippschalter rechts oben am Förderpumpenmodul). Das
graue Spülventil (am Förderpumpenmodul) schließen.
2.
Den Einlass-Serviceschlauch am Serviceeinlass des Förderpumpenmoduls anschließen und in
einen Eimer verlegen. Den Serviceschlauch des Salzwasserauslasses anschließen und in einen
zweiten Behälter verlegen.
3.
Das gelbe Serviceventil in die SERVICE-Position drehen.
4.
4 l (1 gal) Propylenglykol von geeigneter Konzentration in den Eimer mit dem Einlass-
Serviceschlauch verlegen.
5.
Sicherstellen, dass das Überdruckventil an der Clark Pumpe eine halbe Drehung GEÖFFNET
ist; ANDERNFALLS KOMMT ES ZUR BESCHÄDIGUNG DER MEMBRAN.
6.
Die Förderpumpe laufen lassen, bis etwa 4 l (1 gal) Wasser aus dem Serviceschlauch des
Salzwasserauslasses geflossen sind oder Frostschutzmittel austritt. Propylenglykol sieht etwas
anders aus als Wasser und fühlt sich etwas glitschiger an. Die Pumpe stoppen. Ggf. mehr
Propylenglykol in den Einlasseimer füllen.
7.
Den Serviceschlauch des Salzwasserauslasses in denselben Eimer verlegen, in dem sich der
Einlass-Serviceschlauch befindet. Die Anlage zieht nun mithilfe des Einlass-Serviceschlauchs
Propylenglykol-Lösung aus dem Eimer und leitet sie über den Serviceschlauch des
Salzwasserauslasses wieder zurück.
8.
Die Förderpumpe 10 Minuten laufen lassen, um das Frostschutzmittel zirkulieren zu lassen.
9.
Die Förderpumpe stoppen. Den Salzwasser-Auslasschlauch, der zum Borddurchlass führt,
wieder anschließen. Die Förderpumpe laufen lassen, bis der Eimer leer ist.
10.
Den Meerwassereinlass schließen Das gelbe Serviceventil in die OFF-Position drehen. Das
Meerwassersieb und den zum Förderpumpenmodul führenden Schlauch leeren. Den
Produktwasserschlauch vom Membrangehäuse trennen und das Wasser ausblasen. Das
Kohlefiltergehäuse und die Spülwasserleitungen leeren.
Der Wassermacher ist jetzt für ein Jahr vor biologischem Bewuchs und Gefrieren geschützt.
Ventile des Förderpumpenmoduls ist in der FLUSH-Position:
Öffnen des Überdruckventils:
Spülventil
OFFEN
Serviceventil
AUS
Ventile in SERVICE-Position:
Anschließen des Serviceschlauchs des
Salzwasserauslasses:
Spülventil
GESCHLOSSEN
Serviceeinlassschlauc
h
background
33
ANGESCHLOSSEN
Serviceventil zu
SERVICE
background
30
Reinigung
Hinweis: Die Verfahren für die Reinigungsmittel SC-2 und SC-3 sind gleich.
Eine Packung (8 oz) Spectra Reinigungsmittel (SC-2 oder SC-3) im Verhältnis 1 Behälter Reinigungsmittel zu 12 l
(3 gal) chlorfreiem Süßwasser mischen. Durchschnittlich 7,6 l (2 gal) Wasser befinden sich bereits in den
Ventura Anlagen; dieses Wasser wird mit der Mischung gemischt.
Warmes Wasser (nicht wärmer als 49° C (120 °F) ist zum Reinigen von Membranen am besten geeignet.
1.
Eine Süßwasserspülung durchführen (siehe „Normalbetrieb und Süßwasserspülung“). Die Förderpumpe
stoppen und das graue Spülventil schließen.
2.
Den Einlass-Serviceschlauch am Serviceeinlass des Förderpumpenmoduls anschließen. Den Serviceschlauch
des Salzwassers an der Schnellkuppung der Clark Pumpe anschließen. Die zwei Schläuche in einen Eimer
verlegen. Das graue Spülventil öffnen und die Förderpumpe laufen lassen, bis sich 3,8 l (1 gal) Wasser im
Eimer befindet.
3.
Die Förderpumpe ausschalten und das graue Süßwasser-Spülventil schließen.
4.
Das gelbe Serviceventil am Förderpumpenmodul in die SERVICE-Position drehen.
5.
Sicherstellen, dass das Überdruckventil an der Clark Pumpe eine halbe Drehung GEÖFFNET ist (Anlage steht
nicht unter Druck); ANDERNFALLS KOMMT ES ZUR BESCHÄDIGUNG DER MEMBRAN.
6.
Die Reinigungschemikalie mit den 3,8 l (1 gal) Wasser im Eimer mischen.
7.
Den Wassermacher starten und die Chemikalie 45 Minuten lang zirkulieren lassen, wenn die Lösung warm ist.
Die Lösung über Nacht in der Anlage belassen, wenn die Reinigungslösung kalt ist.
8.
Die Pumpe stoppen, den Salzwasser-Auslassschlauch wieder anbringen und die Pumpe laufen lasen, bis der
Eimer leer ist. Die Förderpumpe stoppen und das gelbe Serviceventil in die RUN-Position drehen. Die
Anweisungen zur Inbetriebnahme einer Anlage befolgen. (DAS ÜBERDRUCKVENTIL GEÖFFNET LASSEN!)
Ventil des Förderpumpenmoduls in der FLUSH-Position:
Öffnen des Überdruckventils
An Clark Pumpe:
Spülventil
OFFEN
Serviceventil
AUS
Ventile in Service-Position: Anschließen des Serviceschlauchs des
Salzwasserauslasses:
Spülventil
GESCHLOSSEN
Serviceschlauch
ANGESCHLOSSEN
Serviceventil zu
background
31
SERVICE
background
30
Ventura Durchflussprüfung
Mithilfe der Durchflussprüfung lässt sich die Leistung der Anlage am besten überprüfen. Sie
sollte vor dem Ersetzen oder Reinigen der Membran durchgeführt werden. Normalerweise sind
die Membranen nicht der Grund r Änderungen von Produktion oder Wasserqualität, außer die
Anlage wurde lange Zeit nicht verwendet.
Bevor eine Durchflussprüfung durchgeführt wird, alle Filter wechseln und das Meerwassersieb
reinigen. Die Anlage gründlich auf Wasser- oder Luftlecks untersuchen, da Luft im System r
eine geringere Produktion und einen unregelmäßigen Salzgehalt sorgt. Auf Blasenbildung im
Durchflussmesser des Produktwassers, in den Wasser-Ansaugschläuchen und im Salzwasser-
Auslassschlauch prüfen.
Anlage anschalten und den Förderdruck genau beobachten. Schwankt der Förderdruck in der
Clark Pumpe von einem Hub zu nächsten, wird die Leistung beeinträchtigt. Ein Unterschied von
wenigen psi ist akzeptabel. Ist der Unterschied größer, liegt ein Defekt vor. Arbeitet die Clark
Pumpe ungleichmäßig, sollte sie repariert werden, bevor die Tests fortgesetzt werden.
Lassen sich keine Unregelmäßigkeiten feststellen, kann die Prüfung fortgesetzt werden.
Sicherstellen, dass der ShurFlo Druckschalter (PL-PMP-SFPH) auf 125 psi (8,62 bar) eingestellt
ist.
Wenn die Pumpe uft, das Salzwasser-Auslassbetriebsventil schlien oder den
Salzwasser-Auslassschlauch knicken.
Der Förderdruck sollte auf 125 psi (8,62 bar) steigen und
die Pumpe sollte dann automatisch abgeschaltet werden. Wenn die Pumpe bereits bei einem
niedrigeren Druck abschaltet, ist die weitere Verfahrensweise in diesem Handbuch unter „SF-
2 Einstellung des ShurFlo Druckschalters“ zu finden.
Es werden ein Eimer mit Literskala, eine Kanne mit Literskala oder ein großer Messbecher und
eine Stoppuhr benötigt. Gleichzeitig die Spannung an der Förderpumpe protokollieren. Die
Spannung an der Förderpumpe muss bei 12-V-Gleichstromanlagen mindestens 12,5 V und bei
24-V-Gleichstromanlagen mindestens 25 V betragen.
Zwei Messungen durchführen und mit der Tabelle auf der folgenden Seite vergleichen. Bei der
ersten Messung wird nur der Produktwasserfluss gemessen. Bei der zweiten Messung wird der
Produktwasserfluss in Kombination mit dem Salzwasserfluss gemessen, um die
Gesamtfördermenge zu berechnen. Diese Messungen können anhand von zwei Methoden
durchgeführt werden:
1. Den Produktwasserfluss in eine Kanne mit Literskala stoppen, dann sowohl den
Produktwasser- und Salzwasserfluss gemeinsam in einen Eimer umleiten und die Zeit stoppen,
um die Gesamtfördermenge zu messen.
background
31
OD
ER
2. Den Produktwasserfluss in die Kanne umleiten, während der Salzwasserfluss in den Eimer
umgeleitet wird. Den Fluss von beidem gleichzeitig aufzeichnen. Nach der Berechnung des
Produktwasserflusses das Produktwasser aus der Kanne in den Eimer mit Salzwasser
schütten, um die Gesamtfördermenge zu berechnen.
Das Verhältnis von Produktwasserfluss zur gesamten Fördermenge ergibt die
Rückgewinnungsrate in Prozent. Wenn der Prozentsatz unter dem Minimum liegt, weist dies auf
ein Leck im Innern der Clark Pumpe hin.
background
1. Produktwasserfluss: Der Produktwasserfluss wird anhand der folgenden Gleichung in
Gallonen pro Stunde (gal/h) oder Liter pro Stunde (l/h) ausgedrückt:
3600/Zeit in Sekunden x Wassermenge in Gallonen oder Liter = gal/h
oder l/h. Eine Stunde hat 3600 Sekunden.
Beispiel: Die Aufbereitung von 1 Gallone Produktwasser dauerte 3 Minuten
und 35 Sekunden. 3600/215 x 1 = 16,74 gal/h (3 Minuten + 35 Sekunden =
215 Sekunden)
Beispiel: Die Aufbereitung von 2,5 Liter Produktwasser dauerte 2 Minuten und
25 Sekunden. 3600/145 x 2,5 = 62,07 l/h (2 Minuten + 25 Sekunden = 145
Sekunden)
2. Gesamtfördermenge: Die Gesamtfördermenge (Salzwasser + Produktwasser) wird anhand der
folgenden Gleichung in Gallonen pro Minute (gal/h) oder Liter pro Minute (l/h) ausgedrückt:
60/Zeit in Sekunden x Wassermenge in Gallonen oder Liter = gal/h oder l/h.
Beispiel: Es dauerte 1 Minute und 37 Sekunden, um eine Gesamtfördermenge von 5
Gallonen zu erreichen. 60/97 x 5 = 3,09 gal/h (1 Minute + 37 Sekunden = 97
Sekunden)
Beispiel: Es dauerte 53 Sekunden, um eine
Gesamtfördermenge von 12 Litern zu erreichen. 60/53 x 12
= 13,58 l/h
3. Rückgewinnungsrate:
Produktwasserfluss/Gesamtfördermenge =
Rückgewinnungsrate % Beispiel: 6,5 gal/h
Produktwasserfluss = 0,063 oder 6,3 %
1,7 gal/h Gesamtfördermenge x 60
(Zur Umrechnung von l/min in l/h musst zuerst die Gesamtfördermenge durch 60 dividiert
werden)
System
Förderdr
uck
Statische
r Druck*
Förderme
nge
Produktwass
erfluss
Normalfluss MIN MIN Normalfluss
MIN
MIN
psi
bar
psi
gal/
min
l/min gal/
min
l/min gal/h l/h gal/h l/h
Ventura
60-70
4,2-5 10-15 1,7 6,4 1,65 6,2 6,5 24,6
5,7
21,5
VT 200
80-90
5,6-6,3 20-25 1,7 6,4 1,6
6
8,3 31,4 7,7 29,1
*Überdruckventil eine halbe Drehung geöffnet
Wie in der oben abgebildeten Tabelle ersichtlich muss für die Aufbereitung von Wasser guter
Qualität beim zugeführten Wasser der richtige Förderdruck herrschen. Für eine Ventura 150-
Anlage sollte die Rückgewinnungsrate eine Gesamtfördermenge von 6,5 % (mind. 5,5 %) und für
eine Ventura 200T-Anlage eine Gesamtfördermenge von 9 % (mind. 8 %) betragen. Wenn die
background
33
Rückgewinnungsrate niedrig ist, kann dies auf ein Leck im Innern der Clark Pumpe hinweisen.
Pro Zehntel gal/min Fördermengenverlust beim zugeführten Wasser verliert man in etwa eine halbe
Gallone Produktwasserdurchfluss pro Stunde und der Salzgehalt steigt um 100 ppm.
Eine geringe Fördermenge in Verbindung mit einem geringen Anlagendruck ist meist auf einen
abgenutzten Shurflo Pumpenkopf (PL-PMP-SFPH) zurückzuführen.
background
Ventura Systeme Fehlerbehebung
Symptom Ursache Abhilfe
Förderpumpe läuft, aber kein
Druck.
Luft in Förderpumpe
Überdruckventil offen
Überdruckventil öffnen, u, um Luft
herauszublasen, dann schließen
und einschalten.
Ventil schließen
Förderpumpe startet, schaltet sich aber wegen zu hohen Drucks
wieder aus.
Geschlossenes Ventil oder Fluss
gesrt.
Filter austauschen.
Durchflussweg prüfen, d. h. auf
geschlossene Ventile und
abgeknickte Schläuche hin
untersuchen.
Geringe
Wasserproduktion
Hohe Stromstärke
Hoher Förderdruck
Sieb oder Vorfilter verstopft. Sieb oder Vorfilter warten.
Geringe
Wasserproduktion,
niedriger Förderdruck
Überdruckventil teilweise
geöffnet.
Abgenutzter Pumpenkopf
Ventil schließen
Fluss prüfen: Sollte 1,6 gal/min
betragen
Pumpenkopf ersetzen.
Wasserproduktion normal, aber
hoher Förderdruck und hohe
Stromstärke.
Niedrige
Meerwassertemperatur
Verschmutzte Membran
Normalzustand
Membran
reinigen
Wasserproduktion normal, aber
niedriger Druck und niedrige
Stromstärke.
Höhere Meerwasser- oder
Brackwassertemperatur.
Normalzustand.
Asymmetrische Druck- und
Durchflussmessungen bei
Pumpenbetrieb
Rückschlagventil undicht. Händler kontaktieren oder
Reparaturhandbuch für die Clark
Pumpe konsultieren.
Defekter Haltewulst.
Schaftdichtung undicht.
Pumpe läuft intermittierend,
schaltet sich ein/aus.
Überdruckschalter an Shurflo
Pumpe offen
Einstellen oder Schalter ersetzen
background
35
Pumpe läuft mit einem
lauten Geräusch
Ansaugung
blockiert
Luft im System
Borddurchlassventil prüfen
Meerwassersieb auf Lecks
prüfen
Süßwasser-Spülmodul auf Lecks
prüfen
System erneut vorfüllen (neu
starten)
background
Technische Merkblätter
Die folgenden Seiten umfassen Spectras meist verwendete technische Merkblätter. Sie
enthalten u. a. Tests, Einstellungen, Fehlerbehebung und Punkte, die häufig für
Verwirrung sorgen.
WARTUNG DES DWYER DURCHFLUSSMESSERS
Der mechanische Durchflussmesser, PL-FMT-10 (Bereich 37,85 l/h bzw. 10 gal/h) oder
PL-FMT-20 (Bereich 75,7 l/h bzw. 20 gal/h), kann zum Reinigen geöffnet werden, wenn es
schwierig wird, die Anzeige zu lesen oder wenn sich die kleine Kugel verklemmt.
Der Durchflussmesser kann zur Reinigung komplett auseinandergenommen werden. Zunächst
das Messgerät von der Konsole nehmen. Die vier kleinen Schrauben, mit denen die
Edelstahlklammer befestigt ist, entfernen. Die Klammer vorsichtig öffnen. Ganz oben am
Messgerät befindet sich über einer Inbusschraube eine Kunststoffabdeckung, die entfernt
werden kann. Zur Entfernung der Abdeckung einen Schlitzschraubendreher verwenden.
Messgerät aufrecht halten und die Inbusschraube mit einem 14“ Inbusschlüssel entfernen.
Den Durchflussmesser um drehen und die Kugel auffangen, wenn sie herausfällt. Man kann
Zahnpasta oder Kunststoff-Fensterreiniger verwenden, um die Innenseite mit einem kleinen
Flaschenreiniger zu säubern. Kugel reinigen und leicht einwachsen. Sind die O-Ringe
beschädigt oder hatte das Gerät ein Leck, neue O-Ringe montieren und die Montage mithilfe
von ein wenig Silikonfett erleichtern. Es sind Standard-O-Ringe, die in den meisten
Automobilzubehörgeschäften erhältlich sind. Das Gerät wieder zusammenbauen und
umdrehen.
SPEICHERDRUCK
Spectra Wassermacher werden mit einem Druckspeichertank (PL-ACC-TK) geliefert, der
zwischen den Vorfiltern und der Clark Pumpe entlang der Leitung für die Wasserzuführung
montiert werden sollte.
Der Zweck des Wasserzuleitungsspeichers ist es, die Förderdruckspitzen zu reduzieren, die
durch den Betrieb der Clark Pumpe ausgelöst werden. Ist der Speicher nicht richtig gefüllt,
kann das Probleme mit dem Druckschalter der ShurFlo Pumpe verursachen. Der Speicher
verfügt oben über ein Schrader Luftventil, mit dem die integrierte Luftblase des Speichers
vorab mit Druckluft gefüllt werden. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte der Speicher
bis auf 65 psi (4,5 bar) gefüllt werden. Luft mit einer Reifenpumpe oder einem Luftkompressor
zuführen. Man kann ausprobieren, welcher Druck bei der jeweiligen Anlage die ideale
Druckpulsationsdämpfung erzielt.
Anschlüsse zum Wasser-
Ansaugschlauch, zwischen
Shurflo Pumpe und Clark
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37
Pumpe
Schrader Ventil
Anschluss zum Druckmesser
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VORFILTER
Eine Ventura Anlage nutzt zwei verschiedene Filter, um zu verhindern, dass schädliche
Fremdkörper in das System eindringen. Ein einzelner 5-Mikron-Filter reinigt das zugeführte
Wasser von scheuernden Partikeln, während das System in Betrieb ist. Ein zusätzlicher
Kohlefilter verhindert den Eintritt von Chlor, wenn die Anlage mit Süßwasser ausgespült wird.
Während des Normalbetriebs wird das zugeführte Wasser in zwei Stufen gefiltert. Zunächst
fließt es durch ein feinmaschiges, metallenes Meerwassersieb, das die Förderpumpe vor dem
Eintritt von Fremdstoffen und Meerestieren schützt. Nachdem das zugeführte Wasser die
Förderpumpe passiert hat, gelangt es in das Filtergehäuse mit dem 5-Mikron-Element, das
ganz feine Partikel entfernt, die die Clark Pumpe beschädigen und die Lebensdauer der
Membranen verkürzen könnten.
Wie häufig die Anlage gereinigt werden muss, hängt weitestgehend davon ab, wie häufig und
wo sie eingesetzt wird. Wenn große Mengen Wasser aus biologisch fruchtbaren, ufernahen
Gewässerbereichen zugeführt werden und das System in relativ kurzer Zeit passieren,
verstopfen die Vorfilter, die Wasserproduktion und Qualität sinken und der Druck in der
Anlage verändert sich drastisch. Wenn der Druckmesser wie in diesem Leitungssystem-
Diagramm gezeigt nach den Vorfiltern montiert wird, sinkt der Druck, wenn der Vorfilter
verstopft.
Wird die Anlage nur ein bis zwei Stunden pro Tag auf Binnengewässern oder in Ufernähe
betrieben, verfault das Plankton, das sich verfängt, in den Filtern, lange bevor die einzelnen
Elemente verkleben. Faulendes Plankton und Bakterien verleihen dem Produktwasser einen
Geruch nach „faulen Eiern“. In tropischen Gewässern setzt der Fäulnisprozess bereits über
Nacht ein, in kälteren Klimazonen erst nach ein oder zwei Wochen. In kristallklaren, blauen
Gewässern müssen die Filter meist wesentlich seltener gereinigt werden.
Um sicherzustellen, dass die Filterelemente korrekt passen, sollten sie bei einem
Vertragshändler erworben werden. Die Teilenummer unseres Filterelements lautet FT-FTC-XX.
Die letzten Ziffern weisen auf die Mikron-Einstufung ist; z. B. ist FT-FTC-5 für ein 5-Mikron-
Element:
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39
KOHLEFILTER
Das Kohlefilterelement (FT-FTC-CC) entfernt Chlor aus demßwasser, das zum Ausslen
verwendet wird. Die Umkehrosmose-Membranen können nur kleinste Chlormengen
verkraften, ohne permanent geschädigt zu werden. Enthält das zum Spülen verwendete
ßwasser Chlor, werden die Membranen diesem tagelang ausgesetzt, was dazu führt, dass
der Salzgehalt des Wassers steigt.
Der für das Süßwasser-Spülsystem verwendete Kohlefilter verstopft nur, wenn das
Brauchwasser im Versorgungstank des Bootes sehr schmutzig ist. Das Kohlefilterelement
verliert nach etwa sechs Monaten seine Wirkung und muss ersetzt werden. Unabhängig vom
Gebrauch haben sie nur eine begrenzte Lebensdauer.
Unsere Kohlefilter entfernen Chlor zu 99,7 %. Bei Verwendung anderer Kohlefilter ist mit
Vorsicht vorzugehen. Falls sie keine genauen Angaben darüber enthalten, welchen
Prozentsatz an Chlor sie entfernen, sollten sie nicht verwendet werden. Billige Kohlefilter
entfernen oft nur 60 % oder 70 %. Darüber hinaus sind Kohlefilter im Handel, die zwar sehr
ähnliche, aber nicht genau dieselben Abmessungen aufweisen und daher nicht
ordnungsgemäß im Gehäuse abdichten. Wer beim Kohlefilter spart, geht das Risiko ein, eine
600 Dollar teure Membran zu beschädigen. Ein zweiter Faktor ist der Volumenstrom, r den
der Filter ausgelegt ist. Da das Chlor von der Kohle absorbiert wird, muss es lange genug mit
der Kohle in Berührung bleiben, damit alle Chlormoleküle eingefangen werdennnen. Die
von uns verwendeten Filter sind r eine Fließgeschwindigkeit von 6 l/min (1,5 gal/min) und
ein Gesamtvolumen von 12.000 l (3000 gal) bei einer Fließgeschwindigkeit von 6 l/min (1,5
gal/min), bzw. r einen Zeitraum von sechs Monaten ausgelegtje nachdem, was zuerst
eintritt.
Die Kohle verliert unabhängig vom Durchfluss nach sechs Monaten ihre Wirksamkeit.
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Kohlefilter, Spectra Teilenr. FT-FTC-CC
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41
SHURFLO PUMPE LÄUFT NICHT
Wenn die Pumpe an den Strom angeschlossen ist, jedoch nicht läuft, sollte zunächst der
Druckschalter überprüft werden (EL-FP-PS) der sich am nassen Ende der Pumpe befindet und
in dem zwei rote Dhte stecken. Die beiden roten Drähte miteinander verbinden und prüfen,
ob die Pumpe läuft. Die Anlage kann sicher mit herausgesprungenem Druckschalter betrieben
werden, solange man den Druckmesser im Auge behält und den Druck in der Anlage nicht
über 110 psi (7,6 bar) steigen lässt. Den Schalter ersetzen, wenn ein Ersatz zur Hand ist. Der
Druckschalter sollte sich nie öffnen, wenn nicht ein Problem mit dem System vorliegt oder
eine falsche Einstellung vorliegt. Den Druck im Speicher, den Förderdruck bei Betrieb und die
Einstellungen für die automatische Ausstellung des Druckschalters überprüfen.
Läuft die Pumpe mit herausgesprungenem Druckschalter nicht, liegt mit hoher
Wahrscheinlichkeit ein Problem mit den Bürsten oder dem Überhitzungsschutzschalter im
Inneren des Motors vor. Der Motor kann vollständig auseinandergebaut werden, wenn die
beiden Schrauben am Ende des Motors entfernt werden. Die hintere Abdeckung und
Papierisolierungsschicht entfernen. Den Kunststoffbürstenhalter herausziehen. Der
Thermoschalter befindet sich auf einem der Bürstenkabel. Mit einem Widerstandsmesser die
Kontinuität innerhalb des Schalters messen. Ist er offen, kann man diesen vorübergehend
reparieren, indem man ihn rundherum verdrahtet, wobei man darauf achten muss, dass die
neue Verdrahtung nicht gegen sich bewegende Teile scheuert oder gegen die Federn drückt,
die die Bürsten auf den Kommutator drücken. Es ist unwahrscheinlich, dass der
Überhitzungsschalter ausfällt, außer der Motor hat sich überhitzt und abgestellt. Ist der
Überhitzungsschutz ausgefallen, sollte man in Betracht ziehen, eine Umpositionierung der
Pumpe vorzunehmen oder die Belüftung zu verbessern.
Sind Anzeichen von Korrosion zu erkennen,nnten die rsten festhängen. Nach dem
Auseinandernehmen den Kohlestaub von allen Teilen entfernen. Den Kommutator mit feinem
Schleifpapier reinigen. Sicherstellen, dass auch alle Rillen des Kommutators mit einem kleinen
scharfen Werkzeug gereinigt werden, um die Kohle zu entfernen, die sich zwischen die
Einzelteile setzt. Die Federn auf dem rstenhalter einstellen, damit die Bürsten sanft hinein-
und hinausgleiten. Wenn die Lager rau sind und festsitzen, die Gummistaubabdeckung
entfernen und so gut wie möglich reinigen, fetten und per Hand befreien. Die Lager nur
warten, wenn dies absolut erforderlich ist. In umgekehrter Reihenfolge wieder
zusammensetzen. Die Kohlersten können zurückgehalten werden, indem man
roklammern durch die Spalten im rstenhalter schiebt, damit sie bei der Montage nicht
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gegen das Lager drücken. Sicherstellen, dass die wellenförmige Unterlegscheibe nicht
herunterrutscht. Sollte dies geschehen, diese wieder an ihren Platz drücken.
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43
EINSTELLUNG DES SHURFLO DRUCKSCHALTERS
Die Shurflo Förderpumpen sind mit einem Druckschalter (EL-FP-PS) ausgestattet, der die
Anlage bei zu hohem Druck automatisch ausschaltet. Es ist die kleine schwarze Einheit, die
sich am nassen Ende des Pumpenkopfes (PL-PMP-SFPH) befindet, an dem die beiden roten
Drähte verbunden sind. Wenn der Druckschalter nicht richtig eingestellt ist, ist es möglich,
dass sich die Pumpe jedes Mal, wenn die Clark Pumpe läuft, ausstellt und der Förderdruck in
die Höhe schießt. Wenn dies geschieht, sinkt de Produktion und der Salzgehalt steigt. Werden
die Punkte im Schalter zu niedrig eingestellt, können diese durch die ständigen Funken, die bei
jedem Umschalten der Clark Pumpe entstehen, schnell versagen.
In der Mitte des Schalters befindet sich eine kleine 5/64" Inbusschraube. Während die
Anlage läuft, das Salzwasserauslass-Seeventil schließen oder den Auslassschlauch knicken,
um den Fluss zu stoppen. Druckmesser im Auge behalten und den Druckschalter so einstellen,
dass er sich bei 125 psi automatisch ausschaltet. Die Inbusschraube im Uhrzeigersinn drehen,
um den Punkt, an dem sich die Pumpe ausschaltet, zu erhöhen.
Druckschalter-
Einstellschraube
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Mindere Produktwasserqualität
Sollte die Qualität des Produktwassers nicht in Ordnung sein, muss bei Verwendung eines
Salinometers die korrekte Kalibrierung gewährleistet sein. Über den Geschmack lässt sich
eigentlich immer die generelle Qualit feststellen.
Membranen sind keine exakt wissenschaftlichen Produkte, sodass zwei gleiche Anlagen
dennoch eine unterschiedliche Produktwasserqualität hervorbringen können. Gemäß den
weltweiten Gesundheitsstandards gilt Wasser mit einer Konzentration an aufgelösten
Feststoffen von bis zu 1000 ppm als für den Verzehr geeignetes Trinkwasser. Wir halten
eine Konzentration unterhalb der Marke von 750 ppm r akzeptabel, aber nicht ideal, und
halten alles unterhalb von 500 ppm für ausgezeichnet. Faktoren, die die Wasserqualität
beeinflussennnen, werden im Folgenden angesprochen.
GERINGER FLUSS ODER DRUCK IN DER ANLAGE bedeutet auch eine schlechtere
Produktwasserqualität (höherer ppm). Ventura Anlagen mit einem höheren Zufluss-
Ausst-Druckverhältnis (siehe Nenndruck unter „Durchflussprüfung“) sowie einem
höheren Zufluss-Membranbereichs-Verhältnis produzieren Wasser im Bereich von 150
bis 200 ppm.
SCHÄDIGUNG DER MEMBRANEN durch Verunreinigung mit Chlor. Ausspülen der Anlage
mit chlorhaltigem Wasser hat eine irreparable Schädigung der Membran zur Folge.
Kohlefilter werden eingesetzt, um mtliche Chlorspuren zu absorbieren, die sich in
dem zum Ausspülen verwendeten Wasser befinden. Siessen den Spezifikationen
entsprechen, um r den Zweck geeignet zu sein. Es gibt keinen speziellen Test auf
Chlorschäden. Man kann nur alle anderen Ursachen ausschließen.
VERSCHMUTZTE ODER DURCH VERKALKTE Membranen. Eine verschmutzte (Fremdkörper),
verkalkte (mineralische Ablagerungen oder verunreinigte (bakterieller Bewuchs)
Membran kann zu schlechter Wasserqualität und von der Norm abweichende
Betriebsdrücke führen. Liegt der Betriebsdruck oberhalb der normalen Werte, sollte
eine Reinigung vorgenommen werden. Liegt der Betriebsdruck im normalen Bereich,
wirkt sich eine Reinigung möglicherweise kaum aus. Reinigen sollte nicht als
Diagnosewerkzeug eingesetzt werden. Mindere Wasserqualität nach einer längeren
Aufbewahrungsphase mit Propylenglykol kann normalerweise durch ausgiebiges
Spülen oder einen Reinigungsvorgang mit SC-2 behoben werden.
MECHANISCHE LECKS im Druckbehälter, der die Membranen umgibt. Dies ist eine
unwahrscheinliche, aber dennoch denkbare Ursache für mindere Wasserqualität. Ein
gequetschter oder beschädigter O-Ring im Druckbehälter, ein Kratzer am
Produktschlauch an der Membran, ein Kratzer in einer der Endkappen oder eine durch
background
45
Kontamination verfaulte Dichtung kann verursachen, dass Meerwasser in das
Produktwasser eindringt.
Wenn der Volumenstrom der Anlage (Produktwasser plus Salzwasser) 5,68 l/min (1,5 gal/min)
oder mehr betgt, die Membran sauber ist, der Fluss des Produktwassers der
Durchflussmenge der Anlage entspricht und die Wasserqualität dennoch nicht akzeptabel ist,
sollte die Membran ausgetauscht werden.
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40
Teilenummern
3/8" NPT
Schnellkupplungs
rper PL-QDC-BD3/8
Pumpe zum oberen
Edelstahlrohr des
Druckbehälters:
PL-TB-HPTPVUS
Plattenhalter
FM-PVB-PB
3/8" NPT x 5/8" NPT Schlauchnippel Ell
Nylon PL-HBE-3/8x5/8
Nickel-Bronze-Hochdruck-
Winkelstück PL-MTE-3/4S1/2B
Plattenhalterend
e FM-PVB-PBE
Pumpe zum unteren
Edelstahlrohr des
Druckbehälters:
PL-TB-HPTPVLS
Druckbehälter-
Endkappe KIT-PV-25EP1
Druckbehälter-Endring
KIT-PV-25EP1
Gummihalteru
ng
HD-RBP-RM
Kunststoff-
Abstandhalter
HD-SPN-MKINS
20"-Membran mit großer
Salzabweisung FT-MB-20F
Gerade Nickel-Bronze
Hochdruck-
Verschraubung
SUB-MTS-3/8X1/2
1/2" rostfreier
Ringbeschlag
PL-HWR-1/2FR
3/4"-16-O-RING für
gerades Gewinde
SO-FT-STF
Anschluss-O-RING
S
O
background
Fig 2
Fig 3
41
PP-CT
Rostfreie Fitting-
Sechskantmutter
PL-HWR-1/2HN
Nickel-Bronze-
Hochdruck-90-Grad-
Winkelstück
PL-MTE-3/4S1/2B
background
40
FILTERGEHÄUSE
FT-FTH-10L3PCS
KOHLEFILTERKARTUSC
HE
FT-FTC-CC
Spülventil
PL-VLV-3/4PVC
Teilenummern (Fortsetzung)
3/42 3-Wege-
Ventil
PL-VLV-3W3/4
hlgebläse 12 V, 24 V
KIT-FK-12 (oder 24)
Förderpumpen-
Kühlkörper
EL-FP-FPHS
Ventura
Förderpumpenhalterung
FM-VT-ITM
3/4MPTx5/8
SCHLAUCHNIPPEL
WINKELSTÜCK
PL-HBE-3/4X5/8
3/4 NYLON STREET
WINKELSTÜCK
PL-MFF-1/2X1/2
3/4MPTX 5/8
SCHLAUCHNIPPEL T-STÜCK
PL-TEE-3/4M5/8B
NIPPEL
PL-NP-3/4X2
RÜCKSCHLAGV
ENTIL
PL-CKV-3/4F-F
3/4 MPT X 5/8
SCHLAUCHNIPPEL
PL-HBS-3/4X5/8
Förderpumpe 12 V,
24 V EL-FP-12 V, 24
V
background
Fig 2
Fig 3
41
Pumpenkopf-Baugruppe mit Druck- schalter
PL-PMP-SFPH
3/8” NPT X 5/8"
Schlauchnippel Winkelstück
PL-HBE-3/8X5/8
Förderpumpen-
Druckschalter EL-FP-PS
background
Teilenummern (Fortsetzung)
PRODUKTWASSE
R-
PROBENAHMEVE
NTIL
PL-VLV-3W1/4
1/4 ROHR X 1/4
MPT GERADE
VERSCHRAUBUNG
PL-MTS-1/4X1/4P
1/4 ROHR X 1/4 MPT
WINKELSTÜCK PL-
MTE-1/4X1/4P
SPEICHER
PL-ACC-TK
1/8MPT X 1/4
ROHRWINKELSTÜCK
PL-MTE-1/8X1/4P
1/2MPT X 5/8
SCHLAUCHNIPPEL
PL-HBS-1/2X5/8
1/2"SPLEISS
PL-TEE-1/2FN
PRODUKTWASSER-
DURCHFLUSSMESSER
PL-FMT-10
1/2" NIPPEL
PL-NP-1/2N
1/4MPT X 1/4 ROHR
GERADE VERSCHRAUBUNG
PL-MTE-1/4X1/4
1/2 X 1/4 MUFFE
PL-BSH-1/2X1/4N
DRUCKMESSER
PL-PSG-LP2.5
VORFILTERGEHÄUSE
FT-FTH-10H
5-MIKRON-
FILTER-
KARTAUSCHE
FT-FTC-5
PRODUKTAUSLASS-
FITTING
PL-FTE-1/8X1/4P
NIPPEL
PL-NP-1/8N
MEERWASSER
SIEB FT-STN-5
5" SIEB-O-RING
SO-STN-5S
SIEBELEMENT
FT-STN-5S
background
Fig 2
Fig 3
41
1/4FPT X 1/4
ROHR
WINKELSTÜCK
PL-FTE-1/4X1/4P
background
Not used
43
-{}-
HP-TB-VEB-B
HP-TB-VB
HP-TB-VEB-A
HP-CYL-CCA
HP-TB-BV
HP-CB-CB7
HP-CYL-SST
HP-CYL-R
HP-CYL-EC
background
background
HD-CPS-5/16X3
SO-HPP-RV
HP-TB-ARP
KIT-HP-10VSA
HP-TB-BV
SO-HPP-AR1
HD-CPS-5/162.75
SO-HPP-SP, PS20
HP
-TB-VSP,VSP20
HP-TB-SR
SO-HPP-VB
SO-HPP-VP
SO-HPP-PLP
background
45
Teile
background
Teile
HP-CYL-SST
HP-CYL-PT
SUB-MTS-3/8X1/2
SO-HPP-ECCB
HP-CYL-CCA
HP-CYL-EC
HP-CYL-R

Specifications

Spectra Watermakers VT-150-D Questions and Answers