
2025
BETRIEBSANLEITUNG
Sportsman Touring 570 Traktor/Zugmaschine/MD
Sportsman X2 570 Traktor/MD
Sportsman 570 6x6 Traktor
Für Wartung und Sicherheit
WARNUNG
Bitte lesen Sie diese Betriebsanleitung aufmerksam durch. Sie enthält wichtige
Sicherheitsinformationen. Dieses Fahrzeug ist nur für Erwachsene bestimmt.
Personen unter 16 Jahren ist das Fahren des Fahrzeugs untersagt.

WARNUNG
Bei Betrieb, Wartung und Instandhaltung eines Personenkraftfahrzeugs
oder Geländefahrzeugs können Chemikalien wie Motorabgase,
Kohlenmonoxid, Phthalate und Blei freigesetzt werden, die im
US-Bundesstaat Kalifornien als krebserregend, geburtsschädigend bzw.
fortpflanzungsschädigend klassifiziert sind. Um die Belastung auf ein
Minimum zu beschränken, das Einatmen von Abgasen vermeiden, den
Motor nicht länger als unbedingt notwendig im Leerlauf laufen lassen, das
Fahrzeug in einem gut belüfteten Bereich warten und bei der Wartung des
Fahrzeugs Handschuhe tragen oder die Hände häufig waschen.
Weitere Einzelheiten erhalten Sie auf
www.P65Warnings.ca.gov/passenger-vehicle.
!
WARNUNG
!
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Ihrem Smartphone, um Videos
und mehr Informationen zu
einem sicheren Fahrerlebnis mit
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erhalten oder besuchen Sie
www.polaris.com/en-us/safety/
Alle Anweisungen und Sicherheitshinweise in dieser Betriebsanleitung
sowie auf den Produktaufklebern müssen gelesen, verstanden
und eingehalten werden.
Missachtung der Sicherheitsanweisungen kann zu Unfällen
mit schweren oder tödlichen Verletzungen führen.

Betriebsanleitung 2025
Sportsman Touring 570 EPS Traktor
Sportsman Touring 570 EPS SP Traktor
Sportsman Touring 570 EPS Zugmaschine
Sportsman Touring 570 EPS MD
Sportsman X2 570 EPS Traktor
Sportsman X2 570 EPS Nordic Pro Traktor
Sportsman X2 570 EPS Traktor Limited Edition Black
Sportsman X2 570 EPS MD
Sportsman 570 6x6 EPS Traktor
Sportsman 570 6x6 EPS Nordic Pro Traktor

BatteryMINDer
®
ist eine eingetragene Marke der VDC Electronics, Inc. DEFA
SM
ist eine
Dienstleistungsmarke von Defa AS aksjeselskap (as) NORWAY Blingsmovegen.
MacPherson Ride
®
ist eine eingetragene Marke der Aftermarket Auto Parts Alliance,
Inc. NGK
®
ist eine eingetragene Marke der NGK Spark Plug Co., Ltd. QR Code
®
ist eine
eingetragene Marke der DENSO WAVE INCORPORATED. Tread Lightly
SM
ist eine
Dienstleistungsmarke des Landwirtschaftsministeriums der USA.
Sofern nicht anders angegeben, sind die Marken Eigentum von Polaris Industries Inc.
Copyright 2024 Polaris Industries Inc. Alle Angaben in dieser Publikation entsprechen
den Produktdaten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Da laufend Verbesserungen an
Design und Qualität der hergestellten Bauteile vorgenommen werden, sind geringfügige
Abweichungen zwischen der Fahrzeugausstattung und den Angaben in dieser
Publikation möglich. Die Abbildungen und/oder Verfahrensbeschreibungen in dieser
Publikation sind lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Wir haften nicht für
Auslassungen oder unrichtige Angaben. Jede Reproduktion oder Wiederverwendung
der in diesem Dokument enthaltenen Abbildungen und/oder Verfahrensbeschreibungen,
sei es ganz oder auszugsweise, ist ausdrücklich untersagt.
Die Originalausgabe der Betriebsanleitung für dieses Fahrzeug ist in englischer
Sprache verfasst. Ausgaben in anderen Sprachen sind Übersetzungen der
Originalausgabe.
Gedruckt in Ungarn
9941904

Wir danken Ihnen, dass Sie sich für ein POLARIS-Fahrzeug entschieden haben und
begrüßen Sie herzlich in der weltweiten Familie der POLARIS-Enthusiasten. Besuchen Sie
uns online auf
www. polaris. com. Dort finden Sie neueste Nachrichten,
Produkteinführungen, Veranstaltungshinweise, Stellenausschreibungen und vieles mehr.
POLARIS stellt eine breite Auswahl an hochwertigen Nutz- und Freizeit-Leichtfahrzeugen
her. Wir sind der Überzeugung, dass POLARIS heute weltweit Maßstäbe in der
Herstellung von Nutz- und Freizeitfahrzeugen setzt. Die Konstruktion, das Design und die
Entwicklung Ihres POLARIS-Fahrzeugs sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung.
Im Interesse Ihrer Sicherheit und eines ungetrübten Fahrgenusses sollten die
Anweisungen und Empfehlungen in dieser Betriebsanleitung genau eingehalten werden.
Ihre Betriebsanleitung enthält auch Anweisungen für einfache Wartungsmaßnahmen.
Informationen zu größeren Reparaturen sind im POLARIS-Werkstatthandbuch enthalten
und können von einem POLARIS-Händler ausgeführt werden.
Ihr POLARIS-Händler kennt Ihr Fahrzeug am besten und wird sein Bestes geben, damit
Sie stets zufrieden sind. Ihr POLARIS-Händler kann Ihnen sowohl während als auch nach
der Garantiezeit einen umfassenden Wartungsservice bieten.
Aktuelle Bedienungsanleitungen finden Sie unter
https://www.polaris.com/en-us/owners-manuals.
3
WILLKOMMEN

In dieser Betriebsanleitung und am Fahrzeug selbst werden die nachfolgend
beschriebenen Signalwörter und Symbole verwendet. Wo immer diese Wörter und
Symbole anzutreffen sind, wird auf einen Sachverhalt aufmerksam gemacht, der die
Sicherheit des Fahrers betrifft. Vor dem Lesen der Betriebsanleitung sollte der Fahrer sich
mit deren Bedeutung vertraut machen.
GEFAHR
Das
Signalwort GEFAHR weist auf eine gefährliche Situation hin, die, falls diese nicht
vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen WIRD.
WARNUNG
Das
Signalwort WARNUNG weist auf eine gefährliche, zu vermeidende Situation hin, die
zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen KÖNNTE.
ACHTUNG
Das
Signalwort ACHTUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, falls diese nicht
vermieden wird, zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen KÖNNTE.
HINWEIS
Das Signalwort HINWEIS steht für wichtige Informationen zur Klarstellung von
Anweisungen.
WICHTIG
Das Signalwort WICHTIG weist auf Punkte hin, die bei der Demontage, Montage und
Prüfung von Bauteilen zu beachten sind.
Das Verbotszeichen weist auf eine Verhaltensweise hin, die zu
VERMEIDEN ist, um einer Gefahr vorzubeugen.
Das Gebotszeichen weist auf eine Maßnahme hin, die zur
Gefahrenvermeidung ergriffen werden MUSS.
4
SICHERHEITSWARNSYMBOLE UND SIGNALWÖRTER

Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Ausstattungsmerkmale und Bedienelemente . . . . . . . 43
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Windenanleitung (sofern vorhanden). . . . . . . . . . . 115
Emissionsbegrenzungssysteme . . . . . . . . . . . . . 127
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Technische Daten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
POLARIS-Produkte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
Beheben von Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Wartungsprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
5

6

EINLEITUNG
WICHTIGER WARNHINWEIS ZU DIESER
BETRIEBSANLEITUNG
WARNUNG
Nichtbeachten
der Sicherheitswarnhinweise und der Sicherheitsvorkehrungen in dieser
Betriebsanleitung kann zu Unfällen mit schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Ein
POLARIS-ATV ist kein Spielzeug und der Betrieb kann mit Gefahren verbunden sein.
Das Fahrverhalten dieses Fahrzeugs ist nicht mit dem anderer Fahrzeuge wie
Motorräder oder Autos vergleichbar. Das Missachten bestimmter Vorsichtsregeln kann zu
Kollisionen führen oder das Fahrzeug kann sich überschlagen, selbst bei
Routinemanövern wie Abbiegen, Befahren von Steigungen oder Überfahren von
Hindernissen.
• Lesen Sie diese Betriebsanleitung. Machen Sie sich mit der Bedeutung aller
Sicherheitswarnhinweise, Vorsichtsmaßregeln und Bedienungsabläufe vertraut, bevor
Sie ein POLARIS-ATV bedienen. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung in der Nähe
des ATV auf.
• Fahren Sie nie ein ATV, ohne sich vorher sorgfältig einweisen zu lassen. Nehmen Sie
an einer ATV-Sicherheitsschulung teil. In den Vereinigten Staaten sind zertifizierte
Schulungen unter www.atvsafety.org zu finden.
• Dieses Fahrzeug ist NUR FÜR ERWACHSENE bestimmt. Personen unter 18 Jahren
ist das Fahren des Fahrzeugs untersagt.
• Erlauben Sie Gästen nur dann das Fahren mit dem ATV, wenn sie zuvor diese
Betriebsanleitung und alle Aufkleber gelesen, sowie eine zertifizierte
Sicherheitsschulung absolviert haben. In den Vereinigten Staaten sind zertifizierte
Schulungen unter www.atvsafety.org zu finden.
7
EINLEITUNG

ORV-ZERTIFIKAT FÜR DIE VORAB-INSPEKTION
WICHTIG
Es wird empfohlen, dass der Besitzer dieses Fahrzeugs ein ausgefülltes Zertifikat für die
Vorab-Inspektion erhält. Wenn Sie dieses Formular (oder eine ähnliche Version des
untenstehenden Musters) nicht erhalten haben, wenden Sie sich an Ihren
Vertragshändler.
9
EINLEITUNG

SICHERHEIT-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
7. Mai 2024
Rolle, Schweiz
Polaris Sales Europe Sàrl, erklärt, dass das (die) Fahrzeug(e), auf das/die sich diese
Betriebsanleitung bezieht, den geltenden Sicherheitsanforderungen in Anhang 2 der
britischen PSTI-Verordnung 2023 Nr. 1007 entspricht.
Die Produkte werden bis zum 31. Dezember 2028 mit Sicherheitsupdates unterstützt.
Diese Konformitätserklärung wurde von Polaris Sales Europe Sàrl erstellt.
11
EINLEITUNG

FAHRZEUG-IDENTIFIKATIONSNUMMERN
Fahrzeug-Identifikationsnummer (Vehicle Identification Number, VIN)
q
ist bei allen
Modellen am oberen Rahmenträger (unter dem Sitz) vorne rechts am Fahrzeug
eingeprägt.
Die Motorseriennummer befindet sich auf dem vorderen Teil des Motors auf der
Kurbelgehäuseabdeckung.
Die Fahrzeug-Identifikationsnummern in die vorgesehenen Zeilen eintragen. Den
Ersatzschlüssel bitte abnehmen und an einem sicheren Ort aufbewahren. Weitere
Zündschlüssel können nur angefertigt werden, indem ein Rohling bei POLARIS bestellt
und anschließend anhand eines vorhandenen Schlüssels ein neuer gefräst wird. Gehen
alle Schlüssel verloren, muss das Zündschloss ausgetauscht werden.
HINWEIS
Die Abbildungen dienen nur als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
Modellnummer des Fahrzeugs
Fahrgestellnummer auf dem Rahmen
q
Motorseriennummer
ERSATZSCHLÜSSEL
Ein Ersatzschlüssel kann aus dem Originalschlüssel hergestellt werden.
Schlüsselrohling:
Teile-Nr. 4080125
Gummi-Schlüsselkappe:
Teile-Nr. 5458344
12
EINLEITUNG

SICHERHEIT
SICHERHEITSSCHULUNG
POLARIS legt größten Wert auf die Sicherheitsschulung. POLARIS empfiehlt Ihnen
ausdrücklich, zusammen mit allen Familienmitgliedern, die das Fahrzeug fahren werden,
an einem Fahrerkurs teilzunehmen.
Weitere Sicherheitsinformationen erhalten Sie bei POLARIS-Vertragshändlern oder auf der
POLARIS-Website www.polarisgermany.de.
Dieses POLARIS-Fahrzeug wird als Geländefahrzeug eingestuft. Sich mit allen Gesetzen
und Vorschriften vertraut machen, die den Betrieb dieses Fahrzeugs in der Region des
Eigentümers betreffen.
Wir empfehlen dringend, die Routinewartungsempfehlungen aus der Betriebsanleitung
genau einzuhalten. Dieses vorbeugende Wartungsprogramm sorgt dafür, dass alle
wichtigen Bauteile des Fahrzeugs in regelmäßigen Zeitabständen gründlich geprüft
werden.
SCHUTZAUSRÜSTUNG
Tragen Sie stets einen Helm, Augenschutz,
Handschuhe, ein langärmliges Hemd, lange
Hosen und mindestens knöchelhohe Stiefel.
Schutzausrüstung vermindert die
Verletzungsgefahr.
q
Helm
w
Augenschutz
e
Lange Ärmel
r
Handschuhe
t
Lange Hosen
y
Mindestens knöchelhohe Stiefel
13
SICHERHEIT

HELM
Das Tragen eines Helms schützt vor schweren Kopfverletzungen. Beim Fahren dieses
POLARIS-Fahrzeugs immer einen Helm tragen, der die geltenden Sicherheitsvorschriften
erfüllt oder übertrifft. Die Schnalle greifen und jeden Gurt festziehen, um zu gewährleisten,
dass der Helm sicher am Kopf sitzt.
In den USA und Kanada tragen zugelassene
Helme ein entsprechendes Prüfzeichen des
US-Verkehrsministeriums (DOT).
Zugelassene Helme in Europa, Asien und
Ozeanien sind mit dem Aufkleber ECE 22.05 (oder
neuer) versehen. Das ECE-Zeichen besteht aus
einem Kreis mit dem Buchstaben E in der Mitte.
Daneben ist die Kennnummer des Landes
aufgedruckt, das die Zulassung erteilt hat.
Außerdem befinden sich auf dem Aufkleber die
Zulassungsnummer und die Seriennummer.
AUGENSCHUTZ
Eine gewöhnliche Brille oder Sonnenbrille bietet keinen ausreichenden Augenschutz. Beim
Fahren dieses POLARIS-Fahrzeugs ist grundsätzlich eine bruchsichere Schutzbrille oder
ein Helm mit bruchsicherem Visier zu tragen. POLARIS empfiehlt eine zugelassene
persönliche Schutzausrüstung (PSA), die ein Prüfzeichen wie z. B. VESC 8, V-8, Z87.1
oder CE trägt. Sicherstellen, dass der Augenschutz stets sauber gehalten wird.
HANDSCHUHE
Handschuhe für Komfort und für Schutz gegen Sonne, kaltes Wetter und andere Elemente
tragen.
STIEFEL
Für guten Halt und zur Sicherheit sollten robuste, mindestens knöchelhohe Stiefel
getragen werden. Nie barfuß oder mit Sandalen mit einem POLARIS-Fahrzeug fahren.
14
SICHERHEIT

BEKLEIDUNG
Zum Schutz von Armen und Beinen sollten langärmelige Oberbekleidung und lange Hosen
getragen werden.
ZUSÄTZLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG
Ausrüstung, die für Ihre Fahrbedingungen geeignet sein kann.
Ohrenschutz: Langfristige Belastung durch Wind- und Motorlärm kann zu dauerhaftem
Hörverlust führen. Richtig getragene Gehörschutzmittel wie Ohrstöpsel können helfen,
Gehörverlust zu verhindern. Informieren Sie sich vor dem Tragen eines Gehörschutzes
über örtliche Vorschriften, um sicherzustellen, dass die Verwendung des jeweiligen
Gehörschutzes erlaubt ist.
15
SICHERHEIT

SICHERHEITSWARNUNGEN
WARNUNG
Bei
unsachgemäßem Betrieb dieses Fahrzeugs besteht die Gefahr einer Kollision, des
Kontrollverlusts, eines Unfalls oder des Überschlagens des Fahrzeugs, was zu schweren
oder tödlichen Verletzungen führen kann. Alle Sicherheitswarnhinweise in diesem
Abschnitt der Betriebsanleitung sind sorgsam einzuhalten. Der ordnungsgemäße Betrieb
des Fahrzeugs wird im Abschnitt „Betrieb“ dieser Betriebsanleitung eingehend
beschrieben.
BETRIEB OHNE EINWEISUNG
Wird dieses ATV ohne fachkundige
Einweisung betrieben, besteht ein erhöhtes
Unfallrisiko. Der Fahrer muss wissen, wie das
ATV in verschiedenen Situationen und unter
verschiedenen Geländebedingungen zu
handhaben ist.
Anfänger und unerfahrene Fahrer sollten
zunächst eine empfohlene
Sicherheitsschulung absolvieren, bevor sie
dieses Fahrzeug fahren.
Erlauben Sie Gästen nur dann das Fahren
mit dem ATV, wenn sie zuvor diese
Betriebsanleitung und alle Aufkleber gelesen,
sowie eine zertifizierte Sicherheitsschulung
absolviert haben.
16
SICHERHEIT

ALTERSBESCHRÄNKUNGEN
Dieses Fahrzeug ist NUR FÜR
ERWACHSENE bestimmt. Personen unter
16 Jahren ist das Fahren des Fahrzeugs
untersagt.
Auf diesem Zweisitzer-ATV dürfen keine
Kinder unter 12 Jahren mitfahren.
Kinder, auch wenn sie das empfohlene Alter
für bestimmte ATVs schon erreicht haben,
verfügen oft nicht über das erforderliche Maß
an Geschick, Können oder Urteilsvermögen
zum sicheren Fahren eines ATVs bzw. zum
sicheren Mitfahren auf einem ATV. Für sie
besteht ein erhöhtes Unfall- und
Verletzungsrisiko.
Falls ein Zweisitzer-Quad betrieben wird,
keine Passagiere mitnehmen, deren Füße
den Fußraum nicht erreichen.
ALKOHOL- ODER DROGENKONSUM
Vor oder während des Fahrens dieses
Fahrzeugs niemals Alkohol oder Drogen
konsumieren.
Nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen
ist beim Fahren des Fahrzeugs mit einem
eingeschränkten Urteils-, Reaktions- und
Wahrnehmungsvermögen sowie einer
Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns zu
rechnen.
17
SICHERHEIT

MITFÜHREN MEHRERER BEIFAHRER AUF EINEM
ZWEISITZER-ATV
Das Mitführen mehrerer Beifahrer auf einem
Zweisitzer-ATV schränkt Balance und
Kontrollierbarkeit des ATVs erheblich ein und
kann zu einem Unfall bzw. zum Überschlagen
des Fahrzeugs führen. Nie mehr als einen
Beifahrer auf einem Zweisitzer-ATV mitfahren
lassen.
VERSÄUMNIS DER KONTROLLE VOR FAHRTANTRITT
WARNUNG
Wird
es vor Fahrtantritt versäumt, das Fahrzeug zu überprüfen und seine
Betriebssicherheit zu kontrollieren, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko.
Vor jeder Fahrt stets die Prüfungen vor Fahrtantritt durchführen, um die
Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Die Inspektions- und Wartungsverfahren sowie -zeitpläne in dieser Betriebsanleitung
konsequent einhalten.
UMGANG MIT BENZIN
Benzin ist äußerst leicht entflammbar und unter bestimmten Bedingungen sogar
explosionsgefährlich.
• Beim Umgang mit Benzin ist daher stets äußerste Vorsicht geboten.
• Das Fahrzeug nur im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich und bei
abgeschaltetem Motor auftanken.
• Niemals Kraftstoff oder andere entflammbare Flüssigkeiten auf diesem Fahrzeug
mitnehmen. Eine Nichtbeachtung der vorgegebenen Anweisungen kann zu ernsthaften
Brandverletzungen oder zum Tode führen.
• Beim Tanken, im Benzin-Lagerbereich sowie in der näheren Umgebung sind Rauchen,
offenes Feuer oder Funken unzulässig.
• Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Beim Tanken den Einfüllstutzen nicht befüllen.
• Sollte Benzin auf die Haut oder auf Kleidungsstücke gelangen, sofort mit Seife oder
Spülmittel und Wasser waschen und Kleidung wechseln.
18
SICHERHEIT

GEFÄHRDUNG DURCH ABGASE
ACHTUNG
Motorabgase
sind giftig und können innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tode führen. Motor nie in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Dieses
Fahrzeug nur im Freien bzw. an gut belüfteten Orten in Betrieb nehmen.
SCHUTZKLEIDUNG
Das Fahren in diesem Fahrzeug ohne einen
zugelassenen Helm und entsprechenden
Augenschutz, erhöht das Risiko von
schweren Verletzungen bei einem Unfall.
Tragen Sie stets einen Helm, Augenschutz,
Handschuhe, ein langärmliges Hemd, lange
Hosen und mindestens knöchelhohe Stiefel.
FORSTWIRTSCHAFTLICHE ANWENDUNG UND
SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG
Dieses Fahrzeug ist nicht mit einem Schutzaufbau gegen herabfallende Gegenstände
(FOPS) ausgestattet. Verwenden Sie das Fahrzeug nicht in Situationen für den
forstwirtschaftlichen Einsatz, in denen die Gefahr von herabfallenden Gegenständen
bestehen kann.
Dieses Fahrzeug ist mit keiner Vorrichtung zum Schutz gegen Gefahrstoffe ausgerüstet.
Es bietet keinen Schutz vor gesundheitsgefährdenden Stoffen. Immer eine geeignete
persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn dieses Fahrzeug zur Schädlingsbekämpfung
oder für andere Anwendungen, die den Einsatz von Gefahrstoffen erfordern, verwendet
wird.
19
SICHERHEIT

FAHREN AUF ÖFFENTLICHEN STRASSEN (NUR
TRAKTOR- ODER ZUGMASCHINENMODELLE)
Dieses Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb
zugelassen.
FAHREN AUF ÖFFENTLICHEN STRASSEN (NUR
MD-MODELLE)
Wird dieses Fahrzeug auf öffentlichen
Straßen, Land- oder Schnellstraßen
gefahren, besteht die Gefahr einer Kollision
mit einem anderen Fahrzeug. Dieses
Fahrzeug nie auf öffentlichen Straßen, Land-
oder Schnellstraßen sowie Feld- oder
Schotterwegen fahren (es sei denn, sie sind
für Geländefahrzeuge zugelassen).
FAHREN AUF BEFESTIGTEN FLÄCHEN
Die Reifen dieses Fahrzeugs sind in erster Linie für den Geländeeinsatz bestimmt. Das
Fahren dieses Fahrzeugs auf befestigten Flächen (einschließlich Bürgersteige, Gehwege,
Parkplätze und Fahrwege) kann die Fahreigenschaften negativ beeinflussen und das
Risiko eines Kontrollverlusts über das Fahrzeug, das Verursachen eines Unfalls oder ein
Überschlagen des Fahrzeugs vergrößern. Das Fahrzeug sollte möglichst nicht auf
asphaltierten Straßen eingesetzt werden. Ist dies unumgänglich, langsam und kurze
Distanzen fahren und plötzliches Abbiegen oder Anhalten vermeiden.
20
SICHERHEIT

FAHREN MIT ÜBERHÖHTER GESCHWINDIGKEIT
Wird das Fahrzeug mit überhöhter
Geschwindigkeit gefahren, besteht erhöhte
Gefahr, dass der Fahrer die Kontrolle verliert. Die
Geschwindigkeit stets dem Gelände, den
Sichtverhältnissen, den Betriebsbedingungen und
Ihren Kenntnissen und Erfahrung anpassen.
BEHERRSCHEN DES FAHRZEUGS
Selbst wenn man nur eine Hand vom Lenker oder einen Fuß vom Trittbrett nimmt, kann die
Kontrollierbarkeit des Fahrzeugs dadurch beeinträchtigt oder das Gleichgewicht gestört
werden, sodass Fahrer und Beifahrer vom ATV heruntergeschleudert werden können.
Stellt eine Person seine Füße nicht fest auf die Trittbretter, können sie in die Räder oder in
andere angetriebene Teile geraten und einen Unfall oder Verletzungen verursachen.
Beim Fahren stets den Lenker mit beiden Händen umfassen und beide Füße auf den
Trittbrettern des ATVs ruhen lassen.
FALSCHE KURVENTECHNIK
ACHTUNG
Eine
falsche Kurventechnik kann zum Verlust der Bodenhaftung oder der Kontrolle über
das Fahrzeug und somit zu einem Unfall oder zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Beim Befahren von Kurven stets die entsprechenden Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung befolgen.
Scharfe Kurven vermeiden. Niemals mit hoher Geschwindigkeit in eine Kurve fahren.
Keine abrupten Lenkmanöver ausführen. Das Fahren von Kurven zunächst mit niedriger
Geschwindigkeit üben und erst dann Kurven mit höherer Geschwindigkeit fahren.
21
SICHERHEIT

SPRÜNGE UND KUNSTSTÜCKE
Kunstfahren birgt ein erhöhtes Unfallrisiko
einschließlich Überschlag. KEINE
Kunststücke wie Rutschmanöver, Sprünge,
Volldrehungen usw. versuchen. Defensiv
fahren.
FALSCHE TECHNIK BEIM BERGAUFFAHREN
Ein falsches Vorgehen beim Bergauffahren kann dazu führen, dass der Fahrer die
Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Beim Befahren von Steigungen ist
äußerste Vorsicht geboten. Beim Bergauffahren stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung beachten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
FALSCHES VORGEHEN BEI BERGABFAHRTEN
Ein falsches Vorgehen beim Bergabfahren kann zum Kontrollverlust bzw. Überschlagen
des Fahrzeugs führen. Bei Bergabfahrten stets die entsprechenden Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Anweisungen
für neue Fahrer“.
FAHREN QUER ZUM HANG
Vom Fahren quer zum Hang wird abgeraten. Ein falsches Vorgehen kann dazu führen,
dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Nur dann quer
zum Hang fahren, wenn es absolut unvermeidlich ist.
Ist eine Fahrt quer zum Hang unumgänglich, stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
22
SICHERHEIT

ABWÜRGEN DES MOTORS AN STEIGUNGEN
Wird der Motor an einer Steigung abgewürgt,
rollt das Fahrzeug rückwärts, oder steigt der
Fahrer unsachgemäß ab, kann sich das
Fahrzeug überschlagen.
• Beim Bergauffahren eine konstante
Geschwindigkeit aufrechterhalten.
• Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets
den ADC-Modus (sofern vorhanden)
zuschalten. Wenn das Fahrzeug nicht mit
ADC-Modus ausgerüstet ist, vor Bergauf-
oder Bergabfahrten den AWD-Modus
zuschalten.
Wenn die Last den Motor überfordert, wie folgt verfahren:
• Nach vorne lehnen, um den Körperschwerpunkt möglichst weit bergauf zu verlagern.
Auch der Beifahrer sollte sich bergauf lehnen.
• Bremsen betätigen.
• Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, die Feststellbremse anziehen.
• Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
Den Beifahrer ggf. zuerst absteigen lassen. Der Fahrer steigt danach ab.
• Beim Wenden und Wiederbesteigen des ATVs die Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
Sollte das ATV abwärts zu rollen beginnen, wie folgt verfahren:
• Fahrer und Beifahrer verlagern ihr Körpergewicht so weit wie möglich bergauf.
• Nicht versuchen, das Fahrzeug mit Motorkraft aufzuhalten.
• Bremshebel allmählich anziehen.
• Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, auch die Hilfsbremse betätigen und
dann die Feststellbremse einlegen.
• Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
Den Beifahrer ggf. zuerst absteigen lassen. Der Fahrer steigt danach ab.
• Beim Wenden und Wiederbesteigen des ATVs die Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
23
SICHERHEIT

FAHREN AN STEILEN HÄNGEN
Beim Befahren sehr steiler Hänge kann sich
das Fahrzeug überschlagen.
Niemals Hänge befahren, die für das ATV
bzw. für Ihr Können zu steil sind.
Das ATV nie an Hängen mit einer Steigung
von mehr als 15 Grad einsetzen.
BETRIEB AUF RUTSCHIGEM UNTERGRUND
Bei Fahrten auf besonders unebenem,
rutschigem oder instabilem Untergrund ist
erhöhte Vorsicht geboten, da das Fahrzeug
die Bodenhaftung verlieren oder sich
überschlagen bzw. der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren kann.
Fahrten auf besonders unebenem,
schlüpfrigem oder instabilem Untergrund
sollten erst dann unternommen werden,
wenn Sie sich durch Lernen und Üben das
erforderliche Fahrgeschick angeeignet
haben, um das Fahrzeug unter solchen
Bedingungen kontrollieren zu können.
Auf unebenem, rutschigem oder losem
Untergrund ist besondere Vorsicht geboten.
BETRIEB IN UNBEKANNTEM GELÄNDE
In unbekanntem Gelände ist besondere Vorsicht geboten, da anderenfalls ein erhöhtes
Unfall- und Überschlagsrisiko besteht.
In unbekanntem Gelände können verborgene Gesteinsbrocken, Bodenwellen oder
Vertiefungen zum Kontrollverlust über das Fahrzeug führen oder das Fahrzeug
veranlassen, sich zu überschlagen.
Bei Fahrten in unbekanntem Gelände langsam fahren und besondere Vorsicht walten
lassen. Stets auf Veränderungen in der Beschaffenheit des Geländes achten.
24
SICHERHEIT

UNSACHGEMÄSSE REIFENWARTUNG
Der Betrieb dieses Fahrzeugs mit
ungeeigneten Reifen oder bei falschem oder
uneinheitlichem Reifendruck kann den
Kontrollverlust über das Fahrzeug bzw. einen
Unfall verursachen.
Stets Reifen der für das Fahrzeug
vorgesehenen Größe und des vorgesehenen
Typs verwenden.
Der in der Betriebsanleitung und auf den
Sicherheitsaufklebern angegebene
Reifendruck muss stets aufrechterhalten
werden.
FALSCHE FAHRTECHNIK IM RÜCKWÄRTSGANG
Ein falsches Vorgehen beim Rückwärtsfahren kann zum Aufprall auf ein Hindernis oder
eine Person führen. Stets die entsprechenden Anweisungen in dieser Betriebsanleitung
befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Anweisungen für neue Fahrer“.
Vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs stets den Bereich hinter dem Fahrzeug auf
Hindernisse oder Personen prüfen. Erst, wenn der Weg nach hinten frei ist, langsam
zurückstoßen.
ÜBERFAHREN VON HINDERNISSEN
Eine falsche Vorgehensweise beim
Überfahren von Hindernissen kann zu einem
Kontrollverlust bzw. Überschlag führen.
Vor Fahrten in unbekanntem Gelände die
Strecke auf mögliche Hindernisse prüfen.
Nicht über große Hindernisse wie große
Gesteinsbrocken oder umgestürzte Bäume
fahren. Beim Überfahren von Hindernissen
stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung befolgen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
25
SICHERHEIT

RUTSCHEN ODER AUSBRECHEN
Bei Fahrten auf besonders unebenem,
rutschigem oder instabilem Untergrund ist
erhöhte Vorsicht geboten, da das Fahrzeug
die Bodenhaftung verlieren oder sich
überschlagen bzw. der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren kann. Auf
extrem glattem Untergrund sollte nicht
gefahren werden. Bei Fahrten auf rutschigem
Untergrund stets die Geschwindigkeit
herabsetzen und besondere Vorsicht walten
lassen.
Wenn das Fahrzeug rutscht oder ausbricht,
kann der Fahrer die Kontrolle verlieren und
das Fahrzeug kann sich überschlagen (wenn
die Reifen plötzlich wieder Bodenhaftung
haben). Bei Fahrten auf rutschigem
Untergrund stets die entsprechenden
Anweisungen in dieser Betriebsanleitung
befolgen. Weitere Informationen finden Sie
im Abschnitt „Anweisungen für neue Fahrer“.
BETRIEB EINES BESCHÄDIGTEN FAHRZEUGS
ACHTUNG
Der
Betrieb eines beschädigten Fahrzeugs kann zu einem Unfall führen. Wenn sich das
Fahrzeug überschlagen hat oder einen anderen Unfall hatte, muss es bei einer
qualifizierten Vertragswerkstatt vollständig auf eventuelle Schäden geprüft werden,
einschließlich (aber nicht darauf beschränkt) der Bremsanlage, des Drosselsystems und
der Lenkung.
DURCHFAHREN VON GEWÄSSERN
Durchfahren von tiefen oder rasch fließenden Gewässern kann den Verlust der
Bodenhaftung, Kontrollverlust, ein Überschlagen des Fahrzeugs oder einen Unfall zur
Folge haben. Niemals schnell fließende Gewässer oder Gewässer mit einem
Wasserstand, der höher als der Fahrzeugboden ist, durchfahren.
Bei Fahrten durch Gewässer stets die entsprechenden Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
Nasse Bremsen können eine reduzierte Bremswirkung haben. Nach dem Verlassen des
Gewässers die Bremsfunktion prüfen. Die Bremsen bei langsamer Fahrt mehrmals leicht
betätigen. Durch die Reibungswärme können die Bremsbeläge schneller trocknen.
26
SICHERHEIT

FAHREN BEI GEWITTER (BLITZSCHLAG)
Das Fahrzeug nicht betreiben, wenn die Gefahr eines Blitzschlages besteht, es sei denn
das Fahrzeug ist mit einer vollständig geschlossenen Kabine ausgestattet. Gummireifen,
Gummilenkergriffe und Schaumstoffsitze schützen den Fahrer nicht vor Blitzschlag. Immer
einen sicheren Zufluchtsort aufsuchen, wenn Blitzschlag droht.
UNSACHGEMÄSSE BELADUNG
Ein Überladen des Fahrzeugs oder ein unsachgemäßes Mitführen von Lasten kann die
Fahreigenschaften des Fahrzeugs beeinträchtigen und den Verlust der Kontrolle bzw.
einen Unfall verursachen.
• Stets die Anweisungen in der Betriebsanleitung für den Transport von Ladungen
befolgen.
• Die zulässige Zuladung für dieses Fahrzeug niemals überschreiten.
• Ladung gleichmäßig verteilen und sorgfältig sichern.
• Beim Mitführen von Ladungen oder Ziehen eines Anhängers Geschwindigkeit
herabsetzen. Einen verlängerten Bremsweg einkalkulieren.
FAHREN AUF ZUGEFRORENEN GEWÄSSERN
Schwere oder tödliche Verletzungen können die Folge sein, wenn das Fahrzeug und/oder
der Fahrer durch die Eisschicht einbrechen. Das Fahrzeug nie über ein zugefrorenes
Gewässer fahren, ohne sich zuvor davon zu überzeugen, dass das Eis dick genug ist, um
dem Gewicht des Fahrzeugs, des Fahrers, der Ladung sowie ggf. dem Gewicht der
anderen Fahrzeuge der Gruppe sowie den beim Fahren wirksamen Kräften standzuhalten.
Sich stets bei den zuständigen Behörden und bei Anwohnern nach den Eisverhältnissen
und der Eisdicke auf der gesamten geplanten Route erkundigen. Der Fahrer trägt bei
Fahrten auf zugefrorenen Gewässern das volle Risiko.
SCHLECHTE SICHTVERHÄLTNISSE
ACHTUNG
Bei
Fahrten mit diesem Fahrzeug in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter besteht
die Gefahr einer Kollision oder eines Unfalls, insbesondere auf Wegen und Straßen. Bei
schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, ist mit erhöhter
Vorsicht und mit verringerter Geschwindigkeit zu fahren. Scheinwerfer regelmäßig
reinigen und durchgebrannte Glühlampen unverzüglich austauschen.
KÖRPERBEHERRSCHUNG
Dieses Fahrzeug stellt hohe physische Anforderungen an den Fahrer. Urteilsvermögen
und Körperbeherrschung sind Voraussetzungen für seinen sicheren Betrieb. Personen mit
geistigen oder körperlichen Behinderungen setzen sich beim Fahren dieses Fahrzeugs
einer erhöhten Unfallgefahr durch Überschlagen oder Kontrollverlust aus.
27
SICHERHEIT

HEISSE AUSPUFFANLAGE
WARNUNG
Die
Bestandteile der Auspuffanlage sind während des Betriebs des Fahrzeugs und
danach äußerst heiß. Diese heißen Teile können Verbrennungen sowie Brände
verursachen. Die heißen Teile der Auspuffanlage nicht berühren. Brennbares Material
stets von der Auspuffanlage fernhalten.
Beim Fahren durch hohes Gras, insbesondere trockenem Gras, sowie bei Fahrten durch
Schlamm ist Vorsicht geboten. Nach einer Fahrt durch hohes Gras, Unkraut, Gebüsch,
andere hohe Vegetation sowie durch Schlamm immer die Unterseite des Fahrzeugs
sowie die Bereiche um die Auspuffanlage überprüfen. Gras, Schmutz oder festhaftende
Rückstände umgehend vom Fahrzeug entfernen; hierbei insbesondere auf den Bereich
um die Auspuffanlage achten.
WARNUNG FÜR ANHÄNGEVORRICHTUNG (SOFERN
VORHANDEN)
Bei Verwendung einer Anhängevorrichtung sicherstellen, dass die Kupplungskugel keine
Erhöhung oder Absenkung von mehr als 5 cm aufweist.
WARNUNG
Beim
Anhängerbetrieb mit Ihrem ATV darauf achten, dass sich der Auspuff oberhalb der
Kupplungskugel und der Anhängevorrichtung befindet. Während des Betriebs des ATV
erzeugt der Auspuff heiße Abgase, die nicht eingeatmet werden sollten und die die
Oberflächentemperatur der umgebenden Oberflächen, einschließlich der des Anhängers
(z. B. Anhängerkupplung, Zugvorrichtung, Anhängerwände . . . usw.) erhöhen können.
Vor dem An- oder Abkuppeln eines Anhängers den Motor abschalten, die Abgase
entweichen lassen und die den Auspuff umgebenden Oberflächen, einschließlich der des
Anhängers, abkühlen lassen, um die Gefahr von Verbrennungen oder Verletzungen zu
vermeiden und um die Gefahr des Einatmens von Abgasen zu verringern. Um die Gefahr
zu verringern, dass die Anhängevorrichtung oder die Zugvorrichtung zu heiß wird, keine
Kupplungskugel mit einer Erhöhung von mehr als 5 Zentimetern verwenden.
VERWENDUNG DES FAHRZEUGS DURCH UNBEFUGTE
Wenn die Schlüssel im Fahrzeug verbleiben, kann dies dazu führen, dass das Fahrzeug
von Unbefugten benutzt wird, die unter 16 Jahre alt sind, keinen gültigen Führerschein
besitzen oder keine entsprechende Schulung erhalten haben. Das kann zu einem Unfall
oder einem Überschlag führen. Beim Abstellen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel
abziehen.
28
SICHERHEIT

TECHNISCHE VERÄNDERUNGEN
Ihr POLARIS-Fahrzeug ist bei Einhaltung der Betriebsanleitung ein betriebssicheres
Fahrzeug. Am Fahrzeug vorgenommene Umbauten können dessen Stabilität
beeinträchtigen. Der Betrieb eines umgebauten Fahrzeugs, insbesondere wenn
Veränderungen zur Steigerung der Geschwindigkeit oder Leistung vorgenommen wurden,
kann den Ausfall wichtiger Komponenten des Fahrzeugs nach sich ziehen. Das
Überschreiten der konstruktionsbedingten Höchstgeschwindigkeit kann zu
Stabilitätsverlust führen. Bei überhöhter Geschwindigkeit kann der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren.
Keine nicht von POLARIS zugelassene Zusatzausrüstung montieren oder Umbauten am
Fahrzeug durchführen, die dazu dienen, seine Geschwindigkeit oder Leistung zu erhöhen.
Umbauten jeder Art oder die Montage von Zusatzausrüstung, die nicht von POLARIS
zugelassen ist, können zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen und die Gefahr von
Verletzungen erhöhen.
Die beschränkte POLARIS-Garantie des POLARIS-Fahrzeugs erlischt, wenn das
Fahrzeug mit nicht von POLARIS zugelassener Zusatzausrüstung ausgestattet wurde
und/oder Umbauten vorgenommen wurden, die dazu dienen, seine Geschwindigkeit oder
Leistung zu erhöhen.
Durch den Anbau bestimmter Zusatzgeräte, einschließlich (aber nicht darauf beschränkt)
Mähvorrichtungen, Messer, Reifen, Sprühvorrichtungen oder großen Transportgestellen
kann sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Nur von POLARIS zugelassene
Zubehörprodukte verwenden und sich mit deren Funktionsweise und den Auswirkungen
auf die Fahreigenschaften vertraut machen.
Weitere Informationen zur ATV Sicherheit sind dem Abschnitt Sicherheitsschulung zu
entnehmen.
29
SICHERHEIT

SICHERHEITSAUFKLEBER UND IHRE
ANBRINGUNGSORTE
Zu Ihrem Schutz sind am Fahrzeug Aufkleber mit Warnhinweisen angebracht. Lesen Sie
die Anweisungen auf allen Aufklebern aufmerksam durch. Sollten sich die in dieser
Anleitung abgebildeten Aufkleber von den Aufklebern am Fahrzeug unterscheiden, bitte
die Aufkleber am Fahrzeug lesen und befolgen.
Sollten Text- oder Grafikaufkleber unleserlich werden oder sich ablösen, bitte beim
POLARIS-Händler einen Ersatzaufkleber kaufen. Ersatz-Sicherheitsaufkleber können bei
POLARIS kostenlos bezogen werden. Die entsprechende Teilenummer ist auf dem
Aufkleber aufgedruckt.
SPORTSMAN TOURING 570
SPORTSMAN TOURING 570 TRAKTOR
q
Warnhinweis Gepäckträger (vorne)
w
Warnhinweis Gepäckträger (hinten)
e
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
r
Warnhinweis Schmierpunkt
t
Warnhinweis
Wagenheberansatzpunkte
y
Warnhinweis 4x4 (AWD)
u
Warnhinweis Override
i
Allgemeine Warnung
o
Warnhinweis Reifendruck
a
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
s
Warnhinweis Kraftstoff
30
SICHERHEIT

SPORTSMAN TOURING 570 MD
q
Warnhinweis Gepäckträger (vorne)
w
Warnhinweis Gepäckträger (hinten)
e
Warnhinweis Deichsellast
r
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
t
Warnhinweis 4x4 (AWD)
y
Warnhinweis Override
u
Allgemeine Warnung
i
Warnhinweis Reifendruck
o
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
a
Warnhinweis Kühlerdeckel
32
SICHERHEIT

SPORTSMAN X2 570
SPORTSMAN X2 570 TRAKTOR
q
Warnhinweis Gepäckträger (vorne)
w
Warnhinweis Pritsche/Warnhinweis
Kraftstofftransport
e
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
r
Warnhinweis Schmierpunkt
t
Warnhinweis
Wagenheberansatzpunkte
y
Warnhinweis 4x4 (AWD)
u
Warnhinweis Override
i
Allgemeine Warnung
o
Warnhinweise Quetschverletzungen
a
Warnhinweis Reifendruck
s
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
d
Warnhinweis Kraftstoff
33
SICHERHEIT

SPORTSMAN X2 570 MD
q
Warnhinweis Gepäckträger (vorne)
w
Warnhinweis Pritsche/Warnhinweis
Kraftstofftransport
e
Warnhinweis Deichsellast
r
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
t
Warnhinweis 4x4 (AWD)
y
Warnhinweis Override
u
Allgemeine Warnung
i
Warnhinweise Quetschverletzungen
o
Warnhinweis Reifendruck
a
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
s
Warnhinweis Kühlerdeckel
34
SICHERHEIT

SPORTSMAN 570 6X6
SPORTSMAN 570 6X6 TRAKTOR
q
Warnhinweis Gepäckträger (vorne)
w
Warnhinweis Pritsche/Warnhinweis
Kraftstofftransport
e
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
r
Warnhinweis Schmierpunkt
t
Warnhinweis
Wagenheberansatzpunkte
y
Warnhinweis 4x4 (AWD)
u
Warnhinweis Override
i
Allgemeine Warnung
o
Warnhinweise Quetschverletzungen
a
Warnhinweis Reifendruck
s
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
d
Warnhinweis Kraftstoff
f
Bremsflüssigkeitsstand
35
SICHERHEIT

ALLGEMEINE WARNUNG – TRAKTOR- UND
ZUGMASCHINEN-MODELLE
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses
Fahrzeugs Betriebsanleitung
lesen. Personen unter 16 Jahren
niemals erlauben, mit diesem
Fahrzeug zu fahren. Immer
einen zugelassenen Helm, eine
Schutzbrille und Schutzkleidung
tragen. Vor und während der
Bedienung ist der Konsum von
Alkohol und Drogen untersagt.
Niemals mehr als einen
Beifahrer mitführen. Dieses
Fahrzeug ist für den
Straßenbetrieb zugelassen.
Teilenummer: 7181540
ALLGEMEINE WARNUNG – MD-MODELLE
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses
Fahrzeugs Betriebsanleitung
lesen. Personen unter 16 Jahren
niemals erlauben, mit diesem
Fahrzeug zu fahren. Immer
einen zugelassenen Helm, eine
Schutzbrille und Schutzkleidung
tragen. Vor und während der
Bedienung ist der Konsum von
Alkohol und Drogen untersagt.
Niemals mehr als einen
Beifahrer mitführen. Das
Fahrzeug nie auf öffentlichen
Straßen, Land- oder
Schnellstraßen fahren.
Teilenummer: 7181538
WARNHINWEIS WAGENHEBERANSATZPUNKTE
WARNUNG
Für weitere Information, siehe
„Anheben des Fahrzeugs für
Wartungsmaßnahmen“
Teilenummer: 7184992
36
SICHERHEIT

WARNHINWEIS SCHMIERPUNKT
WARNUNG
Lesen Sie stets die
Betriebsanleitung und machen
Sie sich den Inhalt klar.
Gemäß den Empfehlungen
abschmieren.
Teilenummer: 7300027
WARNHINWEIS KRAFTSTOFF
Kompatible Kraftstofftypen:
• E5
• E10
Teilenummer: 7300053
WARNHINWEIS OVERRIDE
WARNUNG
Der unsachgemäße Gebrauch des Override-Knopfes
kann zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und
somit zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen. Nicht gleichzeitig das Gas und den
Override-Knopf betätigen. Im Rückwärtsgang nur
langsam Gas geben.
Teilenummer: 7181544
37
SICHERHEIT

WARNHINWEIS ZU BETRIEBSGRENZEN
WARNUNG
Lesen Sie die Betriebsanleitung
Ihres Motorrads, und machen
Sie sich den Inhalt klar. Das
Fahrzeug nie an Hängen mit
einer Neigung von mehr als 15°
einsetzen.
Teilenummer: 7181536
WARNHINWEIS 4x4 (AWD)
WARNUNG
Den Schalter zum Aktivieren des Allradantriebs (AWD)
nicht betätigen, während die Hinterräder durchdrehen.
Anderenfalls können die Antriebswelle und die
Kupplung erheblich beschädigt werden.
Teilenummer: 7181543
38
SICHERHEIT

WARNHINWEIS AUF KUPPLUNGSDECKEL
WARNUNG
Den Körper vom Riemen
fernhalten.
Teilenummer: 7181427
WARNHINWEIS KRAFTSTOFFTRANSPORT
WARNUNG
NIEMALS Kraftstoff oder andere entflammbare
Flüssigkeiten auf diesem Fahrzeug mitnehmen.
Eine Nichtbeachtung der vorgegebenen Anweisungen
kann zu ernsthaften Brandverletzungen oder zum
Tode führen.
Teilenummer: 7301043
WARNHINWEIS GEPÄCKTRÄGER – TOURING-MODELLE
WARNUNG
Zuglasten nicht am
Gepäckträger oder Stoßfänger
befestigen. Anderenfalls kann
das Fahrzeug beschädigt
werden oder umkippen und den
Fahrer schwer oder tödlich
verletzen. Zuglasten nur an den
Zughaken oder einer
Anhängerkupplung befestigen.
Maximale Gepäckträgerlasten:
Vorne: 41 kg; Hinten: 82 kg.
Teilenummer: 7181584
WARNHINWEIS REIFENDRUCK – TOURING- UND X2-MODELLE
WARNUNG
Reifendruck in kPa:
Vorne – 48,3 kPa
Hinten – 48,3 kPa
Teilenummer: 7183263
39
SICHERHEIT

WARNHINWEIS DEICHSELLAST – MD-MODELLE
WARNUNG
Maximale Deichselzugkraft:
3700 N auf ebenem Untergrund
Maximale vertikale Last:
1400 N
Teilenummer: 7300331
WARNHINWEIS KÜHLERDECKEL – MD-MODELLE
WARNUNG
Heiße, unter Druck stehende Flüssigkeit kann schwere
Verbrennungen verursachen. Den Kühlerdeckel nicht
berühren, wenn er heiß ist. Langsam öffnen.
Teilenummer: 7300767
WARNHINWEISE QUETSCHVERLETZUNGEN – X2- UND
6X6-MODELLE
WARNUNG
Um Quetschverletzungen an Händen und Fingern zu
verhindern, müssen diese während des Absenkens
der Pritsche von deren unterer Vorderkante
ferngehalten werden.
Teilenummer: 7184130
40
SICHERHEIT

WARNHINWEIS GEPÄCKTRÄGER – X2- UND 6X6-MODELLE
WARNUNG
Zuglasten nicht am
Gepäckträger oder Stoßfänger
befestigen. Anderenfalls kann
das Fahrzeug beschädigt
werden oder umkippen und den
Fahrer schwer oder tödlich
verletzen. Zuglasten nur an den
Zughaken oder einer
Anhängerkupplung befestigen.
Maximale Gepäckträgerlasten:
Vorne 41 kg
Teilenummer: 7182351
WARNHINWEIS PRITSCHE – X2-MODELLE
WARNUNG
Niemals Personen auf der Pritsche mitfahren lassen. Mitfahrende Personen können vom
Fahrzeug geschleudert werden. Dies kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen.
Maximale Pritschenlast: 181 kg
Teilenummer: 7301041
41
SICHERHEIT

BREMSFLÜSSIGKEIT-EINFÜLLÖFFNUNG – 6X6-MODELLE
WARNUNG
Bremsflüssigkeit-Einfüllöffnung.
Nur DOT 4-Bremsflüssigkeit
verwenden.
Teilenummer: 7300029
WARNHINWEIS PRITSCHE – 6X6-MODELLE
WARNUNG
Niemals Personen auf der Pritsche mitfahren lassen. Mitfahrende Personen können vom
Fahrzeug geschleudert werden. Dies kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen.
Maximale Pritschenlast: 362 kg
Teilenummer: 7301042
WARNHINWEIS REIFENDRUCK – 6X6-MODELLE
WARNUNG
Reifendruck in kPa:
Vorne – 48,3 kPa
Mitte – 69,0 kPa
Hinten – 69,0 kPa
Teilenummer: 7300937
42
SICHERHEIT

AUSSTATTUNGSMERKMALE UND
BEDIENELEMENTE
ÜBERBLICK
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
q
Bremshebel
w
Linke Lenker-Bedieneinheit
e
Fahrbereichsschalter (sofern
vorhanden)
r
Arbeitsscheinwerferschalter
(sofern vorhanden)
t
Digitale Anzeige
y
Handwärmerschalter (sofern
vorhanden)
u
Daumenwärmerschalter (sofern vorhanden)
i
AWD-Kurzzeitschalter
o
Gashebel
a
Zündschalter
s
Batterieladeanschluss
d
Nebenverbraucherbuchse
43
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ZÜNDSCHALTER
WARNUNG
Am
Hauptschalter keinen großen Schlüsselanhänger oder Schlüsselring anbringen. Da
er in Kurven den Kraftstofftankdeckel berühren und eine Störung der elektrischen Anlage
hervorrufen könnte, wodurch der Motor während der Fahrt unvermittelt stehen bleiben
kann. Es besteht die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
Abschalten der gesamten Stromversorgung des
Fahrzeugs.
SCHEINWERFER EIN: In dieser Stellung werden die
Scheinwerfer eingeschaltet. Der Motorabschalter
muss sich in der Betriebsstellung befinden.
Den Motor anlassen. In dieser Stellung sind die
Scheinwerfer nicht eingeschaltet.
Nach dem Anlassen des Motors Schlüssel loslassen,
so dass der Zündschalter in die Stellung
STANDLICHT EIN zurückkehrt. In dieser Position sind
das Standlicht und die Schlussleuchten eingeschaltet.
44
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

MOTORABSCHALTER
HINWEIS
Der Motor kann weder angelassen werden noch laufen, wenn sich der Schalter in der
Stellung AUS befindet.
Zum sofortigen Abschalten des Motors den Abschalter drücken. Vor dem nächsten
Motorstart den Motorabschalter wieder in Betriebsstellung nach oben ziehen.
Sowohl der Hauptschalter als auch der Motorabschalter unterbrechen die gesamte
Stromversorgung des Fahrzeugs einschließlich der Beleuchtung.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
AUS
BETRIEB
WARNBLINKERSCHALTER
Zum Einschalten der Warnblinkanlage (alle Blinkerleuchten blinken) den
Warnblinkerschalter drücken. Mit dieser Funktion können andere Personen auf einen
Notfall oder eine Gefahrensituation aufmerksam gemacht werden.
HUPENSCHALTER
Zum Betätigen der Hupe den Hupenschalter drücken.
46
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

MODE-/RÜCKWÄRTSGANG-OVERRIDE-KNOPF
Dieses Fahrzeug ist mit einem Rückwärtsgang-Drehzahlbegrenzsystem ausgerüstet. Um
beim Zurückstoßen eine höhere Drehzahl zu erzielen, den Gashebel loslassen und den
Override-Knopf drücken.
WARNUNG
Drücken
des Override-Knopfs bei geöffneter Drosselklappe kann zum Kontrollverlust und
damit zu schweren und möglicherweise tödlichen Verletzungen führen. Vor dem
Betätigen des Override-Knopfs grundsätzlich den Gashebel freigeben.
Der Rückwärtsgang-Override-Knopf ist gleichzeitig auch der MODE-Knopf. Um die zweite
Funktion zu aktivieren, den Knopf etwa eine halbe Sekunde lang drücken. Wenn der
Rückwärtsgang eingelegt ist, kann der Override-Knopf nicht als MODE-Knopf verwendet
werden.
BLINKERSCHALTER
Zum Aktivieren des linken bzw. rechten Blinkers den Kippschalter nach links bzw. rechts
drücken. Die Kontrollleuchte in der Anzeige blinkt ebenfalls. Zum Abschalten des
Blinksignals den Kippschalter wieder in Mittelstellung bringen und eindrücken.
SCHEINWERFER- UND LICHTHUPENSCHALTER
Die Beleuchtung funktioniert nur, wenn der Schlüsselhauptschalter eingeschaltet ist und
sich der Motorabschalter in der Betriebsstellung befindet.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
Fernlicht
Abblendlicht
Zum
Aktivieren des Fernlichts diesen Schalter mit dem linken Zeigefinger drücken. Sobald
der Schalter losgelassen wird, schalten die Scheinwerfer wieder auf Abblendlicht um.
47
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

RECHTE BEDIENELEMENTE
GASHEBEL
WARNUNG
Das
Fahren eines ATV, dessen Gasmechanismus klemmt oder nicht ordnungsgemäß
funktioniert, kann zu einem Unfall führen. Ein ATV, dessen Gasmechanismus klemmt
oder sich nicht ordnungsgemäß betätigen lässt, darf nicht angelassen bzw. gefahren
werden. Bei Problemen mit dem Gasmechanismus unverzüglich mit dem
POLARIS-Händler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten zwecks Wartung in
Verbindung setzen.
Wird es versäumt, den Gasmechanismus regelmäßig zu kontrollieren oder sein
ordnungsgemäßes Funktionieren sicherzustellen, kann der Gashebel während der Fahrt
klemmen und zu einem Unfall führen. Vor dem Anlassen des Motors den Gashebel auf
freie Beweglichkeit und korrekte Rückstellung kontrollieren. Auch während der Fahrt
gelegentlich kontrollieren.
Die Motordrehzahl und die
Fahrgeschwindigkeit werden durch
Betätigen des Gashebels
q
reguliert.
Der Gashebel ist federbelastet. Wird
der Hebel freigegeben, kehrt der Motor
zur Leerlaufdrehzahl zurück.
WARNUNG
Werden
Veränderungen an der elektronischen Drosselklappenregelung vorgenommen,
verhält sich diese unter Umständen nicht bestimmungsgemäß und kann einen Unfall zur
Folge haben. Änderungen an der Drosselregelung oder ein Austausch derselben durch
ein Nachrüstprodukt sind zu unterlassen.
GASMECHANISMUS-BREMSEN-OVERRIDE
Dieses ATV wurde entwickelt, um Fahrer vor einem festsitzenden Gaspedal oder
unbeabsichtigtem Gasgeben zu schützen. Wenn das Gas betätigt wird und das System
einen Druck auf die Bremsen feststellt, wird die Leistung des Fahrzeugs begrenzt und eine
laufende Meldung auf dem Messgerät angezeigt: „RELEASE BRAKES“ (Bremsen lösen).
Im Falle dieser Meldung ist wie folgt vorzugehen:
48
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

1. Das Gas loslassen und das Fahrzeug zum Stillstand bringen.
2. Gas und Bremsen auf einwandfreie Funktion prüfen. Sicherstellen, dass die
Feststellbremse gelöst ist.
Sobald die Bremsen und die Drosselklappe gelöst sind, wird die Meldung deaktiviert
und der Fehler wird im Verlaufscode gespeichert.
AWD-KURZZEITSCHALTER
Das Allradantriebssystem (AWD) wird
mit dem AWD-Kurzzeitschalter
w
zu-
und abgeschaltet. Mit diesem Schalter
werden die Betriebsarten Rasenbetrieb
(TURF) (sofern vorhanden), 2x4, AWD
und ADC zugeschaltet. Das Fahrzeug
schaltet im Vorwärtsgang oder
Rückwärtsgang automatisch auf
Allradantrieb um, wenn der Schalter in
die Betriebsart AWD gebracht wird. Für
weitere Informationen siehe Seite 83.
FAHRBEREICHSSCHALTER (SOFERN VORHANDEN)
Der Fahrbereichsschalter hat drei Stellungen:
• Performance (PERF)
• Standard (STND)
• Arbeit (WORK)
Unter folgenden Bedingungen immer den niedrigeren Gang
verwenden, unabhängig von der für die
Drosselklappensteuerung gewählten Einstellung:
• Fahren in unwegsamem Gelände oder über Hindernisse.
• Laden des Fahrzeugs auf einen Anhänger.
• Ziehen schwerer Lasten.
• Häufiges Fahren mit niedriger Motordrehzahl oder mit
Fahrgeschwindigkeiten unter 11 km/h (7 mph).
PERFORMANCEMODUS
Bietet ein aggressiveres Gefühl für die Leistung des Fahrzeugs. Das Fahrzeug
beschleunigt stärker bei geringerer Drosselklappenbewegung.
49
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ARBEITSMODUS
Der Gasmechanismus ist sanfter als im Standardmodus. Am besten geeignet, wenn der
Fahrer mehr Präzision bei der Fahrzeugbeschleunigung wünscht. Dieser Fahrbereich wird
empfohlen, wenn Sie mit einem Anhänger rückwärts fahren, über unwegsames Gelände
fahren oder das Fahrzeug auf einen Anhänger laden.
STANDARDMODUS
Dient für die meisten Fahrten.
BREMSEN
BREMSHEBEL
WARNUNG
Der
Betrieb des ATVs mit einem zu großen Bremshebelspiel kann zum Verlust der
Bremswirkung und dadurch zu einem Unfall führen. Das ATV nie fahren, wenn das
Bremshebelspiel zu groß ist. Vor der Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs unbedingt
den Händler zur Wartung aufsuchen.
Zum Betätigen der Vorder- und
Hinterradbremsen den
Bremshebel
q
zum Lenker
heranziehen. Das Fahrzeug hat
hydraulisch betätigte
Scheibenbremsen, die mit
einem einzigen Hebel bedient
werden. Vor jeder Fahrt das
Bremshebelspiel und den
Füllstand des
Hauptbremszylinders
kontrollieren. Wenn man den
Bremshebel betätigt, muss ein
deutlicher Widerstand spürbar
sein.
Fühlt sich der Hebel schwammig an, deutet dies auf eine mögliche Undichtigkeit von
Bremsleitungen oder einen zu niedrigen Füllstand des Hauptbremszylinders hin. Beides ist
ggf. vor der Fahrt zu beheben. Bezüglich einer sachgerechten Diagnose und Reparatur
bitte einen POLARIS-Händler oder einen anderen qualifizierten Wartungsbetrieb
aufsuchen.
50
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HAUPTBREMSZYLINDER/BREMSFLÜSSIGKEIT
WARNUNG
Ein
überfüllter Hauptbremszylinder kann bewirken, dass die Bremsbeläge schleifen oder
die Bremsen blockieren und einen Unfall verursachen. Die Bremsflüssigkeit immer auf
dem empfohlenen Füllstand halten. Nicht überfüllen.
Vor jeder Fahrt den
Bremsflüssigkeitsstand im
Hauptbremszylinder
kontrollieren.
1. ATV auf ebenem Untergrund
abstellen.
2. Lenker so drehen, dass der
Hauptbremszylinder
w
waagrecht ist.
3. Bremsflüssigkeitsstand im Sichtfenster
e
an der Seite des Hauptzylinders prüfen. Das
Fenster wird abgedunkelt, wenn der Flüssigkeitsstand auf MAX steht. Wenn der
Flüssigkeitsstand auf der MIN-Markierung steht, ist nur die untere Hälfte der
Kontrollleuchte dunkel. Wenn das gesamte Kontrollleuchtenfenster hell ist, enthält der
Hauptbremszylinder keine Flüssigkeit.
4. Wenn sich der Flüssigkeitsstand unter der MIN Markierung befindet, die
Deckelschrauben entfernen und bis zum Markierungsstrich mit Flüssigkeit auffüllen.
Nicht überfüllen. Nur DOT 4-Bremsflüssigkeit verwenden.
WICHTIG
Der Betrieb des ATV mit einem Bremsflüssigkeitsstand unterhalb der MIN-Marke kann zu
einem schwachen Bremsverhalten führen. Wenn der Flüssigkeitsstand konstant niedrig
ist, könnte dies auf eine undichte Stelle im Bremssystem hinweisen. Es ist immer darauf
zu achten, dass der Behälter des Hauptbremszylinders die empfohlene Menge an
Bremsflüssigkeit enthält. Nicht in Betrieb nehmen, wenn die Bremsflüssigkeit unterhalb
der MIN-Linie steht.
5. Deckel wieder anbringen. Schrauben mit dem angegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Schrauben des Bremsflüssigkeitsbehälterdeckels
2 Nm
51
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

WARNUNG
Eine
angebrochene Bremsflüssigkeitsflasche nicht aufbewahren. Restinhalt nicht zu
einem späteren Zeitpunkt aufbrauchen. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h. sie
absorbiert rasch Feuchtigkeit aus der Luft. Die absorbierte Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab, was zum frühzeitigen Abnehmen der
Bremswirkung und damit zu einem Unfall führen kann. Nach dem Öffnen einer Flasche
Bremsflüssigkeit muss der nicht benötigte Rest entsorgt werden.
FESTSTELLBREMSE
WARNUNG
Fahren
des ATVs bei angezogener Feststellbremse kann einen Unfall oder einen
Fahrzeugbrand verursachen. Vor Fahrtantritt stets dafür sorgen, dass die
Feststellbremse gelöst ist.
Die Feststellbremse folgendermaßen einlegen:
1. Ganghebel in Stellung
PARKEN bringen.
2. Den Bremshebel zwei- bis
dreimal anziehen und wieder
loslassen. Dann nochmals
anziehen und festhalten.
3. Die Feststellbremse
r
zum
Einlegen nach vorne
schieben.
4. Den Bremshebel loslassen.
5. Zum Lösen der Feststellbremse den Bremshebel anziehen und loslassen. Der Hebel
kehrt daraufhin in die unverriegelte Ausgangsstellung zurück.
WARNUNG
Bleibt
die Feststellbremse lange Zeit eingelegt, kann die Bremswirkung durch Ermüdung
etwas nachlassen. Um ein Wegrollen zu verhindern, stets Keile unter die Räder legen.
Beim Abstellen des ATVs an Steigungen die Räder durch Unterlegen von Keilen auf der
Talseite sichern. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, das ATV quer zum Hang
abzustellen. Sich beim Abstellen des ATVs an Hängen nie ausschließlich auf die
Feststellbremse verlassen.
52
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

FUSSBETÄTIGTE HILFSBREMSE
WARNUNG
Niemals
rückwärts einen Hang hinabfahren. Durch Betätigen der Hilfsbremse beim
Rückwärtsfahren in Bergabrichtung kann sich das Fahrzeug rückwärts überschlagen.
Schwere oder tödliche Verletzungen sind die mögliche Folge.
Beim Betätigen der Hilfsbremse ist Vorsicht geboten. Beim Fahren in Vorwärtsrichtung
die Hilfsbremse nicht aggressiv betätigen. Die Hinterräder können rutschen und seitlich
ausbrechen, so dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Die mögliche
Folge sind schwere oder tödliche Verletzungen.
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
Die Hilfsbremsanlage ist als Ergänzung der Hauptbremsanlage konzipiert. Sollte die
Hauptbremsanlage ausfallen, dient die fußbetätigte Hilfsbremse
q
als Ersatz.
Die fußbetätigte Hilfsbremse befindet sich an der Innenseite des rechten Trittbretts. Diese
Bremse mit dem rechten Fuß betätigen. Wenn die Hinterräder bei Gebrauch der
Hilfsbremse rutschen, den Bremspedaldruck soweit verringern, dass die Hinterräder
abgebremst werden, ohne wegzurutschen.
53
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND
Kontrollieren Sie den Bremsflüssigkeitsstand der Hilfsbremsanlage regelmäßig. Der
Behälter befindet sich auf dem Rahmen und ist durch den rechten vorderen Radkasten
zugänglich.
Der Flüssigkeitsstand muss sich immer zwischen der oberen und der unteren Markierung
befinden. Nur DOT 4-Bremsflüssigkeit verwenden.
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
FESTSITZENDE BREMSE
Dieses ATV wurde entwickelt, um zu verhindern, dass Fahrer ihre Bremsen durchfahren
oder das Bremssystem im Falle einer festsitzenden Bremse überhitzt. Wenn die Bremsen
betätigt werden und das System Druck auf das Gaspedal erkennt, wird die Leistung des
Fahrzeugs begrenzt und eine laufende Meldung wird auf dem Messgerät angezeigt:
„RELEASE BRAKES“ (Bremsen lösen).
Im Falle dieser Meldung ist wie folgt vorzugehen:
54
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

1. Das Fahrzeug zum Stillstand bringen.
2. Die Bremsen prüfen, um sicherzustellen, dass der Bremshebel nicht klemmt und die
Feststellbremse gelöst ist.
3. Sobald die Bremsen gelöst sind, wird die Meldung deaktiviert und der Fehler im
Verlaufscode gespeichert.
AUTOMATIKGETRIEBE-GANGSCHALTHEBEL
Der Gangschalthebel befindet sich auf der rechten Seite des Fahrzeugs.
H: Hoher Gang
L: Niedriger Gang
N: Leerlauf
R: Rückwärtsgang
P: Parkstellung
Zum Umschalten des Gangs das
Fahrzeug zum vollständigen Stillstand
bringen. Bei leerlaufendem Motor den
Hebel in die gewünschte Stellung
bringen.
55
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HINWEIS
Das Umschalten des Gangs bei Drehzahlen oberhalb der Leerlaufdrehzahl oder bei
fahrendem Fahrzeug kann einen Getriebeschaden verursachen.
Wenn der ATV abgestellt wird und unbeaufsichtigt bleibt, stets den Ganghebel in die
Stellung PARKEN schalten.
HINWEIS
Zum Ziehen schwerer Lasten sowie zum langsamen Bergauffahren den niedrigen
Vorwärtsgang wählen, damit der Antriebsriemen eine möglichst lange Lebensdauer
erzielt.
BEIFAHRERSITZ (X2-MODELLE)
Vor Fahrten mit Beifahrer stets sicherstellen, dass die Beifahrersitzsperre einwandfrei
funktioniert.
Bei Fahrten ohne Beifahrer den Beifahrersitz nicht in der hochgeklappten Stellung
belassen. Für Fahrten ohne Begleitung den Sitz stets herunterklappen.
Keine Ladung auf der Pritsche mitführen, wenn das ATV als Zweisitzer mit Beifahrer
gefahren wird.
SITZVORBEREITUNG (X2-MODELLE)
HINWEIS
Der Rücksitz kann in drei verschiedene Positionen gebracht werden.
56
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

5. Den Einstellgriff
w
an der Oberseite der Beifahrerrückenlehne anheben. Die
Rückenlehne nach oben in die gewünschte Stellung ziehen. Den Griff loslassen und
sicherstellen, dass er in eine der drei vorgesehenen Betriebsstellungen einrastet.
TIPP
Die Rückenlehne lässt sich nicht in aufgeklappter Stellung sichern, solange sie sich in der
tiefsten Position befindet. Die tiefste Position ist nur zum Verstauen des Sitzes bestimmt.
Die Rückenlehne darf während des Betriebs deshalb nicht in der niedrigsten Position
verbleiben. Die Rückenlehne immer in eine der drei vorgesehenen Betriebsstellungen
verstellen.
59
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

6. Die Fahrerrückenlehne herunterklappen. Sie dient als Sitzpolster für den Beifahrer.
Zwei Haltestifte unter dem Sitz müssen in zwei Aufnahmen am Sitzsockel eingreifen.
7. Die Beifahrersitzsperre versuchsweise durch Freigeben der Pritschensperrklinke
prüfen. Wenn sich die Pritschensperrklinke ausklinken lässt, ist der Sitz nicht
ordnungsgemäß gesichert. Den Sitz nochmals einrasten lassen. Wenn der
Klinkmechanismus nicht einwandfrei funktioniert, keinen Beifahrer auf dem Fahrzeug
mitnehmen. Einen POLARIS-Händler zur Wartung aufsuchen.
8. Um das Fahrzeug wieder für den Betrieb ohne Beifahrer umzurüsten, die Schritte in
umgekehrter Reihenfolge ausführen. Die Beifahrerrückenlehne vor dem
Herunterklappen in den Pritschenboden stets wieder in die niedrigste Position
schieben. Die Sitzklinkenhebel zum Verriegeln nach außen schieben.
60
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

KOMBIINSTRUMENT
ÜBERBLICK
HINWEIS
Funktionen und Kontrollleuchten können je nach Modell unterschiedlich sein.
ANZEIGEBEREICH FUNKTION
q
Ganganzeige
H = Hoher Gang
L = Niedriger Gang
N = Leerlauf
R = Rückwärtsgang
P = Parken
– = Gangsignalfehler (oder Schalthebel steht zwischen
Gängen)
w
Anzeigebereich 2
In diesem Bereich werden Kilometerzähler,
Streckenkilometerzähler, Streckenkilometerzähler 2,
Spannung, Motortemperatur, Motorbetriebsstundenzähler,
Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl oder das
programmierbare Wartungsintervall in Betriebsstunden
angezeigt.
e
Anzeigebereich 1
In diesem Bereich werden Motordrehzahl,
Fahrgeschwindigkeit oder Kühlmitteltemperatur angezeigt.
62
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ANZEIGEBEREICH FUNKTION
r
Kraftstoffanzeige
Die Segmente der Kraftstoffanzeige geben den Füllstand
des Kraftstofftanks zu erkennen. Wenn das unterste
Segment erlischt, wird der Fahrer darauf hingewiesen, dass
dringend getankt werden muss. Alle Segmente
einschließlich des Kraftstoffsymbols blinken. Sofort
auftanken.
t
Wartungsanzeige
Das blinkende Schraubenschlüsselsymbol weist den Fahrer
darauf hin, dass das eingestellte Wartungsintervall
abgelaufen ist. Die Routinewartung kann von Ihrem
POLARIS-Händler durchgeführt werden. Für weitere
Einzelheiten siehe Seite 80.
y
Uhr
Die Zeitanzeige erfolgt wahlweise im 24- oder
12-Stunden-Format.
u
Triebstrang-
Modusanzeige
Segmente der Anzeige leuchten je nach angewähltem
Triebstrangmodus auf.
KONTROLLLEUCHTEN
KONTROLL-
LEUCHTE
SYMBOL FUNKTION
Motorwarnleuchte
Dieses Symbol erscheint bei Auftreten eines
Fehlers. Wenn diese Warnanzeige leuchtet,
das Fahrzeug nicht weiter betreiben.
Anderenfalls besteht die Gefahr eines
massiven Motorschadens. Ein
POLARIS-Vertragshändler kann behilflich sein.
EPS-Warnung
(sofern vorhanden)
Diese Anzeige leuchtet auf, wenn ein Fehler in
der Servolenkung aufgetreten ist. Ein
POLARIS-Vertragshändler kann behilflich sein.
Bei eingeschaltetem Schlüsselschalter und
abgestelltem Motor ist die Servolenkung bis zu
5 Minuten verfügbar.
Motor heiß
Dieses Symbol leuchtet auf, um eine
Überhitzung des Motors von mindestens 111 °C
anzuzeigen. Die Anzeige blinkt, wenn eine
ernsthafte Überhitzung besteht. Die
Motorabschaltung erfolgt bei 119 °C.
Leerlauf
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn sich das
Getriebe im Leerlauf und der Zündschlüssel in
Stellung EIN befinden.
63
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

KONTROLL-
LEUCHTE
SYMBOL FUNKTION
Fernlicht
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn der
Scheinwerferschalter auf Fernlicht geschaltet
wird.
Bremsenausfall
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn das
Bremssystem eine festsitzende Bremse
erkennt, während der Gashebel betätigt wird.
Diese Lampe leuchtet auch auf, wenn der
Bremsflüssigkeitsstand des
Hinterradbremskreislaufs zu niedrig ist. Das
Fahrzeug anhalten, die Funktion der Bremsen
prüfen und die Bremsflüssigkeit in den
Behältern kontrollieren.
Anhängeranzeige
Die Kontrollleuchte des Anhängerblinkers
leuchtet auf, wenn die Anhängerblinker betätigt
werden.
64
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ANZEIGEBEREICH 1
Die im Bereich 1
q
angezeigten Informationen
können durch Betätigen
des MODE-Knopfs variiert
werden.
ANZEIGEBEREICH 1 FUNKTION
Geschwindigkeit Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird in km/h oder
mph angezeigt.
Motortemperatur Die aktuelle Motortemperatur des Fahrzeugs wird
angezeigt.
U/min Die
Motordrehzahl des Fahrzeugs wird angezeigt.
65
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ANZEIGEBEREICH 2
Die im Bereich 2
w
angezeigten Informationen
können durch Drücken der
Pfeiltasten (Auf/Ab) variiert
werden.
ANZEIGEBEREICH 2 FUNKTION
Kilometerzähler Der Kilometerzählerstand des Fahrzeugs wird angezeigt.
Motortemperatur Die Motortemperatur des Fahrzeugs wird angezeigt.
Strecke 1 Strecke 1 des Tageskilometerzählers des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Strecke 2 Strecke 2 des Tageskilometerzählers des Fahrzeugs wird
angezeigt.
U/min Die
Motordrehzahl des Fahrzeugs wird angezeigt.
Spannung Die
aktuelle Batteriespannung des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Geschwindigkeit Die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Motorbetriebsstunden Die Motorbetriebsstunden des Fahrzeugs werden
angezeigt.
Wartungsstunden Die
Stunden bis zur nächsten Wartung des Fahrzeugs
werden angezeigt.
66
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

MENÜ OPTIONEN
Das Menü „Options“
(Optionen) erlaubt das
Einsehen von Diagnosecodes,
den Zugriff auf das erweiterte
Menü, das Einstellen der Uhr,
und vieles mehr. Eine Liste der
verfügbaren Optionen finden
Sie nachstehend.
Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü „Options“
(Optionen) aufzurufen.
MENÜ OPTIONEN ANMERKUNGEN
„Electronic Power Steering (EPS)“
(elektronische Servolenkung)
Ermöglicht ein Umschalten zwischen den
EPS-Unterstützungsmodi „High“,
„Medium“ und „Low“.
„Diagnostic Codes“ (Diagnosecodes)
Wird nur angezeigt, wenn Fehlercodes
vorhanden oder gespeichert sind.
„Advanced Menu“ (Erweitertes Menü)
(sofern vorhanden)
Höchstgeschwindigkeit und virtuellen
Zaun einstellen.
„Units – Distance“ (Entfernungseinheiten)
Zwischen den Einheiten km/h (Kilometer
pro Stunde) oder mph (Meilen pro Stunde)
wählen.
„Units – Temp“ (Temperatureinheiten)
Zwischen °C und °F wählen.
„Clock“ (Uhr) (sofern vorhanden)
Zwischen der 12- und 24-Stundenanzeige
wählen und die Uhrzeit einstellen.
„Backlight Color“ (Farbe der
Hintergrundbeleuchtung)
Zwischen Blau und Rot wählen.
„Backlight Level“ (Helligkeit der
Hintergrundbeleuchtung)
Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung
einstellen.
„Service Hours“ (Wartungsstunden) Einsehen/Einstellen der Wartungsstunden.
67
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

MENÜ OPTIONEN ANMERKUNGEN
„PIN Activated Security System“ (P.A.S.S.)
(PIN-aktiviertes Sicherheitssystem)
Aktivieren/Deaktivieren der optionalen
Sicherheits-PIN zum Sperren des
Fahrzeugs.
„Exit Menu“ (Menü verlassen)
Beenden.
ELEKTRONISCHE SERVOLENKUNG (EPS)
Die elektronische Servolenkung (EPS), sofern vorhanden, wird aktiviert, wenn man den
Zündschlüssel in die Stellung EIN dreht. EPS bleibt aktiv, solange das Fahrzeug fährt oder
im Leerlauf läuft. Einzelheiten zur EPS-Warnanzeige können dem Abschnitt
„Kombiinstrument“ entnommen werden.
HINWEIS
Niemals zwischen EPS-Modi schalten, während das Fahrzeug in Bewegung ist. Bevor
auf den EPS-Modus umgeschaltet wird, muss das Fahrzeug vollständig zum Stillstand
gekommen sein, und auf das Lenksystem darf keine Kraft ausgeübt werden.
Das EPS hat drei Modi: High,
Medium, Low. Die folgenden
Schritte ausführen, um den
EPS-Modus einzustellen.
1. Das ATV anhalten und die
PARK-Stellung einlegen.
2. Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü
„Options“ (Optionen)
aufzurufen. Auf dem Display
wird 3 Sekunden lang
„OPTIONS“ (Optionen)
angezeigt, bevor das erste
Menüelement angezeigt
wird.
3. Aus dem Optionsmenü
„EPS“ wählen, dazu die
MODE-Taste drücken.
4. Mit den Pfeiltasten (AUF/AB) kann zwischen den Modi High, Medium und Low gewählt
werden.
5. Die MODE-Taste drücken, um die EPS-Einstellung zu verriegeln.
68
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSECODE
Der Bildschirm „Diagnostic Codes“ (Diagnosecodes) zeigt die verfügbaren
Störungswarnleuchten, die während dieses Zündzyklus aufleuchten.
Folgendermaßen auf den
Bildschirm für den
Diagnosecode zugreifen:
1. Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü
„Options“ (Optionen)
aufzurufen. Auf dem
Display wird drei Sekunden
lang „OPTIONS“
(Optionen) angezeigt,
bevor das erste
Menüelement angezeigt
wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Diagnostic
Codes“ (Diagnosecodes) anzuwählen.
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die einzelnen Codes der Reihe nach aufzurufen.
HINWEIS
Diese Option ist nur verfügbar, wenn während des aktuellen Zündzyklus (Zündschlüssel
in Stellung EIN) ein Fehlercode gesetzt wurde oder noch aktiv ist. Wird die Zündung
ausgeschaltet, werden alle gespeicherten Fehlercodes von der Anzeige gelöscht.
q
Anzeigebereich 1 wird FMI
anzeigen
w
Anzeigebereich 2 wird SPN
anzeigen
e
Uhrzeitbereich wird Anzahl
anzeigen
69
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HINWEIS
Wenn die Anzeige einen Fehlercode anzeigt, blinkt die Warnleuchte (Motor- oder
EPS-Warnleuchte), um anzuzeigen, welche Steuerung den Fehlercode gesetzt hat.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
ERWEITERTES MENÜ (SOFERN VORHANDEN)
ERWEITERTES MENÜ ANMERKUNGEN
„Change PIN“ (PIN ändern) (sofern
vorhanden)
PIN ändern
„Exit Advanced Menu“ (erweitertes Menü
beenden)
Beenden
70
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

PIN EINGEBEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
HINWEIS
Wenn die PIN verloren oder verlegt wurde, bitte einen Polaris-Händler kontaktieren.
4. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den
MODE-Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder 10
Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls verlassen
wird.
ANMERKUNG
Die Anzeige wird nach 5 falschen PIN-Eingaben gesperrt. Zum Entsperren der Anzeige
das Fahrzeug mit dem Zündschalter einschalten.
71
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

PIN-EINGABE ZUM ANLASSEN ERFORDERLICH (SOFERN
VORHANDEN)
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „REQUIRE PIN
TO START“ (PIN-Eingabe zum Anlassen erforderlich) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Funktion „PIN-Eingabe zum Anlassen
erforderlich“ zu aktivieren/deaktivieren.
e
Wenn die gewünschte Option angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
angewählte Funktion zu bestätigen und zum Menü „Advanced“ (Erweitert)
zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den
MODE-Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
72
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

PIN-VERZÖGERUNG BEIM ANLASSEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „PIN DELAY“
(PIN-Verzögerung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die PIN-Verzögerung zu
aktivieren/deaktivieren.
e
Wenn die gewünschte Option angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken,
um die angewählte Funktion zu bestätigen und zum Menü „Advanced“
(Erweitert) zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den
MODE-Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
73
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

PIN ÄNDERN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „CHANGE PIN“
(PIN ändern) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die erste Ziffer der neuen PIN zu erhöhen bzw. zu
verringern.
e
Wenn die gewünschte erste Ziffer der neuen PIN angezeigt wird, den MODE-Knopf
drücken, um die Ziffer zu bestätigen und zur zweiten Ziffer zu wechseln.
r
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die zweite Ziffer der neuen PIN zu erhöhen bzw.
zu verringern. Den MODE-Knopf drücken, um die zweite Ziffer zu bestätigen und zur
dritten Ziffer zu wechseln.
t
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die dritte Ziffer der neuen PIN zu erhöhen bzw. zu
verringern. Den MODE-Knopf drücken, um die dritte Ziffer zu bestätigen und zur vierten
Ziffer zu wechseln.
74
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

5. Den MODE-Knopf drücken, um die vierte Ziffer zu bestätigen und die PIN-Eingabe zu
verlassen.
6. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den
MODE-Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder 10
Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls verlassen
wird.
EINHEITENAUSWAHL – ENTFERNUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Units – Distance“
(Entfernungseinheiten) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (KPH oder MPH – Kilometer
oder Meilen pro Stunde) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
75
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

EINHEITENAUSWAHL – TEMPERATUR
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Units – Temp“
(Einheiten – Temperatur) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (°C oder °F) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
76
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

UHR
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Clock“ (Uhr)
anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (24- oder 12-Stunden-Format) zu
ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
r
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (Stunden) zu ändern.
t
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
y
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (Minuten/Zehner) zu ändern.
u
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
i
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (Minuten/Einer) zu ändern.
o
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
77
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

FARBE DER HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Backlight Color“
(Farbe der Hintergrundbeleuchtung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (Blue [blau] oder Red [rot])
zu ändern.
e
Wenn die richtige Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
78
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HELLIGKEIT DER HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Backlight Level“
(Helligkeitsstufen der Hintergrundbeleuchtung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (Helligkeit erhöhen oder ver-
ringern) zu ändern.
e
Wenn die richtige Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
79
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

WARTUNGSSTUNDEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Service Hours“
(Wartungsstunden) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (Auf/Ab) drücken, um die Einheiten (0, 5, 10 – 95, 100) zu
ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
HINWEIS
Um die Wartungsstunden zurückzusetzen, nachdem sie bis auf „0,0“ heruntergezählt
haben, den verwendeten Einstellwert wieder anwählen oder einen neuen Wert für die
Wartungsstunden anwählen.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
80
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

PIN-AKTIVIERTES SICHERHEITSSYSTEM (P.A.S.S.)
(SOFERN VORHANDEN) – KOMBIINSTRUMENT
Das optionale PIN-aktivierte Sicherheitssystem (P.A.S.S.) ist dazu gedacht, eine unbefugte
Benutzung zu verhindern. Wenn das System aktiviert ist, kann das Fahrzeug nicht betätigt
werden, bis eine gültige PIN-Nummer eingegeben wurde.
Um P.A.S.S. ein-/auszuschalten, den untenstehenden Anleitungen folgen.
P.A.S.S. AKTIVIEREN
HINWEIS
Nach der ersten Aktivierung des P.A.S.S. muss das Fahrzeug zunächst abgeschaltet
werden, damit sich das elektronische Kontrollmodul (ECM) vor dem Neustart voll
abschalten kann. Dieser Vorgang kann bis zu drei Minuten dauern.
Sobald eine neue PIN-Nummer aktiviert wurde, kann sie nur geändert werden, wenn das
System zunächst deaktiviert wird. Dann können Sie wieder die Schritte befolgen, die im
Abschnitt P.A.S.S. AKTIVIEREN beschrieben werden, um eine neue PIN-Nummer
einzugeben.
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „OPTIONS“ (Optionen) aufzurufen.
2. Die Pfeiltasten AUF/AB drücken, um die Optionen anzeigen zu lassen, bis „REQUIRE
PIN TO START“ (PIN-Eingabe zum Anlassen erforderlich) erscheint. Zum Auswählen
den MODE-Knopf drücken.
3. Falls nötig, erscheint die Meldung „ENTER NEW PIN“ (Neue PIN-Nummer eingeben).
Verwenden Sie die Pfeiltasten AUF/AB, um die Optionen zu durchlaufen, bis die von
Ihnen gewünschte erste Ziffer erscheint. Zum Auswählen der Ziffer den MODE-Knopf
drücken.
4. Fahren Sie fort, bis alle vier Ziffern Ihrer gewünschten PIN-Nummer ausgewählt sind.
Nach Abschluss des Vorgangs leuchtet kurz die Meldung „NEW PIN SET“ (Neue
PIN-Nummer eingestellt) auf und geht dann auf die Anzeige „REQUIRE PIN TO
START“ (PIN-Eingabe zum Anlassen erforderlich) zurück.
Notieren Sie sich Ihre PIN-Nummer für zukünftige Zwecke.
5. Um Ihre neue PIN-Nummer zu aktivieren, verwenden Sie die Pfeiltasten AUF/AB, um
das unten auf der Anzeige aufleuchtende „OFF“ (Aus) auf „ON“ (Ein) umzuschalten.
Wird dieser Schritt übersprungen, so wird P.A.S.S. nicht aktiviert.
6. Den MODE-Knopf drücken um zum Menü „OPTIONS“ (Optionen) zurückzukehren.
Dann wird es erforderlich, vor dem nächsten Fahrzeugstart eine neue PIN-Nummer
einzugeben.
Sie können das Menü „OPTIONS“ (Optionen) auf drei verschiedene Arten verlassen.
• Schalten Sie auf „EXIT“ (Beenden) und drücken Sie den MODE-Knopf.
• Den MODE-Knopf drücken und für einige Sekunden halten.
• Warten Sie nun, bis das System automatisch zur Hauptanzeige zurückschaltet.
81
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HINWEIS
Falls die Batterie schwach wird, während das P.A.S.S.-System aktiviert ist, kann es sein,
dass nach Aufladen/Austausch der Batterie die Meldung „New Vehicle Detected“ (Neues
Fahrzeug entdeckt) erscheint. Lassen Sie den Zündschlüssel in der Position EIN, damit
das System neu bestätigen kann.
P.A.S.S. DEAKTIVIEREN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „OPTIONS“ (Optionen) aufzurufen.
2. Die Pfeiltasten AUF/AB drücken, um die Optionen anzeigen zu lassen, bis „REQUIRE
PIN TO START“ (PIN-Eingabe zum Anlassen erforderlich) erscheint. Zum Auswählen
den MODE-Knopf drücken.
3. Geben Sie Ihre aktuelle PIN-Nummer ein.
4. Verwenden Sie die Pfeiltasten AUF/AB, um das unten auf der Anzeige aufleuchtende
„ON“ (Ein) auf „OFF“ (Aus) umzuschalten.
5. Den MODE-Knopf drücken um zum Menü „OPTIONS“ (Optionen) zurückzukehren.
Jetzt ist P.A.S.S. deaktiviert.
Sie können das Menü „OPTIONS“ (Optionen) auf drei verschiedene Arten verlassen.
• Schalten Sie auf „EXIT“ (Beenden) und drücken Sie den MODE-Knopf.
• Den MODE-Knopf drücken und für einige Sekunden halten.
• Warten Sie nun, bis das System automatisch zur Hauptanzeige zurückschaltet.
82
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ALLRADANTRIEBSSYSTEM
Das Allradantriebssystem (AWD) wird
mit dem AWD-Schalter
q
zu- und
abgeschaltet.
Der Allradantrieb (AWD) muss
zugeschaltet werden, bevor das
Fahrzeug in eine Umgebung gerät, in
dem es auf den Vorderradantrieb
angewiesen sein könnte. Wenn die
Hinterräder durchdrehen, das Gaspedal
vor dem Zuschalten des Allradantriebs
freigeben.
• Den Kurzzeitschalter zweimal nach links bewegen, um die Betriebsart Rasenbetrieb
(TURF, sofern vorhanden) zuzuschalten.
• Den Kurzzeitschalter nach links bewegen, um die Betriebsart 2x4 zuzuschalten.
• Den Kurzzeitschalter nach rechts bewegen, um den Allradantrieb zuzuschalten.
• Den Kurzzeitschalter zweimal nach rechts bewegen, um die Bergabfahrthilfe (ADC)
zuzuschalten.
HINWEIS
Wird der Allradantrieb (AWD) oder die Bergabfahrhilfe (ADC) zugeschaltet, während die
Hinterräder durchdrehen, können die Antriebswelle und das Getriebe erheblich
beschädigt werden. Die Umschaltung auf Allradantrieb (AWD) oder Bergabfahrhilfe
(ADC) muss erfolgen, solange die Hinterräder gute Bodenhaftung haben oder stillstehen.
RASENBETRIEB (TURF) (SOFERN VORHANDEN)
WARNUNG
An
Hängen und auf unebenem oder instabilem Untergrund kann der Fahrer im
Rasenbetrieb (TURF) sonst die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, was schwere oder
tödliche Verletzungen zur Folge haben kann. Ein Hinterrad könnte schlüpfen und die
Bodenhaftung verlieren oder angehoben werden und erst bei erneutem Bodenkontakt
wieder Antriebskraft übertragen.
Den Kurzzeitschalter zweimal nach links bewegen, um die Betriebsart Rasenbetrieb
(TURF) zuzuschalten. Im Rasenbetrieb (TURF) dreht sich in Kurven das Hinterrad an der
Innenseite der Kurve schneller als das Rad an der Außenseite. Der Rasenbetrieb (TURF)
sollte nur im Bedarfsfall verwendet werden, wenn ebene, empfindliche Flächen vor einer
Beschädigung durch die Reifen geschützt werden müssen. Beim Bergauf- oder
Bergabfahren, beim Fahren quer zum Gefälle und bei Fahrten auf holperigem, instabilem
oder rutschigem Untergrund, z. B. über Sand, Schotter, Eis, Schnee, Hindernisse und
Wasserläufe, NICHT vom Rasenbetrieb (TURF) Gebrauch machen. Für diese
Geländearten stets im Allradantrieb (AWD) oder mit Bergabfahrthilfe (ADC) fahren.
83
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BETRIEBSART 2X4
Den Kurzzeitschalter nach links bewegen, um die Betriebsart 2x4 zuzuschalten. Der
Allradantrieb wird ausgeschaltet, sobald die Motordrehzahl unter 2800 U/min fällt. Auf der
Anzeige wird „2x4“ zu sehen sein.
BETRIEBSART AWD
Den Kurzzeitschalter nach rechts bewegen, um den Allradantrieb zuzuschalten. Der
Allradantrieb setzt ein, sobald die Motordrehzahl unter 2800 U/min fällt. Auf der Anzeige
wird „AWD“ eingeblendet. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für den Betrieb des
Fahrzeugs mit zugeschaltetem Allradantrieb. Das Fahrzeug schaltet im Vorwärtsgang oder
Rückwärtsgang automatisch auf Allradantrieb um, wenn der Kurzzeitschalter in die
Betriebsart AWD gebracht wird. Nach dem Einschalten bleibt der Allradantrieb aktiv, bis die
Betriebsart AWD wieder ausgeschaltet wird. Schaltet man die Betriebsart AWD aus,
während das bedarfsgesteuerte Antriebssystem in Bewegung ist, kuppelt sich dieses erst
aus, wenn die Hinterräder wieder Bodenhaftung haben. Bei zugeschaltetem Allradantrieb
(AWD) kuppelt sich das bedarfsgesteuerte Antriebssystem automatisch ein, wenn die
Hinterräder an Bodenhaftung verlieren. Wenn die Hinterräder wieder Bodenhaftung haben,
kuppelt sich das bedarfsgesteuerte Antriebssystem automatisch aus.
BETRIEBSART ADC
Den Kurzzeitschalter zweimal nach rechts bewegen, um die Bergabfahrthilfe (ADC)
zuzuschalten. In der Schalterstellung „ADC“ können alle vier Räder des Fahrzeugs an
Steigungen oder im Gefälle mit dem Motor abgebremst werden. Vor einer Bergauf- oder
Bergabfahrt stets die Betriebsart ADC zuschalten.
84
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BERGABFAHRTHILFENSYSTEM (ADC)
Mit der Bergabfahrthilfe (Active
Descent Control, ADC) können
alle vier Räder des Fahrzeugs
an Steigungen oder im Gefälle
mit dem Motor abgebremst
werden. Vor einer Bergauf-
oder Bergabfahrt stets die
Betriebsart ADC zuschalten.
EINKUPPELN DER BERGABFAHRTHILFE
Die Bergabfahrthilfe wird automatisch eingekuppelt, wenn alle vier der folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
• Der Kurzzeitschalter ist in der Betriebsart ADC
• Die Fahrgeschwindigkeit darf nicht mehr als 15 km/h betragen
• Die Drosselklappe ist geschlossen (Gashebel freigegeben)
• Ein Gang ist eingelegt (hoher, niedriger oder Rückwärtsgang)
AUSKUPPELN DER BERGABFAHRTHILFE
Die Bergabfahrthilfe wird automatisch ausgekuppelt, wenn mindestens eine der folgenden
Bedingungen erfüllt ist:
• Der Kurzzeitschalter ist nicht mehr in der Betriebsart ADC
• Die Fahrgeschwindigkeit übersteigt 15 km/h
• Die Drosselklappe ist geöffnet (es wird Gas gegeben)
• Das Hauptgetriebe wird in den Leerlauf oder in Stellung Parken geschaltet
85
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

NEBENVERBRAUCHERBUCHSE
Eine 12 Volt-Nebenverbraucherbuchse
befindet sich auf dem Scheinwerfertopf. Über
diese Buchse kann eine Zusatzleuchte oder
sonstiges optionales Zubehör oder Leuchten
gespeist werden.
TANKDECKEL
Dieses Fahrzeug verfügt über eine
digitale Kraftstoffanzeige, die auf einen
niedrigen Kraftstoffstand hinweist.
Wenn das Instrument anzeigt, dass der
Tank weitgehend entleert ist, bitte
auftanken.
Das Fahrzeug nur im Freien bzw. in
einem gut belüfteten Bereich und bei
abgeschaltetem Motor auftanken. Zum
Tanken auf einer ebenen Fläche
abstellen.
Kraftstofftankdeckel abnehmen, um den
Tank zu befüllen. Bleifreies Benzin mit
einer Nenn-Oktanzahl von mindestens
87 ([ROZ+MOZ]/2,
US-Berechnungsverfahren) oder 91
ROZ verwenden. Keine Kraftstoffe mit
einem Ethanolgehalt von mehr als
10 %, wie z. B. E-85, verwenden.
Immer sicherstellen, dass der
Tankdeckel fest und sicher
aufgeschraubt ist, bevor das Fahrzeug
betrieben oder transportiert wird. Zum
Schließen, den Kraftstofftankdeckel
anziehen, bis er zweimal klickt.
Kompatible Kraftstofftypen: E5, E10
86
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BATTERIELADEANSCHLUSS
Ihr Fahrzeug ist mit einem Batterieladeanschluss
q
ausgerüstet. Über den
Batterieladeanschluss können Sie einfach und schnell ein Batterieladegerät oder ein
Ladungserhaltungsgerät an die Batterie Ihres Fahrzeugs anschließen. Für weitere
Informationen siehe Seite 201.
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
87
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ANHÄNGEVORRICHTUNGEN
Lastwerte für die Anhängevorrichtungen sind im Abschnitt „Technische Daten“ zu finden.
WARNUNG
Kombinationen
aus Traktor und Maschine oder Traktor und Anhänger nur unter
Einhaltung aller Anweisungen in Betrieb nehmen. Nähere Angaben sind dem Abschnitt
„Transportieren von Ladungen“ zu entnehmen.
WARNUNG
Beim
Einsatz des Traktors im Abschleppbetrieb ist ein Aufenthalt im Bereich zwischen
dem Traktor und dem abgeschleppten Objekt grundsätzlich untersagt.
HINTERE ANHÄNGEVORRICHTUNG
Die hintere Anhängevorrichtung kann zum Ziehen eines Anhängers verwendet werden.
Nähere Anweisungen sind dem Abschnitt „Transportieren von Ladungen“ zu entnehmen.
WICHTIG
Die nachstehenden Werte gelten für die werkseitig installierte hintere
Anhängevorrichtung. Die maximale Stützlast und die maximale Anhängelast an der
Anhängekupplung in Höhe des Fahrzeugs sind dem Kapitel „Technische Daten“ zu
entnehmen.
TECHNISCHE DATEN DER HINTEREN ANHÄNGEVORRICHTUNG GEMÄSS
KOMPONENTENZERTIFIKAT
Maximale vertikale Last
85 kg, aufgebracht am Kupplungspunkt
Maximale Anhängelast 2000 kg
Zulassungs-Nr.
E20 55R-01 4430
Maximale dynamische Kraft (D)
10,2 kN
ZERTIFIZIERUNGSAUFKLEBER DER HINTEREN
ANHÄNGEVORRICHTUNG
Der Zertifizierungsaufkleber der
Anhängevorrichtung ist bei Modellen
mit werksmontierter hinterer
Anhängevorrichtung in der Nähe der
Anhängevorrichtung angebracht.
88
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

AB- UND ANBAU EINER ANHÄNGEVORRICHTUNG
1. Um die Anhängevorrichtung abzunehmen, den Federstecker
q
und den
Kupplungsbolzen
w
entfernen. Die Anhängevorrichtung abnehmen, dann den
Kupplungsbolzen
w
wieder anbringen und den Federstecker
q
sichern.
2. Um die Anhängevorrichtung anzubringen, den Federstecker
q
vom Kupplungsbolzen
ziehen und den Kupplungsbolzen
w
entfernen.
3. Die Anhängevorrichtung an der Aufnahme anbringen.
4. Den Kupplungsbolzen (von der linken Seite der Anhängevorrichtung) durch die
Bohrungen in der Aufnahme- und der Anhängevorrichtung stecken.
5. Den Federstecker wieder anbringen. Sicherstellen, dass die Anhängevorrichtung sicher
befestigt und der Federstecker ordnungsgemäß auf dem Kupplungsbolzen angebracht
ist.
HINWEIS
Nach 1000 km die Schraube, die den Kugelkopf mit der Anhängevorrichtung verbindet,
auf 445 Nm anziehen.
89
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DEFA
SM
-MOTORHEIZUNG (X2-MODELLE) (SOFERN
VORHANDEN)
WARNUNG
Vor
der Verwendung der DEFA
SM
-Motorheizung sicherstellen, dass der Bereich um die
Heizung sauber und frei von Verunreinigungen ist.
WARNUNG
Die
DEFA
SM
-Motorheizung darf nur an eine geerdete Steckdose angeschlossen werden.
Für das DEFA
SM
WarmUp-System darf nur ein DEFA
SM
Verbindungskabel verwendet
werden.
Das Ein- und Ausschalten erfolgt entweder über den DEFA
SM
WarmUp-Regler oder
manuell über das Verbindungskabel.
Beim Anschließen des Verbindungskabels muss immer zuerst die Fahrzeugsteckdose
angeschlossen werden, bevor der Stecker endgültig an eine geerdete
230-V-Wechselstromsteckdose angeschlossen wird.
DEFA
SM
-Motorheizungen sind für normale Nutzung vorgesehen. DEFA
SM
definiert
normale Nutzung als 3 Verbindungen für 3 Stunden pro 24 Stunden auf der Grundlage
von 150 Tagen pro Jahr (5 Monate pro Jahr).
Wenn die DEFA
SM
-Motorheizung x Mal pro Stunde ein- und ausgeschaltet wird, verkürzt
sich ihre Lebensdauer erheblich.
90
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BETRIEB
SICHERES FAHREN
WARNUNG
Bei
unsachgemäßem Betrieb des Fahrzeugs besteht die Gefahr einer Kollision, des
Kontrollverlustes, eines Unfalls oder eines Überschlags, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann. Alle Sicherheitswarnhinweise im Abschnitt Sicherheit dieser
Betriebsanleitung müssen nicht nur gelesen, sondern auch verstanden werden.
1. Vor dem Fahren dieses Fahrzeugs an der empfohlenen Sicherheitsschulung
teilnehmen. Sicherheitskurse und Tipps zum Fahren finden Sie unter www.atvsafety.
org. Einzelheiten siehe Seite 13.
2. Erlauben Sie Personen unter 16 Jahren nicht, mit diesem Fahrzeug zu fahren.
Gestatten Sie Personen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen nicht, dieses
Fahrzeug zu fahren.
3. Lassen Sie nie einen Beifahrer auf einem Einsitzer-ATV mitfahren. Nie mehr als einen
Beifahrer auf einem Zweisitzer-ATV mitfahren lassen.
4. Motorabgase sind giftig. Motor nie in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen
lassen.
5. Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit dem Gebrauch der Hilfsbremse vertraut (zu
verwenden, wenn die Fußbremse versagt).
6. Bei schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, ist mit
erhöhter Vorsicht und mit verringerter Geschwindigkeit zu fahren. Scheinwerfer
regelmäßig reinigen und durchgebrannte Glühlampen unverzüglich austauschen.
7. Wählen Sie einen Fahrstil, der Ihren Fähigkeiten, den Fähigkeiten Ihres Beifahrers (bei
Betrieb eines Zweisitzer-Quad) sowie den Umgebungsbedingungen entspricht.
Fahrzeug nie mit überhöhter Geschwindigkeit fahren. Keine Hochstarts, Sprünge oder
sonstige Kunststücke versuchen. Während der Fahrt nie die Hände vom Lenker
nehmen und beide Füße stets auf den Trittbrettern lassen.
8. Vor oder während dem Fahren eines ATVs niemals Alkohol oder Drogen konsumieren.
9. Stets Reifen der für das Fahrzeug vorgesehenen Größe und des vorgesehenen Typs
verwenden. Sorgen Sie stets für die Aufrechterhaltung des richtigen Reifendrucks.
10. Fahren Sie nie mit einem schadhaften ATV. Lassen Sie das gesamte Fahrzeug von
einer qualifizierten Service-Werkstatt auf eventuelle Schäden überprüfen, wenn es sich
überschlagen hat oder einen Unfall hatte.
11. Fahren Sie das ATV nie über ein zugefrorenes Gewässer, wenn Sie sich nicht eigens
davon überzeugt haben, dass das Eis dick genug ist, um Ihrem Gewicht, dem Gewicht
der Ladung, des Fahrzeugs plus ggf. der anderen Fahrzeuge der Gruppe sowie den
beim Fahren wirksamen Kräften standzuhalten.
91
BETRIEB

12. Die heißen Teile der Auspuffanlage nicht berühren. Brennbares Material stets von der
Auspuffanlage fernhalten.
13. Beim Abstellen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel abziehen, um die Benutzung
durch Unbefugte zu verhindern.
PISTENREGELN
Sich auf Fahrten stets an die geltenden Anstandsregeln halten. Einen ausreichenden
Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen einhalten, die auf der gleichen Strecke
unterwegs sind. Entgegenkommenden Fahrzeugen per Handzeichen mitteilen, aus wie
vielen Fahrzeugen die eigene Gruppe besteht. Zum Anhalten das Fahrzeug möglichst weit
rechts heranfahren, damit andere Fahrzeuge problemlos passieren können.
VERTRAUTHEIT MIT DEM GELÄNDE/TREAD
LIGHTLY
SM
Machen Sie sich mit allen Gesetzen und Vorschriften vertraut, die den Betrieb dieses
Fahrzeugs in der Region des Eigentümers betreffen. Die Umwelt respektieren, in der
dieses Fahrzeug gefahren wird. Sich bei einem örtlichen POLARIS-Händler, einem
örtlichen ATV-Klub oder bei den zuständigen Behörden erkundigen, wo das Fahren mit
diesem Fahrzeug erlaubt ist.
Sich so verhalten, dass sich niemand dazu veranlasst sieht, gegen den Einsatz von
Freizeitfahrzeugen vorzugehen. Als Off-Road-Enthusiast werden Sie als Vertreter Ihres
Sports betrachtet und können anderen ein gutes (oder schlechtes) Beispiel sein. Tread
Lightly
SM
. Die Landschaft respektieren, sie sauber halten und grundsätzlich auf den
markierten Wegen bleiben.
92
BETRIEB

FAHRZEUG-EINFAHRZEIT
Die Einfahrzeit des neuen POLARIS-Fahrzeugs erstreckt sich über die ersten 25
Betriebsstunden bzw. die Zeit bis zum Verbrauch der ersten beiden Benzintankfüllungen.
Für den Eigentümer ist die richtige Handhabung des Fahrzeugs während der Einfahrzeit
die wichtigste Aufgabe. Ein sorgsamer Umgang mit dem neuen Motor und den
Antriebskomponenten erhöht deren Leistung und Lebensdauer. Die folgenden
Anweisungen sollten genau eingehalten werden.
HINWEIS
Eine übermäßige Erhitzung während der ersten drei Betriebsstunden beschädigt
Motor-Präzisionsteile sowie Antriebskomponenten. Während der ersten drei
Betriebsstunden den Motor nicht mit Vollgas oder hoher Drehzahl laufen lassen.
Durch Verwendung ungeeigneter Öle kann der Motor schwer beschädigt werden.
Vollsynthetisches Viertaktöl der Marke POLARIS PS-4, Typ 5W-50 wurde speziell für
Viertaktmotoren entwickelt.
EINFAHREN DES MOTORS UND DES
ANTRIEBSSTRANGS
1. Den Kraftstofftank mit Benzin füllen. Beim Umgang mit Benzin ist daher stets äußerste
Vorsicht geboten.
2. Ölstand prüfen. Nähere Angaben sind dem Abschnitt „Ölstandsprüfung“ zu entnehmen.
Nach Bedarf so viel Öl des empfohlenen Typs nachfüllen, dass der normale Ölstand im
sicheren Betriebsbereich verbleibt.
3. Zunächst nur langsam fahren. Zum Einfahren ein offenes Gelände auswählen, um sich
mit dem Fahrzeug und seinen Fahreigenschaften vertraut zu machen.
4. Aggressives Bremsen vermeiden.
5. Mit variierendem Gas fahren. Den Motor nicht längere Zeit leerlaufen lassen.
6. Nur geringe Lasten ziehen.
7. Die Flüssigkeitsstände und Bedienelemente regelmäßig prüfen und die Kontrollen in
der Checkliste zu Prüfungen vor Fahrtantritt konsequent durchführen.
8. Während der Einfahrzeit das Motoröl und den Motorölfilter nach 25 Betriebsstunden
oder 800 km (je nachdem was zuerst eintritt) wechseln.
9. Während der Einfahrzeit die Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe nach 25
Betriebsstunden oder 800 km (je nachdem was zuerst eintritt) wechseln.
10. Während der Einfahrzeit den Getriebeflüssigkeitsstand nach 25 Betriebsstunden oder
800 km (je nachdem was zuerst eintritt) überprüfen.
93
BETRIEB

EINFAHREN DER BREMSANLAGE
Die Bremsen bei den ersten 50 Bremsmanövern nur mit mäßiger Kraft betätigen.
Aggressives oder übertrieben kraftvolles Bremsen mit der neuen Bremsanlage kann zur
Beschädigung der Bremsbeläge und der Bremsscheiben führen.
Die folgenden Schritte an einem neuen Fahrzeug oder immer dann ausführen, wenn
Bremsbeläge am Fahrzeug ersetzt werden müssen:
1. Auf einem angemessenen Fahrgelände das Fahrzeug sanft mit moderater
Bremsfunktion (70 %) von 50 km/h auf 8 km/h abbremsen. Nicht ganz anhalten, damit
weiterhin Luft durch die Bremsen strömt.
2. Für 10 bis 20 Zyklen wiederholen und die Bremsen zwischen jedem Zyklus durch
Fahren von ca. 400 m abkühlen lassen.
3. Wenn alle 20 Zyklen abgeschlossen wurden, das ATV eine Weile fahren, um das
Bremssystem abkühlen zu lassen, damit die Bremsen nicht überhitzt werden.
4. Fahrzeug anhalten und Ganghebel in Stellung PARKEN bringen. Die Feststellbremse
ERST dann einlegen, wenn die Bremsanlage vollständig abgekühlt ist.
EINFAHREN DES PVT-GETRIEBES (KUPPLUNGEN/
RIEMEN)
Sorgfältiges Einfahren der Kupplungen und des Antriebsriemens erhöht Lebensdauer und
Leistung. Die Kupplungen und den Antriebsriemen bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten
gemäß den Empfehlungen einfahren. Nur geringe Lasten ziehen. Während der Einfahrzeit
nicht aggressiv beschleunigen und nicht mit hoher Geschwindigkeit fahren.
Nach einem Riemenausfall alle Rückstände aus dem PVT-Einlass- und Auslasslufttrakt,
den Kupplungs- und Motorkomponenten entfernen, wenn der Riemen ersetzt wird.
94
BETRIEB

PRÜFUNGEN VOR FAHRTANTRITT (CHECKLISTE)
Wird es vor Fahrtantritt versäumt, das ATV zu überprüfen und seine Betriebssicherheit zu
kontrollieren, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Vor jeder Fahrt den Zustand und die
Betriebssicherheit des ATVs kontrollieren.
PRÜFUNG
BEMERKUNGEN SEITE
Bremsanlage/Bremshebelweg
Auf einwandfreie Funktion prüfen. Auf
angemessene Lebensdauer der
Bremsbeläge prüfen.
Seite 50
Seite 154
Bremsflüssigkeit Füllstand prüfen
Seite 51
Seite 54
Hilfsbremse
Auf einwandfreie Funktion prüfen
Seite 53
Vorderachsaufhängung
Prüfen –
Hinterachsaufhängung
Prüfen –
Lenkung Freigängigkeit prüfen
–
Reifen Zustand und Druck kontrollieren Seite 170
Räder/Befestigungsteile
Festen Sitz der Radmuttern kontrollieren
und sicherstellen
Seite 173
Kraftstoff und Motoröl Füllstände kontrollieren Seite 137
Kühlmittelstand
Füllstand prüfen
Seite 151
Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen
–
Gasmechanismus
Auf einwandfreie Funktion prüfen
Seite 48
Kontrollleuchten/Schalter
Auf Funktion prüfen
Seite 63
Motorabschalter
Auf einwandfreie Funktion prüfen
Seite 46
Luftfilter, Vorfilter
Prüfen, reinigen
Seite 175
Scheinwerfer
Funktion prüfen
Seite 47
Brems-/Schlussleuchte
Funktion prüfen
–
Schutzausrüstung
Zugelassenen Helm, Schutzbrille und
Schutzkleidung tragen
Seite 13
Winde (sofern vorhanden) Seil
und Schalter prüfen
Seite 115
Gras und Blätter
Gras, Blätter, Fremdkörper und andere
entzündbare Materialien oder Schmutz
entfernen, besonders in der Nähe der
Auspuffanlage.
–
95
BETRIEB

FAHRANWEISUNGEN
ANWEISUNGEN FÜR NEUE FAHRER
1. Absolvieren Sie eine zertifizierte Sicherheitsschulung. Siehe Abschnitt
„Sicherheitsschulung“.
2. Schutzausrüstung tragen. Siehe Abschnitt „Schutzausrüstung“.
3. Die Prüfungen vor Fahrtantritt durchführen.
4. Ganghebel in Stellung
PARKEN bringen.
5. Die Feststellbremse
anziehen.
6. Das Fahrzeug von der
linken Seite besteigen.
7. Aufrecht sitzen, beide
Füße auf die Trittbretter
stellen und den Lenker
mit beiden Händen
festhalten.
8. Motor anlassen und
warmlaufen lassen.
9. Gang einlegen.
10. Umgebung überblicken
und Fahrroute
festlegen.
11. Die Feststellbremse lösen.
12. Den Gashebel langsam mit dem rechten Daumen betätigen, um das Fahrzeug in
Bewegung zu setzen.
13. Langsam fahren. Auf ebenen Flächen das Manövrieren mit dem Fahrzeug sowie das
Betätigen des Gas- und des Bremspedals üben.
96
BETRIEB

FAHREN VON KURVEN
Die beiden Hinterräder drehen sich immer gleich schnell. Da das Rad an der Außenseite
einer Kurve einen weiteren Weg zurücklegen muss als das Rad an der Innenseite, muss
der Reifen an der Innenseite dementsprechend schlüpfen.
1. Geschwindigkeit herabsetzen.
2. Niemals abrupt abbiegen, wenn eine Ladung transportiert wird.
3. In die Richtung der Kurve lenken.
4. Beide Füße auf den Trittbrettern lassen.
5. Oberkörper zur Kurveninnenseite lehnen und Körpergewicht dabei auf dem äußeren
Trittbrett abstützen. Diese Fahrtechnik verändert die Bodenhaftung beider Hinterräder
so, dass die Kurve problemlos ausgefahren werden kann. Die gleiche Fahrweise ist
auch bei einer Kurvenfahrt im Rückwärtsgang anzuwenden.
6. Das Fahren von Kurven zunächst mit niedriger Geschwindigkeit üben und erst dann
Kurven mit höherer Geschwindigkeit fahren.
WARNUNG
Eine
falsche Kurventechnik kann das Fahrzeug zum Kippen bringen. Nie abrupt oder in
spitzem Winkel abbiegen. Kurven nie mit hoher Geschwindigkeit befahren.
97
BETRIEB

FAHREN AUF RUTSCHIGEM UNTERGRUND
WARNUNG
Wenn
das Fahrzeug rutscht oder ausbricht, kann der Fahrer die Kontrolle verlieren und
das Fahrzeug kann sich überschlagen (wenn die Räder plötzlich wieder Bodenhaftung
haben). Beim Fahren auf glattem Untergrund wie z. B. Eis oder Schotter Geschwindigkeit
herabsetzen und besondere Vorsicht walten lassen, um zu verhindern, dass das
Fahrzeug rutscht oder ausbricht. Auf extrem glattem Untergrund sollte nicht gefahren
werden.
Bei Fahrten auf rutschigem Untergrund wie nassen Pisten, Kies oder bei Frost sind die
folgenden Vorsichtsregeln einzuhalten:
1. Nicht auf extrem unebenem, rutschigem oder instabilem Untergrund fahren.
2. Vor dem Befahren rutschiger Bereiche Geschwindigkeit herabsetzen.
3. Den Allradantrieb (4x4) zuschalten, bevor die Räder die Bodenhaftung verlieren.
HINWEIS
Schaltet man den Allradantrieb (4x4) ein, während die Räder durchdrehen, kann der
Antriebsstrang erheblich beschädigt werden. Vor dem Zuschalten des Allradantriebs
(4x4) warten, bis die Hinterräder still stehen bzw. den Allradantrieb bereits zuschalten,
bevor die Räder die Bodenhaftung verlieren.
98
BETRIEB

4. Mit größtmöglicher Aufmerksamkeit fahren, Beschaffenheit der Route im Voraus
abschätzen und plötzliches, scharfes Abbiegen vermeiden, da das Fahrzeug sonst
abrutschen kann.
5. Wenn das Fahrzeug rutscht, nie die Bremse betätigen. Wenn das Fahrzeug ausbricht,
gegenlenken, d. h. den Lenker in die Richtung einschlagen, in die das Fahrzeug
ausbricht, und gleichzeitig das Körpergewicht nach vorne verlagern.
BERGAUF FAHREN
Hügeliges Gelände wirkt sich erheblich auf die Brems- und Fahreigenschaften aus. Ein
falsches Vorgehen kann dazu führen, dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das
Fahrzeug überschlägt. Beim Bergauffahren sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu
beachten:
1. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den ADC-Modus zuschalten.
2. In gerader Linie bergauf fahren.
3. Steile Hänge vermeiden. Maximales Gefälle: 15°
4. Vor dem Befahren einer Steigung das Terrain sorgsam prüfen.
5. Steigungen mit extrem rutschigem oder instabilem Untergrund nicht befahren.
6. Beide Füße auf den Trittbrettern lassen.
7. Körpergewicht zur Bergseite verlagern.
8. Mit gleichbleibender Geschwindigkeit und Gaspedalstellung aufwärts fahren.
Plötzliches Gasgeben kann dazu führen, dass sich das ATV rückwärts überschlägt.
9. Nie mit hoher Geschwindigkeit über eine Hügelkuppe fahren. Auf der anderen Seite der
Kuppe könnte sich ein Hindernis, ein Abgrund, ein anderes Fahrzeug oder eine Person
befinden.
10. Bleiben Sie wachsam und stets bereit zu Notmanövern. Dazu gehört auch ggf.
schnelles Abspringen vom Fahrzeug.
99
BETRIEB

BERGAB FAHREN
Beim Bergabfahren die folgenden Sicherheitsregeln einhalten:
1. Vor dem Befahren einer Gefällstrecke stets das Gelände sorgsam prüfen.
2. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den AWD- oder ADC-Modus (sofern
vorhanden) zuschalten.
3. Steile Hänge vermeiden. Das maximale Gefälle beträgt 15°.
4. Stets mit einem Vorwärtsgang im Getriebe bergab fahren. Nicht im Leerlauf bergab
rollen.
5. Geschwindigkeit herabsetzen. Niemals mit hoher Geschwindigkeit bergab fahren.
6. In gerader Linie bergab fahren. Bei Bergabfahrten nicht in einem Winkel fahren, in dem
sich das Fahrzeug zu stark seitlich neigen würde.
7. Körpergewicht zur Bergseite verlagern.
8. Bremsen leicht betätigen, um das Fahrzeug zu verlangsamen. Zu heftiges Bremsen
kann zum Blockieren der Hinterräder und damit zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug führen.
100
BETRIEB

FAHREN QUER ZUM HANG
Vom Fahren quer zum Hang wird abgeraten. Ein falsches Vorgehen kann dazu führen,
dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Nur dann quer
zum Hang fahren, wenn es absolut unvermeidlich ist.
Besteht keine Alternative zur Querbefahrung eines Hangs, bitte unbedingt die folgenden
Sicherheitsregeln einhalten:
1. Geschwindigkeit herabsetzen.
2. Steile Hänge sollten nicht quer zum Gefälle befahren werden.
3. Körpergewicht zum Berg verlagern. Den Oberkörper bergauf lehnen und mit den Füßen
auf den Trittbrettern abstützen.
4. Wenn das Fahrzeug zu kippen beginnt, die Vorderräder rasch talwärts einschlagen,
sofern möglich, oder sofort auf der Bergseite abspringen!
101
BETRIEB

WENDEN AN HÄNGEN (WENDEN IN DREI ZÜGEN)
Wenn der Motor an einer Steigung abwürgt, niemals rückwärts bergab fahren! Das
Fahrzeug in drei Zügen wenden.
1. Anhalten, die Feststellbremse einlegen und dabei das Körpergewicht auf der Bergseite
halten.
2. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den AWD- oder ADC-Modus (sofern
vorhanden) zuschalten.
3. Vorwärtsgang eingelegt lassen und Motor abschalten.
4. Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
5. Oberhalb des Fahrzeugs stehend den Lenker bis zum Anschlag nach links
einschlagen.
6. Den angezogenen Bremshebel festhalten, die Feststellbremse lösen und das Fahrzeug
langsam nach rechts rollen lassen, bis es quer zum Hang oder etwas talwärts gerichtet
steht.
7. Die Feststellbremse anziehen. Wieder auf dem Fahrzeug Platz nehmen und
Körpergewicht zur Bergseite verlagern. Den Motor bei eingelegtem Vorwärtsgang
anlassen.
8. Die Feststellbremse lösen und langsam mit dem Bremshebel bremsend bergab fahren,
bis das Fahrzeug ebeneren Boden erreicht.
102
BETRIEB

DURCHFAHREN VON GEWÄSSERN
HINWEIS
Wird das Fahrzeug nach dem Durchfahren von Wasser nicht gründlich überprüft, kann
sich ein schwerwiegender Motorschaden einstellen. Die im Kapitel „Wartung“
aufgeführten Wartungsmaßnahmen durchführen. Besonderes Augenmerk ist auf die
folgenden Bereiche zu richten: Motoröl, Getriebeflüssigkeit, Flüssigkeit im
bedarfsgesteuerten Antriebssystem sowie sämtliche Schmiernippel.
Ist das Fahrzeug in einem Gewässer umgekippt oder hat es sich überschlagen oder
bleibt der Motor nach dem Durchfahren eines Gewässers stehen, ist vor dem erneuten
Anlassen des Motors eine Wartung erforderlich. Diese Wartung kann von Ihrem
POLARIS-Händler durchgeführt werden. Sollte es unmöglich sein, das Fahrzeug zur
Werkstatt zu bringen, ohne den Motor anzulassen, müssen die in dieser
Betriebsanleitung im Abschnitt „Eintauchen des Fahrzeugs“ beschriebenen
Wartungsmaßnahmen durchgeführt und das Fahrzeug bei der nächstmöglichen
Gelegenheit zur Werkstatt gebracht werden.
Das ATV kann Gewässer durchqueren, deren Tiefe die Höhe der Trittbrett-Unterseiten
nicht überschreitet.
Beim Durchqueren von
Gewässern sind folgende
Regeln zu beachten:
1. Vor dem Einfahren in
das Gewässer
Wassertiefen und
Strömungsverhältnisse
feststellen.
2. Eine Stelle suchen, an
der beide Ufer relativ
flach ansteigen.
3. Nicht durch tiefe oder
rasch fließende
Gewässer fahren.
4. Nach dem Verlassen des Gewässers die Bremsfunktion prüfen. Die Bremsen bei
langsamer Fahrt mehrmals leicht betätigen. Durch die Reibungswärme können die
Bremsbeläge schneller trocknen.
103
BETRIEB

Wenn das Durchqueren eines Gewässers, dessen Tiefe die Höhe der Trittbretter
übersteigt, unvermeidlich ist, bitte wie folgt verfahren:
• Langsam fahren. Steine und andere Hindernisse umfahren.
• Eigenes Gewicht vorsichtig auf dem Fahrzeug ausbalancieren. Plötzliche Bewegungen
vermeiden.
• Konstante Geschwindigkeit aufrechterhalten. Keine plötzlichen Kurven fahren, nicht
abrupt anhalten. Gas nicht abrupt verändern.
FAHREN ÜBER HINDERNISSE
Beim Fahren über Hindernisse sind die folgenden Vorsichtsmaßregeln zu beachten:
1. Vor Fahrten in unbekanntem Gelände die Route stets auf Hindernisse prüfen.
2. Vorausschauen und lernen, das Gelände richtig einzuschätzen. Ständige Wachsamkeit
ist geboten, damit Gefahrenquellen wie Baumstämme, Gesteinsbrocken und
tiefhängende Äste rechtzeitig erkannt werden.
3. Bei Fahrten in unbekanntem Gelände langsam fahren und besondere Vorsicht walten
lassen. Manche Hindernisse sind nicht ohne weiteres zu erkennen.
4. Nie versuchen, über große Hindernisse wie Felsen oder umgestürzte Baumstämme zu
fahren.
5. Beim Betrieb eines Zweisitzer-Quad vor dem Überfahren von Hindernissen stets den
Beifahrer absteigen lassen, wenn die Gefahr besteht, dass die Fahrzeuginsassen vom
Fahrzeug herunter geschleudert werden oder sich das Fahrzeug überschlagen könnte.
104
BETRIEB

FAHREN IM RÜCKWÄRTSGANG
Beim Fahren im Rückwärtsgang sind die folgenden Vorsichtsregeln zu beachten:
1. Stets auf Hindernisse oder Personen hinter dem Fahrzeug achten.
2. Stets das Rückwärtsfahren bergab vermeiden.
3. Langsam zurückstoßen.
4. Zum Anhalten Bremsen behutsam betätigen.
5. Scharfes Abbiegen vermeiden.
6. Nie plötzlich Gas geben.
7. Override-Knopf nur dann verwenden, wenn zur Fortbewegung des Fahrzeugs eine
höhere Räderdrehzahl unverzichtbar ist. Die Override-Funktion ist mit Bedacht zu
gebrauchen, da sie die Rückwärtsgeschwindigkeit des Fahrzeugs erheblich erhöht.
Nicht mit Vollgas fahren. Nur so viel Gas geben, dass die gewünschte Geschwindigkeit
aufrechterhalten wird.
HINWEIS
Übermäßiges Gasgeben beim Fahren mit aktivierter Drehzahlbegrenzung führt zu
Kraftstoffansammlungen im Auspuff, Motorknallen und möglicherweise zu Motorschäden.
105
BETRIEB

EIN- UND AUSSTEIGEN
EINSTEIGEN
Beim Einsteigen auf der linken Fahrzeugseite den linken Lenkergriff mit der linken Hand
festhalten. Auf das Trittbrett treten und den rechten Fuß und das rechte Bein über den Sitz
schwingen. Im Reitsitz auf dem Fahrzeug Platz nehmen.
Beim Einsteigen auf der rechten Fahrzeugseite den rechten Lenkergriff mit der rechten
Hand festhalten. Auf das Trittbrett treten und den linken Fuß und das linke Bein über den
Sitz schwingen. Im Reitsitz auf dem Fahrzeug Platz nehmen.
ABSTEIGEN
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (oder Leerlauf [N]) bringen.
3. Den Fuß auf das Trittbrett stellen und das Fahrzeug verlassen; dabei gut am Lenker
festhalten.
ANLASSEN DES MOTORS
HINWEIS
Wenn die PIN-Sicherheitscodefunktion Ihres Fahrzeugs auf EIN eingestellt ist, lässt sich
der Motor nur starten, wenn die richtige PIN-Nummer eingegeben wird.
1. Fahrzeug im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich auf einer ebenen Fläche
aufstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Die Feststellbremse anziehen.
4. Auf dem Fahrzeug Platz nehmen und Motorabschalter in BETRIEBSSTELLUNG
schieben.
HINWEIS
Beim Anlassen des Motors den Gashebel nicht betätigen.
5. Zum Betätigen des Anlassers den Zündschlüssel über die Stellung EIN hinaus drehen.
Den Anlasser höchstens fünf Sekunden lang laufen lassen und den Zündschlüssel
loslassen, wenn der Motor anspringt.
6. Sollte der Motor nicht anspringen, Zündschalter in Stellung AUS drehen, fünf Sekunden
lang warten und dann einen erneuten Startversuch unternehmen. Den Anlasser
nötigenfalls nochmals bis zu fünf Sekunden lang laufen lassen. Dieses Verfahren
wiederholen, bis der Motor anspringt.
106
BETRIEB

HINWEIS
Das Fahrzeug unmittelbar nach dem Anlassen des Motors warmlaufen lassen. Dabei
schwere Motorlasten und hohe Drehzahlen vermeiden. Der Betrieb des Fahrzeugs bei
schwerer Motorlast mit kaltem Motor kann zu Motorschäden führen.
BETRIEB BEI KALTER WITTERUNG
Wenn das Fahrzeug ganzjährig in Betrieb ist, muss der Motorölstand häufig kontrolliert
werden. Ein ansteigender Ölstand kann auf die Ansammlung von Verunreinigungen wie
Wasser oder überschüssigem Kraftstoff am Boden des Kurbelgehäuses zurückzuführen
sein. Wasser am Boden des Kurbelgehäuses kann Motorschäden hervorrufen und muss
abgelassen werden. Mit sinkenden Außentemperaturen nimmt die Ansammlung von
Wasser zu.
ABSTELLEN DES MOTORS
1. Gaspedal komplett freigeben und Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Den Schlüssel in Stellung AUS drehen.
4. Vor dem Verlassen des Fahrzeugs das Bremspedal langsam freigeben und
sicherstellen, dass sich der Ganghebel in der Stellung PARKEN befindet.
WARNUNG
Ein
wegrollendes Fahrzeug kann schwere Verletzungen verursachen. Vor Abstellen des
Motors stets den Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
107
BETRIEB

PARKEN DES FAHRZEUGS
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund zum Stehen bringen. Beim Parken des Fahrzeugs in
einer Garage oder einem sonstigen Gebäude auf gute Belüftung achten und
sicherstellen, dass sich das Fahrzeug nicht in der Nähe von Feuer oder Funken
befindet, einschließlich von Geräten mit Zündflamme.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Motor abstellen.
4. Vor dem Verlassen des Fahrzeugs das Bremspedal langsam freigeben und
sicherstellen, dass sich der Ganghebel in der Stellung PARKEN befindet.
5. Zündschlüssel abziehen, um die Benutzung durch Unbefugte zu verhindern.
PARKEN AN STEIGUNGEN
Wenn möglich das Fahrzeug nicht an Hängen abstellen. Wenn es sich nicht vermeiden
lässt, bitte unbedingt die folgenden Sicherheitsregeln einhalten:
1. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
2. Motor abstellen.
3. Die Feststellbremse anziehen.
4. Die Hinterräder immer auf der bergab gewandten Seite mit Bremsblöcken sichern.
ACHTUNG
Parken
an Steigungen über einen längeren Zeitraum vermeiden.
108
BETRIEB

TRANSPORTIEREN VON LADUNGEN
WARNHINWEIS BELADUNG
WARNUNG
Überladen
des Fahrzeugs oder unsachgemäßes Transportieren oder Ziehen von Lasten
kann das Fahrverhalten des Fahrzeugs negativ beeinflussen. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug oder zu unzuverlässigem Bremsverhalten und dadurch zu
schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Beim Transportieren von Ladungen sind
stets die folgenden Sicherheitsregeln einzuhalten:
BEIM TRANSPORTIEREN VON LADUNGEN GESCHWINDIGKEIT HERABSETZEN
UND EINEN LÄNGEREN BREMSWEG EINKALKULIEREN.
DIE MAXIMALE TRAGLAST des Fahrzeugs DARF UNTER KEINEN UMSTÄNDEN
ÜBERSCHRITTEN WERDEN. Bei der Berechnung der Zuladung des Fahrzeugs ist auch
das Gewicht des Fahrers, Beifahrers (bei Zweisitzer-Quad), mitgeführten Zubehörs, der
Ladung auf dem Gepäckträger oder auf der Pritsche und die Deichsellast eines eventuell
vorhandenen Anhängers zu berücksichtigen. Die Summe aller dieser Lasten darf die
maximale Traglast des Fahrzeugs nicht überschreiten.
VERTEILUNG VON LASTEN: 1/3 des Gewichts auf dem vorderen, 2/3 der Last auf dem
hinteren Gepäckträger. Beim Fahren in unebenem oder hügeligem Gelände
Geschwindigkeit herabsetzen und die Ladung reduzieren, um das Fahrverhalten nicht zu
beeinträchtigen. Wird nur einer der Gepäckträger belastet, besteht erhöhte Kippgefahr.
LADUNG MÖGLICHST TIEFLIEGEND AUF DEN GEPÄCKTRÄGERN MITFÜHREN.
Das Mitführen einer hohen Ladung auf den Gepäckträgern, erhöht den Schwerpunkt des
Fahrzeugs und beeinträchtigt die Fahrzeugstabilität.
VOR FAHRTANTRITT DIE GESAMTE LADUNG SICHERN. Ungesicherte Ladung kann
die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen und bewirken, dass der Fahrer die Kontrolle
verliert.
109
BETRIEB

WARNUNG
DIE
FAHRT NUR MIT STABILER UND SICHERER BELADUNG ANTRETEN. Beim
Transport von Lasten, deren Schwerpunkt nicht in der Mitte des Fahrzeugs positioniert
werden kann, die Ladung sicher verzurren und besonders vorsichtig fahren.
Anhängelasten müssen prinzipiell an der am Fahrzeug vorgesehenen
Anhängevorrichtung befestigt werden.
SCHWERE LASTEN KÖNNEN DAS BREMSVERHALTEN UND DIE
KONTROLLIERBARKEIT DES FAHRZEUGS BEEINTRÄCHTIGEN. Beim Betätigen der
Bremsen mit einem beladenen Fahrzeug ist äußerste Vorsicht geboten.
Geländebedingungen und Situationen vermeiden, in denen rückwärts bergab gefahren
werden muss.
ES IST ÄUSSERSTE VORSICHT GEBOTEN beim Transportieren einer Ladung, die
seitlich über den Gepäckträger hinausragt. Die Stabilität und Manövrierfähigkeit des
Fahrzeugs können beeinträchtigt werden und das Fahrzeug veranlassen, sich zu
überschlagen.
DEN FRONTSCHEINWERFERSTRAHL NICHT durch Ladung auf dem vorderen
Gepäckträger BLOCKIEREN.
DIE EMPFOHLENEN GESCHWINDIGKEITEN NICHT ÜBERSCHREITEN.
Das Fahrzeug sollte beim Ziehen eines Anhängers auf ebener Fläche eine
Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h nicht überschreiten. Beim Ziehen eines Anhängers
in unebenem Gelände, in Kurven sowie beim Bergauf- und Bergabfahren sollte die
Geschwindigkeit auf 8 km/h beschränkt werden.
RICHTLINIEN FÜR DAS TRANSPORTIEREN VON LASTEN
Beim Transportieren von Ladungen ist stets folgendes zu beachten:
1. Die Höchstgewichtsangaben für das ATV auf den Warnaufklebern sowie im Teil
„Technische Daten“ dieser Betriebsanleitung dürfen unter keinen Umständen
überschritten werden.
2. Den Schwerpunkt der Ladung auf der Pritsche immer möglichst weit nach vorne
verlagern. Vor dem Beladen und Fahren sicherstellen, dass der Pritschensperrhebel
sicher eingeklinkt ist. Wird die Ladung im hinteren Teil der Pritsche abgelegt und ist der
Pritschensperrhebel nicht richtig einklinkt, kippt die Pritsche die Ladung unerwartet aus.
WICHTIG
In der Pritsche sollten kein Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten gelagert
und/oder transportiert werden.
3. Modelle mit Gepäckträger: Das Gewicht mitgeführter Ladung sollte gleichmäßig
verteilt – 1/3 auf dem vorderen Gepäckträger, 2/3 auf dem hinteren – und möglichst tief
liegend verstaut werden.
110
BETRIEB

4. Alle Modelle: NIEMALS schneller als 80 km/h fahren, wenn hinten mehr als 34 kg
Ladung und/oder vorne mehr als 17 kg Ladung mitgeführt werden.
6x6-Modelle: NIEMALS schneller als 16 km/h fahren, wenn hinten mehr als 91 kg
Ladung und/oder vorne mehr als 41 kg Ladung mitgeführt werden.
Alle Modelle: NIEMALS schneller als 80 km/h fahren, wenn ein Beifahrer mitfährt.
5. Beim Fahren in unebenem oder hügeligem Gelände Geschwindigkeit herabsetzen und
das Gewicht der Ladung reduzieren, um das Fahrverhalten nicht zu beeinträchtigen.
6. Den Scheinwerferstrahl nicht durch Ladung verdecken.
7. Beim Transportieren oder Ziehen schwerer Lasten nur im niedrigen Vorwärtsgang
fahren.
8. Beim Transportieren von Ladungen oder beim Ziehen eines Anhängers muss das
Fahrzeug mit besonderer Vorsicht bedient werden. Die zusätzliche Last kann das
Gleichgewicht, die Fahreigenschaften und die Kontrollierbarkeit beeinflussen.
ZIEHEN VON LASTEN
Gezogene Lasten immer an der Anhängevorrichtung befestigen. Wenn kein Anhänger
gezogen wird, die Anhängevorrichtung vom ATV abnehmen. Beim Ziehen von Lasten die
Beladung des hinteren Gepäckträgers um die Belastung der Deichsellast verringern.
Halten Sie sich strikt an die Anweisungen in der Betriebsanleitung der angebauten oder
angehängten Maschine oder des Anhängers. Fahren Sie die Kombination Traktor –
Maschine oder Traktor – Anhänger nur, wenn alle Anweisungen befolgt wurden.
• Die Summe aus dem Gewicht der Ladung auf dem hinteren Gepäckträger und der
Deichsellast darf die maximale Zuladung des hinteren Gepäckträgers/hinteren
Staufachs nicht übersteigen.
• Die Gesamtzuladung (Fahrer, Zubehör, Ladung und Anhänger-Deichsellast) darf die
zulässige Höchstlast des Fahrzeugs nicht übersteigen.
• Unabhängig davon, was das Fahrzeug abschleppt, immer den Bereich zwischen dem
Fahrzeug und dem abgeschleppten Gegenstand meiden.
HINWEIS
Durch die Verwendung einer ungeeigneten Anhängevorrichtung oder der Überschreitung
der maximalen Deichsellast kann das Fahrzeug schwer beschädigt werden. Keine
Anhängevorrichtung anbauen, die länger als 13 cm (5,11 in) ist. An dem POLARIS-ATV
dürfen keine Kfz-Zubehörteile montiert werden. Verwenden Sie ausschließlich von
POLARIS zugelassene (oder gleichwertige) Zubehörartikel, die ausdrücklich für ATVs
bestimmt sind.
111
BETRIEB

PRITSCHE ENTLEEREN (SOFERN VORHANDEN)
WARNUNG
Das
Fahren mit der Pritsche in Kippstellung kann zu schweren Personenschäden sowie
zu Beschädigungen des Fahrzeugs führen. Die Pritsche kann plötzlich herunter klappen
und den Fahrer verletzen. Abgesehen davon reiben die Hinterräder am hinteren Teil der
Pritsche, beschädigen das Fahrzeug und verursachen gefährliche Betriebsbedingungen.
Das Fahrzeug nie mit angehobener Pritsche betreiben.
1. Zum Entleeren der Pritsche eine ebene Stelle auswählen. Das Fahrzeug zum
Entleeren bzw. Entladen nicht an einem Hang abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen. Die Feststellbremse anziehen.
3. Vom Fahrzeug absteigen.
4. Bordwand nach unten klappen.
WARNUNG
Befindet
sich die Ladung im hinteren Teil der Pritsche, kann die Pritsche die Ladung
unerwartet auskippen und Personen schwer verletzen. Beim Beladen die Ladung
möglichst weit vorne und möglichst niedrig platzieren.
5. Den Pritschensperrhebel
q
nach oben ziehen.
6. Das vordere Ende der Pritsche anheben und die Ladung auskippen.
7. Die Pritsche wieder nach unten klappen und den Sperrhebel sicher einklinken.
WARNUNG
Um
Quetschverletzungen an Händen und Fingern zu verhindern, müssen diese während
des Absenkens der Pritsche von deren unterer Vorderkante ferngehalten werden.
8. Die Bordwand verriegeln.
112
BETRIEB

ABSCHLEPPEN DES FAHRZEUGS
Muss das Fahrzeug abgeschleppt werden, Getriebe in den Leerlauf schalten, damit sich
das Fahrzeug leichter bewegen lässt und der Riemen nicht beschädigt wird. Das
Abschleppseil immer an der vorderen Abschleppöse des liegengebliebenen Fahrzeugs
anbringen. Während des Abschleppens muss sich ein Fahrer an Bord befinden, der das
liegengebliebene Fahrzeug lenkt.
114
BETRIEB

WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)
WINDENSICHERHEIT
Diese Sicherheitswarnungen und Anweisungen gelten für Fahrzeuge, die mit einer Winde
ausgeliefert oder vom Besitzer mit einer Winde nachgerüstet wurden.
WARNUNG
Unsachgemäßer
Umgang mit der Winde kann zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN
VERLETZUNGEN führen. Sich stets an alle Anweisungen und Warnhinweise dieser
Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
Das Seil der Winde ist entweder ein Drahtseil oder ein speziell entwickeltes
Synthetikfaserseil. Der Begriff „Windenseil“ gilt für beide Seilarten, soweit nicht anders
angegeben.
WINDEN-SICHERHEITSANWEISUNGEN
1. Alle relevanten Informationen in dieser Betriebsanleitung lesen.
2. Vor und während der Bedienung der Winde ist der Konsum von Alkohol und Drogen
untersagt.
3. Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren niemals erlauben, die Winde zu bedienen.
4. Beim Bedienen der Winde sind stets ein Augenschutz und Handschuhe zu tragen!
5. Beim Bedienen der Winde Körper und Gliedmaßen, Haare, Kleidung und Schmuck
vom Windenseil, der Seilführung und dem Haken fernhalten.
6. Niemals versuchen, eine an der Winde befestigte Last durch Anfahren des Fahrzeugs
ruckartig zu bewegen. Siehe Abschnitt Stoßbelastung auf Seite 124.
7. Beim Betrieb der Winde stets Personen (insbesondere Kinder) und jegliche Ablenkung
aus dem Bereich um das Fahrzeug, die Winde, das Windenseil und die Last fernhalten.
8. Die Zündung des Fahrzeugs grundsätzlich AUSSCHALTEN, wenn das Fahrzeug und
die Winde nicht in Betrieb sind.
9. Sich stets vergewissern, dass mindestens fünf (5) Seilwindungen auf der
Windenhaspel verbleiben. Die Reibung dieser Seilwindungen auf der Haspel
ermöglicht es der Trommelbremse, auf das Windenseil Zugkraft auszuüben und die
Last zu bewegen.
10. Bei Betrieb der Winde stets die Feststellbremse und/oder den Feststellmechanismus
des Fahrzeugs verwenden, damit sich das Fahrzeug nicht von der Stelle bewegt. Bei
Bedarf Bremskeile verwenden.
11. Stets das Fahrzeug und die Winde möglichst so ausrichten, dass sich die Last direkt
vor dem Fahrzeug befindet. Das Windenseil sollte möglichst nicht in einem Winkel zur
Fahrzeugmittelachse verlaufen, sondern mit dieser deckungsgleich sein.
115
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

12. Besteht keine Alternative zu einer Schrägbelastung der Winde, sind die folgenden
Sicherheitsregeln einzuhalten:
a. Ab und zu einen prüfenden Blick auf die Windenhaspel werfen. Das Windenseil darf
sich nie an einem Ende der Windenhaspel aufstauen oder in mehreren Windungen
übereinander „stapeln“. Anderenfalls können die Winde und das Windenseil
beschädigt werden.
b. Sollte sich das Windenseil aufstauen, die Winde abstellen. Das Windenseil gemäß
der Beschreibung in Schritt 15 im Abschnitt „Windenbedienung“ abspulen und
gleichmäßig wieder aufwickeln. Dann den Windenbetrieb fortsetzen.
13. Das Windenseil nie in steilen Winkeln auf- oder abspulen. Dadurch könnte das
Fahrzeug, an dem sich die Winde befindet, destabilisiert werden und sich ohne
Vorwarnung bewegen.
14. Mit der Winde keine Lasten zu bewegen versuchen, deren Gewicht die Nennleistung
der Winde übersteigt.
15. Beim Windenbetrieb kann sich der Windenmotor erhitzen. Wird die Winde mehr als
45 Sekunden lang betrieben oder während des Betriebs abgewürgt, Winde abstellen
und vor erneutem Betrieb 10 Minuten lang abkühlen lassen.
16. Beim Hochwinden einer Last mit der
Winde das Windenseil nie berühren,
drücken, ziehen oder sich darüber stellen.
17. Das Windenseil nie durch die Hände
laufen lassen, selbst wenn schwere
Arbeitshandschuhe getragen werden.
18. Nie die Windenkupplung freigeben,
solange das Windenseil unter Spannung
steht.
19. Die Winde nie zum Anheben oder
Transportieren von Menschen
verwenden.
20. Die Winde nie zum Heben oder
Aufhängen einer vertikalen Last
verwenden.
21. Die Winde und das Windenseil vor jedem Gebrauch kontrollieren.
22. Den Haken nie ganz in die Winde einziehen lassen. Sonst können Teile der Winde
beschädigt werden.
23. Wenn die Winde nicht in Gebrauch ist, die Fernsteuerung vom Fahrzeug trennen, um
eine versehentliche Betätigung oder eine Benutzung durch Unbefugte zu vermeiden.
24. Das Windenseil nie einfetten oder einölen. Sonst kann Schmutz daran haften bleiben,
der die Lebensdauer des Windenseils verkürzt.
116
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

WINDENBEDIENUNG
Vor Gebrauch der Winde die Winden-Sicherheitsanweisungen auf den vorherigen Seiten
lesen.
TIPP
Es empfiehlt sich, die Bedienung und den Betrieb der Winde vor dem ersten richtigen
Einsatz zu üben.
WARNUNG
Unsachgemäßer
Umgang mit der Winde kann zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN
VERLETZUNGEN führen. Sich stets an alle Anweisungen und Warnhinweise dieser
Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
Jeder Windeneinsatz ist anders geartet.
• Den beabsichtigten Einsatz stets zunächst gründlich durchdenken.
• Bedächtig und planmäßig vorgehen.
• Beim Gebrauch der Winde nie hastig oder unüberlegt vorgehen.
• Stets auf die Umgebung achten.
• Erweist sich eine Verfahrensmethode als ungeeignet, sollte das Vorgehen
entsprechend geändert werden.
• Stets daran denken, dass diese Winde sehr starke Kraft ausübt.
• Es sind Situationen denkbar, denen der Bediener und diese Winde nicht gewachsen
sind. Sich nicht davor scheuen, im Bedarfsfall andere Menschen um Hilfe zu bitten.
1. Vor jedem Gebrauch das Fahrzeug, die Winde, das Windenseil und die
Bedienelemente der Winde auf Anzeichen von Schäden überprüfen sowie
kontrollieren, ob Teile repariert oder ausgetauscht werden müssen. Besonders auf dem
ersten Meter (3 ft) des Windenseils achten, falls die Winde zum Anheben eines
Anbaupflugs benutzt wurde oder wird. Abgenutztes oder schadhaftes Seil unverzüglich
austauschen.
117
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

2. Nie eine Winde oder ein Fahrzeug in
Betrieb nehmen, die reparatur- oder
wartungsbedürftig sind.
3. Bei Betrieb der Winde stets die
Feststellbremse und/oder den
Feststellmechanismus des Fahrzeugs
einlegen, damit sich das Fahrzeug nicht
von der Stelle bewegt. Bei Bedarf
Bremskeile verwenden.
4. Bei der Handhabung des Hakens stets
den Hakengurt verwenden.
WARNUNG
Nie
die Finger durch den Haken stecken. Dies kann zu SCHWEREN VERLETZUNGEN
führen.
• Den Haken entweder direkt an der Last befestigen oder einen Abschleppgurt
verwenden, um die Last am Seilzug zu sichern.
TIPP
Ein
Abschleppgurt darf sich NICHT ausdehnen. Spezielle elastische Bergungsgurte sind
dagegen dehnbar.
118
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

WARNUNG
An
der Winde niemals einen elastischen Bergungsgurt verwenden, da sonst beim
eventuellen Reißen des Windenseils übermäßig viel Energie frei wird. Dies kann zu
SCHWEREN oder TÖDLICHEN VERLETZUNGEN führen. Siehe Abschnitt
Stoßbelastung auf
Seite 124.
• Den Haken des Windenseils nie am Windenseil selbst einhängen. Dadurch könnte das
Windenseil beschädigt werden und reißen.
WARNUNG
Das
Windenseil bei den ersten Anzeichen von Beschädigung austauschen, um
SCHWERE oder TÖDLICHE VERLETZUNGEN durch plötzliches Reißen des Seils zu
vermeiden. Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit
des Betreibers grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese
können bei einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Händler
erworben werden.
• Das Windenseil wenn irgend möglich stets auf die Mittellinie des Windenfahrzeugs
ausrichten. Dadurch kann die Haspel das Windenseil sauber aufspulen, und die
Belastung der Seilführung wird reduziert.
• Um ein stecken gebliebenes Fahrzeug mit Hilfe des an einem Baum angeschlagenen
Windenseils freizubekommen, bitte zur Schonung des Baums einen Abschleppgurt oder
ein ähnliches Material um den Baum legen. Scharfe Drahtseile und Ketten können
Bäume beschädigen und unter Umständen sogar zerstören. Die Natur respektieren und
schützen! (Tread Lightly℠ auf treadlightly.org).
• Nach dem Anbringen der Last vor dem Betrieb der Winde kontrollieren, ob die
Sicherheitsklinke am Haken des Windenseils richtig eingerastet ist.
• Die Winde nie in Betrieb nehmen, wenn der Haken oder die Klinke beschädigt ist.
Schadhafte Teile stets vor erneutem Gebrauch der Winde austauschen.
119
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

5. Den Hakengurt nie vom Haken abnehmen.
6. Windenkupplung lösen und Windenseil herausziehen.
7. Je mehr Seil abgespult wird, desto größer ist das Zugvermögen der Winde. Sich stets
vergewissern, dass mindestens fünf (5) Seilwindungen auf der Windenhaspel
verbleiben. Die Reibung dieser Seilwindungen auf der Haspel ermöglicht es der
Trommelbremse, auf das Windenseil Zugkraft auszuüben und die Last zu bewegen.
8. Im Interesse eines sicheren Windenbetriebs die folgenden Informationen zum
Abfangen der Windenseilenergie lesen und befolgen.
a. Um die im Seil gestaute Energie abzufangen, die bei einem Windenseilriss
schlagartig freigesetzt werden kann, sollte stets ein geeigneter und dämpfender
Gegenstand auf das Seil gelegt werden. Dabei kann es sich um eine schwere
Jacke, eine Plane oder einen sonstigen weichen, dichten Gegenstand handeln. Ein
solcher „Dämpfer“ kann einen erheblichen Teil der Energie absorbieren, die bei
einem Windenseilriss während des Windenbetriebs freigesetzt wird. Auch ein Ast
kann verwendet werden, wenn sich kein anderer Gegenstand findet.
b. Den „Dämpfer“ auf die Mitte der abgespulten Seillänge legen.
c. Ist ein sehr langes Stück Seil abgespult, die Winde beim Aufspulen zwischendurch
anhalten und den Dämpfungsgegenstand wieder auf die Mitte des noch freien
Windenseilabschnitts legen. Vorher stets die Seilspannung lockern.
d. Es möglichst vermeiden, auf einer Linie mit dem Windenseil zu stehen. Nicht
zulassen, dass andere Personen während des Windenbetriebs in der Nähe des
Windenseils oder auf einer Linie mit dem Seil stehen.
9. Den Haken des Windenseils nie am Windenseil selbst einhängen. Dadurch könnte das
Windenseil beschädigt werden und reißen.
120
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

10. Niemals schadhafte oder abgenutzte Gurte, Ketten oder sonstige Hilfsmaterialien
verwenden.
11. Ein mit einer Winde ausgerüstetes Fahrzeug darf NUR dann während des
Windenbetriebs gefahren werden, wenn das Fahrzeug stecken geblieben ist. Ein mit
einer Winde ausgerüstetes Fahrzeug darf UNTER KEINEN UMSTÄNDEN gefahren
werden, um ein zweites steckengebliebenes Fahrzeug ruckartig mit Hilfe des
Windenseils zu bewegen. Siehe Abschnitt Stoßbelastung auf Seite 124. Im Interesse
der eigenen Sicherheit beim Freiziehen eines steckengebliebenen Fahrzeugs stets die
folgenden Richtlinien befolgen:
a. Windenkupplung lösen und benötigte Windenseil-Länge herausziehen.
b. Windenseil möglichst genau auf die Mittellinie des Windenfahrzeugs ausrichten.
c. Den Haken des Windenseils unter Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen am
Verankerungspunkt bzw. dem Rahmen des steckengebliebenen Fahrzeugs
befestigen.
d. Die Windenkupplung wieder einrücken.
e. Das Windenseil langsam einziehen, um den Durchhang herauszunehmen.
f. Den richtigen Gang einlegen, um das steckengebliebene Fahrzeug in Richtung des
Windenseil-Einzugs freizuziehen.
g. Im steckengebliebenen Fahrzeug den niedrigsten Gang einlegen.
h. Langsam und behutsam etwas Gas geben und zugleich die Winde betätigen, um
das Fahrzeug freizuziehen.
i. Sobald das steckengebliebene Fahrzeug frei ist und sich mit eigener Kraft
fortbewegen kann, die Winde abschalten.
j. Haken des Windenseils vom Fahrzeug ausklinken.
k. Windenseil den Anweisungen in dieser Betriebsanleitung entsprechend
gleichmäßig auf die Windenhaspel aufwickeln.
12. Zum Freiziehen eines steckengebliebenen Fahrzeugs das Windenseil nie an Teilen der
Aufhängung, am Kühlerschutz, am Stoßfänger oder am Gepäckträger befestigen.
Anderenfalls kann das Fahrzeug beschädigt werden. Das Windenkabel muss immer an
einem tragenden Rahmenteil oder an der Anhängevorrichtung befestigt werden.
13. Durch intensiven Windengebrauch wird die Batterie des Windenfahrzeugs stark
beansprucht. Während des Windenbetriebs den Motor des Windenfahrzeugs laufen
lassen, damit sich die Batterie nicht durch anhaltenden Windengebrauch entlädt.
14. Beim Windenbetrieb kann sich der Windenmotor erhitzen. Wird die Winde mehr als 45
Sekunden lang betrieben oder während des Betriebs abgewürgt, Winde abstellen und
vor erneutem Betrieb 10 Minuten lang abkühlen lassen.
121
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

15. Nach Abschluss der Windenarbeit – besonders dann, wenn das Windenseil in einem
Winkel zur Fahrzeugmittellinie aufgespult wurde – muss das Seil eventuell nochmals
neu und gleichmäßig auf die Windenhaspel aufgespult werden. Hierzu wird eine zweite
Person als Helfer benötigt.
a. Die Windenkupplung freigeben.
b. Den ungleichmäßig aufgespulten Teil des Windenseils herausziehen.
c. Die Windenkupplung wieder einrücken.
d. Den Helfer veranlassen, das Windenseil mit Hilfe des Hakengurts mit einer Kraft
von etwa 45 kg (100 lb) anzuspannen.
e. Nun das Seil langsam aufspulen, wobei der Helfer das Ende des Windenseils
horizontal hin und her bewegt, damit sich das Seil gleichmäßig auf die Haspel
auflegt.
f. Diese Methode verhindert, dass sich das Windenseil zwischen übereinander
befindlichen Lagen einklemmt.
122
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

PFLEGE DES WINDENSEILS
WARNUNG
Bei
Verwendung eines abgenutzten oder schadhaften Seils kann das Seil plötzlich reißen
und SCHWERE VERLETZUNGEN verursachen.
Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit des Betreibers
grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese können bei
einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten erworben
werden.
1. Die Winde vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf abgenutzte oder gelockerte Teile,
beispielsweise Befestigungsteile, achten. Die Winde darf nicht benutzt werden, solange
Bestandteile repariert oder ausgetauscht werden müssen.
2. Das Windenseil vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf verschlissene und geknickte
Stellen am Windenseil achten.
Auf der Abbildung rechts ist ein eingeknicktes
Windendrahtseil zu sehen. Selbst wenn man
versucht, es wieder „geradezubiegen“, ist
dieses Seil irreparabel und schwer beschädigt.
Ein Windenseil in diesem Zustand darf nicht
mehr benutzt werden.
Auf der Abbildung rechts ist ein eingeknicktes
Windendrahtseil zu sehen, das gerade
gebogen wurde. Es mag zwar brauchbar
aussehen, ist jedoch irreparabel und schwer
beschädigt. Es ist nicht mehr in der Lage, die
Last zu übertragen, der es im intakten Zustand
standhalten konnte. Ein Windenseil in diesem
Zustand darf nicht mehr benutzt werden.
Windenseile aus Synthetikfasern müssen auf
Ausfransen hin kontrolliert werden. Bei
Anzeichen von Ausfransen ist das Seil
auszuwechseln (siehe rechts). Ein Windenseil
in diesem Zustand darf nicht mehr benutzt
werden. Das Windenseil ist ferner
auszuwechseln, wenn Fasern
zusammengeschweißt oder angeschmort sind.
An solchen Stellen ist das Synthetikfaserseil
steif und sieht glatt oder blank aus. Ein
Windenseil in diesem Zustand darf nicht mehr
benutzt werden.
123
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

STOSSBELASTUNG
WARNUNG
Das
Windenseil ist zwar sehr robust, jedoch NICHT für dynamische oder
„Stoßbelastungen“ konstruiert. Durch eine Stoßbelastung wird das Windenseil über seine
Festigkeitsgrenze hinaus beansprucht und es kann reißen. Das Ende eines unter Last
durchreißenden Windenseils kann den Bediener und andere, in der Nähe stehende
Personen SCHWER VERLETZEN oder TÖTEN.
Windenseile sind NICHT dazu konzipiert, Energie zu absorbieren. Dies gilt sowohl für
Drahtseile als auch für Windenseile aus Synthetikfasern.
1. Niemals versuchen, eine an der Winde befestigte Last ruckartig zu bewegen. Ein
Beispiel: Niemals versuchen, eine Last zu verlagern, indem das Windenfahrzeug
gefahren und dabei ruckartig der Durchhang aus dem Windenseil genommen wird.
Dies ist ein gefährliches Unterfangen! Das Windenseil wird dadurch sehr hoher
Beanspruchung ausgesetzt, die die Festigkeitsgrenze des Seils übersteigen könnte.
Selbst bei langsamem Fahren des Fahrzeugs kann das Windenseil extremer
Stoßbelastung ausgesetzt werden.
WARNUNG
Ein
reißendes Windenseil kann SCHWERE oder TÖDLICHE VERLETZUNGEN
verursachen.
2. Die Winde nie in rascher Folge EIN und AUS-Schalten („Tippbetrieb“). Dadurch würden
die Winde und das Seil übermäßig stark belastet und der Motor könnte überhitzen.
Auch das fällt unter „Stoßbelastung“.
3. Nie ein anderes Fahrzeug oder Objekt mit Hilfe der Winde abschleppen. Selbst bei
niedriger Geschwindigkeit würde das Seil dabei Stoßbelastungen ausgesetzt werden.
Außerdem greift die Zugkraft in diesem Fall an einem zu hohen Punkt des Fahrzeugs
an. Dadurch wird die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigt und es kann ein Unfall
verursacht werden.
4. An dieser Winde dürfen niemals elastische Bergungsgurte verwendet werden.
Elastische Bergungsgurte können Energie speichern. Wenn das Windenseil reißt, wird
diese durch elastische Dehnung im Bergungsgurt gespeicherte Energie schlagartig
freigesetzt, wodurch der Seilriss noch gefährlicher wird. Aus dem gleichen Grund
dürfen beim Windenbetrieb auch niemals sonstige elastische Seile oder Gurte (z. B.
Bungee-Seile) verwendet werden.
5. Die Winde darf nie zum Festzurren eines Fahrzeugs auf einem Anhänger oder einem
sonstigen Transportfahrzeug verwendet werden. Auch bei einer solchen
Verwendungsweise treten Stoßbelastungen auf, die die Winde, das Windenseil und die
beteiligten Fahrzeuge beschädigen können.
Das Windenseil ist für die Lasten ausgelegt und geprüft, die vom Windenmotor bei
stillstehendem Fahrzeug ausgeübt werden. Stets daran denken, dass die Winde und
das Windenseil NICHT für Stoßbelastungen geeignet sind.
124
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

WARTUNG DER WINDE, SICHERHEIT BEI
WARTUNGSARBEITEN
WARNUNG
Bei
unsachgemäßer oder mangelhafter Wartung und Pflege der Winde besteht die
Gefahr SCHWERER oder TÖDLICHER VERLETZUNGEN. Sich stets an alle
Anweisungen und Warnhinweise dieser Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
1. Die Winde vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf verschlissene und geknickte Stellen
am Windenseil achten. Auch auf abgenutzte oder gelockerte Teile, beispielsweise
Befestigungsteile, achten.
2. Vor der Wartung der Winde den Windenmotor abkühlen lassen.
3. Vor jeglichen Arbeiten an der Winde die Batterieanschlusskabel von der Batterie
trennen, um ein versehentliches Einschalten der Winde zu verhindern.
4. Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit des
Betreibers grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese
können bei einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten
Spezialisten erworben werden.
5. Manche Windenmodelle sind mit Windenseilen aus Drahtseil bestückt. Andere werden
mit Spezial-Synthetikfaserseilen ausgeliefert.
6. Ein Synthetik-Windenseil nie durch ein handelsübliches Polymerseil ersetzen, wie sie in
Baumärkten verkauft werden. Auch wenn die Seile gleich aussehen, sind sie NICHT
gleich. Ein nicht für den Windengebrauch vorgesehenes Polymerseil dehnt sich aus
und speichert beim Windenbetrieb zu viel Spannungsenergie.
WARNUNG
Reißt
das gespannte Seil dann während des Betriebs, wird diese Energie schlagartig
freigesetzt. Dadurch nimmt das Risiko SCHWERER oder TÖDLICHER
VERLETZUNGEN zu.
125
WINDENANLEITUNG (SOFERN VORHANDEN)

126

EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
GERÄUSCHEMISSIONS-BEGRENZUNGSSYSTEM
Keine Teile des Motors, des Ansaugtrakts oder der Auspuffanlage verändern, da sonst die
Geräuschemissionsvorschriften unter Umständen nicht mehr erfüllt werden.
KURBELGEHÄUSE-EMISSIONSBEGRENZUNGS-
SYSTEME
Dieser Motor ist mit einem geschlossenen Kurbelgehäuse ausgerüstet. Die nicht
verbrannten Gase werden zurück über den Ansaugtrakt in die Verbrennungskammer
geleitet. Alle Abgase gelangen durch die Auspuffanlage an die Außenluft.
ABGASREINIGUNGSANLAGE
Die Abgasemissionen werden durch die Motorbauart begrenzt. Die Kraftstoffzufuhr wird
durch das elektronische Einspritzsystem (EFI) geregelt. Die Bestandteile des Motors und
des elektronisches Kraftstoffeinspritzsystems (EFI) wurden im Werk auf optimale
Wirkungsgrade eingestellt und sind nicht justierbar.
Das Emissionsprüfzeichen befindet sich am vorderen Fahrgestell des Fahrzeugs.
ELEKTROMAGNETISCHE STÖRUNGEN
Die Funkenzündanlage erfüllt die kanadische Norm ICES-002.
Dieses Fahrzeug erfüllt die EMV-Anforderungen der UN/ECE Richtlinie Nr. 10.
Nicht ionisierende Strahlung: Dieses Fahrzeug strahlt etwas elektromagnetische Energie
ab. Personen mit aktiven oder passiven implantierbaren, medizinischen Geräten (z. B.
Kardiographen oder Herzschrittmacher) sollten die für ihr Implantat geltenden
Beschränkungen und die für das Fahrzeug geltenden elektromagnetischen Normen und
Richtlinien prüfen.
KOHLENDIOXID- (CO₂-) EMISSIONEN
Kohlendioxid- (CO₂-) Emissionen: 1035 g/kWh
Diese CO₂-Messergebnisse aus der Prüfung über einen festen Prüfzyklus unter
Laborbedingungen eines für den Motortyp (die Motorenfamilie) repräsentativen (Stamm-)
Motors drücken keine Garantie für die Leistung eines bestimmten Motors aus und
implizieren diese nicht.
127
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME

VIBRATIONS- UND GERÄUSCHEMISSIONEN –
EUROPA
Der von diesem Fahrzeug ausgehende Geräuschpegel in Ohrenhöhe des Fahrers sowie
die Hand-/Arm- und Ganzkörpervibrationspegel wurden nach EN 15997 ermittelt.
SPORTSMAN X2 570
Lärm
A-bewerteter Schalldruckpegel
am Ohr des Fahrers
79,7 dB(A)
(Unsicherheit 3 dB)
C-bewerteter Schalldruckpegel
am Ohr des Fahrers
101 dB(C)
(Unsicherheit 3 dB)
A-bewerteter
Schallleistungspegel
nicht zutreffend
Vibration
Gewichteter
Hand-Arm-Vibrationspegel
< 2,5 m/s²
Gewichteter Sitzvibrationspegel < 0,5 m/s²
128
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME

WARTUNG
ROUTINEWARTUNG
Die Emissionsbegrenzungseinrichtungen bzw. -systeme des Fahrzeugs können durch jede
qualifizierte Werkstatt oder Person gewartet, ausgetauscht oder repariert werden. Ein
POLARIS-Vertragshändler kann alle Wartungsarbeiten durchführen, die an dem Fahrzeug
erforderlich sind. Polaris empfiehlt für die emissionsbezogene Wartung die Verwendung
von POLARIS-Teilen, gleichwertige Teile können jedoch verwendet werden.
Es ist ein potenzieller Verstoß gegen das EU-Recht, von einem Aftermarket-Teilehersteller
gelieferte Austauschteile zu verwenden, welche die Wirksamkeit der
Emissionsbegrenzungssysteme des Fahrzeugs beeinträchtigen. Unbefugtes Hantieren mit
Emissionsbegrenzungseinrichtungen ist gesetzlich untersagt.
Der Eigentümer ist verpflichtet, die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten planmäßigen
Wartungsmaßnahmen durchzuführen. Eine sorgfältige, regelmäßige Wartung ist
Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit Ihres
Fahrzeugs. Nach Bedarf die Einzelteile kontrollieren, reinigen, schmieren, einstellen und
auswechseln. Stellt sich bei der Kontrolle heraus, dass Teile ausgetauscht werden
müssen, können POLARIS-Originalteile bei einem POLARIS-Händler erworben werden.
Für die emissionsbezogene Wartung dürfen gleichwertige Teile verwendet werden.
Verzeichnen Sie alle Wartungs- und Pflegemaßnahmen im Wartungsprotokoll, das auf
Seite 245 beginnt. Die Wartungsmaßnahmen und Einstellungen sind für den
ordnungsgemäßen Betrieb des Fahrzeugs unerlässlich. Sollten Sie mit der sicheren
Ausführung der Wartungs- und Einstellmaßnahmen nicht vertraut sein, können Sie sich an
einen qualifizierten Händler wenden. Die Wartungsintervalle in der nachstehenden Tabelle
gehen von durchschnittlichen Einsatzbedingungen und einer mittleren
Fahrgeschwindigkeit von ca. 16 km/h aus. Fahrzeuge, die extrem beansprucht werden,
müssen häufiger inspiziert und gewartet werden.
DEFINITION VON „EXTREMBEANSPRUCHUNG“
Extrembeanspruchung wird wie folgt definiert:
• Häufiges Fahren in Schlamm, Wasser oder Sand
• Häufiger oder langer Betrieb in staubiger Umgebung
• Häufige kurze Fahrten bei kalter Witterung
• Rennsport oder vergleichbarer Einsatz mit hoher Motordrehzahl
• Langfristiger Einsatz bei niedrigen Geschwindigkeiten unter hohen Lasten
• Langfristiger Motorbetrieb im Leerlauf
129
WARTUNG

POLARIS WARTUNGSPLAN
Die angegebenen Intervalle beziehen sich auf unter normalen Bedingungen betriebene
Fahrzeuge.
Sämtliche Intervalle sind in Stunden und Kilometern (Meilen) angegeben. Alle Punkte sind
in dem Intervall zu warten, das zuerst eintritt.
Verwenden Sie weiterhin die folgenden Wartungspläne mit den angegebenen Intervallen,
wenn die Betriebsstundenzahl und die Kilometerleistung des Fahrzeugs ansteigen.
Fahrzeuge, die Extrembeanspruchungen unterliegen, müssen bei 50 % des angegebenen
Intervalls gewartet werden. Beispiele für Extrembeanspruchung: Häufiges Fahren in
Schlamm, Wasser oder Sand, Dauerbetrieb mit hohen Drehzahlen, längerer Betrieb mit
niedriger Geschwindigkeit und hoher Last, längerer Leerlauf, sowie Kurzstreckenbetrieb
bei kaltem Wetter.
ERSTE WARTUNG NACH DER EINFAHRZEIT
NACH 25 BETRIEBSSTUNDEN/800 KM (500 MI)
Bremsanlage
Erste Überprüfung des Flüssigkeitsstands;
Überprüfung auf Flüssigkeitslecks; bei Bedarf
empfohlene Bremsflüssigkeit aus einem
abgedichteten Behälter nachfüllen.
Bremsbelagverschleiß prüfen.
Motoröl und Ölfilter Motoröl und Ölfilter wechseln.
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Flüssigkeit wechseln.
Getriebeflüssigkeit
Erste Flüssigkeitsstandsprüfung vornehmen; auf
Flüssigkeitsleck prüfen; falls erforderlich,
Schmiermittel hinzufügen.
Die ersten 25 Betriebsstunden sind die Einfahrzeit. Ein sorgsamer Umgang mit dem
neuen Motor und den Antriebskomponenten erhöht deren Leistung und Lebensdauer.
Die in diesem Wartungsintervall aufgeführten Punkte müssen nur nach den ersten 25
Betriebsstunden durchgeführt werden. Sie müssen nicht alle 25 Betriebsstunden
wiederholt werden.
130
WARTUNG

Fahrzeuge, die Extrembeanspruchungen unterliegen, müssen bei 50 % des angegebenen
Intervalls gewartet werden. Beispiele für Extrembeanspruchung: Häufiges Fahren in
Schlamm, Wasser oder Sand, Dauerbetrieb mit hohen Drehzahlen, längerer Betrieb mit
niedriger Geschwindigkeit und hoher Last, längerer Leerlauf, sowie Kurzstreckenbetrieb
bei kaltem Wetter.
ALLE 100 BETRIEBSSTUNDEN/1600 KM (1000 MI) ODER JÄHRLICH
Luftfilter
Luftfilter wechseln. Auf korrekte Montage von Filter
und Luftfiltergehäuseabdeckung achten.
Luftführungen und Siebe prüfen; ggfs. reinigen.
Batterie
Klemmen prüfen; die Klemmen müssen fest sitzen
und frei von Korrosion sein. Reinigen, prüfen und
ggfs. ersetzen.
Karosserie-Rahmen-Befesti-
gungsteile
Prüfen; bei Bedarf anziehen.
Bremsbelagverschleiß
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Kupplungen (Nicht-EBS)*
Buchsen, Rollen, Verschleißteile inspizieren; reinigen;
abgenutzte Teile austauschen.
Kühlsystem
Flüssigkeitsstandsprüfung vornehmen; auf
Flüssigkeitsleck prüfen; falls erforderlich, Kühlmittel
hinzufügen. Kühlmittelkonzentration
jahreszeitabhängig kontrollieren; jährlich
Kühlsystem-Drucktest durchführen.
Antriebsriemen
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Motorentlüftung Prüfen, reinigen, falls erforderlich austauschen.
Auspuffschalldämpfer/Auspuff-
rohr
Auf Undichtigkeiten oder Beschädigung prüfen.
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Flüssigkeit prüfen.
Kraftstoffanlage*
Schalter aus- und wieder einschalten, um die
Kraftstoffpumpe unter Druck zu setzen; Anschlüsse
des Kraftstoffsystems auf Dichtheit prüfen,
Tankdeckel auf Dichtheit prüfen.
Komplettschmierung
Alle relevanten Schmiernippel ausfindig machen und
abschmieren.
Funkenfänger Reinigen.
131
WARTUNG

ALLE 100 BETRIEBSSTUNDEN/1600 KM (1000 MI) ODER JÄHRLICH
Teile der Federung*
Spurstangen, Radlager, Federungsbuchsen und
Kugelgelenke auf lose oder verschlissene Teile prüfen
und bei Bedarf austauschen. Stoßdämpfer auf
Undichtigkeiten oder Beschädigung prüfen.
Feststellbremse
Den Bremsflüssigkeitsstand nach Bedarf prüfen und
korrigieren.
Gaszug (sofern zutreffend)*
Prüfen; einstellen; falls erforderlich austauschen.
Getriebeflüssigkeit Flüssigkeit prüfen.
Verkabelung
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf und
ordnungsgemäße Befestigung prüfen.
*Diese Wartungsmaßnahmen sind von einem Polaris-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Spezialisten auszuführen.
132
WARTUNG

Fahrzeuge, die Extrembeanspruchungen unterliegen, müssen bei 50 % des angegebenen
Intervalls gewartet werden. Beispiele für Extrembeanspruchung: Häufiges Fahren in
Schlamm, Wasser oder Sand, Dauerbetrieb mit hohen Drehzahlen, längerer Betrieb mit
niedriger Geschwindigkeit und hoher Last, längerer Leerlauf, sowie Kurzstreckenbetrieb
bei kaltem Wetter.
ZUSÄTZLICHE WARTUNGSINTERVALLE
Alle 200
Betriebsstunden/3200 km
(2000 mi)
Kupplungen (EBS)*
Buchsen, Rollen,
Verschleißteile inspizieren;
reinigen; abgenutzte Teile
austauschen.
Motoröl und Ölfilter Motoröl und Ölfilter wechseln.
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Flüssigkeit wechseln.
Stoßdämpfer*
Prüfen; falls notwendig
austauschen oder erneuern
(sofern zutreffend).
Zündkerzen
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Getriebeflüssigkeit Flüssigkeit
wechseln.
Alle 500
Betriebsstunden/8000 km
(5000 mi)
Ventilspiel* Prüfen;
bei Bedarf justieren.
Alle 8000 km (5000 mi)
Rundprofil-Auspuff-
dichtungsringe
Auf Undichtigkeiten oder
Beschädigung prüfen. Falls
erforderlich austauschen.
Alle 24 Monate/2 Jahre
Bremsflüssigkeit Flüssigkeit
wechseln.
Alle 60 Monate/5 Jahre Kühlmittel
Flüssigkeit wechseln.
*Diese Wartungsmaßnahmen sind von einem Polaris-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Spezialisten auszuführen.
133
WARTUNG

ANHEBEN DES FAHRZEUGS FÜR
WARTUNGSMASSNAHMEN
Für manche Wartungsmaßnahmen muss das Fahrzeug angehoben werden. Vor dem
Anheben das Fahrzeug stets auf einer festen, ebenen Fläche aufstellen. Wagenheber oder
Unterstellbock dürfen nur unter dem Rahmen positioniert werden, nicht unter anderen
Bauteilen.
Hierfür einen geeigneten Wagenheber bzw. eine Hebebühne benutzen. Den Wagenheber
vorne (oder hinten) am Traktor direkt in der Mitte unter das Fahrzeug legen. Sicherstellen,
dass der Wagenheber beim Anheben
q
,
w
,
e
und
r
des Fahrzeugs nur mit dessen
Rahmen in Berührung kommt.
Das Fahrzeug darf nicht in angehobener Position auf dem Wagenheber verbleiben. Nach
dem Anheben des Fahrzeugs Unterstellböcke unter den Rahmen auf jeder Seite des
Wagenhebers stellen und diesen dann absenken.
SPORTSMAN TOURING 570/SPORTSMAN X2 570
134
WARTUNG

SCHMIERANLEITUNG
Alle Komponenten entsprechend den zeitlichen Vorgaben des Polaris-Wartungsplans
kontrollieren und schmieren. Nicht in der Tabelle genannte Bauteile sind am
Hauptschmiertermin mit abzuschmieren.
Die Dreiecksquerlenker und unteren Querlenker wurden im Werk geschmiert und bedürfen
keiner weiteren Schmierung.
PRÜFUNG
SCHMIERMITTEL
FASSUNGSVERMÖGEN
KONTROLLVERFAH-
REN
Motoröl PS-4 Viertaktöl 5W-50
1,9 L
Der Ölstand am
Messstab muss sich
immer zwischen der Voll-
und Nachfüllmarke liegt.
Bremsflüssigkeit DOT 4-Bremsflüssigkeit
–
Der Flüssigkeitsstand
muss sich immer
zwischen den Fülllinien
befinden.
Getriebeflüssigkeit
AGL 948 mL
Der Flüssigkeitsstand
muss auf der Höhe des
unteren Randes des
Einfüllschraubengewin
-
des liegen.
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Getriebeflüssigkeit für
bedarfsgesteuerten
Antrieb
265 mL
Der Flüssigkeitsstand
muss auf der Höhe des
unteren Randes des
Einfüllschraubengewin
-
des liegen.
Vordere Kardanwelle
Kardangelenkschmierfett
–
Fettnippel (maximal 3
Pumpstöße) alle 800 km
(500 mi), vor längerer
Einlagerung oder nach
Hochdruckreinigung oder
Eintauchen in Wasser
abschmieren.
136
WARTUNG

MOTORÖL
WARNUNG
Der
Betrieb des Fahrzeugs mit einer zu geringen Ölmenge oder mit altem oder
verunreinigtem Motoröl beschleunigt den Verschleiß und kann zum Festfressen des
Motors sowie zu einem Unfall mit Verletzungsgefahr führen.
Das Motoröl stets zu den im Polaris-Wartungsplan angegebenen Intervallen überprüfen
und wechseln. Stets das empfohlene Motoröl verwenden.
Der Ölstand ist besonders häufig zu prüfen. Ein Anstieg des Ölstands bei kaltem Wetter
deutet auf Verunreinigungen hin, die sich in der Ölwanne bzw. im Kurbelgehäuse
angesammelt haben. Sollte der Ölstand ansteigen, Öl unverzüglich wechseln. Den Ölstand
überwachen und, sofern er weiterhin steigt, das Fahrzeug nicht weiterbenutzen und
Ursache ermitteln. Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
ÖLEMPFEHLUNGEN
WICHTIG
Beim Motorölwechsel stets auch den Ölfilter wechseln.
POLARIS empfiehlt für diesen Motor vollsynthetisches Viertaktöl der Marke POLARIS
PS-4 Typ 5W-50 oder ein vergleichbares Öl. Wird kein POLARIS-Motoröl verwendet, muss
möglicherweise häufiger gewechselt werden. Stets Öltyp 5W-50 verwenden. Bitte die
Herstellerempfehlungen bezüglich der Außentemperaturen beachten.
Siehe Abschnitt „Schmieranleitung“ für Flüssigkeitsempfehlungen und Füllmengen.
WICHTIG
Das Mischen von Motorölen verschiedener Marken oder die Verwendung einer anderen
als der empfohlenen Ölsorte kann zu Motorschäden führen. Stets das empfohlene Öl
verwenden. Kein anderes Öl als Ersatz verwenden und Öle verschiedener Marken nicht
miteinander mischen.
ÖLSTANDSPRÜFUNG
WICHTIG
Ölstand bei kaltem Motor messen. Motorölstand nie bei laufendem Motor prüfen,
ansonsten kann der Messstab bzw. Motor beschädigt werden.
137
WARTUNG

1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen. Motor abstellen.
2. Die Motorraumverkleidung
q
auf der rechten Seite des Fahrzeugs entfernen.
3. Den Bereich um den Ölmessstab reinigen.
4. Den Ölmessstab bei abgeschaltetem Motor herausziehen. Messstab mit einem
sauberen Lappen abwischen.
5. Den Ölmessstab einsetzen und komplett festziehen, um eine genaue Ablesung zu
ermöglichen.
138
WARTUNG

6. Den Ölmessstab wieder herausziehen und den Ölstand ablesen. Der Ölstand muss am
Messstab zwischen der Voll- und Nachfüllmarke liegen.
7. Das empfohlene Öl nach Bedarf durch einen Trichter langsam einfüllen, bis der Ölstand
am Messstab richtig ist. NICHT überfüllen.
8. Den Ölmessstab einsetzen und die Motorraumverkleidung anbringen.
139
WARTUNG

1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
2. Den Bereich um die Ablassschraube
q
reinigen.
3. Eine Auffangwanne unter die Ablassschraube stellen.
4. Ablassschraube
q
und Unterlegscheibe
w
entfernen. Öl vollständig ablaufen lassen.
ACHTUNG
Heißes
Öl kann Hautverbrennungen verursachen. Das ablaufende Öl nicht an die Haut
gelangen lassen.
5. Neuen Dichtring auf die Ablassschraube setzen.
HINWEIS
Die Dichtflächen an der Ablassschraube müssen sauber und frei von Graten, Kerben und
Kratzern sein.
6. Die Ablassschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Ölablassschraube:
18 Nm
141
WARTUNG

7. Eine Auffangwanne unter den Ölfilter
e
stellen.
8. Um Zugang zum Ölfilter zu erhalten, den Sitz ausbauen und die Seitenverkleidung
entfernen. Für weitere Einzelheiten siehe Seite 165.
9. Den Ölfilter mit einem Ölfilterschlüssel (bei Ihrem POLARIS-Händler erhältlich) gegen
den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
Ölfilter-Schraubenschlüssel
PU-50105
10. Die Ölfilterdichtfläche am Kurbelgehäuse mit einem sauberen, trockenen Lappen
reinigen.
11. Den O-Ring des neuen Ölfilters dünn mit frischem Öl bestreichen. Den Zustand des
O-Rings sorgfältig prüfen.
12. Den neuen Ölfilter einbauen und mit der Hand im Uhrzeigersinn drehen, bis die
Filterdichtung an der Dichtfläche anliegt, dann noch um zusätzlich eine
Dreiviertelumdrehung anziehen.
13. Die rechte Seitenverkleidung und den Sitz montieren. Für weitere Einzelheiten siehe
Seite 168.
142
WARTUNG

14. Die Motorraumverkleidung
r
auf der rechten Seite des Fahrzeugs entfernen.
15. Den Bereich um den Ölmessstab reinigen.
16. Den Ölmessstab herausziehen. Das empfohlene Öl durch einen Trichter langsam
einfüllen, bis der Ölstand am Messstab zwischen der Voll- und Nachfüllenmarke liegt.
NICHT überfüllen.
FLÜSSIGKEITSKAPAZITÄT
Empfohlenes Schmiermittel:
PS-4 Viertaktöl 5W-50
Fassungsvermögen:
1,9 L
17. Den Ölmessstab einsetzen.
18. Den Motor anlassen. Motor ein bis zwei Minuten lang im Leerlauf laufen lassen.
19. Motor anhalten und System auf Undichtigkeiten kontrollieren.
20. Ölstand prüfen. Nach Bedarf Öl nachfüllen. Siehe Seite 137.
21. Die Motorraumverkleidung anbringen.
22. Das Altöl und den Ölfilter vorschriftsmäßig entsorgen.
143
WARTUNG

GETRIEBEFLÜSSIGKEIT
HINWEIS
Die Abbildungen dienen nur als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
Die Getriebeflüssigkeit dem Polaris-Wartungsplan entsprechend prüfen und wechseln.
Siehe Abschnitt „Schmieranleitung“ für Flüssigkeitsempfehlungen und Füllmengen. Der
Flüssigkeitsstand muss auf der Höhe des unteren Randes der Einfüllschrauben-
bohrung liegen. Die Einfüllschraube befindet sich an der linken Seite des Fahrzeugs hinter
dem Fußraum. Die Ablassschraube befindet sich auf der rechten Seite des Fahrzeugs.
FLÜSSIGKEITSPRÜFUNG
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
2. Das linke Hinterrad ausbauen. Siehe Seite 171.
3. Den Bereich um die Einfüllschraube reinigen. Die Einfüllschraube entfernen und
Flüssigkeitsstand messen. Der Flüssigkeitsstand ist korrekt, wenn Flüssigkeit am
Einfüllschraubengewinde sichtbar ist.
4. Falls erforderlich, die empfohlene Flüssigkeit durch einen Trichter bis zum unteren
Rand des Einfüllschraubengewindes langsam nachfüllen.
5. Schmutz oder Rückstände von der Einfüllschraube entfernen. Den O-Ring prüfen und
wenn nötig austauschen.
144
WARTUNG

6. Die Einfüllschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Getriebeölablass-/einfüllschraube:
16 Nm
7. Restflüssigkeit vom Fahrzeug entfernen und auf undichte Stellen prüfen.
8. Das linke Hinterrad einbauen. Siehe Seite 172.
FLÜSSIGKEITSWECHSEL
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
2. Das Fahrzeug ordnungsgemäß anheben.
WARNUNG
Beim
Anheben des Fahrzeugs vom Boden ist Vorsicht geboten. Wenn das Fahrzeug
nicht ordnungsgemäß angehoben und abgestützt wird, kann es zu schweren oder
tödlichen Verletzungen kommen, falls das Fahrzeug von den Stützen oder der
Hebevorrichtung fällt. Stets die Anweisungen für das verwendete Gerät befolgen und
sicherstellen, dass es für das zu hebende Fahrzeug ausreichend ausgelegt ist.
3. Das rechte Hinterrad ausbauen. Siehe Seite 171.
4. Den Bereich um die Ablassschraube reinigen.
5. Eine Auffangwanne unter die Ablassschraube stellen.
145
WARTUNG

6. Die Ablassschraube entfernen und die Flüssigkeit vollständig ablaufen lassen. Die alte
Flüssigkeit vorschriftsmäßig entsorgen.
7. Schmutz oder Rückstände von der Ablassschraube entfernen. Den O-Ring prüfen und
wenn nötig austauschen.
8. Die Ablassschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Getriebeölablass-/einfüllschraube:
16 Nm
9. Das rechte Hinterrad einbauen. Siehe Seite 172.
10. Das linke Hinterrad ausbauen.
146
WARTUNG

11. Einfüllschraube herausdrehen.
12. Die erforderliche Menge der empfohlenen Flüssigkeit durch einen Trichter einfüllen.
Der Flüssigkeitsstand sollte bis zum Boden des Einfüllgewindes reichen.
FLÜSSIGKEITSKAPAZITÄT
Empfohlenes Schmiermittel:
AGL
Fassungsvermögen:
948 mL
13. Schmutz oder Rückstände von der Einfüllschraube entfernen. Den O-Ring prüfen und
wenn nötig austauschen.
14. Die Einfüllschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Getriebeölablass-/einfüllschraube:
16 Nm
15. Restflüssigkeit vom Fahrzeug entfernen und auf undichte Stellen prüfen.
16. Das linke Hinterrad einbauen.
147
WARTUNG

FLÜSSIGKEIT IM VORDERACHSGETRIEBE
(BEDARFSGESTEUERTER ANTRIEB)
Die Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe sollte dem Polaris-Wartungsplan entsprechend
geprüft und gewechselt werden. Siehe Abschnitt „Schmieranleitung“ für
Flüssigkeitsempfehlungen und Füllmengen.
Bei extremer Beanspruchung der Bergabfahrthilfe die Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe
alle 25 Betriebsstunden wechseln. Unter extremer Beanspruchung sind folgende
Einsatzbedingungen zu verstehen:
• lang anhaltender Betrieb mit Bergabfahrthilfe
• ständiger Betrieb mit Bergabfahrthilfe in hügeligem oder gebirgigem Gelände
• Verwendung der Bergabfahrthilfe als vorwiegender Betriebsart im Allradbetrieb
HINWEIS
Bei übermäßiger Geräuschentwicklung des Vorderachsgetriebes bei Verwendung der
Bergabfahrthilfe, die Flüssigkeit im bedarfsgesteuerten Antrieb wechseln. Falls das
Geräusch weiterhin vorhanden ist, bitte einen POLARIS-Händler oder anderen
qualifizierten Wartungsbetrieb aufsuchen.
Die empfohlene Flüssigkeit verwenden. Die Verwendung anderer Flüssigkeiten kann die
ordnungsgemäße Funktion der Getriebekomponenten beeinträchtigen. Der
Flüssigkeitsstand muss auf der Höhe des unteren Randes des Einfüllschraubengewindes
liegen. Die Einfüllschraube befindet sich an der rechten Seite des Vorderachsgetriebes.
Die Ablassschraube befindet sich an der Unterseite des Vorderachsgetriebes und ist von
der Unterseite des Fahrgestells aus zugänglich.
148
WARTUNG

FLÜSSIGKEITSPRÜFUNG
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
2. Den Bereich um die Einfüllschraube
q
reinigen.
3. Die Einfüllschraube entfernen und Flüssigkeitsstand messen. Der Flüssigkeitsstand ist
korrekt, wenn Flüssigkeit am Einfüllschraubengewinde sichtbar ist.
4. Falls erforderlich, die empfohlene Flüssigkeit durch einen Trichter bis zum unteren
Rand des Einfüllschraubengewindes langsam nachfüllen.
5. Schmutz oder Rückstände von der Einfüllschraube entfernen. Den O-Ring prüfen und
wenn nötig austauschen.
6. Die Einfüllschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Ablass-/Einfüllschraube vorderes Getriebegehäuse:
26 Nm
7. Restflüssigkeit vom Fahrzeug entfernen und auf undichte Stellen prüfen.
149
WARTUNG

FLÜSSIGKEITSWECHSEL
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
2. Den Bereich um die Ablassschraube
w
reinigen.
3. Eine Auffangwanne unter die Ablassschraube stellen.
4. Die Ablassschraube entfernen und die Flüssigkeit vollständig ablaufen lassen. Die alte
Flüssigkeit vorschriftsmäßig entsorgen.
5. Schmutz oder Rückstände von der Ablassschraube entfernen. Den O-Ring prüfen und
wenn nötig austauschen.
6. Die Ablassschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Ablass-/Einfüllschraube vorderes Getriebegehäuse:
26 Nm
7. Den Bereich um die Einfüllschraube reinigen.
8. Einfüllschraube herausdrehen.
150
WARTUNG

9. Die erforderliche Menge der empfohlenen Flüssigkeit durch einen Trichter einfüllen.
Der Flüssigkeitsstand sollte bis zum Boden des Einfüllgewindes reichen.
FLÜSSIGKEITSKAPAZITÄT
Empfohlenes Schmiermittel:
Getriebeflüssigkeit für bedarfsgesteuerten Antrieb
Fassungsvermögen:
265 mL
10. Schmutz oder Rückstände von der Einfüllschraube entfernen. Den O-Ring prüfen und
wenn nötig austauschen.
11. Die Einfüllschraube eindrehen und mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Ablass-/Einfüllschraube vorderes Getriebegehäuse:
26 Nm
12. Restflüssigkeit vom Fahrzeug entfernen und auf undichte Stellen prüfen.
SERVOLENKEINHEIT
Wenn das ATV-Modell mit Servolenkung ausgerüstet ist, müssen die Bereiche an der und
rund um die Servolenkeinheit häufig gereinigt werden, um eine ausreichende Kühlung zu
gewährleisten. Diese Bereiche gründlich reinigen.
LENKBAUGRUPPE
Die Lenkbaugruppe des ATVs ist regelmäßig auf lockere Muttern und Schrauben zu
kontrollieren. Sollten sich Muttern und Schrauben gelockert haben, bitte vor dem weiteren
Gebrauch des Fahrzeugs einen Vertragshändler oder einen anderen qualifizierten
Wartungsbetrieb zur Wartung aufsuchen.
KÜHLSYSTEM
Der Motorkühlmittelstand wird durch das Ausgleichssystem geregelt bzw. aufrechterhalten.
Zum Ausgleichssystem gehören Komponenten, wie der Ausgleichsbehälter, der
Kühlereinfüllstutzen, der Kühlerdruckverschluss und der Verbindungsschlauch.
Mit zunehmender Betriebstemperatur wird das sich aufgrund der Erhitzung ausdehnende
Kühlmittel teilweise aus dem Kühler heraus unter dem Druckverschluss hindurch in den
Ausgleichsbehälter gedrückt. Bei sinkender Motortemperatur zieht sich das sich
abkühlende Kühlmittel wieder zusammen und saugt dementsprechend zusätzliche
Flüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter unter dem Druckverschluss hindurch zum Kühler.
Bei neuen Fahrzeugen ist ein leichtes Absinken des Kühlmittelstands normal, da das
System zunächst Luftreste aus dem Kühlsystem herausspülen muss. Den Kühlmittelstand
kontrollieren und bei Bedarf etwas Kühlmittel in den Ausgleichsbehälter nachfüllen, um den
Kühlmittelstand im empfohlenen Bereich zu halten.
151
WARTUNG

POLARIS empfiehlt den Gebrauch von gebrauchsfertigem POLARIS Frostschutzmittel
50/50. Dieses Frostschutzmittel ist eine gebrauchsfertige Mischung. Nicht mit Wasser
verdünnen. Teilenummern können dem Abschnitt „Polaris-Produkte“ entnommen werden.
KÜHLMITTEL IM AUSGLEICHSBEHÄLTER
Der Ausgleichsbehälter befindet sich unter dem Verdeck vorne und ist durch den rechten
vorderen Radkasten zugänglich.
1. Den Flüssigkeitsstand des Ausgleichsbehälters visuell prüfen.
2. Ist der Füllstand zu niedrig, die Kappe des Ausgleichsbehälters abnehmen und
Kühlmittel nach Bedarf einfüllen. Dafür sorgen, dass der Kühlmittelstand (bei kaltem
Kühlmittel) immer zwischen der Minimal- und der Maximalmarkierung am
Ausgleichsbehälter liegt.
3. Die Kappe des Ausgleichsbehälters anbringen.
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
152
WARTUNG

KÜHLMITTEL IM KÜHLER
Damit das Kühlmittel seine Aufgabe, den Motor zu schützen, langfristig erfüllen kann,
empfehlen wir, das gesamte Kühlmittel alle fünf (5) Jahre aus dem Kühlsystem abzulassen
und frisches, gebrauchsfertiges Frostschutzmittel 50/50 einzufüllen.
Wenn das Kühlsystem zu Wartungs- oder Reparaturzwecken entleert worden ist, das
Kühlmittel stets mit frischem, gebrauchsfertigem Frostschutzmittel 50/50 wieder befüllen.
Wenn der Ausgleichsbehälter leer ist, muss der Kühlmittelstand im Kühler kontrolliert
werden. Nach Bedarf Kühlmittel nachfüllen.
ACHTUNG
Verbrennungsgefahr
durch entweichenden Dampf. Kühlerdruckverschluss nie
abnehmen, solange der Motor noch heiß oder warm ist. Vor dem Abnehmen des
Kühlerdruckverschlusses immer den Motor abkühlen lassen.
1. Vorderen Gepäckträger öffnen.
2. Die Kühlerdeckel-
Zugangsabdeckung
q
aufsuchen
und öffnen.
3. Den Kühlerdruckverschluss
w
abnehmen.
4. Die richtige Menge des empfohlenen Kühlmittels mit Hilfe eines Trichters langsam in
den Kühlereinfüllstutzen gießen.
5. Den Kühlerdruckverschluss anbringen. Bei Verwendung eines nicht dem Original
entsprechenden Druckverschlusses kann das Ausgleichssystem nicht ordnungsgemäß
funktionieren. Ein POLARIS-Händler kann das korrekte Ersatzteil liefern.
6. Die Kühlerdeckel-Zugangsabdeckung und den vorderen Gepäckträger schließen.
153
WARTUNG

BREMSEN
HANDBREMSE
ACHTUNG
Bremsschieben
können nach Bremsvorgängen sehr heiß werden. Vor Wartungsarbeiten
die Bremsscheiben abkühlen lassen, um Verbrennungen vorzubeugen.
Die Vorder- und Hinterradbremsen sind hydraulische Scheibenbremsen und werden durch
Heranziehen des Bremshebels zum Lenker betätigt. Diese Bremsen sind selbstjustierend.
Bei normalem Betrieb wölbt sich die Membran bei sinkendem Flüssigkeitsstand in den
Ausgleichsbehälter hinein. Ist die Membran bei niedrigem Flüssigkeitsstand nicht
vorgewölbt, ist sie vermutlich undicht und muss ausgetauscht werden. Damit die Membran
bestimmungsgemäß funktionieren kann, muss der Ausgleichsbehälter nach dem Lockern
oder Abnehmen des Deckels je nach Bedarf aufgefüllt werden. Nicht überfüllen.
WARNUNG
Ein
überfüllter Hauptbremszylinder kann bewirken, dass die Bremsbeläge schleifen oder
die Bremsen blockieren. Schwere oder tödliche Verletzungen sind die mögliche Folge.
Die Bremsflüssigkeit immer auf dem empfohlenen Füllstand halten. Nicht überfüllen.
Die nachfolgend beschriebenen Prüfungen werden empfohlen, um den ordnungsgemäßen
Betriebszustand der Bremsanlage dauerhaft sicherzustellen. Werden die Bremsen bei
normalem Betrieb sehr intensiv benutzt, ist die Bremsanlage entsprechend häufiger zu
kontrollieren.
1. Stets für den richtigen Bremsflüssigkeitsstand sorgen. Einzelheiten können dem
Abschnitt „Hauptbremszylinder/Bremsflüssigkeit“ entnommen werden.
2. Die Bremsanlage auf Flüssigkeitslecks prüfen.
3. Die Bremsen auf übermäßiges Spiel oder mangelnden Widerstand prüfen.
4. Die Bremsbeläge auf Verschleiß, Schäden und festen Sitz prüfen. Die Bremsbeläge
austauschen, wenn sie bis auf 0,762 mm (0,030 in) abgetragen sind.
5. Sicherheit und Oberflächenzustand der Bremsscheiben prüfen. Alle Fettreste mit einem
empfohlenen Bremsenreiniger oder mit Spiritus entfernen. Keine Schmiermittel oder
sonstigen ölhaltigen Produkte aufsprühen. Sollten Schäden feststellt werden (Risse,
übermäßiger Rost, Verformungen), das Fahrzeug vor Wiedergebrauch von einem
Händler warten lassen.
FUSSBETÄTIGTE HILFSBREMSE
Die hydraulische Hilfsbremse erfordert keine Justierung. Kontrollieren Sie den
Bremsflüssigkeitsstand der Hilfsbremsanlage regelmäßig.
154
WARTUNG

SITZAUSBAU
HINWEIS
Ein Beifahrer kann auch ohne Beifahrersitz mitfahren, wenn der Satz 2891377 installiert
ist. Dieser Satz besteht aus neuen Handgriffen und einer zusätzlichen Abdeckung. Für
weitere Einzelheiten einen POLARIS-Händler oder einen anderen qualifizierten
Spezialisten aufsuchen.
155
WARTUNG

X2-MODELLE
1. Einen der Pritschenverriegelungshebel
q
nach oben ziehen und die Pritsche nach
hinten klappen.
2. Die Rückseite des Fahrersitzes anheben und den Sitz zum Ausbau in Richtung
Fahrzeugheck schieben.
HINWEIS
Der Rücksitz kann in drei verschiedene Positionen gebracht werden. Einzelheiten siehe
Seite 56.
158
WARTUNG

4. Den Beifahrersitz in das Fahrzeug einbauen, indem die Rückenlehne nach hinten und
hinunter auf den Beifahrersitz-Klinkenhebel
e
gedrückt wird, bis ein Klicken zu spüren
und hören ist.
WARNUNG
Ein
unsachgemäßer Sitzeinbau kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
Sicherstellen, dass der Beifahrersitz-Klinkenhebel ganz nach unten gedrückt wird, damit
er einrastet.
162
WARTUNG

AUSBAU DER SEITENVERKLEIDUNG/DES
FUSSRAUMS
LINKE SEITENVERKLEIDUNG/LINKER FUSSRAUM
1. Sitz ausbauen.
2. Die drei Spreiznieten mit der Multifunktionszange (im Werkzeugsatz des Fahrzeugs
enthalten) von der Seitenverkleidung/Abschlussplatte entfernen.
3. Hinteren Teil der Seitenverkleidung greifen. Die Seitenverkleidung kraftvoll nach außen
ziehen, so dass die Seitenverkleidung/Abschlussplatte sich aus dem Fahrzeug löst.
165
WARTUNG

RECHTE SEITENVERKLEIDUNG/RECHTER FUSSRAUM
1. Sitz ausbauen.
2. Die beiden Spreiznieten mit der Multifunktionszange (im Werkzeugsatz des Fahrzeugs
enthalten) von der Seitenverkleidung entfernen.
3. Hinteren Teil der Seitenverkleidung greifen. Die Seitenverkleidung kraftvoll nach außen
ziehen, so dass sie sich von dem Fahrzeug löst.
167
WARTUNG

4. Die Abschlussplatte/das Schild aus dem Fahrzeug heben.
HINWEIS
Die Motorraumverkleidung wird ebenfalls entfernt.
5. Die beiden Schrauben und Spreiznieten vom Fußraum entfernen.
6. Die sechs Schrauben und Muttern vom Boden des Fußraums entfernen. Den Fußraum
nach unten und außen ziehen, um ihn auszubauen.
EINBAU DER SEITENVERKLEIDUNG/DES
FUSSRAUMS
LINKE SEITENVERKLEIDUNG/LINKER FUSSRAUM
1. Den Fußraum einbauen. Die sechs Schrauben und Muttern von unten in die Unterseite
des Fußraums locker eindrehen.
HINWEIS
Den Zustand jeder Spreizniete beobachten und auf Beschädigung prüfen. Bei
Beschädigung empfiehlt POLARIS, die Spreizniete vor dem Einbau zu ersetzen.
2. Die beiden Schrauben und Spreiznieten locker in den Fußraum einbauen.
3. Seitenverkleidung und Abschlussplatte am Fahrzeug einbauen und die drei
Spreiznieten anbringen.
168
WARTUNG

4. Sitz einbauen.
5. Alle Befestigungsteile auf die angegebenen Drehmomentwerte anziehen.
DREHMOMENT
Befestigungsteile Fußraum zu Fahrgestell:
4 Nm
Schrauben Fußraum zu hinterem Führerhaus:
Bis zum vollständigen Sitz anziehen
RECHTE SEITENVERKLEIDUNG/RECHTER FUSSRAUM
1. Den Fußraum einbauen. Die sechs Schrauben und Muttern von unten in die Unterseite
des Fußraums locker eindrehen.
HINWEIS
Den Zustand jeder Spreizniete beobachten und auf Beschädigung prüfen. Bei
Beschädigung empfiehlt POLARIS, die Spreizniete vor dem Einbau zu ersetzen.
2. Die beiden Schrauben und Spreiznieten locker in den Fußraum einbauen.
3. Abschlussplatte/Schild einbauen.
4. Seitenverkleidung am Fahrzeug einbauen und die beiden Spreiznieten anbringen.
5. Sitz einbauen.
6. Alle Befestigungsteile auf die angegebenen Drehmomentwerte anziehen.
DREHMOMENT
Befestigungsteile Fußraum zu Fahrgestell:
4 Nm
Schrauben Fußraum zu hinterem Führerhaus:
Bis zum vollständigen Sitz anziehen
169
WARTUNG

REIFEN
WARNUNG
Der
Betrieb des ATVs mit abgenutzten Reifen, unzureichendem Reifendruck, falschen
Reifentypen oder falsch montierten Rädern beeinträchtigt das Fahrverhalten und kann
einen Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen verursachen. Die
Reifenwartungsverfahren in dieser Betriebsanleitung und auf den Aufklebern am
Fahrzeug müssen konsequent eingehalten werden. Beim Reifenwechsel darauf achten,
dass die Reifen hinsichtlich Größe und Typ der Originalbereifung entsprechen.
Der empfohlene Reifentyp und die Reifengröße sowie die Reifendruckwerte sind im Kapitel
Technische Daten zu finden.
REIFENALTERUNG
WARNUNG
Reifen
altern, auch wenn sie unbenutzt sind oder nur gelegentlich eingesetzt werden.
Anzeichen der Alterung können als Risse in den Laufflächen oder im Seitenwandgummi
auftreten, manchmal begleitet von einer Verformung der Karkasse. Alte Reifen sollten
von Reifenspezialisten auf ihre Eignung für die weitere Verwendung überprüft werden.
REIFENPROFILTIEFE
Wenn die Profiltiefe auf 3
mm (1/8 in) oder weniger
abgefahren ist, müssen die
Reifen stets gewechselt
werden.
170
WARTUNG

RADAUSBAU
WARNUNG
Die
mit Splint versehenen Achsmuttern nicht warten. Ein Vertragshändler kann behilflich
sein.
1. Den Motor abstellen, den Ganghebel in die Stellung PARKEN (P) bringen und die
Feststellbremse betätigen.
2. Die Radmuttern
q
etwas lockern.
3. Das Fahrzeug seitlich anheben und den Trittbrettrahmen mit einem geeigneten Ständer
abstützen.
WARNUNG
Vor
Wartungsarbeiten sicherstellen, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß angehoben und
abgestützt ist.
4. Die Radmuttern und das Rad abnehmen.
171
WARTUNG

RADEINBAU
1. Den Motor abstellen, den Ganghebel in die Stellung PARKEN (P) bringen und die
Feststellbremse betätigen.
2. Das Rad so auf die Nabe setzen, dass sich der Ventilschaft an der Radaußenseite
befindet und die Laufrichtungspfeile am Reifen der Vorwärtsfahrt entsprechen (sofern
vorhanden).
172
WARTUNG

3. Die Radmuttern
q
anbringen und mit den Fingern anziehen.
4. Das Fahrzeug auf den Boden herunterlassen.
5. Die Radmuttern mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
SOLLDREHMOMENTE FÜR RADMUTTERN
Die Radmutterdrehmomente von Zeit zu Zeit sowie nach Wartungsmaßnahmen an den
Rädern kontrollieren.
Radmutter
(Aluminiumräder)
Vorne und hinten 40 Nm PLUS 70 Grad
Flanschmutter,
zweiteilig
(Stahlräder)
Vorne und hinten 40 Nm
173
WARTUNG

SPUREINSTELLUNG
WARNUNG
Eine
falsche Spureinstellung bringt die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen mit
sich. Nicht versuchen, die Spurstangeneinstellung zu verändern. Alle
Spurstangeneinstellungen sollten von einem POLARIS-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Wartungsbetrieb durchgeführt werden.
Die Spureinstellung des Fahrzeugs gemäß der folgenden Anleitung prüfen. Die
empfohlene Spureinstellung beträgt 6–12 mm (1/4–1/2 in).
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Den Lenker in Geradeausstellung bringen.
3. Zwischen zwei Ständern eine Schnur spannen. Die Ständer so aufstellen, dass die
Schnur seitlich am Hinterreifen anliegt. Sofern vorhanden, kann anstelle der Schnur
auch ein langes Aluprofil verwendet werden.
4. Den Abstand zwischen der Schnur und der Felge am vorderen
q
und hinteren
w
Felgenrand messen. Beiderseits des Fahrzeugs muss der Abstand am hinteren
Felgenrand 3–6 mm (1/8–1/4 in) mehr betragen als am vorderen Felgenrand, um die
empfohlene Nachspureinstellung von 6–12 mm (1/4–1/2 in) zu erreichen.
5. Die Messung auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.
6. Entspricht die Spureinstellung nicht diesen Vorgaben, bitte den POLARIS-Händler zur
Wartung aufsuchen.
174
WARTUNG

RADSTURZ UND RADNACHLAUF
Sturz und Nachlauf sind nicht justierbar.
LUFTFILTER
Es wird empfohlen, den Luftfilter jährlich zu wechseln. Bei Betrieb unter extrem staubigen
Bedingungen muss der Luftfilter häufiger gewechselt werden.
1. Den hinteren Teil des Sitzes nach oben ziehen.
2. Den Sitz nach hinten von den Laschen weg ziehen.
HINWEIS
Beim Wiedereinbau des Sitzes darauf achten, dass die Schlitze im Sitz in die Laschen im
Kraftstofftank eingreifen.
175
WARTUNG

3. Die sechs Clips
q
vom
Luftfiltergehäusedeckel entfernen
und den Deckel
w
abnehmen.
4. Die Dichtung
e
prüfen. Die
Dichtung muss fest an dem Deckel
anliegen und auf der gesamten
Dichtfläche effektiv abdichten.
5. Die Schlauchschelle
r
des
Luftfilterschlauchs lockern und den
Luftfilter abnehmen.
6. Luftfilter prüfen und wenn nötig
austauschen. Der Filter muss
ersetzt werden, wenn er mit
Kraftstoff oder Öl verunreinigt
wurde.
7. Den Luftfilter wieder an der
Hauptfilterhalterung anbringen. Die
Schlauchschelle über die
Baugruppe legen und mit dem
vorgeschriebenen Drehmoment
festziehen.
HINWEIS
Vor
dem Wiedereinbau etwas Mehrzweckfett auf die Dichtflächen des Filters auftragen.
DREHMOMENT
Schlauchschelle Luftfilter:
2 Nm
HINWEIS
Der Luftfilter muss auf den Filterhalterungen aufliegen. Die richtige Platzierung des
Luftfilters ist wichtig, um Klappern und Luftaustritt zu vermeiden.
8. Den Luftfiltergehäusedeckel wieder anbringen und mit den Clips sichern.
176
WARTUNG

AUSWECHSELN VON SICHERUNGEN
Wenn der Motor stehen bleibt und nicht
mehr anspringt oder sonstige
elektrische Komponenten ausfallen, ist
häufig eine defekte Sicherung die
Ursache. Zunächst alle Kurzschlüsse
suchen und reparieren, die zum
Durchbrennen der Sicherung geführt
haben könnten, und dann die Sicherung
auswechseln. Ersatzsicherungen sind
im Werkzeugsatz untergebracht.
Zum Auswechseln einer Sicherung
folgende Schritte ausführen:
1. Die Abdeckung des vorderen Gerätekastens öffnen und die Verkleidung ausbauen.
2. Den Sicherungskastendeckel abnehmen.
3. Die mutmaßlich defekte Sicherung aus dem Sicherungsträger ziehen. Ist die Sicherung
defekt, eine neue Sicherung desselben Nennstromwerts einbauen.
4. Den Sicherungskastendeckel und den abnehmbaren Zugangsdeckel sichern.
5. Den Deckel des vorderen Gerätekastens sichern.
BELEUCHTUNG
ACHTUNG
Eine
mangelhafte Beleuchtung verschlechtert die Sichtverhältnisse beim Fahren. Die
Streuscheiben der Scheinwerfer und Schlussleuchten verschmutzen bei normalem
Gebrauch des Fahrzeugs. Scheinwerfer regelmäßig reinigen und durchgebrannte
Glühlampen unverzüglich austauschen.
Stets sicherstellen, dass die Leuchten korrekt ausgerichtet sind, um optimale
Sichtverhältnisse bzw. Sichtbarkeit zu gewährleisten.
AUSTAUSCH DER LED-SCHEINWERFER
Dieses ATV ist mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Bei nicht funktionierenden
Scheinwerfern muss die gesamte Baugruppe von einem POLARIS-Vertragshändler oder
einem anderen qualifizierten Wartungsbetrieb ausgetauscht werden.
177
WARTUNG

EINSTELLEN DES ARBEITSSCHEINWERFERS
Der Scheinwerferstrahl lässt sich geringfügig nach oben oder unten verstellen. Die
Einstellung kann wie folgt durchgeführt werden.
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund so aufstellen, dass sich die Scheinwerfer etwa 7,6 m
von einer Wand
q
entfernt befinden. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
2. Den Abstand vom Boden bis zur Mitte eines Scheinwerfers messen und in derselben
Höhe eine Markierung an der Wand anzeichnen.
3. Den Motor anlassen. Scheinwerfer einschalten.
4. Scheinwerferausrichtung an der Wand prüfen. Der hellste Teil des Scheinwerferstrahls
muss sich 5 cm unter der angezeichneten Markierung
w
befinden. Bei der Messung
muss das Gewicht des Fahrers auf dem Sitz berücksichtigt werden.
5. Die Einstellschraube befindet sich an der rechten Seite des Scheinwerfertopfes. Zum
Einstellen des Scheinwerfers die Schraube lockern. Scheinwerfer auf die gewünschte
Höhe einstellen und anschließend die Schraube wieder anziehen.
178
WARTUNG

SCHEINWERFEREINSTELLUNG
Zum Einstellen der vorderen Scheinwerfer folgende Schritte ausführen:
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund so aufstellen, dass sich die Scheinwerfer etwa 7 m
von einer Wand entfernt befinden.
HINWEIS
Bei der Durchführung dieser Anweisungen muss das Gewicht des Fahrers im Sitz
mitberücksichtigt werden.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Den Abstand vom Boden bis zur Mitte eines Scheinwerfers messen und in derselben
Höhe eine Markierung an der Wand anzeichnen.
4. Die Zündung EINSCHALTEN und den Scheinwerfer auf Abblendlicht schalten.
5. Scheinwerferausrichtung an der Wand prüfen. Die horizontale Linie, die den
beleuchteten Bereich vom unbeleuchteten Bereich trennt, sollte 20 cm unterhalb der in
Schritt 3 an der Wand angebrachten Markierung ausgerichtet werden.
6. Vorderen Gepäckträger öffnen.
7. Den Scheinwerferstrahl in die gewünschte Position einstellen; dazu die Schrauben
oben an den Scheinwerfern anziehen oder lockern. Die Scheinwerfer unabhängig
voneinander einstellen.
WARNUNG
Aufgrund
der Beschaffenheit von ATVs und deren Einsatzbereich können die
Scheinwerfergläser schmutzig werden. Es ist notwendig, die Scheinwerfer häufig zu
waschen, um für eine ausreichend helle Beleuchtung zu sorgen. Fahren mit
ungenügender Beleuchtung kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
179
WARTUNG

AUSWECHSELN DES
ARBEITSSCHEINWERFERGEHÄUSES
1. Die vier Scheinwerfertopfschrauben des Arbeitsscheinwerfers
q
und die vordere Hälfte
des Scheinwerfertopfs entfernen.
2. Halterung jedes Gummi-O-Rings
w
auf jeder Seite der Topfhalterung ausbauen und
Stellschraube des Arbeitsscheinwerfers
e
entfernen.
180
WARTUNG

3. An der Rückseite des Arbeitsscheinwerfers den Hauptkabelkaum
r
abtrennen.
4. Den Arbeitsscheinwerfer aus dem Fahrzeug heben.
5. Zum Einbau den Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Schrauben mit dem
angegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Schrauben des Arbeitsscheinwerfertopfes:
2 Nm
6. Arbeitsscheinwerfertopf einstellen.
181
WARTUNG

AUSTAUSCHEN DER UNTEREN
SCHEINWERFERGLÜHLAMPE
1. Den hinteren Teil des Scheinwerferkabelbaums gegen den Uhrzeigersinn drehen und
den Kabelbaum von der Scheinwerferbaugruppe wegziehen.
2. Die alte Glühbirne ausbauen und die neue Glühbirne einsetzen.
3. Den Kabelbaum wieder an der Scheinwerferbaugruppe anschließen.
HINWEIS
Das Glas der neuen Scheinwerferglühlampe nicht berühren. Fingerabdrücke auf dem
Glas können zu einem vorzeitigen Ausfall führen.
4. Die Glühlampe durch Drehen des Scheinwerferkabelbaums im Uhrzeigersinn sichern.
AUSTAUSCHEN DER SCHLUSS-/BREMSLEUCHTEN
Die Schlussleuchtenbaugruppe kann nicht repariert werden. Falls die Leuchte nicht
einwandfrei funktioniert, muss die gesamte Schlussleuchtenbaugruppe ausgetauscht
werden.
ZÜNDKERZEN
EMPFEHLUNGEN ZU ZÜNDKERZEN
Der für das Fahrzeug empfohlene Zündkerzentyp und der Elektrodenabstand sind im
Abschnitt Technische Daten zu finden. Zündkerzen mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
HINWEIS
Durch die Verwendung von Zündkerzen, die nicht der Herstellerempfehlung entsprechen,
kann der Motor erheblich beschädigt werden. Stets die von POLARIS empfohlenen oder
gleichwertigen Zündkerzen verwenden.
MOTOR SOLLDREHMOMENT
570 12 Nm
182
WARTUNG

ZÜNDKERZENPRÜFUNG
Der Zustand der Zündkerzen gibt Aufschluss über den Motorbetrieb. Überprüfen, ob die
Zündkerze die richtige Farbe hat.
ACHTUNG
Es
besteht Verbrennungsgefahr am erhitzten Motor und der Auspuffanlage. Zum
Ausbauen einer Zündkerze zur Kontrolle Schutzhandschuhe anziehen. Vor dem
Abnehmen eines Zündkabels immer den Motor abkühlen lassen.
1. Den Motor vollständig abkühlen lassen.
2. Die Zündkerzenkappe eine Vierteldrehung drehen und von der Zündkerze abziehen.
3. Die Zündkerze gegen den Uhrzeigersinn drehen und ausbauen.
4. Beim Wiedereinbau der Zündkerze in der umgekehrten Reihenfolge vorgehen. Mit dem
vorgegebenen Drehmoment anziehen.
NORMALE ZÜNDKERZE
Im Normalzustand ist der Isolatorkopf grau, beige oder hellbraun. Es sind nur geringfügige
Verbrennungsrückstände sichtbar. Die Elektroden sind nicht verbrannt oder zerfressen.
Diese Symptome lassen darauf schließen, dass für den Motor und die Verwendungsweise
des Fahrzeugs der richtige Zündkerzentyp verwendet wird und die Motortemperatur im
richtigen Bereich liegt.
Der Isolatorkopf darf nicht weiß sein. Ist der Isolatorkopf weiß, lässt dies auf
Motorüberhitzung schließen, die entweder durch einen falschen Zündkerzentyp oder durch
eine falsche Einstellung des Drosselklappengehäuses verursacht wird.
NASSE, VERRUSSTE ZÜNDKERZE
Bei nasser, verrußter Zündkerze ist der Isolatorkopf schwarz. Die Zündelektroden sind mit
einem feuchten Ölfilm bedeckt. Eventuell befindet sich auf dem gesamten Endbereich der
Zündkerze eine Rußschicht. Die Elektroden sind typischerweise nicht abgenutzt. Häufige
Ursachen der Verrußung sind ein zu hoher Ölverbrauch, die Verwendung eines nicht
empfohlenen Öls oder Kraftstoff minderer Qualität.
183
WARTUNG

EINTAUCHEN DES FAHRZEUGS
Wenn das Fahrzeug in zu tiefes Wasser gerät und anschließend nicht gründlich inspiziert
wird, kann der Motor massiv beschädigt werden. Das Fahrzeug zur Wartung bringen,
bevor der Motor wieder angelassen wird. Diese Wartung kann von Ihrem
POLARIS-Händler durchgeführt werden.
Ist es unmöglich, das ATV zu einem Händler zu bringen, ohne vorher den Motor zu starten,
bitte die folgenden Anweisungen befolgen.
1. Das ATV an Land oder mindestens an eine Stelle bringen, an der sich die Trittbretter
über der Wasseroberfläche befinden.
2. Luftfiltergehäuse prüfen. Sofern Wasser vorhanden ist, das Luftfiltergehäuse trocknen
lassen und einen neuen Filter einsetzen. Sofern vorhanden, die Ablassschraube am
Luftfiltergehäuse entfernen, um das Wasser ablaufen zu lassen. Ablassschraube
wieder eindrehen.
ACHTUNG
Wird
die Ablassschraube am Luftfiltergehäuse nicht ordnungsgemäß eingebaut, können
am Fahrzeug erhebliche Schäden entstehen.
3. Die Zündkerze entfernen.
4. Den Motor mit dem elektrischen Anlasser mehrmals durchdrehen lassen.
5. Die Zündkerze trocknen. Die alte bzw. neue Zündkerze einbauen.
6. Einen Motorstart versuchen. Nötigenfalls die Trocknungsmaßnahmen nochmals
durchführen.
ACHTUNG
Werden
die Flüssigkeiten nach dem Eintauchen in Wasser nicht unverzüglich
gewechselt, können massive Schäden entstehen. Ein Vertragshändler kann behilflich
sein.
7. Das Fahrzeug so bald wie möglich zur Wartung bringen, auch wenn es anspringt. Ein
Vertragshändler kann die erforderliche Wartung durchführen.
8. Wenn Wasser in das PVT-System eingedrungen ist, die Anweisungen zum Trocknen
des PVT im Abschnitt „PVT-System“ ausführen.
184
WARTUNG

FUNKENFÄNGER-SERVICE
WARNUNG
Den
Funkenfänger nicht unmittelbar nach dem Motorbetrieb reinigen, da sich die
Auspuffanlage beim Betrieb stark erhitzt. Der Kontakt mit Teilen der Auspuffanlage kann
schwere Verbrennungen verursachen.
Um die Brandgefahr zu verringern, beim Reinigen des Funkenfängers darauf achten,
dass sich keine brennbaren Materialien in der Nähe befinden.
Augenschutz tragen.
Während der Entfernung von Rußansammlungen aus dem Funkenfänger nicht hinter
oder vor dem Fahrzeug stehen.
Motor niemals in einem geschlossenen Raum laufen lassen. Auspuffgase enthalten
giftiges Kohlenmonoxidgas.
Niemals unter ein Fahrzeug gehen, das sich in Schräglage befindet. Den Ganghebel in
Stellung PARKEN (P) bringen, die Feststellbremse einlegen und Räder blockieren, um
ein Zurückrollen zu verhindern.
Eine Missachtung dieser Warnhinweise kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen.
Der Funkenfänger sollte regelmäßig von Rußansammlungen gereinigt werden. Ein
verstopfter Funkenfänger beeinträchtigt die Motorleistung. Gebrochenen oder
beschädigten Funkenfänger vor dem Betrieb des Fahrzeugs ersetzen.
1. Befestigungsteile des
Funkenfängergitters
q
entfernen.
185
WARTUNG

2. Den Funkenfänger
w
vom Ende des
Schalldämpfers abnehmen.
3. Das Funkenfängergitter
e
mit einer
Bürste mit Naturborsten reinigen.
Nötigenfalls Schmutz mit Druckluft
vom Sieb wegblasen.
4. Das Sieb auf Abnutzungserscheinungen und Schäden prüfen. Bei Beschädigung
auswechseln.
5. Den Funkenfänger einbauen. Befestigungsteile auf die angegebenen
Drehmomentwerte anziehen.
DREHMOMENT
Befestigungsteile Funkenfängergitter:
11 Nm
PVT-SYSTEM
WARNUNG
Missachten dieser Sicherheitsanweisungen kann zu Unfällen mit schweren oder
tödlichen Verletzungen führen.
Keine Änderungen an Teilen des PVT-Systems vornehmen. Anderenfalls kann das
System geschwächt werden und bei hoher Geschwindigkeit ausfallen. Das PVT-System
ist präzise ausgewuchtet. Jede Veränderung verursacht Unwuchten und Schwingungen,
die andere Bauteile zusätzlichen Belastungen aussetzen.
Das PVT-System erreicht hohe Drehzahlen, weshalb auf die Kupplungsbestandteile hohe
Kräfte einwirken. Die Sicherheit dieses Produkts ist das Resultat umfangreicher
technischer Entwicklungsarbeit sowie intensiver Tests. Sie als Eigentümer sind jedoch
verpflichtet, durch Einhalten der folgenden Anweisungen für die langfristige
Betriebssicherheit dieses Systems zu sorgen:
• Stets alle empfohlenen Wartungsmaßnahmen durchführen. Beim Austauschen des
Riemens stets im Inneren und in der Umgebung der Kupplung und des
Belüftungssystems auf Riemenrückstände achten und diese beseitigen.
• Suchen Sie für Wartungsarbeiten und Reparaturen bitte Ihren POLARIS-Händler oder
einen anderen qualifizierten Servicespezialisten auf.
• Dieses PVT-System ist nur für POLARIS-Produkte konzipiert. Es darf nicht in andere
Produkte eingebaut werden.
• Sicherstellen, dass das PVT-Gehäuse während des Betriebs stets sicher befestigt ist.
186
WARTUNG

Das Verhalten des POLARIS PVT-Systems richtet sich nach der Motordrehzahl und den
jeweils an das Fahrzeug gestellten Drehmomentanforderungen. Mit steigender
Motordrehzahl nimmt auch die Kraft zu, die die Fliehgewichte auf die bewegliche
Antriebsriemenscheibe ausüben. Dadurch wiederum nimmt auch die auf den
Antriebsriemen einwirkende Klemmwirkung zu. Sinkt andererseits die Motordrehzahl,
nimmt auch die Zentrifugalkraft ab und reduziert die Riemenklemmkraft.
Der Übersetzungsunterschied zwischen dem hohen und dem niedrigen Gang beträgt bei
POLARIS-ATVs etwa 1:2,25. Diese unterschiedlichen Übersetzungsverhältnisse wirken
sich auf das PVT-System aufgrund der Abhängigkeit von der Motordrehzahl aus,
insbesondere bei Geschwindigkeiten unter 11 km/h (7 mph).
Ein Beispiel: Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h (3 mph) im niedrigen Gang hat der
Motor eine Drehzahl von etwa 2700–3000 U/min. Diese liegt deutlich über der
Einkupplungsdrehzahl von 1500–1800 U/min. Im hohen Gang dagegen hat der Motor bei 5
km/h (3 mph) eine Drehzahl von nur 1500–1800 U/min. Läuft der Motor so nahe an der
Einkupplungsdrehzahl, reicht seine Drehzahl unter Umständen nicht aus, um eine
ausreichende Riemenklemmwirkung zu erzielen, und der Riemen schlüpft daher.
Riemenschlupf erzeugt übermäßige Hitze und zerstört Riemen, verschleißt
Kupplungsbestandteile und verursacht ein Versagen des Kupplungsaußendeckels.
Die Lufttemperatur unter dem Kupplungsdeckel lässt sich durch Verwendung des
niedrigen Gangs bei langsamer Fahrt erheblich senken. Eine niedrige Temperatur unter
dem Kupplungsdeckel verlängert die Lebensdauer der PVT-Komponenten (Riemen,
Deckel usw.) wesentlich.
VERWENDUNG DES NIEDRIGEN UND DES HOHEN
GANGS
ZUSTAND ZU VERWENDENDER GANG
Fahren mit weniger als 11 km/h (7 mph) Niedrig
Ziehen schwerer Lasten Niedrig
Fahren in unwegsamem (sumpfigem,
gebirgigem usw.) Gelände
Niedrig
Fahren mit mehr als 11 km/h (7 mph) Hoch
187
WARTUNG

TROCKNEN DES PVT-SYSTEMS
Es kann vorkommen, dass unabsichtlich Wasser in das PVT-System gelangt. Das
CVT-System nach den folgenden Anweisungen trocknen, bevor das Fahrzeug wieder in
Betrieb genommen wird.
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Ablassschraube herausdrehen. Wasser vollständig ablaufen lassen. Ablassschraube
wieder eindrehen.
3. Den Motor anlassen. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
4. 10–15 Sekunden lang mit variierendem Gas fahren, um die Feuchtigkeit aus dem
System zu entfernen und den Riemen und die Kupplungsbestandteile durch Luftzufuhr
zu trocknen. Nicht mehr als 5 Sekunden lang Vollgas geben.
5. Motor auf Leerlaufdrehzahl verlangsamen lassen, dann den niedrigstmöglichen Gang
einlegen.
6. Prüfen, ob der Riemen schlüpft. Wenn ja, den Vorgang wiederholen. Das Fahrzeug
muss so bald wie möglich gewartet werden; ein Service, den Vertragshändler anbieten.
EINFAHREN DES PVT-GETRIEBES (KUPPLUNGEN/
RIEMEN)
Sorgfältiges Einfahren der Kupplungen und des Antriebsriemens erhöht Lebensdauer und
Leistung. Die Kupplungen und den Antriebsriemen bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten
gemäß den Empfehlungen einfahren. Nur geringe Lasten ziehen. Während der Einfahrzeit
nicht aggressiv beschleunigen und nicht mit hoher Geschwindigkeit fahren.
Nach einem Riemenausfall alle Rückstände aus dem PVT-Einlass- und Auslasslufttrakt,
den Kupplungs- und Motorkomponenten entfernen, wenn der Riemen ersetzt wird.
AUSBAU DES ANTRIEBSRIEMENS
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ganghebel in Stellung PARKEN
(P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
2. Sitz ausbauen.
3. Die linke Seitenverkleidung und Fußraum ausbauen. Siehe Seite 165.
188
WARTUNG

9. Das Kupplungsspreizwerkzeug
q
(im Werkzeugsatz des Fahrzeugs enthalten) in die
Gewindebohrung der Abtriebskupplung stecken und wie gezeigt im Uhrzeigersinn
drehen, um die Kupplung zu spreizen.
10. Den Riemen vorsichtig aus der Abtriebskupplung laufen lassen und aus der
Antriebskupplung nehmen.
ANTRIEBSRIEMENPRÜFUNG
1. Riemen auf „Uhrglas“-Verschleißspuren (extremer kreisförmiger Verschleiß an
mindestens einer Stelle und auf beiden Seiten des Riemens) prüfen.
„Uhrglas“-Verschleiß tritt auf, wenn der Antriebsstrang still steht und die
Antriebskupplung den Riemen mitnimmt.
2. Riemen auf lose Stränge, fehlende Zähne, Risse, Abrieb, dünne Stellen oder
übermäßigen Verschleiß prüfen. Riemenmaße mit neuem Antriebsriemen vergleichen.
Falls erforderlich austauschen.
3. Riemen mit dünnen Stellen, Abbrandstellen usw. müssen ausgetauscht werden, um
Geräusche, Vibrationen oder fehlerhaften PVT-Betrieb zu vermeiden. Mögliche
Ursachen sind in den allgemeinen Diagnoseinformationen zu finden.
191
WARTUNG

EINBAU DES ANTRIEBSRIEMENS
1. Das Innere der PVT-Getriebeabdeckungen gründlich reinigen.
WARNUNG
Werden
beim Riemenwechsel nicht sämtliche Rückstände entfernt, kann das Fahrzeug
schwer beschädigt werden; überdies besteht die Gefahr von Kontrollverlust und schwerer
oder tödlicher Verletzungen.
WICHTIG
Den Riemen so ausrichten, wie er vor dem Entfernen war, oder den neuen Riemen so
ausrichten, dass der Text lesbar ist.
2. Bei installiertem Kupplungsspreizwerkzeug
q
Riemen über die Antriebskupplung und
über die Abtriebskupplung legen.
3. Die Abtriebskupplung drehen und den Riemen in die Kupplung einlegen.
4. Das Kupplungsspreizwerkzeug von der Abtriebskupplung abnehmen.
192
WARTUNG

BATTERIE
WARNUNG
Unsachgemäßes
Anschließen oder Abklemmen der Batteriekabel kann eine Explosion
verursachen und kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen, Schäden am Fahrzeug
und/oder Batterieschäden führen. Zum Ausbauen der Batterie immer das schwarze
Minuskabel (-) zuerst abklemmen. Beim Wiedereinbau der Batterie das schwarze
Minuskabel (-) immer zuletzt anschließen.
Batteriepole und Anschlüsse stets von Korrosion frei halten. Zum Reinigen die
Korrosionsspuren mit einer steifen Drahtbürste entfernen. Mit einer Lösung aus einem
Esslöffel haushaltsübliches Natron (Natriumhydrogenkarbonat) und einer Tasse Wasser
abwaschen. Mit Leitungswasser gründlich nachspülen und mit sauberen Werkstattlappen
abtrocknen. Die Batteriepole mit dielektrischem Fett oder Vaseline bestreichen.
BATTERIEAUSBAU
WARNUNG
Unsachgemäßes
Anschließen oder Abklemmen der Batteriekabel kann eine Explosion
verursachen und kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen, Schäden am Fahrzeug
und/oder Batterieschäden führen. Zum Ausbauen der Batterie immer das schwarze
Minuskabel (-) zuerst abklemmen. Beim Wiedereinbau der Batterie das schwarze
Minuskabel (-) immer zuletzt anschließen.
HINWEIS
Verschüttete Batteriesäure sofort mit einer Lösung aus einem Esslöffel Haushaltsnatron
und einer Tasse Wasser abwaschen, um Schäden am Fahrzeug zu verhindern.
Zum Ausbau der Batterie folgende Schritte ausführen:
1. Riegel des vorderen Gepäckträgers entriegeln und den vorderen Gepäckträger öffnen.
2. Die beiden Schrauben
q
der Batteriehalterung entfernen und die Halterung vom
Fahrzeug abnehmen.
197
WARTUNG

3. Zuerst das negative (-) schwarze Kabel
w
abklemmen. Anschließend das positive (+)
rote Kabel
e
abklemmen.
4. Die Batterie vorsichtig aus dem Fahrzeug heben.
BATTERIEEINBAU
WARNUNG
Unsachgemäßes
Anschließen oder Abklemmen der Batteriekabel kann eine Explosion
verursachen und kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen, Schäden am Fahrzeug
und/oder Batterieschäden führen. Zum Ausbauen der Batterie immer das schwarze
Minuskabel (-) zuerst abklemmen. Beim Wiedereinbau der Batterie das schwarze
Minuskabel (-) immer zuletzt anschließen.
HINWEIS
Die Inbetriebnahme einer neuen, aber nicht vollständig aufgeladenen Batterie kann zur
Beschädigung der Batterie führen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem können
Fahrzeugfunktionen beeinträchtigt werden. Vor dem Einbau der Batterie die
Informationen zum Laden der Batterie im Kapitel „Wartung“ lesen.
ACHTUNG
Um
das Risiko einer Funkenbildung beim Einbau der Batterie zu verringern, das
schwarze Minuskabel (-) immer als letztes anschließen.
1. Die Batteriekabel und -anschlüsse mit einer steifen Drahtbürste reinigen. Korrosion
kann mit einer Lösung aus einem Esslöffel haushaltsübliches Natron
(Natriumhydrogenkarbonat) und einer Tasse Wasser entfernt werden. Mit sauberem
Wasser gründlich nachspülen und gründlich trocknen.
2. Die Batterie vorsichtig in das Fahrzeug einbauen.
3. Das positive (+) rote Kabel wie unten dargestellt anschließen. Mit dem vorgegebenen
Drehmoment anziehen.
q
Flanschschraube
w
Batteriekabel
e
Innenverzahnte Zahnscheibe
r
Flache Unterlegscheibe
t
Flanschmutter (hier auf
vorgegebenes Drehmoment
anziehen)
198
WARTUNG

EINLAGERUNG DER BATTERIE
Wird das Fahrzeug für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten nicht benutzt, die
Batterie ausbauen, voll aufladen und an einem vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützten, kühlen und trockenen Ort lagern. Während der Einlagerung die
Batteriespannung jeden Monat prüfen und die Batterie wieder aufladen, sodass sie stets
vollständig geladen ist.
HINWEIS
Die Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht eventuell etwas
anders aus.
POLARIS empfiehlt zur Aufrechterhaltung der Batterieladung das POLARIS-
Erhaltungsladegerät oder das Aufladen einmal pro Monat über den Batterieladeanschluss
q
. Das von POLARIS angebotene Erhaltungsladegerät kann während der gesamten
Einlagerungszeit am Stromnetz angeschlossen bleiben und lädt die Batterie automatisch
wieder auf, wenn die Spannung unter einen festgelegten Wert absinkt. Teilenummer kann
dem Kapitel „POLARIS-Produkte“ entnommen werden.
WICHTIG
POLARIS empfiehlt die Verwendung eines Erhaltungsladegeräts, das sich automatisch
abschaltet, wenn die Batterie voll aufgeladen ist. Wenn kein sich bei voller Batterie
automatisch abschaltendes Erhaltungsladegerät verwendet wird, muss der Ladezustand
der Batterie überwacht und das Ladegerät getrennt werden, sobald die Batterie voll
aufgeladen ist.
200
WARTUNG

ACHTUNG
Wenn
ein Erhaltungsladegerät verwendet wird, das Ladegerät immer auf dem Boden
oder auf einer geeigneten erhöhten Fläche aufstellen. Das Ladegerät niemals auf das
Fahrzeug stellen oder am Batterieladeanschluss hängen lassen, während es
angeschlossen ist.
AUFLADEN DER BATTERIE
Vor dem Einbau dieser Batterie alle Anweisungen lesen.
Die Batterie wurde bereits werksseitig mit Batteriesäure gefüllt, versiegelt und voll
aufgeladen. Niemals die Kappen von der Batterie entfernen oder irgendwelche
Flüssigkeiten hineinfüllen.
Der wichtigste Grundsatz bei der Wartung der Batterie lautet: Die Batterie muss stets voll
aufgeladen sein. Mit einem Voltmeter die Gleichspannung messen, um den Ladezustand
der Batterie zu bestimmen.
WARNUNG
Eine
überhitzte Batterie kann explodieren und schwere oder tödliche Verletzungen
verursachen. Die Ladezeit muss genau überwacht werden. Fühlt sich die Batterie sehr
warm an, den Ladevorgang unterbrechen. Batterie abkühlen lassen, dann den
Ladevorgang fortsetzen.
Bei einer Ladungsauffrischung alle Anweisungen genau einhalten.
1. Vor dem Prüfen der Batteriespannung muss die Batterie mindestens zwei Stunden lang
von jeder Last bzw. vom Ladegerät getrennt sein. Batteriespannung mit einem
Voltmeter prüfen. Eine voll aufgeladene Batterie zeigt mindestens 12,6 V an.
2. Beträgt die gemessene Spannung weniger als 12,6 V, Batterie nochmals mit höchstens
2 A laden, bis das Batterieladegerät den Abschluss des Ladevorgangs anzeigt.
3. Bei Verwendung eines automatischen Ladegeräts bitte die Herstelleranweisungen zum
Laden befolgen. Bei Verwendung eines Konstantstrom-Ladegeräts die Richtwerte in
der nachfolgenden Tabelle befolgen.
201
WARTUNG

SPANNUNGSTABELLE
Vor sowie 1–2 Stunden nach dem Aufladen den Batteriezustand kontrollieren.
LADEZUSTAND SPANNUNG MASSNAHME
LADEZEIT
(BEI VERWENDUNG
EINES
KONSTANTSTROM-
LADEGERÄTS UND BEI
DER STANDARD
AMPEREZAHL, DIE
AUF DER BATTERIE
ANGEGEBEN IST)
100 % 12,6–12,8 V Wartungsarme Batterie:
nach 60 Tagen prüfen.
Nicht zutreffend
50–75 % 12,0–12,5 V Aufladen erforderlich. 5–11 Stunden
25–50 % 11,5–12,0 V Aufladen erforderlich. Mindestens 13 Stunden;
Ladezustand
kontrollieren
0–25 % 11,5 V oder weniger Aufladen erforderlich. Mindestens 20 Stunden
BATTERIE-IDENTIFIZIERUNG
WICHTIG
Es ist wichtig, den Typ der im Fahrzeug eingebauten Batterie zu identifizieren.
Verschiedene Batterietypen erfordern unterschiedliche Wartungsverfahren. Die
ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung der Batterie ist für die Aufrechterhaltung
einer langen Batterielebensdauer sehr wichtig. Alle Polaris ORV-Modelle enthalten
entweder eine konventionelle Batterie oder eine wartungsarme Batterie.
KONVENTIONELLE BATTERIE
• Eine verpackte Batterie ist NICHT aktiviert
• Destilliertes Wasser und Elektrolyt werden
nach Bedarf zugegeben
• Abnehmbare Verschlussstopfen oben auf
der Batterie
• Entlüftungsrohr an der Seite der Batterie
202
WARTUNG

WARTUNGSARME BATTERIE
• Eine verpackte Batterie ist aktiviert
• Destilliertes Wasser und Elektrolyt
werden NIEMALS hinzugefügt
• Nicht abnehmbare Kappe(n) auf der
Oberseite der Batterie
BEWÄHRTE PRAKTIKEN FÜR WARTUNGSARME
BATTERIEN
Einige Polaris ORV-Modelle enthalten entweder eine wartungsarme Blei-Säure- oder
Batterie mit absorbierender Glasmatte (AGM). Im Werkstatthandbuch finden Sie Verfahren
zum Laden, Warten und Prüfen einer wartungsarmen Blei-Säure- oder AGM-Batterie.
HINWEIS
Die Inbetriebnahme einer neuen, aber nicht vollständig aufgeladenen Batterie kann zur
Beschädigung der Batterie führen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem kann die
Fahrzeugleistung beeinträchtigt werden.
WARTUNGSARME BLEI-SÄURE-BATTERIE
AUFLADEN
• Die Batterie muss vor der Verwendung vollständig aufgeladen werden, da sonst ihre
Lebensdauer um 10–30 % des vollen Batteriepotenzials verkürzt wird.
• Die Nennspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt 12,6–12,8 Volt. Wenn die
Batteriespannung unter 12,5 V fällt, muss die Batterie sofort geladen werden;
anderenfalls können die Batterielebensdauer und die Fahrzeugleistung beeinträchtigt
werden.
203
WARTUNG

• Polaris empfiehlt die Verwendung eines Ladegeräts des Typs BatteryMINDer
®
12 V
1,5 A (Teile-Nr. 2830404) (oder eines ähnlichen Ladegeräts), das über Ihren normalen
Teilekanal bestellt werden kann.
• Die Batterie mit einem Ladestrom von höchstens 10 % des Amperestunden-Nennwertes
der Batterie aufladen.
WARTUNG
• Die Batterie alle 30 bis 60 Tage auf ihre volle Kapazität aufladen.
• Wenn die Batterie in teilweise geladenem Zustand gelagert oder verwendet wird, bildet
sich auf den Platten eine aus harten Kristallen bestehende Sulfatierung, die die Effizienz
und Lebensdauer der Batterie verringert.
• Der Batterie niemals Elektrolyt oder destilliertes Wasser hinzufügen. Anderenfalls wird
das Gehäuse beschädigt und die Lebensdauer der Batterie verkürzt.
• Die Batterie im Fahrzeug mit abgeklemmten Kabeln lagern, die Batterie an einem
kühlen/trockenen Ort lagern. Bei extremen Temperaturen gelagerte Batterien weisen
eine schnellere Selbstentladung auf.
WARTUNGSARME BATTERIEN
AUFLADEN
• Polaris empfiehlt die Verwendung eines Ladegeräts des Typs BatteryMINDer
®
1,5 A
(Teile-Nr. 2830404), das über Ihren normalen Teilekanal bestellt werden kann.
• Die Nennspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt 12,6–12,8 Volt. Wenn die
Batteriespannung unter 12,5 V fällt, muss die Batterie sofort geladen werden;
anderenfalls besteht das Risiko einer Sulfatierung.
WARTUNG
• Der Batterie niemals Elektrolyt oder destilliertes Wasser hinzufügen. Anderenfalls wird
das Gehäuse beschädigt und die Lebensdauer der Batterie verkürzt.
• Wenn das Fahrzeug für einen Zeitraum von mehr als ZWEI Wochen nicht bewegt wird,
mit einem Ladegerät des Typs BatteryMINDer
®
1,5 A (Teile-Nr. 2830404), die
Batterieladung erhalten.
• Wenn das Fahrzeug für länger als EINEN MONAT eingelagert werden soll, die Batterie
aus dem Fahrzeug ausbauen und an einem kühlen/trockenen Ort lagern. Die Batterie
weiterhin mit dem Ladegerät BatteryMINDer
®
1,5 A (Teile-Nr. 2830404) laden und die
Batterie alle 60 Tage prüfen.
204
WARTUNG

FEDERUNGSEINSTELLUNGEN
VORDERE UND HINTERE FEDERVORSPANNUNG
Mit Ausnahme der MacPherson-Federbein-Modelle sind die Vorder- und
Hinterachsaufhängung Ihres ATVs in fünf möglichen Einstellungen vorspannbar. Die
Federvorspannung ist werkseitig auf die niedrigste Einstellung eingestellt und für fast alle
Fahrbedingungen geeignet.
Die Aufhängung ist so einzustellen, dass das Fahrverhalten des Fahrzeugs, die
Bremsleistung und die Durchfahrtshöhe beim Transport von Lasten erhalten bleiben.
Beim Einstellen der Aufhängung Ihres ATVs sind folgende Regeln zu beachten:
• Die Aufhängung muss immer auf die werkseitige (niedrigste) Einstellung zurückgestellt
werden, nachdem die Ladung aus dem Fahrzeug entfernt wurde, da die erhöhte
Aufhängungshöhe die Fahrzeugstabilität beim Betrieb ohne Ladung negativ beeinflusst.
• Für alle vier Räder muss immer die gleiche Einstellung gewählt werden (ausgenommen
MacPherson-Federbein-Modelle).
Die Stoßdämpferfedern werden durch Drehen des Einstellnockens im Uhrzeigersinn
eingestellt, um die Federspannung zu erhöhen; gegen den Uhrzeigersinn, um die
Spannung zu verringern.
q
Nocke
w
Hoher Druck
e
Niedriger Druck
WARNUNG
Ungleiche
Einstellwerte können zu einem schlechten Fahrverhalten des Fahrzeugs
führen, was schwere Verletzungen oder den Tod zur Folge haben kann. Die linke und
rechte Federvorspannung muss immer gleich eingestellt werden. Ihr Polaris-Händler
oder ein anderer qualifizierter Techniker kann behilflich sein.
205
WARTUNG

LENKER
Der Lenker lässt sich nach Wunsch des Fahrers einstellen.
WARNUNG
Eine
falsche Einstellung des Lenkers oder ein falsches Drehmoment der
Einstellblock-Arretierschrauben kann die Beweglichkeit des Lenkers einschränken oder
dazu führen, dass sich die Lenkerholme lockern. Die mögliche Folge sind ein
Kontrollverlust und schwere oder tödliche Verletzungen. Befolgen Sie die
Einstellverfahren genau oder wenden Sie sich an Ihren POLARIS-Händler.
1. Oberen Scheinwerfertopf ausbauen.
2. Die vier Lenkerschrauben lockern.
3. Den Lenker auf die gewünschte Höhe einstellen. Stellen Sie sicher, dass der Lenker bei
vollem Lenkereinschlag nach links oder rechts nicht am Kraftstofftank oder an anderen
Teilen des Fahrzeugs anstößt.
4. Zuerst die beiden vorderen Schrauben mit dem angegebenen Drehmoment anziehen,
anschließend die beiden hinteren Schrauben. An der Rückseite der Klemmblöcke
verbleibt ein bis zu 3 mm (1/8 in) breiter Spalt.
DREHMOMENT
Lenkerschrauben:
19 Nm
5. Scheinwerfertopf wieder einsetzen.
206
WARTUNG

REINIGUNG UND EINLAGERUNG
WASCHEN DES FAHRZEUGS
Durch regelmäßige Pflege verhelfen Sie Ihrem POLARIS-Fahrzeug nicht nur zu einem
ansprechenden Äußeren, sondern tragen auch zu einer langen Lebensdauer vieler
Bauteile bei.
Durch in das PVT-System eingedrungenes Wasser kann der Antriebsriemen nass werden
und in die Kupplungsriemenscheiben rutschen. Wasserstrahl nie direkt auf
Ansaugtrakt-Vorfilter richten. Wenn Wasser in den PVT-Ansaugtrakt eingedrungen ist, die
Anweisungen im Abschnitt „Trocknen des PVT-Systems“ ausführen.
Bestimmte Produkte, beispielsweise Insektenschutzmittel und Chemikalien, beschädigen
die Kunststoffflächen. Produkte dieser Art nicht in Kontakt mit dem Fahrzeug gelangen
lassen.
Die besten Hilfsmittel zum Waschen eines POLARIS-Fahrzeugs sind ein Gartenschlauch
und ein Eimer Wasser mit mildem Spülmittel.
1. Ein Profi-Reinigungstuch verwenden. Zuerst die oberen, dann die unteren
Fahrzeugteile reinigen.
2. Häufig mit sauberem Wasser nachspülen.
3. Die Flächen mit einem Fensterleder trocknen, um die Bildung von Wasserflecken zu
vermeiden.
WASCHTIPPS
• Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, die den Lack beschädigen könnten.
• Keine mittelstarken oder Hochleistungspolituren auf dem Lack verwenden.
• Stets saubere Tücher, Schwämme und Polierscheiben zum Reinigen und Polieren des
Fahrzeugs verwenden. Alte oder bereits benutzte Textilien und Polierscheiben können
Schmutzpartikel enthalten, die die Glanzflächen zerkratzen.
• Keine Hochgeschwindigkeits-Poliermaschinen an Karosserieteilen verwenden, da dies
zu Beschädigungen oder zum Ausbleichen der Farbe führen kann.
VERWENDUNG VON HOCHDRUCKREINIGERN
WARNUNG
Ölverschüttungen
auf Motorkomponenten oder im Bereich des Motors können eine
Brandgefahr darstellen. Ölverschüttungen mit Werkstattlappen beseitigen. Ein nicht
entflammbares Lösungsmittel auf dem Lappen erleichtert die Reinigung bei Bedarf.
Keinen Hochdruckreiniger oder Druckluft verwenden, da diese das Öl auf den
Motorkomponenten weiter verteilen und dadurch zu einer Brandgefahr führen können.
207
WARTUNG

Sollte ein Hochdruckreiniger zum Abspritzen des Fahrzeugs verwendet werden, ist
äußerste Vorsicht geboten. Der maximale Druck darf 207 bar bei 567,81 L/h (20684,27
kPa/3000 psi bei 2,5 gal/min) mit einer 40°-Druckwaschanlagendüse nicht überschreiten.
Die Düse des Hochdruckreinigers 60 cm vom Fahrzeug und der zu reinigenden Oberfläche
entfernt halten. Hoher Wasserdruck kann Lack und Aufkleber ablösen sowie die
Kühlerrippen beschädigen, so dass der Wirkungsgrad des Kühlers beeinträchtigt wird.
Hoher Wasserdruck mit heißer Temperatur kann auch bei kurzer Einwirkzeit die
Bremsleitungen beschädigen, wenn die Wasserdüse in unmittelbarer Nähe dieser Bauteile
gehalten wird. Den Wasserstrahl nicht auf folgende Stellen richten:
• Radlager
• Kühler
• Getriebedichtungen
• Bremsen/
Bremsleitungen
• Karosserieflächen
• Aufkleber und Beschriftungen
• elektrische Bauteile und Kabel
• Komponenten des Luftansaugtrakts
• Gas- und Schaltzüge und Bedienelemente
• Sitze
Falls Warnhinweis- und Sicherheitsaufkleber beschädigt sind, wenden Sie sich an Ihren
POLARIS-Händler für kostenfreie Ersatzaufkleber.
Unmittelbar nach der Wäsche alle Fettnippel abschmieren. Um Wasser, das
möglicherweise in den Motor oder die Auspuffanlage gelangt ist, zu trocknen, den Motor
eine Weile laufen lassen.
POLIEREN DES FAHRZEUGS
POLARIS empfiehlt eine handelsübliche Sprühmöbelpolitur zum Polieren der Glanzflächen
an diesem POLARIS-Fahrzeug. Die Anweisungen auf dem Behälter befolgen.
POLIERTIPPS
• Keine Kfz-Produkte verwenden, da manche davon die Glanzflächen des Fahrzeugs
zerkratzen können.
• Stets saubere Tücher, Schwämme und Polierscheiben zum Reinigen und Polieren des
Fahrzeugs verwenden. Alte oder bereits benutzte Textilien und Polierscheiben können
Schmutzpartikel enthalten, die die Glanzflächen zerkratzen.
208
WARTUNG

TIPPS ZUR EINLAGERUNG
HINWEIS
Während der Einlagerungszeit sollte der Motor nicht angelassen werden, da sonst der
durch die Vernebelung entstandene schützende Ölfilm beeinträchtigt wird und der Motor
Schaden nehmen kann. Den Motor während der Einlagerungszeit nie anlassen.
AUSSENREINIGUNG
Nötige Reparaturen vornehmen und das Fahrzeug den Empfehlungen entsprechend
reinigen. Siehe Abschnitt „Waschen des Fahrzeugs“.
STABILISIEREN DES KRAFTSTOFFS
1. Kraftstofftank füllen.
2. „POLARIS Carbon Clean Fuel Treatment“ oder „POLARIS Fuel Stabilizer“ oder
gleichwertige Kraftstoffzusätze oder -stabilisatoren zusetzen. Die empfohlene Menge
der Gebrauchsanweisung auf dem Behälter entnehmen. Carbon Clean entfernt Wasser
aus der Kraftstoffanlage, stabilisiert das Benzin und löst Kohleablagerungen von
Kolben, Kolbenringen, Ventilen und Auspuffanlagen.
3. Den Motor 15–20 Minuten lang laufen lassen, damit sich das Stabilisierungsmittel im
gesamten Kraftstoffsystem verteilen kann.
ÖL UND ÖLFILTER
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln. Siehe Abschnitt „Motoröl“.
LUFTFILTER/LUFTFILTERGEHÄUSE
Luftfilter wechseln. Siehe Kapitel Wartung Luftfiltergehäuse reinigen.
FLÜSSIGKEITSSTÄNDE
Die Flüssigkeitsstände kontrollieren. Flüssigkeiten entsprechend des
Polaris-Wartungsplans auffüllen bzw. auswechseln.
• Getriebeflüssigkeit für bedarfsgesteuerten Antrieb (Vorderachsgetriebe)
• Hintere Getriebegehäuseflüssigkeit (sofern vorhanden)
• Getriebeflüssigkeit
• Bremsflüssigkeit (alle zwei Jahre sowie bei dunkler Verfärbung oder Verunreinigung
wechseln)
• Kühlmittel (Konzentration messen/auffüllen)
PRÜFEN UND ABSCHMIEREN
Alle Seilzüge kontrollieren und alle Bereiche des Fahrzeugs gemäß den Empfehlungen
des Polaris-Wartungsplans abschmieren.
209
WARTUNG

EINNEBELN DES MOTORS
1. Die Kraftstoffanlage mit „POLARIS Carbon Clean“ oder einem gleichwertigen
Kraftstoffanlagenreiniger reinigen. Die Anweisungen auf dem Behälter befolgen. Den
Motor anlassen. Den Motor einige Minuten lang laufen lassen, so dass das Carbon
Clean die Einspritzdüsen erreicht. Motor abstellen.
2. Die Zündkerze ausbauen und 29,5–44 cm³ (1–1,5 oz) Motoröl einträufeln. Um die
Zündkerzenbohrung besser zu erreichen, ein Stück durchsichtigen Schlauch mit einem
Durchmesser von 6 mm (1/4 in) und eine kleine elastische Plastikspritzflasche mit der
abgemessenen Ölmenge füllen. Sorgfältig vorgehen! Falls das Öl nicht genau in die
Zündkerzenbohrungen geträufelt wird, läuft es von den Vertiefungen für die
Zündkerzen in die Öffnung vor dem Zylinderkopf und erweckt den Eindruck eines
Öllecks.
3. Die Zündkerze wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
4. Dielektrisches Fett auf die Innenseite der Zündkerzenkappe auftragen. Die
Zündkerzenkappe zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf die Zündkerze stecken.
5. Motor mehrmals durchdrehen. Dadurch wird das frische Öl um die Kolbenringe und
-stege herum und an den Zylinder-Innenwänden verteilt und bildet einen schützenden
Ölfilm.
6. Zündkerzenkappe wieder anbringen.
7. Wird kein POLARIS-Additiv für die Kraftstoffanlage verwendet, müssen der
Kraftstofftank, die Benzinleitungen und die Einspritzventile vollständig von Benzin
entleert werden.
BATTERIEWARTUNG
Anweisungen zur Einlagerung und zum Aufladen können den Abschnitten „Einlagerung
der Batterie“ und „Aufladen der Batterie“ entnommen werden.
EINLAGERUNGSORT/ABDECKUNG
Der Lagerungsort muss gut belüftet sein. Das Fahrzeug mit einer POLARIS-
Originalabdeckung abdecken. Keine Plastikplanen oder beschichtete Materialien
verwenden, Diese verhindern eine ausreichende Luftzirkulation und begünstigen die
Bildung von Kondenswasser, das Korrosion und Rostbildung fördert.
210
WARTUNG

TRANSPORTIEREN SIE IHR FAHRZEUG AUF EINEM
ANHÄNGER
Beim Transport des Fahrzeugs bitte nach den folgenden Anweisungen verfahren.
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Tankdeckel, Öleinfülldeckel und Sitz sichern.
4. Zündschlüssel abziehen, damit er während des Transports nicht verloren geht.
5. Geeignete Gurte oder Seile verwenden, um das Fahrzeug am vorderen Zughaken
q
und an der hinteren Anhängevorrichtung
w
zu befestigen. Keine Haltegurte an den
Aussparungen für die Dreiecksquerlenkerbolzen, den Gepäckträgern oder am Lenker
anbringen.
211
WARTUNG

212

TECHNISCHE DATEN
SPORTSMAN TOURING 570
SPORTSMAN TOURING 570
Maximale Traglast
Touring 570: 196 kg (Fahrer, Ladung, Zubehör)
Touring 570 SP: 171 kg (Fahrer, Ladung, Zubehör)
Trockengewicht
Touring 570: 374 kg
Touring 570 SP: 399 kg
Kraftstofftankkapazität
25,5 L
Motoröl-Fassungsvermögen
1,9 L
Kühlmittel-Fassungsvermögen
2,5 L
Fassungsvermögen des bedarfsgesteuerten Antriebs
265 mL
Getriebeöl-Fassungsvermögen
948 mL
Kapazität vorderer Gepäckträger/Gerätekasten 41 kg
Zuladung des hinteren Gepäckträgers 82 kg
Maximale Deichsellast Anhängevorrichtung 75 kg
Ungebremste Anhängermasse (nur Traktor) 290 kg
Gebremste Anhängermasse (nur Traktor) 830 kg
Ungebremste Anhängermasse (nur Zugmaschine) 230 kg
Gebremste Anhängermasse (nur Zugmaschine) 885 kg
Gesamtlänge
226 cm
Gesamtbreite 122 cm
Gesamthöhe 145 cm
Radstand 145 cm
Bodenfreiheit 29 cm
Minimaler Wendekreis 320 cm
Motor
4-Ventil-4-Takt-Einzylinder mit zwei obenliegenden
Nockenwellen
Hubraum 567 cm³
Bohrung x Hub
99 x 73,6 mm
Lichtmaschinenleistung
660 W bei 5000 U/min
Verdichtungsverhältnis
10:1
213
TECHNISCHE DATEN

SPORTSMAN TOURING 570
Anlasssystem
Elektrischer Anlasser
Zündanlage Motorsteuergerät (ECU)
Leerlaufdrehzahl 1250 +/- 50
Zündkerzentyp/Elektrodenabstand
NGK
®
MR7F
0,076 cm
Schmiersystem Nasssumpf
Antriebsart
Automatisches PVT-Getriebe (POLARIS Variable
Transmission)
Vorderachsaufhängung
Touring 570: Versiegeltes MacPherson
Ride
®
-Federbein mit 20,8 cm Federweg
Touring 570 SP: Versiegelter Doppelquerlenker mit
22,6 cm Federweg
Hinterachsaufhängung
Versiegelter Doppelquerlenker, IRS mit 24,1 cm
Federweg
Getriebe H/L/N/R/P
Untersetzung – niedriger Gang
23,91:1
Untersetzung – Rückwärtsgang
21,74:1
Untersetzung – hoher Gang
11,12:1 (EBS Modelle)
9,75:1 (Nicht-EBS-Modelle)
Übersetzungsverhältnis, vorne
3,25:1
Reifen/Druck, vorne
Touring 570: 25x8-12 61K/48,3 kPa
Touring 570 SP: 26x8-14 43M/48,3 kPa
Reifen/Druck, hinten
Touring 570: 25x10-12 68K/48,3 kPa
Touring 570 SP: 26x10-14 54M/48,3 kPa
Bremsen, vorne/hinten
Handbetätigte, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Hilfsbremse
Fußbetätigte hydraulische Hinterrad-Scheibenbremsen
Feststellbremse
Hydraulische Sperre, alle Räder
Scheinwerfer LED-Arbeitsscheinwerfer/Frontscheinwerfer
Bremsleuchten/Schlussleuchten
Doppel-LED-Bremsleuchten/Schlussleuchten
Kombiinstrument LCD
Lärm am Ohr dB(A) 79 dB(A)
Lärm in Bewegung 78 dB(A)
214
TECHNISCHE DATEN

SPORTSMAN X2 570
SPORTSMAN X2 570
Maximale Traglast
X2 570: 177 kg (Fahrer, Ladung, Zubehör)
X2 570 Nordic Pro/Limited Edition Black: 154 kg
(Fahrer, Ladung, Zubehör)
Trockengewicht
X2 570: 393 kg
X2 570 Nordic Pro/Limited Edition Black: 416 kg
Kraftstofftankkapazität
25,5 L
Motoröl-Fassungsvermögen
1,9 L
Kühlmittel-Fassungsvermögen
2,5 L
Fassungsvermögen des bedarfsgesteuerten Antriebs
265 mL
Getriebeöl-Fassungsvermögen
948 mL
Kapazität vorderer Gepäckträger/Gerätekasten 41 kg
Zuladung, hintere Pritsche 181 kg
Maximale Deichsellast Anhängevorrichtung 75 kg
Ungebremste Anhängermasse (nur Traktor) 290 kg
Gebremste Anhängermasse (nur Traktor) 830 kg
Gesamtlänge
228 cm
Gesamtbreite 122 cm
Gesamthöhe 130 cm
Radstand 143 cm
Bodenfreiheit 29 cm
Minimaler Wendekreis 320 cm
Motor
4-Ventil-4-Takt-Einzylinder mit zwei obenliegenden
Nockenwellen
Hubraum 567 cm³
Bohrung x Hub
99 x 73,6 mm
Lichtmaschinenleistung
660 W bei 5000 U/min
Verdichtungsverhältnis
10:1
Anlasssystem
Elektrischer Anlasser
Zündanlage Motorsteuergerät (ECU)
215
TECHNISCHE DATEN

SPORTSMAN X2 570
Leerlaufdrehzahl 1250 +/- 50
Zündkerzentyp/Elektrodenabstand
NGK
®
MR7F
0,076 cm
Schmiersystem Nasssumpf
Antriebsart
Automatisches PVT-Getriebe (POLARIS Variable
Transmission)
Vorderachsaufhängung
X2 570: Versiegeltes MacPherson Ride
®
-Federbein mit
20,8 cm Federweg
X2 570 Nordic Pro/Limited Edition Black: Versiegelter
Doppelquerlenker mit 22,6 cm Federweg
Hinterachsaufhängung
Versiegelter Doppelquerlenker, IRS mit 24,1 cm
Federweg
Getriebe H/L/N/R/P
Untersetzung – niedriger Gang
23,91:1
Untersetzung – Rückwärtsgang
21,74:1
Untersetzung – hoher Gang
11,12:1
Übersetzungsverhältnis, vorne
3,25:1
Reifen/Druck, vorne
X2 570: 25x8-12 61K/48,3 kPa
X2 570 Nordic Pro/Limited Edition Black: 26x8-14
44J/48,3 kPa
Reifen/Druck, hinten
X2 570: 25x10-12 68K/48,3 kPa
X2 570 Nordic Pro/Limited Edition Black: 26x10-14
51J/48,3 kPa
Bremsen, vorne/hinten
Handbetätigte, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Hilfsbremse
Fußbetätigte hydraulische Hinterrad-Scheibenbremsen
Feststellbremse
Hydraulische Sperre, alle Räder
Scheinwerfer LED-Arbeitsscheinwerfer/Frontscheinwerfer
Bremsleuchten/Schlussleuchten
Doppel-LED-Bremsleuchten/Schlussleuchten
Kombiinstrument LCD
Lärm am Ohr dB(A)
79 dB
Lärm in Bewegung
78 dB
216
TECHNISCHE DATEN

SPORTSMAN 570 6X6
SPORTSMAN 570 6X6
Maximale Traglast
6x6 570: 524 kg (Fahrer, Ladung, Zubehör)
6x6 570 Nordic Pro: 503 kg (Fahrer, Ladung, Zubehör)
Trockengewicht
6x6 570: 532 kg
6x6 570 Nordic Pro: 553 kg
Kraftstofftankkapazität
25,5 L
Motoröl-Fassungsvermögen
1,9 L
Kühlmittel-Fassungsvermögen
2,5 L
Fassungsvermögen des bedarfsgesteuerten Antriebs
265 mL
Getriebeöl-Fassungsvermögen
948 mL
Kapazität vorderer Gepäckträger/Gerätekasten 41 kg
Zuladung, hintere Pritsche 362 kg
Maximale Deichsellast Anhängevorrichtung 75 kg
Ungebremste Anhängermasse 210 kg
Gebremste Anhängermasse 1100 kg
Gesamtlänge
295 cm
Gesamtbreite
124,2 cm
Gesamthöhe 140 cm
Radstand
219,7 cm
Bodenfreiheit 29 cm
Minimaler Wendekreis 512 cm
Motor
4-Ventil-4-Takt-Einzylinder mit zwei obenliegenden
Nockenwellen
Hubraum 567 cm³
Bohrung x Hub
99 x 73,6 mm
Lichtmaschinenleistung
660 W bei 5000 U/min
Verdichtungsverhältnis
10:1
Anlasssystem
Elektrischer Anlasser
Zündanlage Motorsteuergerät (ECU)
Leerlaufdrehzahl 1250 +/- 50
217
TECHNISCHE DATEN

SPORTSMAN 570 6X6
Zündkerzentyp/Elektrodenabstand
NGK
®
MR7F
0,076 cm
Schmiersystem Nasssumpf
Antriebsart
Automatisches PVT-Getriebe (POLARIS Variable
Transmission)
Vorderachsaufhängung Versiegelter Doppelquerlenker mit 22,6 cm Federweg
Hinterachsaufhängung
Versiegelter Doppelquerlenker, IRS mit 24,1 cm
Federweg
Getriebe H/L/N/R/P
Untersetzung – niedriger Gang
23,91:1
Untersetzung – Rückwärtsgang
21,74:1
Untersetzung – hoher Gang
11,12:1 (EBS Modelle)
9,75:1 (Nicht-EBS-Modelle)
Übersetzungsverhältnis, vorne
3,25:1
Übersetzungsverhältnis, hinten
3,10:1
Reifen/Druck, vorne 26x8-14 43M/48,3 kPa
Reifen/Druck, Mitte/Hinten 26x10-14 54M/68,9 kPa
Bremsen, vorne/hinten
Handbetätigte, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Hilfsbremse
Fußbetätigte hydraulische Hinterrad-Scheibenbremsen
Feststellbremse
Hydraulische Sperre, alle Räder
Scheinwerfer LED-Arbeitsscheinwerfer/Frontscheinwerfer
Bremsleuchten/Schlussleuchten
Doppel-LED-Bremsleuchten/Schlussleuchten
Kombiinstrument LCD
Lärm am Ohr dB(A) 79 dB(A)
Lärm in Bewegung 84,3 dB(A)
218
TECHNISCHE DATEN

VIBRATION DES FAHRERSITZES
TOURING- UND X2-MODELLE
FAHRER
GEWICHTETER
EFFEKTIVWERT
DER
SITZBESCHLEU
-
NIGUNG (AWS)
[m/s²]
GEWICHTETER
EFFEKTIVWERT
DER
SITZBESCHLEU
-
NIGUNG (AWB)
[m/s²]
VERHÄLTNIS
AWS:AWB
Schwer
0,68 0,85 0,8
Leicht
0,82 0,89 0,9
6X6-MODELLE
FAHRER
GEWICHTETER
EFFEKTIVWERT
DER
SITZBESCHLEU
-
NIGUNG (AWS)
[m/s²]
GEWICHTETER
EFFEKTIVWERT
DER
SITZBESCHLEU
-
NIGUNG (AWB)
[m/s²]
VERHÄLTNIS
AWS:AWB
Schwer
0,8 2,0 0,39
Leicht
1,1 2,0 0,56
219
TECHNISCHE DATEN

220

POLARIS-PRODUKTE
SCHMIERMITTEL/WARTUNGSPRODUKTE
PRODUKT
GRÖSSE
TEILENUMMER
Vernebelungsöl 340 g Aerosol
2870791
PS-4
0,95 L
2876244
3,8 L
2876245
PS-4 Extreme Duty
0,95 L
2889395
3,8 L
2889396
Ölwechsel-Kit
Enthält 1,9 L (2 qt) PS-4 Motoröl,
1 Ölfilter und 1 Dichtscheibe für
Ablassschraube
2877473
AGL-Getriebeschmiermittel und
-Getriebeflüssigkeit
0,95 L
2878068
3,8 L
2878069
Pumpe für Gallonen-Kanister
– 2870465
Getriebeflüssigkeit für
bedarfsgesteuerten Antrieb
0,95 L
2877922
Winkeltrieb-Schmiermittel
0,95 L
2889280
Frostschutzmittel/Kühlflüssigkeit
0,95 L
2880514
3,8 L
2880513
Fettpresse, Premium All Season
– 2871312
Ganzjahresschmierfett All Season
4er-Packung Kartusche mit 85,05 g
2871322
Kartusche mit 396,9 g
2871423
Kardangelenkschmierfett
Kartusche mit 85,05 g
2871515
Kartusche mit 396,9 g
2871551
Carbon Clean 355 mL 2881413
Kraftstoff-Stabilisierungsmittel
355 mL 2881416
DOT 4-Bremsflüssigkeit
355 mL 2872189
BatteryMINDer
®
2012 AGM – 2 A
Ladegerät
– 2830438
221
POLARIS-PRODUKTE

222

BEHEBEN VON STÖRUNGEN
DIAGNOSEANZEIGE DEFINITIONEN DER
DIAGNOSECODES
Lastkreis unterbrochen: Ein Leiter, der zu dem in der Tabelle angegebenen Bauteil
(Einspritzventil, Kraftstoffpumpe usw.) führt, ist gerissen oder das Bauteil selbst ist
ausgefallen.
Masseschluss: Der Leiter zwischen dem elektronischen Steuergerät und dem in der
T
abelle angegebenen Bauteil ist an Masse kurzgeschlossen.
Lastkreis kurzgeschlossen: Die Leiter zu dem in der Tabelle angegebenen Bauteil sind
miteinander kurzgeschlossen oder in dem Bauteil befindet sich ein interner Kurzschluss.
Kurzschluss an Batterie: Der Leiter zwischen dem in der Tabelle angegebenen Bauteil und
dem elektronischen Steuergerät ist an einem mit Batteriespannung verbundenen Leiter
kurzgeschlossen.
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Fahrpedal Stellung 2
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
29 4
Fahrpedal Stellung 2
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
29 3
Motordrosselklappe 1, Stellung 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
51 3
Motordrosselklappe 1, Stellung 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
51 4
Fahrzeuggeschwindigkeit auf
Radbasis
Empfangene Netzwerkdaten
fehlerhaft
84 19
Fahrzeuggeschwindigkeit auf
Radbasis
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
84 2
Fahrzeuggeschwindigkeit auf
Radbasis
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
84 2
Fahrpedal Stellung 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
91 3
Fahrpedal Stellung 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
91 4
Kraftstoffstand 1
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
96 2
223
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Kraftstoffstand 1
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
96 18
Kraftstoffstand 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
96 3
Kraftstoffstand 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
96 4
Kraftstoffstand 1
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
Mittlere Stufe
96 16
Motoransaugkrümmer 1 Druck
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
102 4
Motoransaugkrümmer 1 Druck
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
102 3
Motoransaugkrümmer 1
Temperatur
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
105 4
Motoransaugkrümmer 1
Temperatur
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
105 0
Motoransaugkrümmer 1
Temperatur
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
105 3
Luftdrucksensor
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
108 3
Luftdrucksensor
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
108 4
Temperatur des Motorkühlmittels
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
Mittlere Stufe
110 16
Temperatur des Motorkühlmittels
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
110 3
Temperatur des Motorkühlmittels
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
110 15
224
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Temperatur des Motorkühlmittels
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
110 4
Temperatur des Motorkühlmittels
Abnormale Änderungsrate
110 10
Temperatur des Motorkühlmittels
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
110 0
Temperatur des Motorkühlmittels
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
110 17
Temperatur des Motorkühlmittels
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
110 2
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
168 3
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
168 4
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
168 1
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
168 18
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
168 1
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
168 2
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
168 3
Batteriepotential/Stromaufnahme 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
168 4
Motordrehzahl
Empfangene Netzwerkdaten
fehlerhaft
190 19
Motordrehzahl Zustand besteht 190 31
Getriebe, aktueller Gang
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
523 4
225
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Getriebe, aktueller Gang Abnormale Aktualisierungsrate
523 9
Getriebe, aktueller Gang
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
523 2
Geschwindigkeitsregler-Zustände
Prüfsummenfehler 527 23
Geschwindigkeitsregler-Zustände
Zählerfehler 527 22
Geschwindigkeitsregler-Zustände
Zustand besteht 527 31
Bremsschalter
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
597 2
Motorsteuergerät (ECU)-Speicher
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
628 12
Motorsteuergerät (ECU)-Speicher Außerhalb der Kalibrierung
628 13
Kalibrierung Außerhalb der Kalibrierung
630 13
Kurbelwellenpositionsgeber
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
636 8
Kurbelwellenpositionsgeber
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
636 2
Nockenwellenpositionssensor
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
637 8
Einspritzventil 1 (vorne) (MAG)
(Einspritzventil SDI-Port)
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
651 3
Einspritzventil 1 (vorne) (MAG)
(Einspritzventil SDI-Port)
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
651 5
Einspritzventil 1 (vorne) (MAG)
(Einspritzventil SDI-Port)
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
651 4
Treiberschaltkreis der
Anlassermagnetspule
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
677 3
Treiberschaltkreis der
Anlassermagnetspule
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
677 4
Treiberschaltkreis der
Anlassermagnetspule
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
677 5
Hinterachsdifferenzialausgang
(Turf)
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
746 5
226
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Hinterachsdifferenzialausgang
(Turf)
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
746 3
Hinterachsdifferenzialausgang
(Turf)
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
746 4
Lüfterrelais-Treiberschaltkreis
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
1071 5
Lüfterrelais-Treiberschaltkreis
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1071 4
Lüfterrelais-Treiberschaltkreis
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1071 3
Status der Störungskontrollleuchte
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1213 3
Status der Störungskontrollleuchte
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
1213 5
Status der Störungskontrollleuchte
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1213 4
Zündspulenprimärtreiber 1 (Vorne)
(MAG)
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1268 3
Zündspulenprimärtreiber 1 (Vorne)
(MAG)
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
1268 2
Kraftstoffpumpen-Treiberschalt-
kreis
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1347 3
Kraftstoffpumpen-Treiberschalt-
kreis
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
1347 5
Kraftstoffpumpen-Treiberschalt-
kreis
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1347 4
Lüfter 2 Antriebszustand
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1557 4
Lüfter 2 Antriebszustand
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1557 3
227
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Lüfter 2 Antriebszustand
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
1557 5
Ausgewählte maximale
Fahrzeuggeschwindigkeit
Zustand besteht 2596 31
Ausgewählte maximale
Fahrzeuggeschwindigkeit
Empfangene Netzwerkdaten
fehlerhaft
2596 19
Sauerstoffsensorbank 1, Sensor 1
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
3056 12
Sauerstoffsensorbank 1, Sensor 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3056 3
Sauerstoffsensorbank 1, Sensor 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3056 4
Sauerstoffsensorbank 1, Sensor 1
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
3056 2
Sauerstoffsensorbank 1, Sensor 1
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
3056 5
Motorsteuergerät-Leistungsaus-
gang Versorgungsspannung 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3597 4
Motorsteuergerät-Leistungsaus-
gang Versorgungsspannung 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3597 3
Motorsteuergerät-Leistungsaus-
gang Versorgungsspannung 2
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3598 3
Motorsteuergerät-Leistungsaus-
gang Versorgungsspannung 2
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3598 4
Motorsteuergerät-Leistungsaus-
gang Versorgungsspannung 3
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3599 3
Motorsteuergerät-Leistungsaus-
gang Versorgungsspannung 3
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3599 4
Zylinder, Fehlzündung
Mechanisches System reagiert
nicht oder außerhalb der
Einstellungswerte
65590 7
228
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Zylinder 1, Fehlzündung
Mechanisches System reagiert
nicht oder außerhalb der
Einstellungswerte
65591 7
ETC-Fahrregler-Positionssenso-
rausgänge 1 und 2 Korrelation
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
65613 2
Winde in befohlenem Zustand
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
516246 1
Winde in befohlenem Zustand
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516246 4
Winde in befohlenem Zustand
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516246 3
Winde außerhalb des befohlenen
Zustands
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516247 4
Winde außerhalb des befohlenen
Zustands
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
516247 1
Winde außerhalb des befohlenen
Zustands
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516247 3
Auto-Stopp-Signal der Winde
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516248 3
Auto-Stopp-Signal der Winde
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516248 4
Pflügen in hohem Bereich
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
Mittlere Stufe
516249 16
Drosselpositionsgeber 2
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520198 4
Drosselpositionsgeber 2
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520198 3
Behälterspülventil
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520202 5
Behälterspülventil
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520202 3
229
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Behälterspülventil
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520202 4
Vorderrad-Rücklauf (aktives
Bergabfahrsystem)
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520203 4
Vorderrad-Rücklauf (aktives
Bergabfahrsystem)
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520203 5
Vorderrad-Rücklauf (aktives
Bergabfahrsystem)
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520203 3
Kraftstoffkorrektur vorne
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520204 15
Kraftstoffkorrektur vorne
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520204 17
Kraftstoffkorrektur hinten
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520205 15
Kraftstoffkorrektur hinten
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520205 17
Rückfahrwarner
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520206 4
Rückfahrwarner
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520206 3
Rückfahrwarner
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
520206 2
Rückfahrwarner
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520206 5
Allradantrieb-Stromkreis
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520207 5
Allradantrieb-Stromkreis
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520207 3
Allradantrieb-Stromkreis
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520207 4
230
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Fahrgestellrelais
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520208 4
Fahrgestellrelais
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520208 5
Fahrgestellrelais
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520208 3
Lambdasonden-Heizungsbank 1,
Sensor 1
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520209 4
Lambdasonden-Heizungsbank 1,
Sensor 1
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520209 5
Lambdasonden-Heizungsbank 1,
Sensor 1
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520209 3
Lambdasonden-Heizungsbank 1,
Sensor 1
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
520209 2
Servolenkung: Überstromfehler
Strom über Normalwert oder
Stromkreis kurzgeschlossen
520222 6
Servolenkung Drehmomentgeber
teilweise ausgefallen
Zustand besteht 520223 31
Servolenkung Drehmomentgeber
vollständig ausgefallen
Zustand besteht 520224 31
EPAS-Inverter: Temperatur
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
höchste Stufe
520225 0
EPAS-Inverter: Temperatur
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
Mittlere Stufe
520225 16
Fehler Positionskodierer
Außerhalb der Kalibrierung
520228 13
Fehler Positionskodierer
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520228 12
Fehler Positionskodierer Zustand besteht 520228 31
Softwarefehler
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520229 12
Softwarefehler Zustand besteht 520229 31
IC-CAN-Kommunikation mit EPAS Zustand besteht 520230 31
231
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
IC-CAN-Kommunikation mit EPAS Zustand besteht 520230 31
EPAS-Stromsparzustand
Zustand besteht 520231 31
Wechselwirkung
Fahrreglerposition/Bremsenpositi
-
on
Zustand besteht 520275 31
Drosselpositionsgeber (1 oder 2
unbestimmbar)
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
520276 2
Drosselpositionsgeber (1 oder 2
unbestimmbar)
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520276 12
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Leistungsstufe
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
520277 8
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Leistungsstufe
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520277 4
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Leistungsstufe
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520277 3
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Leistungsstufe
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
520277 2
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Anpassung abgebrochen
Zustand besteht 520279 31
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Notbetrieb-Positionsprüfung
fehlgeschlagen
Zustand besteht 520280 31
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Ausfall Anpassung mechanischer
Anschlag
Zustand besteht 520281 31
Steuerung Drosselklappengehäuse
– wiederholte Anpassung
fehlgeschlagen
Zustand besteht 520282 31
Steuerung Drosselklappengehäuse
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520283 3
Steuerung Drosselklappengehäuse
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520283 4
Steuerung Drosselklappengehäuse
– Fehler Positionsabweichung
Zustand besteht 520284 31
Bremsschalter (1 oder 2
unbestimmbar)
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
520285 2
232
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
ECU-Überwachungsfehler
Zustand besteht 520286 31
ECU-Überwachungsfehler (Ebene
3)
Zustand besteht 520287 31
ECU-Überwachung der
Einspritzung getrennt (Ebene 1)
Zustand besteht 520288 31
ECU-Überwachung der
Einspritzung getrennt (Ebene 2)
Zustand besteht 520289 31
Steuerung Drosselklappengehäuse
– angefragter
Drosselklappenwinkel nicht
plausibel
Zustand besteht 520305 31
ECU ADC-Fehler – keine Last Zustand besteht 520306 31
ECU ADC-Fehler – Spannung
Zustand besteht 520307 31
Fahrregler-Sensor Sync-Fehler –
Sensor-Differenz übersteigt
Grenzwert
Zustand besteht 520308 31
ECU-Fehler – ICO Zustand besteht 520309 31
ECU-Fehler –
Hardwareunterbrechung
Zustand besteht 520311 31
Fahrerschalterstatus (OSS1) Abnormale Aktualisierungsrate
520329 9
ECU-Überwachung
(Pedalkennlinie, Diskrepanz)
Zustand besteht 520336 31
Leck im Ansaugluftsystem
Zustand besteht 520338 31
Adaptive Kraftstoffkorrektur Bank 1
Daten gültig, aber unterhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520344 17
Adaptive Kraftstoffkorrektur Bank 1
Daten gültig, aber oberhalb des
normalen Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520344 15
Signale der vorgeschalteten
Lambdasonde vertauscht
Zustand besteht 520346 31
EPS-Brückenfehler
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520448 12
Kurzzeitig Druck Antriebsstrang
links
Zustand besteht 520467 31
Kurzzeitig Druck Antriebsstrang
rechts
Zustand besteht 520468 31
233
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Treiberschaltkreis
Ladeluftkühler-Pumpe
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520496 4
Treiberschaltkreis
Ladeluftkühler-Pumpe
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520496 3
Treiberschaltkreis
Ladeluftkühler-Pumpe
Strom unterhalb Normalwert oder
offener Stromkreis
520496 5
Setzen der Sollgeschwindigkeit für
Fahrbereich Farm
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520633 12
Zündschalter
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
521083 2
Fahrbereich angefordert
Spannung unter Normalwert oder
mit niedriger Spannungsquelle
kurzgeschlossen
524067 4
Fahrbereich angefordert
Spannung über Normalwert oder
mit höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
524067 3
Fahrbereich angefordert
Daten unregelmäßig, aussetzend
oder falsch
524067 2
Fuß auf Schalter des
Geschwindigkeitsreglers
Zustand besteht 524072 31
Prüfsumme des FOCC Zustand besteht 524081 31
Meldungszähler des FOCC
Zustand besteht 524082 31
Rückwärtsgang-Override-Knopf
Zustand besteht 524145 31
234
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

ANTRIEBSRIEMENVERSCHLEISS/RIEMEN
VERSENGT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Hochfahren auf die Ladefläche
eines Kleinlasters oder eines
hohen Anhängers im hohen
Gang
Zum Verladen niedrigen Gang benutzen.
Anfahren an einer steilen Steigung Niedrigen Gang benutzen.
Fahren mit zu niedriger
Motordrehzahl oder
Fahrgeschwindigkeit –
4,8–11,3 km/h
Mit höherer Motordrehzahl fahren oder häufiger niedrigen Gang benutzen.
Unzureichendes Warmlaufen bei
kalter Witterung
Motor mindestens 5 Minuten lang warmlaufen lassen. Getriebe in den
Leerlauf schalten, mit dem Gaspedal 5–7 kurze Impulse von etwa 1/8 des
Gaspedalwegs geben. Dadurch wird der Riemen flexibler und neigt
weniger zum Heißlaufen.
Zu langsames/zu frühes
Einkuppeln
Gaspedal rasch und effektiv betätigen.
Ziehen eines Anhängers/Schieben
einer Last bei niedriger
Motordrehzahl oder
Fahrgeschwindigkeit
Nur niedrigen Gang benutzen.
Einsatz von Arbeitsgeräten/Pflügen Nur niedrigen Gang benutzen.
Fahrzeug in Schlamm oder Schnee
stecken geblieben
Niedrigen Gang einlegen und mit schnellen, aggressiven
Gaspedalimpulsen einkuppeln.
WARNUNG: Übertriebenes Gas geben kann zum Kontrollverlust und
zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Überfahren großer Hindernisse aus
dem Stand
Niedrigen Gang einlegen und mit schnellen, kurzen, aggressiven
Gaspedalimpulsen einkuppeln.
WARNUNG: Übertriebenes Gas geben kann zum Kontrollverlust und
zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Riemen schlüpft, nachdem Wasser
oder Schnee in das PVT-Getriebe
eingedrungen ist
PVT trocknen lassen. Kein Wasser in den PVsT-Ansaugtrakt eindringen
lassen. Weitere Einzelheiten können dem Abschnitt „Ansaugtrakt-Vorfilter“
entnommen werden. Wenn wiederholt Flüssigkeit austritt,
Kupplungsdichtungen auf Beschädigung prüfen.
Kupplungsstörung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Schwache Motorleistung
Auf verstopften Luftfilter, verstopften Kraftstofffilter, Wasser im Kraftstoff
oder Verunreinigungen im Kraftstofftank oder in den Kraftstoffleitungen
prüfen. Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
235
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Rutschen des nicht
warmgelaufenen Riemens
Riemen immer warmlaufen lassen. Hierzu ca. 1,6 km mit weniger als
48 km/h zurücklegen (bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt 8 km
fahren).
Falscher Riemen oder Riemen fehlt
Empfohlenen Riemen einbauen.
Riemen nicht richtig eingefahren Neuen Riemen und/oder neue Kupplung immer einfahren.
MOTOR DREHT NICHT DURCH
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Batteriespannung zu schwach Batterie aufladen.
Batterieanschlüsse sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Magnetschalteranschlüsse sitzen
locker
Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wackelkontakte an der
elektronischen Steuerung
Steckverbinder prüfen, reinigen, wieder anschließen.
MOTOR DREHT DURCH, ABER SPRINGT NICHT AN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstofftank leer Tanken
Wasser im Kraftstoff Kraftstoffanlage entleeren und frisches Benzin tanken
Kraftstoff alt oder nicht
empfohlener Typ
Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerze prüfen, wenn nötig austauschen
Kein Zündfunke Zündkerze prüfen, wenn nötig austauschen
Wasser oder Kraftstoff im
Kurbelgehäuse
Einen POLARIS-Händler oder einen anderen qualifizierten Spezialisten
aufsuchen
Batteriespannung zu schwach Batterie auf 12,8 V Gleichstrom aufladen
Mechanische Störung Einen POLARIS-Händler oder einen anderen qualifizierten Spezialisten
aufsuchen
MOTORFEHLZÜNDUNGEN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Zu schwache Zündfunken Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
236
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstoff alt oder nicht
empfohlener Typ
Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Zündkabel falsch angeschlossen Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wasser im Kraftstoff Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
MOTOR KLINGELT ODER KLOPFT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Schlechte Kraftstoffqualität oder zu
niedrige Oktanzahl
Durch Kraftstoff des empfohlenen Typs ersetzen.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
MOTOR LÄUFT UNRUHIG, BLEIBT STEHEN ODER
HAT FEHLZÜNDUNGEN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Zündkabel abgenutzt oder defekt Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wasser im Kraftstoff Durch frischen Kraftstoff ersetzen.
Batteriespannung zu schwach Batterie auf 12,8 V Gleichstrom aufladen.
Falscher Kraftstoff Durch Kraftstoff des empfohlenen Typs ersetzen.
Luftfilter verstopft Prüfen; reinigen oder austauschen.
Ansaugtrakt-Vorfilter verstopft Prüfen und reinigen (mit Seifenwasser) oder austauschen.
Sonstige mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
237
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

MOTOR BLEIBT STEHEN ODER VERLIERT KRAFT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstofftank leer Tanken.
Kraftstofftankentlüftungsleitung
geknickt oder verstopft
Prüfen und austauschen.
Wasser im Kraftstoff Durch frischen Kraftstoff ersetzen.
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Zündkabel abgenutzt oder defekt Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Batteriespannung zu schwach Batterie aufladen.
Falscher Kraftstoff Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Luftfilter verstopft Prüfen; reinigen oder austauschen.
Ansaugtrakt-Vorfilter verstopft Prüfen und reinigen (mit Seifenwasser) oder austauschen.
Sonstige mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Motor überhitzt Kühlergrill und Kühler reinigen, Motoräußeres waschen und
Kühlmittelstand prüfen. Ihr Händler kann behilflich sein.
238
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

GARANTIE
BESCHRÄNKTE GARANTIE
Polaris Industries Inc., 2100 Highway 55, Medina, MN 55340 USA (POLARIS) gewährt auf
alle Bauteile dieses POLARIS-Fahrzeugs eine SECHSMONATIGE BESCHRÄNKTE
GARANTIE auf Material- und Verarbeitungsfehler. Die Gesetze und Vorschriften Ihrer
Rechtsprechung können zusätzlichen Schutz bieten. POLARIS garantiert ferner, dass der
Funkenfänger dieses Produkts die Effizienzanforderungen der Norm 5100-1D der
US-Forstbehörde (USFS) für mindestens 1000 Betriebsstunden erfüllt, sofern das
Fahrzeug unter normalen Bedingungen betrieben und der Funkenfänger den
Empfehlungen von POLARIS entsprechend gewartet und montiert wird.
Diese Garantie deckt die Ersatzteil- und Arbeitskosten für Reparatur oder Ersatz
fehlerhafter Teile und beginnt am Datum des Kaufs durch den ursprünglichen
Einzelhandelskäufer. Die Dauer dieser Garantie kann sich je nach den in verschiedenen
Ländern geltenden Gesetzen und Vorschriften unterscheiden.
ANMELDUNG
Beim Verkauf muss die Garantieanmeldung vom Händler ausgefüllt und innerhalb von
zehn Tagen an POLARIS eingesandt werden. Nach dem Erhalt dieser Anmeldung erfasst
POLARIS die Anmeldung zur Aktivierung der Garantie. Der Käufer erhält keine gesonderte
Bestätigung seiner Garantieanmeldung, da die Kopie der Garantieanmeldung als Beleg für
den Anspruch auf Garantieleistungen gilt. Sollte der Eigentümer nicht das Original
unterschrieben und lediglich das Kundenexemplar ausgehändigt bekommen haben, sollte
er unverzüglich mit einem Händler Verbindung aufnehmen. Im Interesse eines
störungsfreien Betriebs ist es unerlässlich, dass das Fahrzeug durch den Händler
vorbereitet und betriebsbereit gemacht wird.
FUNKENFÄNGER-GARANTIE
Der Hersteller garantiert, dass dieses Produkt bei normaler Nutzung, Wartung und
Montage gemäß den Herstellerempfehlungen mindestens 1000 Betriebsstunden lang eine
akzeptable funkenhemmende Wirkung behält.
239
GARANTIE

GELTUNGSBEREICH DER GARANTIE UND
AUSSCHLÜSSE
BESCHRÄNKUNGEN DER GARANTIEN UND
RECHTSBEHELFE
Nicht unter die beschränkte POLARIS-Garantie fallen Störungen, die nicht durch Material-
oder Verarbeitungsmängel bedingt sind. DIESE GARANTIE DECKT KEINE ANSPRÜCHE
AUF DER BASIS EINES FEHLERHAFTEN DESIGNS. Weiterhin deckt diese Garantie
keine Fälle höherer Gewalt, keine Unfallschäden, keine Abnutzung infolge normalen
Gebrauchs und keine Fälle einer missbräuchlichen Verwendung oder unsachgemäßen
Handhabung. Des Weiteren deckt diese Garantie keine Beschädigungen an Fahrzeugen,
Komponenten oder Teilen, die darauf zurückzuführen sind, dass diese technisch verändert
oder modifiziert, vernachlässigt, unzureichend gewartet oder zu Zwecken verwendet
wurden, für die sie nicht konstruiert wurden, wie Rennen und Wettkämpfe.
Diese Garantie schließt ferner Schäden oder Ausfälle aus, die auf Folgendes
zurückzuführen sind: nicht sachgemäße Schmierung, falsche Motoreinstellung,
Verwendung ungeeigneten Kraftstoffs, Schönheitsmängel infolge externer
Einflussfaktoren, Wärme, Kälte oder Verunreinigungen, Fahrerfehler oder missbräuchliche
Verwendung, unsachgemäße Ausrichtung, Spannung, Einstellung oder
Höhenkompensation von Komponenten, Verunreinigung durch Schnee, Wasser, Schmutz
oder sonstige Fremdkörper, unsachgemäße Wartung, umgebaute Komponenten,
Verwendung von Nachrüst- oder unbefugten Komponenten, Zubehörteilen oder
Anbauprodukten, Verwendung nicht zugelassener Software oder Kalibrierungsgeräte,
nicht genehmigte Reparaturen oder Reparaturen nach Ablauf der Garantiezeit oder
Reparaturen durch nicht autorisierte Werkstätten.
Die Garantie schließt Schäden oder Ausfälle aus, die von missbräuchlicher Verwendung,
Unfällen, Brand oder anderen Ursachen herbeigeführt werden, bei denen es sich nicht um
Material- oder Ausführungsfehler handelt; sie gilt nicht für Verbrauchsteile, allgemeine
Verschleißteile oder Bauteile, die reibenden Flächen, Spannungen, Umwelteinflüssen
und/oder Verschmutzungseinflüssen ausgesetzt sind, für die sie nicht konzipiert bzw.
bestimmt sind, einschließlich folgender Bestandteile:
• Räder und Reifen
• Teile der Federung
• Bremsanlagenkomponenten
• Sitzbestandteil
• Kupplungen und ihre Bestandteile
• Lenkungsbauteile
• Batterien
• Glühlampen/versiegelte
Scheinwerfer
• Filter
• Schmiermittel
• Buchsen
• Behandelte und unbehandelte Oberflächen
• Vergaser-/Drosselklappengehäuse-
komponenten
• Motorkomponenten
• Antriebsriemen
• Hydraulikkomponenten und Flüssigkeiten
• Überlastschalter/Sicherungen
• Elektronische Komponenten
• Zündkerzen
• Dichtmittel
• Kühlmittel
• Lager
240
GARANTIE

SCHMIERMITTEL UND FLÜSSIGKEITEN
1. Das Mischen von Motorölen verschiedener Marken oder die Verwendung einer
anderen als der empfohlenen Ölsorte kann zu Motorschäden führen. Wir empfehlen die
Verwendung von POLARIS-Motoröl.
2. Schäden oder Ausfälle aufgrund nicht empfohlener Schmiermittel oder Flüssigkeiten
sind unter Umständen von dieser Garantie ausgeschlossen.
Diese Garantie bietet keine Deckung für persönliche Verluste oder Aufwendungen,
einschließlich Kilometergeld, Transportkosten, Hotels, Mahlzeiten, Versand- oder
Bearbeitungsgebühren, Produktabholung oder -zustellung, Ersatzmietfahrzeugen,
Nutzungsausfall, entgangener Gewinne oder Verlusten an Urlaubs- oder Freizeittagen.
AUSSCHLIESSLICHER RECHTSBEHELF FÜR DIE VERLETZUNG DIESER GARANTIE
IST IM ERMESSEN VON POLARIS DIE REPARATUR ODER DER ERSATZ
MÄNGELBEHAFTETER MATERIALIEN, KOMPONENTEN ODER PRODUKTE. DIE IN
DIESER GARANTIEERKLÄRUNG ZUGEBILLIGTEN RECHTSBEHELFE SIND DIE
ALLEINIGEN RECHTSBEHELFE IM FALLE EINER GARANTIEVERLETZUNG. POLARIS
HAFTET NICHT GEGENÜBER PERSONEN FÜR BEILÄUFIG ENTSTANDENE ODER
FOLGESCHÄDEN JEDWEDER ART, SEI ES, DASS SIE DURCH EINE
AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GARANTIE BEGRÜNDET SIND,
ODER SEI ES, DASS SIE DURCH EINEN SONSTIGEN VERTRAG, DURCH
FAHRLÄSSIGKEIT ODER DURCH SONSTIGE UNERLAUBTE HANDLUNG ODER
ANDERWEITIGE UMSTÄNDE BEDINGT SIND. DIESER AUSSCHLUSS VON
BEILÄUFIG ENTSTANDENEN ODER FOLGESCHÄDEN GILT UNABHÄNGIG VON UND
UNGEACHTET EINER ETWAIGEN ENTSCHEIDUNG, DASS DER AUSSCHLIESSLICHE
RECHTSBEHELF SEINEN EIGENTLICHEN ZWECK VERFEHLT HABE.
ALLE STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG
SIND VON DIESER BESCHRÄNKTEN GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. ALLE
SONSTIGEN STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN (EINSCHLIESSLICH
STILLSCHWEIGENDER GARANTIEN DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG) SIND
AUF DIE DAUER DER OBEN GENANNTEN SECHSMONATIGEN GARANTIEFRIST
BESCHRÄNKT. POLARIS LEHNT JEGLICHE AUSDRÜCKLICHEN GARANTIEN AB, DIE
IN DIESER GARANTIEERKLÄRUNG NICHT ENTHALTEN SIND. IN MANCHEN
STAATEN IST DER AUSSCHLUSS ODER DIE BESCHRÄNKUNG BEILÄUFIG
ENTSTANDENER SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN ODER DIE LIMITIERUNG VON
STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN UNZULÄSSIG. IN DIESEM FALL GELTEN DIE
OBIGEN BESCHRÄNKUNGEN FÜR DEN KÄUFER NICHT, INSOWEIT SIE IM
KONFLIKT MIT DEM MASSGEBLICHEN RECHT DES JEWEILIGEN STAATES STEHEN.
241
GARANTIE

GELTENDMACHUNG VON GARANTIEANSPRÜCHEN
Sie sind dafür verantwortlich, Ihr Fahrzeug bei einem POLARIS-Vertragshändler
vorzustellen, sobald ein Problem auftritt. Die Garantie-Reparaturen sollten in einem
angemessenen Zeitraum, nicht länger als 30 Tage, abgeschlossen werden. Jegliche
Beschädigung des Produkts durch Sie oder einen nicht autorisierten Dritten kann jedoch
zum Erlöschen dieser Garantie führen. Reparaturen im Rahmen der Garantie oder von
Technischen Mitteilungen müssen von einem POLARIS-Vertragshändler oder einem
anderen, von POLARIS autorisierten, qualifizierten Spezialisten ausgeführt werden.
Außerhalb des Landes, in dem das Produkt gekauft wurde:
Wenn Sie gegenwärtig außerhalb des Landes unterwegs sind, in dem Sie Ihr Produkt
gekauft haben, sollten Sie Ihr Produkt zu einem POLARIS-Vertragshändler bringen. Bitte
legen Sie dem Händler einen Identitätsnachweis mit Foto als Beleg Ihres Wohnsitzes in
dem Land vor, in dem der Vertragshändler, der Ihnen das Fahrzeug verkauft hat, ansässig
ist. Nach Vorlage des Wohnsitz-Nachweises ist der Vertragshändler berechtigt, die
Garantiereparatur durchzuführen.
Nach einem Umzug:
Bevor Sie in ein anderes Land umziehen, nehmen Sie bitte mit POLARIS Owner
Connections sowie dem Zollamt des Ziellandes Kontakt auf. Die Importvorschriften sind
von Land zu Land sehr verschieden. Um die Garantieansprüche nicht zu verlieren, ist es
unter Umständen nötig, POLARIS einen Nachweis des Umzugs vorzulegen.
Möglicherweise müssen bei POLARIS zusätzliche Unterlagen angefordert werden, die es
dem Eigentümer ermöglichen, das Produkt in dem neuen Land anzumelden. Wir
empfehlen Ihnen, Ihr Produkt umgehend nach Ihrem Umzug in ein anderes Land bei einem
autorisierten POLARIS-Händler vor Ort zu registrieren.
Von privaten Verkäufern gekaufte Fahrzeuge:
Für ein POLARIS-Produkt, das von einer Privatperson gekauft wurde und das außerhalb
des Landes, in dem es ursprünglich gekauft worden war, aufbewahrt und genutzt wird,
besteht keine Garantiedeckung. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Produkt umgehend bei Ihrem
örtlichen autorisierten POLARIS-Händler zu registrieren, um Sicherheitsinformationen und
Hinweise zu Ihrem Produkt zu erhalten.
242
GARANTIE

EXPORTIERTE PRODUKTE
SOWEIT KEINE ANDERS LAUTENDEN GESETZESVORSCHRIFTEN EXISTIEREN,
BESTEHT KEIN ANSPRUCH AUF GARANTIELEISTUNGEN UND TECHNISCHE
MITTEILUNGEN FÜR DIESES PRODUKT, WENN DAS FAHRZEUG AUSSERHALB DES
LANDES VERKAUFT WIRD, IN DEM SICH DIE VERTRAGSNIEDERLASSUNG DES
HÄNDLERS BEFINDET. Diese Vorschrift gilt nicht für Produkte, für die POLARIS eine
Exportgenehmigung erteilt hat. Händlern ist die Erteilung von Exportgenehmigungen
untersagt. Um festzustellen, ob für dieses Produkt Anspruch auf Garantieleistungen oder
Reparaturen besteht, sollte ein Vertragshändler kontaktiert werden. Diese Regel gilt nicht
für Produkte, die für Behördenvertreter oder Angehörige des Militärs im Auslandseinsatz
außerhalb des Landes der Vertragsniederlassung ihres Händlers registriert sind. Diese
Regel gilt nicht für Sicherheitsmitteilungen.
HINWEIS
Wenn das Produkt außerhalb des Landes, in dem es ursprünglich gekauft wurde,
angemeldet ist und die oben beschriebenen Schritte nicht ausgeführt wurden, sind für das
Produkt keinerlei Garantieleistungen oder Technische Mitteilungen mehr erhältlich.
Sicherheitsmitteilungen sind jedoch weiterhin verfügbar. Produkte, die für
Behördenvertreter oder Angehörige des Militärs im Auslandseinsatz außerhalb des Landes
des ursprünglichen Kaufes registriert sind, haben weiterhin Anspruch auf die beschränkte
Garantie.
Garantiefälle bitte mit einem Händler besprechen. Händler-Kontakte finden Sie bei Bedarf
über diese Website:
www.polaris.com/en-us/contact
Sollte ein Händler zusätzliche Unterstützung benötigen, wendet er sich an den
zuständigen Ansprechpartner bei POLARIS.
Diese Garantie gewährt bestimmte zusätzliche Rechtsansprüche sowie möglicherweise
weitere Rechte je nach Land. Sofern eine der oben aufgeführten Bestimmungen durch
Staats-, Landes- oder lokales Gesetz außer Kraft gesetzt wird, gelten alle anderen
Garantiebestimmungen dennoch in vollem Umfang.
Fragen bitte an POLARIS Owner Connections richten:
Vereinigte Staaten und Kanada: 1-800-POLARIS (1-800-765-2747)
243
GARANTIE

244

246

A
Ab- und Anbau einer
Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Abschleppen des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . 114
Abstellen des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Abwürgen des Motors an Steigungen. . . . 23
Allradantriebssystem
AWD-Kurzzeitschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Allradantriebssystem (Kurzzeitschalter)
Betriebsart 2x4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Betriebsart ADC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Betriebsart AWD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Rasenbetrieb (Turf) (sofern
vorhanden) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Altersbeschränkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Anhängevorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Anheben des Fahrzeugs für
Wartungsmaßnahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
134
Anlassen des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Antriebsriemen
Ausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Inspektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Antriebsriemenverschleiß/Riemen
versengt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Anweisungen für neue Fahrer . . . . . . . . . . . . . 96
Aufladen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
Augenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Ausbau der Seitenverkleidung/des
Fußraums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Außenreinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Austauschen der
Schluss-/Bremsleuchten. . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Austauschen der unteren
Scheinwerferglühlampe. . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Auswechseln von Sicherungen. . . . . . . . . . 177
Automatikgetriebe-Gangschalthebel . . . . . 55
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Orientierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Batterieausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Batterieladeanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Batteriewartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Beherrschen des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . 21
Beifahrersitz (X2-Modelle) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Bekleidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Beleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Auswechseln des
Arbeitsscheinwerfergehäuses. . . . . . . 180
Einstellen des
Arbeitsscheinwerfers . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Scheinwerfereinstellung. . . . . . . . . . . . . . . . 179
Bergabfahrthilfensystem (ADC) . . . . . . . . . . . 85
Beschränkte Garantie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Betrieb auf rutschigem Untergrund . . . . . . . 24
Betrieb bei kalter Witterung. . . . . . . . . . . . . . . 107
Betrieb eines beschädigten
Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Betrieb in unbekanntem Gelände . . . . . . . . . 24
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Bremsanlage
Einfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
154
Bremsflüssigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Bremshebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Festsitzende Bremse
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Gasmechanismus-Bremsen-Overri-
de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Hauptbremszylinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Bremsflüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
D
DEFA
SM
-Motorheizung (X2-Modelle)
(sofern vorhanden). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Definition von
„Extrembeanspruchung“ . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Diagnoseanzeige Definitionen der
Diagnosecodes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Durchfahren von Gewässern. . . . . . . . . . . . . . . 26
E
Ein- und Aussteigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Einbau der Seitenverkleidung/des
Fußraums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Einfahren des Motors und des
Antriebsstrangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Einlagerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
209
Einlagerung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Einlagerungsort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Einnebeln des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
247

Eintauchen des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . 184
Elektromagnetische Störungen. . . . . . . . . . 127
Elektronische Servolenkung (EPS)
Dreifachmodus-Einstellungen . . . . . . . . . . 68
Exportierte Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
F
Fahranweisungen
Bergab fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Bergauf fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Durchfahren von Gewässern. . . . . . . . . . 103
Fahren auf rutschigem Untergrund . . . . 98
Fahren im Rückwärtsgang. . . . . . . . . . . . . 105
Fahren quer zum Hang . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Parken an Steigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Fahrbereichsschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Fahren an steilen Hängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Fahren auf befestigten Flächen . . . . . . . . . . . 20
Fahren auf öffentlichen Straßen (nur
MD-Modelle) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
20
Fahren auf öffentlic
hen Straßen (nur
Traktor- oder
Zugmaschinenmodelle) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Fahren auf zugefrorenen Gewässern. . . . 27
Fahren bei Gewitter (Blitzschlag) . . . . . . . . . 27
Fahren mit überhöhter
Geschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Fahren quer zum Hang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Fahren über Hindernisse. . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Fahrzeug-Einfahrzeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Fahrzeug-Identifikationsnummern . . . . . . . . 12
Falsche Fahrtechnik im
Rückwärtsgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Falsche Kurventechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Falsche Technik beim Bergauffahren . . . . 22
Falsches Vorgehen bei Bergabfahrten . . 22
Federungseinstellungen
Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
Feststellbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe
(bedarfsgesteuerter Antrieb)
. . . . . . . . . . . . 148
Flüssigkeiten-T
eilenummern . . . . . . . . . . . . . 221
Flüssigkeitsstände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Forstwirtschaftliche Anwendung und
Schädlingsbekämpfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Funkenfänger-Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Fußbetätigte Hilfsbremse . . . . . . . . . . . . . 53, 154
G
Garantie
Anmeldung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Einschränkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
Funkenfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Geltendmachung von
Garantieansprüchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
Hinweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Schmiermittel und Flüssigkeiten . . . . . 241
Gashebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
48
Gasmechanismus
Gasmechanismus-Bremsen-Overri-
de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Gefährdung durch Abgase. . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Geräuschemissions-Begrenzungs-
system. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Getriebeflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
H
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Handschuhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Heiße Auspuffanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Helm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Hintere Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . 88
Hupenschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
K
Kohlendioxid- (CO₂-) Emissionen . . . . . . . 127
Kombiinstrument
Anzeigebereich 1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Anzeigebereich 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Diagnosecode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Einheitenauswahl – Entfernung . . . . . . . . 75
Einheitenauswahl – Temperatur. . . . . . . . 76
Farbe der Hintergrundbeleuchtung . . . . 78
Helligkeit der
Hintergrundbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Menü Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Erweitertes Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
PIN ändern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
PIN eingeben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
PIN-Eingabe zum Anlassen
erforderlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
PIN-V
erzögerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
248

Uhr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Wartungsstunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Körperbeherrschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Kraftstoff-Stabilisierungsmittel . . . . . . . . . . . 209
Kühlmittel im Ausgleichsbehälter . . . . . . . 152
Kühlmittel im Kühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Kurbelgehäuse-Emissionsbegren-
zungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
L
LED-Scheinwerfer
Ersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Lenkbaugruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Lenker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Schalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Luftfilter
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Luftfilter/Luftfiltergehäuse . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
M
Marken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Mitführen mehrerer Beifahrer auf
einem Zweisitzer-ATV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
MODE-/Rückwärtsgang-Override-
Knopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Motor bleibt stehen oder verliert
Kraft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
Motor dreht durch, aber springt nicht
an. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Motor dreht nicht durch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Motor klingelt oder klopft . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Motor läuft unruhig, bleibt stehen
oder hat Fehlzündungen. . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Motorabschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Motorfehlzündungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Motoröl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
N
Nasse, verrußte Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . 183
Nebenverbraucherbuchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
O
Ohrenschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Öl und Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Öl- und Ölfilterwechsel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Ölempfehlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Ölstandsprüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
ORV-Zertifikat für die Vorab-Inspektion. . . . 9
P
Parken des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Pflege des Windenseils. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
PIN-aktiviertes Sicherheitssystem (P.A.S.
S.) (sofern vorhanden)
Kombiinstrument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Pistenregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
POLARIS-Produkte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
221
Polieren des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Pritsche
Entleeren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
12
Sportsman 570 6x6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Sportsman X2 570. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Prüfen und abschmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Prüfungen vor Fahrtantritt
(Checkliste) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
PVT-Getriebe
Einfahren (Kupplungen/Riemen). . . . . . 94,
188
PVT-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
R
Radausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Radeinbau
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Radsturz und Radnachlauf . . . . . . . . . . . . . . . 175
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
170
Alterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Reifenprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Routinewartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Rutschen oder Ausbrechen . . . . . . . . . . . . . . . . 26
S
Schalter
AWD-Kurzzeitschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
249

Scheinwerfer- und Lichthupenschalter . . 47
Schlechte Sichtverhältnisse . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Schlüssel
Ersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Schmieranleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Schmiermittel/Wartungsprodukte . . . . . . . 221
Schutzausrüstung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Servolenkeinheit (Reinigung) . . . . . . . . . . . . 151
Sicheres Fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Sicherheit-Konformitätserklärung . . . . . . . . . 11
Sicherheit, Winden-Wartung . . . . . . . . . . . . . 125
Sicherheitsaufkleber und ihre
Anbringungsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Allgemeine Warnung – MD-Modelle. . . 36
Allgemeine Warnung – Traktor- und
Zugmaschinen-Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Bremsflüssigkeit-Einfüllöffnung –
6x6-Modelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Sportsman 570 6x6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Sportsman T
ouring 570. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Sportsman X2 570. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Warnhinweis 4x4 (AWD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel . . . . 39
Warnhinweis Deichsellast –
MD-Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Warnhinweis Gepäckträger –
Touring-Modelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Warnhinweis Gepäckträger – X2- und
6x6-Modelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Warnhinweis Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Warnhinweis Kraftstofftransport . . . . . . . . 39
Warnhinweis Kühlerdeckel –
MD-Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Warnhinweis Override
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
W
arnhinweis Pritsche –
6x6-Modelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Warnhinweis Pritsche – X2-Modelle. . . 41
Warnhinweis Reifendruck –
6x6-Modelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Warnhinweis Reifendruck – Touring- und
X2-Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Warnhinweis Schmierpunkt . . . . . . . . . . . . . 37
Warnhinweis
Wagenheberansatzpunkte . . . . . . . . . . . . . 36
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen . . . . . . 38
Warnhinweise Quetschverletzungen –
X2- und 6x6-Modelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Sicherheitsschulung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Sicherheitswarnsymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Sicherheitswarnungen .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Signalwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
Sitzausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Sitzeinbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Sitzvorbereitung (X2-Modelle) . . . . . . . . . . . . . 56
Solldrehmomente für Radmuttern . . . . . . 173
Sprünge und Kunststücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Spureinstellung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
Stabilisieren des Kraftstoffs . . . . . . . . . . . . . . 209
Stiefel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Stoßbelastung der Winde . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
T
Tankdeckel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Technische Daten
Sportsman 570 6x6. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
Sportsman Touring 570. . . . . . . . . . . . . . . . .
213
Sportsman X2 570 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
T
eilenummern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
Transportieren Sie ihr Fahrzeug auf
einem Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Transportieren von Ladungen. . . . . . . . . . . . . 110
Tread Lightly
SM
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
U
Überfahren von Hindernissen. . . . . . . . . . . . . . 25
Umgang mit Benzin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Unsachgemäße Beladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Unsachgemäße Reifenwartung . . . . . . . . . . . 25
V
Veränderungen am Fahrzeug. . . . . . . . . . . . . . 29
Versäumnis der Kontrolle vor
Fahrtantritt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Vertrautheit mit dem Gelände. . . . . . . . . . . . . . 92
Verwendung des Fahrzeugs durch
Unbefugte
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Vibra
tion des Fahrersitzes . . . . . . . . . . . . . . . . 219
Vibrations- und
Geräuschemissionen – Europa . . . . . . . . 128
Vorderes Staufach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
250

W
Warnblinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Warnhinweis Beladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Warnsymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Warnung für Anhängevorrichtung. . . . . . . . . 28
Wartung
Luftfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Wartung der Winde, Sicherheit bei
Wartungsarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Wartungsarme Batterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Wartungsarme Blei-Säure-Batterie . . . . . 203
Wartungsprotokoll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
Waschen des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Waschtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Wenden an Hängen (Wenden in drei
Zügen). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
102
Willkommensseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Winde
Winden-Sicherheitsanweisungen . . . . . 1
15
Windenbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Winden-Stoßbelastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Z
Zertifizierungsaufkleber der hinteren
Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Ziehen von Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Zündkerzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Zündkerzenprüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Zündschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Zusätzliche Schutzausrüstung
Ohrenschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
251


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