
WRB 2000 Bio, WRB 4000 Bio
WRB 4000 L Bio, WRB 4000 DF Bio
59681090 (03/23)

2 Deutsch
Inhalt
Allgemeine Hinweise
Lesen Sie vor der ersten Benutzung der Anlage diese Bedie-
nungsanleitung. Beachten Sie auch die im Anhang mitgelieferten
Originaldatenblätter und Bedienungsanleitungen der eingesetz-
ten Aggregate. Bewahren Sie diese Unterlagen für späteren Ge-
brauch oder für Nachbesitzer auf.
Zielgruppen der Anleitung:
● Betreiber
● Fachkräfte (Personen, die durch ihre berufliche Ausbildung
befähigt sind, Anlagen aufzustellen und in Betrieb zu nehmen)
● Eingewiesene Hilfskräfte
Definitionen:
● Frischwasser ist Leitungswasser.
● Abwasser ist von der Waschanlage abgegebenes, ver-
schmutztes Wasser.
● Recycling- / Brauchwasser ist von der Anlage aufbereitetes
Wasser zur erneuten Verwendung in der Fahrzeugwaschanla-
ge.
Einarbeitungsphase BioSaver
®
/ WRB Bio
Das System benötigt eine Einarbeitungsphase von 3-6 Wochen,
um seine volle Reinigungsleistung zu entfalten. Die Einarbei-
tungsphase beginnt mit dem Tag, an dem regelmäßig Abwasser
mit verwertbaren Inhaltsstoffen (Mineralöl und innerbetriebliches
Abwasser) eingeleitet wird. Während der Einarbeitungsphase
der mikrobiologische Systeme kann vorübergehend eine erhöhte
Schaumentwicklung in den Waschanlagen auftreten. Leiten Sie
während der Einarbeitungsphase keine stark belasteten Abwäs-
ser ein.
Hinweis
Beobachtungen haben gezeigt, dass während der Montage die
Ablaufrinnen in den Waschhallen und die Schlammfänge der Ab-
scheidersysteme zur Abfallentsorgung missbraucht werden. Um
Störungen beim Betrieb der Anlage, wie Verstopfungen bzw. Be-
schädigung der Pumpen zu vermeiden, reinigen Sie vor der ers-
ten Einleitung von Abwasser die Ablaufrinnen von Fremdstoffen.
Hinweis
Das Abwasser, welches bei einer Gebäudereinigung (Wände,
Böden, Behälter usw.) anfällt, darf nicht mit der Anlage gereinigt
werden. Die Anlage ist nicht für die Zufuhr oder Entsorgung ent-
sprechender Abwässer geeignet.
Die aquadetox international GmbH haftet nicht für Schäden oder
Störungen während des Betriebs, die sich auf unzureichende
Reinigung der kompletten Anlage zurückführen lassen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das BioSaver
®
/ WRB Bio ist ein biologisches Verfahren zur Ab-
wasserreinigung. Die Anlage dient der Reinigung und dem Recy-
cling des Abwassers von KFZ-Waschstraßen verschiedener
Ausführungen. Das Recyclingwasser darf nur für Waschpro-
gramme (z. B. Vor- / Hochdruck- / Bürstenwäsche) verwendet
werden.
Die Reinigung erfolgt durch:
● Die Absetzung der ungelösten Teilchen im Schlammfang
● Die Abtrennung des Überschussschlamms in der Nachklä-
rung
● Die Verstoffwechselung der gelösten Stoffe in der biologi-
schen Stufe
Umweltschutz
Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte Verpa-
ckungen umweltgerecht entsorgen.
Elektrische und elektronische Geräte enthalten wertvolle re-
cyclebare Materialien und oft Bestandteile wie Batterien, Ak-
kus oder Öl, die bei falschem Umgang oder falscher
Entsorgung eine potentielle Gefahr für die menschliche Gesund-
heit und die Umwelt darstellen können. Für den ordnungsgemä-
ßen Betrieb des Geräts sind diese Bestandteile jedoch
notwendig. Mit diesem Symbol gekennzeichnete Geräte dürfen
nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Bei Erneuerung des Filtermaterials muss das verbrauchte Filter-
material nach den örtlich geltenden Vorschriften entsorgt werden.
Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter:
www.kaercher.de/REACH
Zubehör und Ersatzteile
Nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile verwenden, sie
bieten die Gewähr für einen sicheren und störungsfreien Betrieb
des Geräts.
Informationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter
www.kaercher.com.
Garantie
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebsge-
sellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Stö-
rungen an Ihrem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist
kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursa-
che sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Kaufbe-
leg an Ihren Händler oder die nächste autorisierte
Kundendienststelle.
Sicherheitshinweise
Lesen Sie vor dem ersten Betrieb der Anlage die Original-
betriebsanleitung. Handeln Sie danach. Die Bedienungs-
anleitung müssen jedem Bediener zugänglich sein.
Personen, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung, In-
standhaltung und Bedienung zu tun haben, müssen über folgen-
de Kenntnisse verfügen:
● Folgende Vorschriften kennen und beachten.
– Nationale und örtliche Vorschriften für Abwasseranlagen
– Nationale und örtliche Unfallverhütungsvorschriften
– Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen CHV5
(Gefahrstoffverordnung GefStoffVO)
● Die Betriebsanleitung der Anlage kennen und beachten.
Machen Sie sich vor dem Installieren und dem ersten Betrieb mit
folgenden Vorschriften und Richtlinien vertraut:
● EN 1717: Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigung in
Trinkwasserinstallationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserver-
unreinigungen durch Rückfließen
● EN 60204-1: Elektrische Ausrüstung von Maschinen
● Vorschriften des örtlichen Energieversorgungsunternehmens
● Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen CHV5 (Ge-
fahrstoffverordnung GefStoffVO)
● Nationale Vorschriften des Gesetzgebers
Voraussetzungen für die Bedienung der Anlage:
● Der Bediener muss in der Handhabung unterwiesen sein.
● Der Bediener muss seine Fähigkeiten zum Bedienen der An-
lage nachgewiesen haben.
● Der Bediener muss ausdrücklich mit der Bedienung beauftragt
sein.
Nur eine regelmäßig gewartete Anlage ist sicher. Stellen Sie si-
cher, dass die Wartungsintervalle und -hinweise in der Betriebs-
Allgemeine Hinweise........................................................ 2
Bestimmungsgemäße Verwendung................................. 2
Umweltschutz................................................................... 2
Zubehör und Ersatzteile................................................... 2
Garantie ........................................................................... 2
Sicherheitshinweise ......................................................... 2
Anlagebeschreibung ........................................................ 4
Betrieb ............................................................................. 9
Pflege und Wartung ......................................................... 13
Hilfe bei Störungen .......................................................... 17
Technische Daten ............................................................ 19
EG-Konformitätserklärung ............................................... 19

Deutsch 3
anleitung eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung kann der
Garantieanspruch erlöschen.
Instandhaltungsarbeiten dürfen nur von vom Hersteller zugelas-
senen Kundendienststellen und eingewiesenen Fachkräften
durchgeführt werden.
Gefahrenstufen
GEFAHR
● Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren
Körperverletzungen oder zum Tod führt.
몇 WARNUNG
● Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu
schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.
몇 VORSICHT
● Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu
leichten Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
● Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu
Sachschäden führen kann.
Symbole auf der Anlage
G
e
f
a
h
r
d
u
r
c
h
e
l
e
k
t
r
i
s
c
he Spannung. Nur Elektro-Fachkräfte oder autorisiertes Fachper-
sonal dürfen Arbeiten an der elektrischen Anlage durchführen.
Gefahr durch Druck im Anlagensystem. Der so gekennzeichnete
Druckbehälter darf nur im ausgeschalteten, drucklosen Zustand
geöffnet werden.
Sicherheitshinweise für Anwender, Betreiber und
Fachkräfte
GEFAHR
Explosionsgefahr
Die Anlage darf nicht in explosionsgefährdeten Räumen betrie-
ben werden. Ausgenommen sind nur dafür vorgesehene und ge-
kennzeichnete Anlagen.
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Fehlbedienung und Missbrauch der Anlage können infolge der
hohen Spannung zu erheblichen Gefahren für Personen, Tiere
und Sachen führen.
Stellen Sie vor dem 1. Betrieb der Anlage sicher, dass alle Per-
sonen, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung, Instandhal-
tung und Bedienung zu tun haben, entsprechend qualifiziert sind
und das sie die Betriebsanleitung und die Sicherheitshinweise
gelesen und verstanden haben.
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Nicht ordnungsgemäß geerdete Stromquellen können zu lebens-
gefährlichen Verletzungen führen.
Schließen Sie die Anlage nur an ordnungsgemäß geerdete
Stromquellen an.
Führen Sie eine Erdungsprüfung durch.
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Beschädigte Kabel können zu lebensgefährlichen Verletzungen
führen.
Fassen Sie bei Anlagen, die mit einem Netzstecker ausgerüstet
sind, den Netzstecker nicht mit nassen Händen an.
Beschädigen Sie die elektrische Anschlussleitung oder ein Ver-
längerungskabel nicht durch Überfahren, Quetschen, Zerren
oder Ähnliches.
Schützen Sie die Kabel vor Hitze, Öl und scharfen Kanten.
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Im Wasser liegende Verlängerungskabel können zu lebensge-
fährlichen Verletzungen führen.
Verwenden Sie nur Verlängerungskabel, wenn deren Benutzung
ausdrücklich gestattet ist.
Verwenden Sie nur spritzwassergeschützte Verlängerungskabel.
Stellen Sie sicher, dass Verlängerungskabel nicht im Wasser lie-
gen.
GEFAHR
Verletzungsgefahr
Wenn nach einem Stromausfall plötzlich wieder Strom zur Verfü-
gung steht, kann dies zu einem unkontrollierten Einschalten der
Anlage führen.
Schalten Sie bei einem Stromausfall die Anlage aus.
GEFAHR
Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe
Gesundheitsgefährdung durch Kontakt mit Staub und mikrobiel-
len Verunreinigungen.
Tragen Sie beim Filterwechsel eine geeignete Staubschutzmas-
ke und Handschuhe.
GEFAHR
Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe
Das Recyclingwasser enthält Restverschmutzung und Reini-
gungsmittel. Recyclingwasser ist kein Trinkwasser.
Führen Sie nach versehentlichem Verschlucken kein Erbrechen
herbei, sondern spülen Sie Ihren Mund mit viel Wasser aus und
trinken Sie viel Wasser. Konsultieren Sie sofort einen Arzt.
몇 WARNUNG
Umweltgefährdung
Abwasser und Schlamm enthalten umweltgefährdende Bestand-
teile.
Beachten sie bei der Entsorgung die örtlich gültigen Vorschriften.
몇 WARNUNG
Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe
Gesundheitsgefährdung durch Kontakt mit mikrobiell verunrei-
nigtem Recyclingwasser.
Vermeiden Sie den Kontakt mit dem Recyclingwasser.
Tragen Sie bei Kontakt geeignete Schutzkleidung.
Hinweis
Zur Trennung vom Trinkwassernetz ist standardmäßig eine Netz-
trennung nach Kategorie 5 EN1717 zwischen Anlage und Trink-
wassernetz eingebaut. Zusätzlich müssen örtlich geltende
Vorschriften beachtet werden.

4 Deutsch
Zusätzliche Sicherheitshinweise für unterwiesene
Fachkräfte
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Nicht ordnungsgemäß geerdete Stromquellen können zu lebens-
gefährlichen Verletzungen führen.
Schließen Sie die Anlage nur an ordnungsgemäß geerdete
Stromquellen an.
Führen Sie eine Erdungsprüfung durch.
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Der Betrieb der Anlage ohne Fehlerstromschutzschalter kann zu
erheblichen Verletzungen durch Stromschlag führen.
Bauen Sie im elektrischen Anschluss der Anlage einen Fehler-
strom-Schutzschalter zur Unterbrechung der Netzspannung ein.
Der Schutzschalter muss auslösen, wenn der Fehlerstrom wäh-
rend 30 ms 300 mA übersteigt.
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Stromschlaggefahr durch den Einbau ungeeigneter elektrischer
Kupplungen, Netzanschlussleitungen und Verlängerungskabel.
Ersetzen Sie elektrische Kupplungen, Netzanschlussleitungen
und Verlängerungskabel nur durch solche mit gleicher mechani-
scher Festigkeit und gleichem Spritzwasserschutz.
몇 WARNUNG
Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe
Abwasser enthält gesundheitsgefährdende Stoffe.
Stellen Sie Abwasseranlagen nur in ausreichend belüfteten Räu-
men auf.
몇 WARNUNG
Umweltgefährdung
Abwasser und Schlamm enthalten umweltgefährdende Bestand-
teile.
Beachten Sie bei der Entsorgung die örtlich gültigen Vorschriften.
Anlagebeschreibung
Schaltschrank
1 Display (Touch-Panel)
zum Abrufen von Daten über den Betriebszustand der Anlage
2 Signalhorn / Hupe
3 Not-Halt-Schalter
Die Aggregate werden sofort angehalten, das Touch-Panel
bleibt aktiv
GEFAHR
Verletzungsgefahr
Drücken Sie unbedingt vor jeder Arbeit an der Anlage den Not-
Halt-Schalter.
4 Hauptschalter
Schaltet die Anlage komplett an/aus) alle Aggregate und das
Touch-Panel)
Steuerkopf
1 Die Pfeiltaste dient dazu, einen Wert zu erhöhen.
2 Taste Set-Clock: Die Taste dient zum Stellen der Uhrzeit. Mit
den Pfeiltasten wird der Wert erhöht / verringert.
3 Die Taste dient zum Wechseln zwischen Uhrzeit, aktuellem
Durchfluss und Zeit bis zur nächsten Regeneration.
4 Die Taste dient zur Regeneration z. B. bei zu hohem Diffe-
renzdruck. Taste durch längeres Drücken auslösen.
5 Die Pfeiltaste dient dazu, einen Wert zu verringern.
Steuerkopf (verwendet ab 12/2018)
1 Taste “-”: Die Pfeiltaste nach unten dient dazu, einen Wert zu
verringern.
2 Taste “+”: Die Pfeiltaste nach oben dient dazu, einen Wert zu
erhöhen.
3 Taste “CLOCK”: Die Taste dient zum Stellen der Uhrzeit. Mit
den Pfeiltasten wird der Wert erhöht / verringert.
4 Taste “NEXT”: Die Taste dient zum Wechseln zwischen den
einzelnen Einstellmöglichkeiten, z. B. Sprache, aktuellem
Durchfluss oder Zeit bis zur nächsten Spülung.
5 Taste “REGEN”: Die Taste dient bei längerem Drücken dazu,
die Spülung auszulösen.
1
2
3
4
5
1
2
3 4
5

Deutsch 5
Steuerkopf (verwendet ab 10/2020)
1 Die Pfeiltaste dient dazu, einen Wert zu verringern.
2 Taste Set-Clock: Die Taste dient zum Stellen der Uhrzeit. Mit
den Pfeiltasten wird der Wert erhöht / verringert.
3 Die Pfeiltaste dient dazu, einen Wert zu erhöhen.
4 Die Taste dient bei längerem Drücken dazu, die Spülung aus-
zulösen.
5 Die Taste dient zum Wechseln zwischen Uhrzeit, aktuellem
Durchfluss und Zeit bis zur nächsten Regeneration.

6 Deutsch
Ausführungsoptionen
Unterirdische Bauweise BCi-2 SF 2
1 Druckluft (bauseitig)
2 Frischwasser (bauseitig)
3 biologische Stufe 2
4 biologische Stufe 1
5 Schlammfang 2
6 Schlammfang 1
7 Zulauf
8 Schlammfang 1
9 Schlammfang 2
10 biologische Stufe 1
11 biologische Stufe 2
12 Brauchwasser
13 Belüfter
14 Schaltschrank

Deutsch 7
Oberirdische Bauweise BSV-1 SF
1 Druckluft (bauseitig)
2 Frischwasser (bauseitig)
3 biologische Stufe 2
4 biologische Stufe 1
5 Hebewerk
6 Schlammfang
7 Abwasserzulauf
8 Schlammfang
9 Hebewerk
10 biologische Stufe 1
11 biologische Stufe 2
12 Brauchwasser
13 Belüfter
14 Schaltschrank

8 Deutsch
OptimusBioSaver2in1
1 Frischwasser (bauseitig)
2 Druckluft (bauseitig)
3 biologische Stufe
4 Optimus
5 Schlammfang
6 Zulauf 2- Abwasserzulauf
7 Zulauf 1- Abwasserzulauf
8 Schlammfang Optimus
9 biologische Stufe
10 Brauchwasser
11 Belüfter
12 Schaltschrank

Deutsch 9
Betrieb
Hinweis
Bei der Montage innerbetrieblicher Leitungen können Stoffe wie
z. B. Lötflussmittel, Dichtungshanf usw. in das Innere der Rohr-
leitungen gelangen. Diese Stoffe können im Laufe der ersten Be-
triebswochen die Armaturen in diesen Rohrleitungen verstopfen.
Prüfen Sie daher in den ersten Wochen regelmäßig die Funktion
des Frischwasserventils und des Pneumatikventils der Anlage,
reinigen Sie ggf. die Ventile.
Hinweis
Das Abwasser, welches bei einer Gebäudereinigung (Wände,
Böden, Behälter usw.) anfällt, darf nicht mit der Anlage gereinigt
werden. Die Anlage ist nicht für die Zufuhr oder Entsorgung ent-
sprechender Abwässer geeignet.
Betriebstagebuch
Hinweis
Im Falle einer behördlichen Kontrolle und bei allen Arbeiten im
Rahmen eines Kundendienstes sind Sie als Betreiber verpflich-
tet, das Betriebstagebuch den autorisierten Personen auszuhän-
digen.
Aufgrund der strengeren Bestimmungen im Umweltschutz sind
Sie als Betreiber behördlich verpflichtet, den Betrieb und die War-
tung des BioSaver
®
/ WRB Bio in Form eines Betriebstagebu-
ches zu dokumentieren. Als Betriebstagebuch eignet sich ein
Ordner, der folgende Unterlagen beinhalten muss:
● Genehmigungsbescheid für die Anlage
● Entwässerungsplan für die Anlage
● Sicherheitsdatenblätter aller von Ihnen eingesetzten Reini-
gungsmittel
● Übergabeprotokoll der Anlage
● Gewährleistungsbedingungen für die Anlage
Über diese grundsätzlichen Unterlagen hinaus hat das Betriebs-
tagebuch die Aufgabe, gegenüber Dritten alle Kontroll-, War-
tungs- und Reinigungsarbeiten, die an der Anlage durchgeführt
wurden, zu dokumentieren (Sorgfaltspflicht). Entsprechende For-
mulare sind beigelegt:
1. Beginnen Sie jeden Monat ein neues Formularblatt und tragen
Sie Monat und Jahr ein.
2. Beschreiben Sie unter Angabe von Tag und durchführende
Person stichwortartig jede durchgeführte Kontroll-, Wartungs-
und Reinigungsarbeit
3. Erfassen Sie alle Ergebnisse von Abwasseranalysen des be-
handelten Abwassers, die unter anderem im Rahmen der Ei-
genkontroll-Verordnung (EkVO) durchgeführt werden.
4. Ordnen Sie alle Entsorgungsnachweise ein, die Sie bei einer
Schlammfangentsorgung durch das beauftragte Unterneh-
men erhalten.
5. Ordnen Sie alle Serviceberichte ein, soweit Arbeiten durch
Kundendienst-Techniker oder im Rahmen eines Wartungsver-
trages durchgeführt werden.
Bewahren Sie dieses Betriebstagebuch an einem griffbereiten
Platz auf, damit Ihre Mitarbeiter dieses immer aktualisieren kön-
nen.
Luftversorgung Schaltschrank
Hinweis
Die Versorgung des Schaltschranks mit Steuerluft muss zu jeder
Tages- und Nachtzeit sichergestellt sein.
Wichtig für die Funktion der Anlage ist eine permanente Versor-
gung des Schaltschranks mit Steuerluft. Wird die Steuerluft aus
der innerbetrieblichen Druckluftversorgung bezogen, stellen Sie
sicher, dass diese nachts und an Sonn- und Feiertagen durchge-
hend verfügbar bleibt.
Bedienung mit Touchpanel
Auf der Frontseite des Schaltschrankes befindet sich das Dis-
play. Mit Hilfe des Displays wird die Anlage gesteuert und werden
Daten abgefragt.
Übersicht Steuerung
1 Wechselmenü Information/mode-wahl
Details Siehe Statusanzeige Ventile und Aggregate / Global
Auto
2 Passwort
Details Siehe Bediener-Code Eingabe
3 Uhrzeit
Details Siehe Uhrzeit und Datum einstellen
4 Sprache
Details Siehe Sprache und Uhrzeit
5 Anbaumodule
Details Siehe Anbaumodule, Optionen
6 CPU-Last
Aktuelle Belastung Des Prozessors In %
7 Anlagenlaufzeit
Gesamtlaufzeit In Stunden
8 Meldungen!
Abruf Info-/fehlermeldungen. Details Siehe Aktive Fehler-/In-
fo-Meldungen
9 Wartung
Details Siehe Pflege und Wartung
10 Betriebsdaten
Zur Information. Details Siehe Betriebsdaten
Sprache und Uhrzeit
1 Uhrzeit und Datum setzen
Details siehe Uhrzeit und Datum einstellen
2 Sprache
Eine der angezeigten Sprachen auswählen

10 Deutsch
Uhrzeit und Datum einstellen
1 Aktuell von der Steuerung verwendete Uhrzeit und Datum in
UTC*
2 Eingabe geänderte Uhrzeit/Datum
3 Taste Eingegebene Uhrzeit/Datum als aktuelle Uhrzeit/Datum
übernehmen
4 Zeitzone (wurde bei Inbetriebnahme eingesellt)
* UTC = universial time coordinated (Weltzeit)
MEZ (Normalzeit) = UTC + 1 Stunde
MESZ (Sommerzeit) = UTC + 2 Stunden
Bediener-Code Eingabe
Die Bedienung der Steuerung kann optional über einen Bedie-
nercode autorisiert werden.
Die Autorisierungen werden bei der Inbetriebnahme eingerichtet.
Eine Nachrüstung kann durch den Kundendienst ausgeführt wer-
den.
Maximal können 3 Autorisierungen eingerichtet werden.
Hinweis
Ist die Bediener-Code Eingabe aktiviert, kann die Steuerung nur
nach Eingabe des Passworts bedient werden.
1 Taste Bediener-Code eingeben
2 Tastatur zur Eingabe des Bediener-Codes
– Bediener-Code eingeben
– Taste “OK” drücken
Statusanzeige Ventile und Aggregate / Global Auto
1 Statusanzeige Ventil/Aggregat
Details siehe Statusanzeige Ventile und Aggregate
2 Bediener(modus)
Wird nur nach Eingabe des Bediener-Codes angezeigt
Zum Ausloggen Feld drücken
3 Statusanzeige
gelb: Information
rot: Fehlermeldung
4 Global Auto
Anwahl/Abwahl von Automatikbetrieb für alle Aggregate
Kann angewählt werden, sobald sich mindestens 1 Aggregat
im Handbetrieb befindet.
Statusanzeige Ventile und Aggregate
Das Aggregat befindet sich im Auto-Betrieb
und ist eingeschaltet. Das Aggregat wird auto-
matisch von der Steuerung betätigt.
Das Aggregat befindet sich im Auto-Betrieb
und ist ausgeschaltet. Das Aggregat wird au-
tomatisch von der Steuerung betätigt.
Das Aggregat befindet sich im Handbetrieb
und ist eingeschaltet. Die Steuerung hat kei-
nen Einfluss auf das Aggregat.
Das Aggregat befindet sich im Handbetrieb
und ist ausgeschaltet. Die Steuerung hat kei-
nen Einfluss auf das Aggregat.
Das Aggregat befindet sich im Auto-Betrieb
und wurde aufgrund eines Fehlers gesperrt.
Der Handbetrieb ist weiterhin möglich. (siehe
Kapitel Aktive Fehler-/Info-Meldungen).
Das Aggregat befindet sich im Handbetrieb
und wurde aufgrund eines Fehlers gesperrt.
Der Handbetrieb ist weiterhin möglich. (siehe
Kapitel Aktive Fehler-/Info-Meldungen).

Deutsch 11
Frischwasserbetrieb/ -ergänzung
1. Die Schaltfläche Wartung drücken.
2. Nach rechts scrollen.
1 Frischwasserbetrieb
Für Servicearbeiten an der Waschanlage. Der Frischwasser-
betrieb endet automatisch wenn der maximale Füllstand der
Biologischen Stufe erreicht ist.
2 STOP Frischwasserergänzung
Die automatische Frischwasserergänzung wird unterbrochen.
Bei Unterschreitung des Mindestwasserstands in der Biologi-
schen Stufe wird die Frischwasserergänzung automatisch
wieder aktiviert.
Der Status der Frischwasserergänzung wird in der Statusan-
zeige angezeigt.
3 Wassertausch
Zur Senkung der Salzkonzentration im Brauchwasser. Was-
ser aus der Biologischen Stufe wird über den Brauchwasser-
vorlagebehälter in den Kanal abgepumpt und über den
Frischwasserergänzungsbetrieb wieder aufgefüllt.
Eine Meldung im der Statusanzeige erinnert daran, dass sich
die Anlage im Modus Wassertausch befindet
4 Abwahl Spülung BSV
Die programmierte Spülung des BioSavers® kann im Fall ei-
ner Störung ausgesetzt werden.
Urlaubsbetrieb/Sparmodus
1. Die Schaltfläche Wartung drücken.
2. Nach rechts scrollen.
1 Urlaubsmodus
Zeitlich beschränkte Absenkung der Anlagenprozesse (Spar-
modus)
2 Eingabefeld: Beginn des Sparmodus in Stunden
3 Zähler: Restzeit bis zum Beginn des Sparmodus
4 Eingabefeld: Dauer des Sparmodus in Tagen
5 Zähler: Vergangene Tage seit Beginn des Sparmodus
Anbaumodule, Optionen
Ist die Anlage mit Optionen ausgestattet, werden diese angezeigt
und können angewählt werden.
1 Anbaumodul BioSaver® ist vorhanden
Sind an der Anlage keine Optionen vorhanden, sind mögliche
Optionen grau hinterlegt und nicht anwählbar. Es werden keine
Bilder angezeigt.
1 mögliche (nicht vorhandene) Optionen
2 Bild für Option (leer, da keine Option vorhanden ist)
Betriebsdaten
Die angezeigten Betriebsdaten sind zur Information des Benut-
zers vorgesehen.
1 Bildlaufleiste, Schieber nach rechts verschieben um die rech-
te Seite des Fensters zu sehen

12 Deutsch
Hinweis
Betriebsstunden und Schaltzyklen werden nach Wartung/Service
und/oder nach Austausch des Aggregats/der Komponente vom
Servicetechniker gepflegt.
Aktive Fehler-/Info-Meldungen
1 Meldungszeile
– Grün: Wartungsinfo, siehe Pflege und Wartung
– Gelb: Infomeldung, siehe Infomeldung/Wartung beheben
– Rot: Fehlermeldung, siehe Hilfe bei Störungen
2 Zeitpunkt, an dem die Meldung auftritt
3 Zeitpunkt, an dem die Meldung als erledigt gemeldet wird
4 Ursache
5 Betroffene Komponente
6 Betroffenes Aggregat
7 Schaltfläche Archiv aufrufen
Beispiel: Am 09.02.2023 um 09:56:56 Uhr hat der Sensor im
Brauchwasservorlagebehälter automatisch die Frischwasser-Er-
gänzung aktiviert, weil der Wasserstand der Biologischen Stufe
auf das vorgegebene Frischwasser-Ergänzungs-Niveau gesun-
ken ist.
Fehlermeldung beheben
1 Fehlermeldung
2 Schaltfläche Signalton
3 Schaltfläche Meldungen!
1. Fehler beheben siehe Hilfe bei Störungen
2. Den Signalton durch Betätigen der Schaltfläche Signalton ab-
schalten.
3. Schaltfläche Meldungen! betätigen und prüfen,ob weitere Mel-
dungen innerhalb dieser Meldung vorliegen.
Infomeldung/Wartung beheben
1 Hinweis/Wartung
2 Schaltfläche Wartungshinweis
3 Schaltfläche Meldungen!
1. Wartung ausführen siehe Pflege und Wartung
2. Den Wartungshinweis durch Betätigen der Schaltfläche War-
tungshinweis abschalten.
3. Schaltfläche Meldungen! betätigen und prüfen,ob weitere Mel-
dungen innerhalb dieser Meldung vorliegen.
Aktive Druckerhöhung (Option)
Die aktive Druckerhöhungsanlage versorgt den Hochdruckreini-
ger mit einem konstanten Wasserdruck.
Über den Druckschalter wird der Druckabfall in der Wasserlei-
tung durch die Wasserentnahme erfasst und die Druckerhö-
hungspumpe aktiviert.
Nach beendeter Wasserentnahme geht die Pumpe nach 10 Se-
kunden nach Erreichen des Enddrucks aus.
1 Druckerhöhungspumpe
2 Anschluss Brauchwasserversorgung
3 Anschluss Hochdruckreiniger
4 Rückschlagventi
5 Druckschalter
6 Schaltschrank
Druckschalter
Hinweis
Der DIP-Schalter wird bei der Inbetriebnahme eingestellt.
Bei Störungen leuchtet die rote Kontrollleuchte.
Mögliche Störungsursachen sind:

Deutsch 13
● Laufzeitüberschreitung
● Schaltspielbegrenzung
● Unterbrechung der Spannungsversorgung
1. Zum Neustart die Reset-Taste drücken.
Tritt die Störung wiederholt in kurzen Abständen auf, den Kun-
dendienst verständigen.
Automatische Stecksiebreinigung
Die Automatische Stecksiebreinigung ist im Ablauf des
Schlammfangs vor dem ersten biologischen Becken angebracht.
Sie hält grobe Schmutzpartikel vom nachfolgenden System fern.
Schaltkasten Stecksiebreinigung
1 Schalter Bürste auf/ab
2 Schalter Stecksiebreinigung Handbetrieb/Aus/Automatikbe-
trieb
1 Bürste
2 Schraube Bürste nachstellen
3 Drossel
4 Pneumatikzylinder
5 Stecksieb
In der Stellung Handbetrieb kann die Bürste mit dem Schalter
aus/ab manuell bedient werden.
Funktioniert der Bewegungsmechanismus nicht zufriedenstel-
lend, sind Zylinder, Lager und die Reinigungsbürste zu prüfen:
● Die Bewegung der Bürste durch Einstellen der Drosseln am
Pneumatikzylinder optimieren (Grundeinstellung 3,5 Umdre-
hungen geöffnet).
● Die Bürste auf Abnützung prüfen. Bei Bedarf die Schrauben
lösen und die Bürste näher zum Sieb einstellen. Abgenützte
oder defekte Bürste ersetzen.
● Bei Defekt des Zylinders oder Lagers kann die gesamte Reini-
gungskonstruktion aus dem Stecksiebkasten nach oben aus-
gefahren werden, um die defekten Teile zu ersetzen.
Die Funktion der automatischen Reinigung muss alle 6 Monate
durch geschultes Fachpersonal überprüft werden.
Hilfs- und Zusatzstoffe
Das BioSaver
®
/ WRB Bioarbeitet ohne den Zusatz von Hilfs-
oder Zusatzstoffen. Der Einsatz dieser Stoffe kann die Funktion
der biologischen Reinigung z. B. bei Emulsionsspalt-, Ozon- oder
Filteranlagen nachhaltig beeinträchtigen.
Betriebszeiten
Die Funktionsweise des BioSaver
®
/ WRB Bio beruht auf leben-
den Mikroorganismen, die immer eine Mindest-Sauerstoffmenge
benötigen. Darum muss die Anlage ständig in Betrieb bleiben,
auch nachts, an Feiertagen oder sonstigen Stillstandszeiten der
angeschlossenen Waschanlagen und -geräte.
Um den Energiebedarf so niedrig wie möglich zu halten, ist die
automatische Steuerung darauf programmiert, selbständig die
Menge an Abwasseraufkommen zu erkennen und während Pha-
sen niedriger Belastung, wie nachts oder an Sonn- und Feierta-
gen, die Laufzeit der elektrischen Aggregate dynamisch zu
reduzieren.
Nicht zugelassene Stoffe
Folgende Stoffe dürfen nicht verwendet werden:
● Fällungs- und Flockungsmittel
● Desinfektionsmittel (auch nicht als Beimischung von Reini-
gungsmitteln)
● Chlortabletten
● Entschäumungsmittel
Besondere Vorsicht ist mit Reinigungsmitteln geboten, die aus-
drücklich für Rückgewinnungsanlagen angeboten werden. Diese
Mittel sind häufig durch Beimischung von Desinfektionsmitteln,
Fällungsmitteln und künstlichen Duftstoffen darauf ausgelegt, be-
kannte Probleme, wie Geruchsentwicklung, beim Betrieb von
Rückgewinnungsanlagen zu kompensieren.
Diese Probleme treten mit dem BioSaver
®
/ WRB Bio nicht auf.
Der Einsatz solcher Mittel ist deshalb sinnlos und bedenklich.
Bei Unklarheiten oder Fragen zur Einsetzbarkeit von Reinigungs-
mitteln wenden Sie sich bitte an den zuständigen Kundendienst-
partner.
Reinigungsmittel
Das BioSaver
®
/ WRB Bio kann nur Komponenten aus dem Ab-
wasser entfernen, die biologisch abbaubar sind, z. B. Mineralöl.
Viele Zuschlagsstoffe in Reinigungsmitteln sind biologisch nicht
oder nur schwer abbaubar und beeinträchtigen die Abwasserrei-
nigung. Grundsätzlich dürfen nur Reinigungsmittel verwendet
werden, die nach vorhergehender Prüfung der zugehörigen Si-
cherheitsdatenblätter keine Störungen in einer biologischen Ab-
wasserbehandlungsanlage verursachen und mindestens den
Forderungen des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes
(WRMG) entsprechen. Bei Unsicherheiten bzgl. der Wahl des
Reinigungsmittels das Reinigungsmittel-Datenblatt des Herstel-
lers anfordern.
Hinweis
Im Rahmen einer behördlichen Kontrolle Ihrer Betriebsstätte sind
Sie verpflichtet, die Sicherheitsdatenblätter aller verwendeten
Verbrauchsstoffe vorzulegen. Hierzu gehören auch alle einge-
setzten Reinigungsmittel.
Pflege und Wartung
Hinweis
● Wartungsarbeiten und Instandsetzungen dürfen nur zugelasse-
ne Kundendienststellen oder Fachkräfte für dieses Fachgebiet,
die mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind,
durchführen
● Abwasser ist keine homogene, immer gleichbleibende Flüssig-
keit. Sollten daher die angegebenen Zeitintervalle für Reini-
gungs- und Wartungsarbeiten zu groß sein, setzen Sie sich mit
Ihrem zuständigen Kundendienstpartner in Verbindung. Zu-
sätzliche Reinigungs- und Wartungsarbeiten sind kein Ersatz
für eine periodische Inspektion durch fachkundiges Personal.

14 Deutsch
GEFAHR
Stromschlaggefahr
Die Anlage steht unter Strom.
Klemmen Sie vor Arbeiten an der elektrischen Anlage die Netz-
versorgung ab.
몇 VORSICHT
Kurzschluss und andere Schäden
Die Anlage steht unter Strom
Reinigen Sie die Anlage nicht mit Schlauch- oder Hochdruckwas-
serstrahl.
Reinigungs-, Wartungs- und Kontrolltermine
Hinweis
Diese Übersicht dient zur Hilfestellung und erhebt keinen An-
spruch auf Vollständigkeit, besonders im Falle kundenspezifi-
scher Lösungen beim Einsatz des BioSaver
®
/ WRB Bio
außerhalb der Spezifikationen der Standard-Einbausituationen.
Nähere Hinweise entnehmen Sie Ihrem kundenspezifischen Be-
dienerhandbuch.
Periodik Tätigkeit Personal
Täglich Sichtkontrolle auf Funktionsauffälligkeiten
an Anlage und Schaltschrank
Betreiber
Wöchent-
lich
● Kontrolle des Stecksiebkastens im
Schlammfang
● Kontrolle des Lufteintrags und der Um-
wälzung des Trägermaterials
Betreiber
Monatlich ● Reinigung der Zuluftfilter am Belüfter
● Kontrolle der Versorgung mit Steuerluft
● Kontrolle der Feinfilter an der Drucker-
höhung (wenn ausgeführt)
● Messen des Schlammspiegels im
Schlammfang
● Messen des pH-Werts
● Zählerstand dokumentieren:
– Brauchwasser
– Frischwasser
– Elektrische Energie
● In der Vorklärstufe Kontrolle der Leitfä-
higkeit (wenn ausgeführt)
● Kalibrierung der pH-Sonde (wenn aus-
geführt)
Betreiber
Halbjähr-
lich
● Reinigung, Funktionskontrolle der ins-
tallierten maschinellen Ausrüstung
(Pumpen, Belüfter, Magnetventile)
● Kontrolle der Steuerung und der Alarm-
funktion
● Kontrolle der Zu-, Ab- und Überläufe
und der Siebeinrichtungen
● Kontrolle und Reinigung der Niveau-
sonden
● Messen des Schlammspiegels und der
Schwimmschichten, ggf. Entsorgung
● Kontrolle der Leitfähigkeit, wenn mit er-
höhten Salzfrachten zu rechnen ist
(Salzstreuung im Winter)
● Durchführung von allgemeinen Reini-
gungsarbeiten
● Kontrolle der Be- und Entlüftung des
Technikraums / Gebäudes)
● Prüfung des Trägermaterials, ggf. auf-
füllen oder ersetzen
● Entleeren und Reinigen der Brauch-
wasservorlage
● Kontrolle und ggf. Einstellen der Be-
triebswerte
● Prüfung des Füllgrads der Filtereinheit
● Vermerk über die durchgeführten War-
tungen im Betriebstagebuch
Betreiber/
Kunden-
dienst
5 Jahre
General-
inspekti-
on bzw.
abhängig
von den
örtlich
gelten-
den ge-
setzlichen
Bestim-
mungen
● Entnehmen einer Sichtprobe aus der
Brauchwasservorlage, um folgende
Werte zu prüfen:
–pH-Wert
– Abfiltrierbare Stoffe
–CSB
– Kohlenwasserstoff
– Koloniezahl
– Gesamtcoliforme Keime
● Bestimmung folgender Werte in der bio-
logischen Stufe:
–pH-Wert
– Abfiltrierbare Stoffe
–CSB
– Kohlenwasserstoff
– Koloniezahl
– Gesamtcoliforme Keime
● Den Ablaufschacht des Schlammfangs
auf Dichtigkeit prüfen
● Nach der Komplettentleerung / Reini-
gung der Anlage folgende Punkte prü-
fen:
– Vorhandensein und Vollständigkeit
der Unterlagen (Genehmigungen,
Entwässerungspläne, Bedienungs-
und Wartungsanleitungen)
– Betriebstagebuch und die Entsor-
gungsnachweise für den anfallenden
Schlamm
– Baulicher Zustand und Dichtheit der
Anlage, insbesondere der unterir-
disch eingebauten Anlagenteile
– Zustand der Einbauteile und der elek-
trischen Einrichtungen
– Tatsächlicher Abwasseranfall (Her-
kunft, Menge, Schmutzfrachten, ein-
gesetzte Wasch- und
Reinigungsmittel, Betriebs- und Hilfs-
stoffe) und Ergänzungswassermenge
– Betriebstagebuch (Soll-Ist-Vergleich),
Prüfung auf Vollständigkeit und Plau-
sibilität
– Leistungsfähigkeit der Anlage in Be-
zug auf den tatsächlichen Abwasser-
anfall und die Schmutzfrachten
– Austausch der Batterien (CR2031)
beim Steuerkopf
– Austausch der Batterien (CR2031)
bei der SPS M241
Kunden-
dienst /
fachkun-
diger Gut-
achter
Vorgabe
Abwas-
serrechtli-
che
Genehmi-
gung
Abwasserproben entnehmen und analy-
sieren lassen
Gemäß
örtlich
gelten-
den Be-
stimmung
en zuge-
lassenes
Labor
Periodik Tätigkeit Personal

Deutsch 15
Wartung Schlammfang
Schlammfänge und Hebewerk (Option) zusammen prüfen.
Mit einer Messscheibe (Kontrollset für Abscheideanlagen) muss
regelmäßig der Schlammpegel in den Schlammfängen bestimmt
werden. Grundlage ist die Eigenkontrollverordnung (Intervall je
nach Schmutzanfall). Sind 50 % des Volumens mit Schlamm ge-
füllt, muss dieser durch ein Entsorgungsunternehmen entleert
werden. Durch die Entsorgung kann Schlamm aufgewirbelt wer-
den und den Koaleszenzabscheider (Option) bzw. den Steck-
siebkasten verstopfen.
1. Die Schlammfänge nach der Entsorgung mit Frischwasser
auffüllen, um einen Wassermangel im System zu vermeiden.
2. Den Koaleszenzabscheider (Option) bzw. den Stecksiebkas-
ten in den Tagen nach der Entsorgung auf Verschmutzung
prüfen.
Wartung Hebewerk (Option)
Schlammfänge und Hebewerk (Option) zusammen prüfen.
Das Hebewerk bei Bedarf entleeren und reinigen:
1. Die Hebewerkspumpe in den Hand- / Aus-Betrieb stellen.
2. Das Hebewerk von einem Entsorgungsunternehmen entlee-
ren lassen.
3. Ggf. Ablagerungen im Hebewerk entfernen.
4. Das Hebewerk mit Frischwasser füllen bis die Hebewerks-
pumpen bedeckt sind.
5. Die Anlage in den Auto-Betrieb stellen.
Wartung Stecksiebkasten (Standardausführung)
Der Stecksiebkasten besteht aus dem Stecksieb und dem
Prallblech / der Tauchwand. Der Stecksiebkasten ist im Ablauf
des Schlammfangs vor dem 1. biologischen Becken montiert und
schützt die Tauchpumpe vor groben Schmutzpartikeln. Während
des Betriebs muss der Stecksiebkasten wöchentlich auf Ver-
schmutzung kontrolliert werden, um im Schlammfang einen
Rückstau des Wassers zu verhindern.
1 Stecksieb
2 Prallbech / Tauchwand
1. Den Stecksiebkasten aus dem Schacht ziehen und auf eine
geeignete Ablage legen.
2. Den Stecksiebkasten mit einem Besen reinigen.
Wartung Biologische Stufe
Hinweis
Je nach Durchflußmenge sollte(n) die Belüftungseinrichtung(en)
der biologischen Stufe(n) nach 12 bis 24 Monaten auf Belagbil-
dung und Ablagerungen kontrolliert werden. Diese Arbeiten soll-
ten durch den Kundendienst und gleichzeitig mit einer
Entsorgung des Vorklärschlammfangs durchgeführt werden. Set-
zen Sie sich hierzu bitte mit Ihrem zuständigen Kundendienst-
partner in Verbindung.
Wartung Nachklärung/Spülung BioSaver®
Hinweis
Während der Spülzeit wird kein Brauchwasser für den Waschpro-
zess zur Verfügung gestellt. Die Reinigung darf nur außerhalb
des Waschbetriebs durchgeführt werden.
Das Display zeigt durch eine Infomeldung an, wann eine Spülung
der Nachklärung nötig ist.
1 Rückspülung
1. Die Schaltfläche Wartung BioSaver betätigen.
1 Schaltfläche Wartung BioSaver
2 Zähler: Zeit bis zur nächsten Wartung in Tagen
● Die Schaltfläche wird grün.
● Die Spülung wird automatisch ausgelöst.
● Nach Abschluss der Spülung wird die Schaltfläche wieder
grau.
● Der Zähler für die Zeit bis zur nächsten Wartung wird aktuali-
siert.
1

16 Deutsch
Wartung Vorlagebehälter
Hinweis
Ist eine Wartung/Reinigung der Brauchwasservorlage notwendig,
wird dies durch die gelbe Infomeldung „Wartung fällig BWV-Behälter“
in der Statusanzeige der Steuerungsübersicht angezeigt. Während
der Wartungszeit wird kein Brauchwasser für den Waschprozess zur
Verfügung gestellt. Die Reinigung nur außerhalb der Waschzeiten
durchführen.Während der Wartung wird die gelbe Infomeldung
„Wartung aktiv“ in der Statusanzeige angezeigt. Wartungszeiten am
Behälter führen zu einer Verriegelung des Zulaufs. Stellen Sie des-
halb während der Wartung/Reinigung den Waschbetrieb ein! Kont-
rollieren Sie nach Abschluss der Wartung/Reinigung unbedingt die
Befüllung des Behälters.
1 Vorlagebehälter
1. Die Schaltfläche “Wartung BWV” in der Displayanzeige “War-
tung” betätigen.
1 Schaltfläche Wartung BWV
2 Zähler: Zeit bis zur nächsten Wartung in Tagen
● Die Schaltfläche wird grün.
● Die Tauchpumpe in der Biologischen Stufe wird verriegelt.
● Die Brauchwasservorlage wird automatisch entleert.
2. Die Wartungsarbeiten durchführen.
3. Nachdem die Wartungsarbeiten durchgeführt sind, zur Bestä-
tigung die Schaltfläche Wartung BWV erneut betätigen.
● Die Schaltfläche wird grau.
●
Der Zähler für die Zeit bis zur nächsten Wartung wird aktualisiert.
Wartung Belüfter
Hinweis
Die Belüfter sind jeweils mit einem Zuluftfilter ausgestattet, die in
vorgegebenen Intervallen gereinigt werden müssen. Das aktuelle
Reinigungsintervall wird auf dem Display angezeigt. Bei sehr
schmutziger Umgebungsluft kann es notwendig sein, dass die In-
tervalle kürzer gewählt werden müssen. Nach jeder Reinigung
springt die Intervallanzeige auf die vorgegebene Intervallvorgabe
zurück.
Das Display zeigt durch eine Infomeldung an, wann eine Reini-
gung der Belüfter nötig ist.
1 Flügelmutter
2 Schutzhaube, Luftfilter
3 Überdruckventil
1. Die Schaltfläche “Wartung Belüfter” in der Displayanzeige
“Wartung” betätigen.
Die Displayanzeige Wartungsmodus öffnet sich.
1 Schaltfläche Wartung Belüfter
2 Zähler: Zeit bis zur nächsten Wartung in Tagen
2. Die Flügelmutter der Luftfilter-Schutzhaube entfernen.
3. Die Schutzhaube nach oben abnehmen.
4. Die Filterpatrone abziehen.
5. Die Innenseite der Schutzhaube reinigen.
6. Die neue Filterpatrone einsetzen.
7. Die Schutzhaube aufsetzen.
Hinweis
Auf den korrekten Sitz des Dichtungsrings achten.
8. Die Flügelmutter aufschrauben und festziehen.
1

Deutsch 17
9. Die Filterpatrone als Restmüll entsorgen.
10.Zur Bestätigung die Schaltfläche Wartung Belüfter erneut be-
tätigen.
● Die Schaltfläche wird grau.
● Der Zähler für die Zeit bis zur nächsten Wartung wird aktuali-
siert.
Wartung Niveausonden
Die Steuerung überwacht mit Sensoren die Füllstände in den An-
lagenbehältern.
Drucksensor
Hinweis
Der Messkopf ist schlagempfindlich. Behandeln Sie ihn vorsich-
tig.
1. Den Drucksensor alle 4-6 Monate auf Verschmutzung prüfen
und bei Bedarf vorsichtig mit einem schwachen Wasserstrahl
reinigen.
Schwimmsonde
Die Schwimmsonde dient in oberirdisch aufgestellten Becken als
Überfüllsicherung.
1. Die Schwimmsonde alle 4-6 Monate auf Verschmutzung prü-
fen und bei Bedarf vorsichtig mit einem schwachen Wasser-
strahl reinigen.
Hilfe bei Störungen
Eine Information / Störung wird auf dem Display am Schalt-
schrank angezeigt. In den nachfolgenden Tabellen finden Sie In-
formationen zum Betrieb der Anlage und Hilfestellungen zur
Störungsbeseitigung.
Hinweis
Wenn eine Störung mit Hilfe der Störungstabelle nicht behoben
werden kann, wenden Sie sich an das Servicepersonal.
Infomeldungen
Archiv Fehler-/Infomeldungen
Als erledigt bestätigte Meldungen werden automatisch im Archiv
gespeichert. Die letzten einhundert Meldungen sind einsehbar.
Ältere Meldungen werden verworfen.
Aufrufen des Archivs siehe Kapitel Aktive Fehler-/Info-Meldun-
gen
Infomeldung Ursache
Min.NiveauBehälter Der Behälter hat seinen niedrigsten
Füllstand erreicht.
Handbetrieb Aggregat Das Aggregat befindet sich im Handbe-
trieb.
Wartung fällig Aggregat Das angegebene Aggregat steht zur
Wartung an.
Wartung aktiv Aggregat Das angegebene Aggregat ist im War-
tungsmodus.
Abwahl Spülbetrieb
BSV1/BSV2
Der Spülbetrieb des BSVs wurde (zu
Servicezwecken) deaktiviert (siehe Ka-
pitel Frischwasserbetrieb/ -ergän-
zung).
Frischw.-Ergänzung Die Frischwassereinspeisung zur Er-
gänzung des Wasserverlusts im Sys-
tem ist aktiv.
Wassertausch Im Wasserentnahmebecken findet ein
Wassertausch statt.
Frischwasserbetrieb Der Frischwasserbetrieb ist aktiviert.
Verriegelung Die Waschanlage wurde aufgrund ei-
ner schwerwiegenden Störung verrie-
gelt.
Spülbetrieb Der Biosaver® ist im Spülmodus.
Fehler Wasserzähler Der Zähler der Wasseruhr läuft nicht.
Ursache prüfen.
Frischw. Noteinspeisung
BWV-Behälter
Die Noteinspeisung Frischwasser in
den Vorlagetank ist aktiv. Ursache prü-
fen.
Schütz Tausch Die Verschleißgrenze ist erreicht. Es
wird empfohlen, das genannte Element
zu ersetzen.
Membrantausch
Tausch Frischwasser-
ventil
Urlaubsmodus Die Absenkung des Belüftungsbetriebs
ist aktiv (Sparmodus).
Neustart Anlage Die Anlage wurde neu gestartet.
Infomeldung Ursache

18 Deutsch
Fehlermeldungen
Fehlersuche / -behebung
Fehler Ursache Behebung
Motorschutz Aggregat Überlastung eines elektrischen Aggregats. 1. Motorschutz aktivieren.
2. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, dann mit der zustän-
digen Servicestelle in Verbindung setzen.
Ausfall Steuerluft Die Versorgung des Schaltschranks mit
Steuerluft ist ausgefallen.
1. Die Ursache für die fehlende Druckluftversorgung su-
chen.
Min.Niveau-Behälter Der Behälter hat seinen min. Füllstand er-
reicht.
1. Mit dem Kundendienst in Verbindung setzen, um die
mögliche Ursache für den min. Füllstand zu finden.
Max.-Niveau-Behälter Der Behälter hat seinen max. Füllstand er-
reicht.
1. Mit dem Kundendienst in Verbindung setzen, um die
mögliche Ursache für die Überfüllung des Behälters zu
finden.
Fehler Niveausonde Die Sonde, die zur Niveaumessung / pH /
Leitwert dient, weist eine Störung auf.
1. Mit der zuständigen Servicestelle in Verbindung set-
zen.
Max.max. Niveau Komponen-
te
Das max. Niveau des Füllstandssensors
wird durch eine zusätzliche Schwimmer-
sonde abgesichert.
1. Die Sensoren prüfen.
2. Die Pumpen prüfen.
Fehler Frischwasserventil
BWV-Behälter
Der Zähler der Wasseruhr läuft, obwohl
das Frischwasserventil nicht angesteuert
wird.
1. Das Frischwasserventil kontrollieren, um unnötigen
Frischwasserverbrauch zu verhindern.
Max. Laufzeit Frischwasser-
ventil
Das FW-Ventil hat seine maximal zulässi-
ge Öffnungszeit erreicht.
1. Das Niveau im BWV-Behälter prüfen.
2. Mir dem Kundendienst in Verbindung setzen, um die
mögliche Ursache zu ermitteln.
Belüfter Die Belüfter sind länger als 5 Stunden im
Hand-Aus- Betrieb.
1. Die Belüfter wieder in den Auto-Betrieb setzen.
BioSaver Die Spülung wurde länger als 48 Stunden
nicht aktiviert.
1. Mit dem Kundendienst in Verbindung setzen, um die
mögliche Ursache zu ermitteln.
Alarm UV-Anlage Der Schaltschrank der UV-Anlage meldet
eine Störung.
1. Die Ursache für die Störung am Schaltschrank der UV-
Anlage suchen.
2. Mir dem Kundendienst in Verbindung setzen, um die
mögliche Ursache zu ermitteln.
Batterie defekt Der Ladestatus der Batterie ist 0 %. 1. Die Batterie ersetzen.
Wenn die Steuerung mit defekter Batterie ausgeschal-
tet wird, dann gehen alle gespeicherten Daten verlo-
ren.
Überprüfung Pumpe Die Tauchpumpe erbringt nicht mehr den
erforderlichen Druck für den Betrieb der
Anlage.
1. Mit der zuständigen Servicestelle in Verbindung set-
zen.
Öl Alarm Schlammfang Im Schlammfang befindet sich zu viel Öl
(Ölschicht).
1. Die Ölschicht durch einen Entsorger entfernen lassen.
Fehler Behebung
Das Brauchwasser trübt ein,
obwohl keine Störung am Ge-
rät angezeigt wird.
1. Die Reinigungsmittel auf biologische Verträglichkeit und Dosierung prüfen. Dazu mit der zuständi-
gen Servicestelle in Verbindung treten.
2. Prüfen, ob der Frischwassereintrag von 20-25 l Frischwasser pro Fahrzeug eingestellt wurde. Da-
zu mit dem Hersteller der Waschanlage in Verbindung treten.
3. Prüfen, ob eine Wartung der Behälter fällig ist und diese ggf. durchführen.
Rückstau des Wassers im
Schlammfang.
1. Den Stecksiebkasten reinigen (siehe Kapitel Wartung Stecksiebkasten (Standardausführung)).
Geruchsbildung tritt auf, ob-
wohl keine Störung am Gerät
angezeigt wird.
1. Die Belüftung im Belebungsbecken prüfen. Auf der Oberfläche muss eine feinperlige, gleichmäßig
verteilte Belüftung sichtbar sein.
2. Das Belüfteraggregat prüfen und ggf. warten (siehe Kapitel Wartung Belüfter).
3. Die Belüfterleitung auf Schäden prüfen, die zum Verlust von Luft führen.
Die Tauchpumpe pumpt kein
Wasser in die oberirdisch auf-
gestellten Behälter, obwohl
keine Störung am Gerät ange-
zeigt wird.
1. Prüfen, ob sich Wasser im Schlammfang, der als Wasserentnahmebecken ausgeführt ist, befindet.
2. Prüfen, ob Rohrleitungen im System verstopft sind.
3. Prüfen, ob sich in der Schlammfangkette ein Rückstau gebildet hat. Dabei sind speziell der Leicht-
flüssigkeits- und der Koaleszenzabscheider bzw. der Stecksiebkasten (siehe Kapitel Wartung
Schlammfang) zu prüfen. Wenn kein Rückstau vorhanden ist, dann vom Hersteller der Waschan-
lage den vereinbarten Mindestfrischwassereintrag beim letzten Klarspülgang bestätigen lassen.
4. Wenn der Mindestfrischwassereintrag korrekt ist, dann die Schlammfänge auf Dichtigkeit prüfen.

Deutsch 19
Technische Daten
Technische Änderungen vorbehalten.
EG-Konformitätserklärung
im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
Bezeichnung
Systeme zur Behandlung und Kreislaufführung von Abwasser
aus dem Bereich der Fahrzeugwäsche, -pflege und -reparatur
gemäß allgemeiner baurechtlicher Zulassung Z-83.1-33 vom
11.11.2015.
Ausführung
als BioCiron
®
-System / BioSaver
®
-Systemreihen
Angewandte Richtlinien und Normen
Z-83.1-3
2014/35/EU
2014/30/EU
EN ISO 12100
EN 60204-1
DIN VDE 0580
DIN EN 806
2011/65/EU
2015/863
Hiermit bestätigt die aquadetox international GmbH, dass ent-
sprechend heutigem Wissensstand alle von aquadetox internati-
onal GmbH verkauften Produkte (wenn nicht ausdrücklich
gekennzeichnet) der Richtlinie 2011/65/EU entsprechen. Diese
Produkte erfüllen die derzeitigen Anforderungen der RoHS Direk-
tive für alle 7 benannten Materialien: Max. 0,1 % des Gewichts in
homogenem Material für Blei, Quecksilber, sechswertiges
Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB), polybromierten Dipheny-
lether (PBDE), Deca-BDE und max. 0,01 % des Gewichts für
Cadmium.
Die Inbetriebnahme der Anlagen ist solange untersagt, bis fest-
gestellt wurde, dass die Anlagen gemäß Betriebsanleitung, Ins-
tallationsplan und Montageunterlagen installiert sind und
hierdurch den obengenannten Richtlinien entsprechen. Bei einer
nicht mit uns abgestimmten Änderung des Erzeugnisses verliert
die Erklärung ihre Gültigkeit.
Das System wurde komplett
ausgeschaltet.
1. Den Waschbetrieb einstellen, da maximal noch für eine Wäsche Brauchwasser zur Verfügung
steht.
Hinweis
Ist das System mehrere Tage ausgeschaltet, ohne dass das Wasser aus den Behältern abgelassen
wurde, kann es zur Geruchsbildung kommen.
2. Das System einschalten.
Wird das System nach längerer Zeit eingeschaltet, dauert es einige Tage, bis die ursprüngliche
Reinigungsleistung erreicht wird. Beim Einschalten übernimmt die Steuerung die Koordination des
Systems.
3. Die auftretenden Störungsmeldungen und die Ausgabe des akustischen Hupsignals, die bei feh-
lendem Wasser in der Brauchwasservorlage auftreten können, quittieren.
Fehler Behebung
WRB
2000 Bio
WRB
4000 Bio
Leistungsdaten Gerät
Durchflussmenge m
3
/h 2,0 4,0
Spannung V 400 400
Frequenz Hz 50 50
Anschlussleistung kW 4,0 6,0
Maße und Gewichte
Gewicht kg 300 400
Länge mm 1000 1000
Tiefe mm 780 780
Höhe mm 2000 2000

www.kaercher.com/dealersearch
Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28-40
71364 Winnend
en (Germany)
www.kaercher.com/welcome
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¡
GRACIAS!
THANK YOU!
2-2-NN-A4-4C-03323
