Polaris 2023 Sportsman 570 Tractor/Zugmaschine Owner's Manual (German) (PDF) SPORTSMAN 570 EPS HUNTER [ZUG]

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User Manual

This is the main product document for model SPORTSMAN 570 EPS HUNTER [ZUG].

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2023
BETRIEBSANLEITUNG
Sportsman 570 Traktor
Für Wartung und Sicherheit
WARNUNG
Bitte lesen Sie diese Betriebsanleitung aufmerksam durch. Sie enthält
wichtige Sicherheitsinformationen. Dieses Fahrzeug ist nur für
Erwachsene bestimmt. Personen unter 16 Jahren ist das
Fahren des Fahrzeugs untersagt.
Denken Sie hinaus
background
!
WARNUNG
Alle Anweisungen und Sicherheitshinweise in dieser Betriebsanleitung
sowie auf den Produktaufklebern müssen gelesen, verstanden und
eingehalten werden.
Missachtung der Sicherheitsanweisungen kann zu Unfällen mit schweren
oder tödlichen Verletzungen führen.
Diesen QR-Code
®
mit Ihrem Smartphone
scannen, um Videos und mehr Informationen
zu einem sicheren Fahrerlebnis mit diesem
Polaris-Fahrzeug zu erhalten.
Oder besuchen www.polaris.com/en-us/
safety/ .
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2023 Betriebsanleitung Traktor
Sportsman 570
Sportsman 570 EPS
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Loctite
®
ist eine eingetragene Marke der Henkel Corporation. MACPHERSON
MACPHERSON RIDE
®
ist eine eingetragene Marke von Aftermarket Auto Parts
Alliance, Inc. NYOGEL
®
ist eine eingetragene Marke von Nye Lubricants, Inc.
Bluetooth
®
ist eine eingetragene Marke von Bluetooth Sig, Inc. QR Codes
®
ist eine
eingetragene Marke von DENSO WAVE INCORPORATED. BatteryMinder
®
ist eine
eingetragene Marke von VDC Electronics, Inc. Phillips
®
ist eine eingetragene Marke der
Phillips Screw Company. Sofern nicht anders angegeben, sind die Marken Eigentum
von Polaris Industries Inc.
Copyright 2022 Polaris Industries Inc. Alle Angaben in dieser Publikation entsprechen
den aktuellsten Produktdaten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Da laufend
Verbesserungen an Design und Qualität der hergestellten Bauteile vorgenommen
werden, sind geringfügige Abweichungen zwischen der Fahrzeugausstattung und den
Angaben in dieser Publikation möglich. Die Abbildungen und/oder
Verfahrensbeschreibungen in dieser Publikation sind lediglich als Orientierungshilfe zu
verstehen. Wir haften nicht für Auslassungen oder unrichtige Angaben. Jede
Reproduktion oder Wiederverwendung der in diesem Dokument enthaltenen
Abbildungen und/oder Verfahrensbeschreibungen, sei es ganz oder auszugsweise, ist
ausdrücklich untersagt.
Die Originalausgabe der Betriebsanleitung für dieses Fahrzeug ist in englischer
Sprache verfasst. Ausgaben in anderen Sprachen sind Übersetzungen der
Originalausgabe.
Gedruckt in der Tschechischen Republik
9941056-de
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Wir danken Ihnen, dass Sie sich für ein POLARIS-Fahrzeug entschieden haben und
begrüßen Sie herzlich in der weltweiten Familie der POLARIS-Enthusiasten. Besuchen Sie
uns online auf www. polaris. com. Dort finden Sie neueste Nachrichten,
Produkteinführungen, Veranstaltungshinweise, Stellenausschreibungen und vieles mehr.
POLARIS stellt eine breite Auswahl an hochwertigen Nutz- und Freizeit-Leichtfahrzeugen
her. Wir sind der Überzeugung, dass POLARIS heute weltweit Maßstäbe in der
Herstellung von Nutz- und Freizeitfahrzeugen setzt. Die Konstruktion, das Design und die
Entwicklung Ihres POLARIS-Fahrzeugs sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung. Es ist
die beste Maschine, die wir je hergestellt haben.
Im Interesse Ihrer Sicherheit und eines ungetrübten Fahrgenusses sollten die
Anweisungen und Empfehlungen in dieser Betriebsanleitung genau eingehalten werden.
Ihre Betriebsanleitung enthält auch Anweisungen für einfache Wartungsmaßnahmen.
Informationen zu größeren Reparaturen sind im POLARIS-Werkstatthandbuch enthalten.
Maßnahmen dieser Art können von einem vom Werk zertifizierten Wartungs- und
Reparaturmechaniker (Master Service Dealer, MSD) ausgeführt werden.
Ihr POLARIS-Händler kennt Ihr Fahrzeug am besten und wird sein Bestes geben, damit
Sie stets zufrieden sind. Ihr POLARIS-Händler kann Ihnen sowohl während als auch nach
der Garantiezeit einen umfassenden Wartungsservice bieten.
Aktuelle Bedienungsanleitungen finden Sie unter
https://www.polaris.com/en-us/owners-manuals
.
3
WILLKOMMEN
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4
WILLKOMMEN
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Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Ausstattungsmerkmale und Bedienelemente . . . . . . . 35
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Windenanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Emissionsbegrenzungssysteme . . . . . . . . . . . . . 115
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Technische Daten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
POLARIS-Produkte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Beheben von Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Wartungsprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
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6
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EINLEITUNG
WICHTIGER WARNHINWEIS ZU DIESER
BETRIEBSANLEITUNG
WARNUNG
Nichtbeachten der Sicherheitswarnhinweise und der Sicherheitsvorkehrungen in dieser
Betriebsanleitung kann zu Unfällen mit schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Ein
POLARIS-ATV ist kein Spielzeug und der Betrieb kann mit Gefahren verbunden sein.
Das Fahrverhalten dieses Fahrzeugs ist nicht mit dem anderer Fahrzeuge wie
Motorräder oder Autos vergleichbar. Das Missachten bestimmter Vorsichtsregeln kann zu
Kollisionen führen oder das Fahrzeug kann sich überschlagen, selbst bei
Routinemanövern wie Abbiegen, Befahren von Steigungen oder Überfahren von
Hindernissen.
Lesen Sie diese Betriebsanleitung. Machen Sie sich mit der Bedeutung aller
Sicherheitswarnhinweise, Vorsichtsmaßregeln und Bedienungsabläufe vertraut, bevor
Sie ein POLARIS-ATV bedienen. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung in der Nähe
des ATV auf.
Fahren Sie nie ein ATV, ohne sich vorher sorgfältig einweisen zu lassen. Nehmen Sie
an einer ATV-Sicherheitsschulung teil. In den Vereinigten Staaten sind zertifizierte
Schulungen unter www
.atvsafety.org zu finden.
Dieses Fahrzeug ist NUR FÜR ERWACHSENE bestimmt. Personen unter 18 Jahren
ist das Fahren des Fahrzeugs untersagt.
Erlauben Sie Gästen nur dann das Fahren mit dem ATV, wenn sie zuvor diese
Betriebsanleitung und alle Aufkleber gelesen, sowie eine zertifizierte
Sicherheitsschulung absolviert haben. In den Vereinigten Staaten sind zertifizierte
Schulungen unter www
.atvsafety.org zu finden.
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EINLEITUNG
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SICHERHEITSWARNSYMBOLE UND SIGNALWÖRTER
In dieser Betriebsanleitung und am Fahrzeug selbst werden die nachfolgend
beschriebenen Signalwörter und Symbole verwendet. Wo immer diese Wörter und
Symbole anzutreffen sind, wird auf einen Sachverhalt aufmerksam gemacht, der die
Sicherheit des Fahrers betrifft. Vor dem Lesen der Betriebsanleitung sollte der Fahrer sich
mit deren Bedeutung vertraut machen.
GEFAHR
Das Signalwort GEFAHR weist auf eine gefährliche Situation hin, die, falls diese nicht
vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen WIRD.
WARNUNG
Das Signalwort WARNUNG weist auf eine gefährliche, zu vermeidende Situation hin, die
zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen KÖNNTE.
ACHTUNG
ACHTUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, falls diese nicht vermieden wird,
zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen KÖNNTE.
HINWEIS
Das Signalwort HINWEIS steht für wichtige Informationen zur Klarstellung von
Anweisungen.
WICHTIG
Das Signalwort WICHTIG weist auf Punkte hin, die bei der Demontage, Montage und
Prüfung von Bauteilen zu beachten sind.
Das Verbotszeichen weist auf eine Verhaltensweise hin, die zu
VERMEIDEN ist, um einer Gefahr vorzubeugen.
Das Gebotszeichen weist auf eine Maßnahme hin, die zur
Gefahrenvermeidung ergriffen werden MUSS.
8
EINLEITUNG
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FAHRZEUG-IDENTIFIKATIONSNUMMERN
Die Fahrzeug-Identifikationsnummern des Fahrzeugs sowie die Schlüsselnummer in die
vorgesehenen Zeilen eintragen. Den Ersatzschlüssel bitte abnehmen und an einem
sicheren Ort aufbewahren. Weitere Zündschlüssel können nur angefertigt werden, indem
(unter Angabe der Schlüsselnummer) ein Rohling bei POLARIS bestellt und anschließend
anhand eines vorhandenen Schlüssels ein neuer gefräst wird. Gehen alle Schlüssel
verloren, muss das Zündschloss ausgetauscht werden.
Die Seriennummer des Fahrzeugs
q
befindet sich am unteren Rahmenträger vorne rechts
am Fahrzeug.
HINWEIS
Die nachfolgenden Abbildungen dienen nur als Referenz. Das gekaufte Modell sieht
eventuell etwas anders aus.
Modellnummer des Fahrzeugs
Fahrzeug-Identifikationsnummer
(Fahrgestellnummer)
q
Motorseriennummer
w
Schlüsselnummer
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EINLEITUNG
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NAHFELDKOMMUNIKATION (NFC)
(SOFERN VORHANDEN)
Einige Polaris-Fahrzeuge sind mit einem NFC-Chip (Nahfeldkommunikation) ausgestattet.
Der NFC-Chip ist in das Polaris-Emblem an der Vorderseite des Fahrzeugs eingebettet
und stellt eine Verbindung zu einer digitalen Plattform mit Fahrzeuginformationen und
Werkzeugen her. Für weitere Informationen suchen Sie bitte einen Händler auf.
WICHTIG
Nicht alle Geräte sind mit einem NFC-Leser ausgestattet. Außerdem erfordern einige
Geräte zum Zugriff auf NFC-Inhalte Anwendungen von Drittanbietern. Fragen zum NFC-
Leser Ihres Geräts finden Sie im Benutzerhandbuch des Geräts.
Bei mit NFC ausgestatteten Modellen halten Sie Ihr Smartphone direkt über das Polaris-
Emblem, um Folgendes zu tun:
Anzeige von
fahrzeugspezifischen
Informationen
Zugriff auf Ihre Polaris Garage
Herunterladen und lesen der
Bedienungsanleitung
Anzeige von Anleitungen für
Zubehör
Ansehen von
Anleitungsvideos
Zugriff auf
Garantieinformationen
Prüfung auf Service-
Benachrichtigungen
RIDE COMMAND MIT NFC
Wenn Sie die Ride Command Mobile App verwenden, sind zusätzliche NFC-Funktionen
verfügbar. Sie können folgendermaßen auf diese Funktionen zugreifen:
1. Laden Sie die Ride Command-App über den Apple App Store
®
oder Google Play
®
herunter.
2. Erstellen Sie ein Konto oder melden Sie sich bei einem bestehenden Konto an.
3. Wählen Sie auf dem Startbildschirm der Ride Command-App Fahrzeug
hinzufügen
.
4. Halten Sie das Mobiltelefon gegen den NFC-Punkt im Fahrzeug, um das Fahrzeug zu
scannen.
5. Bestätigen Sie die Informationen, geben Sie Ihrem Fahrzeug einen Namen und tippen
Sie auf Zu Garage hinzufügen.
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EINLEITUNG
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SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
Schlagen Sie in der Herstelleranweisung nach, um die NFC-Lesefähigkeit und/oder NFC-
fähige Add-ons zu überprüfen.
KONFORMITÄTSERKLÄRUNGEN FÜR DEN
FUNKVERKEHR
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG DER EUROPÄISCHEN
UNION (EU) FÜR DEN FUNKVERKEHR
Dieses Fahrzeug kann die folgende Funkausrüstung bzw. Funkausrüstungen enthaltenden
Komponenten enthalten:
BAUTEIL
Kombiinstrument B1 mit Bluetooth
®
LE
BAUTEIL-IDENTIFIKATIONSNUMMER
CYBLE-222014-01
HERSTELLER
Cypress Semiconductor
SENDEFREQUENZ*
2402 - 2480 MHz
MAXIMALE RF-SENDELEISTUNG
0,78 mW
*Außerhalb
der EU-Märkte können andere Sendefrequenzen existieren.
Polaris Industries Inc. erklärt hiermit, dass die o.a. Funkausrüstungen der Richtlinie
2014/53/EU entsprechen.
Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter folgender Internetadresse
verfügbar:
https://www.polaris.com/en-us/radio-conformity/
11
EINLEITUNG
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12
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SICHERHEIT
SICHERHEITSSCHULUNG
POLARIS legt größten Wert auf die ATV-Sicherheitsschulung. POLARIS empfiehlt
wärmstens, zusammen mit allen Familienmitgliedern, die das ATV fahren werden, an
einem Trainingskurs teilzunehmen.
Ein POLARIS-ATV ist ein reines Geländefahrzeug. Sich mit allen Gesetzen und
Vorschriften vertraut machen, die den Betrieb dieses Fahrzeugs in der Region des
Eigentümers betreffen. Wir empfehlen dringend, die Routinewartungsempfehlungen aus
der Betriebsanleitung genau einzuhalten. Dieses vorbeugende Wartungsprogramm sorgt
dafür, dass alle wichtigen Bauteile des Fahrzeugs in bestimmten Zeitabständen gründlich
geprüft werden.
SICHERHEITSSCHULUNG IN DEN USA
Käufer eines neuen Polaris-ATV in den USA werden vom Händler über das Angebot an
von Polaris zertifizierten ATV RiderCourse
sm
-Kursen, für sie selbst und ihre
fahrberechtigten Familienmitglieder, informiert. Die Kosten dieser Schulung sind im
Kaufpreis des ATV inbegriffen. Es wurden gedruckte Unterlagen mit Anweisungen zum
sicheren Betrieb des ATV ausgehändigt. Diese Unterlagen in regelmäßigen Zeitabständen
durchsehen.
Wenn ein Polaris-ATV in den USA gekauft wurde, ist eine Anmeldung zu einem
gebührenpflichtigen ATV RiderCourse
sm
-Kurs möglich. ATV Enrollment Express unter der
Nummer 1-800-887-2887 anrufen oder www.atvsafety.org im Internet besuchen. Käufer
eines POLARIS-ATVs außerhalb der USA erkundigen sich bitte bei ihrem Händler oder der
Kfz-Zulassungsbehörde nach Sicherheitskursen.
WEITERE INFORMATIONEN ZUR ATV SICHERHEIT in den USA erhalten Sie bei der
Consumer Product Safety Commission (Verbrauchersicherheitsdienst) unter
1-800-638-2772 bzw. auf www.cpsc.gov sowie auf www.atvsafety.org oder
telefonisch bei POLARIS unter 1-800-342-3764.
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SICHERHEIT
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SCHUTZAUSRÜSTUNG
Tragen Sie stets einen Helm, Augenschutz,
Handschuhe, ein langärmliges Hemd, lange
Hosen und mindestens knöchelhohe Stiefel.
Schutzausrüstung vermindert die
Verletzungsgefahr.
q
Helm
w
Augenschutz
e
Lange Ärmel
r
Handschuhe
t
Lange Hosen
y
Mindestens knöchelhohe Stiefel
HELM
Das Tragen eines Helms schützt vor schweren Kopfverletzungen. Beim Fahren dieses
POLARIS-Fahrzeugs immer einen Helm tragen, der die geltenden Sicherheitsvorschriften
erfüllt oder übertrifft. Die Schnalle greifen und jeden Gurt festziehen, um zu gewährleisten,
dass der Helm sicher am Kopf sitzt.
In den USA und Kanada tragen zugelassene
Helme ein entsprechendes Prüfzeichen des US-
Verkehrsministeriums (DOT).
14
SICHERHEIT
background
Aufkleber „Zugelassene Helme in Europa, Asien
und Ozeanien sind mit dem Zeichen ECE 22.05
versehen“. Das ECE-Zeichen besteht aus einem
Kreis mit dem Buchstaben E in der Mitte. Daneben
ist die Kennnummer des Landes aufgedruckt, das
die Zulassung erteilt hat. Außerdem befinden sich
auf dem Aufkleber die Zulassungsnummer und die
Seriennummer.
AUGENSCHUTZ
Eine gewöhnliche Brille oder Sonnenbrille bietet keinen ausreichenden Augenschutz. Beim
Fahren dieses POLARIS-Fahrzeugs ist grundsätzlich eine bruchsichere Schutzbrille oder
ein Helm mit bruchsicherem Visier zu tragen. POLARIS empfiehlt eine zugelassene
persönliche Schutzausrüstung (PSA), die ein Prüfzeichen wie z. B. VESC 8, V-8, Z87.1
oder CE trägt. Sicherstellen, dass der Augenschutz stets sauber gehalten wird.
HANDSCHUHE
Handschuhe für Komfort und für Schutz gegen Sonne, kaltes Wetter und andere Elemente
tragen.
STIEFEL
Für guten Halt und zur Sicherheit sollten robuste, mindestens knöchelhohe Stiefel
getragen werden. Nie barfuß oder mit Sandalen mit einem POLARIS-Fahrzeug fahren.
BEKLEIDUNG
Zum Schutz von Armen und Beinen sollten langärmelige Oberbekleidung und lange Hosen
getragen werden.
SICHERHEITSWARNUNGEN
WARNUNG
Bei unsachgemäßem Betrieb dieses Fahrzeugs besteht die Gefahr einer Kollision, des
Kontrollverlusts, eines Unfalls oder des Überschlagens des Fahrzeugs, was zu schweren
oder tödlichen Verletzungen führen kann. Alle Sicherheitswarnhinweise in diesem
Abschnitt der Betriebsanleitung sowie auf der beilegten DVD sind sorgsam einzuhalten.
Der ordnungsgemäße Betrieb des Fahrzeugs wird im Abschnitt BETRIEB der
Betriebsanleitung eingehend beschrieben.
15
SICHERHEIT
background
BETRIEB OHNE EINWEISUNG
Wird dieses ATV ohne fachkundige
Einweisung betrieben, besteht ein erhöhtes
Unfallrisiko. Der Fahrer muss wissen, wie das
ATV in verschiedenen Situationen und unter
verschiedenen Geländebedingungen zu
handhaben ist.
Anfänger und unerfahrene Fahrer sollten
zunächst eine empfohlene
Sicherheitsschulung absolvieren, bevor sie
dieses Fahrzeug fahren.
Erlauben Sie Gästen nur dann das Fahren
mit dem ATV, wenn sie zuvor diese
Betriebsanleitung und alle Aufkleber gelesen,
sowie eine zertifizierte Sicherheitsschulung
absolviert haben.
ALTERSBESCHRÄNKUNGEN
Dieses Fahrzeug ist NUR FÜR
ERWACHSENE bestimmt. Personen unter
16 Jahren ist das Fahren des Fahrzeugs
untersagt.
Auf diesem Zweisitzer-ATV dürfen keine
Kinder unter 12 Jahren mitfahren.
Kinder, auch wenn sie das empfohlene Alter
für bestimmte ATVs schon erreicht haben,
verfügen oft nicht über das erforderliche Maß
an Geschick, Können oder Urteilsvermögen
zum sicheren Fahren eines ATVs bzw. zum
sicheren Mitfahren auf einem ATV. Für sie
besteht ein erhöhtes Unfall- und
Verletzungsrisiko.
16
SICHERHEIT
background
ALKOHOL- ODER DROGENKONSUM
Vor oder während des Fahrens dieses
Fahrzeugs niemals Alkohol oder Drogen
konsumieren.
Nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen
ist beim Fahren des Fahrzeugs mit einem
eingeschränkten Urteils-, Reaktions- und
Wahrnehmungsvermögen sowie einer
Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns zu
rechnen.
MITFÜHREN MEHRERER BEIFAHRER AUF EINEM ZWEI-
SITZER-ATV
Das Mitführen mehrerer Beifahrer auf einem
Zweisitzer-ATV schränkt Balance und
Kontrollierbarkeit des ATVs erheblich ein und
kann zu einem Unfall bzw. zum Überschlagen
des Fahrzeugs führen. Nie mehr als einen
Beifahrer auf einem Zweisitzer-ATV mitfahren
lassen.
VERSÄUMNIS DER KONTROLLE VOR FAHRTANTRITT
WARNUNG
Wird es vor Fahrtantritt versäumt, das Fahrzeug zu überprüfen und seine
Betriebssicherheit zu kontrollieren, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko.
Vor jeder Fahrt stets die Prüfungen vor Fahrtantritt durchführen, um die
Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Die Inspektions- und Wartungsverfahren sowie -zeitpläne in dieser Betriebsanleitung
konsequent einhalten.
17
SICHERHEIT
background
UMGANG MIT BENZIN
Benzin ist äußerst leicht entflammbar und unter bestimmten Bedingungen sogar
explosionsgefährlich.
Beim Umgang mit Benzin ist daher stets äußerste Vorsicht geboten.
Das Fahrzeug nur im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich und bei
abgeschaltetem Motor auftanken.
Niemals Kraftstoff oder andere entflammbare Flüssigkeiten auf diesem Fahrzeug
mitnehmen. Eine Nichtbeachtung der vorgegebenen Anweisungen kann zu ernsthaften
Brandverletzungen oder zum Tode führen.
Beim Tanken, im Benzin-Lagerbereich sowie in der näheren Umgebung sind Rauchen,
offenes Feuer oder Funken unzulässig.
Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Beim Tanken den Einfüllstutzen nicht befüllen.
Sollte Benzin auf die Haut oder auf Kleidungsstücke gelangen, sofort mit Seife oder
Spülmittel und Wasser waschen und Kleidung wechseln.
GEFÄHRDUNG DURCH ABGASE
ACHTUNG
Motorabgase sind giftig und können innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tode führen. Motor nie in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Dieses
Fahrzeug nur im Freien bzw. an gut belüfteten Orten in Betrieb nehmen.
SCHUTZAUSRÜSTUNG
Das Fahren in diesem Fahrzeug ohne einen
zugelassenen Helm und entsprechenden
Augenschutz, erhöht das Risiko von
schweren Verletzungen bei einem Unfall.
Tragen Sie stets einen Helm, Augenschutz,
Handschuhe, ein langärmliges Hemd, lange
Hosen und mindestens knöchelhohe Stiefel.
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SICHERHEIT
background
FAHREN AUF ÖFFENTLICHEN STRASSEN
Dieses Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb
zugelassen.
FAHREN MIT ÜBERHÖHTER GESCHWINDIGKEIT
Wird das Fahrzeug mit überhöhter
Geschwindigkeit gefahren, besteht erhöhte
Gefahr, dass der Fahrer die Kontrolle verliert. Die
Geschwindigkeit stets dem Gelände, den
Sichtverhältnissen, den Betriebsbedingungen und
Ihren Kenntnissen und Erfahrung anpassen.
BEHERRSCHEN DES FAHRZEUGS
Selbst wenn man nur eine Hand vom Lenker oder einen Fuß vom Trittbrett nimmt, kann die
Kontrollierbarkeit des Fahrzeugs dadurch beeinträchtigt oder das Gleichgewicht gestört
werden, sodass Fahrer und Beifahrer vom ATV heruntergeschleudert werden können.
Stellt eine Person seine Füße nicht fest auf die Trittbretter, können sie in die Räder oder in
andere angetriebene Teile geraten und einen Unfall oder Verletzungen verursachen.
Beim Fahren stets den Lenker mit beiden Händen umfassen und beide Füße auf den
Trittbrettern des ATVs ruhen lassen.
19
SICHERHEIT
background
FALSCHE KURVENTECHNIK
ACHTUNG
Eine falsche Kurventechnik kann zum Verlust der Bodenhaftung oder der Kontrolle über
das Fahrzeug und somit zu einem Unfall oder zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Beim Befahren von Kurven stets die entsprechenden Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung befolgen.
Scharfe Kurven vermeiden. Niemals mit hoher Geschwindigkeit in eine Kurve fahren.
Keine abrupten Lenkmanöver ausführen. Das Fahren von Kurven zunächst mit niedriger
Geschwindigkeit üben und erst dann Kurven mit höherer Geschwindigkeit fahren.
SPRÜNGE UND KUNSTSTÜCKE
Kunstfahren birgt ein erhöhtes Unfallrisiko
einschließlich Überschlag. KEINE
Kunststücke wie Rutschmanöver, Sprünge,
Volldrehungen usw. versuchen. Defensiv
fahren.
20
SICHERHEIT
background
FALSCHE TECHNIK BEIM BERGAUFFAHREN
Ein falsches Vorgehen beim Bergauffahren kann dazu führen, dass der Fahrer die
Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Beim Befahren von Steigungen ist
äußerste Vorsicht geboten. Beim Bergauffahren stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung beachten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
FALSCHES VORGEHEN BEI BERGABFAHRTEN
Ein falsches Vorgehen beim Bergabfahren kann zum Kontrollverlust bzw. Überschlagen
des Fahrzeugs führen. Bei Bergabfahrten stets die entsprechenden Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Anweisungen
für neue Fahrer“.
FAHREN QUER ZUM HANG
Vom Fahren quer zum Hang wird abgeraten. Ein falsches Vorgehen kann dazu führen,
dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Nur dann quer
zum Hang fahren, wenn es absolut unvermeidlich ist.
Ist eine Fahrt quer zum Hang unumgänglich, stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
21
SICHERHEIT
background
ABWÜRGEN DES MOTORS AN STEIGUNGEN
Wird der Motor an einer Steigung abgewürgt,
rollt das Fahrzeug rückwärts, oder steigt der
Fahrer unsachgemäß ab, kann sich das
Fahrzeug überschlagen.
Beim Bergauffahren eine konstante
Geschwindigkeit aufrechterhalten.
Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets
den ADC-Modus (sofern vorhanden)
zuschalten. Wenn das Fahrzeug nicht mit
ADC-Modus ausgerüstet ist, vor Bergauf-
oder
Bergabfahrten den AWD-Modus
zuschalten.
Wenn die Last den Motor überfordert, wie folgt verfahren:
Nach vorne lehnen, um den Körperschwerpunkt möglichst weit bergauf zu verlagern.
Auch der Beifahrer sollte sich bergauf lehnen.
Bremsen betätigen.
Wenn das Fahrzeug stillsteht, Feststellbremse betätigen.
Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
Den Beifahrer ggf. zuerst absteigen lassen. Der Fahrer steigt danach ab.
Beim Wenden und Wiederbesteigen des ATVs die Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
Sollte
das ATV abwärts zu rollen beginnen, wie folgt verfahren:
Fahrer und Beifahrer verlagern ihr Körpergewicht so weit wie möglich bergauf.
Nicht versuchen, das Fahrzeug mit Motorkraft aufzuhalten.
Bremshebel allmählich anziehen.
Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, auch die Hilfsbremse betätigen und
dann die Feststellbremse anziehen.
Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
Den Beifahrer ggf. zuerst absteigen lassen. Der Fahrer steigt danach ab.
Beim Wenden und Wiederbesteigen des ATVs die Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
22
SICHERHEIT
background
FAHREN AN STEILEN HÄNGEN
Beim Befahren sehr steiler Hänge kann sich
das Fahrzeug überschlagen.
Niemals Hänge befahren, die für das ATV
bzw. für Ihr Können zu steil sind.
Das ATV nie an Hängen mit einer Steigung
von mehr als 15 Grad einsetzen.
BETRIEB AUF RUTSCHIGEM UNTERGRUND
Bei Fahrten auf besonders unebenem,
rutschigem oder instabilem Untergrund ist
erhöhte Vorsicht geboten, da das Fahrzeug
die Bodenhaftung verlieren oder sich
überschlagen bzw. der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren kann.
Fahrten auf besonders unebenem,
schlüpfrigem oder instabilem Untergrund
sollten erst dann unternommen werden,
wenn Sie sich durch Lernen und Üben das
erforderliche Fahrgeschick angeeignet
haben, um das Fahrzeug unter solchen
Bedingungen kontrollieren zu können.
Auf unebenem, rutschigem oder losem
Untergrund ist besondere Vorsicht geboten.
BETRIEB IN UNBEKANNTEM GELÄNDE
In unbekanntem Gelände ist besondere Vorsicht geboten, da anderenfalls ein erhöhtes
Unfall- und Überschlagsrisiko besteht.
In unbekanntem Gelände können verborgene Gesteinsbrocken, Bodenwellen oder
Vertiefungen zum Kontrollverlust über das Fahrzeug führen oder das Fahrzeug
veranlassen, sich zu überschlagen.
Bei Fahrten in unbekanntem Gelände langsam fahren und besondere Vorsicht walten
lassen. Stets auf Veränderungen in der Beschaffenheit des Geländes achten.
23
SICHERHEIT
background
UNSACHGEMÄSSE REIFENWARTUNG
Der Betrieb dieses Fahrzeugs mit
ungeeigneten Reifen oder bei falschem oder
uneinheitlichem Reifendruck kann den
Kontrollverlust über das Fahrzeug bzw. einen
Unfall verursachen.
Stets Reifen der für das Fahrzeug
vorgesehenen Größe und des vorgesehenen
Typs verwenden.
Der in der Betriebsanleitung und auf den
Sicherheitsaufklebern angegebene
Reifendruck muss stets aufrechterhalten
werden.
FALSCHE FAHRTECHNIK IM RÜCKWÄRTSGANG
Ein falsches Vorgehen beim Rückwärtsfahren kann zum Aufprall auf ein Hindernis oder
eine Person führen. Stets die entsprechenden Anweisungen in dieser Betriebsanleitung
befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Anweisungen für neue Fahrer“.
Vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs (R) stets den Bereich hinter dem Fahrzeug auf
Hindernisse oder Personen prüfen. Erst, wenn der Weg nach hinten frei ist, langsam
zurückstoßen.
ÜBERFAHREN VON HINDERNISSEN
Eine falsche Vorgehensweise beim
Überfahren von Hindernissen kann zu einem
Kontrollverlust bzw. Überschlag führen.
Vor Fahrten in unbekanntem Gelände die
Strecke auf mögliche Hindernisse prüfen.
Nicht über große Hindernisse wie große
Gesteinsbrocken oder umgestürzte Bäume
fahren. Beim Überfahren von Hindernissen
stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung befolgen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
24
SICHERHEIT
background
RUTSCHEN ODER AUSBRECHEN
Bei Fahrten auf besonders unebenem,
rutschigem oder instabilem Untergrund ist
erhöhte Vorsicht geboten, da das Fahrzeug
die Bodenhaftung verlieren oder sich
überschlagen bzw. der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren kann. Auf
extrem glattem Untergrund sollte nicht
gefahren werden. Bei Fahrten auf rutschigem
Untergrund stets die Geschwindigkeit
herabsetzen und besondere Vorsicht walten
lassen.
Wenn das Fahrzeug rutscht oder ausbricht,
kann der Fahrer die Kontrolle verlieren und
das Fahrzeug kann sich überschlagen (wenn
die Reifen plötzlich wieder Bodenhaftung
haben). Bei Fahrten auf rutschigem
Untergrund stets die entsprechenden
Anweisungen in dieser Betriebsanleitung
befolgen. Weitere Informationen finden Sie
im Abschnitt „Anweisungen für neue Fahrer“.
BETRIEB EINES BESCHÄDIGTEN FAHRZEUGS
ACHTUNG
Der Betrieb eines beschädigten Fahrzeugs kann zu einem Unfall führen. Wenn sich das
Fahrzeug überschlagen hat oder einen sonstigen Unfall hatte, muss es bei einer
qualifizierten Service-Werkstatt vollständig auf eventuelle Schäden geprüft werden,
einschließlich (aber nicht darauf beschränkt) der Sicherheitsgurte, der
Überrollschutzvorrichtungen, der Bremsanlage, des Drosselsystems und der Lenkung.
DURCHFAHREN VON GEWÄSSERN
Durchfahren von tiefen oder rasch fließenden Gewässern kann den Verlust der
Bodenhaftung, Kontrollverlust, ein Überschlagen des Fahrzeugs oder einen Unfall zur
Folge haben. Niemals schnell fließende Gewässer oder Gewässer mit einem
Wasserstand, der höher als der Fahrzeugboden ist, durchfahren.
Bei Fahrten durch Gewässer stets die entsprechenden Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
Nasse Bremsen können eine reduzierte Bremswirkung haben. Nach dem Verlassen des
Gewässers die Bremsfunktion prüfen. Die Bremsen bei langsamer Fahrt mehrmals leicht
betätigen. Durch die Reibungswärme können die Bremsbeläge schneller trocknen.
25
SICHERHEIT
background
FAHREN BEI GEWITTER (BLITZSCHLAG)
Das Fahrzeug nicht betreiben, wenn die Gefahr eines Blitzschlages besteht, es sei denn
das Fahrzeug ist mit einer vollständig geschlossenen Kabine ausgestattet. Gummireifen,
Gummilenkergriffe und Schaumstoffsitze schützen den Fahrer nicht vor Blitzschlag. Immer
einen sicheren Zufluchtsort aufsuchen, wenn Blitzschlag droht.
UNSACHGEMÄSSE BELADUNG
Ein Überladen des Fahrzeugs oder ein unsachgemäßes Mitführen von Lasten kann die
Fahreigenschaften des Fahrzeugs beeinträchtigen und den Verlust der Kontrolle bzw.
einen Unfall verursachen.
Stets die Anweisungen in der Betriebsanleitung für den Transport von Ladungen
befolgen.
Die zulässige Zuladung für dieses Fahrzeug niemals überschreiten.
Ladung gleichmäßig verteilen und sorgfältig sichern.
Beim Mitführen von Ladungen oder Ziehen eines Anhängers Geschwindigkeit
herabsetzen. Einen verlängerten Bremsweg einkalkulieren.
FAHREN AUF ZUGEFRORENEN GEWÄSSERN
Schwere oder tödliche Verletzungen können die Folge sein, wenn das Fahrzeug und/oder
der Fahrer durch die Eisschicht einbrechen. Das Fahrzeug nie über ein zugefrorenes
Gewässer fahren, ohne sich zuvor davon zu überzeugen, dass das Eis dick genug ist, um
dem Gewicht des Fahrzeugs, des Fahrers, der Ladung sowie ggf. dem Gewicht der
anderen Fahrzeuge der Gruppe sowie den beim Fahren wirksamen Kräften standzuhalten.
Sich stets bei den zuständigen Behörden und bei Anwohnern nach den Eisverhältnissen
und der Eisdicke auf der gesamten geplanten Route erkundigen. Der Fahrer trägt bei
Fahrten auf zugefrorenen Gewässern das volle Risiko.
SCHLECHTE SICHTVERHÄLTNISSE
ACHTUNG
Bei Fahrten mit diesem Fahrzeug in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter besteht
die Gefahr einer Kollision oder eines Unfalls, insbesondere auf Wegen und Straßen. Bei
schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, ist mit erhöhter
Vorsicht und mit verringerter Geschwindigkeit zu fahren. Scheinwerfer regelmäßig
reinigen und durchgebrannte Glühlampen unverzüglich austauschen.
KÖRPERBEHERRSCHUNG
Dieses Fahrzeug stellt hohe physische Anforderungen an den Fahrer. Urteilsvermögen
und Körperbeherrschung sind Voraussetzungen für seinen sicheren Betrieb. Personen mit
geistigen oder körperlichen Behinderungen setzen sich beim Fahren dieses Fahrzeugs
einer erhöhten Unfallgefahr durch Überschlagen oder Kontrollverlust aus.
26
SICHERHEIT
background
HEISSE AUSPUFFANLAGE
WARNUNG
Die Bestandteile der Auspuffanlage sind während des Betriebs des Fahrzeugs und
danach äußerst heiß. Diese heißen Teile können Verbrennungen sowie Brände
verursachen. Die heißen Teile der Auspuffanlage nicht berühren. Brennbares Material
stets von der Auspuffanlage fernhalten.
Beim Fahren durch hohes Gras, insbesondere trockenem Gras, sowie bei Fahrten durch
Schlamm ist Vorsicht geboten. Nach einer Fahrt durch hohes Gras, Unkraut, Gebüsch,
andere hohe Vegetation sowie durch Schlamm immer die Unterseite des Fahrzeugs
sowie die Bereiche um die Auspuffanlage überprüfen. Gras, Schmutz oder festhaftende
Rückstände umgehend vom Fahrzeug entfernen; hierbei insbesondere auf den Bereich
um die Auspuffanlage achten.
VERWENDUNG DES FAHRZEUGS DURCH UNBEFUGTE
Wenn die Schlüssel im Fahrzeug verbleiben, kann dies dazu führen, dass das Fahrzeug
von Unbefugten benutzt wird, die unter 16 Jahre alt sind, keinen gültigen Führerschein
besitzen oder keine entsprechende Schulung erhalten haben. Das kann zu einem Unfall
oder einem Überschlag führen. Beim Abstellen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel
abziehen.
WARNUNG FÜR ANHÄNGEVORRICHTUNG (SOFERN
VORHANDEN)
Bei Verwendung einer Anhängevorrichtung sicherstellen, dass die Kupplungskugel keine
Erhöhung oder Absenkung von mehr als 5 cm aufweist.
WARNUNG
Beim Anhängerbetrieb mit Ihrem ATV darauf achten, dass sich der Auspuff oberhalb der
Kupplungskugel und der Anhängevorrichtung befindet. Während des Betriebs des ATV
erzeugt der Auspuff heiße Abgase, die nicht eingeatmet werden sollten und die die
Oberflächentemperatur der umgebenden Oberflächen, einschließlich der des Anhängers
(z. B. Anhängerkupplung, Zugvorrichtung, Anhängerwände . . . usw.) erhöhen können.
Vor dem An- oder Abkuppeln eines Anhängers den Motor abschalten, die Abgase
entweichen lassen und die den Auspuff umgebenden Oberflächen, einschließlich der des
Anhängers, abkühlen lassen, um die Gefahr von Verbrennungen oder Verletzungen zu
vermeiden und um die Gefahr des Einatmens von Abgasen zu verringern. Um die Gefahr
zu verringern, dass die Anhängevorrichtung oder die Zugvorrichtung zu heiß wird, keine
Kupplungskugel mit einer Erhöhung von mehr als 5 Zentimetern verwenden.
27
SICHERHEIT
background
TECHNISCHE VERÄNDERUNGEN
Ihr POLARIS-Fahrzeug ist bei Einhaltung der Betriebsanleitung ein betriebssicheres
Fahrzeug. Am Fahrzeug vorgenommene Umbauten können dessen Stabilität
beeinträchtigen. Der Betrieb eines umgebauten Fahrzeugs, insbesondere wenn
Veränderungen zur Steigerung der Geschwindigkeit oder Leistung vorgenommen wurden,
kann den Ausfall wichtiger Komponenten des Fahrzeugs nach sich ziehen. Das
Überschreiten der konstruktionsbedingten Höchstgeschwindigkeit kann zu
Stabilitätsverlust führen. Bei überhöhter Geschwindigkeit kann der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren.
Keine nicht von POLARIS zugelassene Zusatzausrüstung montieren oder Umbauten am
Fahrzeug durchführen, die dazu dienen, seine Geschwindigkeit oder Leistung zu erhöhen.
Umbauten jeder Art oder die Montage von Zusatzausrüstung, die nicht von POLARIS
zugelassen ist, können zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen und die Gefahr von
Verletzungen erhöhen.
Die beschränkte POLARIS-Garantie des POLARIS-Fahrzeugs erlischt, wenn das
Fahrzeug mit nicht von POLARIS zugelassener Zusatzausrüstung ausgestattet wurde und/
oder Umbauten vorgenommen wurden, die dazu dienen, seine Geschwindigkeit oder
Leistung zu erhöhen.
Durch den Anbau bestimmter Zusatzgeräte, einschließlich (aber nicht darauf beschränkt)
Mähvorrichtungen, Messer, Reifen, Sprühvorrichtungen oder großen Transportgestellen
kann sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Nur von POLARIS zugelassene
Zubehörprodukte verwenden und sich mit deren Funktionsweise und den Auswirkungen
auf die Fahreigenschaften vertraut machen.
WICHTIG
Weitere Sicherheitsinformationen können bei Vertragshändlern oder auf der Polaris-
Webseite www.polaris.com in Erfahrung gebracht werden.
28
SICHERHEIT
background
SICHERHEITSAUFKLEBER UND IHRE
ANBRINGUNGSORTE
Zu Ihrem Schutz sind am Fahrzeug Aufkleber mit Warnhinweisen angebracht. Lesen Sie
die Anweisungen auf allen Aufklebern aufmerksam durch. Sollten sich die in dieser
Anleitung abgebildeten Aufkleber von den Aufklebern am Fahrzeug unterscheiden, bitte
die Aufkleber am Fahrzeug lesen und befolgen.
Sollten Text- oder Grafikaufkleber unleserlich werden oder sich ablösen, bitte beim
POLARIS-Händler einen Ersatzaufkleber kaufen. Ersatz-Sicherheitsaufkleber können bei
POLARIS kostenlos bezogen werden. Die entsprechende Teilenummer ist auf dem
Aufkleber aufgedruckt.
ÜBERBLICK
q
Allgemeine Warnung
w
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
e
Warnhinweis Schmierpunkt
r
Warnhinweis zu AWD/4x4
t
Warnhinweis Reifendruck
y
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
u
Warnhinweis Override
i
Warnhinweis Kraftstoff
o
Warnhinweise Gepäckträger
a
Warnhinweis „Nur Geländeeinsatz“ (falls
vorhanden)
29
SICHERHEIT
background
ALLGEMEINE WARNUNG
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses Fahrzeugs Betriebsanleitung lesen.
Personen unter 16 Jahren NIEMALS erlauben, mit diesem Fahrzeug zu fahren.
IMMER einen zugelassenen Helm, eine Schutzbrille und Schutzkleidung tragen.
Vor und während der Bedienung ist der Konsum von Alkohol und Drogen UNTERSAGT.
NIEMALS mehr als einen Beifahrer mitführen.
Dieses Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb zugelassen.
WARNHINWEIS ZU BETRIEBSGRENZEN
WARNUNG
Lesen Sie die Betriebsanleitung
Ihres Motorrads, und machen
Sie sich den Inhalt klar. Das
Fahrzeug nie an HÄNGEN mit
einer Neigung von mehr als 15°
einsetzen.
30
SICHERHEIT
background
WARNHINWEIS SCHMIERPUNKT
WARNUNG
Lesen Sie stets die
Betriebsanleitung und machen
Sie sich den Inhalt klar.
Gemäß den Empfehlungen
abschmieren.
WARNHINWEIS 4X4 (AWD)
WARNUNG
Den Schalter zum Aktivieren des Allradantriebs (AWD)
nicht betätigen, während die Hinterräder durchdrehen.
Anderenfalls können die Antriebswelle und die
Kupplung erheblich beschädigt werden.
WARNHINWEIS REIFENDRUCK
WARNUNG
REIFENDRUCK IN kPa:
VORNE – 48,3 kPa
HINTEN – 48,3 kPa
31
SICHERHEIT
background
WARNHINWEIS AUF KUPPLUNGSDECKEL
WARNUNG
Körperteile vom Riemen
fernhalten.
WARNHINWEIS OVERRIDE
WARNUNG
Der unsachgemäße Gebrauch des Override-Knopfes
kann zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und
somit zu schweren oder tödlichen Verletzungen
führen. Nicht gleichzeitig das Gas und den Override-
Knopf betätigen. Im Rückwärtsgang (R) nur langsam
Gas geben.
WARNHINWEIS KRAFTSTOFF
Kompatible Kraftstofftypen:
E5
E10
32
SICHERHEIT
background
WARNHINWEIS GEPÄCKTRÄGER
WARNUNG
ZUGLASTEN NICHT AM
GEPÄCKTRÄGER ODER
STOSSFÄNGER BEFESTIGEN.
Anderenfalls kann das Fahrzeug
beschädigt werden oder
umkippen und den Fahrer
schwer oder tödlich verletzen.
Zuglasten nur an den Zughaken
oder einer Anhängevorrichtung
befestigen.
Maximale Gepäckträgerlasten:
Vorne: 41 kg; Hinten: 82 kg
WARNHINWEIS „NUR GELÄNDEEINSATZ“
WARNUNG
Das mit diesem Aufkleber gekennzeichnete Zubehör
ist nur für den Geländeeinsatz zugelassen. Zubehör,
das mit diesem Aufkleber gekennzeichnet ist, darf
NIEMALS auf öffentlichen Straßen verwendet werden.
33
SICHERHEIT
background
34
background
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND
BEDIENELEMENTE
ÜBERBLICK
HINWEIS
Die nachfolgende Abbildung dient lediglich als Referenz. Ihr Modell sieht eventuell
anders aus.
q
Bremshebel
w
Linke Lenker-Bedieneinheit
e
Nebelschlussleuchtenschalter
(falls vorhanden)
r
Arbeitsscheinwerferschalter
(sofern vorhanden)
t
Digitale Anzeige
y
Handwärmerschalter (falls
vorhanden)
u
Daumenwärmerschalter (falls vorhanden)
i
Triebstrang-Modusschalter
o
Drosselklappenschalter
a
Zündschalter
s
Batterieladeanschluss
d
Nebenverbraucherbuchse
35
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
LINKE LENKERSCHALTER
q
Lichtschalter
w
Motorabschalter
e
Warnblinkerschalter
r
Blinkerschalter
t
Hupenschalter
y
Override-Knopf
36
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
MOTORABSCHALTER
HINWEIS
Der Motor kann weder angelassen werden noch laufen, wenn sich der Schalter in der
Stellung AUS befindet.
Zum sofortigen Abschalten des Motors den Abschalter drücken. Vor dem nächsten
Motorstart den Motorabschalter wieder in Betriebsstellung nach oben ziehen.
Sowohl der Hauptschalter als auch der Motorabschalter unterbrechen die gesamte
Stromversorgung des Fahrzeugs einschließlich der Beleuchtung.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
AUS
BETRIEB
WARNBLINKERSCHALTER
Zum Einschalten der Warnblinkanlage (alle Blinkerleuchten blinken) den
Warnblinkerschalter drücken. Mit dieser Funktion können andere Personen auf einen
Notfall oder eine Gefahrensituation aufmerksam gemacht werden.
HUPENSCHALTER
Zum Betätigen der Hupe den Hupenschalter drücken.
37
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
MODE-/RÜCKWÄRTSGANG-OVERRIDE-KNOPF
Dieses Fahrzeug ist mit einem Rückwärtsgang-Drehzahlbegrenzsystem ausgerüstet. Um
beim Zurückstoßen eine höhere Drehzahl zu erzielen, den Gashebel loslassen und den
Override-Knopf drücken.
WARNUNG
Drücken des Override-Knopfs bei geöffneter Drosselklappe kann zum Kontrollverlust und
damit zu schweren und möglicherweise tödlichen Verletzungen führen. Vor dem
Betätigen des Override-Knopfs grundsätzlich den Gashebel freigeben.
Der Rückwärtsgang-Override-Knopf ist gleichzeitig auch der MODE-Knopf. Um die zweite
Funktion zu aktivieren, den Knopf etwa eine halbe Sekunde lang drücken. Wenn der
Rückwärtsgang (R) eingelegt ist, kann der Override-Knopf nicht als MODE-Knopf
verwendet werden.
BLINKERSCHALTER
Zum Aktivieren des linken bzw. rechten Blinkers den Kippschalter nach links bzw. rechts
drücken. Die Kontrollleuchte in der Anzeige blinkt ebenfalls. Zum Abschalten des
Blinksignals den Kippschalter wieder in Mittelstellung bringen und eindrücken.
SCHEINWERFER- UND LICHTHUPENSCHALTER
Die Beleuchtung funktioniert nur, wenn der Schlüsselhauptschalter eingeschaltet ist und
sich der Motorabschalter in der Betriebsstellung befindet.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
Fernlicht
Abblendlicht
Zum Aktivieren des Fernlichts diesen Schalter mit dem linken Zeigefinger drücken. Sobald
der Schalter losgelassen wird, schalten die Scheinwerfer wieder auf Abblendlicht um.
38
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ZÜNDSCHALTER
WARNUNG
Am Hauptschalter keinen großen Schlüsselanhänger oder Schlüsselring anbringen. Da
er in Kurven den Kraftstofftankdeckel berühren und eine Störung der elektrischen Anlage
hervorrufen könnte, wodurch der Motor während der Fahrt unvermittelt stehen bleiben
kann. Es besteht die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
Abschalten der gesamten Stromversorgung des
Fahrzeugs
SCHEINWERFER EIN: In dieser Stellung werden die
Scheinwerfer eingeschaltet. Der Motorabschalter
muss sich in der Betriebsstellung befinden.
Den Motor anlassen. In dieser Stellung sind die
Scheinwerfer nicht eingeschaltet.
Nach dem Anlassen des Motors Schlüssel loslassen,
so dass der Zündschalter in die Stellung
STANDLICHT EIN zurückkehrt. In dieser Position sind
das Standlicht und die Schlussleuchten eingeschaltet.
39
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
RECHTES BEDIENELEMENT
GASHEBEL
WARNUNG
Das Fahren eines ATV, dessen Gasmechanismus klemmt oder nicht ordnungsgemäß
funktioniert, kann zu einem Unfall führen. Ein ATV, dessen Gasmechanismus klemmt
oder sich nicht ordnungsgemäß betätigen lässt, darf nicht angelassen bzw. gefahren
werden. Bei Problemen mit dem Gasmechanismus unverzüglich mit dem POLARIS-
Händler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten zwecks Wartung in Verbindung
setzen.
Wird es versäumt, den Gasmechanismus regelmäßig zu kontrollieren oder sein
ordnungsgemäßes Funktionieren sicherzustellen, kann der Gashebel während der Fahrt
klemmen und zu einem Unfall führen. Vor dem Anlassen des Motors den Gashebel auf
freie Beweglichkeit und korrekte Rückstellung kontrollieren. Auch während der Fahrt
gelegentlich kontrollieren.
Die Motordrehzahl und die
Fahrgeschwindigkeit werden durch
Betätigen des Gashebels
q
reguliert.
Der Gashebel ist federbelastet. Wird
der Hebel freigegeben, kehrt der Motor
zur Leerlaufdrehzahl zurück.
WARNUNG
Werden Veränderungen an der elektronischen Drosselklappenregelung vorgenommen,
verhält sich diese unter Umständen nicht bestimmungsgemäß und kann einen Unfall zur
Folge haben. Änderungen an der Drosselregelung oder ein Austausch derselben durch
ein Nachrüstprodukt sind zu unterlassen.
40
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
TRIEBSTRANG-MODUSSCHALTER
Der Triebstrang-Modusschalter
q
steuert das Allradantriebssystem
(AWD). Diesen Schalter verwenden, um
zwischen den Triebstrangmodi
Rasenbetrieb (Turf), 2x4, Allradantrieb
und ADC umzuschalten. Das Fahrzeug
schaltet im Rückwärtsgang (R)
automatisch auf Allradantrieb um, wenn
sich der Triebstrang-Modus in der
Stellung AWD befindet.
41
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
BREMSEN
BREMSHEBEL
WARNUNG
Der Betrieb des ATVs mit einem zu großen Bremshebelspiel kann zum Verlust der
Bremswirkung und dadurch zu einem Unfall führen. Das ATV nie fahren, wenn das
Bremshebelspiel zu groß ist. Vor der Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs unbedingt
den Händler zur Wartung aufsuchen.
Zum Betätigen der Vorder- und
Hinterradbremsen den
Bremshebel
q
zum Lenker
heranziehen. Das Fahrzeug hat
hydraulisch betätigte
Scheibenbremsen, die mit
einem einzigen Hebel bedient
werden. Vor jeder Fahrt das
Bremshebelspiel und den
Füllstand des
Hauptbremszylinders
kontrollieren. Wenn man den
Bremshebel betätigt, muss ein
deutlicher Widerstand spürbar
sein.
Fühlt sich der Hebel schwammig an, deutet dies auf eine mögliche Undichtigkeit von
Bremsleitungen oder einen zu niedrigen Füllstand des Hauptbremszylinders hin. Beides ist
ggf. vor der Fahrt zu beheben. Bezüglich einer sachgerechten Diagnose und Reparatur
bitte einen POLARIS-Händler oder einen anderen qualifizierten Wartungsbetrieb
aufsuchen.
HAUPTBREMSZYLINDER/BREMSFLÜSSIGKEIT
WARNUNG
Ein überfüllter Hauptbremszylinder kann bewirken, dass die Bremsbeläge schleifen oder
die Bremsen blockieren und einen Unfall verursachen. Die Bremsflüssigkeit immer auf
dem empfohlenen Füllstand halten. Nicht überfüllen.
42
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
Vor jeder Fahrt den
Bremsflüssigkeitsstand im
Hauptbremszylinder
kontrollieren.
1. ATV auf ebenem Untergrund
abstellen.
2. Lenker so drehen, dass der
Hauptbremszylinder
w
waagrecht ist.
3. Bremsflüssigkeitsstand im Sichtfenster
e
an der Seite des Hauptzylinders prüfen. Das
Fenster wird abgedunkelt, wenn der Flüssigkeitsstand auf MAX steht. Wenn der
Flüssigkeitsstand auf der MIN-Markierung steht, ist nur die untere Hälfte der
Kontrollleuchte dunkel. Wenn das gesamte Kontrollleuchtenfenster hell ist, enthält der
Hauptbremszylinder keine Flüssigkeit.
4. Wenn sich der Flüssigkeitsstand unter der MIN Markierung befindet, die
Deckelschrauben entfernen und bis zum Markierungsstrich mit Flüssigkeit auffüllen.
Nicht überfüllen. Nur DOT 4-Bremsflüssigkeit verwenden.
WICHTIG
Der Betrieb des ATV mit einem Bremsflüssigkeitsstand unterhalb der MIN-Marke kann zu
einem schwachen Bremsverhalten führen. Wenn der Flüssigkeitsstand konstant niedrig
ist, könnte dies auf eine undichte Stelle im Bremssystem hinweisen. Es ist immer darauf
zu achten, dass der Behälter des Hauptbremszylinders die empfohlene Menge an
Bremsflüssigkeit enthält. Nicht in Betrieb nehmen, wenn die Bremsflüssigkeit unterhalb
der MIN-Linie steht.
5. Deckel wieder anbringen. Schrauben mit dem angegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Schrauben des Bremsflüssigkeitsbehälterdeckels
2 Nm
WARNUNG
Eine angebrochene Bremsflüssigkeitsflasche nicht aufbewahren. Restinhalt nicht zu
einem späteren Zeitpunkt aufbrauchen. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h. sie
absorbiert rasch Feuchtigkeit aus der Luft. Die absorbierte Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab, was zum frühzeitigen Abnehmen der
Bremswirkung und damit zu einem Unfall führen kann. Nach dem Öffnen einer Flasche
Bremsflüssigkeit muss der nicht benötigte Rest entsorgt werden.
43
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
BREMSHEBELSPERRE
WARNUNG
Fahren des ATVs bei eingelegter Bremshebelsperre kann einen Unfall oder einen
Fahrzeugbrand verursachen. Vor dem Losfahren stets sicherstellen, dass die Sperre
gelöst ist.
Feststellbremse folgendermaßen anziehen:
1. Ganghebel in Stellung
PARKEN bringen.
2. Bremshebel zwei- bis
dreimal anziehen und wieder
loslassen. Dann nochmals
anziehen und festhalten.
3.
Zum Feststellen die
Bremshebelsperre
r
nach
vorne schieben.
4. Den Bremshebel loslassen.
5. Zum Lösen der Bremshebelsperre den Bremshebel ziehen und lösen. Der Hebel kehrt
daraufhin in die unverriegelte Ausgangsstellung zurück.
HINWEIS
Bleibt die Bremshebelsperre lange Zeit eingelegt, kann die Bremswirkung durch
Ermüdung nachlassen. Um ein Wegrollen zu verhindern, stets Keile unter die Räder
legen. Beim Abstellen des ATVs an Steigungen die Räder durch Unterlegen von Keilen
auf der Talseite sichern. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, das ATV quer zum Hang
abzustellen. Verlassen Sie sich beim Abstellen des ATVs an Hängen nie ausschließlich
auf die Bremshebelsperre. Um ein Wegrollen zu verhindern, stets Keile unter die Räder
legen.
44
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
FUSSBETÄTIGTE HILFSBREMSE
WARNUNG
Niemals rückwärts einen Hang hinabfahren. Durch Betätigen der Hilfsbremse beim
Rückwärtsfahren in Bergabrichtung kann sich das Fahrzeug rückwärts überschlagen.
Schwere oder tödliche Verletzungen sind die mögliche Folge.
Beim Betätigen der Hilfsbremse ist Vorsicht geboten. Beim Fahren in Vorwärtsrichtung
die Hilfsbremse nicht aggressiv betätigen. Die Hinterräder können rutschen und seitlich
ausbrechen, so dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Die mögliche
Folge sind schwere oder tödliche Verletzungen.
Die Hilfsbremsanlage ist als Ergänzung der Hauptbremsanlage konzipiert. Sollte die
Hauptbremsanlage ausfallen, dient die fußbetätigte Hilfsbremse
q
als Ersatz.
Die fußbetätigte Hilfsbremse befindet sich an der Innenseite des rechten Trittbretts. Diese
Bremse wird mit dem rechten Fuß betätigt. Wenn die Hinterräder bei Gebrauch der
Hilfsbremse rutschen, den Bremspedaldruck soweit verringern, dass die Hinterräder
abgebremst werden, ohne wegzurutschen.
45
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND
Kontrollieren Sie den Bremsflüssigkeitsstand der
Hilfsbremsanlage regelmäßig. Der Ausgleichsbehälter
befindet sich unter dem vorderen Gerätekasten.
Der Flüssigkeitsstand muss sich zwischen der oberen
und der unteren Markierung befinden. Nur DOT 4-
Bremsflüssigkeit verwenden.
FESTSITZENDE BREMSE
Dieses ATV wurde entwickelt, um zu verhindern, dass Fahrer ihre Bremsen durchfahren
oder das Bremssystem im Falle einer festsitzenden Bremse überhitzt. Wenn die Bremsen
betätigt werden und das System Druck auf das Gaspedal erkennt, wird die Leistung des
Fahrzeugs begrenzt und eine laufende Meldung wird auf dem Messgerät angezeigt:
„BREMSEN LÖSEN“.
Im Falle dieser Meldung ist wie folgt vorzugehen:
1. Das Fahrzeug zum Stillstand bringen.
2. Die Bremsen prüfen, um sicherzustellen, dass der Bremshebel nicht klemmt und die
Bremshebelsperre entriegelt ist.
3. Sobald die Bremsen gelöst sind, wird die Meldung deaktiviert und der Fehler im
Verlaufscode gespeichert.
46
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
AUTOMATIKGETRIEBE-GANGSCHALTHEBEL
Der Gangschalthebel befindet sich auf der rechten Seite des Fahrzeugs. Zum Umschalten
des Gangs das Fahrzeug zum vollständigen Stillstand bringen. Bei leerlaufendem Motor
den Hebel in die gewünschte Stellung bringen.
H: Hoher Gang
L: Niedriger Gang
N: Leerlauf
R: Rückwärtsgang
P: Parken
ANMERKUNG
Das Umschalten des Gangs bei Drehzahlen oberhalb der Leerlaufdrehzahl oder bei
fahrendem Fahrzeug kann einen Getriebeschaden verursachen.
Beim Abstellen des ATVs an einem unbeaufsichtigten Ort stets den Gangschalthebel in
Stellung PARKEN (P) bringen und die Feststellbremse anziehen.
TIPP
Zum Ziehen schwerer Lasten mit Geschwindigkeiten von weniger als 11 km/h (7 mph)
sowie zu langsamen Bergauffahrten den niedrigen Vorwärtsgang (L) wählen, damit der
Antriebsriemen eine möglichst lange Lebensdauer erzielt.
47
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
KOMBIINSTRUMENT
ÜBERBLICK
HINWEIS
Funktionen und Kontrollleuchten können je nach Modell unterschiedlich sein.
ANZEIGEBEREICH FUNKTION
q
Ganganzeige
H = Hoher Gang
L = Niedriger Gang
N = Leerlauf
R = Rückwärtsgang
P = Parken
= Gangsignalfehler (oder Schalthebel steht zwischen
Gängen)
w
Anzeigebereich 2
In diesem Bereich werden Kilometerzähler,
Streckenkilometerzähler, Streckenkilometerzähler 2,
Spannung, Motortemperatur, Motorbetriebsstundenzähler,
Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl oder das
programmierbare Wartungsintervall in Betriebsstunden
angezeigt.
e
Anzeigebereich 1
In diesem Bereich werden Motordrehzahl,
Fahrgeschwindigkeit oder Kühlmitteltemperatur angezeigt.
48
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ANZEIGEBEREICH FUNKTION
r
Kraftstoffanzeige
Die Segmente der Kraftstoffanzeige geben den Füllstand
des Kraftstofftanks zu erkennen. Wenn das unterste
Segment erlischt, wird der Fahrer darauf hingewiesen, dass
dringend getankt werden muss. Alle Segmente
einschließlich des Kraftstoffsymbols blinken. Sofort
auftanken.
t
Wartungsanzeige
Das blinkende Schraubenschlüsselsymbol weist den Fahrer
darauf hin, dass das eingestellte Wartungsintervall
abgelaufen ist. Die Routinewartung kann von Ihrem
POLARIS-Händler durchgeführt werden. Für weitere
Einzelheiten siehe Seite 70.
y
Uhr
Die Zeitanzeige erfolgt wahlweise im 24- oder 12-Stunden-
Format.
u
Triebstrang-
Modusanzeige
Segmente der Anzeige leuchten je nach angewähltem
Triebstrangmodus auf.
KONTROLLLEUCHTEN
KONTROLL-
LEUCHTE
SYMBOL FUNKTION
Motorwarnleuchte
Dieses Symbol erscheint bei Auftreten eines
Fehlers. Wenn diese Warnanzeige leuchtet,
das Fahrzeug nicht weiter betreiben.
Anderenfalls besteht die Gefahr eines
massiven Motorschadens. Ein POLARIS-
Vertragshändler kann behilflich sein.
EPS-Warnung
(sofern eingebaut)
Diese Anzeige leuchtet auf, wenn ein Fehler in
der Servolenkung aufgetreten ist. Ein
POLARIS-Vertragshändler kann behilflich sein.
Bei eingeschaltetem Schlüsselschalter und
abgestelltem Motor ist die Servolenkung bis zu
5 Minuten verfügbar.
Motor heiß
Dieses Symbol leuchtet auf, um eine
Überhitzung des Motors von mindestens 111 °C
anzuzeigen. Die Anzeige blinkt, wenn eine
ernsthafte Überhitzung besteht. Die
Motorabschaltung erfolgt bei 119 °C.
Leerlauf
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn sich das
Getriebe im Leerlauf und der Zündschlüssel in
Stellung EIN befinden.
49
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
KONTROLL-
LEUCHTE
SYMBOL FUNKTION
Helm/
Sicherheitsgurt
Die Anzeigelampe blinkt für ein paar Sekunden,
wenn sich der Zündschlüssel in Stellung EIN
befindet. Die Lampe erinnert den Fahrer daran,
vor Fahrtantritt einen Helm aufzusetzen und
den Sicherheitsgurt (falls vorhanden)
anzulegen.
Fernlicht
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn der
Scheinwerferschalter auf Fernlicht geschaltet
wird.
Bremsenausfall
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn das
Bremssystem eine festsitzende Bremse
erkennt, während der Gashebel betätigt wird.
Das Fahrzeug anhalten, die Funktion der
Bremsen prüfen und die Bremsflüssigkeit in
den Behältern kontrollieren.
Anhängeranzeige
Die Kontrollleuchte des Anhängerblinkers
leuchtet auf, wenn die Anhängerblinker betätigt
werden.
50
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ANZEIGEBEREICH 1
Die im Bereich 1
q
angezeigten Informationen
können durch Betätigen
des MODE-Knopfs variiert
werden.
ANZEIGEBEREICH 1 FUNKTION
Geschwindigkeit Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird in km/h oder
mph angezeigt.
Motortemperatur Die aktuelle Motortemperatur des Fahrzeugs wird
angezeigt.
U/min Die Motordrehzahl des Fahrzeugs wird angezeigt.
51
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ANZEIGEBEREICH 2
Die im Bereich 2
w
angezeigten Informationen
können durch Drücken der
Pfeiltasten (Auf/Ab) variiert
werden.
ANZEIGEBEREICH 2 FUNKTION
Kilometerzähler Der Kilometerzählerstand des Fahrzeugs wird angezeigt.
Motortemperatur Die Motortemperatur des Fahrzeugs wird angezeigt.
Strecke 1 Strecke 1 des Tageskilometerzählers des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Strecke 2 Strecke 2 des Tageskilometerzählers des Fahrzeugs wird
angezeigt.
U/min Die Motordrehzahl des Fahrzeugs wird angezeigt.
Spannung Die aktuelle Batteriespannung des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Geschwindigkeit Die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Motorbetriebsstunden Die Motorbetriebsstunden des Fahrzeugs werden
angezeigt.
Wartungsstunden Die Stunden bis zur nächsten Wartung des Fahrzeugs
werden angezeigt.
52
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
MENÜ OPTIONEN
Das Menü „Options“
(Optionen) erlaubt das
Einsehen von Diagnosecodes,
den Zugriff auf das erweiterte
Menü, das Einstellen der Uhr,
und vieles mehr. Eine Liste der
verfügbaren Optionen finden
Sie nachstehend.
Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü „Options“
(Optionen) aufzurufen.
MENÜ OPTIONEN ANMERKUNGEN
„Electronic Power Steering (EPS)“
(Elektronische Servolenkung)
Die EPS-Funktion ein-/ausschalten und
zwischen hoch oder niedrig einstellen.
„Diagnostic Codes“ (Diagnosecodes) Wird nur angezeigt, wenn Fehlercodes
vorhanden oder gespeichert sind.
„Advanced Menu“ (Erweitertes Menü)
(sofern vorhanden)
Zur Eingabe von Höchstgeschwindigkeit
und Einstellungen des virtuellen Zauns.
„Units – Distance“ (Entfernungseinheiten) Zwischen den Einheiten km/h (Kilometer
pro Stunde) oder mph (Meilen pro Stunde)
wählen.
„Units – Temp“ (Einheiten Temperatur) Zwischen °C und °F wählen.
„Clock“ (Uhr) (sofern vorhanden) Zwischen der 24- und 12-Stundenanzeige
wählen und die Uhrzeit einstellen.
„Backlight Color“ (Farbe der
Hintergrundbeleuchtung)
Zwischen blau und rot wählen.
„Backlight Level“ (Helligkeitsstufen der
Hintergrundbeleuchtung)
Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung
einstellen.
„Service hours“ (Wartungsstunden) Wartungsstunden anzeigen/einstellen.
„Exit Menu“ (Menü verlassen) Beenden.
53
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ELEKTRONISCHE SERVOLENKUNG (EPS)
Die elektronische Servolenkung (EPS), sofern eingebaut, wird aktiviert, wenn man den
Zündschlüssel in die Stellung EIN dreht. EPS bleibt aktiv, solange das Fahrzeug fährt oder
im Leerlauf läuft. Einzelheiten zur EPS-Warnanzeige können dem Abschnitt
„Kombiinstrument“ entnommen werden.
HINWEIS
Niemals zwischen EPS-Modi schalten, während das Fahrzeug in Bewegung ist. Bevor
auf den EPS-Modus umgeschaltet wird, muss das Fahrzeug vollständig zum Stillstand
gekommen sein, und auf das Lenksystem darf keine Kraft ausgeübt werden.
Das EPS hat drei Modi: High,
Medium, Low. Die folgenden
Schritte ausführen, um den
EPS-Modus einzustellen.
1. Das ATV anhalten und die
PARK-Stellung einlegen.
2. Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü
„Options“ (Optionen)
aufzurufen. Auf dem Display
wird 3 Sekunden lang
„OPTIONS“ (Optionen)
angezeigt, bevor das erste
Menüelement angezeigt
wird.
3. Aus dem Optionsmenü
„EPS“ wählen, dazu die
MODE-Taste drücken.
4. Mit den Pfeiltasten (AUF/AB) kann zwischen den Modi High, Medium und Low gewählt
werden.
5. Die MODE-Taste drücken, um die EPS-Einstellung zu verriegeln.
54
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
DIAGNOSECODE
Der Bildschirm „DIAGCODE“ (Diagnosecodes) zeigt die verfügbaren
Störungswarnleuchten, die während dieses Zündzyklus aufleuchten.
Folgendermaßen auf den
Bildschirm für den
Diagnosecode zugreifen:
1. Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü
„Options“ (Optionen)
aufzurufen. Auf dem
Display wird drei Sekunden
lang „OPTIONS“
(Optionen) angezeigt,
bevor das erste
Menüelement angezeigt
wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „DIAGCODE“
(Diagnosecodes) anzuwählen.
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die einzelnen Codes der Reihe nach aufzurufen.
HINWEIS
Diese Option ist nur verfügbar, wenn während des aktuellen Zündzyklus (Zündschlüssel
in Stellung EIN) ein Fehlercode gesetzt wurde oder noch aktiv ist. Wird die Zündung
ausgeschaltet, werden alle gespeicherten Fehlercodes von der Anzeige gelöscht.
q
Anzeigebereich 1 wird FMI
anzeigen
w
Anzeigebereich 2 wird SPN
anzeigen
e
Uhrzeitbereich wird Anzahl
anzeigen
55
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
HINWEIS
Wenn die Anzeige einen Fehlercode anzeigt, blinkt die Warnleuchte (Motor- oder EPS-
Warnleuchte), um anzuzeigen, welche Steuerung den Fehlercode gesetzt hat.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
ERWEITERTES MENÜ (SOFERN VORHANDEN)
Über das erweiterte Menü
(falls vorhanden) kann die
Höchstgeschwindigkeit
eingestellt, ein virtueller Zaun
aktiviert und deaktiviert
werden, und vieles mehr. Eine
Liste der verfügbaren
Optionen finden Sie
nachstehend.
ERWEITERTES MENÜ ANMERKUNGEN
„Maximum Speed“
(Höchstgeschwindigkeit)
Einstellen der Höchstgeschwindigkeit.
„GeoFence“ (Virtueller Zaun) Aktivieren/Deaktivieren des virtuellen
Zauns.
„Inside GeoFence Speed“
(Geschwindigkeit innerhalb des virtuellen
Zauns)
Einstellen der Höchstgeschwindigkeit des
Fahrzeugs für das Fahren innerhalb des
virtuellen Zauns.
„Outside GeoFence Speed“
(Geschwindigkeit außerhalb des virtuellen
Zauns)
Einstellen der Höchstgeschwindigkeit des
Fahrzeugs für das Fahren außerhalb des
virtuellen Zauns.
„Change PIN“ (PIN ändern) (falls
vorhanden)
PIN ändern.
„Exit Advanced Menu“ (Erweitertes Menü
beenden)
Beenden.
56
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
PIN EINGEBEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
HINWEIS
Wenn die PIN verloren oder verlegt wurde, bitte einen Polaris-Händler kontaktieren.
4. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den MODE-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder 10
Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls verlassen
wird.
ANMERKUNG
Die Anzeige wird nach 5 falschen PIN-Eingaben gesperrt. Zum Entsperren der Anzeige
das Fahrzeug mit dem Zündschalter einschalten.
57
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT (FALLS VORHANDEN)
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „MAX SPEED“
(Höchstgeschwindigkeit) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Höchstgeschwindigkeit zu erhöhen bzw.
zu verringern.
e
Wenn die gewünschte Höchstgeschwindigkeit angezeigt wird, den MODE-Knopf
drücken, um die eingestellte Höchstgeschwindigkeit zu bestätigen und zum Menü
„Advanced“ (Erweitert) zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den MODE-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
HINWEIS
Wenn der virtuelle Zaun aktiv ist, wird „MAX GEOFENCE SPEED“ (Maximale
Geschwindigkeit virtueller Zaun) durchlaufend auf dem Display angezeigt, wenn das
Fahrzeug die vordefinierte Geschwindigkeitsbegrenzung erreicht. Die NACH OBEN- und
NACH UNTEN-Pfeiltasten drücken, um zum Startbildschirm des Displays zurück zu
wechseln. Wenn das Fahrzeug bei der vordefinierten Höchstgeschwindigkeit bleibt, wird
die Meldung nach 10 Sekunden wiederholt.
58
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
VIRTUELLER ZAUN (SOFERN VORHANDEN)
Bevor die Geofencing-
Funktionen verwendet werden
können, muss zunächst die
Polaris Ride Command-App
aus dem APPLE APP
STORE
®
oder von Google
Play
®
heruntergeladen und ein
Konto erstellt werden. Das
Aktivieren und Deaktivieren
eines Virtuellen Zauns sowie
das Ändern der Mindest- und
Höchstgeschwindigkeit kann
über das Fahrzeugdisplay
erfolgen, nachdem über die
Ride Command-App eine
Begrenzung für den Virtuellen
Zaun erstellt wurde.
WARNUNG
Die GPS-Genauigkeit kann von Region zu Region unterschiedlich sein, weshalb für die
Grenzen des virtuellen Zauns ausreichend Abstand einzuplanen ist, um diese
Schwankungen einzukalkulieren. Ein virtueller Zaun wird das Fahrzeug nicht stoppen. Er
bremst das Fahrzeug lediglich auf die eingegebene Geschwindigkeitsbegrenzung ab.
Folgendermaßen auf die Funktionen für den Virtuellen Zaun zugreifen:
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „GEOFENCE“
(Virtueller Zaun) anzuwählen.
5. Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um mit „On/Off“ Optionen ein- oder auszuschalten.
6. Wenn die gewünschte Option angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
angewählte Funktion zu bestätigen und zum Menü „Advanced“ (Erweitert)
zurückzukehren.
7. Um das Erweiterte Menü zu verlassen, Exit Menu (Menü verlassen) wählen. Zum
Verlassen des erweiterten Menüs kann auch die Modustaste gedrückt gehalten oder
10 Sekunden lang gar keine Taste gedrückt werden.
59
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
GESCHWINDIGKEIT INNERHALB DES VIRTUELLEN ZAUNS
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „INSIDE
GEOFENCE SPEED“ (Geschwindigkeit innerhalb des virtuellen Zauns) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Höchstgeschwindigkeit innerhalb des
virtuellen Zauns zu erhöhen bzw. zu verringern.
e
Wenn die gewünschte Geschwindigkeit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken,
um die eingestellte Höchstgeschwindigkeit innerhalb des virtuellen Zauns zu bestätigen
und zum Menü „Advanced“ (Erweitert) zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den MODE-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
HINWEIS
Wenn der Virtuelle Zaun aktiv ist, wird auf dem Display „IN GEOFENCE“ (Innerhalb des
virtuellen Zauns) angezeigt, wenn das Fahrzeug in den vordefinierten Bereich des
virtuellen Zauns einfährt.
60
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
GESCHWINDIGKEIT AUSSERHALB DES VIRTUELLEN ZAUNS
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „OUTSIDE
GEOFENCE SPEED“ (Geschwindigkeit außerhalb des virtuellen Zauns) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Höchstgeschwindigkeit außerhalb des
virtuellen Zauns zu erhöhen bzw. zu verringern.
e
Wenn die gewünschte Geschwindigkeit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken,
um die eingestellte Höchstgeschwindigkeit außerhalb des virtuellen Zauns zu
bestätigen und zum Menü „Advanced“ (Erweitert) zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den Mode-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
HINWEIS
Wenn der Virtuelle Zaun aktiv ist, wird auf dem Display „OUT GEOFENCE“ (Außerhalb
des virtuellen Zauns) angezeigt, wenn das Fahrzeug den vordefinierten Bereich des
virtuellen Zauns verlässt.
61
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
PIN-EINGABE ZUM ANLASSEN ERFORDERLICH (SOFERN
VORHANDEN)
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „REQUIRE PIN
TO START“ (PIN-Eingabe zum Anlassen erforderlich) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Funktion „PIN-Eingabe zum Anlassen
erforderlich“ zu aktivieren/deaktivieren.
e
Wenn die gewünschte Option angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
angewählte Funktion zu bestätigen und zum Menü „Advanced“ (Erweitert)
zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den MODE-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
62
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
PIN-VERZÖGERUNG BEIM ANLASSEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „PIN DELAY“
(PIN-Verzögerung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die PIN-Verzögerung zu aktivieren/
deaktivieren.
e
Wenn die gewünschte Option angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken,
um die angewählte Funktion zu bestätigen und zum Menü „Advanced“
(Erweitert) zurückzukehren.
5. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den MODE-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder
10 Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls
verlassen wird.
63
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
PIN ÄNDERN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um das Menü „ADVANCED“ (Erweitert) anzuwählen.
3. PIN eingeben.
4. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Advanced“ (Erweitert) „CHANGE PIN“
(PIN ändern) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die erste Ziffer der neuen PIN zu erhöhen bzw. zu
verringern.
e
Wenn die gewünschte erste Ziffer der neuen PIN angezeigt wird, den MODE-Knopf
drücken, um die Ziffer zu bestätigen und zur zweiten Ziffer zu wechseln.
r
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die zweite Ziffer der neuen PIN zu erhöhen bzw.
zu verringern. Den MODE-Knopf drücken, um die zweite Ziffer zu bestätigen und zur
dritten Ziffer zu wechseln.
t
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die dritte Ziffer der neuen PIN zu erhöhen bzw. zu
verringern. Den MODE-Knopf drücken, um die dritte Ziffer zu bestätigen und zur vierten
Ziffer zu wechseln.
64
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
5. Den MODE-Knopf drücken, um die vierte Ziffer zu bestätigen und die PIN-Eingabe zu
verlassen.
6. Um das Menü „Advanced“ (Erweitert) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) im erweiterten Menü anwählen, den MODE-
Knopf gedrückt halten und das Menü „Advanced“ (Erweitert) verlassen, oder 10
Sekunden lang keine Taste drücken, wodurch das Menü Optionen ebenfalls verlassen
wird.
EINHEITENAUSWAHL – ENTFERNUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Units – Distance“
(Entfernungseinheiten) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (KPH oder MPH Kilometer
oder Meilen pro Stunde) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
65
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
EINHEITENAUSWAHL – TEMPERATUR
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Units – Temp“
(Einheiten – Temperatur) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (°C oder °F) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
66
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
UHR
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „CLOCK“ (Uhr)
anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (24- oder 12-Stunden-Format)
zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
r
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Stunden) zu ändern.
t
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
y
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Minuten/Zehner) zu ändern.
u
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
i
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Minuten/Einer) zu ändern.
o
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
67
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
FARBE DER HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „BL COLOR“
(Farbe der Hintergrundbeleuchtung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Blue [blau] oder Red [rot])
zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
68
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
HELLIGKEIT DER HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „BL LEVEL“
(Helligkeitsstufen der Hintergrundbeleuchtung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Helligkeit erhöhen oder
verringern) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
69
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
WARTUNGSSTUNDEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „SRV HRS“
(Wartungsstunden) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (0, 5, 10, - 95, 100) zu
ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
HINWEIS
Um die Wartungsstunden zurückzusetzen, nachdem sie bis auf „0,0“ heruntergezählt
haben, den verwendeten Einstellwert wieder anwählen oder einen neuen Wert für die
Wartungsstunden anwählen.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
70
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
BLUETOOTH
®
(SOFERN VORHANDEN)
Im Bluetooth
®
-Betrieb kann
der Benutzer sein Telefon mit
der Digitalanzeige des
Fahrzeugs koppeln. Mithilfe
dieser Funktion kann der
Benutzer Anrufe und
Textmeldungen
entgegennehmen, während
er das Fahrzeug bedient.
Wenn eine SMS-Nachricht
eingeht, solange das
Fahrzeug mit einer
Geschwindigkeit von mehr
als 2 km/h unterwegs ist,
wird nur der Name des
Absenders auf dem
Bildschirm angezeigt.
Wenn der Benutzer in Bluetooth
®
-Menüs sucht und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs
2 km/h überschreitet, erscheint auf dem Menü automatisch der Hinweis VEHICLE
MOVING (Fahrzeug in Bewegung). Beim Versuch, Bluetooth
®
-Menüs aufzurufen, wenn
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2 km/h unterwegs ist, wird auf dem
Bildschirm kurz der Hinweis VEHICLE MOVING (Fahrzeug in Bewegung) angezeigt, bevor
eine Umleitung zum Menü „OPTIONS“ (Optionen) erfolgt.
KOPPELN DES TELEFONS MIT DER ANZEIGE
Anhand des folgenden Verfahrens kann ein Telefon mit der Digitalanzeige des Fahrzeugs
gekoppelt werden.
HINWEIS
Die Bluetooth
®
-Funktion ist sowohl mit iOS
®
- als auch Android
®
-Telefonen kompatibel.
Benutzer von iOS
®
-Telefonen müssen die Option „Settings“ (Einstellungen) aufrufen und
Benachrichtigungen aktivieren. Die meisten Android
®
-Telefone fordern den Benutzer im
Zuge des Kopplungsverfahrens automatisch auf, die Benachrichtigungsfunktion zu
aktivieren.
1. Der Benutzer muss sicherzustellen, dass Bluetooth
®
auf seinem Telefon aktiviert ist.
2. Das Menü „Options“ (Optionen) auf der Digitalanzeige des Fahrzeugs aufrufen und „BT
PAIR“ (BT-Kopplung) auswählen. Das Bluetooth
®
-Symbol beginnt zu blinken.
3. Zur Option Polaris Gauge (Polaris-Anzeige) im Bluetooth
®
-Menü oder in der Bluetooth-
Eingabeaufforderung des Telefons navigieren und diese auswählen. Die Kopplung
sollte binnen kürzester Zeit erfolgen. Der Kopplungsmodus bleibt bis zu 90 Sekunden
lang aktiviert bzw. solange, bis das Menü „BT PAIR“ (BT-Kopplung) beendet wird.
71
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
Nach erfolgter Kopplung des Telefons stellt die Digitalanzeige des Fahrzeugs immer dann,
wenn das Telefon eingeschaltet und in Reichweite ist, automatisch eine erneute
Verbindung mit diesem her. Der Benutzer muss in diesem Fall nichts Weiteres
unternehmen.
ALLRADANTRIEBSSYSTEM
HINWEIS
Wird der Allradantrieb zugeschaltet, während die Hinterräder durchdrehen, können die
Antriebswelle und das Getriebe erheblich beschädigt werden. Das Umschalten auf
Allradantrieb (AWD) muss erfolgen, solange die Hinterräder gute Bodenhaftung haben
oder stillstehen.
Das Allradantriebssystem wird mit dem Triebstrang-Schalter zu- und abgeschaltet. Siehe
Seite 41. Der Allradantrieb (AWD) muss zugeschaltet werden, bevor das Fahrzeug in eine
Umgebung gerät, in dem es auf den Vorderradantrieb angewiesen sein könnte. Wenn die
Hinterräder durchdrehen, Gaspedal vor dem Zuschalten des Allradantriebs freigeben.
72
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
BETRIEBSART AWD
Den Triebstrangschalter ganz nach rechts bewegen,
um den Allradantrieb (AWD) zuzuschalten. Der
Allradantrieb setzt ein, sobald die Motordrehzahl unter
3100 U/min fällt. Auf der Anzeige wird „AWD“
eingeblendet. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für
den Betrieb des Fahrzeugs mit zugeschaltetem
Allradantrieb. Das Fahrzeug schaltet im
Rückwärtsgang (R) automatisch auf Allradantrieb um,
wenn sich der Schalter in der Stellung AWD befindet.
Nach der Zuschaltung bleibt der Allradantrieb (AWD) aktiv, bis der Schalter ausgeschaltet
wird. Schaltet man den Schalter aus, während das bedarfsgesteuerte Antriebssystem in
Bewegung ist, kuppelt sich dieses erst aus, wenn die Hinterräder wieder Bodenhaftung
haben.
Bei zugeschaltetem Allradantrieb (AWD) kuppelt sich das bedarfsgesteuerte
Antriebssystem automatisch ein, wenn die Hinterräder an Bodenhaftung verlieren. Wenn
die Hinterräder wieder Bodenhaftung haben, kuppelt sich das bedarfsgesteuerte
Antriebssystem automatisch aus.
BETRIEBSART 2X4
Den Allradantriebsschalter ganz nach links bewegen,
um das Fahrzeug im Zweiradantrieb zu betreiben. Der
Allradantrieb wird ausgeschaltet, sobald die
Motordrehzahl unter 3100 U/min fällt. Auf der Anzeige
wird „2x4“ zu sehen sein.
73
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ALLRAD-BERGABFAHRHILFE (SOFERN VORHANDEN)
HINWEIS
Wird die Allrad-Bergabfahrhilfe zugeschaltet, während die Hinterräder durchdrehen,
können die Antriebswelle und das Getriebe erheblich beschädigt werden. Das
Umschalten auf Allrad-Bergabfahrhilfe (4WDC) muss erfolgen, solange die Hinterräder
gute Bodenhaftung haben oder stillstehen.
Mit der Allrad-Bergabfahrthilfe (4WDC) können alle vier Räder des Fahrzeugs an
Steigungen oder im Gefälle mit dem Motor abgebremst werden. Vor einer Bergauf- oder
Bergabfahrt stets den Allrad-Bergabfahrhilfe-Modus (sofern vorhanden) zuschalten.
ZUSCHALTEN DER ALLRAD-BERGABFAHRHILFE
Die Allrad-Bergabfahrhilfe (4WDC) wird automatisch eingekuppelt, wenn alle
nachfolgenden Bedingungen erfüllt sind:
4WDC ist zugeschaltet.
Die Drosselklappe ist geschlossen (Gashebel freigegeben).
Ein Gang ist eingelegt (hoher [H], niedriger [L] oder Rückwärtsgang [R]).
ABSCHALTEN DER ALLRAD-BERGABFAHRHILFE
Die Allrad-Bergabfahrhilfe wird automatisch ausgekuppelt, wenn mindestens eine der
folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Der 4x4-Schalter verlässt die Stellung „4WDC“.
Die Drosselklappe ist geöffnet (es wird Gas gegeben).
74
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
Das Getriebe wird in den Leerlauf (N) oder in Stellung Parken (P) geschaltet.
Das Fahrzeug ist auf einer ebenen Fläche oder fährt nicht aktiv einen Berg hinab.
NEBENVERBRAUCHERBUCHSE
Eine 12 Volt-Nebenverbraucherbuchse
befindet sich auf dem Scheinwerfertopf. Über
diese Buchse kann eine Zusatzleuchte oder
sonstiges optionales Zubehör oder Leuchten
gespeist werden.
75
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
TANKDECKEL
Dieses Fahrzeug verfügt über eine digitale Kraftstoffanzeige, die auf einen niedrigen
Kraftstoffstand hinweist. Wenn das Instrument anzeigt, dass der Kraftstofftank weitgehend
entleert ist, muss auftankt werden.
Das Fahrzeug nur im Freien bzw. in
einem gut belüfteten Bereich und bei
abgeschaltetem Motor auftanken. Zum
Tanken auf einer ebenen Fläche
abstellen.
Kraftstofftankdeckel abnehmen, um den
Tank mit Kraftstoff zu befüllen. Das
Fahrzeug ist mit bleifreiem Benzin mit
einer Nenn-Oktanzahl von mindestens
87 = (ROZ+MOZ÷2, US-
Berechnungsverfahren) zu betanken.
Keine Kraftstoffe mit einem
Ethanolgehalt von mehr als 10%,
wie z. B. E-85, verwenden.
Kompatible Kraftstofftypen: E5, E10
76
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
ELEKTRONISCHE SERVOLENKUNG (EPS)
Die elektronische Servolenkung (EPS), sofern eingebaut, wird aktiviert, wenn man den
Zündschlüssel in die Stellung EIN dreht. EPS bleibt aktiv, solange das Fahrzeug fährt oder
im Leerlauf läuft. Einzelheiten zur EPS-Warnanzeige können dem Abschnitt
„Kombiinstrument“ entnommen werden.
BATTERIELADEANSCHLUSS
Ihr Fahrzeug ist mit einem Batterieladeanschluss
q
ausgerüstet. Über den
Batterieladeanschluss können Sie einfach und schnell ein Batterieladegerät an die Batterie
Ihres Fahrzeugs anschließen. Für weitere Informationen siehe Seite 167.
ANHÄNGEVORRICHTUNGEN
Lastwerte für die Anhängevorrichtungen sind im Abschnitt „Technische Daten“ zu finden.
WARNUNG
Kombinationen aus Traktor und Maschine oder Traktor und Anhänger nur unter
Einhaltung aller Anweisungen in Betrieb nehmen. Nähere Angaben sind dem Abschnitt
„Transportieren von Ladungen“ zu entnehmen.
WARNUNG
Beim Einsatz des Traktors im Abschleppbetrieb ist ein Aufenthalt im Bereich zwischen
dem Traktor und dem abgeschleppten Objekt grundsätzlich untersagt.
77
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
HINTERE ANHÄNGEVORRICHTUNG
Die hintere Anhängevorrichtung kann zum Ziehen eines Anhängers verwendet werden.
Nähere Anweisungen sind dem Abschnitt „Transportieren von Ladungen“ zu entnehmen.
Die nachstehenden Werte gelten für die werkseitig installierte hintere Anhängevorrichtung.
Die maximale Stützlast und die maximale Anhängelast an der Anhängekupplung in Höhe
des Fahrzeugs sind dem Kapitel „Technische Daten“ zu entnehmen.
TECHNISCHE DATEN DER HINTEREN ANHÄNGEVORRICHTUNG GEMÄSS
KOMPONENTENZERTIFIKAT
Maximale vertikale Last
85 kg, aufgebracht am Kupplungspunkt
Maximale Anhängelast 2000 kg
Zulassungs-Nr.
E20 55R-01 4430
Maximale dynamische Kraft (D)
10,2 kN
ZERTIFIZIERUNGSAUFKLEBER DER HINTEREN
ANHÄNGEVORRICHTUNG
Der Zertifizierungsaufkleber der
Anhängevorrichtung ist bei Modellen
mit werksinstallierter hinterer
Anhängevorrichtung in der Nähe der
Anhängevorrichtung angebracht.
78
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
AB- UND ANBAU EINER ANHÄNGEVORRICHTUNG
1. Um die Anhängevorrichtung abzunehmen, den Federstecker
q
und den
Kupplungsbolzen
w
entfernen. Die Anhängevorrichtung abnehmen, dann den
Kupplungsbolzen
w
wieder anbringen und den Federstecker
q
sichern.
2. Um die Anhängevorrichtung anzubringen, den Federstecker
q
vom Kupplungsbolzen
ziehen und den Kupplungsbolzen
w
entfernen.
3. Die Anhängevorrichtung an der Aufnahme anbringen.
4. Den Kupplungsbolzen (von der linken Seite der Anhängevorrichtung) durch die
Bohrungen in der Aufnahme- und der Anhängevorrichtung stecken.
5. Den Federstecker wieder anbringen. Sicherstellen, dass die Anhängevorrichtung sicher
befestigt und der Federstecker ordnungsgemäß auf dem Kupplungsbolzen angebracht
ist.
HINWEIS
Nach 1000 km die Schraube, die den Kugelkopf mit der Anhängevorrichtung verbindet,
auf 445 Nm anziehen.
79
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE
background
80
background
BETRIEB
SICHERES FAHREN
WARNUNG
Bei unsachgemäßem Betrieb des Fahrzeugs besteht die Gefahr einer Kollision, des
Kontrollverlustes, eines Unfalls oder eines Überschlags, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann. Alle Sicherheitswarnhinweise im Abschnitt Sicherheit dieser
Betriebsanleitung müssen nicht nur gelesen, sondern auch verstanden werden.
1. Vor dem Fahren dieses Fahrzeugs an der empfohlenen Sicherheitsschulung
teilnehmen. Sicherheitskurse und Tipps zum Fahren finden Sie unter
www.atvsafety.org. Einzelheiten siehe Seite 13.
2. Erlauben Sie Personen unter 16 Jahren nicht, mit diesem Fahrzeug zu fahren.
Gestatten Sie Personen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen nicht, dieses
Fahrzeug zu fahren.
3. Lassen Sie nie einen Beifahrer auf einem Einsitzer-ATV mitfahren. Nie mehr als einen
Beifahrer auf einem Zweisitzer-ATV mitfahren lassen.
4. Motorabgase sind giftig. Motor nie in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen
lassen.
5. Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit dem Gebrauch der Hilfsbremse vertraut (zu
verwenden, wenn die Fußbremse versagt).
6. Bei schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, ist mit
erhöhter Vorsicht und mit verringerter Geschwindigkeit zu fahren. Scheinwerfer
regelmäßig reinigen und durchgebrannte Glühlampen unverzüglich austauschen.
7. Wählen Sie einen Fahrstil, der Ihren Fähigkeiten, den Fähigkeiten Ihres Beifahrers
sowie den Umgebungsbedingungen entspricht. Fahrzeug nie mit überhöhter
Geschwindigkeit fahren. Keine Hochstarts, Sprünge oder sonstige Kunststücke
versuchen. Während der Fahrt nie die Hände vom Lenker nehmen und beide Füße
stets auf den Trittbrettern lassen.
8. Vor oder während dem Fahren eines ATVs niemals Alkohol oder Drogen konsumieren.
9. Stets Reifen der für das Fahrzeug vorgesehenen Größe und des vorgesehenen Typs
verwenden. Sorgen Sie stets für die Aufrechterhaltung des richtigen Reifendrucks.
10. Fahren Sie nie mit einem schadhaften ATV. Lassen Sie das gesamte Fahrzeug von
einer qualifizierten Service-Werkstatt auf eventuelle Schäden überprüfen, wenn es sich
überschlagen hat oder einen Unfall hatte.
11. Fahren Sie das ATV nie über ein zugefrorenes Gewässer, wenn Sie sich nicht eigens
davon überzeugt haben, dass das Eis dick genug ist, um Ihrem Gewicht, dem Gewicht
der Ladung, des Fahrzeugs plus ggf. der anderen Fahrzeuge der Gruppe sowie den
beim Fahren wirksamen Kräften standzuhalten.
81
BETRIEB
background
12. Die heißen Teile der Auspuffanlage nicht berühren. Brennbares Material stets von der
Auspuffanlage fernhalten.
13. Beim Abstellen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel abziehen, um die Benutzung
durch Unbefugte zu verhindern.
PISTENREGELN
Sich auf Fahrten stets an die geltenden Anstandsregeln halten. Einen ausreichenden
Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen einhalten, die auf der gleichen Strecke
unterwegs sind. Entgegenkommenden Fahrzeugen per Handzeichen mitteilen, aus wie
vielen Fahrzeugen die eigene Gruppe besteht. Zum Anhalten das Fahrzeug möglichst weit
rechts heranfahren, damit andere Fahrzeuge problemlos passieren können.
VERTRAUTHEIT MIT DEM GELÄNDE/TREAD
LIGHTLY!
®
(DEFENSIVES FAHREN)
Sich mit allen Gesetzen und Vorschriften vertraut machen, die den Betrieb dieses
Fahrzeugs in der Region des Eigentümers betreffen. Die Umwelt respektieren, in der
dieses Fahrzeug gefahren wird. Sich bei einem örtlichen POLARIS-Händler, einem
örtlichen ATV-Klub oder bei den zuständigen Behörden erkundigen, wo das Fahren mit
diesem Fahrzeug erlaubt ist.
Sich so verhalten, dass sich niemand dazu veranlasst sieht, gegen den Einsatz von
Freizeitfahrzeugen vorzugehen. Als Off-Road-Enthusiast werden Sie als Vertreter Ihres
Sports betrachtet und können anderen ein gutes (oder schlechtes) Beispiel sein. Tread
Lightly!
®
(Defensiv fahren). Respektieren Sie die Landschaft, halten Sie sie sauber und
bleiben Sie grundsätzlich auf den markierten Wegen.
FAHRZEUG-EINFAHRZEIT
Die Einfahrzeit des neuen POLARIS-Fahrzeugs erstreckt sich über die ersten
25 Betriebsstunden bzw. die Zeit bis zum Verbrauch der ersten beiden
Benzintankfüllungen. Für den Eigentümer ist die richtige Handhabung des Fahrzeugs
während der Einfahrzeit die wichtigste Aufgabe. Ein sorgsamer Umgang mit dem neuen
Motor und den Antriebskomponenten erhöht deren Leistung und Lebensdauer. Die
folgenden Anweisungen sollten genau eingehalten werden.
HINWEIS
Eine übermäßige Erhitzung während der ersten drei Betriebsstunden beschädigt Motor-
Präzisionsteile sowie Antriebskomponenten. Während der ersten drei Betriebsstunden
den Motor nicht mit Vollgas oder hoher Drehzahl laufen lassen.
Durch Verwendung ungeeigneter Öle kann der Motor schwer beschädigt werden.
Vollsynthetisches Viertaktöl der Marke POLARIS PS-4, Typ 5W-50 wurde speziell für
Viertaktmotoren entwickelt.
82
BETRIEB
background
EINFAHREN DES MOTORS UND DES
ANTRIEBSSTRANGS
1. Den Kraftstofftank mit Benzin füllen. Einzelheiten können dem Abschnitt „Kraftstofftank“
entnommen werden. Beim Umgang mit Benzin ist daher stets äußerste Vorsicht
geboten.
2. Ölstand prüfen. Nähere Angaben sind dem Abschnitt „Ölstandsprüfung“ zu entnehmen.
Gegebenenfalls so viel Öl des empfohlenen Typs nachfüllen, dass der normale Ölstand
im sicheren Betriebsbereich verbleibt.
3. Zunächst nur langsam fahren. Zum Einfahren ein offenes Gelände auswählen, um sich
mit dem Fahrzeug und seinen Fahreigenschaften vertraut zu machen.
4. Aggressives Bremsen vermeiden.
5. Mit variierendem Gas fahren. Den Motor nicht längere Zeit leerlaufen lassen.
6. Nur geringe Lasten ziehen.
7. Die Flüssigkeitsstände und Bedienelemente regelmäßig prüfen und die im jeweiligen
Abschnitt angegebenen Prüfungen vor Fahrtantritt konsequent durchführen.
8. Während der Einfahrzeit das Motoröl und den Motorölfilter nach 25 Betriebsstunden
oder 400 km (250 mi) wechseln.
9. Die Flüssigkeitsstände des Hauptgetriebes und aller anderen Getriebe nach den ersten
25 Betriebsstunden und anschließend alle 100 Betriebsstunden kontrollieren.
EINFAHREN DER BREMSANLAGE
Die Bremsen bei den ersten 50 Bremsmanövern nur mit mäßiger Kraft betätigen.
Aggressives oder übertrieben kraftvolles Bremsen mit der neuen Bremsanlage kann zur
Beschädigung der Bremsbeläge und der Bremsscheiben führen.
EINFAHREN DES PVT-GETRIEBES (KUPPLUNGEN/
RIEMEN)
Kupplungen und Antriebsriemen von Neufahrzeugen sowie nach einem Riemenwechsel
immer einfahren.
Sorgfältiges Einfahren der Kupplungen und des Antriebsriemens erhöht Lebensdauer und
Leistung. Die Kupplungen und den Antriebsriemen bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten
gemäß den Empfehlungen einfahren. Nur geringe Lasten ziehen. Während der Einfahrzeit
nicht aggressiv beschleunigen und nicht mit hoher Geschwindigkeit fahren.
Nach einem Riemenausfall alle Rückstände aus dem PVT-Einlass- und Auslasslufttrakt
sowie aus dem Kupplungs- und dem Motorraum beseitigen, wenn der Riemen ersetzt wird.
83
BETRIEB
background
PRÜFUNGEN VOR FAHRTANTRITT (CHECKLISTE)
Wird es vor Fahrtantritt versäumt, das ATV zu überprüfen und seine Betriebssicherheit zu
kontrollieren, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Vor jeder Fahrt den Zustand und die
Betriebssicherheit des ATVs kontrollieren.
PRÜFUNG
BEMERKUNGEN SEITE
Bremsanlage/
Bremshebelweg
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 42
Seite 146
Bremsflüssigkeit Füllstand prüfen.
Seite 46
Hilfsbremse
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 45
Vorderachsaufhängung
Prüfen, bei Bedarf
schmieren.
Hinterachsaufhängung
Prüfen, bei Bedarf
schmieren.
Lenkung Freigängigkeit prüfen.
Reifen
Zustand und Druck
kontrollieren.
Seite 147
Räder/Befestigungsteile
Prüfen, festen Sitz der
Radmuttern kontrollieren.
Rahmenmuttern,
Schrauben und sonstige
Befestigungsteile
Prüfen, festen Sitz
kontrollieren.
Kraftstoff und Motoröl
Füllstände prüfen.
Seite 137
Kühlmittelstand
Füllstand prüfen.
Seite 144
Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
Gasmechanismus
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 40
Kontrollleuchten/Schalter
Auf Funktion prüfen.
Seite 49
Motorabschalter
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 37
Luftfilter
Prüfen; reinigen bzw.
austauschen.
Seite 177
Scheinwerfer
Funktion prüfen.
Seite 38
84
BETRIEB
background
PRÜFUNG
BEMERKUNGEN SEITE
Brems-/Schlussleuchte
Funktion prüfen.
Schutzausrüstung
Zugelassenen Helm,
Schutzbrille und
Schutzkleidung tragen.
Seite 14
Winde (sofern eingebaut) Seil und Schalter prüfen.
Seite 103
Gras und Blätter Gras, Blätter, Fremdkörper
und andere entzündbare
Materialien oder Schmutz
entfernen, besonders in der
Nähe der Auspuffanlage.
FAHRANWEISUNGEN
ANWEISUNGEN FÜR NEUE FAHRER
1. Schutzausrüstung tragen. Siehe Abschnitt „Schutzausrüstung“.
2. Die Prüfungen vor Fahrtantritt durchführen.
3. Ganghebel in Stellung PARKEN (P)
bringen.
4. Die Bremshebelsperre verriegeln.
5. Das Fahrzeug von der linken Seite
besteigen.
6. Aufrecht sitzen, beide Füße auf die
Trittbretter stellen und den Lenker mit
beiden Händen festhalten.
7. Motor anlassen und warmlaufen lassen.
8. Gang einlegen.
9. Umgebung überblicken und Fahrroute
festlegen.
10. Die Bremshebelsperre lösen.
11. Den Gashebel langsam mit dem rechten Daumen betätigen um das Fahrzeug in
Bewegung zu setzen.
12. Langsam
fahren. Auf ebenen Flächen das Manövrieren mit dem Fahrzeug sowie das
Betätigen des Gas- und des Bremspedals üben.
85
BETRIEB
background
FAHREN VON KURVEN
Die beiden Hinterräder drehen sich immer gleich schnell. Da das Rad an der Außenseite
einer Kurve einen weiteren Weg zurücklegen muss als das Rad an der Innenseite, muss
der Reifen an der Innenseite dementsprechend schlüpfen.
1. Geschwindigkeit herabsetzen.
2. Niemals abrupt abbiegen, wenn eine Ladung transportiert wird.
3. In die Richtung der Kurve lenken.
4. Beide Füße auf den Trittbrettern lassen.
5. Oberkörper zur Kurveninnenseite lehnen und Körpergewicht dabei auf dem äußeren
Trittbrett abstützen. Diese Fahrtechnik verändert die Bodenhaftung beider Hinterräder
so, dass die Kurve problemlos ausgefahren werden kann. Die gleiche Fahrweise ist
auch bei einer Kurvenfahrt im Rückwärtsgang (R) anzuwenden.
6. Das Fahren von Kurven zunächst mit niedriger Geschwindigkeit üben und erst dann
Kurven mit höherer Geschwindigkeit fahren.
WARNUNG
Eine falsche Kurventechnik kann das Fahrzeug zum Kippen bringen. Nie abrupt oder in
spitzem Winkel abbiegen. Kurven nie mit hoher Geschwindigkeit befahren.
86
BETRIEB
background
FAHREN AUF RUTSCHIGEM UNTERGRUND
WARNUNG
Wenn das Fahrzeug rutscht oder ausbricht, kann der Fahrer die Kontrolle verlieren und
das Fahrzeug kann sich überschlagen (wenn die Räder plötzlich wieder Bodenhaftung
haben). Beim Fahren auf glattem Untergrund wie z. B. Eis oder Schotter Geschwindigkeit
herabsetzen und besondere Vorsicht walten lassen, um zu verhindern, dass das
Fahrzeug rutscht oder ausbricht. Auf extrem glattem Untergrund sollte nicht gefahren
werden.
Bei Fahrten auf rutschigem Untergrund wie nassen Pisten, Kies oder bei Frost sind die
folgenden Vorsichtsregeln einzuhalten:
1. Nicht auf extrem unebenem, rutschigem oder instabilem Untergrund fahren.
2. Vor dem Befahren rutschiger Bereiche Geschwindigkeit herabsetzen.
3. Den Allradantrieb (4x4) zuschalten, bevor die Räder die Bodenhaftung verlieren.
HINWEIS
Schaltet
man den Allradantrieb (4x4) ein, während die Räder durchdrehen, kann der
Antriebsstrang erheblich beschädigt werden. Vor dem Zuschalten des Allradantriebs
(4x4) warten, bis die Hinterräder still stehen bzw. den Allradantrieb bereits zuschalten,
bevor die Räder die Bodenhaftung verlieren.
4. Mit größtmöglicher Aufmerksamkeit fahren, Beschaffenheit der Route im Voraus
abschätzen und plötzliches, scharfes Abbiegen vermeiden, da das Fahrzeug sonst
abrutschen kann.
5. Wenn das Fahrzeug rutscht, nie die Bremse betätigen. Wenn das Fahrzeug ausbricht,
gegenlenken, d. h. den Lenker in die Richtung einschlagen, in die das Fahrzeug
ausbricht, und gleichzeitig das Körpergewicht nach vorne verlagern.
87
BETRIEB
background
BERGAUF FAHREN
Hügeliges Gelände wirkt sich erheblich auf die Brems- und Fahreigenschaften aus. Ein
falsches Vorgehen kann dazu führen, dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das
Fahrzeug überschlägt. Beim Bergauffahren sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu
beachten:
1. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den 4WDC-Modus zuschalten.
2. In gerader Linie bergauf fahren.
3. Steile Hänge vermeiden. Maximales
Gefälle: 15°.
4. Vor dem Befahren einer Steigung das Terrain sorgsam prüfen.
5. Steigungen mit extrem rutschigem oder instabilem Untergrund nicht befahren.
6. Beide Füße auf den Trittbrettern lassen.
7. Körpergewicht zur Bergseite verlagern.
8. Mit gleichbleibender Geschwindigkeit und Gaspedalstellung aufwärts fahren.
Plötzliches Gasgeben kann dazu führen, dass sich das ATV rückwärts überschlägt.
9. Nie mit hoher Geschwindigkeit über eine Hügelkuppe fahren. Auf der anderen Seite der
Kuppe könnte sich ein Hindernis, ein Abgrund, ein anderes Fahrzeug oder eine Person
befinden.
10. Bleiben
Sie wachsam und stets bereit zu Notmanövern. Dazu gehört auch ggf.
schnelles Abspringen vom Fahrzeug.
88
BETRIEB
background
BERGAB FAHREN
Beim Bergabfahren die folgenden Sicherheitsregeln einhalten:
1. Vor dem Befahren einer Gefällstrecke stets das Gelände sorgsam prüfen.
2. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets Allradantrieb (4WD) oder den Allrad-
Bergabfahrhilfe (4WDC)-Modus (sofern vorhanden) zuschalten.
3. Steile Hänge vermeiden. Das
maximale Gefälle beträgt 15°.
4. Stets mit einem Vorwärtsgang im Getriebe bergab fahren. Nicht im Leerlauf (N) bergab
rollen.
5. Geschwindigkeit herabsetzen. Niemals mit hoher Geschwindigkeit bergab fahren.
6. In gerader Linie bergab fahren. Bei Bergabfahrten nicht in einem Winkel fahren, in dem
sich das Fahrzeug zu stark seitlich neigen würde.
7. Körpergewicht zur Bergseite verlagern.
8. Bremsen leicht betätigen,
um das Fahrzeug zu verlangsamen. Zu heftiges Bremsen
kann zum Blockieren der Hinterräder und damit zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug führen.
89
BETRIEB
background
FAHREN QUER ZUM HANG
Vom Fahren quer zum Hang wird abgeraten. Ein falsches Vorgehen kann dazu führen,
dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Nur dann quer
zum Hang fahren, wenn es absolut unvermeidlich ist.
Besteht keine Alternative zur Querbefahrung eines Hangs, bitte unbedingt die folgenden
Sicherheitsregeln einhalten:
1. Geschwindigkeit herabsetzen.
2. Steile Hänge sollten nicht quer zum Gefälle befahren werden.
3. Körpergewicht zum Berg verlagern. Den Oberkörper bergauf lehnen und mit den Füßen
auf den Trittbrettern abstützen.
4. Wenn das Fahrzeug zu kippen beginnt, die Vorderräder rasch talwärts einschlagen,
sofern möglich, oder sofort auf
der Bergseite abspringen!
90
BETRIEB
background
WENDEN AN HÄNGEN (WENDEN IN DREI ZÜGEN)
Wenn der Motor an einer Steigung abwürgt, niemals rückwärts bergab fahren! Das
Fahrzeug in drei Zügen wenden.
1. Anhalten, Feststellbremse anziehen und dabei das Körpergewicht auf der Bergseite
halten.
2. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den 4x4-Schalter in Stellung „ADC 4x4“
bringen. Nähere Angaben können dem Abschnitt „Schaltereinbauorte“ entnommen
werden.
3. Vorwärtsgang (F) eingelegt lassen und Motor abschalten.
4. Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
5. Oberhalb des Fahrzeugs stehend den Lenker bis zum Anschlag nach links
einschlagen.
6. Angezogenen Bremshebel festhalten, Feststellbremsensperre lösen und Fahrzeug
langsam nach rechts rollen lassen, bis es quer zum Hang oder etwas talwärts gerichtet
steht.
7. Feststellbremse anziehen. Wieder auf dem Fahrzeug Platz nehmen und Körpergewicht
zur Bergseite verlagern. Motor bei eingelegtem Vorwärtsgang (F) anlassen.
8. Feststellbremse lösen und langsam mit
dem Bremshebel bremsend bergab fahren, bis
das Fahrzeug ebeneren Boden erreicht.
91
BETRIEB
background
DURCHFAHREN VON GEWÄSSERN
HINWEIS
Wird das Fahrzeug nach dem Durchfahren von Wasser nicht gründlich überprüft, kann
sich ein schwerwiegender Motorschaden einstellen. Die in der Routinewartungstabelle
aufgeführten Wartungsmaßnahmen durchführen. Besonderes Augenmerk ist auf die
folgenden Bereiche zu richten: Motoröl, Getriebeöl, Getriebeflüssigkeit im
bedarfsgesteuerten Antriebssystem sowie sämtliche Schmiernippel.
Ist das Fahrzeug in einem Gewässer umgekippt oder hat es sich überschlagen oder
bleibt der Motor nach dem Durchfahren eines Gewässers stehen, ist vor dem erneuten
Anlassen des Motors eine Wartung erforderlich. Diese Wartung kann von Ihrem
POLARIS-Händler durchgeführt werden. Sollte es unmöglich sein, das Fahrzeug zur
Werkstatt zu bringen, ohne den Motor anzulassen, müssen die in dieser
Betriebsanleitung im Abschnitt „Eintauchen des Fahrzeugs“ beschriebenen
Wartungsmaßnahmen durchgeführt und das Fahrzeug bei der nächstmöglichen
Gelegenheit zur Werkstatt gebracht werden.
Das ATV kann Gewässer durchqueren, deren Tiefe die Höhe der Trittbrett-Unterseiten
nicht überschreitet.
Beim Durchqueren von
Gewässern sind folgende
Regeln zu beachten:
1. Vor dem Einfahren in
das Gewässer
Wassertiefen und
Strömungsverhältnisse
feststellen.
2. Eine Stelle suchen, an
der beide Ufer relativ
flach ansteigen.
3. Nicht durch tiefe oder
rasch fließende
Gewässer fahren.
4. Nach dem Verlassen des Gewässers die Bremsfunktion prüfen. Die Bremsen bei
langsamer Fahrt mehrmals leicht betätigen. Durch die Reibungswärme können die
Bremsbeläge schneller trocknen.
92
BETRIEB
background
Wenn das Durchqueren eines Gewässers, dessen Tiefe die Höhe der Trittbretter
übersteigt, unvermeidlich ist, bitte wie folgt verfahren:
Langsam fahren. Steine und andere Hindernisse umfahren.
Eigenes Gewicht vorsichtig auf dem Fahrzeug ausbalancieren. Plötzliche Bewegungen
vermeiden.
Konstante Geschwindigkeit aufrechterhalten. Keine plötzlichen Kurven fahren, nicht
abrupt anhalten. Gas nicht abrupt verändern.
FAHREN ÜBER HINDERNISSE
Beim Fahren über Hindernisse sind die folgenden Vorsichtsmaßregeln zu beachten:
1. Vor Fahrten durch unbekanntes Gelände die Route stets auf Hindernisse prüfen.
2. Vorausschauen und lernen, das Gelände richtig einzuschätzen. Ständige Wachsamkeit
ist geboten, damit Gefahrenquellen wie Baumstämme, Gesteinsbrocken und
tiefhängende Äste rechtzeitig erkannt werden.
3. Bei Fahrten in unbekanntem Gelände langsam fahren und besondere Vorsicht walten
lassen. Manche Hindernisse sind nicht ohne weiteres zu erkennen.
4. Nie versuchen, über große Hindernisse wie Felsen oder umgestürzte Baumstämme zu
fahren.
5. Vor dem Überfahren von Hindernissen stets den Beifahrer absteigen lassen, wenn die
Gefahr besteht, dass die Fahrzeuginsassen vom Fahrzeug herunter geschleudert
werden oder sich das Fahrzeug überschlagen könnte.
93
BETRIEB
background
FAHREN IM RÜCKWÄRTSGANG
Beim Fahren im Rückwärtsgang (R) sind die folgenden Vorsichtsregeln zu beachten:
1. Stets auf Hindernisse oder Personen hinter dem Fahrzeug achten.
2. Stets das Rückwärtsfahren bergab vermeiden.
3. Langsam zurückstoßen.
4. Zum Anhalten Bremsen behutsam betätigen.
5. Scharfes Abbiegen vermeiden.
6. Nie plötzlich Gas geben.
7. Override-Knopf nur dann verwenden, wenn zur Fortbewegung des Fahrzeugs eine
höhere Räderdrehzahl unverzichtbar ist. Die Override-Funktion ist mit Bedacht zu
gebrauchen, da sie die Rückwärtsgeschwindigkeit des Fahrzeugs erheblich erhöht.
Nicht mit Vollgas fahren. Nur so viel Gas geben, dass die gewünschte Geschwindigkeit
aufrechterhalten wird.
HINWEIS
Übermäßiges Gasgeben beim Fahren mit aktivierter Drehzahlbegrenzung führt zu
Kraftstoffansammlungen im Auspuff, Motorknallen und möglicherweise zu Motorschäden.
94
BETRIEB
background
EIN- UND ABSTEIGEN
EINSTEIGEN
Beim Einsteigen auf der linken Fahrzeugseite den linken Lenkergriff mit der linken Hand
festhalten. Auf das Trittbrett treten und den rechten Fuß und das rechte Bein über den Sitz
schwingen. Im Reitsitz auf dem Fahrzeug Platz nehmen.
Beim Einsteigen auf der rechten Fahrzeugseite den rechten Lenkergriff mit der rechten
Hand festhalten. Auf das Trittbrett treten und den linken Fuß und das linke Bein über den
Sitz schwingen. Im Reitsitz auf dem Fahrzeug Platz nehmen.
ABSTEIGEN
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) (oder Neutral [N]) bringen.
3. Den Fuß auf das Trittbrett stellen und das Fahrzeug verlassen; dabei gut am Lenker
festhalten.
ANLASSEN DES MOTORS
HINWEIS
Wenn die PIN-Sicherheitscodefunktion Ihres Fahrzeugs auf EIN eingestellt ist, lässt sich
der Motor nur starten, wenn die richtige PIN-Nummer eingegeben wird.
1. Fahrzeug im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich auf einer ebenen Fläche
aufstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Die Bremshebelsperre verriegeln.
4. Auf dem Fahrzeug Platz nehmen und Motorabschalter in BETRIEBSSTELLUNG
schieben.
HINWEIS
Beim Anlassen des Motors den Gashebel nicht betätigen.
5. Zum Betätigen des Anlassers den Zündschlüssel über die Stellung EIN hinaus drehen.
Den Anlasser höchstens fünf Sekunden lang laufen lassen und den Zündschlüssel
loslassen, wenn der Motor anspringt.
6. Sollte der Motor nicht anspringen, Zündschalter in Stellung AUS drehen, fünf Sekunden
lang warten und dann einen erneuten Startversuch unternehmen. Den Anlasser
nötigenfalls nochmals bis zu fünf Sekunden lang laufen lassen. Dieses Verfahren
wiederholen, bis der Motor anspringt.
95
BETRIEB
background
HINWEIS
Ein sofortiges Losfahren nach dem Anlassen des Fahrzeugs kann zu Motorschäden
führen. Motor vor dem Losfahren des Fahrzeugs einige Minuten warmlaufen lassen.
BETRIEB BEI KALTER WITTERUNG
Wenn das Fahrzeug ganzjährig in Betrieb ist, muss der Motorölstand häufig kontrolliert
werden. Ein ansteigender Ölstand kann auf die Ansammlung von Verunreinigungen wie
Wasser oder überschüssigem Kraftstoff am Boden des Kurbelgehäuses zurückzuführen
sein. Wasser am Boden des Kurbelgehäuses kann Motorschäden hervorrufen und muss
abgelassen werden. Mit sinkenden Außentemperaturen nimmt die Ansammlung von
Wasser zu.
ABSTELLEN DES MOTORS
1. Gaspedal komplett freigeben und Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Den Schlüssel in Stellung AUS drehen.
4. Vor dem Verlassen des Fahrzeugs das Bremspedal langsam freigeben und
sicherstellen, dass sich der Ganghebel in der Stellung PARKEN (P) befindet.
WARNUNG
Ein wegrollendes Fahrzeug kann schwere Verletzungen verursachen. Vor Abstellen des
Motors stets den Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
96
BETRIEB
background
PARKEN DES FAHRZEUGS
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund zum Stehen bringen. Beim Parken des Fahrzeugs in
einer Garage oder einem sonstigen Gebäude auf gute Belüftung achten und
sicherstellen, dass sich das Fahrzeug nicht in der Nähe von Feuer oder Funken
befindet, einschließlich von Geräten mit Zündflamme.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Motor abstellen.
4. Die Feststell-Bremshebelsperre an der linken Lenker-Bedieneinheit betätigen.
5. Vor dem Verlassen des Fahrzeugs sicherstellen, dass sich der Ganghebel in der
Stellung PARKEN (P) befindet.
6. Zündschlüssel abziehen, um die Benutzung durch Unbefugte zu verhindern.
PARKEN AN STEIGUNGEN
Wenn möglich das Fahrzeug nicht an Hängen abstellen. Wenn es sich nicht vermeiden
lässt, bitte unbedingt die folgenden Sicherheitsregeln einhalten:
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Die Feststellbremshebelsperre an der linken Lenker-Bedieneinheit betätigen.
4. Die Hinterräder immer auf der bergab gewandten Seite mit Bremsblöcken sichern.
97
BETRIEB
background
TRANSPORTIEREN VON LADUNGEN
WARNUNG
Überladen des Fahrzeugs oder unsachgemäßes Transportieren oder Ziehen von Lasten
kann das Fahrverhalten des Fahrzeugs negativ beeinflussen. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug oder zu unzuverlässigem Bremsverhalten und dadurch zu
schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Beim Transportieren von Ladungen sind
stets die folgenden Sicherheitsregeln einzuhalten:
BEIM TRANSPORTIEREN VON LADUNGEN GESCHWINDIGKEIT HERABSETZEN
UND EINEN LÄNGEREN BREMSWEG EINKALKULIEREN.
DIE MAXIMALE TRAGLAST des Fahrzeugs DARF UNTER KEINEN UMSTÄNDEN
ÜBERSCHRITTEN WERDEN. Bei der Berechnung der Zuladung des Fahrzeugs sind
auch das Gewicht des Fahrers, des mitgeführten Zubehörs, der Ladung auf dem
Gepäckträger oder auf der Pritsche und die Deichsellast eines eventuell vorhandenen
Anhängers zu berücksichtigen. Das Gesamtgewicht aller dieser Lasten darf die maximale
Zuladung des Fahrzeugs nicht überschreiten.
VERTEILUNG VON LASTEN: 1/3 des Gewichts auf dem vorderen, 2/3 der Last auf dem
hinteren Gepäckträger. Beim Fahren in unebenem oder hügeligem Gelände
Geschwindigkeit herabsetzen und die Ladung reduzieren, um das Fahrverhalten nicht zu
beeinträchtigen. Wird nur einer der Gepäckträger belastet, besteht erhöhte Kippgefahr.
LADUNG MÖGLICHST TIEFLIEGEND AUF DEN GEPÄCKTRÄGERN MITFÜHREN.
Das Mitführen einer hohen Ladung auf den Gepäckträgern, erhöht den Schwerpunkt des
Fahrzeugs und beeinträchtigt die Fahrzeugstabilität.
VOR FAHRTANTRITT DIE GESAMTE LADUNG SICHERN. Ungesicherte Ladung kann
die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen und bewirken, dass der Fahrer die Kontrolle
verliert.
DIE FAHRT NUR MIT STABILER UND SICHERER BELADUNG ANTRETEN. Beim
Transport von Lasten, deren Schwerpunkt nicht in der Mitte des Fahrzeugs positioniert
werden kann, die Ladung sicher verzurren und besonders vorsichtig fahren.
Anhängelasten müssen prinzipiell an der am Fahrzeug vorgesehenen
Anhängevorrichtung befestigt werden.
SCHWERE LASTEN KÖNNEN DAS BREMSVERHALTEN UND DIE
KONTROLLIERBARKEIT DES FAHRZEUGS BEEINTRÄCHTIGEN. Beim Betätigen der
Bremsen mit einem beladenen Fahrzeug ist äußerste Vorsicht geboten.
Geländebedingungen und Situationen vermeiden, in denen rückwärts bergab gefahren
werden muss. Die Vorspannung der Tragfedern entsprechend der Fahrzeugladung
einstellen. Einzelheiten zum Einstellverfahren sind im Abschnitt „Wartung“ beschrieben.
ES IST ÄUSSERSTE VORSICHT GEBOTEN beim Transportieren einer Ladung, die
seitlich über die Pritschenwände hinausragt. Die Stabilität und Manövrierfähigkeit des
Fahrzeugs können beeinträchtigt werden und das Fahrzeug veranlassen, sich zu
überschlagen.
DEN FRONTSCHEINWERFERSTRAHL NICHT durch Ladung auf dem vorderen
Gepäckträger BLOCKIEREN.
DIE EMPFOHLENEN GESCHWINDIGKEITEN NICHT ÜBERSCHREITEN.
Das Fahrzeug sollte beim Ziehen eines Anhängers auf ebener Fläche eine
Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h (10 mph) nicht überschreiten. Beim Ziehen eines
Anhängers in unwegsamem Gelände, in Kurven sowie beim Bergauf- und Bergabfahren
darf das Fahrzeug nicht schneller als 8 km/h (5 mph) fahren.
98
BETRIEB
background
RICHTLINIEN FÜR DAS TRANSPORTIEREN VON LASTEN
1. Die Höchstgewichtsangaben für das ATV auf den Warnaufklebern sowie im Abschnitt
Technische Daten dieser Betriebsanleitung dürfen unter keinen Umständen
überschritten werden.
2. Das Gewicht mitgeführter Ladung ist gleichmäßig zu verteilen (1/3 auf dem vorderen
Gepäckträger, 2/3 auf dem hinteren) und möglichst tief liegend zu verstauen.
3. Beim Fahren in unebenem oder hügeligem Gelände Geschwindigkeit herabsetzen und
das Gewicht der Ladung reduzieren, um das Fahrverhalten nicht zu beeinträchtigen.
4. NIEMALS schneller als 100 km/h (62 mph) fahren, wenn hinten mehr als 57 kg (125 lb)
Ladung und/oder vorne mehr als 23 kg (50 lb) Ladung mitgeführt werden. NIEMALS
schneller als 80 km/h (50 mph) fahren, wenn hinten mehr als 114 kg (250 lb) Ladung
und/oder vorne mehr als 46 kg (100 lb) Ladung mitgeführt werden.
5. Den Scheinwerferstrahl nicht durch Ladung verdecken.
6. Geschwindigkeit herabsetzen.
7. Beim Transportieren oder Ziehen schwerer Lasten nur im niedrigen Vorwärtsgang (L)
fahren, um die Lebensdauer des Antriebsriemens zu verlängern.
8. Beim Transportieren von Ladungen oder beim Ziehen eines Anhängers muss das
Fahrzeug mit besonderer Vorsicht bedient werden. Die zusätzliche Last kann das
Gleichgewicht, die Fahreigenschaften und die Kontrollierbarkeit beeinflussen.
99
BETRIEB
background
ZIEHEN VON LASTEN
Gezogene Lasten immer an der Anhängevorrichtung befestigen. Wenn kein Anhänger
gezogen wird, die Anhängevorrichtung vom ATV abnehmen. Beim Ziehen von Lasten die
Beladung des hinteren Gepäckträgers um die Belastung der Deichsellast verringern.
Die Summe aus dem Gewicht der Ladung auf dem hinteren Gepäckträger und der
Deichsellast darf die maximale Zuladung des hinteren Gepäckträgers nicht übersteigen.
Die Gesamtzuladung (Fahrer, Zubehör, Ladung und Anhänger-Deichsellast) darf die
zulässige Höchstlast des Fahrzeugs nicht übersteigen.
HINWEIS
Durch die Verwendung einer ungeeigneten Anhängerkupplung oder die Überschreitung
der maximalen Deichsellast kann das Fahrzeug schwer beschädigt werden. Außerdem
gehen dadurch alle Garantieansprüche verloren. Keine Anhängevorrichtung anbauen,
die länger als 13 cm (5,11 in) ist. An dem POLARIS-ATV dürfen keine Kfz-Zubehörteile
montiert werden. Verwenden Sie ausschließlich von POLARIS zugelassene (oder
gleichwertige) Zubehörartikel, die ausdrücklich für ATVs bestimmt sind.
HINWEIS
Unabhängig davon, was das Fahrzeug abschleppt, immer den Bereich zwischen dem
Fahrzeug und dem abgeschleppten Gegenstand meiden.
HINWEIS
Halten Sie sich strikt an die Anweisungen in der Betriebsanleitung der angebauten oder
angehängten Maschine oder des Anhängers. Fahren Sie die Kombination Traktor -
Maschine oder Traktor - Anhänger nur, wenn alle Anweisungen befolgt wurden.
100
BETRIEB
background
ABSCHLEPPEN DES TRAKTORS
Muss der Traktor abgeschleppt werden, das Getriebe in den Leerlauf schalten, damit sich
das Fahrzeug leichter bewegen lässt und der Riemen nicht beschädigt wird. Das
Abschleppseil immer an der vorderen Abschleppöse des liegengebliebenen Traktors
anbringen. Während des Abschleppens muss sich ein Fahrer an Bord befinden, der den
liegengebliebenen Traktor lenkt.
TRANSPORTIEREN SIE IHR FAHRZEUG AUF EINEM
ANHÄNGER
Beim Transport des Fahrzeugs bitte nach den folgenden Anweisungen verfahren.
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Tankdeckel, Öleinfülldeckel und Sitz sichern.
4. Zündschlüssel abziehen, damit er während des Transports nicht verloren geht.
5.
Geeignete Gurte oder Seile verwenden, um das Fahrzeug am vorderen Zughaken
q
und an der hinteren Anhängevorrichtung
w
zu befestigen. Keine Haltegurte an den
Aussparungen für die Dreiecksquerlenkerbolzen, den Gepäckträgern oder am Lenker
anbringen.
101
BETRIEB
background
102
background
WINDENANLEITUNG
WINDENSICHERHEIT
Diese Sicherheitswarnungen und Anweisungen gelten für Fahrzeuge, die mit einer Winde
ausgeliefert oder vom Besitzer mit einer Winde nachgerüstet wurden.
WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit der Winde kann zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN
VERLETZUNGEN führen. Sich stets an alle Anweisungen und Warnhinweise dieser
Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
Das Seil der Winde ist entweder ein Drahtseil oder ein speziell entwickeltes
Synthetikfaserseil. Der Begriff „Windenseil“ gilt für beide Seilarten, soweit nicht anders
angegeben.
WINDEN-SICHERHEITSANWEISUNGEN
1. Alle relevanten Informationen in dieser Betriebsanleitung lesen.
2. Vor und während der Bedienung der Winde ist der Konsum von Alkohol und Drogen
untersagt.
3. Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren niemals erlauben, die Winde zu bedienen.
4. Beim Bedienen der Winde sind stets ein Augenschutz und Handschuhe zu tragen!
5. Beim Bedienen der Winde Körper und Gliedmaßen, Haare, Kleidung und Schmuck
vom Windenseil, der Seilführung und dem Haken fernhalten.
6. Niemals versuchen, eine an der Winde befestigte Last durch Anfahren des Fahrzeugs
ruckartig zu bewegen. Siehe Abschnitt Stoßbelastung auf Seite 112.
7. Beim Betrieb der Winde stets Personen (insbesondere Kinder) und jegliche Ablenkung
aus dem Bereich um das Fahrzeug, die Winde, das Windenseil und die Last fernhalten.
8. Die Zündung des Fahrzeugs grundsätzlich AUSSCHALTEN, wenn das Fahrzeug und
die Winde nicht in Betrieb sind.
9. Sich stets vergewissern, dass mindestens fünf (5) Seilwindungen auf der
Windenhaspel verbleiben. Die Reibung dieser Seilwindungen auf der Haspel
ermöglicht es der Trommelbremse, auf das Windenseil Zugkraft auszuüben und die
Last zu bewegen.
10. Bei Betrieb der Winde stets die Feststellbremse und/oder den Feststellmechanismus
des Fahrzeugs verwenden, damit sich das Fahrzeug nicht von der Stelle bewegt. Bei
Bedarf Bremskeile verwenden.
11. Stets das Fahrzeug und die Winde möglichst so ausrichten, dass sich die Last direkt
vor dem Fahrzeug befindet. Das Windenseil sollte möglichst nicht in einem Winkel zur
Fahrzeugmittelachse verlaufen, sondern mit dieser deckungsgleich sein.
103
WINDENANLEITUNG
background
12. Besteht keine Alternative zu einer Schrägbelastung der Winde, sind die folgenden
Sicherheitsregeln einzuhalten:
a. Ab und zu einen prüfenden Blick auf die Windenhaspel werfen. Das Windenseil darf
sich nie an einem Ende der Windenhaspel aufstauen oder in mehreren Windungen
übereinander „stapeln“. Anderenfalls können die Winde und das Windenseil
beschädigt werden.
b. Sollte sich das Windenseil aufstauen, die Winde abstellen. Das Windenseil gemäß
der Beschreibung in Schritt 15 im Abschnitt „Windenbedienung“ abspulen und
gleichmäßig wieder aufwickeln. Dann den Windenbetrieb fortsetzen.
13. Das Windenseil nie in steilen Winkeln auf- oder abspulen. Dadurch könnte das
Fahrzeug, an dem sich die Winde befindet, destabilisiert werden und sich ohne
Vorwarnung bewegen.
14. Mit der Winde keine Lasten zu bewegen versuchen, deren Gewicht die Nennleistung
der Winde übersteigt.
15. Beim Windenbetrieb kann sich der Windenmotor erhitzen. Wird die Winde mehr als
45 Sekunden lang betrieben oder während des Betriebs abgewürgt, Winde abstellen
und vor erneutem Betrieb 10 Minuten lang abkühlen lassen.
16. Beim Hochwinden einer Last mit der
Winde das Windenseil nie berühren,
drücken, ziehen oder sich darüber stellen.
17. Das Windenseil nie durch die Hände
laufen lassen, selbst wenn schwere
Arbeitshandschuhe getragen werden.
18. Nie die Windenkupplung freigeben,
solange das Windenseil unter Spannung
steht.
19. Die Winde nie zum Anheben oder
Transportieren von Menschen
verwenden.
20. Die Winde nie zum Heben oder
Aufhängen einer vertikalen Last
verwenden.
21. Die Winde und das Windenseil vor jedem Gebrauch kontrollieren.
22. Den Haken nie ganz in die Winde einziehen lassen. Sonst können Teile der Winde
beschädigt werden.
23. Wenn die Winde nicht in Gebrauch ist, die Fernsteuerung vom Fahrzeug trennen, um
eine versehentliche Betätigung oder eine Benutzung durch Unbefugte zu vermeiden.
24. Das Windenseil nie einfetten oder einölen. Sonst kann Schmutz daran haften bleiben,
der die Lebensdauer des Windenseils verkürzt.
104
WINDENANLEITUNG
background
WINDENBEDIENUNG
Vor Gebrauch der Winde die Winden-Sicherheitsanweisungen auf den vorherigen Seiten
lesen.
TIPP
Es empfiehlt sich, die Bedienung und den Betrieb der Winde vor dem ersten richtigen
Einsatz zu üben.
WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit der Winde kann zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN
VERLETZUNGEN führen. Sich stets an alle Anweisungen und Warnhinweise dieser
Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
Jeder Windeneinsatz ist anders geartet.
Den beabsichtigten Einsatz stets zunächst gründlich durchdenken.
Bedächtig und planmäßig vorgehen.
Beim Gebrauch der Winde nie hastig oder unüberlegt vorgehen.
Stets auf die Umgebung achten.
Erweist sich eine Verfahrensmethode als ungeeignet, sollte das Vorgehen
entsprechend geändert werden.
Stets daran denken, dass diese Winde sehr starke Kraft ausübt.
Es sind Situationen denkbar, denen der Bediener und diese Winde nicht gewachsen
sind. Sich nicht davor scheuen, im Bedarfsfall andere Menschen um Hilfe zu bitten.
1. Vor jedem Gebrauch das Fahrzeug, die Winde, das Windenseil und die
Bedienelemente der Winde auf Anzeichen von Schäden überprüfen sowie
kontrollieren, ob Teile repariert oder ausgetauscht werden müssen. Besonders auf dem
ersten Meter (3 ft) des Windenseils achten, falls die Winde zum Anheben eines
Anbaupflugs benutzt wurde oder wird. Abgenutztes oder schadhaftes Seil unverzüglich
austauschen.
105
WINDENANLEITUNG
background
2. Nie eine Winde oder ein Fahrzeug in
Betrieb nehmen, die reparatur- oder
wartungsbedürftig sind.
3. Bei Betrieb der Winde stets die
Feststellbremse und/oder den
Feststellmechanismus des Fahrzeugs
einlegen, damit sich das Fahrzeug nicht
von der Stelle bewegt. Bei Bedarf
Bremskeile verwenden.
4. Bei der Handhabung des Hakens stets
den Hakengurt verwenden.
WARNUNG
Nie die Finger durch den Haken stecken. Dies kann zu SCHWEREN VERLETZUNGEN
führen.
Den Haken entweder direkt an der Last befestigen oder einen Abschleppgurt
verwenden, um die Last am Seilzug zu sichern.
TIPP
Ein Abschleppgurt darf sich NICHT ausdehnen. Spezielle elastische Bergungsgurte sind
dagegen dehnbar.
106
WINDENANLEITUNG
background
WARNUNG
An der Winde niemals einen elastischen Bergungsgurt verwenden, da sonst beim
eventuellen Reißen des Windenseils übermäßig viel Energie frei wird. Dies kann zu
SCHWEREN oder TÖDLICHEN VERLETZUNGEN führen. Siehe Abschnitt
Stoßbelastung auf Seite 112.
Den Haken des Windenseils nie am Windenseil selbst einhängen. Dadurch könnte das
Windenseil beschädigt werden und reißen.
WARNUNG
Das Windenseil bei den ersten Anzeichen von Beschädigung austauschen, um
SCHWERE oder TÖDLICHE VERLETZUNGEN durch plötzliches Reißen des Seils zu
vermeiden. Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit
des Betreibers grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese
können bei einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Händler
erworben werden.
Das Windenseil wenn irgend möglich stets auf die Mittellinie des Windenfahrzeugs
ausrichten. Dadurch kann die Haspel das Windenseil sauber aufspulen, und die
Belastung der Seilführung wird reduziert.
Um ein stecken gebliebenes Fahrzeug mit Hilfe des an einem Baum angeschlagenen
Windenseils freizubekommen, bitte zur Schonung des Baums einen Abschleppgurt oder
ein ähnliches Material um den Baum legen. Scharfe Drahtseile und Ketten können
Bäume beschädigen und unter Umständen sogar zerstören. Die Natur respektieren und
schützen! (Tread Lightly!
®
auf treadlightly.org)
Nach dem Anschlagen der Last vor dem Einschalten der Winde kontrollieren, ob die
Sicherheitsklinke am Haken des Windenseils richtig eingerastet ist.
Die Winde nie in Betrieb nehmen, wenn der Haken oder die Klinke beschädigt ist.
Schadhafte Teile stets vor erneutem Gebrauch der Winde austauschen.
107
WINDENANLEITUNG
background
5. Den Hakengurt nie vom Haken abnehmen.
6. Windenkupplung lösen und Windenseil herausziehen.
7. Je mehr Seil abgespult wird, desto größer ist das Zugvermögen der Winde. Sich stets
vergewissern, dass mindestens fünf (5) Seilwindungen auf der Windenhaspel
verbleiben. Die Reibung dieser Seilwindungen auf der Haspel ermöglicht es der
Trommelbremse, auf das Windenseil Zugkraft auszuüben und die Last zu bewegen.
8. Im Interesse eines sicheren Windenbetriebs die folgenden Informationen zum
Abfangen der Windenseilenergie lesen und befolgen.
a. Um die im Seil gestaute Energie abzufangen, die bei einem Windenseilriss
schlagartig freigesetzt werden kann, sollte stets ein geeigneter und dämpfender
Gegenstand auf das Seil gelegt werden. Dabei kann es sich um eine schwere
Jacke, eine Plane oder einen sonstigen weichen, dichten Gegenstand handeln. Ein
solcher „Dämpfer“ kann einen erheblichen Teil der Energie absorbieren, die bei
einem Windenseilriss während des Windenbetriebs freigesetzt wird. Auch ein Ast
kann verwendet werden, wenn sich kein anderer Gegenstand findet.
b. Den „Dämpfer“ auf die Mitte der abgespulten Seillänge legen.
c. Ist ein sehr langes Stück Seil abgespult, die Winde beim Aufspulen zwischendurch
anhalten und den Dämpfungsgegenstand wieder auf die Mitte des noch freien
Windenseilabschnitts legen. Vorher stets die Seilspannung lockern.
d. Es möglichst vermeiden, auf einer Linie mit dem Windenseil zu stehen. Nicht
zulassen, dass andere Personen während des Windenbetriebs in der Nähe des
Windenseils oder auf einer Linie mit dem Seil stehen.
9. Den Haken des Windenseils nie am Windenseil selbst einhängen. Dadurch könnte das
Windenseil beschädigt werden und reißen.
108
WINDENANLEITUNG
background
10. Niemals schadhafte oder abgenutzte Gurte, Ketten oder sonstige Hilfsmaterialien
verwenden.
11. Ein mit einer Winde ausgerüstetes Fahrzeug darf NUR dann während des
Windenbetriebs gefahren werden, wenn das Fahrzeug stecken geblieben ist. Ein mit
einer Winde ausgerüstetes Fahrzeug darf UNTER KEINEN UMSTÄNDEN gefahren
werden, um ein zweites steckengebliebenes Fahrzeug ruckartig mit Hilfe des
Windenseils zu bewegen. Siehe Abschnitt Stoßbelastung auf Seite 112. Im Interesse
der eigenen Sicherheit beim Freiziehen eines steckengebliebenen Fahrzeugs stets die
folgenden Richtlinien befolgen:
a. Windenkupplung lösen und benötigte Windenseil-Länge herausziehen.
b. Windenseil möglichst genau auf die Mittellinie des Windenfahrzeugs ausrichten.
c. Den Haken des Windenseils unter Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen am
Verankerungspunkt bzw. dem Rahmen des steckengebliebenen Fahrzeugs
befestigen.
d. Die Windenkupplung wieder einrücken.
e. Das Windenseil langsam einziehen, um den Durchhang herauszunehmen.
f. Den richtigen Gang einlegen, um das steckengebliebene Fahrzeug in Richtung des
Windenseil-Einzugs freizuziehen.
g. Im steckengebliebenen Fahrzeug den niedrigsten Gang einlegen.
h. Langsam und behutsam etwas Gas geben und zugleich die Winde betätigen, um
das Fahrzeug freizuziehen.
i. Sobald das steckengebliebene Fahrzeug frei ist und sich mit eigener Kraft
fortbewegen kann, die Winde abschalten.
j. Haken des Windenseils vom Fahrzeug ausklinken.
k. Windenseil den Anweisungen in dieser Betriebsanleitung entsprechend
gleichmäßig auf die Windenhaspel aufwickeln.
12. Zum Freiziehen eines steckengebliebenen Fahrzeugs das Windenseil nie an Teilen der
Aufhängung, am Kühlerschutz, am Stoßfänger oder am Gepäckträger befestigen.
Anderenfalls kann das Fahrzeug beschädigt werden. Das Windenkabel muss immer an
einem tragenden Rahmenteil oder an der Anhängevorrichtung befestigt werden.
13. Durch intensiven Windengebrauch wird die Batterie des Windenfahrzeugs stark
beansprucht. Während des Windenbetriebs den Motor des Windenfahrzeugs laufen
lassen, damit sich die Batterie nicht durch anhaltenden Windengebrauch entlädt.
14. Beim Windenbetrieb kann sich der Windenmotor erhitzen. Wird die Winde mehr als
45 Sekunden lang betrieben oder während des Betriebs abgewürgt, Winde abstellen
und vor erneutem Betrieb 10 Minuten lang abkühlen lassen.
109
WINDENANLEITUNG
background
15. Nach Abschluss der Windenarbeit – besonders dann, wenn das Windenseil in einem
Winkel zur Fahrzeugmittellinie aufgespult wurde – muss das Seil eventuell nochmals
neu und gleichmäßig auf die Windenhaspel aufgespult werden. Hierzu wird eine zweite
Person als Helfer benötigt.
a. Die Windenkupplung freigeben.
b. Den ungleichmäßig aufgespulten Teil des Windenseils herausziehen.
c. Die Windenkupplung wieder einrücken.
d. Den Helfer veranlassen, das Windenseil mit Hilfe des Hakengurts mit einer Kraft
von etwa 45 kg (100 lb) anzuspannen.
e. Nun das Seil langsam aufspulen, wobei der Helfer das Ende des Windenseils
horizontal hin und her bewegt, damit sich das Seil gleichmäßig auf die Haspel
auflegt.
f. Diese Methode verhindert, dass sich das Windenseil zwischen übereinander
befindlichen Lagen einklemmt.
110
WINDENANLEITUNG
background
PFLEGE DES WINDENSEILS
WARNUNG
Bei Verwendung eines abgenutzten oder schadhaften Seils kann das Seil plötzlich reißen
und SCHWERE VERLETZUNGEN verursachen.
Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit des Betreibers
grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese können bei
einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten erworben
werden.
1. Die Winde vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf abgenutzte oder gelockerte Teile,
beispielsweise Befestigungsteile, achten. Die Winde darf nicht benutzt werden, solange
Bestandteile repariert oder ausgetauscht werden müssen.
2. Das Windenseil vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf verschlissene und geknickte
Stellen am Windenseil achten.
Auf der Abbildung rechts ist ein eingeknicktes
Windendrahtseil zu sehen. Selbst wenn man
versucht, es wieder „geradezubiegen“, ist
dieses Seil irreparabel und schwer beschädigt.
Ein Windenseil in diesem Zustand darf nicht
mehr benutzt werden.
Auf der Abbildung rechts ist ein eingeknicktes
Windendrahtseil zu sehen, das gerade
gebogen wurde. Es mag zwar brauchbar
aussehen, ist jedoch irreparabel und schwer
beschädigt. Es ist nicht mehr in der Lage, die
Last zu übertragen, der es im intakten Zustand
standhalten konnte. Ein Windenseil in diesem
Zustand darf nicht mehr benutzt werden.
Windenseile aus Synthetikfasern müssen auf
Ausfransen hin kontrolliert werden. Bei
Anzeichen von Ausfransen ist das Seil
auszuwechseln (siehe rechts). Ein Windenseil
in diesem Zustand darf nicht mehr benutzt
werden. Das Windenseil ist ferner
auszuwechseln, wenn Fasern
zusammengeschweißt oder angeschmort sind.
An solchen Stellen ist das Synthetikfaserseil
steif und sieht glatt oder blank aus. Ein
Windenseil in diesem Zustand darf nicht mehr
benutzt werden.
111
WINDENANLEITUNG
background
STOSSBELASTUNG
WARNUNG
Das Windenseil ist zwar sehr robust, jedoch NICHT für dynamische oder
„Stoßbelastungen“ konstruiert. Durch eine Stoßbelastung wird das Windenseil über seine
Festigkeitsgrenze hinaus beansprucht und es kann reißen. Das Ende eines unter Last
durchreißenden Windenseils kann den Bediener und andere, in der Nähe stehende
Personen SCHWER VERLETZEN oder TÖTEN.
Windenseile sind NICHT dazu konzipiert, Energie zu absorbieren. Dies gilt sowohl für
Drahtseile als auch für Windenseile aus Synthetikfasern.
1. Niemals versuchen, eine an der Winde befestigte Last ruckartig zu bewegen. Ein
Beispiel: Niemals versuchen, eine Last zu verlagern, indem das Windenfahrzeug
gefahren und dabei ruckartig der Durchhang aus dem Windenseil genommen wird.
Dies ist ein gefährliches Unterfangen! Das Windenseil wird dadurch sehr hoher
Beanspruchung ausgesetzt, die die Festigkeitsgrenze des Seils übersteigen könnte.
Selbst bei langsamem Fahren des Fahrzeugs kann das Windenseil extremer
Stoßbelastung ausgesetzt werden.
WARNUNG
Ein reißendes Windenseil kann SCHWERE oder TÖDLICHE VERLETZUNGEN
verursachen.
2. Die Winde nie in rascher Folge EIN und AUS-Schalten („Tippbetrieb“). Dadurch würden
die Winde und das Seil übermäßig stark belastet und der Motor könnte überhitzen.
Auch das fällt unter „Stoßbelastung“.
3. Nie ein anderes Fahrzeug oder Objekt mit Hilfe der Winde abschleppen. Selbst bei
niedriger Geschwindigkeit würde das Seil dabei Stoßbelastungen ausgesetzt werden.
Außerdem greift die Zugkraft in diesem Fall an einem zu hohen Punkt des Fahrzeugs
an. Dadurch wird die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigt und es kann ein Unfall
verursacht werden.
4. An dieser Winde dürfen niemals elastische Bergungsgurte verwendet werden.
Elastische Bergungsgurte können Energie speichern. Wenn das Windenseil reißt, wird
diese durch elastische Dehnung im Bergungsgurt gespeicherte Energie schlagartig
freigesetzt, wodurch der Seilriss noch gefährlicher wird. Aus dem gleichen Grund
dürfen beim Windenbetrieb auch niemals sonstige elastische Seile oder Gurte (z. B.
Bungee-Seile) verwendet werden.
5. Die Winde darf nie zum Festzurren eines Fahrzeugs auf einem Anhänger oder einem
sonstigen Transportfahrzeug verwendet werden. Auch bei einer solchen
Verwendungsweise treten Stoßbelastungen auf, die die Winde, das Windenseil und die
beteiligten Fahrzeuge beschädigen können.
Das Windenseil ist für die Lasten ausgelegt und geprüft, die vom Windenmotor bei
stillstehendem Fahrzeug ausgeübt werden. Stets daran denken, dass die Winde und
das Windenseil NICHT für Stoßbelastungen geeignet sind.
112
WINDENANLEITUNG
background
WARTUNG DER WINDE, SICHERHEIT BEI
WARTUNGSARBEITEN
WARNUNG
Bei unsachgemäßer oder mangelhafter Wartung und Pflege der Winde besteht die
Gefahr SCHWERER oder TÖDLICHER VERLETZUNGEN. Sich stets an alle
Anweisungen und Warnhinweise dieser Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
1. Die Winde vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf verschlissene und geknickte Stellen
am Windenseil achten. Auch auf abgenutzte oder gelockerte Teile, beispielsweise
Befestigungsteile, achten.
2. Vor der Wartung der Winde den Windenmotor abkühlen lassen.
3. Vor jeglichen Arbeiten an der Winde die Batterieanschlusskabel von der Batterie
trennen, um ein versehentliches Einschalten der Winde zu verhindern.
4. Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit des
Betreibers grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese
können bei einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten
Spezialisten erworben werden.
5. Manche Windenmodelle sind mit Windenseilen aus Drahtseil bestückt. Andere werden
mit Spezial-Synthetikfaserseilen ausgeliefert.
6. Ein Synthetik-Windenseil nie durch ein handelsübliches Polymerseil ersetzen, wie sie in
Baumärkten verkauft werden. Auch wenn die Seile gleich aussehen, sind sie NICHT
gleich. Ein nicht für den Windengebrauch vorgesehenes Polymerseil dehnt sich aus
und speichert beim Windenbetrieb zu viel Spannungsenergie.
WARNUNG
Reißt das gespannte Seil dann während des Betriebs, wird diese Energie schlagartig
freigesetzt. Dadurch nimmt das Risiko SCHWERER oder TÖDLICHER
VERLETZUNGEN zu.
113
WINDENANLEITUNG
background
114
background
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
GERÄUSCHEMISSIONS-BEGRENZUNGSSYSTEM
Keine Teile des Motors, des Ansaugtrakts oder der Auspuffanlage verändern, da sonst die
Geräuschemissionsvorschriften unter Umständen nicht mehr erfüllt werden.
KURBELGEHÄUSE-
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
Dieser Motor ist mit einem geschlossenen Kurbelgehäuse ausgerüstet. Die nicht
verbrannten Gase werden zurück über den Ansaugtrakt in die Verbrennungskammer
geleitet. Alle Abgase gelangen durch die Auspuffanlage an die Außenluft.
ABGASREINIGUNGSANLAGE
Die Abgasemissionen werden durch die Motorbauart begrenzt. Die Kraftstoffzufuhr wird
durch das elektronische Einspritzsystem (EFI) geregelt. Die Bestandteile des Motors und
des elektronisches Kraftstoffeinspritzsystems (EFI) wurden im Werk auf optimale
Wirkungsgrade eingestellt und sind nicht justierbar.
ELEKTROMAGNETISCHE STÖRUNGEN
Dieses Fahrzeug erfüllt die EFI-Anforderungen der europäischen Richtlinie 2014/30/EG.
Nicht ionisierende Strahlung: Dieses Fahrzeug strahlt etwas elektromagnetische Energie
ab. Personen mit aktiven oder passiven implantierbaren, medizinischen Geräten (z. B.
Kardiographen oder Herzschrittmacher) sollten die für ihr Implantat geltenden
Beschränkungen und die für das Fahrzeug geltenden elektromagnetischen Normen und
Richtlinien prüfen.
KOHLENDIOXID- (CO2-) EMISSIONEN
Kohlendioxid- (CO2-) Emissionen: 1055 g/kWh
Diese CO2-Messergebnisse aus der Prüfung über einen festen Prüfzyklus unter
Laborbedingungen eines für den Motortyp (die Motorenfamilie) repräsentativen (Stamm-)
Motors drücken keine Garantie für die Leistung eines bestimmten Motors aus und
implizieren diese nicht.
115
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
background
VIBRATIONS- UND GERÄUSCHEMISSIONEN
EUROPA
Der von diesem Fahrzeug ausgehende Geräuschpegel in Ohrenhöhe des Fahrers sowie
die Hand-/Arm- und Ganzkörpervibrationspegel wurden nach EN 15997 ermittelt.
SPORTSMAN 570
(EPS)
Lärm
A-bewerteter Schalldruckpegel
am Ohr des Fahrers
78,5 dB(A)
(Unsicherheit 3 dB)
C-bewerteter Schalldruckpegel
am Ohr des Fahrers
91 dB(C)
(Unsicherheit 3 dB)
A-bewerteter
Schallleistungspegel
nicht zutreffend
Vibration
Gewichteter Hand-Arm-
Vibrationspegel
3,3 m/s²
Gewichteter Sitzvibrationspegel 0,6 m/s²
116
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
background
WARTUNG
ROUTINEWARTUNGSMASSNAHME
Die Emissionsbegrenzungseinrichtungen bzw. -systeme des Fahrzeugs können durch jede
qualifizierte Werkstatt oder Person gewartet, ausgetauscht oder repariert werden. Ein
POLARIS-Vertragshändler kann alle Wartungsarbeiten durchführen, die an dem Fahrzeug
erforderlich sind. Polaris empfiehlt für die emissionsbezogene Wartung die Verwendung
von POLARIS-Teilen, gleichwertige Teile können jedoch verwendet werden.
Es ist ein potenzieller Verstoß gegen das EU-Recht, von einem Aftermarket-Teilehersteller
gelieferte Austauschteile zu verwenden, welche die Wirksamkeit der
Emissionsbegrenzungssysteme des Fahrzeugs beeinträchtigen. Unbefugtes Hantieren mit
Emissionsbegrenzungseinrichtungen ist gesetzlich untersagt.
Der Eigentümer ist verpflichtet, die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten planmäßigen
Wartungsmaßnahmen durchzuführen. Eine sorgfältige, regelmäßige Wartung ist
Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit Ihres
Fahrzeugs. Nach Bedarf die Einzelteile kontrollieren, reinigen, schmieren, einstellen und
auswechseln. Stellt sich bei der Kontrolle heraus, dass Teile ausgetauscht werden
müssen, können POLARIS-Originalteile bei einem POLARIS-Händler erworben werden.
Für die emissionsbezogene Wartung dürfen gleichwertige Teile verwendet werden.
Verzeichnen Sie alle Wartungs- und Pflegemaßnahmen im Wartungsprotokoll, das auf
Seite 201 beginnt. Die Wartungsmaßnahmen und Einstellungen sind für den
ordnungsgemäßen Betrieb des Fahrzeugs unerlässlich. Sollten Sie mit der sicheren
Ausführung der Wartungs- und Einstellmaßnahmen nicht vertraut sein, können Sie sich an
einen qualifizierten Händler wenden. Die Wartungsintervalle in der nachstehenden Tabelle
gehen von durchschnittlichen Einsatzbedingungen und einer mittleren
Fahrgeschwindigkeit von ca. 16 km/h (10 mph) aus. Fahrzeuge, die extrem beansprucht
werden, müssen häufiger inspiziert und gewartet werden.
DEFINITION VON „EXTREMBEANSPRUCHUNG“
Extrembeanspruchung wird wie folgt definiert:
Häufiges Fahren in Schlamm, Wasser oder Sand
Häufiger oder langer Betrieb in staubiger Umgebung
Häufige kurze Fahrten bei kalter Witterung
Rennsport oder vergleichbarer Einsatz mit hoher Motordrehzahl
Langfristiger Einsatz bei niedrigen Geschwindigkeiten unter hohen Lasten
Langfristiger Motorbetrieb im Leerlauf (N)
117
WARTUNG
background
ANHEBEN DES FAHRZEUGS FÜR
WARTUNGSMASSNAHMEN
Für manche Wartungsmaßnahmen muss das Fahrzeug angehoben werden. Vor dem
Anheben das Fahrzeug stets auf einer festen, ebenen Fläche aufstellen. Wagenheber oder
Unterstellbock dürfen nur unter dem Rahmen positioniert werden, nicht unter anderen
Bauteilen.
Hierfür einen geeigneten Wagenheber bzw. eine Hebebühne benutzen. Dieses Fahrzeug
verfügt nicht über spezielle Wagenheberansatzpunkte. Den Wagenheber vorne (oder
hinten) am Traktor direkt in der Mitte unter das Fahrzeug legen. Sicherstellen, dass der
Wagenheber beim Anheben
q
des Fahrzeugs nur mit dessen Rahmen in Berührung
kommt.
Das Fahrzeug darf nicht in angehobener Position auf dem Wagenheber verbleiben. Nach
dem Anheben des Fahrzeugs Unterstellböcke unter den Rahmen auf jeder Seite des
Wagenhebers stellen und diesen dann absenken.
118
WARTUNG
background
WARTUNGSINTERVALLE
Die Wartungsintervalltabellen enthalten die nach Betriebsstunden/Kilometern
erforderlichen Wartungs- und Inspektionsarbeiten. In jeder Tabelle sind die
Betriebsstunden/Kilometer angegeben, nach denen das Fahrzeug entsprechend gewartet
werden muss. Einige Punkte oder Bauteile müssen aufgrund starker Beanspruchung ggfs.
öfter gewartet werden, wie z. B. Betrieb in Wasser oder mit schweren Lasten. Sobald
500 Betriebsstunden/8000 km (5000 mi) überschritten werden, die Wartungsarbeiten in
Intervallen von 25 Betriebsstunden/400 km (250 mi) wiederholen; nach der Einfahrzeit
durchgeführte Wartungsarbeiten hierbei nicht berücksichtigen.
Die folgenden Symbole weisen auf mögliche Punkte hin, die bei der Wartung zu beachten
sind:
WARTUNGSINTERVALL-SCHLÜSSEL
SYMBOL BESCHREIBUNG
EB Diese Maßnahmen sind bei Fahrzeugen, die besonders stark beansprucht werden,
häufiger auszuführen.
V Diese Wartungsmaßnahmen sind von einem Polaris-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Spezialisten auszuführen.
WARTUNG NACH 25 BETRIEBSSTUNDEN/400 KM (250 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Öl- und Ölfilterwechsel nach Ende der Einfahrzeit.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Wechsel von Flüssigkeiten in der Einfahrzeit.
Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Ölstandsprüfung am Ende der Einfahrzeit.
WARTUNG NACH 50 BETRIEBSSTUNDEN/800 KM (500 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Antriebsriemen (Nicht-EBS-
Kupplung)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
119
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
Anhängevorrichtung
Die Kugelkopf-Anhängevorrichtung erneut auf 445
Nm bei 1000 kmfestziehen.
WARTUNG NACH 75 BETRIEBSSTUNDEN/1200 KM
(750 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
120
WARTUNG
background
WARTUNG NACH 100 BETRIEBSSTUNDEN/1600 KM
(1000 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Luftfilter (Haupteinsatz) Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Batterie
Pole begutachten; reinigen; testen, bei Bedarf
wechseln.
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Steuerkettenspanner Prüfen, reinigen, nach Bedarf austauschen.
V
Kupplungen (Nicht-EBS)
Buchsen, Rollen, Verschleißteile inspizieren;
reinigen; abgenutzte Teile austauschen.
EB Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
Kühlsystem
Kühlmittelkonzentration jahreszeitabhängig
kontrollieren; jährlich Kühlsystem-Drucktest
durchführen.
Antriebsriemen (EBS/Nicht-EBS-
Kupplungen)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Motorentlüftung Prüfen, reinigen, falls erforderlich austauschen.
EB
Motorlager
Prüfen.
EB Motoröl
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
Auspuffrohr/Schalldämpfer/
Verbindungen
Prüfen, verschlissene Teile austauschen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
EB
Vorder-/Hinterachsaufhängung
Abschmieren.
EB/V
Kraftstoffanlage
Schalter aus- und wieder einschalten, um die
Kraftstoffpumpe unter Druck zu setzen; Tankdeckel,
Kraftstoffleitungen/-verteilerrohr und Kraftstoffpumpe
auf Undichtigkeiten prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
EB Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
Funkenfänger
Nicht-ETC-Modelle: Prüfen; die Reinigungsschraube
entfernen.
121
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
ETC/Kalifornien-Modelle: Prüfen; Sieb ausbauen
und säubern.
EB Zündkerze
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
V
Lenkung
Abschmieren.
E
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
V
Radlager
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Verkabelung
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf, elektrische
Sicherheit prüfen; Steckverbindungen, die Wasser,
Schlamm o. ä. ausgesetzt waren, mit dielektrischem
Fett behandeln.
WARTUNG NACH 125 BETRIEBSSTUNDEN/2000 KM
(1250 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 150 BETRIEBSSTUNDEN/2400 KM
(1500 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Antriebsriemen (Nicht-EBS-
Kupplung)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
122
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 175 BETRIEBSSTUNDEN/2800 KM
(1750 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
123
WARTUNG
background
WARTUNG NACH 200 BETRIEBSSTUNDEN/3200 KM
(2000 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Luftfilter (Haupteinsatz) Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Batterie
Pole begutachten; reinigen; testen, bei Bedarf
wechseln.
Bremsflüssigkeit
Wechseln.
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Steuerkettenspanner Prüfen, reinigen, nach Bedarf austauschen.
V
Kupplungen (EBS/Nicht-EBS)
Buchsen, Rollen, Verschleißteile inspizieren;
reinigen; abgenutzte Teile austauschen.
EB Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
Kühlsystem
Kühlmittelkonzentration jahreszeitabhängig
kontrollieren; jährlich Kühlsystem-Drucktest
durchführen.
Ventilspiel Prüfen; bei Bedarf justieren.
Antriebsriemen (EBS/Nicht-EBS-
Kupplungen)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Motorentlüftung Prüfen, reinigen, falls erforderlich austauschen.
EB
Motorlager
Prüfen.
EB Motoröl
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
Auspuffrohr/Schalldämpfer/
Verbindungen
Prüfen, verschlissene Teile austauschen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Flüssigkeit wechseln.
EB/V
Kraftstoffanlage
Schalter aus- und wieder einschalten, um die
Kraftstoffpumpe unter Druck zu setzen; Tankdeckel,
Kraftstoffleitungen/-verteilerrohr und Kraftstoffpumpe
auf Undichtigkeiten prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
EB Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
124
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
Funkenfänger
Nicht-ETC-Modelle: Prüfen; die Reinigungsschraube
entfernen.
ETC/Kalifornien-Modelle: Prüfen; Sieb ausbauen
und säubern.
EB Zündkerze
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
Getriebeöl
Öl wechseln
V
Radlager
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Verkabelung
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf, elektrische
Sicherheit prüfen; Steckverbindungen, die Wasser,
Schlamm o. ä. ausgesetzt waren, mit dielektrischem
Fett behandeln.
WARTUNG NACH 225 BETRIEBSSTUNDEN/3600 KM
(2250 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 250 BETRIEBSSTUNDEN/4000 KM
(2500 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Antriebsriemen (Nicht-EBS-
Kupplung)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
125
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB/V
Stoßdämpfer Auswechseln oder erneuern (sofern zutreffend).
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 275 BETRIEBSSTUNDEN/4400 KM
(2750 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
126
WARTUNG
background
WARTUNG NACH 300 BETRIEBSSTUNDEN/4800 KM
(3000 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Luftfilter (Haupteinsatz) Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Batterie
Pole begutachten; reinigen; testen, bei Bedarf
wechseln.
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Steuerkettenspanner Prüfen, reinigen, nach Bedarf austauschen.
V
Kupplungen (Nicht-EBS)
Buchsen, Rollen, Verschleißteile inspizieren;
reinigen; abgenutzte Teile austauschen.
EB Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
Kühlsystem
Kühlmittelkonzentration jahreszeitabhängig
kontrollieren; jährlich Kühlsystem-Drucktest
durchführen.
Antriebsriemen (EBS/Nicht-EBS-
Kupplungen)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Motorentlüftung Prüfen, reinigen, falls erforderlich austauschen.
EB
Motorlager
Prüfen.
EB Motoröl
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
Auspuffrohr/Schalldämpfer/
Verbindungen
Prüfen, verschlissene Teile austauschen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
EB/V
Kraftstoffanlage
Schalter aus- und wieder einschalten, um die
Kraftstoffpumpe unter Druck zu setzen; Tankdeckel,
Kraftstoffleitungen/-verteilerrohr und Kraftstoffpumpe
auf Undichtigkeiten prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
EB Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
Funkenfänger
Nicht-ETC-Modelle: Prüfen; die Reinigungsschraube
entfernen.
ETC/Kalifornien-Modelle: Prüfen; Sieb ausbauen
und säubern.
127
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB Zündkerze
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
V
Radlager
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Verkabelung
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf, elektrische
Sicherheit prüfen; Steckverbindungen, die Wasser,
Schlamm o. ä. ausgesetzt waren, mit dielektrischem
Fett behandeln.
WARTUNG NACH 325 BETRIEBSSTUNDEN/5200 KM
(3250 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 350 BETRIEBSSTUNDEN/5600 KM
(3500 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Antriebsriemen (Nicht-EBS-
Kupplung)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
128
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 375 BETRIEBSSTUNDEN/6000 KM
(3750 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 400 BETRIEBSSTUNDEN/6400 KM
(4000 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Luftfilter (Haupteinsatz) Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Batterie
Pole begutachten; reinigen; testen, bei Bedarf
wechseln.
129
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
Bremsflüssigkeit
Alle zwei Jahre wechseln.
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Steuerkettenspanner Prüfen, reinigen, nach Bedarf austauschen.
V
Kupplungen (EBS/Nicht-EBS)
Buchsen, Rollen, Verschleißteile inspizieren;
reinigen; abgenutzte Teile austauschen.
EB Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
Kühlsystem
Kühlmittelkonzentration jahreszeitabhängig
kontrollieren; jährlich Kühlsystem-Drucktest
durchführen.
Ventilspiel Prüfen; bei Bedarf justieren.
Antriebsriemen (EBS/Nicht-EBS-
Kupplungen)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Motorentlüftung Prüfen, reinigen, falls erforderlich austauschen.
EB
Motorlager
Prüfen.
EB Motoröl
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
Auspuffrohr/Schalldämpfer/
Verbindungen
Prüfen, verschlissene Teile austauschen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Flüssigkeit wechseln.
EB
Vorder-/Hinterachsaufhängung
Abschmieren.
EB/V
Kraftstoffanlage
Schalter aus- und wieder einschalten, um die
Kraftstoffpumpe unter Druck zu setzen; Tankdeckel,
Kraftstoffleitungen/-verteilerrohr und Kraftstoffpumpe
auf Undichtigkeiten prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
EB Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
Funkenfänger
Nicht-ETC-Modelle: Prüfen; die Reinigungsschraube
entfernen.
ETC/Kalifornien-Modelle: Prüfen; Sieb ausbauen
und säubern.
130
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB Zündkerze
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Öl wechseln
V
Radlager
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Verkabelung
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf, elektrische
Sicherheit prüfen; Steckverbindungen, die Wasser,
Schlamm o. ä. ausgesetzt waren, mit dielektrischem
Fett behandeln.
WARTUNG NACH 425 BETRIEBSSTUNDEN/6800 KM
(4250 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 450 BETRIEBSSTUNDEN/7200 KM
(4500 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Antriebsriemen (Nicht-EBS-
Kupplung)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
131
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB
Stoßdämpfer
Auf Undichtigkeiten, lockere Verbindungen und
Verschleiß prüfen.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 475 BETRIEBSSTUNDEN/7600 KM
(4750 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
EB Motoröl
Füllstand prüfen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
Prüfung der Kraftstoffanlage
Prüfen; Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Leitungen und Anschlüsse auf Lecks und
Abrieb prüfen.
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
WARTUNG NACH 500 BETRIEBSSTUNDEN/8000 KM
(5000 MI)
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB
Luftfilter (Haupteinsatz) Prüfen, bei Bedarf wechseln.
Batterie
Pole begutachten; reinigen; testen, bei Bedarf
wechseln.
132
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB/V
Bremsbelagverschleiß
Prüfen.
Steuerkettenspanner Prüfen, reinigen, nach Bedarf austauschen.
V
Kupplungen (Nicht-EBS)
Buchsen, Rollen, Verschleißteile inspizieren;
reinigen; abgenutzte Teile austauschen.
EB Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
Kühlsystem
Kühlmittel durch Polaris 50/50 Frostschutzmittel mit
verlängerter Lebensdauer ersetzen.
Antriebsriemen (EBS/Nicht-EBS-
Kupplungen)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Motorentlüftung Prüfen, reinigen, falls erforderlich austauschen.
EB
Motorlager
Prüfen.
EB Motoröl
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
Auspuffrohr/Schalldämpfer/
Verbindungen
Prüfen, verschlissene Teile austauschen.
EB
Flüssigkeit im vorderen
Getriebegehäuse
Füllstand prüfen.
EB/V
Kraftstoffanlage
Schalter aus- und wieder einschalten, um die
Kraftstoffpumpe unter Druck zu setzen; Tankdeckel,
Kraftstoffleitungen/-verteilerrohr und Kraftstoffpumpe
auf Undichtigkeiten prüfen.
EB
Komplettschmierung
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge usw.
abschmieren.
EB Kühler
Prüfen; Außenflächen reinigen.
Schaltgestänge
Prüfen.
EB/V
Stoßdämpfer Auswechseln oder erneuern (sofern zutreffend).
Funkenfänger
Nicht-ETC-Modelle: Prüfen; die Reinigungsschraube
entfernen.
ETC/Kalifornien-Modelle: Prüfen; Sieb ausbauen
und säubern.
EB Zündkerze
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
V
Lenkung
Abschmieren.
Ansaugkanal des
Drosselklappengehäuses
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
EB Gasmechanismus
Prüfen; bei Bedarf auswechseln.
133
WARTUNG
background
PRÜFUNG BEMERKUNGEN
EB Getriebeöl
Füllstand prüfen.
V
Radlager
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Verkabelung
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf, elektrische
Sicherheit prüfen; Steckverbindungen, die Wasser,
Schlamm o. ä. ausgesetzt waren, mit dielektrischem
Fett behandeln.
134
WARTUNG
background
SCHMIERANLEITUNG
Alle Komponenten entsprechend den zeitlichen Vorgaben in der Routinewartungstabelle
kontrollieren und schmieren. Nicht in der Tabelle genannte Bauteile sind am
Hauptschmiertermin mit abzuschmieren.
Die Dreiecksquerlenker und unteren Querlenker wurden im Werk geschmiert und bedürfen
keiner weiteren Schmierung. Da diese Bauteile jedoch starker Beanspruchung unterliegen,
besitzen sie Schmiernippel zur zusätzlichen Schmierung nach dem Ermessen des
Benutzers.
PRÜFUNG
SCHMIERMITTEL
FASSUNGSVERMÖGEN
BEI
FLÜSSIGKEITSWECH-
SEL
PRÜFANLEITUNG
Motoröl Viertaktöl PS-4 5W-50 1,9 L (2 qt) Füllstand im sicheren
Bereich gemäß
Ölmessstab halten.
Bremsflüssigkeit DOT 4-Bremsflüssigkeit Füllstand zwischen den
beiden Markierungen
halten.
Getriebeöl AGL-
Getriebeschmiermittel
und -Getriebeflüssigkeit
0,95 L (1 qt)
Den Ölfüllstand auf der
Höhe des unteren
Randes des
Einfüllschraubengewin
-
des halten.
Bedarfsgesteuerter
Antrieb
(Vorderachsgetriebe)
Bedarfsgesteuertes
Antriebssystem
275 mL (9,3 fl oz.)
Den Ölfüllstand auf der
Höhe des unteren
Randes des
Einfüllschraubengewin
-
des halten.
Vordere Kardanwelle Kardangelenkschmierfett Schmiernippel (maximal
3 Pumpstöße) alle 50
Stunden oder 800 km
(500 mi) (was zuerst
eintritt), vor längerer
Einlagerung oder nach
Hochdruckreinigung oder
Eintauchen in Wasser
abschmieren.
135
WARTUNG
background
MOTORÖL
Das Motoröl stets zu den in der Routinewartungstabelle angegebenen Intervallen prüfen
und wechseln. Stets das empfohlene Motoröl verwenden. Beim Ölwechsel stets auch den
Ölfilter wechseln.
Der Ölstand ist besonders häufig zu prüfen. Ein Anstieg des Ölstands bei kaltem Wetter
deutet auf Verunreinigungen hin, die sich in der Ölwanne bzw. im Kurbelgehäuse
angesammelt haben. Sollte der Ölstand ansteigen, Öl unverzüglich wechseln. Den Ölstand
überwachen und, sofern er weiterhin steigt, das Fahrzeug nicht weiterbenutzen und
Ursache ermitteln. Ein Händler kann behilflich sein.
WARNUNG
Der Betrieb des Fahrzeugs mit einer zu geringen Ölmenge oder mit altem oder
verunreinigtem Motoröl beschleunigt den Verschleiß und kann zum Festfressen des
Motors sowie zu einem Unfall mit Verletzungsgefahr führen. Sich stets an die
Wartungsverfahren der Routinewartungstabelle halten.
ÖLEMPFEHLUNGEN
Beim Ölwechsel stets auch den Ölfilter wechseln.
POLARIS empfiehlt für diesen Motor vollsynthetisches Viertaktöl der Marke POLARIS
PS-4 Typ 5W-50 oder ein vergleichbares Öl. Wird kein POLARIS-Motoröl verwendet, muss
möglicherweise häufiger gewechselt werden. Stets Öltyp 5W-50 verwenden. Bitte die
Herstellerempfehlungen bezüglich der Außentemperaturen beachten.
Siehe den Abschnitt „Schmieranleitung“ für Flüssigkeitsempfehlungen, Füllmengen und
Zündkerzendrehmomente.
HINWEIS
Das Mischen von Motorölen verschiedener Marken oder die Verwendung einer anderen
als der empfohlenen Ölsorte kann zu Motorschäden führen. Stets das empfohlene Öl
verwenden. Kein anderes Öl als Ersatz verwenden und Öle verschiedener Marken nicht
miteinander mischen.
136
WARTUNG
background
ÖLSTAND
HINWEIS
Ölstand bei kaltem Motor messen. Motorölstand nie bei laufendem Motor prüfen.
Ölstand folgendermaßen prüfen:
1. Das Fahrzeug auf einer
ebenen Fläche abstellen.
2. Der Ölmessstab und der
Öleinfüllstutzen sind von der
rechten Seite des ATVs
q
aus zugänglich. Ölmessstab
herausziehen. Messstab mit
einem sauberen Lappen
abwischen.
3. Ölmessstab wieder
einsetzen und
festschrauben.
4. Messstab wieder herausziehen und
Ölstand ablesen.
5. Die erforderliche Menge des
empfohlenen Schmiermittels
hinzufügen. Ölstand stets im
sicheren Bereich zwischen den
Marken FULL (voll) und ADD
(nachfüllen) halten. NICHT
überfüllen.
6. Ölmessstab wieder einsetzen und
festschrauben.
137
WARTUNG
background
ÖL- UND ÖLFILTERWECHSEL
WICHTIG
Beim Ölwechsel stets auch den Ölfilter wechseln.
Siehe den Abschnitt
„Schmieranleitung“ für
Flüssigkeitsempfehlungen und
Füllmengen. Wechseln Sie
das Motoröl und den Ölfilter
stets zu den in der
Routinewartungstabelle ab
angegebenen Intervallen.
Beim Ölwechsel stets auch
den Ölfilter wechseln.
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Den Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen und die Feststellbremse betätigen.
3. Den Motor anlassen. Motor zwei bis drei Minuten lang im Leerlauf (N) warmlaufen
lassen.
4. Motor abstellen.
5.
Den Bereich um die Ablassschraube
q
reinigen.
6. Eine Auffangwanne unter das Kurbelgehäuse stellen.
7. Ablassschraube
q
und Unterlegscheibe entfernen. Öl vollständig ablaufen lassen.
ACHTUNG
Heißes Öl kann Hautverbrennungen verursachen. Das ablaufende Öl nicht an die Haut
gelangen lassen.
8. Neuen Dichtring auf die Ablassschraube setzen. Die Dichtflächen an der
Ablassschraube und am Kurbelgehäuse müssen sauber und frei von Graten, Kerben
und Kratzern sein.
9. Ablassschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Ablassschraube
16 Nm
138
WARTUNG
background
10. Eine Ölablaßwanne und Werkstattlappen unter den Ölfilter legen.
11. Den Filter mit einem Ölfilterschlüssel (bei Ihrem POLARIS-Händler erhältlich) gegen
den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
Ölfilter-Schraubenschlüssel
PU-50105
12. Die Filterdichtflächen am Kurbelgehäuse mit einem sauberen, trockenen Lappen
reinigen.
13. Den O-Ring des neuen Ölfilters dünn mit frischem Motoröl bestreichen. Den Zustand
des O-Rings sorgfältig prüfen.
14. Den neuen Ölfilter anbauen und mit der Hand im Uhrzeigersinn drehen, bis der
Dichtring an der Dichtfläche anliegt, dann noch um zusätzlich eine 3/4-Umdrehung
anziehen.
15. Die Motorraumverkleidung auf der rechten Seite des Fahrzeugs entfernen.
139
WARTUNG
background
16. Ölmessstab herausziehen. Bei Bedarf das von Polaris empfohlene Schmiermittel
nachfüllen, bis der Ölstand auf dem Ölmessstab im sicheren Bereich (SAFE) steht.
NICHT überfüllen.
FLÜSSIGKEITSKAPAZITÄT
Empfohlenes Schmiermittel:
Synthetisches Viertaktmotoröl Polaris PS-4
Fassungsvermögen:
1,9 L
17. Ölmessstab wieder einsetzen.
18. Den Motor anlassen. Motor ein bis zwei Minuten lang im Leerlauf (N) laufen lassen.
19. Motor anhalten und System auf Undichtigkeiten kontrollieren.
20. Ölstand prüfen. Je nach Bedarf Motoröl bis zur oberen Marke auf dem Messstab
nachfüllen. Einzelheiten sind dem Abschnitt „Ölstandsprüfung“ zu entnehmen.
21. Den alten Ölfilter und das Altöl vorschriftsmäßig entsorgen.
140
WARTUNG
background
GETRIEBEÖL
Das Getriebeöl stets zu den in der Routinewartungstabelle dieser Betriebsanleitung
angegebenen Intervallen prüfen und wechseln. Siehe den Abschnitt „Schmieranleitung“ für
Flüssigkeitsempfehlungen und Füllmengen. Der Ölstand muss auf der Höhe des unteren
Randes der Einfüllschraubenbohrung liegen. Die Einfüllschraube befindet sich an der
linken Seite des ATVs hinter dem Fußraum. Die Ablassschraube befindet sich auf der
rechten Seite des Fahrzeugs.
ÖLSTANDSPRÜFUNG
1. Einfüllschraube
q
herausdrehen.
Ölstand prüfen. Der Ölstand sollte
bis zum Boden des Einfüllgewindes
reichen.
2. Je nach Bedarf die empfohlene
Flüssigkeit bis zum unteren Rand
des Einfüllschraubengewindes
langsam nachfüllen.
3. Einfüllschraube wieder eindrehen.
Mit dem vorgegebenen
Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Einfüllschraube
16 Nm
ÖLWECHSEL
1. Eine Auffangwanne unter das Getriebegehäuse stellen. Ablassschraube
w
herausdrehen. Öl vollständig ablaufen lassen.
2. Ablassschraube reinigen und wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
3. Einfüllschraube herausdrehen. Die
erforderliche Menge des
empfohlenen Öls langsam einfüllen.
Der Ölstand sollte bis zum Boden
des Einfüllgewindes reichen.
4. Einfüllschraube wieder eindrehen.
Mit dem vorgegebenen
Drehmoment anziehen.
5. Auf Undichtigkeiten prüfen.
6. Das Altöl vorschriftsmäßig
entsorgen.
141
WARTUNG
background
DREHMOMENT
Ablassschraube
16 Nm
FLÜSSIGKEIT IM VORDERACHSGETRIEBE
(BEDARFSGESTEUERTER ANTRIEB)
Die Getriebeflüssigkeit für den bedarfsgesteuerten Antrieb stets zu den in der
Routinewartungstabelle angegebenen Intervallen prüfen und wechseln.
Bei extremer Beanspruchung der Bergabfahrthilfe die Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe
alle 25 Betriebsstunden wechseln. Unter extremer Beanspruchung sind folgende
Einsatzbedingungen zu verstehen:
lang anhaltender Betrieb mit Bergabfahrthilfe
ständiger Betrieb mit Bergabfahrthilfe in hügeligem oder gebirgigem Gelände
Verwendung der Bergabfahrthilfe als vorwiegender Betriebsart im Allradbetrieb
HINWEIS
Bei übermäßiger Geräuschentwicklung des Vorderachsgetriebes bei Verwendung der
Bergabfahrthilfe, die Flüssigkeit im bedarfsgesteuerten Antrieb wechseln. Falls das
Geräusch weiterhin vorhanden ist, bitte einen POLARIS-Händler oder anderen
qualifizierten Wartungsbetrieb aufsuchen.
Die empfohlene Flüssigkeit verwenden. Die Verwendung anderer Flüssigkeiten kann die
ordnungsgemäße Funktion der Getriebekomponenten beeinträchtigen. Der
Flüssigkeitsstand muss auf der Höhe des unteren Randes des Einfüllschraubengewindes
liegen. Die Einfüllschraube befindet sich an der rechten Seite des bedarfsgesteuerten
Antriebsgehäuses. Die Ablassschraube befindet sich rechts unten an dem
Getriebegehäuse.
142
WARTUNG
background
FLÜSSIGKEITSPRÜFUNG
1. Das Fahrzeug auf einer
ebenen Fläche abstellen.
Einfüllschraube
q
herausdrehen.
Flüssigkeitsstand prüfen.
2. Je nach Bedarf die
empfohlene Flüssigkeit bis
zum unteren Rand des
Einfüllschraubengewindes
nachfüllen.
3. Einfüllschraube wieder
eindrehen. Mit dem
vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
DREHMOMENT
Einfüllschraube
26 Nm
FLÜSSIGKEITSWECHSEL
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Einfüllschraube herausdrehen.
2. Eine Auffangwanne unter den bedarfsgesteuerten Antrieb stellen. Ablassschraube
w
herausdrehen. Flüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
3. Ablassschraube reinigen und wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
4. Die erforderliche Menge der empfohlenen Flüssigkeit einfüllen. Es ist sicherzustellen,
dass das Öl den Boden des Einfüllgewindes erreicht.
5. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Ablassschraube
26 Nm
6. Auf Undichtigkeiten prüfen. Die abgelassene Flüssigkeit vorschriftsmäßig entsorgen.
SERVOLENKEINHEIT
Wenn das ATV-Modell mit Servolenkung ausgerüstet ist, müssen die Bereiche an der und
rund um die Servolenkeinheit häufig gereinigt werden, um eine ausreichende Kühlung zu
gewährleisten. Diese Bereiche gründlich reinigen.
143
WARTUNG
background
LENKBAUGRUPPE
Die Lenkbaugruppe des ATVs ist regelmäßig auf lockere Muttern und Schrauben zu
kontrollieren. Sollten sich Muttern und Schrauben gelockert haben, bitte vor dem weiteren
Gebrauch des Fahrzeugs einen Vertragshändler oder einen anderen qualifizierten
Wartungsbetrieb zur Wartung aufsuchen.
KÜHLSYSTEM
Der Motorkühlmittelstand wird durch das Ausgleichssystem geregelt bzw. aufrechterhalten.
Zum Ausgleichssystem gehören Komponenten, wie der Ausgleichsbehälter, der
Kühlereinfüllstutzen, der Kühlerdruckverschluss und der Verbindungsschlauch.
Mit zunehmender Betriebstemperatur wird das sich aufgrund der Erhitzung ausdehnende
Kühlmittel teilweise aus dem Kühler heraus unter dem Druckverschluss hindurch in den
Ausgleichsbehälter gedrückt. Bei sinkender Motortemperatur zieht sich das sich
abkühlende Kühlmittel wieder zusammen und saugt dementsprechend zusätzliche
Flüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter unter dem Druckverschluss hindurch zum Kühler.
Bei neuen Fahrzeugen ist ein leichtes Absinken des Kühlmittelstands normal, da das
System zunächst Luftreste aus dem Kühlsystem herausspülen muss. Den Kühlmittelstand
kontrollieren und bei Bedarf etwas Kühlmittel in den Ausgleichsbehälter nachfüllen, um den
Kühlmittelstand im empfohlenen Bereich zu halten.
POLARIS empfiehlt den Gebrauch von gebrauchsfertigem POLARIS Frostschutzmittel
50/50. Dieses Frostschutzmittel ist eine gebrauchsfertige Mischung. Nicht mit Wasser
verdünnen. Teilenummern können dem Abschnitt „Polaris-Produkte“ entnommen werden.
KÜHLMITTEL IM AUSGLEICHSBEHÄLTER
Der Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kann vom linken vorderen Radkasten aus
kontrolliert werden.
1. Flüssigkeitsstand des
Ausgleichsbehälters visuell
prüfen.
2. Ist der Füllstand zu niedrig,
die Kappe des
Ausgleichsbehälters
abnehmen und Kühlmittel
nach Bedarf einfüllen.
Dafür sorgen, dass der
Kühlmittelstand (bei kaltem
Kühlmittel) immer zwischen
der Minimal- und der
Maximalmarkierung am
Ausgleichsbehälter liegt.
3. Deckel wieder aufsetzen.
4. Den vorderen Gerätekasten wieder an Ort und Stelle sichern und Deckel verschließen.
144
WARTUNG
background
KÜHLMITTEL IM KÜHLER
Damit das Kühlmittel seine Aufgabe, den Motor zu schützen, langfristig erfüllen kann,
empfehlen wir, das gesamte Kühlmittel alle fünf (5) Jahre aus dem Kühlsystem abzulassen
und frisches, gebrauchsfertiges Frostschutzmittel 50/50 einzufüllen.
Wenn das Kühlsystem zu Wartungs- oder Reparaturzwecken entleert worden ist, das
Kühlmittel stets mit frischem, gebrauchsfertigem Frostschutzmittel 50/50 wieder befüllen.
Wenn der Ausgleichsbehälter leer ist, muss der Kühlmittelstand im Kühler kontrolliert
werden. Nach Bedarf Kühlmittel nachfüllen.
ACHTUNG
Verbrennungsgefahr durch entweichenden Dampf. Kühlerdruckverschluss nie
abnehmen, solange der Motor noch heiß oder warm ist. Vor dem Abnehmen des
Kühlerdruckverschlusses immer den Motor abkühlen lassen.
1. Der Kühlerdruckverschluss befindet sich unter dem vorderen Gerätekasten.
Einzelheiten können dem Abschnitt „Vorderes Staufach“ entnommen werden.
2. Kühlerdruckverschluss abnehmen.
3. Das Kühlmittel mit Hilfe eines Trichters langsam in den Kühlereinfüllstutzen gießen.
4. Kühlerdruckverschluss wieder anbringen. Bei Verwendung eines nicht dem Original
entsprechenden Kühlerdruckverschlusses kann das Ausgleichssystem nicht
ordnungsgemäß funktionieren. Ihr POLARIS-Händler kann das korrekte Ersatzteil
liefern.
5. Den vorderen Gerätekasten wieder an Ort und Stelle sichern und Deckel verschließen.
145
WARTUNG
background
BREMSEN
HANDBREMSE
Die Vorder- und Hinterradbremsen sind hydraulische Scheibenbremsen und werden durch
Heranziehen des Bremshebels zum Lenker betätigt. Diese Bremsen sind selbstjustierend.
Bei normalem Betrieb wölbt sich die Membran bei sinkendem Flüssigkeitsstand in den
Ausgleichsbehälter hinein. Ist die Membran bei niedrigem Flüssigkeitsstand nicht
vorgewölbt, ist sie vermutlich undicht und muss ausgetauscht werden. Damit die Membran
bestimmungsgemäß funktionieren kann, muss der Ausgleichsbehälter nach dem Lockern
oder Abnehmen des Deckels je nach Bedarf aufgefüllt werden. Nicht überfüllen.
WARNUNG
Ein überfüllter Hauptbremszylinder kann bewirken, dass die Bremsbeläge schleifen oder
die Bremsen blockieren. Schwere oder tödliche Verletzungen sind die mögliche Folge.
Die Bremsflüssigkeit immer auf dem empfohlenen Füllstand halten. Nicht überfüllen.
Die nachfolgend beschriebenen Prüfungen werden empfohlen, um den ordnungsgemäßen
Betriebszustand der Bremsanlage dauerhaft sicherzustellen. Werden die Bremsen bei
normalem Betrieb sehr intensiv benutzt, ist die Bremsanlage entsprechend häufiger zu
kontrollieren.
1. Stets für den richtigen Bremsflüssigkeitsstand sorgen. Einzelheiten können dem
Abschnitt „Hauptbremszylinder/Bremsflüssigkeit“ entnommen werden.
2. Die Bremsanlage auf Flüssigkeitslecks prüfen.
3. Die Bremsen auf übermäßiges Spiel oder mangelnden Widerstand prüfen.
4. Die Bremsbeläge auf Verschleiß, Schäden und festen Sitz prüfen. Die Bremsbeläge
austauschen, wenn sie bis auf 0,762 mm (0,030 in) abgetragen sind.
5. Sicherheit und Oberflächenzustand der Bremsscheiben prüfen. Alle Fettreste mit einem
empfohlenen Bremsenreiniger oder mit Spiritus entfernen. Keine Schmiermittel oder
sonstigen ölhaltigen Produkte aufsprühen. Sollten Schäden feststellt werden (Risse,
übermäßiger Rost, Verformungen), das Fahrzeug vor Wiedergebrauch von einem
Händler warten lassen.
FUSSBETÄTIGTE HILFSBREMSE
Die hydraulische Hilfsbremse erfordert keine Justierung. Kontrollieren Sie den
Bremsflüssigkeitsstand der Hilfsbremsanlage regelmäßig.
146
WARTUNG
background
AUSBAUEN DER SEITENVERKLEIDUNG
Zum Ausbau der Seitenverkleidung folgende Schritte ausführen:
1. Sitz ausbauen.
2. Mit der mitgelieferten Zange die Kunststoffnieten entfernen, mit denen die
Seitenverkleidung befestigt ist.
3. Hinteren Teil der Seitenverkleidung nahe des hinteren Verdecks greifen. Die
Seitenverkleidung kraftvoll nach außen ziehen, so dass sie sich aus den Tüllen löst.
4. Die Verkleidung zum vollständigen Ausbau nach außen und hinten ziehen.
AUSBAU DES FUSSRAUMS (EINSITZER-MODELLE)
Zum Ausbau des Fußraums folgende Schritte ausführen:
1. Die vier Schrauben am Boden des Fußraums ausbauen.
2. Die Kunststoffnieten, mit denen der Fußraum an den Kotflügeln befestigt ist, mit Hilfe
eines Flachklingenschraubendrehers entfernen.
3. Den Fußraumbereich ausbauen.
REIFEN
WARNUNG
Der Betrieb des ATVs mit abgenutzten Reifen, unzureichendem Reifendruck, falschen
Reifentypen oder falsch montierten Rädern beeinträchtigt das Fahrverhalten und kann
einen Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen verursachen. Die
Reifenwartungsverfahren in dieser Betriebsanleitung und auf den Aufklebern am
Fahrzeug müssen konsequent eingehalten werden. Beim Reifenwechsel darauf achten,
dass die Reifen hinsichtlich Größe und Typ der Originalbereifung entsprechen.
Der empfohlene Reifentyp und die Reifengröße sowie die Reifendruckwerte sind im
Abschnitt Technische Daten zu finden.
REIFENALTERUNG
WARNUNG
Reifen altern, auch wenn sie unbenutzt sind oder nur gelegentlich eingesetzt werden.
Anzeichen der Alterung können als Risse in den Laufflächen oder im Seitenwandgummi
auftreten, manchmal begleitet von einer Verformung der Karkasse. Alte Reifen sollten
von Reifenspezialisten auf ihre Eignung für die weitere Verwendung überprüft werden.
147
WARTUNG
background
REIFENPROFILTIEFE
Wenn die Profiltiefe auf 3 mm (1/8 in)
oder weniger abgefahren ist, müssen
die Reifen stets gewechselt werden.
ANZIEHEN DER VORDERRADNABEN
Der korrekte Sitz der Vorderradlager und Spindelmuttern ist für das ordnungsgemäße
Funktionieren der betroffenen Bauteile sehr wichtig. Alle Wartungsmaßnahmen müssen
von einem Vertragshändler oder von einem anderen qualifizierten Wartungsbetrieb
ausgeführt werden.
148
WARTUNG
background
RADAUSBAU
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
3. Feststellbremse anziehen.
4. Die Radmuttern etwas lockern.
WARNUNG
Die mit Splint versehenen Achsmuttern nicht warten. Ein Vertragshändler kann behilflich
sein.
5. Das Fahrzeug seitlich anheben und das Trittbrettgestell mit einem geeigneten Ständer
abstützen.
6. Die Radmuttern entfernen.
7. Das Rad abnehmen.
RADEINBAU
1. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
2. Feststellbremse anziehen.
3. Das Rad so auf die Nabe setzen, dass sich das Reifenventil an der Radaußenseite
befindet und die Laufrichtungspfeile am Reifen der Vorwärtsfahrt entsprechen (sofern
vorhanden).
4. Die Radmuttern anbringen und mit den Fingern anziehen.
5. Das Fahrzeug auf den Boden herunterlassen.
6. Die Radmuttern mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
WARNUNG
Lose sitzende Radmuttern können dazu führen, dass sich ein Rad während der Fahrt löst
und einen Unfall verursacht bzw. das Fahrzeug zum Überschlagen bringt. Die Muttern
immer mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
149
WARTUNG
background
SOLLDREHMOMENTE FÜR RADMUTTERN
Die Radmutterdrehmomente von Zeit zu Zeit sowie nach Wartungsmaßnahmen an den
Rädern kontrollieren.
Radmutter
(Aluminiumräder)
Vorne und hinten 41 Nm PLUS 70 Grad
Flanschmutter,
zweiteilig
(Stahlräder)
Vorne und hinten 37 Nm
150
WARTUNG
background
SPUREINSTELLUNG
WARNUNG
Eine falsche Spureinstellung bringt die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen mit
sich. Nicht versuchen, die Spurstangeneinstellung zu verändern. Alle
Spurstangeneinstellungen sollten von einem POLARIS-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Wartungsbetrieb durchgeführt werden.
Die Spureinstellung des Fahrzeugs nach der folgenden Anleitung prüfen. Die empfohlene
Spureinstellung beträgt 6–12 mm (1/4–1/2 in).
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Den Lenker in Geradeausstellung bringen.
3. Zwischen zwei Ständern eine Schnur spannen. Die Ständer so aufstellen, dass die
Schnur seitlich am Hinterreifen anliegt. Sofern vorhanden, kann anstelle der Schnur
auch ein langes Aluprofil verwendet werden.
4.
Den Abstand zwischen der Schnur und der Felge am vorderen
q
und hinteren
w
Felgenrand messen. Beiderseits des Fahrzeugs muss der Abstand am hinteren
Felgenrand 3–6 mm (1/8–1/4 in) mehr betragen als am vorderen Felgenrand, um die
empfohlene Nachspureinstellung von 6–12 mm (1/4–1/2 in) zu erreichen.
5. Die Messung auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.
6. Entspricht die Spureinstellung nicht diesen Vorgaben, bitte den POLARIS-Händler zur
Wartung aufsuchen.
151
WARTUNG
background
LUFTFILTER
Es wird empfohlen, den Luftfilter jährlich zu wechseln. Bei Betrieb unter extrem staubigen
Bedingungen muss der Luftfilter häufiger gewechselt werden.
1. Den hinteren Teil des Sitzes nach oben ziehen.
2. Den Sitz nach hinten von den Laschen weg ziehen.
HINWEIS
Beim Wiedereinbau des Sitzes darauf achten, dass die Schlitze im Sitz in die Laschen im
Kraftstofftank eingreifen.
3.
Die sechs Clips
q
vom
Luftfiltergehäusedeckel entfernen
und den Deckel
w
abnehmen.
4. Die Dichtung
e
prüfen Die Dichtung
muss fest an dem Deckel anliegen
und auf der gesamten Dichtfläche
effektiv abdichten.
152
WARTUNG
background
5. Die Schlauchschelle
r
des
Luftfilterschlauchs lockern und den
Luftfilter abnehmen.
6. Luftfilter prüfen und wenn nötig
austauschen. Der Filter muss
ersetzt werden, wenn er mit
Kraftstoff oder Öl verunreinigt
wurde.
7. Den Luftfilter wieder an der
Hauptfilterhalterung anbringen. Die
Schlauchschelle über die
Baugruppe legen und mit dem
vorgeschriebenen Drehmoment
festziehen.
HINWEIS
Vor dem Wiedereinbau etwas Mehrzweckfett auf die Dichtflächen des Filters auftragen.
DREHMOMENT
Schlauchschelle Luftfilter:
2 Nm
HINWEIS
Der Luftfilter muss auf den Filterhalterungen aufliegen. Die richtige Platzierung des
Luftfilters ist wichtig, um Klappern und Luftaustritt zu vermeiden.
8. Den Luftfiltergehäusedeckel wieder anbringen und mit den Clips sichern.
AUSWECHSELN VON SICHERUNGEN
Wenn der Motor stehen bleibt und nicht mehr anspringt oder sonstige elektrische
Komponenten ausfallen, ist häufig eine defekte Sicherung die Ursache. Zunächst alle
Kurzschlüsse suchen und reparieren, die zum Durchbrennen der Sicherung geführt haben
könnten, und dann die Sicherung auswechseln. Ersatzsicherungen sind im
Sicherungskasten untergebracht.
1. Die Abdeckung des vorderen Gerätekastens öffnen und die Verkleidung ausbauen.
2. Den Sicherungskastendeckel abnehmen.
3. Die mutmaßlich defekte Sicherung aus dem Sicherungsträger ziehen. Ist die Sicherung
defekt, eine neue Sicherung desselben Nennstromwerts einbauen.
4. Den Sicherungskastendeckel und den abnehmbaren Zugangsdeckel sichern.
5. Den Deckel des vorderen Gerätekastens sichern.
153
WARTUNG
background
BELEUCHTUNG
ACHTUNG
Eine mangelhafte Beleuchtung verschlechtert die Sichtverhältnisse beim Fahren. Die
Streuscheiben der Scheinwerfer und Schlussleuchten verschmutzen bei normalem
Gebrauch des Fahrzeugs. Scheinwerfer regelmäßig reinigen und durchgebrannte
Glühlampen unverzüglich austauschen.
Stets sicherstellen, dass die Leuchten korrekt ausgerichtet sind, um optimale
Sichtverhältnisse bzw. Sichtbarkeit zu gewährleisten.
AUSTAUSCH DER LED-SCHEINWERFER
Dieses ATV ist mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Bei nicht funktionierenden
Scheinwerfern muss die gesamte Baugruppe von einem Polaris-Vertragshändler oder
einem anderen qualifizierten Wartungsbetrieb ausgetauscht werden.
154
WARTUNG
background
EINSTELLEN DES ARBEITSSCHEINWERFERS
Der Scheinwerferstrahl lässt sich geringfügig nach oben oder unten verstellen. Die
Einstellung kann wie folgt durchgeführt werden:
ANMERKUNG
Die nachfolgende Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht
eventuell etwas anders aus.
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund so aufstellen, dass sich die Scheinwerfer etwa 7,6 m
(25 ft) von einer Wand
q
entfernt befinden. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
2. Den Abstand vom Boden bis zur Mitte eines Scheinwerfers messen und in derselben
Höhe eine Markierung an der Wand anzeichnen.
3. Den Motor anlassen. Scheinwerfer einschalten.
4. Scheinwerferausrichtung an der Wand prüfen. Der hellste Teil des Scheinwerferstrahls
muss sich 5 cm (2 in) unter der angezeichneten Markierung
w
befinden. Bei der
Messung muss das Gewicht des Fahrers auf dem Sitz berücksichtigt werden.
5. Die Einstellschraube befindet sich an der rechten Seite des Scheinwerfertopfes. Zum
Einstellen des Scheinwerfers die Schraube lockern. Scheinwerfer auf die gewünschte
Höhe einstellen und anschließend die Schraube wieder anziehen.
155
WARTUNG
background
SCHEINWERFEREINSTELLUNG
Zum Einstellen der vorderen Scheinwerfer folgende Schritte ausführen:
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund so aufstellen, dass sich die Scheinwerfer etwa 7 m
von einer Wand entfernt befinden.
HINWEIS
Bei der Durchführung dieser Anweisungen muss das Gewicht des Fahrers im Sitz
mitberücksichtigt werden.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
3. Den Abstand vom Boden bis zur Mitte eines Scheinwerfers messen und in derselben
Höhe eine Markierung an der Wand anzeichnen.
4. Die Zündung EINSCHALTEN und den Scheinwerfer auf Abblendlicht schalten.
5. Scheinwerferausrichtung an der Wand prüfen. Die horizontale Linie, die den
beleuchteten Bereich vom unbeleuchteten Bereich trennt, sollte 20 cm unterhalb der in
Schritt 3 an der Wand angebrachten Markierung ausgerichtet werden.
156
WARTUNG
background
6. Vorderen Gepäckträger öffnen.
7. Den Scheinwerferstrahl in die gewünschte Position einstellen; dazu die Schrauben
oben an den Scheinwerfern anziehen oder lockern. Die Scheinwerfer unabhängig
voneinander einstellen.
WARNUNG
Aufgrund der Beschaffenheit von ATVs und deren Einsatzbereich können die
Scheinwerfergläser schmutzig werden. Es ist notwendig, die Scheinwerfer häufig zu
waschen, um für eine ausreichend helle Beleuchtung zu sorgen. Fahren mit
ungenügender Beleuchtung kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
157
WARTUNG
background
AUSWECHSELN DES SCHEINWERFERGEHÄUSES
Zum Ersetzen des Scheinwerfergehäuses folgende Schritte ausführen:
1. Die beiden Scheinwerfertopfschrauben entfernen.
2. Den Deckel des Scheinwerfertopfs nach vorne ziehen.
3. Den Scheinwerfer vom Kabelbaum abklemmen.
4. Mit einem kleinen Schraubendreher die O-Ringe von den
Scheinwerferbefestigungszungen entfernen.
5. Das Scheinwerfergehäuse zum Ausbauen nach oben aus der Halterung ziehen.
6. Zum Einbauen des neuen Gehäuses und zum Wiederzusammenbau des
Scheinwerfertopfes in umgekehrter Reihenfolge verfahren.
AUSTAUSCHEN DER SCHLUSS-/BREMSLEUCHTEN
Die Schlussleuchtenbaugruppe kann nicht repariert werden. Falls die Leuchte nicht
einwandfrei funktioniert, muss die gesamte Schlussleuchtenbaugruppe ausgetauscht
werden.
158
WARTUNG
background
ZÜNDKERZEN
EMPFEHLUNGEN ZU ZÜNDKERZEN
Der für das Fahrzeug empfohlene Zündkerzentyp und der Elektrodenabstand sind im
Abschnitt Technische Daten zu finden. Zündkerzen mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
HINWEIS
Durch die Verwendung von Zündkerzen, die nicht der Herstellerempfehlung entsprechen,
kann der Motor erheblich beschädigt werden. Stets die von POLARIS empfohlenen oder
gleichwertigen Zündkerzen verwenden.
DREHMOMENT
Zündkerze: 12 Nm (9 ft-lb)
ZÜNDKERZENPRÜFUNG
Der Zustand der Zündkerzen gibt Aufschluss über den Motorbetrieb. Der Zustand der
Zündkerzenelektroden unmittelbar nach dem Betrieb muss bei warmem Motor kontrolliert
werden, nachdem das Fahrzeug im höheren Geschwindigkeitsbereich gefahren worden
ist. Die Farbe der Zündkerze unverzüglich prüfen.
ACHTUNG
Verbrennungsgefahr am erhitzten Motor und der Auspuffanlage. Zum Ausbauen einer
Zündkerze zur Kontrolle Schutzhandschuhe anziehen. Vor dem Abnehmen eines
Zündkabels immer den Motor abkühlen lassen.
1. Die Zündkerzenkappe eine Vierteldrehung drehen und von der Zündkerze abziehen.
2. Die Zündkerze gegen den Uhrzeigersinn drehen und ausbauen.
3. Beim Wiedereinbau der Zündkerze in der umgekehrten Reihenfolge vorgehen. Mit dem
vorgegebenen Drehmoment anziehen.
NORMALE ZÜNDKERZE
Im Normalzustand ist der Isolatorkopf grau, beige oder hellbraun. Es sind nur geringfügige
Verbrennungsrückstände sichtbar. Die Elektroden sind nicht verbrannt oder zerfressen.
Diese Symptome lassen darauf schließen, dass für den Motor und die Verwendungsweise
des Fahrzeugs der richtige Zündkerzentyp verwendet wird und die Motortemperatur im
richtigen Bereich liegt.
Der Isolatorkopf darf nicht weiß sein. Ist der Isolatorkopf weiß, lässt dies auf
Motorüberhitzung schließen, die entweder durch einen falschen Zündkerzentyp oder durch
eine falsche Einstellung des Drosselklappengehäuses verursacht wird.
159
WARTUNG
background
NASSE, VERRUSSTE ZÜNDKERZE
Bei nasser, verrußter Zündkerze ist der Isolatorkopf schwarz. Die Zündelektroden sind mit
einem feuchten Ölfilm bedeckt. Eventuell befindet sich auf dem gesamten Endbereich der
Zündkerze eine Rußschicht. Die Elektroden sind typischerweise nicht abgenutzt. Häufige
Ursachen der Verrußung sind ein zu hoher Motorölstand, die Verwendung eines nicht
empfohlenen Öls oder Kraftstoff minderer Qualität.
EINTAUCHEN DES FAHRZEUGS
Wenn das Fahrzeug in zu tiefes Wasser gerät und anschließend nicht gründlich inspiziert
wird, kann der Motor massiv beschädigt werden. Das Fahrzeug zur Wartung bringen,
bevor der Motor wieder angelassen wird. Diese Wartung kann von Ihrem POLARIS-
Händler durchgeführt werden.
Ist es unmöglich, das ATV zu einem Händler zu bringen, ohne vorher den Motor zu starten,
bitte die folgenden Anweisungen befolgen.
1. Das ATV an Land oder mindestens an eine Stelle bringen, an der sich die Trittbretter
über der Wasseroberfläche befinden.
2. Luftfiltergehäuse prüfen. Sofern Wasser vorhanden ist, das Luftfiltergehäuse trocknen
lassen und einen neuen Filter einsetzen. Sofern vorhanden, die Ablassschraube am
Luftfiltergehäuse entfernen, um das Wasser ablaufen zu lassen. Ablassschraube
wieder eindrehen.
ACHTUNG
Wird die Ablassschraube am Luftfiltergehäuse nicht ordnungsgemäß eingebaut, können
am Fahrzeug erhebliche Schäden entstehen.
3. Die Zündkerzen ausbauen.
4. Den Motor mit dem elektrischen Anlasser mehrmals durchdrehen lassen.
5. Zündkerzen trocknen. Die alten bzw. neuen Zündkerzen einbauen.
6. Einen Motorstart versuchen. Nötigenfalls die Trocknungsmaßnahmen nochmals
durchführen.
ACHTUNG
Werden die Flüssigkeiten nach dem Eintauchen in Wasser nicht unverzüglich
gewechselt, können massive Schäden entstehen. Ein Vertragshändler kann behilflich
sein.
7. Das Fahrzeug so bald wie möglich zur Wartung bringen, auch wenn es anspringt. Ein
Vertragshändler kann die erforderliche Wartung durchführen.
8. Wenn Wasser in das PVT-System eingedrungen ist, die Anweisungen zum Trocknen
des PVT im Abschnitt „PVT-System“ ausführen.
160
WARTUNG
background
FUNKENFÄNGER
Den Funkenfänger regelmäßig von Rußansammlungen reinigen.
1. Ganghebel in Stellung PARKEN bringen.
2.
Die Halteschraube des Funkenfängers einschließlich Mutter entfernen
q
.
3. Den Funkenfänger vom Ende des Schalldämpfers
w
abnehmen.
4. Das Funkenfängergitter mit einer Bürste mit Naturborsten reinigen. Synthetische
Borsten können schmelzen, wenn die Auspuffanlage noch warm ist. Nötigenfalls
Schmutz mit Druckluft vom Sieb wegblasen.
5. Das Sieb auf Abnutzungserscheinungen und Schäden prüfen. Wenn es abgenutzt oder
schadhaft ist, ein neues Sieb einbauen.
6. Den Funkenfänger wieder anbringen.
7. Halteschraube mit dem angegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Halteschraube:
11 Nm
161
WARTUNG
background
PVT-SYSTEM
WARNUNG
Missachten dieser Sicherheitsanweisungen kann zu Unfällen mit schweren oder
tödlichen Verletzungen führen.
Keine Änderungen an Teilen des PVT-Systems vornehmen. Anderenfalls kann das
System geschwächt werden und bei hoher Geschwindigkeit ausfallen. Das PVT-System
ist präzise ausgewuchtet. Jede Veränderung verursacht Unwuchten und Schwingungen,
die andere Bauteile zusätzlichen Belastungen aussetzen.
Das PVT-System erreicht hohe Drehzahlen, weshalb auf die Kupplungsbestandteile hohe
Kräfte einwirken. Die Sicherheit dieses Produkts ist das Resultat umfangreicher
technischer Entwicklungsarbeit sowie intensiver Tests. Sie als Eigentümer sind jedoch
verpflichtet, durch Einhalten der folgenden Anweisungen für die langfristige
Betriebssicherheit dieses Systems zu sorgen:
Stets alle empfohlenen Wartungsmaßnahmen durchführen. Beim Austauschen des
Riemens stets im Inneren und in der Umgebung der Kupplung und des
Belüftungssystems auf Riemenrückstände achten und diese beseitigen.
Suchen Sie für Wartungsarbeiten und Reparaturen bitte Ihren POLARIS-Händler oder
einen anderen qualifizierten Servicespezialisten auf.
Dieses PVT-System ist nur für POLARIS-Produkte konzipiert. Es darf nicht in andere
Produkte eingebaut werden.
Sicherstellen, dass das PVT-Gehäuse während des Betriebs stets sicher befestigt ist.
Das Verhalten des POLARIS PVT-Systems richtet sich nach der Motordrehzahl und den
jeweils an das Fahrzeug gestellten Drehmomentanforderungen. Mit steigender
Motordrehzahl nimmt auch die Kraft zu, die die Fliehgewichte auf die bewegliche
Antriebsriemenscheibe ausüben. Dadurch wiederum nimmt auch die auf den
Antriebsriemen einwirkende Klemmwirkung zu. Sinkt andererseits die Motordrehzahl,
nimmt auch die Zentrifugalkraft ab und reduziert die Riemenklemmkraft.
Der Übersetzungsunterschied zwischen dem hohen (H) und dem niedrigen Gang (L)
beträgt bei POLARIS-ATVs etwa 1:2,25. Diese unterschiedlichen
Übersetzungsverhältnisse wirken sich auf das PVT-System aufgrund der Abhängigkeit von
der Motordrehzahl aus, insbesondere bei Geschwindigkeiten unter 11 km/h (7 mph).
Ein Beispiel: Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h (3 mph) im niedrigen Gang (L) hat
der Motor eine Drehzahl von etwa 3000 U/min. Diese liegt deutlich über der
Einkupplungsdrehzahl von 1600–1800 U/min. Im hohen Gang (H) dagegen hat der Motor
bei 5 km/h (3 mph) eine Drehzahl von nur 1500 U/min. Läuft der Motor so nahe an der
Einkupplungsdrehzahl, reicht seine Drehzahl unter Umständen nicht aus, um eine
ausreichende Riemenklemmwirkung zu erzielen, und der Riemen schlüpft daher.
Riemenschlupf erzeugt übermäßige Hitze und zerstört Riemen, verschleißt
Kupplungsbestandteile und verursacht ein Versagen des Kupplungsaußendeckels.
162
WARTUNG
background
Die Lufttemperatur unter dem Kupplungsdeckel lässt sich durch Verwendung des
niedrigen Gangs (L) bei langsamer Fahrt erheblich senken. Eine niedrige Temperatur unter
dem Kupplungsdeckel verlängert die Lebensdauer der PVT-Komponenten (Riemen,
Deckel usw.) wesentlich.
VERWENDUNG DES NIEDRIGEN (L) UND DES HOHEN
GANGS (H)
ZUSTAND ZU VERWENDENDER GANG
Fahren mit weniger als 11 km/h (7 mph) Niedrig (L)
Ziehen schwerer Lasten Niedrig (L)
Fahren in unwegsamem (sumpfigem,
gebirgigem usw.) Gelände
Niedrig (L)
Fahren mit mehr als 11 km/h (7 mph) Hoch (H)
TROCKNEN DES PVT-SYSTEMS
Es kann vorkommen, dass unabsichtlich Wasser in das PVT-System gelangt. Das CVT-
System nach den folgenden Anweisungen trocknen, bevor das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird.
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Ablassschraube herausdrehen. Wasser vollständig ablaufen lassen. Ablassschraube
wieder eindrehen.
3. Motor anlassen. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
4. 10–15 Sekunden lang mit variierendem Gas fahren, um die Feuchtigkeit aus dem
System zu entfernen und den Riemen und die Kupplungsbestandteile durch Luftzufuhr
zu trocknen. Nicht mehr als 5 Sekunden lang Vollgas geben.
5. Motor auf Leerlaufdrehzahl verlangsamen lassen, dann den niedrigstmöglichen Gang
einlegen.
6. Prüfen, ob der Riemen schlüpft. Wenn ja, den Vorgang wiederholen. Das Fahrzeug
muss so bald wie möglich gewartet werden; ein Service, den Vertragshändler anbieten.
163
WARTUNG
background
BATTERIE
WARNUNG
Unsachgemäßes Anschließen oder Abklemmen der Batteriekabel kann eine Explosion
verursachen und zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Zum Ausbauen der
Batterie immer das Minuskabel (schwarz) zuerst abklemmen. Beim Wiedereinbau der
Batterie das Minuskabel (schwarz) immer zuletzt anschließen.
Ihr ATV ist mit einer versiegelten Batterie ausgerüstet, die nur wenig Wartung erfordert.
POLARIS rät vom Einbau konventioneller Batterien in dieses Fahrzeug ab. Die
Einbauposition der Batterie könnte zum Austreten von Batteriesäure führen und damit die
Lebensdauer der Batterie erheblich verkürzen.
Batteriepole und Anschlüsse stets von Korrosion frei halten. Zum Reinigen die
Korrosionsspuren mit einer steifen Drahtbürste entfernen. Mit einer Lösung aus einem
Esslöffel haushaltsübliches Natron (Natriumhydrogenkarbonat) und einer Tasse Wasser
abwaschen. Mit Leitungswasser gründlich nachspülen und mit sauberen Werkstattlappen
abtrocknen. Die Batteriepole mit dielektrischem Fett oder Vaseline bestreichen.
BATTERIEAUSBAU
HINWEIS
Verschüttete Batteriesäure sofort mit einer Lösung aus einem Esslöffel Haushaltsnatron
und einer Tasse Wasser abwaschen, um Schäden am Fahrzeug zu verhindern.
Zum Ausbau der Batterie folgende Schritte ausführen:
1. Riegel des vorderen
Gepäckträgers entriegeln
und den vorderen
Gepäckträger öffnen.
2. Die beiden Schrauben
q
der
Batteriehalterung entfernen
und die Halterung vom
Fahrzeug abnehmen.
3. Zuerst das negative (-)
schwarze Kabel
w
abklemmen. Anschließend
das positive (+) rote Kabel
e
abklemmen.
4. Die Batterie vorsichtig aus dem Fahrzeug heben.
164
WARTUNG
background
ACHTUNG
Um das Risiko einer Funkenbildung beim Einbau der Batterie zu verringern, das
Minuskabel (-) immer als letztes installieren.
BATTERIEEINBAU
HINWEIS
Die Inbetriebnahme einer neuen, aber nicht vollständig aufgeladenen Batterie kann zur
Beschädigung der Batterie führen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem können
Fahrzeugfunktionen beeinträchtigt werden. Vor dem Einbau der Batterie die
Informationen zum Laden der Batterie im Kapitel „Wartung“ lesen.
ACHTUNG
Um das Risiko einer Funkenbildung beim Einbau der Batterie zu verringern, das
Minuskabel (-) immer als letztes installieren.
1. Die Batteriekabel und -anschlüsse mit einer steifen Drahtbürste reinigen. Korrosion
kann mit einer Lösung aus einem Esslöffel haushaltsübliches Natron
(Natriumhydrogenkarbonat) und einer Tasse Wasser entfernt werden. Mit sauberem
Wasser gründlich nachspülen und gründlich trocknen.
2. Die Batterie vorsichtig in das Fahrzeug einbauen.
3.
Klemmen und Schraubengewinde mit Nyogel
®
-Fett bestreichen.
4. Das positive (+) rote Kabel wie unten dargestellt anschließen. Mit dem vorgegebenen
Drehmoment anziehen.
q
Flanschschraube
w
Batteriekabel
e
Innenverzahnte Zahnscheibe
r
Flache Unterlegscheibe
t
Flanschmutter (hier auf
vorgegebenes Drehmoment
anziehen)
DREHMOMENT
Batteriepole
7 Nm
165
WARTUNG
background
5. Batterie-Pluspoldeckel einbauen.
6. Anschließend das negative schwarze Kabel (-) anschließen und festziehen. Mit dem
vorgegebenen Drehmoment anziehen.
7. Sicherstellen, dass die Batteriekabel richtig verlegt sind.
EINLAGERUNG DER BATTERIE
Wird das Fahrzeug für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten nicht benutzt, die
Batterie ausbauen, voll aufladen und an einem vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützten, kühlen und trockenen Ort lagern. Während der Einlagerung die
Batteriespannung jeden Monat prüfen und die Batterie wieder aufladen, so dass sie stets
komplett geladen ist.
POLARIS empfiehlt zur Aufrechterhaltung der Batterieladung das POLARIS-
Erhaltungsladegerät oder das Aufladen einmal pro Monat über den Batterieladeanschluss
q
. Das von Polaris angebotene Erhaltungsladegerät kann während der gesamten
Einlagerungszeit am Stromnetz angeschlossen bleiben und lädt die Batterie automatisch
wieder auf, wenn die Spannung unter einen festgelegten Wert absinkt. Teilenummer kann
dem Abschnitt „Polaris-Produkte“ entnommen werden.
WICHTIG
Polaris empfiehlt die Verwendung eines Erhaltungsladegeräts, das sich automatisch
abschaltet, wenn die Batterie voll aufgeladen ist. Wenn kein sich bei voller Batterie
automatisch abschaltendes Erhaltungsladegerät verwendet wird, muss der Ladezustand
der Batterie überwacht und das Ladegerät getrennt werden, sobald die Batterie voll
aufgeladen ist.
166
WARTUNG
background
ACHTUNG
Wenn ein Erhaltungsladegerät verwendet wird, das Ladegerät immer auf dem Boden
oder auf einer geeigneten erhöhten Fläche aufstellen. Das Ladegerät niemals auf das
Fahrzeug stellen oder am Batterieladeanschluss hängen lassen, während es
angeschlossen ist.
AUFLADEN DER BATTERIE
Vor dem Einbau dieser Batterie alle Anweisungen lesen.
Die Batterie wurde bereits werksseitig mit Batteriesäure gefüllt, versiegelt und voll
aufgeladen. Niemals die Kappen von der Batterie entfernen oder irgendwelche
Flüssigkeiten hineinfüllen.
Der wichtigste Grundsatz bei der Wartung der Batterie lautet: Die Batterie muss stets voll
aufgeladen sein. Mit einem Voltmeter die Gleichspannung messen, um den Ladezustand
der Batterie zu bestimmen.
WARNUNG
Eine überhitzte Batterie kann explodieren und schwere oder tödliche Verletzungen
verursachen. Die Ladezeit muss genau überwacht werden. Fühlt sich die Batterie sehr
warm an, den Ladevorgang unterbrechen. Batterie abkühlen lassen, dann den
Ladevorgang fortsetzen.
Bei einer Ladungsauffrischung alle Anweisungen genau einhalten.
1. Vor dem Prüfen der Batteriespannung muss die Batterie mindestens zwei Stunden lang
von jeder Last bzw. vom Ladegerät getrennt sein. Batteriespannung mit einem
Voltmeter prüfen. Eine voll aufgeladene Batterie zeigt mindestens 12,6 V an.
2. Beträgt die gemessene Spannung weniger als 12,6 V, Batterie nochmals mit höchstens
2 A laden, bis das Batterieladegerät den Abschluss des Ladevorgangs anzeigt.
3. Bei Verwendung eines automatischen Ladegeräts bitte die Herstelleranweisungen zum
Laden befolgen. Bei Verwendung eines Konstantstrom-Ladegeräts die Richtwerte in
der nachfolgenden Tabelle befolgen.
167
WARTUNG
background
AUFLADEN DER BATTERIE
Grundsätzlich vor sowie 1–2 Stunden nach dem Aufladen den Batteriezustand
kontrollieren.
LADEZUSTAND SPANNUNG MASSNAHME
LADEZEIT
(BEI VERWENDUNG
EINES
KONSTANTSTROM-
LADEGERÄTS UND BEI
DER STANDARD
AMPEREZAHL, DIE
AUF DER BATTERIE
ANGEGEBEN IST)
100 % 12,6–12,8 V Wartungsarme Batterie:
nach 60 Tagen prüfen
Nicht zutreffend
50–75 % 12,0–12,5 V Aufladen erforderlich 5–11 Stunden
25–50 % 11,5–12,0 V Aufladen erforderlich Mindestens 13 Stunden;
Ladezustand
kontrollieren.
0–25 % 11,5 V oder weniger Aufladen erforderlich Mindestens 20 Stunden
168
WARTUNG
background
BATTERIE-IDENTIFIZIERUNG
WICHTIG
Es ist wichtig, den Typ der im Fahrzeug eingebauten Batterie zu identifizieren.
Verschiedene Batterietypen erfordern unterschiedliche Wartungsverfahren. Die
ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung der Batterie ist für die Aufrechterhaltung
einer langen Batterielebensdauer sehr wichtig. Alle Polaris ORV-Modelle enthalten
entweder eine konventionelle Batterie oder eine wartungsarme Batterie.
KONVENTIONELLE BATTERIE
Eine verpackte Batterie ist NICHT
aktiviert
Destilliertes Wasser und Elektrolyt
werden nach Bedarf zugegeben
Abnehmbare Verschlussstopfen
oben auf der Batterie
Entlüftungsrohr an der Seite der
Batterie
WARTUNGSARME BATTERIE
Eine verpackte Batterie ist aktiviert
Destilliertes Wasser und Elektrolyt
werden NIEMALS hinzugefügt
Nicht abnehmbare Kappe(n) auf der
Oberseite der Batterie
169
WARTUNG
background
BEST-PRACTICE FÜR BLEI-SÄURE-BATTERIEN (KON-
VENTIONELL/TROCKEN VERSANDT)
Einige Polaris ORV-Modelle enthalten entweder eine konventionelle Blei-Säure-Batterie
oder eine AGM-Batterie (trocken versandt mit absorbierender Glasmatte). Im
Werkstatthandbuch finden Sie Verfahren zum Aktivieren, Laden, Warten und Prüfen einer
konventionellen Blei-Säure-Batterie oder einer trocken versandten AGM-Batterie.
HINWEIS
Die Inbetriebnahme einer neuen, aber nicht vollständig aufgeladenen Batterie kann zur
Beschädigung der Batterie führen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem kann die
Fahrzeugleistung beeinträchtigt werden.
KONVENTIONELLE BLEI-SÄURE-BATTERIEN
AKTIVIERUNG
ANMERKUNG
Eine bei einem Polaris-Händler gekaufte Polaris-Batterie sollte zum Zeitpunkt des Kaufs
durch den Händler aktiviert werden.
Die Batterie NICHT aktivieren, wenn sie nicht innerhalb von 30 Tagen in den regulären
Betrieb genommen wird. Zur Aktivierung der Batterie sollte Säure aus größeren
Gebinden verwendet werden.
Vor Aktivierung der Batterie immer die Verschlusskappe vom Entlüftungsrohrbogen
abnehmen. Die Verschlusskappe niemals zurück auf die Batterie aufsetzen. Der
Gasdruck kann zum Bersten der Batterie führen.
Die Batterie nach Zugabe des Anfangselektrolyts 30 Minuten lang ruhen lassen. Nach
der Absorption die Batterie bis zur oberen Linie der Elektrolytstandanzeige mit
zusätzlichem Elektrolyt füllen. Dies ist der einzige Zeitpunkt, zu dem Elektrolyt in die
Batterie eingefüllt werden darf.
Sobald die Batterie vollständig geladen ist, die Verschlussstopfen von Hand einsetzen.
Zum Einbau der Verschlussstopfen KEIN Werkzeug verwenden.
AUFLADEN
Die Batterie muss vor der Verwendung vollständig aufgeladen werden, da sonst ihre
Lebensdauer um 10–30 % des vollen Batteriepotenzials verkürzt wird.
Die Nennspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt 12,6–12,8 Volt. Wenn die
Batteriespannung unter 12,5 V fällt, muss die Batterie sofort geladen werden;
anderenfalls können die Batterielebensdauer und die Fahrzeugleistung beeinträchtigt
werden.
Polaris empfiehlt die Verwendung eines Ladegeräts das Typs BatteryMINDer
®
12 V
1,5 AMP Convertible (Teile-Nr. 2830511) (oder eines ähnlichen Ladegeräts), das über
Ihren normalen Teilekanal bestellt werden kann.
Die Batterie mit einem Ladestrom von höchstens 10 % des Amperestunden-Nennwertes
der Batterie aufladen.
170
WARTUNG
background
WARTUNG
Die Batterie alle 30 bis 60 Tage auf ihre volle Kapazität aufladen.
Wenn die Batterie in teilweise geladenem Zustand gelagert oder verwendet wird,
können die Lebensdauer der Batterie und die Fahrzeugleistung beeinträchtigt werden.
Der Batterie niemals Elektrolyt hinzufügen, sobald sie in Betrieb ist. Nachdem die
Batterie anfänglich aktiviert wurde, sollte zum Erhalten des Elektrolytstands nur
destilliertes Wasser hinzugefügt werden.
Die Batterie im Fahrzeug mit abgeklemmten Kabeln lagern, die Batterie an einem
kühlen/trockenen Ort lagern. Bei extremen Temperaturen gelagerte Batterien weisen
eine schnellere Selbstentladung auf.
PRÜFUNG
Wenn die Prüfung fehlschlägt, die Batterie voll aufladen.
Eine ordnungsgemäße Belastungsprüfung der Batterie erfordert eine Spezialausrüstung
und kann von Ihrem Händler durchgeführt werden.
TROCKEN VERSANDTE AGM-BATTERIEN
AKTIVIERUNG
Die Batterie NICHT aktivieren, wenn sie nicht innerhalb von 30 Tagen in den regulären
Betrieb genommen wird. Zur Aktivierung der Batterie nur den mit der Batterie gelieferten
Elektrolytbehälter verwenden.
Den Elektrolytbehälter 20 Minuten oder länger stehen lassen, bis er vollständig entleert
ist. Gegebenenfalls leicht auf den Behälter klopfen, um ihn zu entleeren.
Sobald die Batterie vollständig geladen ist, die Deckelleiste von Hand wieder aufsetzen.
Zum Einbau der Deckelleiste KEIN Werkzeug verwenden.
AUFLADEN
Polaris empfiehlt die Verwendung eines Ladegeräts des Typs BatteryMINDer
®
2012
AGM – 2 AMP (Teile-Nr. 2830438), das über Ihren normalen Teilekanal bestellt werden
kann.
Die Nennspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt 12,8 V. Wenn die
Batteriespannung unter 12,5 V fällt, muss die Batterie sofort geladen werden;
anderenfalls besteht das Risiko einer Sulfatierung.
WARTUNG
Der Batterie niemals Elektrolyt oder destilliertes Wasser hinzufügen, sobald sie in
Betrieb ist.
Wenn das Fahrzeug für einen Zeitraum von mehr als ZWEI Wochen nicht bewegt wird,
mit einem Ladegerät des Typs BatteryMINDer
®
2012 AGM 2 A (Teile-Nr. 2830438),
die Batterieladung erhalten.
Wenn das Fahrzeug für länger als EINEN MONAT eingelagert werden soll, die Batterie
aus dem Fahrzeug ausbauen und an einem kühlen/trockenen Ort lagern. Die Batterie
weiterhin mit dem Ladegerät BatteryMINDer
®
2012 AGM – 2 A (Teile-Nr. 2830438)
laden und alle 60 Tage prüfen.
171
WARTUNG
background
PRÜFUNG
Wenn die Prüfung fehlschlägt, die Batterie voll aufladen.
Wenn die Batterie zu schwach ist, um Ladung anzunehmen, siehe Aufladen der AGM-
Batterie – Tiefentladen (unter 3 Volt) im Werkstatthandbuch.
Eine ordnungsgemäße Belastungsprüfung der Batterie erfordert eine Spezialausrüstung
und kann von Ihrem Händler durchgeführt werden.
BEST PRACTICES FÜR WARTUNGSARME BATTERIEN
Einige Polaris ORV-Modelle enthalten entweder eine wartungsarme Blei-Säure- oder
Batterie mit absorbierender Glasmatte (AGM). Im Werkstatthandbuch finden Sie Verfahren
zum Laden, Warten und Prüfen einer wartungsarmen Blei-Säure- oder AGM-Batterie.
HINWEIS
Die Inbetriebnahme einer neuen, aber nicht vollständig aufgeladenen Batterie kann zur
Beschädigung der Batterie führen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem kann die
Fahrzeugleistung beeinträchtigt werden.
WARTUNGSARME BLEI-SÄURE-BATTERIE
AUFLADEN
Die Batterie muss vor der Verwendung vollständig aufgeladen werden, da sonst ihre
Lebensdauer um 10–30 % des vollen Batteriepotenzials verkürzt wird.
Die Nennspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt 12,6–12,8 Volt. Wenn die
Batteriespannung unter 12,5 V fällt, muss die Batterie sofort geladen werden;
anderenfalls können die Batterielebensdauer und die Fahrzeugleistung beeinträchtigt
werden.
Polaris empfiehlt die Verwendung eines Ladegeräts das Typs BatteryMINDer
®
12 V
1,5 AMP Convertible (Teile-Nr. 2830511) (oder eines ähnlichen Ladegeräts), das über
Ihren normalen Teilekanal bestellt werden kann.
Die Batterie mit einem Ladestrom von höchstens 10 % des Amperestunden-Nennwertes
der Batterie aufladen.
WARTUNG
Die Batterie alle 30 bis 60 Tage auf ihre volle Kapazität aufladen.
Wenn die Batterie in teilweise geladenem Zustand gelagert oder verwendet wird, bildet
sich auf den Platten eine aus harten Kristallen bestehende Sulfatierung, die die Effizienz
und Lebensdauer der Batterie verringert.
Der Batterie niemals Elektrolyt oder destilliertes Wasser hinzufügen. Anderenfalls wird
das Gehäuse beschädigt und die Lebensdauer der Batterie verkürzt.
Die Batterie im Fahrzeug mit abgeklemmten Kabeln lagern, die Batterie an einem
kühlen/trockenen Ort lagern. Bei extremen Temperaturen gelagerte Batterien weisen
eine schnellere Selbstentladung auf.
172
WARTUNG
background
PRÜFUNG
Die Batterie mit dem Batterietester PU-50296 prüfen.
Eine ordnungsgemäße Belastungsprüfung der Batterie erfordert eine Spezialausrüstung
und kann von Ihrem Händler durchgeführt werden.
WARTUNGSARME AGM-BATTERIEN
AUFLADEN
Polaris empfiehlt die Verwendung eines Ladegeräts des Typs BatteryMINDer
®
2012
AGM – 2 AMP (Teile-Nr. 2830438), das über Ihren normalen Teilekanal bestellt werden
kann.
Die Nennspannung einer vollgeladenen Batterie beträgt 12,6–12,8 Volt. Wenn die
Batteriespannung unter 12,5 V fällt, muss die Batterie sofort geladen werden;
anderenfalls besteht das Risiko einer Sulfatierung.
WARTUNG
Der Batterie niemals Elektrolyt oder destilliertes Wasser hinzufügen. Anderenfalls wird
das Gehäuse beschädigt und die Lebensdauer der Batterie verkürzt.
Wenn das Fahrzeug für einen Zeitraum von mehr als ZWEI Wochen nicht bewegt wird,
mit einem Ladegerät des Typs BatteryMINDer
®
2012 AGM 2 A (Teile-Nr. 2830438),
die Batterieladung erhalten.
Wenn das Fahrzeug für länger als EINEN MONAT eingelagert werden soll, die Batterie
aus dem Fahrzeug ausbauen und an einem kühlen/trockenen Ort lagern. Die Batterie
weiterhin mit dem Ladegerät BatteryMINDer
®
2012 AGM – 2 A (Teile-Nr. 2830438)
laden und alle 60 Tage prüfen.
PRÜFUNG
Wenn die Prüfung fehlschlägt, die Batterie voll aufladen.
Wenn die Batterie zu schwach ist, um Ladung anzunehmen, siehe Aufladen der AGM-
Batterie – Tiefentladen (unter 3 Volt) im Werkstatthandbuch.
Eine ordnungsgemäße Belastungsprüfung der Batterie erfordert eine Spezialausrüstung
und kann von Ihrem Händler durchgeführt werden.
173
WARTUNG
background
RADSTURZ UND RADNACHLAUF
Sturz und Nachlauf sind nicht justierbar.
FEDERUNGSEINSTELLUNGEN
VORDERE UND HINTERE FEDERVORSPANNUNG
Mit Ausnahme der MacPherson-Federbein-Modelle sind die Vorder- und
Hinterachsaufhängung Ihres ATVs in fünf möglichen Einstellungen vorspannbar. Die
Federvorspannung ist werkseitig auf die niedrigste Einstellung eingestellt und für fast alle
Fahrbedingungen geeignet.
Die Aufhängung ist so einzustellen, dass das Fahrverhalten des Fahrzeugs, die
Bremsleistung und die Durchfahrtshöhe beim Transport von Lasten erhalten bleiben.
Beim Einstellen der Aufhängung Ihres ATVs sind folgende Regeln zu beachten:
Die Aufhängung muss immer auf die werkseitige (niedrigste) Einstellung zurückgestellt
werden, nachdem die Ladung aus dem Fahrzeug entfernt wurde, da die erhöhte
Aufhängungshöhe die Fahrzeugstabilität beim Betrieb ohne Ladung negativ beeinflusst.
Für alle vier Räder muss immer die gleiche Einstellung gewählt werden (ausgenommen
MacPherson-Federbein-Modelle).
Die Stoßdämpferfedern werden durch Drehen des Einstellnockens im Uhrzeigersinn
eingestellt, um die Federspannung zu erhöhen; gegen den Uhrzeigersinn, um die
Spannung zu verringern.
q
Nocke
w
Hoher Druck
e
Niedriger Druck
WARNUNG
Ungleiche Einstellwerte können zu einem schlechten Fahrverhalten des Fahrzeugs
führen, was schwere Verletzungen oder den Tod zur Folge haben kann. Die linke und
rechte Federvorspannung muss immer gleich eingestellt werden. Ihr Polaris-Händler
oder ein anderer qualifizierter Techniker kann behilflich sein.
174
WARTUNG
background
LENKER
Der Lenker lässt sich nach Wunsch des Fahrers einstellen.
WARNUNG
Eine falsche Einstellung des Lenkers oder ein falsches Drehmoment der Einstellblock-
Arretierschrauben kann die Beweglichkeit des Lenkers einschränken oder dazu führen,
dass sich die Lenkerholme lockern. Die mögliche Folge sind ein Kontrollverlust und
schwere oder tödliche Verletzungen. Befolgen Sie die Einstellverfahren genau oder
wenden Sie sich an Ihren POLARIS-Händler.
1. Oberen Scheinwerfertopf ausbauen.
2. Die vier Lenkerschrauben lockern.
3. Den Lenker auf die gewünschte Höhe einstellen. Stellen Sie sicher, dass der Lenker bei
vollem Lenkereinschlag nach links oder rechts nicht am Kraftstofftank oder an anderen
Teilen des Fahrzeugs anstößt.
4. Zuerst die beiden vorderen Schrauben mit dem angegebenen Drehmoment anziehen,
anschließend die beiden hinteren Schrauben. An der Rückseite der Klemmblöcke
verbleibt ein bis zu 3 mm (1/8 in) breiter Spalt.
DREHMOMENT
Lenkerschrauben: 19 Nm +/- 10 % (14 ft-lb +/- 10 %)
5. Scheinwerfertopf wieder einsetzen.
175
WARTUNG
background
REINIGUNG UND EINLAGERUNG
WASCHEN DES FAHRZEUGS
HINWEIS
Die Benutzung eines Hochdruckreinigers kann das Kombiinstrument beschädigen. Das
Fahrzeug von Hand oder mit einem Gartenschlauch unter Verwendung milden
Spülmittels waschen. Das Kombiinstrument nicht mit Alkohol reinigen. Insektensprays
nicht auf die Scheibe gelangen lassen. Sollte Benzin auf das Kombiinstrument gelangen,
sofort abwischen.
Sollte (entgegen unseren Empfehlungen) ein Hochdruckreiniger zum Abspritzen des
Fahrzeugs verwendet werden, ist äußerste Vorsicht geboten. Das Wasser kann Bauteile
beschädigen, das Absplittern von Lack bewirken und Aufkleber ablösen. Den Wasserstrahl
nicht auf folgende Stellen richten:
Radlager
Kühler
Getriebedichtungen
Verdeck und Karosserieflächen
elektrische Bauteile
Schalter und Bedienelemente
Bestandteile der Kraftstoffanlage
Aufkleber und Beschriftungen
Sollten Text- oder Grafikaufkleber unleserlich werden oder sich ablösen, bitte beim
POLARIS-Händler einen Ersatzaufkleber kaufen. Ersatz-Sicherheitsaufkleber können bei
POLARIS kostenlos bezogen werden.
Unmittelbar nach der Wäsche alle Fettnippel abschmieren. Um Wasser, das
möglicherweise in den Motor oder die Auspuffanlage gelangt ist, zu trocknen, den Motor
eine Weile laufen lassen.
WASCHTIPPS
Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, die den Lack zerkratzen könnten.
Das Fahrzeug nicht mit einem Hochdruckreiniger waschen.
Keine mittelstarken oder Hochleistungspolituren auf den Glanzflächen verwenden.
Stets saubere Tücher, Schwämme und Polierscheiben zum Reinigen und Polieren des
Fahrzeugs verwenden. Alte oder bereits benutzte Textilien und Polierscheiben können
Schmutzpartikel enthalten, die die Glanzflächen zerkratzen.
POLIEREN DES FAHRZEUGS
POLARIS empfiehlt eine handelsübliche Sprühmöbelpolitur zum Polieren der Glanzflächen
an diesem POLARIS-Fahrzeug. Die Anweisungen auf dem Behälter befolgen.
176
WARTUNG
background
POLIERTIPPS
Keine Kfz-Produkte verwenden, da manche davon die Glanzflächen des Fahrzeugs
zerkratzen können.
Stets saubere Tücher, Schwämme und Polierscheiben zum Reinigen und Polieren des
Fahrzeugs verwenden. Alte oder bereits benutzte Textilien und Polierscheiben können
Schmutzpartikel enthalten, die die Glanzflächen zerkratzen.
TIPPS ZUR EINLAGERUNG
HINWEIS
Während der Einlagerungszeit sollte der Motor nicht angelassen werden, da sonst der
durch die Vernebelung entstandene schützende Ölfilm beeinträchtigt wird und der Motor
Schaden nehmen kann. Den Motor während der Einlagerungszeit nie anlassen.
AUSSENREINIGUNG
Nötige Reparaturen vornehmen und das Fahrzeug den Empfehlungen entsprechend
reinigen. Siehe Abschnitt „Waschen des Fahrzeugs“.
STABILISIEREN DES KRAFTSTOFFS
1. Kraftstofftank füllen.
2. „POLARIS Carbon Clean Fuel Treatment“ oder „POLARIS Fuel Stabilizer“ oder
gleichwertige Kraftstoffzusätze oder -stabilisatoren zusetzen. Die empfohlene Menge
der Gebrauchsanweisung auf dem Behälter entnehmen. Carbon Clean entfernt Wasser
aus der Kraftstoffanlage, stabilisiert das Benzin und löst Kohleablagerungen von
Kolben, Kolbenringen, Ventilen und Auspuffanlagen.
3. Den Motor 15–20 Minuten lang laufen lassen, damit sich das Stabilisierungsmittel im
gesamten Kraftstoffsystem verteilen kann.
ÖL UND ÖLFILTER
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln. Siehe Abschnitt Motoröl.
LUFTFILTER/LUFTFILTERGEHÄUSE
Luftfilter wechseln. Siehe Kapitel Wartung Luftfiltergehäuse reinigen.
FLÜSSIGKEITSSTÄNDE
Die Stände aller Flüssigkeiten kontrollieren. Flüssigkeiten entsprechend der
Routinewartungstabelle auffüllen bzw. auswechseln.
Getriebeflüssigkeit für bedarfsgesteuerten Antrieb (Vorderachsgetriebe)
Hintere Getriebegehäuseflüssigkeit (sofern vorhanden)
Getriebeflüssigkeit
Bremsflüssigkeit (alle zwei Jahre sowie bei dunkler Verfärbung oder Verunreinigung
wechseln)
Kühlmittel (Konzentration messen/auffüllen)
177
WARTUNG
background
PRÜFEN UND ABSCHMIEREN
Alle Seilzüge kontrollieren und alle Bereiche des Fahrzeugs gemäß den Empfehlungen der
Routinewartungstabelle abschmieren.
EINNEBELN DES MOTORS
1. Die Kraftstoffanlage mit „POLARIS Carbon Clean“ oder einem gleichwertigen
Kraftstoffanlagenreiniger reinigen. Die Anweisungen auf dem Behälter befolgen. Motor
anlassen. Den Motor einige Minuten lang laufen lassen, so dass das Carbon Clean die
Einspritzdüsen erreicht. Motor abstellen.
2. Zündkerzen ausbauen und 29,5–44 cm³ (1–1,5 oz) Motoröl einträufeln. Um die
Zündkerzenbohrungen besser zu erreichen, ein Stück durchsichtigen Schlauch mit
einem Durchmesser von 6 mm (1/4 in) und eine kleine elastische Plastikspritzflasche
mit der abgemessenen Ölmenge füllen. Sorgfältig vorgehen! Falls das Öl nicht genau in
die Zündkerzenbohrungen geträufelt wird, läuft es von den Vertiefungen für die
Zündkerzen in die Öffnung vor dem Zylinderkopf und erweckt den Eindruck eines
Öllecks.
3. Die Zündkerzen wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
4. Dielektrisches Fett auf die Innenseite jeder Zündkerzenkappe auftragen. Den Deckel
zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf die Zündkerze stecken.
5. Motor mehrmals durchdrehen. Dadurch wird das frische Öl um die Kolbenringe und
-stege herum und an den Zylinderinnenwänden verteilt und bildet einen schützenden
Ölfilm.
6. Die Zündkerzenstecker wieder aufstecken.
7. Wird kein POLARIS-Additiv für die Kraftstoffanlage verwendet, müssen der
Kraftstofftank, die Kraftstoffleitungen und die Einspritzventile vollständig von Benzin
entleert werden.
BATTERIEWARTUNG
Anweisungen zur Einlagerung und zum Aufladen können den Abschnitten „Einlagerung
der Batterie“ und „Aufladen der Batterie“ entnommen werden.
EINLAGERUNGSORT/ABDECKUNG
Der Lagerungsort muss gut belüftet sein. Das Fahrzeug mit einer POLARIS-
Originalabdeckung abdecken. Keine Plastikplanen oder beschichtete Materialien
verwenden, Diese verhindern eine ausreichende Luftzirkulation und begünstigen die
Bildung von Kondenswasser, das Korrosion und Rostbildung fördert.
178
WARTUNG
background
TECHNISCHE DATEN
SPORTSMAN 570/570 EPS
SPORTSMAN 570/570 EPS
Maximale Traglast 220 kg (485 lb) (Fahrer, Ladung, Zubehör)
Trockengewicht 570: 332 kg (732 lb)
570 EPS: 341 kg (752 lb)
Kraftstofftankkapazität 17 L (4,5 gal)
Motoröl-Fassungsvermögen 1,9 L (2 qt)
Kühlmittel-Fassungsvermögen 2,5 L (2,7 qt)
Fassungsvermögen des bedarfsgesteuerten Antriebs 265 mL (9 oz)
Getriebeöl-Fassungsvermögen 948 mL (32 oz)
Zuladung vorderer Gepäckträger/Gerätekasten 41 kg (90 lb)
Zuladung des hinteren Gepäckträgers 82 kg (181 lb)
Gesamtlänge 211 cm (83 in)
Gesamtbreite 122 cm (48 in)
Gesamthöhe 141 cm (55,5 in) (570)
145 cm (57 in) (570 SP)
Radstand 129,3 cm (50,9 in) (570)
131,5 cm (51,7 in) (570 LE)
Bodenfreiheit 30 cm (11,8 in) (570)
34 cm (13,4 in) (570 LE)
Minimaler Wendekreis 165 cm (65 in) unbeladen
Motor 4-Ventil-4-Takt-Einzylinder mit zwei obenliegenden
Nockenwellen
Hubraum 567 cm³
Bohrung x Hub 99 mm x 73,6 mm
Lichtmaschinenleistung 660 W bei 5000 U/min
Verdichtungsverhältnis 10:1
Anlasssystem Elektrischer Anlasser
Zündanlage Motorsteuergerät (ECU)
Leerlaufdrehzahl 1200 +/- 50
179
TECHNISCHE DATEN
background
SPORTSMAN 570/570 EPS
Zündkerzentyp/Elektrodenabstand MR7F/0,7–0,8 mm
Schmiersystem Nasssumpf
Antriebsart Automatisches PVT-Getriebe (POLARIS Variable
Transmission)
Vorderachsaufhängung MacPherson MacPherson Ride
®
-Federbein mit 21 cm
(8,2 in) Federweg
Hinterachsaufhängung Progressive Federung mit 24 cm (9,5 in) Federweg
Getriebe H/L/N/R/P
Untersetzung – niedriger Gang (L) 23,91:1
Untersetzung – Rückwärtsgang (R) 21,74:1
Untersetzung, hoher Gang (H) 11,12:1 (EBS Modelle)
9,75:1 (Nicht-EBS-Modelle)
Übersetzungsverhältnis, vorne
3,82:1
Reifen/Reifendruck, vorne 25x8-12 38K / 0,48 bar (48,3 kPa/7 psi) (570)
26x8-14 43M / 0,48 bar (48,3 kPa/7 psi) (570 LE)
Reifen/Reifendruck, hinten 25x11-12 47K / 0,48 bar (48,3 kPa/7 psi) (570)
26x10-14 54M / 0,48 bar (48,3 kPa/7 psi) (570 LE)
Fußbremsen, vorne/hinten Handbetriebene hydraulische Scheibenbremsen
Hilfsbremsen, vorne/hinten Fußbetätigte, hydraulische Scheibenbremsen
Scheinwerfer 1 Einzelstrahl-Scheinwerfer im Scheinwerfertopf
(50 W)
2 Einzelstrahl-Scheinwerfer am Stoßfänger (50 W)
Brems-/Schlussleuchten Doppel-LED-Bremsleuchten (8,26 Watt)/
Schlussleuchten (26,9 Watt)
Kombiinstrument LCD
Ungebremste Anhängermasse 270 kg
Gebremste Anhängermasse 830 kg
Lärmbelastung des Fahrers 79,4 dB(A)
Vorbeifahrtgeräuschpegel 78,1 dB(A)
180
TECHNISCHE DATEN
background
KUPPLUNGSSYSTEM
HÖHE Ü. M.
SCHALTGE-
WICHT
KUPPLUNGS-
FEDER,
ANTRIEBSSEI
-
TE
KUPPLUNGS-
FEDER,
ANTRIEBSSEI
-
TE
HELIX*
Meter (Fuß)
0–1800
(0–6000)
25–52G
Teile-Nr.
5632409
EBS Schwarz
Teile-Nr.
7043595
OHNE EBS
Schwarz
Teile-Nr.
7043594
EBS Rot
Teile-Nr.
3234452
OHNE EBS
Teile-Nr.
7041782
EBS
Teile-Nr.
3224356
OHNE EBS
Teile-Nr.
5132344
1800–3700
(6000–12.000)
25–48
Teile-Nr.
5633217
Schwarz
Teile-Nr.
7043594
OHNE EBS Rot
Teile-Nr.
3234451
OHNE EBS
Teile-Nr.
5132344
*Bei Modellen mit EBS-Motorbremssystem ist keine Einstellung der Feder bzw. Schraubenfeder erforderlich
TRAKTOR SITZ-VIBRATION
TRAKTOR SITZ-VIBRATION
Fahrergewicht
Frequenzgewichte-
tes quadratisches
Mittel der
Rahmenschwin
-
gung awF [m/s²]
Frequenzgewichte-
tes quadratisches
Mittel der Sitz-
Vibration awS (Sitz)
[m/s²]
Verhältnis (awF/
awS)
98 kg 2,35 1,24 0,53
59 kg 2,58 1,47 0,57
181
TECHNISCHE DATEN
background
182
background
POLARIS-PRODUKTE
SCHMIERMITTEL/WARTUNGSPRODUKTE
PRODUKT
GRÖSSE (ANZAHL)
ANZAHL TEILENUMMER
Vernebelungsöl
355 mL Aerosol 12 2870791
0,95 L
12 2871517
PS-4
0,95 L
12 2876244
1,90 L
8 2877490
3,8 L
4 2876245
PS-4 Extreme Duty
0,95 L
12 2878920
1,90 L
8 2878922
3,8 L
4 2878919
AGL
0,95 L
12 2878068
3,8 L
4 2878069
Pumpe für Gallonen-
Kanister
1 2870465
Bedarfsgesteuertes
Antriebssystem
0,95 L
12 2877922
9,5 L
2 2877923
Frostschutzmittel/
Kühlflüssigkeit
0,95 L
12 2880514
3,8 L
6 2880513
Fettpresse, Premium All
Season
1 2871312
Ganzjahresschmierfett All
Season
Vier Packungen je 89 mL
6 2871322
414 mL Kartusche 1 2871423
Premium-
Anlasserantriebsfett
1 2871460
Kardangelenkschmierfett
Tube mit 89 mL 24 2871515
414 mL Kartusche 1 2871551
Dielektrisches Fett
(Nyogel
®
)
1 2871329
Carbon Clean 355 mL Flasche 12 2871326
Kraftstoff-
Stabilisierungsmittel
473 mL 12 2870652
9,5 L
2 2872280
DOT 4-Bremsflüssigkeit
1 2872189
183
POLARIS-PRODUKTE
background
PRODUKT
GRÖSSE (ANZAHL)
ANZAHL TEILENUMMER
Gewindedichtungsmittel
Loctite
®
565
1 2871956
Ladegerät POLARIS
Battery Tender
1 2859044
184
POLARIS-PRODUKTE
background
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
DIAGNOSEANZEIGE DEFINITIONEN DER
DIAGNOSECODES
Lastkreis unterbrochen: Ein Leiter, der zu dem in der Tabelle angegebenen Bauteil
(Einspritzventil, Kraftstoffpumpe usw.) führt, ist gerissen oder das Bauteil selbst ist
ausgefallen.
Masseschluss: Der Leiter zwischen dem elektronischen Steuergerät und dem in der
Tabelle angegebenen Bauteil ist an Masse kurzgeschlossen.
Lastkreis kurzgeschlossen: Die Leiter zu dem in der Tabelle angegebenen Bauteil sind
miteinander kurzgeschlossen oder in dem Bauteil befindet sich ein interner Kurzschluss.
Kurzschluss an Batterie: Der Leiter zwischen dem in der Tabelle angegebenen Bauteil und
dem elektronischen Steuergerät ist an einem mit Batteriespannung verbundenen Leiter
kurzgeschlossen.
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Fahrregler-Position 2
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
29
0
Nicht plausibel 2
Spannung zu hoch 3
Spannung zu niedrig 4
Drosselpositionsgeber 1
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
51
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs
1
Signal außerhalb des
Wertebereichs
2
Spannung zu hoch 3
Spannung zu niedrig 4
Abnormale
Änderungsrate
10
Außerhalb der
Kalibrierung
13
Fahrgeschwindigkeitssensor
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
84
0
185
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs
1
Daten unregelmäßig oder
aussetzend (oder fehlend)
2
Spannung zu hoch 3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
8
Abnormale
Aktualisierungsrate
9
Abnormale
Änderungsrate
10
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
Empfangene
Fahrgeschwindigkeit
enthält Fehler
19
Fahrregler-Position 1
Spannung zu hoch
91
3
Spannung zu niedrig 4
Kraftstoffstandsignal
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
96
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung zu niedrig 4
Daten gültig aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
16
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs
18
186
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Motoröldruck
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
100
1
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
2
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
18
Krümmer-Absolutdruckgeber
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
102
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung zu niedrig 4
Mechanisches System
reagiert nicht oder
außerhalb der
Einstellungswerte
7
Abnormale
Änderungsrate
10
Ansaugluft-Temperaturfühler
(T-MAP)
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
105
0
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
2
Spannung zu hoch 3
Spannung zu niedrig 4
Abnormale
Änderungsrate
10
187
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Daten gültig aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
15
Ansaugluft-Drucksensor
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
106
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs
1
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
2
Spannung zu hoch 3
Spannung zu niedrig 4
Luftdrucksensor
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
108
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Abnormale
Änderungsrate
10
Motortemperaturfühler
Motorabschaltung wegen
Überhitzung
110
0
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
2
Spannung zu hoch 3
Spannung zu niedrig 4
Abnormale
Änderungsrate
10
Daten gültig aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs
15
Temperatur zu hoch 16
188
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs
17
Empfangene
Netzwerkdaten fehlerhaft
19
Batteriepotenzial
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
158
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Getriebebereich
Ungültig
162 2
Stromversorgungspotenzial
der Lichtmaschine
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
167
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
16
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
18
Systemspannung
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
168
0
189
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
2
Spannung zu hoch 3
Spannung zu niedrig 4
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
16
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
18
Motordrehzahl
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
190
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
2
Mechanisches System
reagiert nicht oder
außerhalb der
Einstellungswerte
7
Empfangene
Motordrehzahl enthält
Fehler
19
Fehler bei der
Motordrehzahlberech
-
nung
31
Gangsensorsignal
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
523
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung zu niedrig 4
190
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Abnormale
Aktualisierungsrate
9
Grundursache unbekannt 11
Vom Getriebe angeforderter
Gang
Empfangene
Netzwerkdaten fehlerhaft
525
19
Bedienfeldschalter des
Geschwindigkeitsreglers
Zustand besteht
527
31
Bremsschalter
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
597
2
Abnormale
Aktualisierungsrate
9
Abnormale
Änderungsrate
10
Empfangene
Netzwerkdaten fehlerhaft
19
Systemspannung
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
627
15
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
Motorsteuergerät
(ECU)-Speicher
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
628
12
Außerhalb der
Kalibrierung
13
Kalibrierung
Außerhalb der
Kalibrierung
630
13
Prüfsummen-/
CRC-Fehler
19
Kurbelwellenpositionsgeber
Wahrscheinlichkeitsfehler
636
2
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
8
Nockenwellenpositionssensor
Mechanisches System
reagiert nicht oder
außerhalb der
Einstellungswerte
637
7
191
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
8
Einspritzventil 1 (MAG)
Spannung unter
Normalwert/mit niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen/
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen.
651
4
Strom unterhalb
Normalwert/offener
Stromkreis/
Treiberschaltkreis offen/
kurzgeschlossen
5
Einspritzventil 2 (PTO)
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen/Treiber
-
schaltkreis an B+
kurzgeschlossen
652
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen/Treiber
-
schaltkreis
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis/Treiberschalt
-
kreis
unterbrochen/kurzge
-
schlossen
5
Treiberschaltkreis der
Anlassermagnetspule
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
677
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Hinterachsdifferenzialausgang
(Turf)
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
746
3
192
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
4
Treiberschaltkreis
unterbrochen/kurzge
-
schlossen
5
Lüfterrelais-Treiberschaltkreis
Spannung über
Normalwert
1071
3
Spannung unter
Normalwert
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Zündspulenprimärtreiber 1
(MAG)
Spannung über
Normalwert
1268
3
Spannung unter
Normalwert
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Zündspulenprimärtreiber 2
(PTO)
Spannung über
Normalwert
1269
3
Spannung unter
Normalwert
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Anlasserfreigabekreis
Spannung über
Normalwert
1321
3
Spannung unter
Normalwert
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Kraftstoffpumpen-
Treiberschaltkreis
Spannung über
Normalwert
1347
3
Spannung unter
Normalwert
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
193
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
8
Steuerstromkreis des
EFI-Relais
Spannung über
Normalwert
1485
3
Spannung unter
Normalwert
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Lüftertreiber 2
Spannung über
Normalwert
1557
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Treiberschaltkreis der
PTO-Magnetspule
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
1888
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Fahrgeschwindigkeit
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
2590
16
Sauerstoffsensorbank 1,
Sensor 1
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
3056
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
194
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
Sauerstoffsensorbank 1,
Sensor 2
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
3057
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
ECU-Ausgangsversorgungs-
spannung 1
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
3597
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
16
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
18
195
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
ECU-Ausgangsversorgungs-
spannung 2
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
3598
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
16
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
18
ECU-Ausgangsversorgungs-
spannung 3
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
3599
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
16
196
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
mittlere Stufe
18
CAN 1 Bus Hardware
Grundursache unbekannt
65559
11
Zustand besteht 31
ETC-Fahrregler-
Positionssensor
Korrelation
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
65613
2
Zylinder, Fehlzündung
Mechanisches System
reagiert nicht oder
außerhalb der
Einstellungswerte
65590
7
Zylinder 1, Fehlzündung
Mechanisches System
reagiert nicht oder
außerhalb der
Einstellungswerte
65591
7
ETC-Fahrregler-
Positionssensorausgänge
1 und 2 Korrelation
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
65613
2
CAN 1
Abnormale
Aktualisierungsrate
516125
9
Leerlaufdrehzahl des Motors
Empfangene
Netzwerkdaten fehlerhaft
516178
19
Winde in befohlenem Zustand
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
516246
1
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Winde außerhalb des
befohlenen Zustands
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516247
3
197
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Auto-Stopp-Signal der Winde
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
516248
4
Pflügen in hohem Bereich
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
516249
16
CAN1 Bus-Verkabelung
Zustand besteht
520141
31
Drosselklappenfreigabe-
schalter
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520194
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Mechanisches System
reagiert nicht oder
außerhalb der
Einstellungswerte
7
Drosselpositionsgeber 2
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
520198
0
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
1
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
198
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Abnormale
Änderungsrate
10
Außerhalb der
Kalibrierung
13
Behälterspülventil
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520202
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Vorderrad-Rücklauf
(aktives Bergabfahrsystem)
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520203
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Kraftstoffkorrektur vorne
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520204
15
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
Kraftstoffkorrektur hinten
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520205
15
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
199
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Rückfahrwarner
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520206
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Allradantrieb-Stromkreis
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520207
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Fahrgestellrelais
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520208
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Leerlaufdrehzahl
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520211
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
200
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Zubehörrelais
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520219
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Batterieladerelais
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520220
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Servolenkung wegen
Überstrom abgeschaltet
Strom über Normalwert
oder Stromkreis
kurzgeschlossen
520221
6
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
Servolenkung:
Überstromfehler
Strom über Normalwert
oder Stromkreis
kurzgeschlossen
520222
6
Servolenkung
Drehmomentgeber teilweise
ausgefallen
Zustand besteht
520223
31
Servolenkung
Drehmomentgeber vollständig
ausgefallen
Zustand besteht
520224
31
EPS-Inverter: Temperatur
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
höchste Stufe
520225
0
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
201
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
16
EPS-Kommunikation
Datenempfangsfehler
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520226
2
Zustand besteht 31
EPS-CAN-Kommunikation:
Sendefehler
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520227
2
Fehler Positionskodierer
Grundursache unbekannt
520228
11
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
Zustand besteht 31
Softwarefehler
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520229
12
Zustand besteht 31
IC-CAN-Kommunikation
mit EPS
Zustand besteht
520230
31
EPS-Stromsparzustand
Zustand besteht
520231
31
Kraftstofffördermagnetventil
Relais-Treiberschaltkreis
(Low-Seite)
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520273
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Wechselwirkung
Fahrreglerposition/
Bremsenposition
Zustand besteht
520275
31
Drosselpositionsgeber
(1 oder 2 unbestimmbar)
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520276
2
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
12
202
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
Leistungsstufe
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520277
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Abnormale Frequenz oder
Impulsbreite oder Periode
8
Zustand besteht 31
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
Rückholfederprüfung
fehlgeschlagen
Zustand besteht
520278
31
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
Anpassung abgebrochen
Zustand besteht
520279
31
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
Notbetrieb-Positionsprüfung
fehlgeschlagen
Zustand besteht
520280
31
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
Ausfall Anpassung
mechanischer Anschlag
Zustand besteht
520281
31
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
wiederholte Anpassung
fehlgeschlagen
Zustand besteht
520282
31
Steuerung
Drosselklappengehäuse
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520283
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
203
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
Fehler Positionsabweichung
Zustand besteht
520284
31
Bremsschalter
(1 oder 2 unbestimmbar)
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520285
2
ECU-Überwachungsfehler
Zustand besteht
520286
31
ECU-Überwachungsfehler
(Ebene 3)
Zustand besteht
520287
31
ECU-Überwachung der
Einspritzung getrennt
(Ebene 1)
Zustand besteht
520288
31
ECU-Überwachung der
Einspritzung getrennt
(Ebene 2)
Zustand besteht
520289
31
Steuerung
Drosselklappengehäuse –
angefragter
Drosselklappenwinkel nicht
plausibel
Zustand besteht
520305
31
ECU ADC-Fehler – keine Last
Zustand besteht
520306
31
ECU ADC-Fehler – Spannung
Zustand besteht
520307
31
Fahrregler-Sensor
Sync-Fehler –
Sensor-Differenz übersteigt
Grenzwert
Zustand besteht
520308
31
ECU-Fehler – ICO
Zustand besteht
520309
31
ECU-Fehler –
Hardwareunterbrechung
Zustand besteht
520311
31
Leerlauf-Kraftstoffkorrektur
Bank 1
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520342
15
Leerlauf-Kraftstoffkorrektur
Bank 2
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520343
15
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
204
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Adaptive Kraftstoffkorrektur
Bank 1
Daten gültig, aber
oberhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
520344
15
Daten gültig, aber
unterhalb des normalen
Betriebsbereichs –
geringste Stufe
17
Interner Fehler
Fahrgestellausgang
deaktiviert
Zustand besteht
520376
31
Nicht funktionale
Anwendungssoftware
installiert
Zustand besteht
520381
31
Stator
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
520498
4
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
5
Display-Relais
Strom unterhalb
Normalwert oder offener
Stromkreis
520522
5
Fahrbereichswahlschalter
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
524067
2
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
Fahreranwesenheitsschalter
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
524070
3
Treiberschaltkreis
EPS-Fehlerleuchte
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
524085
12
205
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
EPS SEPIC-Spannungsfehler
Spannung über
Normalwert oder mit
höherer Spannungsquelle
kurzgeschlossen
524086
3
Spannung unter
Normalwert oder mit
niedriger
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
4
ANTRIEBSRIEMENVERSCHLEISS/RIEMEN
VERSENGT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Hochfahren auf die Ladefläche
eines Kleinlasters oder eines
hohen Anhängers im hohen
Gang (H)
Zum Verladen niedrigen Gang (L) benutzen.
Anfahren an einer steilen Steigung Niedrigen Gang (L) benutzen.
Fahren mit zu niedriger
Motordrehzahl oder
Fahrgeschwindigkeit –
4,8–11,3 km/h
Mit höherer Motordrehzahl fahren oder häufiger niedrigen Gang (L)
benutzen.
Unzureichendes Warmlaufen bei
kalter Witterung
Motor mindestens 5 Minuten lang warmlaufen lassen. Getriebe in den
Leerlauf (N) schalten, mit dem Gaspedal 5–7 kurze Impulse von etwa 1/8
des Gaspedalwegs geben. Dadurch wird der Riemen flexibler und neigt
weniger zum Heißlaufen.
Zu langsames/zu frühes
Einkuppeln
Gaspedal rasch und effektiv betätigen.
Ziehen eines Anhängers/Schieben
einer Last bei niedriger
Motordrehzahl oder
Fahrgeschwindigkeit
Nur niedrigen Gang (L) benutzen.
Einsatz von Arbeitsgeräten/Pflügen Nur niedrigen Gang (L) benutzen.
Fahrzeug in Schlamm oder Schnee
stecken geblieben
Niedrigen Gang (L) einlegen und mit schnellen, aggressiven
Gaspedalimpulsen einkuppeln.
WARNUNG: Übertriebenes Gas geben kann zum Kontrollverlust und
zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Überfahren großer Hindernisse aus
dem Stand
Niedrigen Gang (L) einlegen und mit schnellen, kurzen, aggressiven
Gaspedalimpulsen einkuppeln.
206
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
WARNUNG: Übertriebenes Gas geben kann zum Kontrollverlust und
zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Riemen schlüpft, nachdem Wasser
oder Schnee in das PVT-Getriebe
eingedrungen ist
PVT trocknen lassen. Kein Wasser in den PVsT-Ansaugtrakt eindringen
lassen. Weitere Einzelheiten können dem Abschnitt „Ansaugtrakt-Vorfilter“
entnommen werden. Wenn wiederholt Flüssigkeit austritt,
Kupplungsdichtungen auf Beschädigung prüfen.
Kupplungsstörung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Schwache Motorleistung
Auf verstopften Luftfilter, verstopften Kraftstofffilter, Wasser im Kraftstoff
oder Verunreinigungen im Kraftstofftank oder in den Kraftstoffleitungen
prüfen. Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Rutschen des nicht
warmgelaufenen Riemens
Riemen immer warmlaufen lassen. Hierzu ca. 1,6 km mit weniger als
48 km/h zurücklegen (bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt 8 km
fahren).
Falscher Riemen oder Riemen fehlt
Empfohlenen Riemen einbauen.
Riemen nicht richtig eingefahren Neuen Riemen und/oder neue Kupplung immer einfahren.
MOTOR DREHT NICHT DURCH
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Batteriespannung zu
schwach
Batterie aufladen.
Batterieanschlüsse sitzen
locker
Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Magnetschalteranschlüsse
sitzen locker
Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wackelkontakte an der
elektronischen Steuerung
Steckverbinder prüfen, reinigen, wieder anschließen.
MOTOR DREHT DURCH, ABER SPRINGT NICHT AN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstofftank leer Tanken.
Wasser im Kraftstoff Kraftstoffanlage entleeren und wieder befüllen.
Kraftstoff alt oder nicht
empfohlener Typ
Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Zündkerze verrußt oder
defekt
Zündkerze prüfen, wenn nötig austauschen.
207
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kein Zündfunke Zündkerze prüfen, wenn nötig austauschen.
Wasser oder Kraftstoff im
Kurbelgehäuse
Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Batteriespannung zu
schwach
Batterie auf 12,8 V Gleichstrom aufladen.
Mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
MOTORFEHLZÜNDUNGEN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Zu schwache Zündfunken Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Kraftstoff alt oder nicht
empfohlener Typ
Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Zündkabel falsch angeschlossen Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wasser im Kraftstoff Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
MOTOR KLINGELT ODER KLOPFT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Schlechte Kraftstoffqualität oder zu
niedrige Oktanzahl
Durch Kraftstoff des empfohlenen Typs ersetzen.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
MOTOR LÄUFT UNRUHIG, BLEIBT STEHEN ODER
HAT FEHLZÜNDUNGEN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Zündkabel abgenutzt oder defekt Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
208
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wasser im Kraftstoff Durch frischen Kraftstoff ersetzen.
Batteriespannung zu schwach Batterie auf 12,8 V Gleichstrom aufladen.
Falscher Kraftstoff Durch Kraftstoff des empfohlenen Typs ersetzen.
Luftfilter verstopft Prüfen; reinigen oder austauschen.
Ansaugtrakt-Vorfilter verstopft Prüfen und reinigen (mit Seifenwasser) oder austauschen.
Sonstige mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
MOTOR BLEIBT STEHEN ODER VERLIERT KRAFT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstofftank leer Tanken.
Kraftstofftankentlüftungsleitung
geknickt oder verstopft
Prüfen und austauschen.
Wasser im Kraftstoff Durch frischen Kraftstoff ersetzen.
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Zündkabel abgenutzt oder defekt Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Batteriespannung zu schwach Batterie aufladen.
Falscher Kraftstoff Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Luftfilter verstopft Prüfen; reinigen oder austauschen.
Ansaugtrakt-Vorfilter verstopft Prüfen und reinigen (mit Seifenwasser) oder austauschen.
Sonstige mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Motor überhitzt Kühlergrill und Kühler reinigen, Motoräußeres waschen und
Kühlmittelstand prüfen. Ihr Händler kann behilflich sein.
209
BEHEBEN VON STÖRUNGEN
background
210
background
GARANTIE
BESCHRÄNKTE GARANTIE
POLARIS Industries Inc., 2100 Highway 55, Medina, MN 55340 USA (POLARIS) gewährt
auf alle Bauteile dieses POLARIS-Fahrzeugs eine SECHSMONATIGE BESCHRÄNKTE
GARANTIE auf Material- und Ausführungsfehler. Die Gesetze und Vorschriften Ihrer
Rechtsprechung können zusätzlichen Schutz bieten. POLARIS garantiert ferner, dass der
Funkenfänger dieses Produkts die Effizienzanforderungen der Norm 5100-1C der US-
Forstbehörde (USFS) für mindestens 1000 Betriebsstunden erfüllt, sofern das Fahrzeug
unter normalen Bedingungen betrieben und der Funkenfänger den Empfehlungen von
POLARIS entsprechend gewartet und montiert wird.
Diese Garantie deckt die Ersatzteil- und Arbeitskosten für Reparatur oder Ersatz
fehlerhafter Teile und beginnt am Datum des Kaufs durch den ursprünglichen
Einzelhandelskäufer. Diese Garantie kann während ihrer Gültigkeitsfrist durch einen
POLARIS-Händler oder einen qualifizierten Spezialisten auf einen neuen Käufer
übertragen werden, durch eine solche Übertragung wird die Garantiedauer jedoch nicht
verlängert. Die Dauer dieser Garantie kann sich je nach den in verschiedenen Ländern
geltenden Gesetzen und Vorschriften unterscheiden.
ANMELDUNG
Beim Verkauf muss die Garantieanmeldung vom Händler ausgefüllt und innerhalb von
zehn Tagen an POLARIS eingesandt werden. Nach dem Erhalt dieser Anmeldung erfasst
POLARIS die Anmeldung zur Aktivierung der Garantie. Der Käufer erhält keine gesonderte
Bestätigung seiner Garantieanmeldung, da die Kopie der Garantieanmeldung als Beleg für
den Anspruch auf Garantieleistungen gilt. Sollte der Eigentümer nicht das Original der
Garantieanmeldung unterschrieben und lediglich das Kundenexemplar ausgehändigt
bekommen haben, sollte er unverzüglich mit einem Händler Verbindung aufnehmen. DIE
GARANTIE GILT NUR UNTER DER VORAUSSETZUNG, DASS IHR FAHRZEUG BEI
POLARIS ANGEMELDET WURDE. Im Interesse eines störungsfreien Betriebs ist es
unerlässlich, dass das Fahrzeug durch den Händler vorbereitet und betriebsbereit
gemacht wird. Der Kauf einer Maschine in der Transportkiste ohne ordnungsgemäße
Vorbereitung durch den Händler hat den Verlust der Werksgarantie zur Folge.
211
GARANTIE
background
GELTUNGSBEREICH DER GARANTIE UND
AUSSCHLÜSSE
BESCHRÄNKUNGEN DER GARANTIEN UND
RECHTSBEHELFE
Nicht unter die beschränkte POLARIS-Garantie fallen Störungen, die nicht durch Material-
oder Verarbeitungsmängel bedingt sind. DIESE GARANTIE DECKT KEINE ANSPRÜCHE
AUF DER BASIS EINES FEHLERHAFTEN DESIGNS. Weiterhin deckt diese Garantie
keine Fälle höherer Gewalt, keine Unfallschäden, keine Abnutzung infolge normalen
Gebrauchs und keine Fälle einer missbräuchlichen Verwendung oder unsachgemäßen
Handhabung. Des Weiteren deckt diese Garantie keine Fahrzeuge, Komponenten oder
Teile, die technisch verändert oder modifiziert, vernachlässigt, unzureichend gewartet oder
zu Zwecken verwendet wurden, für die sie nicht konstruiert wurden, wie Rennen und
Wettkämpfe.
Diese Garantie schließt ferner Schäden oder Ausfälle aus, die auf Folgendes
zurückzuführen sind: nicht sachgemäße Schmierung, falsche Motoreinstellung,
Verwendung ungeeigneten Kraftstoffs, Schönheitsmängel infolge externer
Einflussfaktoren, Wärme, Kälte oder Verunreinigungen, Fahrerfehler oder missbräuchliche
Verwendung, unsachgemäße Ausrichtung, Spannung, Einstellung oder
Höhenkompensation von Komponenten, Verunreinigung durch Schnee, Wasser, Schmutz
oder sonstige Fremdkörper, unsachgemäße Wartung, umgebaute Komponenten,
Verwendung von Nachrüst- oder unbefugten Komponenten, Zubehörteilen oder
Anbauprodukten, Verwendung nicht zugelassener Software oder Kalibrierungsgeräte,
nicht genehmigte Reparaturen oder Reparaturen nach Ablauf der Garantiezeit oder
Reparaturen durch nicht autorisierte Werkstätten.
Die Garantie schließt Schäden oder Ausfälle aus, die von missbräuchlicher Verwendung,
Unfällen, Brand oder anderen Ursachen herbeigeführt werden, bei denen es sich nicht um
Material- oder Ausführungsfehler handelt; sie gilt nicht für Verbrauchsteile, allgemeine
Verschleißteile oder Bauteile, die reibenden Flächen, Spannungen, Umwelteinflüssen und/
oder Verschmutzungseinflüssen ausgesetzt sind, für die sie nicht konzipiert bzw. bestimmt
sind, einschließlich folgender Bestandteile:
Räder und Reifen
Teile der Federung
Bremsanlagenkomponenten
Sitzbestandteil
Kupplungen und ihre Bestandteile
Lenkungsbauteile
Batterien
Glühlampen/versiegelte
Scheinwerfer
Filter
Schmiermittel
Buchsen
Behandelte und unbehandelte
Oberflächen
Vergaser-/
Drosselklappengehäusekomponenten
Motorkomponenten
Antriebsriemen
Hydraulikkomponenten und Flüssigkeiten
Überlastschalter/Sicherungen
Elektronische Komponenten
Zündkerzen
Dichtmittel
Kühlmittel
Lager
212
GARANTIE
background
SCHMIERMITTEL UND FLÜSSIGKEITEN
1. Das Mischen von Motorölen verschiedener Marken oder die Verwendung einer
anderen als der empfohlenen Ölsorte kann zu Motorschäden führen. Wir empfehlen die
Verwendung von POLARIS-Motoröl.
2. Schäden oder Ausfälle aufgrund nicht empfohlener Schmiermittel oder Flüssigkeiten
sind unter Umständen von dieser Garantie ausgeschlossen.
Diese
Garantie bietet keine Deckung für persönliche Verluste oder Aufwendungen,
einschließlich Kilometergeld, Transportkosten, Hotels, Mahlzeiten, Versand- oder
Bearbeitungsgebühren, Produktabholung oder -zustellung, Ersatzmietfahrzeugen,
Nutzungsausfall, entgangener Gewinne oder Verlusten an Urlaubs- oder Freizeittagen.
AUSSCHLIESSLICHER RECHTSBEHELF FÜR DIE VERLETZUNG DIESER GARANTIE
IST IM ERMESSEN VON POLARIS DIE REPARATUR ODER DER ERSATZ
MÄNGELBEHAFTETER MATERIALIEN, KOMPONENTEN ODER PRODUKTE. DIE IN
DIESER GARANTIEERKLÄRUNG ZUGEBILLIGTEN RECHTSBEHELFE SIND DIE
ALLEINIGEN RECHTSBEHELFE IM FALLE EINER GARANTIEVERLETZUNG. POLARIS
HAFTET NICHT GEGENÜBER PERSONEN FÜR BEILÄUFIG ENTSTANDENE ODER
FOLGESCHÄDEN JEDWEDER ART, SEI ES, DASS SIE DURCH EINE
AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GARANTIE BEGRÜNDET SIND,
ODER SEI ES, DASS SIE DURCH EINEN SONSTIGEN VERTRAG, DURCH
FAHRLÄSSIGKEIT ODER DURCH SONSTIGE UNERLAUBTE HANDLUNG ODER
ANDERWEITIGE UMSTÄNDE BEDINGT SIND. DIESER AUSSCHLUSS VON
BEILÄUFIG ENTSTANDENEN ODER FOLGESCHÄDEN GILT UNABHÄNGIG VON UND
UNGEACHTET EINER ETWAIGEN ENTSCHEIDUNG, DASS DER AUSSCHLIESSLICHE
RECHTSBEHELF SEINEN EIGENTLICHEN ZWECK VERFEHLT HABE.
ALLE STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG
SIND VON DIESER BESCHRÄNKTEN GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. ALLE
SONSTIGEN STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN (EINSCHLIESSLICH
STILLSCHWEIGENDER GARANTIEN DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG) SIND
AUF DIE DAUER DER OBEN GENANNTEN SECHSMONATIGEN GARANTIEFRIST
BESCHRÄNKT. POLARIS LEHNT JEGLICHE AUSDRÜCKLICHEN GARANTIEN AB, DIE
IN DIESER GARANTIEERKLÄRUNG NICHT ENTHALTEN SIND. IN MANCHEN
STAATEN IST DER AUSSCHLUSS ODER DIE BESCHRÄNKUNG BEILÄUFIG
ENTSTANDENER SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN ODER DIE LIMITIERUNG VON
STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN UNZULÄSSIG. IN DIESEM FALL GELTEN DIE
OBIGEN BESCHRÄNKUNGEN FÜR DEN KÄUFER NICHT, INSOWEIT SIE IM
KONFLIKT MIT DEM MASSGEBLICHEN RECHT DES JEWEILIGEN STAATES STEHEN.
213
GARANTIE
background
GELTENDMACHUNG VON GARANTIEANSPRÜCHEN
Sollte das Fahrzeug Wartung im Rahmen der Garantie benötigen, ist der Eigentümer
verpflichtet, es zu einem POLARIS-Vertragshändler mit Service-Abteilung zu bringen. Bei
der Anforderung des Garantie-Service muss das Exemplar der Garantieanmeldung des
Eigentümers dem Händler vorgelegt werden. (DIE KOSTEN DES TRANSPORTS ZUM
UND VOM HÄNDLER SIND VON IHNEN ZU TRAGEN.) POLARIS empfiehlt, sich an den
Händler zu wenden, bei dem das Fahrzeug gekauft wurde. Grundsätzlich steht es dem
Eigentümer jedoch frei, Garantie-Serviceleistungen von jedem beliebigen POLARIS-
Händler mit Service-Abteilung ausführen zu lassen.
IM LAND, IN DEM DAS PRODUKT GEKAUFT WURDE:
Reparaturen im Rahmen der Garantie oder von Technischen Mitteilungen müssen von
einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten
ausgeführt werden. Kunden, die innerhalb des Landes, in dem sie ihr Produkt gekauft
haben, umgezogen sind oder reisen, können Reparaturen im Rahmen der Garantie und
von Technischen Mitteilungen bei jedem POLARIS-Vertragshändler oder jedem anderen
qualifizierten Spezialisten beantragen, der die gleiche Produktserie verkauft.
AUSSERHALB DES LANDES, IN DEM DAS PRODUKT GE-
KAUFT WURDE:
Wenn der Eigentümer vorübergehend außerhalb des Landes unterwegs ist, in dem das
Produkt gekauft wurde, sollte er das Produkt zu einem Polaris-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Spezialisten bringen. Dem Händler muss ein Identitätsnachweis mit
Foto als Beleg des Wohnsitzes in dem Land vorgelegt werden, in dem der Vertragshändler,
der das Fahrzeug verkauft hat, ansässig ist. Nach Vorlage des Wohnsitz-Nachweises ist
der Vertragshändler berechtigt, die Garantiereparatur durchzuführen.
NACH EINEM UMZUG:
Vor einem Umzug in ein anderes Land, bitte mit dem POLARIS-Kundendienst sowie dem
Zollamt des Ziellandes Kontakt aufnehmen. Die Importvorschriften sind von Land zu Land
sehr verschieden. Um die Garantieansprüche nicht zu verlieren, ist es unter Umständen
nötig, POLARIS einen Nachweis des Umzugs vorzulegen. Möglicherweise müssen bei
POLARIS zusätzliche Unterlagen angefordert werden, die es dem Eigentümer
ermöglichen, das Produkt in dem neuen Land anzumelden. Bitte das Produkt unmittelbar
nach dem Umzug im neuen Land bei einem ansässigen POLARIS-Händler erneut zur
Garantie anmelden lassen, um die Garantieansprüche nicht zu verlieren und die weitere
Zusendung von Informationen und Mitteilungen für Ihr Produkt sicherzustellen.
VON PRIVATEN VERKÄUFERN GEKAUFTE FAHRZEUGE:
Für ein POLARIS-Produkt, das von einer Privatperson gekauft wurde, und das außerhalb
des Landes, in dem es ursprünglich gekauft worden war, aufbewahrt und genutzt wird,
besteht keine Garantiedeckung. Dennoch muss der Eigentümer das Produkt unter seinem
Namen und seiner Anschrift bei einem POLARIS-Händler im Land des Wohnsitzes
registrieren lassen, damit er weiterhin Sicherheitsinformationen und -mitteilungen für das
Produkt erhält.
214
GARANTIE
background
EXPORTIERTE PRODUKTE
SOWEIT KEINE ANDERS LAUTENDEN GESETZESVORSCHRIFTEN EXISTIEREN,
BESTEHT KEIN ANSPRUCH AUF GARANTIELEISTUNGEN UND TECHNISCHE
MITTEILUNGEN FÜR DIESES PRODUKT, WENN DAS FAHRZEUG AUSSERHALB DES
LANDES VERKAUFT WIRD, IN DEM SICH DIE VERTRAGSNIEDERLASSUNG DES
HÄNDLERS BEFINDET. Diese Vorschrift gilt nicht für Produkte, für die POLARIS eine
Exportgenehmigung erteilt hat. Händlern ist die Erteilung von Exportgenehmigungen
untersagt. Um festzustellen, ob für dieses Produkt Anspruch auf Garantieleistungen oder
Reparaturen besteht, sollte ein Vertragshändler kontaktiert werden. Diese Regel gilt nicht
für Produkte, die für Behördenvertreter oder Angehörige des Militärs im Auslandseinsatz
außerhalb des Landes der Vertragsniederlassung ihres Händlers registriert sind. Diese
Regel gilt nicht für Sicherheitsmitteilungen.
HINWEIS
Wenn das Produkt außerhalb des Landes, in dem es ursprünglich gekauft wurde,
angemeldet ist und die oben beschriebenen Schritte nicht ausgeführt wurden, sind für das
Produkt keinerlei Garantieleistungen oder Technische Mitteilungen mehr erhältlich.
Sicherheitsmitteilungen sind jedoch weiterhin verfügbar. Produkte, die für
Behördenvertreter oder Angehörige des Militärs im Auslandseinsatz außerhalb des Landes
des ursprünglichen Kaufes registriert sind, haben weiterhin Anspruch auf die beschränkte
Garantie.
Garantiefälle bitte mit einem Händler besprechen. Händler-Kontakte finden Sie bei Bedarf
über diese Website:
www.polaris.com/en-us/contact
Sollte ein Händler zusätzliche Unterstützung benötigen, wendet er sich an den
zuständigen Ansprechpartner bei POLARIS.
Diese Garantie gewährt bestimmte zusätzliche Rechtsansprüche sowie möglicherweise
weitere Rechte je nach Land. Sofern eine der oben aufgeführten Bestimmungen durch
Staats-, Landes- oder lokales Gesetz außer Kraft gesetzt wird, gelten alle anderen
Garantiebestimmungen dennoch in vollem Umfang.
Fragen bitte an den POLARIS-Kundendienst richten:
Vereinigte Staaten und Kanada: 1-800-POLARIS (1-800-765-2747)
Französisch: 1-800-268-6334
215
GARANTIE
background
216
background
WARTUNGSPROTOKOLL
WARTUNGSPROTOKOLL
In diese Tabelle die Routinewartungsmaßnahmen eintragen.
DATUM km (mi)
ODER
STUNDEN
TECHNIKER SERVICEMASSNAHME/
BEMERKUNGEN
217
WARTUNGSPROTOKOLL
background
218
background
A
Ab- und Anbau einer
Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Abschleppen des Traktors . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Abstellen des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Abwürgen des Motors an Steigungen. . . . 22
Allrad-Bergabfahrhilfe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Zuschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Allradantriebssystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Betriebsart 2x4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Betriebsart AWD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Altersbeschränkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Anhängevorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Anheben des Fahrzeugs für
Wartungsmaßnahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Anlassen des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Anmeldung, Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Antriebsriemenverschleiß/Riemen
versengt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Anweisungen für neue Fahrer . . . . . . . . . . . . . 85
Anziehen der Vorderradnaben. . . . . . . . . . . 148
Aufladen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Augenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Ausbau des Fußraums (Einsitzer-
Modelle). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Ausbauen der Seitenverkleidung . . . . . . . 147
Außenreinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Austauschen der Schluss-/
Bremsleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Auswechseln von Sicherungen. . . . . . . . . . 153
Automatikgetriebe-Gangschalthebel . . . . . 47
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Orientierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Batterieausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Batterieladeanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Batteriewartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Beherrschen des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . 19
Bekleidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Beleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Auswechseln des
Scheinwerfergehäuses. . . . . . . . . . . . . . . . 158
Einstellen des
Arbeitsscheinwerfers . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Scheinwerfereinstellung. . . . . . . . . . . . . . . . 156
Beschränkte Garantie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Betrieb auf rutschigem Untergrund . . . . . . . 23
Betrieb bei kalter Witterung. . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Betrieb in unbekanntem Gelände . . . . . . . . . 23
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Bluetooth
®
-Kopplung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Bremsflüssigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Bremshebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Festsitzende Bremse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Hauptbremszylinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Bremsflüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Bremshebelsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
C
Code der Diagnoseanzeige
Definitionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
D
Definition von
„Extrembeanspruchung“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Durchfahren von Gewässern. . . . . . . . . . . . . . . 25
E
Ein- und Absteigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Einfahren der Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einfahren des Motors und des
Antriebsstrangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einfahren des PVT-Getriebes
(Kupplungen/Riemen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einlagerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Einlagerung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Einlagerungsort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Einnebeln des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Eintauchen des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . 160
Elektromagnetische Störungen. . . . . . . . . . . 115
Elektronische Servolenkung (EPS). . . . . . . 77
Dreifachmodus-Einstellungen . . . . . . . . . . 54
Empfehlungen zu Zündkerzen. . . . . . . . . . . 159
EU Traktor Sitz-Vibration. . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
Exportierte Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
219
background
F
Fahranweisungen
Bergab fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Bergauf fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Durchfahren von Gewässern. . . . . . . . . . . . 92
Fahren auf rutschigem Untergrund . . . . 87
Fahren im Rückwärtsgang. . . . . . . . . . . . . . . 94
Fahren quer zum Hang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Fahren an steilen Hängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Fahren auf öffentlichen Straßen. . . . . . . . . . . 19
Fahren auf zugefrorenen Gewässern. . . . 26
Fahren bei Gewitter (Blitzschlag) . . . . . . . . . 26
Fahren mit überhöhter
Geschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Fahren quer zum Hang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Fahren über Hindernisse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Fahrzeug-Einfahrzeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Fahrzeug-Identifikationsnummern . . . . . . . . . . 9
Falsche Fahrtechnik im
Rückwärtsgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Falsche Kurventechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Falsche Technik beim Bergauffahren . . . . 21
Falsches Vorgehen bei Bergabfahrten . . 21
Federungseinstellungen
Federvorspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe
(bedarfsgesteuerter Antrieb). . . . . . . . . . . . 142
Flüssigkeiten-Teilenummern . . . . . . . . . . . . . 183
Flüssigkeitsstände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Funkenfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Fußbetätigte Hilfsbremse . . . . . . . . . . . . . 45, 146
G
Gashebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Gefährdung durch Abgase. . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geltendmachung von
Garantieansprüchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Geräuschemissions-
Begrenzungssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Getriebeöl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
H
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Handschuhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Heiße Auspuffanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Helm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Hintere Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . 78
Hupenschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
K
Kohlendioxid- (CO2-) Emissionen . . . . . . . 115
Kombiinstrument
Anzeigebereich 1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Anzeigebereich 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Bluetooth
®
(sofern vorhanden) . . . . . . . . . 71
Diagnosecode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Einheitenauswahl – Entfernung . . . . . . . . 65
Einheitenauswahl – Temperatur
. . . . . . . . 66
Farbe der Hintergrundbeleuchtung . . . . 68
GeoFence (Virtueller Zaun)
Geschwindigkeit außerhalb des
virtuellen Zauns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Geschwindigkeit innerhalb des
virtuellen Zauns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Höchstgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Helligkeit der
Hintergrundbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Menü Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Erweitertes Menü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
PIN ändern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
PIN eingeben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
PIN-Eingabe zum Anlassen
erforderlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
PIN-Verzögerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Uhr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Wartungsstunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Konformitätserklärungen für den
Funkverkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Konventionelle Blei-Säure-Batterien . . . 170
Körperbeherrschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kraftstoff-Stabilisierungsmittel . . . . . . . . . . . 177
Kühlmittel im Ausgleichsbehälter . . . . . . . 144
Kühlmittel im Kühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Kurbelgehäuse-
Emissionsbegrenzungssysteme . . . . . . . . 115
L
LED-Scheinwerfer
Ersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
220
background
Lenkbaugruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Lenker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Schalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Luftfilter
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Luftfilter/Luftfiltergehäuse . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
M
Marken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Mitführen mehrerer Beifahrer auf
einem Zweisitzer-ATV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
MODE-/Rückwärtsgang-Override-
Knopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Motor abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Motor bleibt stehen oder verliert
Kraft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Motor dreht durch, aber springt nicht
an. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Motor dreht nicht durch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Motor klingelt oder klopft . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Motor läuft unruhig, bleibt stehen
oder hat Fehlzündungen. . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Motorabschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Motorfehlzündungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Motoröl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
N
Nahfeldkommunikation (NFC) . . . . . . . . . . . . . 10
Nasse, verrußte Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . 160
Nebenverbraucherbuchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
O
Öl und Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Öl- und Ölfilterwechsel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Ölempfehlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Ölstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
P
Parken des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Pflege des Windenseils. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Pistenregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Polaris-Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Polieren des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176
Prüfen und abschmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Prüfungen vor Fahrtantritt
(Checkliste) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
PVT-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
R
Radausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Radeinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Radsturz und Radnachlauf . . . . . . . . . . . . . . . 174
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Alterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Reifenprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Routinewartungsmaßnahme . . . . . . . . . . . . . . 117
Rutschen oder Ausbrechen . . . . . . . . . . . . . . . . 25
S
Schalter
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Scheinwerfer- und Lichthupenschalter . . 38
Schlechte Sichtverhältnisse . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Schmieranleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Schmiermittel/Wartungsprodukte . . . . . . . 183
Schutzausrüstung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Servolenkeinheit (Reinigung) . . . . . . . . . . . . 143
Sicheres Fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Sicherheit, Winden-Wartung . . . . . . . . . . . . . . 113
Sicherheitsaufkleber und ihre
Anbringungsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Allgemeine Warnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Warnhinweis „Nur Geländeeinsatz“ . . . 33
Warnhinweis 4x4 (AWD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel . . . . 32
Warnhinweis Gepäckträger. . . . . . . . . . . . . . 33
Warnhinweis Kraftstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Warnhinweis Override . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Warnhinweis Reifendruck. . . . . . . . . . . . . . . . 31
Warnhinweis Schmierpunkt . . . . . . . . . . . . . 31
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen . . . . . . 30
Sicherheitsschulung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Sicherheitswarnsymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Sicherheitswarnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Signalwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
221
background
Solldrehmomente für Radmuttern . . . . . . 150
Sprünge und Kunststücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Spureinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Stabilisieren des Kraftstoffs . . . . . . . . . . . . . . 177
Stiefel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Stoßbelastung der Winde . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
T
Tankdeckel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Technische Daten
Sportsman 570 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
Sportsman 570 EPS. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
Technische Veränderungen . . . . . . . . . . . . . . . 116
Teilenummern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Transportieren Sie ihr Fahrzeug auf
einem Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Transportieren von Ladungen. . . . . . . . . . . . . . 98
Triebstrang-Modusschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
U
Überfahren von Hindernissen. . . . . . . . . . . . . . 24
Umgang mit Benzin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Unsachgemäße Beladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Unsachgemäße Reifenwartung . . . . . . . . . . . 24
V
Veränderungen am Fahrzeug. . . . . . . . . . . . . . 28
Versäumnis der Kontrolle vor
Fahrtantritt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Vertrautheit mit dem Gelände/Tread
Lightly!
®
(Defensives Fahren) . . . . . . . . . . . . 82
Verwendung des Fahrzeugs durch
Unbefugte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Virtueller Zaun . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
W
Warnblinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Warnsymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Warnung für Anhängevorrichtung. . . . . . . . . 27
Wartung
Intervalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Luftfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Wartung der Winde, Sicherheit bei
Wartungsarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Wartungsarme Blei-Säure-Batterie . . . . . 172
Wartungsprotokoll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
Waschen des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . . . . . 176
Wenden an Hängen (Wenden in drei
Zügen). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Willkommensseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Winde
Winden-Sicherheitsanweisungen . . . . 103
Windenbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Winden-Stoßbelastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Z
Zertifizierungsaufkleber der hinteren
Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Ziehen von Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Zündkerzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Zündkerzenprüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Zündschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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