
PMS 419
2021
BETRIEBSANLEITUNG
Sportsman® XP 1000 S
Sportsman® XP 1000 S Zugmaschine
Scrambler® XP 1000 S
Scrambler® XP 1000 S Zugmaschine
Für Wartung und Sicherheit
WARNUNG
Bitte lesen Sie diese Betriebsanleitung aufmerksam durch. Sie enthält wichtige
Sicherheitsinformationen. Dieses Fahrzeug ist nur für Erwachsene bestimmt.
Personen unter 16 Jahren ist das Fahren des Fahrzeugs untersagt.

WARNUNG
Bei Betrieb, Wartung und Instandhaltung eines Personenkraftfahrzeugs
oder Geländefahrzeugs können Chemikalien wie Motorabgase, Kohlen-
monoxid, Phthalate und Blei freigesetzt werden, die im US-Bundesstaat
Kalifornien als krebserregend, geburtsschädigend bzw. fortpflanzungss-
chädigend klassifiziert sind. Um die Belastung auf ein Minimum zu
beschränken, das Einatmen von Abgasen vermeiden, den Motor nicht
länger als unbedingt notwendig im Leerlauf laufen lassen, das Fahrzeug in
einem gut belüfteten Bereich warten und bei der Wartung des Fahrzeugs
Handschuhe tragen oder die Hände häufig waschen.
Weitere Einzelheiten sind auf
www.P65Warnings.ca.gov/passenger-vehicle erhältlich.
!
WARNUNG
Alle Anweisungen und Sicherheitshinweise in dieser Betriebsanleitung
sowie auf den Produktaufklebern müssen gelesen,
verstanden und eingehalten werden.
Missachtung der Sicherheitsanweisungen kann zu Unfällen
mit schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
Diesen QR-Code mit einem Smartphone scannen,
um Videos anzuschauen und mehr Informationen
über ein sicheres Fahrerlebnis mit diesem
Polaris-Fahrzeug zu erhalten.
!

2021 Betriebsanleitung
Sportsman
®
XP 1000 S
Sportsman
®
XP 1000 S Zugmaschine
Scrambler
®
XP 1000 S
Scrambler
®
XP 1000 S Zugmaschine

POLARIS
®
, ACE™, OUTLAW
®
, SPORTSMAN
®
und SCRAMBLER
®
sind eingetragene
Marken von POLARIS Industries Inc.
Copyright 2020 Polaris Industries Inc. Alle Angaben in dieser Publikation entsprechen
den aktuellsten Produktdaten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Da laufend
Verbesserungen an Design und Qualität der hergestellten Bauteile vorgenommen
werden, sind geringfügige Abweichungen zwischen der Fahrzeugausstattung und den
Angaben in dieser Publikation möglich. Die Abbildungen und/oder
Verfahrensbeschreibungen in dieser Publikation sind lediglich als Orientierungshilfe zu
verstehen. Wir haften nicht für Auslassungen oder unrichtige Angaben. Jede
Reproduktion oder Wiederverwendung der in diesem Dokument enthaltenen
Abbildungen und/oder Verfahrensbeschreibungen, sei es ganz oder auszugsweise, ist
ausdrücklich untersagt.
Die Originalausgabe der Betriebsanleitung für dieses Fahrzeug ist in englischer
Sprache verfasst. Ausgaben in anderen Sprachen sind Übersetzungen der
Originalausgabe.
Gedruckt in der Tschechischen Republik
9931152-de

Wir danken Ihnen, dass Sie sich für ein POLARIS-Fahrzeug entschieden haben, und
begrüßen Sie herzlich in der weltweiten Familie der POLARIS-Enthusiasten. Besuchen Sie
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POLARIS stellt eine breite Auswahl an hochwertigen Nutz- und Freizeit-Leichtfahrzeugen
her. Wir sind der Überzeugung, dass POLARIS heute weltweit Maßstäbe in der
Herstellung von Nutz- und Freizeitfahrzeugen setzt. Die Konstruktion, das Design und die
Entwicklung Ihres POLARIS-Fahrzeugs sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung. Es ist
die beste Maschine, die wir je hergestellt haben.
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Geländefahrzeuge
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Snowbikes
Im Interesse Ihrer Sicherheit und eines ungetrübten Fahrgenusses sollten die
Anweisungen und Empfehlungen in dieser Betriebsanleitung genau eingehalten werden.
Die Betriebsanleitung enthält auch Anweisungen für einfache Wartungsmaßnahmen.
Informationen zu größeren Reparaturen sind im POLARIS-Werkstatthandbuch enthalten.
Maßnahmen dieser Art können von einem vom Werk zertifizierten Wartungs- und
Reparaturmechaniker (Master Service Dealer
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, MSD) ausgeführt werden.
Ihr POLARIS-Händler kennt Ihr Fahrzeug am besten und wird sein Bestes geben, damit
Sie stets zufrieden sind. Ihr POLARIS-Händler kann Ihnen sowohl während als auch nach
der Garantiezeit einen umfassenden Wartungsservice bieten.
3
WILLKOMMEN

Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Ausstattungsmerkmale und Bedienelemente . . . . . . . 37
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Windenanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Emissionsbegrenzungssysteme . . . . . . . . . . . . . 105
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Technische Daten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
POLARIS-Produkte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Beheben von Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Wartungsprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
5

6

EINLEITUNG
WICHTIGER WARNHINWEIS ZU DIESER
BETRIEBSANLEITUNG
WARNUNG
Nichtbeachten der Sicherheitswarnhinweise und der Sicherheitsvorkehrungen in dieser
Betriebsanleitung kann zu Unfällen mit schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Ein
POLARIS-ATV ist kein Spielzeug und der Betrieb kann mit Gefahren verbunden sein.
Das Fahrverhalten dieses Fahrzeugs ist nicht mit dem anderer Fahrzeuge wie
Motorräder oder Autos vergleichbar. Das Missachten bestimmter Vorsichtsregeln kann zu
Kollisionen führen oder das Fahrzeug kann sich überschlagen, selbst bei
Routinemanövern wie Abbiegen, Befahren von Steigungen oder Überfahren von
Hindernissen.
• Lesen Sie diese Betriebsanleitung. Machen Sie sich mit der Bedeutung aller
Sicherheitswarnhinweise, Vorsichtsmaßregeln und Bedienungsabläufe vertraut, bevor
Sie ein POLARIS-ATV bedienen. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung in der Nähe
des ATV auf.
• Fahren Sie nie ein ATV, ohne sich vorher sorgfältig einweisen zu lassen. Nehmen Sie
an einer ATV-Sicherheitsschulung teil (www.atvsafety.org).
• Dieses Fahrzeug ist NUR FÜR ERWACHSENE bestimmt. Personen unter 16 Jahren
ist das Fahren des Fahrzeugs untersagt.
• Erlauben Sie Gästen nur dann das Fahren mit dem ATV, wenn sie zuvor diese
Betriebsanleitung und alle Aufkleber gelesen und eine zertifizierte Sicherheitsschulung
absolviert haben (www.atvsafety.org).
7
EINLEITUNG

SICHERHEITSWARNSYMBOLE UND SIGNALWÖRTER
In dieser Betriebsanleitung und am Fahrzeug selbst werden die nachfolgend
beschriebenen Signalwörter und Symbole verwendet. Wo immer diese Wörter und
Symbole anzutreffen sind, wird auf einen Sachverhalt aufmerksam gemacht, der die
Sicherheit des Fahrers betrifft. Vor dem Lesen der Betriebsanleitung sollte der Fahrer sich
mit deren Bedeutung vertraut machen.
GEFAHR
Das Signalwort GEFAHR weist auf eine gefährliche Situation hin, die, falls diese nicht
vermieden wird, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen WIRD.
WARNUNG
Das Signalwort WARNUNG weist auf eine gefährliche, zu vermeidende Situation hin, die
zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen KÖNNTE.
ACHTUNG
ACHTUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die, falls diese nicht vermieden wird,
zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen KÖNNTE.
HINWEIS
Das Signalwort HINWEIS steht für wichtige Informationen zur Klarstellung von
Anweisungen.
WICHTIG
Das Signalwort WICHTIG weist auf Punkte hin, die bei der Demontage, Montage und
Prüfung von Bauteilen zu beachten sind.
Das Verbotszeichen weist auf eine Verhaltensweise hin, die zu
VERMEIDEN ist, um einer Gefahr vorzubeugen.
Das Gebotszeichen weist auf eine Maßnahme hin, die zur
Gefahrenvermeidung ergriffen werden MUSS.
8
EINLEITUNG

FAHRZEUG-IDENTIFIKATIONSNUMMERN
Die Fahrgestellnummer (VIN) ist in das rechte hintere Rahmenrohr
q
eingestanzt.
Die Fahrzeug-Identifikationsnummern
des Fahrzeugs sowie die
Schlüsselnummer in die vorgesehenen
Zeilen eintragen. Den Ersatzschlüssel
bitte abnehmen und an einem sicheren
Ort aufbewahren. Weitere
Zündschlüssel können nur angefertigt
werden, indem (unter Angabe der
Schlüsselnummer) ein Rohling bei
POLARIS bestellt und anschließend
anhand eines vorhandenen Schlüssels
ein neuer gefräst wird. Gehen alle
Schlüssel verloren, muss der
Zündschalter ausgetauscht werden.
Modellnummer des Fahrzeugs
Fahrgestellnummer auf dem Rahmen
q
Motorseriennummer
w
Schlüsselnummer
e
10
EINLEITUNG

SICHERHEIT
SICHERHEITSSCHULUNG
POLARIS legt größten Wert auf die ATV-Sicherheitsschulung. POLARIS empfiehlt
wärmstens, zusammen mit allen Familienmitgliedern, die das ATV fahren werden, an
einem Trainingskurs teilzunehmen.
Käufer eines neuen Polaris-ATV in den USA werden vom Händler über das Angebot an
von Polaris zertifizierten ATV RiderCourse
sm
-Kursen, für sie selbst und ihre
fahrberechtigten Familienmitglieder, informiert. Die Kosten dieser Schulung sind im
Kaufpreis des ATV inbegriffen. Es wurden gedruckte Unterlagen mit Anweisungen zum
sicheren Betrieb des ATV ausgehändigt. Diese Unterlagen in regelmäßigen Zeitabständen
durchsehen.
Wenn ein Polaris-ATV in den USA gekauft wurde, ist eine Anmeldung zu einem
gebührenpflichtigen ATV RiderCourse
sm
-Kurs möglich. ATV Enrollment Express unter der
Nummer 1-800-887-2887 anrufen oder www.atvsafety.org im Internet besuchen. Käufer
eines POLARIS-ATVs außerhalb der USA erkundigen sich bitte bei ihrem Händler oder der
Kfz-Zulassungsbehörde nach Sicherheitskursen.
Ein POLARIS-ATV ist ein reines Geländefahrzeug. Sich mit allen Gesetzen und
Vorschriften vertraut machen, die den Betrieb dieses Fahrzeugs in der Region des
Eigentümers betreffen. Wir empfehlen dringend, die Routinewartungsempfehlungen aus
der Betriebsanleitung genau einzuhalten. Dieses vorbeugende Wartungsprogramm sorgt
dafür, dass alle wichtigen Bauteile des Fahrzeugs in regelmäßigen Zeitabständen
gründlich geprüft werden.
WEITERE INFORMATIONEN ZUR ATV SICHERHEIT in den USA bei der Consumer
Product Safety Commission (Verbrauchersicherheitsdienst) unter 1-800-638-2772
bzw. auf www.cpsc.gov sowie auf www.atvsafety.org oder telefonisch bei POLARIS
unter 1-800-342-3764 in Erfahrung gebracht werden.
11
SICHERHEIT

SCHUTZAUSRÜSTUNG
Es muss stets ein Helm, Augenschutz,
Handschuhe, ein langärmliges Hemd, lange
Hosen und mindestens knöchelhohe Stiefel
getragen und der Sicherheitsgurt (sofern
vorhanden) angelegt werden. Schutzausrüstung
vermindert die Verletzungsgefahr.
q
Helm
w
Augenschutz
e
Lange Ärmel
r
Handschuhe
t
Lange Hosen
y
Mindestens knöchelhohe Stiefel
12
SICHERHEIT

HELM
Das Tragen eines Helms schützt vor schweren Kopfverletzungen. Beim Fahren dieses
POLARIS-Fahrzeugs immer einen Helm tragen, der die geltenden Sicherheitsvorschriften
erfüllt oder übertrifft. Die Schnalle greifen und jeden Gurt festziehen, um zu gewährleisten,
dass der Helm sicher am Kopf sitzt.
In den USA und Kanada tragen zugelassene
Helme ein entsprechendes Prüfzeichen des US-
Verkehrsministeriums (DOT).
Zugelassene Helme in Europa, Asien und
Ozeanien sind mit dem Aufkleber ECE 22.05
versehen. Das ECE-Zeichen besteht aus einem
Kreis mit dem Buchstaben E in der Mitte. Daneben
ist die Kennnummer des Landes aufgedruckt, das
die Zulassung erteilt hat. Außerdem befinden sich
auf dem Aufkleber die Zulassungsnummer und die
Seriennummer.
AUGENSCHUTZ
Eine gewöhnliche Brille oder Sonnenbrille bietet keinen ausreichenden Augenschutz. Beim
Fahren dieses POLARIS-Fahrzeugs ist grundsätzlich eine bruchsichere Schutzbrille oder
ein Helm mit bruchsicherem Visier zu tragen. POLARIS empfiehlt eine zugelassene
persönliche Schutzausrüstung (PSA), die ein Prüfzeichen wie z. B. VESC 8, V-8, Z87.1
oder CE trägt. Sicherstellen, dass der Augenschutz stets sauber gehalten wird.
HANDSCHUHE
Handschuhe für Komfort und für Schutz gegen Sonne, kaltes Wetter und andere Elemente
tragen.
STIEFEL
Für guten Halt und zur Sicherheit sollten robuste, mindestens knöchelhohe Stiefel
getragen werden. Nie barfuß oder mit Sandalen mit einem POLARIS-Fahrzeug fahren.
13
SICHERHEIT

BEKLEIDUNG
Zum Schutz von Armen und Beinen sollten langärmelige Oberbekleidung und lange Hosen
getragen werden.
SICHERHEITSWARNUNGEN
WARNUNG
Bei unsachgemäßem Betrieb dieses Fahrzeugs besteht die Gefahr einer Kollision, des
Kontrollverlusts, eines Unfalls oder des Überschlagens des Fahrzeugs, was zu schweren
oder tödlichen Verletzungen führen kann. Alle Sicherheitswarnhinweise in diesem
Abschnitt der Betriebsanleitung sowie auf der beilegten DVD sind sorgsam einzuhalten.
Der ordnungsgemäße Betrieb des Fahrzeugs wird im Abschnitt BETRIEB der
Betriebsanleitung eingehend beschrieben.
BETRIEB OHNE EINWEISUNG
Wird dieses ATV ohne fachkundige
Einweisung betrieben, besteht ein erhöhtes
Unfallrisiko. Der Fahrer muss wissen, wie das
ATV in verschiedenen Situationen und unter
verschiedenen Geländebedingungen zu
handhaben ist.
Anfänger und unerfahrene Fahrer sollten
zunächst eine empfohlene
Sicherheitsschulung absolvieren, bevor sie
dieses Fahrzeug fahren.
Erlauben Sie Gästen nur dann das Fahren
mit dem ATV, wenn sie zuvor diese
Betriebsanleitung und alle Aufkleber gelesen
und eine zertifizierte Sicherheitsschulung
absolviert haben.
14
SICHERHEIT

ALTERSBESCHRÄNKUNGEN
Dieses Fahrzeug ist NUR FÜR
ERWACHSENE bestimmt. Personen unter
16 Jahren ist das Fahren des Fahrzeugs
untersagt.
Auf diesem Zweisitzer-ATV dürfen keine
Kinder unter 12 Jahren mitfahren.
Kinder, auch wenn sie das empfohlene Alter
für bestimmte ATVs schon erreicht haben,
verfügen oft nicht über das erforderliche Maß
an Geschick, Können oder Urteilsvermögen
zum sicheren Fahren eines ATVs bzw. zum
sicheren Mitfahren auf einem ATV. Für sie
besteht ein erhöhtes Unfall- und
Verletzungsrisiko.
ALKOHOL- ODER DROGENKONSUM
Vor oder während des Fahrens dieses
Fahrzeugs niemals Alkohol oder Drogen
konsumieren.
Nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen
ist beim Fahren des Fahrzeugs mit einem
eingeschränkten Urteils-, Reaktions- und
Wahrnehmungsvermögen sowie einer
Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns zu
rechnen.
VERSÄUMNIS DER KONTROLLE VOR FAHRTANTRITT
WARNUNG
Wird es vor Fahrtantritt versäumt, das Fahrzeug zu überprüfen und seine
Betriebssicherheit zu kontrollieren, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko.
Vor jeder Fahrt stets die Prüfungen vor Fahrtantritt durchführen, um die
Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Die Inspektions- und Wartungsverfahren sowie -zeitpläne in dieser Betriebsanleitung
konsequent einhalten.
15
SICHERHEIT

UMGANG MIT BENZIN
Benzin ist äußerst leicht entflammbar und unter bestimmten Bedingungen sogar
explosionsgefährlich.
• Beim Umgang mit Benzin ist daher stets äußerste Vorsicht geboten.
• Das Fahrzeug nur im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich und bei
abgeschaltetem Motor auftanken.
• Niemals Kraftstoff oder andere entflammbare Flüssigkeiten auf diesem Fahrzeug
mitnehmen. Eine Nichtbeachtung der vorgegebenen Anweisungen kann zu ernsthaften
Brandverletzungen oder zum Tode führen.
• Beim Tanken, im Benzin-Lagerbereich sowie in der näheren Umgebung sind Rauchen,
offenes Feuer oder Funken unzulässig.
• Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Beim Tanken den Einfüllstutzen nicht befüllen.
• Sollte Benzin auf die Haut oder auf Kleidungsstücke gelangen, sofort mit Seife oder
Spülmittel und Wasser waschen und Kleidung wechseln.
GEFÄHRDUNG DURCH ABGASE
ACHTUNG
Motorabgase sind giftig und können innerhalb kurzer Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tode führen. Motor nie in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen. Dieses
Fahrzeug nur im Freien bzw. an gut belüfteten Orten in Betrieb nehmen.
SCHUTZKLEIDUNG
Das Fahren in diesem Fahrzeug ohne einen
zugelassenen Helm und entsprechenden
Augenschutz, erhöht das Risiko von
schweren Verletzungen bei einem Unfall.
Tragen Sie stets einen Helm, Augenschutz,
Handschuhe, ein langärmliges Hemd, lange
Hosen und mindestens knöchelhohe Stiefel.
16
SICHERHEIT

FAHREN AUF BEFESTIGTEN FLÄCHEN
Die Bereifung dieses Fahrzeugs ist speziell für den Geländeeinsatz konzipiert, nicht für
den Einsatz auf befestigten Flächen. Das Fahren dieses Fahrzeugs auf befestigten
Flächen (einschließlich Bürgersteige, Gehwege, Parkplätze und Fahrwege) kann die
Fahreigenschaften negativ beeinflussen und das Risiko eines Kontrollverlusts über das
Fahrzeug, das Verursachen eines Unfalls oder ein Überschlagen des Fahrzeugs
vergrößern. Das Fahrzeug sollte möglichst nicht auf asphaltierten Straßen eingesetzt
werden. Ist dies unumgänglich, langsam und kurze Distanzen fahren und plötzliches
Abbiegen oder Anhalten vermeiden.
FAHREN AUF ÖFFENTLICHEN STRASSEN
Wird ein Geländefahrzeug auf öffentlichen
Straßen, Land- oder Schnellstraßen
gefahren, besteht die Gefahr einer Kollision
mit einem anderen Fahrzeug.
Ein Geländefahrzeug nie auf öffentlichen
Straßen, Land- oder Schnellstraßen sowie
Feld- oder Schotterwegen fahren (es sei
denn, sie sind für Geländefahrzeuge
zugelassen).
Nur Zugmaschinenmodelle: Dieses
Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb
zugelassen.
17
SICHERHEIT

FAHREN MIT ÜBERHÖHTER GESCHWINDIGKEIT
Wird das Fahrzeug mit überhöhter
Geschwindigkeit gefahren, besteht erhöhte
Gefahr, dass der Fahrer die Kontrolle verliert.
Die Geschwindigkeit stets dem Gelände, den
Sichtverhältnissen, den Betriebsbedingungen
und Ihrer Geschicklichkeit und Erfahrung
anpassen.
BEHERRSCHEN DES FAHRZEUGS
Selbst wenn man nur eine Hand vom Lenker oder einen Fuß vom Trittbrett nimmt, kann die
Kontrollierbarkeit des Fahrzeugs dadurch beeinträchtigt oder das Gleichgewicht gestört
werden, sodass Fahrer und Beifahrer vom ATV heruntergeschleudert werden können.
Stellt eine Person seine Füße nicht fest auf die Trittbretter, können sie in die Räder oder in
andere angetriebene Teile geraten und einen Unfall oder Verletzungen verursachen.
Beim Fahren stets den Lenker mit beiden Händen umfassen und beide Füße auf den
Trittbrettern des ATVs ruhen lassen.
FALSCHE KURVENTECHNIK
ACHTUNG
Eine falsche Kurventechnik kann zum Verlust der Bodenhaftung oder der Kontrolle über
das Fahrzeug und somit zu einem Unfall oder zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Beim Befahren von Kurven stets die entsprechenden Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung befolgen.
Scharfe Kurven vermeiden. Niemals mit hoher Geschwindigkeit in eine Kurve fahren.
Keine abrupten Lenkmanöver ausführen. Das Fahren von Kurven zunächst mit niedriger
Geschwindigkeit üben und erst dann Kurven mit höherer Geschwindigkeit fahren.
18
SICHERHEIT

SPRÜNGE UND KUNSTSTÜCKE
Kunstfahren birgt ein erhöhtes Unfallrisiko
einschließlich Überschlag. KEINE
Kunststücke wie Rutschmanöver, Sprünge,
Volldrehungen usw. versuchen. Defensiv
fahren.
FALSCHE TECHNIK BEIM BERGAUFFAHREN
Ein falsches Vorgehen beim Bergauffahren kann dazu führen, dass der Fahrer die
Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Beim Befahren von Steigungen ist
äußerste Vorsicht geboten. Beim Bergauffahren stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung beachten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
FALSCHES VORGEHEN BEI BERGABFAHRTEN
Ein falsches Vorgehen beim Bergabfahren kann zum Kontrollverlust bzw. Überschlagen
des Fahrzeugs führen. Bei Bergabfahrten stets die entsprechenden Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Anweisungen
für neue Fahrer“.
FAHREN QUER ZUM HANG
Vom Fahren quer zum Hang wird abgeraten. Ein falsches Vorgehen kann dazu führen,
dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Nur dann quer
zum Hang fahren, wenn es absolut unvermeidlich ist.
Ist eine Fahrt quer zum Hang unumgänglich, stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
19
SICHERHEIT

ABWÜRGEN DES MOTORS AN STEIGUNGEN
Wird der Motor an einer Steigung abgewürgt,
rollt das Fahrzeug rückwärts, oder steigt der
Fahrer unsachgemäß ab, kann sich das
Fahrzeug überschlagen.
• Beim Bergauffahren eine konstante
Geschwindigkeit aufrechterhalten.
• Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets
den ADC-Modus (sofern vorhanden)
zuschalten.
Wenn die Last den Motor überfordert, wie folgt verfahren:
• Nach vorne lehnen, um den Körperschwerpunkt möglichst weit bergauf zu verlagern.
Auch der Beifahrer sollte sich bergauf lehnen.
• Bremsen betätigen.
• Wenn das Fahrzeug stillsteht, Feststellbremse betätigen.
• Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
Den Beifahrer ggf. zuerst absteigen lassen. Der Fahrer steigt danach ab.
• Beim Wenden und Wiederbesteigen des ATVs die Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
Sollte das ATV abwärts zu rollen beginnen, wie folgt verfahren:
• Fahrer und Beifahrer verlagern ihr Körpergewicht so weit wie möglich bergauf.
• Nicht versuchen, das Fahrzeug mit Motorkraft aufzuhalten.
• Bremshebel allmählich anziehen.
• Wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, auch die Hinterradbremse betätigen
und dann die Feststellbremse anziehen.
• Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
Den Beifahrer ggf. zuerst absteigen lassen. Der Fahrer steigt danach ab.
• Beim Wenden und Wiederbesteigen des ATVs die Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
20
SICHERHEIT

FAHREN AN STEILEN HÄNGEN
Beim Befahren sehr steiler Hänge kann sich
das Fahrzeug überschlagen.
Niemals Hänge befahren, die für das ATV
bzw. für Ihr Können zu steil sind.
Das ATV nie an Hängen mit einer Steigung
von mehr als 15 Grad einsetzen.
BETRIEB AUF RUTSCHIGEM UNTERGRUND
Bei Fahrten auf besonders unebenem,
rutschigem oder instabilem Untergrund ist
erhöhte Vorsicht geboten, da das Fahrzeug
die Bodenhaftung verlieren oder sich
überschlagen bzw. der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren kann.
Fahrten auf besonders unebenem,
schlüpfrigem oder instabilem Untergrund
sollten erst dann unternommen werden,
wenn Sie sich durch Lernen und Üben das
erforderliche Fahrgeschick angeeignet
haben, um das Fahrzeug unter solchen
Bedingungen kontrollieren zu können.
Auf unebenem, rutschigem oder losem
Untergrund ist besondere Vorsicht geboten.
BETRIEB IN UNBEKANNTEM GELÄNDE
In unbekanntem Gelände ist besondere Vorsicht geboten, da anderenfalls ein erhöhtes
Unfall- und Überschlagsrisiko besteht.
In unbekanntem Gelände können verborgene Gesteinsbrocken, Bodenwellen oder
Vertiefungen zum Kontrollverlust über das Fahrzeug führen oder das Fahrzeug
veranlassen, sich zu überschlagen.
Bei Fahrten in unbekanntem Gelände langsam fahren und besondere Vorsicht walten
lassen. Stets auf Veränderungen in der Beschaffenheit des Geländes achten.
21
SICHERHEIT

UNSACHGEMÄSSE REIFENWARTUNG
Der Betrieb dieses Fahrzeugs mit
ungeeigneten Reifen oder bei falschem oder
uneinheitlichem Reifendruck kann den
Kontrollverlust über das Fahrzeug bzw. einen
Unfall verursachen.
Stets Reifen der für das Fahrzeug
vorgesehenen Größe und des vorgesehenen
Typs verwenden.
Der in der Betriebsanleitung und auf den
Sicherheitsaufklebern angegebene
Reifendruck muss stets aufrechterhalten
werden.
FALSCHE FAHRTECHNIK IM RÜCKWÄRTSGANG
Ein falsches Vorgehen beim Rückwärtsfahren kann zum Aufprall auf ein Hindernis oder
eine Person führen. Stets die entsprechenden Anweisungen in dieser Betriebsanleitung
befolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Anweisungen für neue Fahrer“.
Vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs (R) stets den Bereich hinter dem Fahrzeug auf
Hindernisse oder Personen prüfen. Erst, wenn der Weg nach hinten frei ist, langsam
zurückstoßen.
ÜBERFAHREN VON HINDERNISSEN
Eine falsche Vorgehensweise beim
Überfahren von Hindernissen kann zu einem
Kontrollverlust bzw. Überschlag führen.
Vor Fahrten in unbekanntem Gelände die
Strecke auf mögliche Hindernisse prüfen.
Nicht über große Hindernisse wie große
Gesteinsbrocken oder umgestürzte Bäume
fahren. Beim Überfahren von Hindernissen
stets die entsprechenden Anweisungen in
dieser Betriebsanleitung befolgen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt
„Anweisungen für neue Fahrer“.
22
SICHERHEIT

RUTSCHEN ODER AUSBRECHEN
Bei Fahrten auf besonders unebenem,
rutschigem oder instabilem Untergrund ist
erhöhte Vorsicht geboten, da das Fahrzeug
die Bodenhaftung verlieren oder sich
überschlagen bzw. der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren kann. Auf
extrem glattem Untergrund sollte nicht
gefahren werden. Bei Fahrten auf rutschigem
Untergrund stets die Geschwindigkeit
herabsetzen und besondere Vorsicht walten
lassen.
Wenn das Fahrzeug rutscht oder ausbricht,
kann der Fahrer die Kontrolle verlieren und
das Fahrzeug kann sich überschlagen (wenn
die Reifen plötzlich wieder Bodenhaftung
haben). Bei Fahrten auf rutschigem
Untergrund stets die entsprechenden
Anweisungen in dieser Betriebsanleitung
befolgen. Weitere Informationen finden Sie
im Abschnitt „Anweisungen für neue Fahrer“.
BETRIEB EINES BESCHÄDIGTEN FAHRZEUGS
ACHTUNG
Der Betrieb eines beschädigten Fahrzeugs kann zu einem Unfall führen. Wenn sich das
Fahrzeug überschlagen hat oder einen sonstigen Unfall hatte, muss es bei einer
qualifizierten Service-Werkstatt vollständig auf eventuelle Schäden geprüft werden,
einschließlich (aber nicht darauf beschränkt) der Sicherheitsgurte, der
Überrollschutzvorrichtungen, der Bremsanlage, des Drosselsystems und der Lenkung.
DURCHFAHREN VON GEWÄSSERN
Durchfahren von tiefen oder rasch fließenden Gewässern kann den Verlust der
Bodenhaftung, Kontrollverlust, ein Überschlagen des Fahrzeugs oder einen Unfall zur
Folge haben. Niemals schnell fließende Gewässer oder Gewässer mit einem
Wasserstand, der höher als der Fahrzeugboden ist, durchfahren.
Bei Fahrten durch Gewässer stets die entsprechenden Anweisungen in der
Betriebsanleitung befolgen.
Nasse Bremsen können eine reduzierte Bremswirkung haben. Nach dem Verlassen des
Gewässers die Bremsfunktion prüfen. Die Bremsen bei langsamer Fahrt mehrmals leicht
betätigen. Durch die Reibungswärme können die Bremsbeläge schneller trocknen.
23
SICHERHEIT

UNSACHGEMÄSSE BELADUNG
Ein Überladen des Fahrzeugs oder ein unsachgemäßes Mitführen von Lasten kann die
Fahreigenschaften des Fahrzeugs beeinträchtigen und den Verlust der Kontrolle bzw.
einen Unfall verursachen.
• Stets die Anweisungen in der Betriebsanleitung für den Transport von Ladungen
befolgen.
• Die zulässige Zuladung für dieses Fahrzeug niemals überschreiten.
• Ladung gleichmäßig verteilen und sorgfältig sichern.
• Beim Mitführen von Ladungen oder Ziehen eines Anhängers Geschwindigkeit
herabsetzen. Einen verlängerten Bremsweg einkalkulieren.
FAHREN AUF ZUGEFRORENEN GEWÄSSERN
Schwere oder tödliche Verletzungen können die Folge sein, wenn das Fahrzeug und/oder
der Fahrer durch die Eisschicht einbrechen. Das Fahrzeug nie über ein zugefrorenes
Gewässer fahren, ohne sich zuvor davon zu überzeugen, dass das Eis dick genug ist, um
dem Gewicht des Fahrzeugs, des Fahrers, der Ladung sowie ggf. dem Gewicht der
anderen Fahrzeuge der Gruppe sowie den beim Fahren wirksamen Kräften standzuhalten.
Sich stets bei den zuständigen Behörden und bei Anwohnern nach den Eisverhältnissen
und der Eisdicke auf der gesamten geplanten Route erkundigen. Der Fahrer trägt bei
Fahrten auf zugefrorenen Gewässern das volle Risiko.
SCHLECHTE SICHTVERHÄLTNISSE
ACHTUNG
Bei Fahrten mit diesem Fahrzeug in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter besteht
die Gefahr einer Kollision oder eines Unfalls, insbesondere auf Wegen und Straßen.
Dieses Fahrzeug ist nicht mit einer Beleuchtung ausgerüstet, die für den Straßenverkehr
zugelassen ist. Dieses Fahrzeug nur im Gelände betreiben. Bei schlechten
Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, ist mit erhöhter Vorsicht und
mit verringerter Geschwindigkeit zu fahren. Scheinwerfer regelmäßig reinigen und
durchgebrannte Glühlampen unverzüglich austauschen.
KÖRPERBEHERRSCHUNG
Dieses Fahrzeug stellt hohe physische Anforderungen an den Fahrer. Urteilsvermögen
und Körperbeherrschung sind Voraussetzungen für seinen sicheren Betrieb. Personen mit
geistigen oder körperlichen Behinderungen setzen sich beim Fahren dieses Fahrzeugs
einer erhöhten Unfallgefahr durch Überschlagen oder Kontrollverlust aus.
24
SICHERHEIT

HEISSE AUSPUFFANLAGE
WARNUNG
Die Bestandteile der Auspuffanlage sind während des Betriebs des Fahrzeugs und
danach äußerst heiß. Diese heißen Teile können Verbrennungen sowie Brände
verursachen. Die heißen Teile der Auspuffanlage nicht berühren. Brennbares Material
stets von der Auspuffanlage fernhalten.
Beim Fahren durch hohes Gras, insbesondere trockenem Gras, sowie bei Fahrten im
Schlamm ist Vorsicht geboten. Nach einer Fahrt durch hohes Gras, Unkraut, Gebüsch,
andere hohe Vegetation sowie durch Schlamm immer die Unterseite des Fahrzeugs
sowie die Bereiche um die Auspuffanlage überprüfen. Gras, Schmutz oder festhaftende
Rückstände umgehend vom Fahrzeug entfernen. Hierbei besonders auf den Bereich der
Auspuffanlage achten.
VERWENDUNG DES FAHRZEUGS DURCH UNBEFUGTE
Wenn die Schlüssel im Fahrzeug verbleiben, kann dies dazu führen, dass das Fahrzeug
von Unbefugten benutzt wird, die unter 16 Jahre alt sind, keinen gültigen Führerschein
besitzen oder keine entsprechende Schulung erhalten haben. Das kann zu einem Unfall
oder einem Überschlag führen. Beim Abstellen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel
abziehen.
TECHNISCHE VERÄNDERUNGEN
Ihr POLARIS-Fahrzeug ist bei Einhaltung der Betriebsanleitung ein betriebssicheres
Fahrzeug. Am Fahrzeug vorgenommene Umbauten können dessen Stabilität
beeinträchtigen. Der Betrieb eines umgebauten Fahrzeugs, insbesondere wenn
Veränderungen zur Steigerung der Geschwindigkeit oder Leistung vorgenommen wurden,
kann den Ausfall wichtiger Komponenten des Fahrzeugs nach sich ziehen. Das
Überschreiten der konstruktionsbedingten Höchstgeschwindigkeit kann zu
Stabilitätsverlust führen. Bei überhöhter Geschwindigkeit kann der Fahrer die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren.
Keine nicht von POLARIS zugelassene Zusatzausrüstung montieren oder Umbauten am
Fahrzeug durchführen, die dazu dienen, seine Geschwindigkeit oder Leistung zu erhöhen.
Umbauten jeder Art oder die Montage von Zusatzausrüstung, die nicht von POLARIS
zugelassen ist, können zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen und die Gefahr von
Verletzungen erhöhen.
Die beschränkte POLARIS-Garantie des POLARIS-Fahrzeugs erlischt, wenn das
Fahrzeug mit nicht von POLARIS zugelassener Zusatzausrüstung ausgestattet wurde und/
oder Umbauten vorgenommen wurden, die dazu dienen, seine Geschwindigkeit oder
Leistung zu erhöhen.
Durch den Anbau bestimmter Zusatzgeräte, einschließlich (aber nicht darauf beschränkt)
Mähvorrichtungen, Messer, Reifen, Sprühvorrichtungen oder großen Transportgestellen
kann sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Nur von POLARIS zugelassene
Zubehörprodukte verwenden und sich mit deren Funktionsweise und den Auswirkungen
auf die Fahreigenschaften vertraut machen.
25
SICHERHEIT

WEITERE SICHERHEITSINFORMATIONEN
sind bei POLARIS unter 1-800-342-3764 erhältlich.
WARNUNG FÜR ANHÄNGEVORRICHTUNG (SOFERN
VORHANDEN)
Bei Verwendung einer Anhängevorrichtung sicherstellen, dass die Kupplungskugel keine
Erhöhung oder Absenkung von mehr als 5 cm aufweist.
WARNUNG
Beim Anhängerbetrieb mit Ihrem ATV darauf achten, dass sich der Auspuff oberhalb der
Kupplungskugel und der Anhängevorrichtung befindet. Während des Betriebs des ATV
erzeugt der Auspuff heiße Abgase, die nicht eingeatmet werden dürfen und die die
Oberflächentemperatur der umgebenden Oberflächen, einschließlich der des Anhängers
(z. B. Anhängevorrichtung, Zugvorrichtung, Anhängerwände usw.) anheben kann.
erhöhen können. Vor dem An- oder Abkuppeln eines Anhängers den Motor abschalten,
die Abgase entweichen lassen und die den Auspuff umgebenden Oberflächen,
einschließlich der des Anhängers, abkühlen lassen, um die Gefahr von Verbrennungen
oder Verletzungen zu vermeiden und um die Gefahr des Einatmens von Abgasen zu
verringern. Um die Gefahr zu verringern, dass die Anhängevorrichtung oder die
Zugvorrichtung zu heiß wird, keine Kupplungskugel mit einer Erhöhung von mehr als 5
Zentimetern verwenden.
26
SICHERHEIT

SICHERHEITSAUFKLEBER UND IHRE
ANBRINGUNGSORTE
SPORTSMAN XP 1000 S
Zum Ihrem Schutz sind am Fahrzeug Aufkleber mit Warnhinweisen angebracht. Lesen Sie
die Anweisungen auf allen Aufklebern aufmerksam durch. Sollten sich die in dieser
Anleitung abgebildeten Aufkleber von den Aufklebern am Fahrzeug unterscheiden, bitte
die Aufkleber am Fahrzeug lesen und befolgen.
Sollten Text- oder Grafikaufkleber unleserlich werden oder sich ablösen, bitte beim
POLARIS-Händler einen Ersatzaufkleber kaufen. Ersatz-Sicherheitsaufkleber können bei
POLARIS kostenlos bezogen werden. Die entsprechende Teilenummer ist auf dem
Aufkleber aufgedruckt.
q
Allgemeine Warnung
w
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
e
Warnhinweis Gepäckträger/Pritsche
r
Warnhinweis zu AWD/4x4
t
Warnung Rückwärtsgang-Override
y
Warnhinweis auf Kupplungsdeckel
u
Warnhinweis Reifendruck
27
SICHERHEIT

ALLGEMEINE WARNUNG
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses Fahrzeugs Betriebsanleitung lesen.
Personen unter 16 Jahren NIEMALS erlauben, mit diesem Fahrzeug zu fahren.
Zugelassenen Helm, Schutzbrille und Schutzkleidung tragen.
Vor und während der Bedienung ist der Konsum von Alkohol und Drogen UNTERSAGT.
NIEMALS einen Beifahrer mitführen.
Das Fahrzeug NIE auf öffentlichen Straßen, Land- oder Schnellstraßen fahren.
ZUGMASCHINENMODELLE
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses
Fahrzeugs
Betriebsanleitung lesen.
Personen unter 16 Jahren
NIEMALS erlauben, mit
diesem Fahrzeug zu
fahren.
Zugelassenen Helm,
Schutzbrille und
Schutzkleidung tragen.
Vor und während der Bedienung ist der Konsum von Alkohol und Drogen UNTERSAGT.
NIEMALS einen Beifahrer mitführen.
Dieses Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb zugelassen.
28
SICHERHEIT

WARNHINWEIS ZU BETRIEBSGRENZEN
WARNUNG
Lesen und verstehen Sie Ihre
Betriebsanleitung. Das
Fahrzeug nie an HÄNGEN mit
einer Neigung von mehr als 15°
einsetzen.
WARNHINWEIS GEPÄCKTRÄGER
WARNUNG
ZUGLASTEN NICHT AM
GEPÄCKTRÄGER ODER
STOSSFÄNGER BEFESTIGEN.
Anderenfalls kann das Fahrzeug
beschädigt werden oder
umkippen und den Fahrer
schwer oder tödlich verletzen.
Zuglasten nur an den Zughaken
oder einer Anhängevorrichtung
befestigen.
Maximale Gepäckträgerlasten:
Vorne: 91 kg; Hinten: 136 kg
29
SICHERHEIT

WARNHINWEIS OVERRIDE
WARNUNG
Der unsachgemäße Gebrauch des Override-Knopfes
kann zum Kontrollverlust über das Fahrzeug und somit
zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Nicht
gleichzeitig das Gas und den Override-Knopf
betätigen. Im Rückwärtsgang (R) nur langsam Gas
geben.
WARNHINWEIS AUF KUPPLUNGSDECKEL
WARNUNG
Körperteile vom Riemen
fernhalten.
Anbringungsort
Sicherheitsaufkleber: auf dem
Kupplungsdeckel.
WARNHINWEIS REIFENDRUCK
WARNUNG
REIFENDRUCK IN bar/kPa:
VORNE: 0,7 bar/69 kPa
HINTEN: 0,7 bar/69 kPa
31
SICHERHEIT

SCRAMBLER XP 1000 S
Zum Ihrem Schutz sind am Fahrzeug Aufkleber mit Warnhinweisen angebracht. Lesen Sie
die Anweisungen auf allen Aufklebern aufmerksam durch. Sollten sich die in dieser
Anleitung abgebildeten Aufkleber von den Aufklebern am Fahrzeug unterscheiden, bitte
die Aufkleber am Fahrzeug lesen und befolgen.
Sollten Text- oder Grafikaufkleber unleserlich werden oder sich ablösen, bitte beim
POLARIS-Händler einen Ersatzaufkleber kaufen. Ersatz-Sicherheitsaufkleber können bei
POLARIS kostenlos bezogen werden. Die entsprechende Teilenummer ist auf dem
Aufkleber aufgedruckt.
q
Allgemeine Warnung
w
Warnhinweis zu Betriebsgrenzen
e
Warnhinweis zu AWD/4x4
r
Warnung Rückwärtsgang-Override
t
Warnhinweis Gepäckträger
y
Warnhinweis Reifendruck
u
Kupplungsdeckel
32
SICHERHEIT

ALLGEMEINE WARNUNG
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses Fahrzeugs Betriebsanleitung lesen.
Personen unter 16 Jahren NIEMALS erlauben, mit diesem Fahrzeug zu fahren.
Zugelassenen Helm, Schutzbrille und Schutzkleidung tragen.
Vor und während der Bedienung ist der Konsum von Alkohol und Drogen UNTERSAGT.
NIEMALS einen Beifahrer mitführen.
Das Fahrzeug NIE auf öffentlichen Straßen, Land- oder Schnellstraßen fahren.
ZUGMASCHINENMODELLE
WARNUNG
Vor Inbetriebnahme dieses
Fahrzeugs
Betriebsanleitung lesen.
Personen unter 16 Jahren
NIEMALS erlauben, mit
diesem Fahrzeug zu
fahren.
Zugelassenen Helm,
Schutzbrille und
Schutzkleidung tragen.
Vor und während der Bedienung ist der Konsum von Alkohol und Drogen UNTERSAGT.
NIEMALS einen Beifahrer mitführen.
Dieses Fahrzeug ist für den Straßenbetrieb zugelassen.
33
SICHERHEIT

WARNHINWEIS ZU BETRIEBSGRENZEN
WARNUNG
Lesen und verstehen Sie Ihre
Betriebsanleitung. Das
Fahrzeug nie an HÄNGEN mit
einer Neigung von mehr als 15°
einsetzen.
WARNHINWEIS 4X4 (AWD)
WARNUNG
Den Schalter zum Aktivieren des 4x4 (Allradantrieb)
nicht betätigen, während die Hinterräder durchdrehen.
Anderenfalls können die Antriebswelle und die
Kupplung erheblich beschädigt werden.
34
SICHERHEIT

WARNHINWEIS OVERRIDE
WARNUNG
Der unsachgemäße Gebrauch des Override-Knopfes
kann zum Kontrollverlust über das Fahrzeug und somit
zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Nicht
gleichzeitig das Gas und den Override-Knopf
betätigen. Im Rückwärtsgang (R) nur langsam Gas
geben.
WARNHINWEIS GEPÄCKTRÄGER
WARNUNG
ZUGLASTEN NICHT AM
GEPÄCKTRÄGER ODER
STOSSFÄNGER BEFESTIGEN.
Anderenfalls kann das Fahrzeug
beschädigt werden oder
umkippen und den Fahrer
schwer oder tödlich verletzen.
Zuglasten nur an den Zughaken
oder einer Anhängevorrichtung
befestigen.
Maximale Gepäckträgerlasten:
Vorne: 11 kg; Hinten: 23 kg
35
SICHERHEIT

AUSSTATTUNGSMERKMALE UND
BEDIENELEMENTE
SCHALTER
ANMERKUNG
Die nachfolgende Abbildung dient lediglich als Referenz. Das gekaufte Modell sieht
eventuell etwas anders aus.
q
Zündschalter
w
Motorabschalter
e
MODE-/Rückwärtsgang-Override-
Knopf
r
Scheinwerferschalter
t
Nebelscheinwerferschalter
y
Triebstrang-Modusschalter
u
Drosselklappenschalter
i
Nebenverbraucherbuchse
o
Arbeitsscheinwerferschalter (sofern
vorhanden)
a
Fahrbereichsschalter (sofern vorhanden)
37
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

LINKE LENKERSCHALTER
q
Lichtschalter
w
Motorabschalter
e
Warnblinkerschalter
r
Blinkerschalter
t
Hupenschalter
y
MODE-/Rückwärtsgang-Override-
Knopf
ZÜNDSCHALTER
WARNUNG
Am Hauptschalter keinen großen Schlüsselanhänger oder Schlüsselring anbringen. Da
er in Kurven den Kraftstofftankdeckel berühren und eine Störung der elektrischen Anlage
hervorrufen könnte, wodurch der Motor während der Fahrt unvermittelt stehen bleiben
kann. Es besteht die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen.
SCHALTERPOSITION FUNKTION
Abschalten der gesamten Stromversorgung des
Fahrzeugs
SCHEINWERFER EIN: In dieser Stellung werden die
Scheinwerfer eingeschaltet. Der Motorabschalter muss
sich in der Betriebsstellung befinden.
38
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

SCHALTERPOSITION FUNKTION
Motor anlassen. In dieser Stellung sind die
Scheinwerfer nicht eingeschaltet.
Nach dem Anlassen des Motors Schlüssel loslassen,
so dass der Zündschalter in die Stellung STANDLICHT
EIN zurückkehrt. In dieser Position sind das Standlicht
und die Schlussleuchten eingeschaltet.
MOTORABSCHALTER
HINWEIS
Der Motor kann weder angelassen werden noch laufen, wenn sich der Schalter in der
Stellung AUS befindet.
Zum sofortigen Abschalten des Motors den Abschalter drücken. Vor dem nächsten
Motorstart den Motorabschalter wieder in Betriebsstellung nach oben ziehen.
Sowohl der Hauptschalter als auch der Motorabschalter unterbrechen die gesamte
Stromversorgung des Fahrzeugs einschließlich der Beleuchtung.
39
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

SCHALTERPOSITION FUNKTION
AUS
BETRIEB
MODE-/RÜCKWÄRTSGANG-OVERRIDE-KNOPF
Dieses Fahrzeug ist mit einem Rückwärtsgang-Drehzahlbegrenzsystem ausgerüstet. Um
beim Zurückstoßen eine höhere Drehzahl zu erzielen, den Gashebel loslassen und den
Override-Knopf drücken.
WARNUNG
Drücken des Override-Knopfs bei geöffneter Drosselklappe kann zum Kontrollverlust und
damit zu schweren und möglicherweise tödlichen Verletzungen führen. Vor dem
Betätigen des Override-Knopfs grundsätzlich den Gashebel freigeben.
Der Rückwärtsgang-Override-Knopf ist gleichzeitig auch der MODE-Knopf. Um die zweite
Funktion zu aktivieren, den Knopf etwa eine halbe Sekunde lang drücken. Wenn der
Rückwärtsgang (R) eingelegt ist, kann der Override-Knopf nicht als MODE-Knopf
verwendet werden.
SCHEINWERFER- UND LICHTHUPENSCHALTER
Die Beleuchtung funktioniert nur, wenn der Schlüsselhauptschalter eingeschaltet ist und
sich der Motorabschalter in der Betriebsstellung befindet.
40
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

SCHALTERPOSITION FUNKTION
Fernlicht
Abblendlicht
Zum Aktivieren des Fernlichts diesen Schalter mit dem linken Zeigefinger drücken. Sobald
der Schalter losgelassen wird, schalten die Scheinwerfer wieder auf Abblendlicht um.
NEBELSCHEINWERFERSCHALTER
Die Nebelschlussleuchte wird mit dem Nebelschlussleuchtenschalter ein- und
ausgeschaltet.
BLINKERSCHALTER
Zum Aktivieren des linken bzw. rechten Blinkers den Kippschalter nach links bzw. rechts
drücken. Die Kontrollleuchte in der Anzeige blinkt ebenfalls. Zum Abschalten des
Blinksignals den Kippschalter wieder in Mittelstellung bringen und eindrücken.
TRIEBSTRANG-MODUSSCHALTER
Der Triebstrang-Modusschalter
q
steuert das Allradantriebssystem
(AWD). Diesen Schalter verwenden, um
zwischen den Triebstrangmodi 2x4,
Allradantrieb und 4WDC umzuschalten.
Das Fahrzeug schaltet im
Rückwärtsgang (R) automatisch auf
Allradantrieb um, wenn sich der
Triebstrang-Modus in der Stellung AWD
befindet.
WINDENSCHALTER
Siehe Kapitel „Windenanleitung“ in der Betriebsanleitung für Informationen zur Winde.
41
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

WARNBLINKERSCHALTER
Zum Einschalten der Warnblinkanlage (alle Blinkerleuchten blinken) den
Warnblinkerschalter drücken. Mit dieser Funktion können andere Personen auf einen
Notfall oder eine Gefahrensituation aufmerksam gemacht werden.
HUPENSCHALTER
Zum Betätigen der Hupe den Hupenschalter drücken.
GASHEBEL
WARNUNG
Das Fahren eines ATV, dessen Gasmechanismus klemmt oder nicht ordnungsgemäß
funktioniert, kann zu einem Unfall führen. Ein ATV, dessen Gasmechanismus klemmt
oder sich nicht ordnungsgemäß betätigen lässt, darf nicht angelassen bzw. gefahren
werden. Bei Problemen mit dem Gasmechanismus unverzüglich mit dem POLARIS-
Händler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten zwecks Wartung in Verbindung
setzen.
Wird es versäumt, den Gasmechanismus regelmäßig zu kontrollieren oder sein
ordnungsgemäßes Funktionieren sicherzustellen, kann der Gashebel während der Fahrt
klemmen und zu einem Unfall führen. Vor dem Anlassen des Motors den Gashebel auf
freie Beweglichkeit und korrekte Rückstellung kontrollieren. Auch während der Fahrt
gelegentlich kontrollieren.
Die Motordrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit werden durch Betätigen des Gashebels
q
reguliert. Der Gashebel ist federbelastet. Wird der Hebel freigegeben, kehrt der Motor zur
Leerlaufdrehzahl zurück.
42
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

WARNUNG
Werden Veränderungen an der elektronischen Drosselklappenregelung vorgenommen,
verhält sich diese unter Umständen nicht bestimmungsgemäß. Dies kann einen Unfall
zur Folge haben. Änderungen an der Drosselregelung oder ein Austausch derselben
durch ein Nachrüstprodukt sind zu unterlassen.
NEBENVERBRAUCHERBUCHSE
Auf dem Scheinwerfertopf des Fahrzeugs befindet
sich eine 12-V-Nebenverbraucherbuchse. Über diese
Buchse kann eine Zusatzleuchte oder sonstiges
optionales Zubehör oder Leuchten gespeist werden.
43
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ARBEITSSCHEINWERFERSCHALTER (SOFERN
VORHANDEN)
Mit dem Arbeitsscheinwerferschalter wird eine im Scheinwerfertopf untergebrachte
Leuchte bedient. Der Arbeitsscheinwerfer kann als zusätzliche Lichtquelle für den Bereich
vor dem Fahrzeug verwendet werden, darf jedoch während der Fahrt auf öffentlichen
Straßen nicht eingeschaltet sein.
FAHRBEREICHSSCHALTER (SOFERN VORHANDEN)
Der Fahrbereichsschalter hat drei Stellungen:
• Performance (PERF)
• Standard (STND)
• Arbeit (WORK)
Unter folgenden Bedingungen immer den niedrigeren Gang
(L) verwenden, unabhängig von der für die
Drosselklappensteuerung gewählten Einstellung:
• Fahren in unwegsamem Gelände oder über Hindernisse
• Laden des Fahrzeugs auf einen Anhänger
• Ziehen schwerer Lasten
• Häufiges Fahren mit niedriger Motordrehzahl oder mit
Fahrgeschwindigkeiten unter 11 km/h (7 mph).
44
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BREMSEN
BREMSHEBEL
WARNUNG
Der Betrieb des ATVs mit einem zu großen Bremshebelspiel kann zum Verlust der
Bremswirkung und dadurch zu einem Unfall führen. Das ATV nie fahren, wenn das
Bremshebelspiel zu groß ist. Vor der Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs unbedingt
den Händler zur Wartung aufsuchen.
Zum Betätigen der Vorder- und Hinterradbremsen den Bremshebel
q
zum Lenker
heranziehen. Das Fahrzeug hat hydraulisch betätigte Scheibenbremsen, die mit einem
einzigen Hebel bedient werden. Vor jeder Fahrt den Bremshebelweg und den Füllstand
des Hauptbremszylinders kontrollieren.
Wenn man den Bremshebel betätigt, muss ein deutlicher Widerstand spürbar sein. Fühlt
sich der Hebel schwammig an, deutet dies auf eine mögliche Undichtigkeit von
Bremsleitungen oder einen zu niedrigen Füllstand des Hauptbremszylinders hin. Beides ist
ggf. vor der Fahrt zu beheben. Bezüglich einer sachgerechten Diagnose und Reparatur
bitte einen POLARIS-Händler oder einen anderen qualifizierten Wartungsbetrieb
aufsuchen.
45
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HAUPTBREMSZYLINDER/BREMSFLÜSSIGKEIT
WARNUNG
Ein überfüllter Hauptbremszylinder kann bewirken, dass die Bremsbeläge schleifen oder
die Bremsen blockieren und einen Unfall verursachen. Die Bremsflüssigkeit immer auf
dem empfohlenen Füllstand halten. Nicht überfüllen.
Eine angebrochene Bremsflüssigkeitsflasche nicht aufbewahren. Restinhalt nicht zu
einem späteren Zeitpunkt aufbrauchen. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h. sie
absorbiert rasch Feuchtigkeit aus der Luft. Die absorbierte Feuchtigkeit setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herab, was zum frühzeitigen Abnehmen der
Bremswirkung und damit zu einem Unfall führen kann. Nach dem Öffnen einer Flasche
Bremsflüssigkeit muss der nicht benötigte Rest entsorgt werden.
Vor jeder Fahrt den Bremsflüssigkeitsstand im Hauptbremszylinder kontrollieren.
Die Bremsflüssigkeitsstand im Hauptbremszylinder folgendermaßen kontrollieren:
1. ATV auf ebenem Untergrund abstellen.
2.
Lenker so drehen, dass der Hauptbremszylinder
q
waagrecht ist.
3. Bremsflüssigkeitsstand im Sichtfenster
w
oben auf dem Hauptbremszylinder prüfen.
Wenn der Hauptbremszylinder gefüllt ist, erscheint das Sichtfenster dunkel. Bei zu
niedrigem Flüssigkeitsstand ist das Sichtfenster klar.
46
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

4. Bei zu niedrigem Flüssigkeitsstand die Deckelschrauben entfernen und bis zum
Markierungsstrich mit Flüssigkeit auffüllen. Nicht überfüllen.
Nur DOT 4-Bremsflüssigkeit verwenden.
5. Deckel wieder anbringen. Schrauben auf ein Drehmoment von 0,6–0,9 Nm (7 in-lb)
anziehen.
BREMSHEBELSPERRE
WARNUNG
Fahren des ATVs bei eingelegter Bremshebelsperre kann einen Unfall oder einen
Fahrzeugbrand verursachen. Vor dem Losfahren stets sicherstellen, dass die Sperre
gelöst ist.
Die Bremshebelsperre folgendermaßen einlegen:
1. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
2.
Bremshebel
q
zwei- bis dreimal anziehen und wieder loslassen. Dann nochmals
anziehen und festhalten.
3. Zum Feststellen die Sperre
w
nach vorne schieben.
4. Den Bremshebel loslassen.
5. Zum Lösen der Bremshebelsperre den Bremshebel ziehen und lösen. Der Hebel kehrt
daraufhin in die unverriegelte Ausgangsstellung zurück.
47
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

Bleibt die Bremshebelsperre lange Zeit eingelegt, kann die Bremswirkung durch Ermüdung
nachlassen. Um ein Wegrollen zu verhindern, stets Keile unter die Räder legen. Beim
Abstellen des ATVs an Steigungen die Räder durch Unterlegen von Keilen auf der Talseite
sichern. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, das ATV quer zum Hang abzustellen.
Verlassen Sie sich beim Abstellen des ATVs an Hängen nie ausschließlich auf die
Bremshebelsperre. Um ein Wegrollen zu verhindern, stets Keile unter die Räder legen.
FUSSBETÄTIGTE HILFSBREMSE
WARNUNG
Beim Betätigen der Hilfsbremse ist Vorsicht geboten. Hilfsbremse nicht aggressiv
betätigen. Die Räder können rutschen und seitlich ausbrechen, so dass der Fahrer die
Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Die mögliche Folge sind schwere oder tödliche
Verletzungen.
Die Hilfsbremsanlage ist als Ergänzung der Hauptbremsanlage konzipiert. Sollte die
Hauptbremsanlage ausfallen, dient die fußbetätigte Hilfsbremse
q
als Ersatz.
Die fußbetätigte Hilfsbremse befindet sich an der Innenseite des rechten Trittbretts. Diese
Bremse mit dem rechten Fuß betätigen. Wenn die Räder bei Gebrauch der Hilfsbremse
rutschen, den Bremspedaldruck soweit verringern
, dass die Räder abgebremst werden,
ohne zu blockieren.
48
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND
Kontrollieren Sie den Bremsflüssigkeitsstand der
Hilfsbremsanlage regelmäßig. Der Ausgleichsbehälter
befindet sich unter dem vorderen Gerätekasten.
Der Flüssigkeitsstand muss sich zwischen der
Maximal- und der Minimalmarkierung befinden. Nur
DOT 4-Bremsflüssigkeit verwenden.
AUTOMATIKGETRIEBE-GANGSCHALTHEBEL
Der Gangschalthebel befindet sich auf der rechten Seite des Fahrzeugs.
49
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

H: Hoher Gang
L: Niedriger Gang
N: Leerlauf
R: Rückwärtsgang
P: Parkstellung
Zum Umschalten des Gangs das
Fahrzeug zum vollständigen Stillstand
bringen. Bei leerlaufendem Motor den
Hebel in die gewünschte Stellung
bringen.
ANMERKUNG
Das Umschalten des Gangs bei Drehzahlen oberhalb der Leerlaufdrehzahl oder bei
fahrendem Fahrzeug kann einen Getriebeschaden verursachen.
Beim Abstellen des ATVs an einem unbeaufsichtigten Ort stets den Gangschalthebel in
Stellung PARKEN (P) bringen und die Feststellbremse anziehen.
TIPP
Zum Ziehen schwerer Lasten mit Geschwindigkeiten von weniger als 11 km/h (7 mph)
sowie zu langsamen Bergauffahrten den niedrigen Vorwärtsgang (L) wählen, damit der
Antriebsriemen eine möglichst lange Lebensdauer erzielt.
50
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

TANKDECKEL
HINWEIS
Dieses Fahrzeug verfügt über eine digitale Kraftstoffanzeige, die auf einen niedrigen
Kraftstoffstand hinweist. Wenn das Instrument anzeigt, dass der Kraftstofftank
weitgehend entleert ist, muss auftankt werden.
Das Fahrzeug nur im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich und bei abgeschaltetem
Motor auftanken. Zum Tanken auf einer ebenen Fläche abstellen.
Kraftstofftankdeckel abnehmen um Tank aufzufüllen. Das Fahrzeug ist mit verbleitem oder
bleifreiem Benzin mit einer Nenn-Oktanzahl von mindestens 87 = (R + M/2) zu betanken.
Keine Kraftstoffe mit einem Ethanolgehalt von mehr als 10 %, wie z. B. E-85, verwenden.
Kompatible Kraftstofftypen: E5,
E10
ELEKTRONISCHE SERVOLENKUNG (EPS)
Die elektronische Servolenkung (EPS), sofern eingebaut, wird aktiviert, wenn man den
Zündschlüssel in die Stellung EIN dreht. EPS bleibt aktiv, solange das Fahrzeug fährt oder
im Leerlauf läuft. Einzelheiten zur EPS-Warnanzeige können dem Abschnitt
„Kombiinstrument“ entnommen werden.
51
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

KOMBIINSTRUMENT
ÜBERBLICK
ANZEIGEBEREICH FUNKTION
q
Ganganzeige
H = Hoher Gang
L = Niedriger Gang
N = Leerlauf
R = Rückwärtsgang
P = Parken
– = Gangsignalfehler (oder Schalthebel steht zwischen Gängen)
w
Anzeigebereich 2
In diesem Bereich werden Kilometerzähler, Streckenkilometerzähler,
Streckenkilometerzähler 2, Spannung, Motortemperatur,
Motorbetriebsstundenzähler, Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl oder
das programmierbare Wartungsintervall in Betriebsstunden angezeigt.
e
Anzeigebereich 1
In diesem Bereich werden Motordrehzahl, Fahrgeschwindigkeit oder
Kühlmitteltemperatur angezeigt.
r
Kraftstoffanzeige
Die Segmente der Kraftstoffanzeige geben den Füllstand des
Kraftstofftanks zu erkennen. Wenn das unterste Segment erlischt, wird
der Fahrer darauf hingewiesen, dass dringend getankt werden muss. Alle
Segmente einschließlich des Kraftstoffsymbols blinken. Sofort auftanken.
t
Wartungsanzeige
Das blinkende Schraubenschlüsselsymbol weist den Fahrer darauf hin,
dass das eingestellte Wartungsintervall abgelaufen ist. Die
Routinewartung kann von einem POLARIS-Händler durchgeführt werden.
Für weitere Einzelheiten siehe Seite 64.
y
Uhr
Die Zeitanzeige erfolgt wahlweise im 24- oder 12-Stunden-Format.
u
Triebstrang-
Modusanzeige
Segmente der Anzeige leuchten je nach angewähltem Triebstrangmodus
auf.
53
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

KONTROLLLEUCHTEN
KONTROLLLEUCHTE SYMBOL FUNKTION
q
Motorwarnleuchte
Dieses Symbol erscheint bei Auftreten eines
Fehlers. Wenn diese Warnanzeige leuchtet, das
Fahrzeug nicht weiter betreiben. Anderenfalls
besteht die Gefahr eines massiven
Motorschadens. Ein POLARIS-Vertragshändler
kann behilflich sein.
w
EPS-Warnung (sofern
eingebaut)
Diese Anzeige leuchtet auf, wenn ein Fehler in der
Servolenkung aufgetreten ist. Ein POLARIS-
Vertragshändler kann behilflich sein. Bei
eingeschaltetem Schlüsselschalter und
abgestelltem Motor ist die Servolenkung bis zu 5
Minuten verfügbar.
e
Motor heiß
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn der Motor
überhitzt ist. Die Anzeige blinkt, wenn eine
ernsthafte Überhitzung besteht.
r
Leerlauf (N)
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn sich das
Getriebe im Leerlauf (N) und der Zündschlüssel in
Stellung EIN befinden.
54
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

KONTROLLLEUCHTE SYMBOL FUNKTION
t
Helm/Sicherheitsgurt
Die Leuchte blinkt für ein paar Sekunden, wenn
sich der Zündschlüssel in Stellung EIN befindet.
Die Lampe erinnert den Fahrer daran, vor
Fahrtantritt einen Helm aufzusetzen und den
Sicherheitsgurt (falls vorhanden) anzulegen.
y
Fernlicht
Dieses Symbol leuchtet auf, wenn der
Scheinwerferschalter auf Fernlicht geschaltet
wird.
i
Anhängeranzeige
Die Kontrollleuchte des Anhängerblinkers leuchtet
auf, wenn die Anhängerblinker betätigt werden.
55
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ANZEIGEBEREICH 1
Die im Bereich 1
q
angezeigten Informationen können durch Betätigen des MODE-Knopfs
variiert werden.
ANZEIGEBEREICH 1 FUNKTION
Geschwindigkeit Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird in mph oder km/h
angezeigt.
Motortemperatur Die aktuelle Motortemperatur des Fahrzeugs wird
angezeigt.
U/min Die Motordrehzahl des Fahrzeugs wird angezeigt.
Umgebungstemperatur
(optional)
Die aktuelle Umgebungstemperatur wird angezeigt
56
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ANZEIGEBEREICH 2
Die im Bereich 2
w
angezeigten Informationen können durch Drücken der Pfeiltasten (Auf/
Ab) variiert werden.
ANZEIGEBEREICH 2 FUNKTION
Kilometerzähler Der Kilometerzählerstand des Fahrzeugs wird angezeigt.
Motortemperatur Die Motortemperatur des Fahrzeugs wird angezeigt.
Umgebungstemperatur
(optional)
Die aktuelle Umgebungstemperatur wird angezeigt.
Strecke 1 Strecke 1 des Tageskilometerzählers des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Strecke 2 Strecke 2 des Tageskilometerzählers des Fahrzeugs wird
angezeigt.
U/min Die Motordrehzahl des Fahrzeugs wird angezeigt.
Spannung Die aktuelle Batteriespannung des Fahrzeugs wird
angezeigt.
Geschwindigkeit Die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs wird angezeigt.
Motorbetriebsstunden Die Motorbetriebsstunden des Fahrzeugs werden
angezeigt.
„Service Hours“
(Wartungsstunden)
Die Stunden bis zur nächsten Wartung des Fahrzeugs
werden angezeigt.
57
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

MENÜ OPTIONEN
Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
MENÜ OPTIONEN ANMERKUNGEN
„Diagnostic Codes“ (Diagnosecodes) Wird nur angezeigt, wenn Fehlercodes
vorhanden oder gespeichert sind.
„Units – Distance“
(Entfernungseinheiten)
Zwischen den Einheiten km/h (Kilometer pro
Stunde) oder mph (Meilen pro Stunde)
wählen.
„Units - Temp“ (Einheiten – Temperatur) Zwischen °C und °F wählen.
„Clock“ (Uhr) Zwischen der 24- und 12-Stundenanzeige
wählen und die Uhrzeit einstellen.
„Backlight Color“ (Farbe der
Hintergrundbeleuchtung)
Zwischen blau und rot wählen.
„Backlight Level“ (Helligkeitsstufen der
Hintergrundbeleuchtung)
Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung
einstellen.
„Service Hours“ (Wartungsstunden) Wartungsstunden anzeigen/einstellen.
„Exit Menu“ (Menü verlassen) Beenden.
58
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

EINHEITENAUSWAHL – ENTFERNUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Units – Distance“
(Entfernungseinheiten) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (KPH oder MPH – Kilometer
oder Meilen pro Stunde) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
59
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

EINHEITENAUSWAHL – TEMPERATUR
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „Units – Temp“
(Einheiten – Temperatur) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (°C oder °F) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
60
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

UHR
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „CLOCK“ (Uhr)
anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (24- oder 12-Stunden-Format)
zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
r
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Stunden) zu ändern.
t
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
y
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Minuten/Zehner) zu ändern.
u
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen.
i
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Minuten/Einer) zu ändern.
o
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um die
Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
61
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

FARBE DER HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „BL COLOR“
(Farbe der Hintergrundbeleuchtung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Blue [blau] oder Red [rot])
zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
62
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

HELLIGKEIT DER HINTERGRUNDBELEUCHTUNG
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „BL LEVEL“
(Helligkeitsstufen der Hintergrundbeleuchtung) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (Helligkeit erhöhen oder
verringern) zu ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
63
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

WARTUNGSSTUNDEN
1. Den MODE-Knopf gedrückt halten, um das Menü „Options“ (Optionen) aufzurufen.
HINWEIS
Auf dem Display wird drei Sekunden lang „OPTIONS“ (Optionen) angezeigt, bevor das
erste Menüelement angezeigt wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „SRV HRS“
(Wartungsstunden) anzuwählen.
Siehe oben dargestellte Abbildung:
q
Den MODE-Knopf drücken.
w
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die Einheiten (0, 5, 10, - 95, 100) zu
ändern.
e
Wenn die gewünschte Einheit angezeigt wird, den MODE-Knopf drücken, um
die Einheit anzuwählen und zum Menü „Options“ (Optionen) zurückzukehren.
HINWEIS
Um die Wartungsstunden zurückzusetzen, nachdem sie bis auf „0,0“ heruntergezählt
haben, den verwendeten Einstellwert wieder anwählen oder einen neuen Wert für die
Wartungsstunden anwählen.
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
64
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BLUETOOTH-BETRIEB
Im Bluetooth-Betrieb kann
der Benutzer sein Telefon mit
der Digitalanzeige des
Fahrzeugs koppeln. Mithilfe
dieser Funktion kann der
Benutzer Anrufe und
Textmeldungen
entgegennehmen, während
er das Fahrzeug bedient.
Wenn eine SMS-Nachricht
eingeht, solange das
Fahrzeug mit einer
Geschwindigkeit von mehr
als 2 km/h unterwegs ist,
wird nur der Name des
Absenders auf dem
Bildschirm angezeigt.
Wenn der Benutzer in Bluetooth-Menüs sucht und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 2
km/h überschreitet, erscheint auf dem Menü automatisch der Hinweis VEHICLE MOVING
(Fahrzeug in Bewegung). Beim Versuch, Bluetooth-Menüs aufzurufen, wenn das Fahrzeug
mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2 km/h unterwegs ist, wird auf dem Bildschirm kurz
der Hinweis VEHICLE MOVING (Fahrzeug in Bewegung) angezeigt, bevor eine Umleitung
zum Menü „OPTIONS“ (Optionen) erfolgt.
65
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

KOPPELN DES TELEFONS MIT DER ANZEIGE
Anhand des folgenden Verfahrens kann ein Telefon mit der Digitalanzeige des Fahrzeugs
gekoppelt werden.
HINWEIS
Die Bluetooth-Funktion ist sowohl mit iOS- als auch Android-Telefonen kompatibel.
Benutzer von iOS-Telefonen müssen die Option „Settings“ (Einstellungen) aufrufen und
Benachrichtigungen aktivieren. Die meisten Android-Telefone fordern den Benutzer im
Zuge des Kopplungsverfahrens automatisch auf, die Benachrichtigungsfunktion zu
aktivieren.
1. Der Benutzer muss sicherzustellen, dass Bluetooth auf seinem Telefon aktiviert ist.
2. Das Menü „Options“ (Optionen) auf der Digitalanzeige des Fahrzeugs aufrufen und „BT
PAIR“ (BT-Kopplung) auswählen. Das Bluetooth-Symbol beginnt zu blinken.
3. Zur Option Polaris Gauge (Polaris-Anzeige) im Bluetooth-Menü oder in der Bluetooth-
Eingabeaufforderung des Telefons navigieren und diese auswählen. Die Kopplung
sollte binnen kürzester Zeit erfolgen. Der Kopplungsmodus bleibt bis zu 90 Sekunden
lang aktiviert bzw. solange, bis das Menü „BT PAIR“ (BT-Kopplung) beendet wird.
Nach erfolgter Kopplung des Telefons stellt die Digitalanzeige des Fahrzeugs immer dann,
wenn das Telefon eingeschaltet und in Reichweite ist, automatisch eine erneute
Verbindung mit diesem her. Der Benutzer muss in diesem Fall nichts Weiteres
unternehmen.
66
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSECODE
Der Bildschirm „DIAGCODE“ (Diagnosecode) zeigt die verfügbaren
Störungswarnleuchten, die während dieses Zündzyklus aufleuchten.
Folgendermaßen auf den
Bildschirm für den
Diagnosecode zugreifen:
1. Den MODE-Knopf gedrückt
halten, um das Menü
„Options“ (Optionen)
aufzurufen. Auf dem
Display wird drei Sekunden
lang „OPTIONS“
(Optionen) angezeigt,
bevor das erste
Menüelement angezeigt
wird.
2. Den MODE-Knopf drücken, um aus dem Menü „Options“ (Optionen) „DIAGCODE“
(Diagnosecodes) anzuwählen.
Die Pfeiltasten (AUF/AB) drücken, um die einzelnen Codes der Reihe nach aufzurufen.
HINWEIS
Diese Option ist nur verfügbar, wenn während des aktuellen Zündzyklus (Zündschlüssel
in Stellung „ON“) ein Fehlercode gesetzt wurde oder noch aktiv ist. Wird die Zündung
ausgeschaltet, werden alle gespeicherten Fehlercodes von der Anzeige gelöscht.
q
Bereich A zeigt FMI an
w
Bereich B zeigt MFP an
e
Uhrzeitbereich zeigt Anzahl an
3. Um das Menü „Options“ (Optionen) zu verlassen, kann der Benutzer wahlweise die
Funktion „Exit Menu“ (Menü verlassen) anwählen, den MODE-Knopf gedrückt halten
und das Menü „Options“ (Optionen) verlassen, oder 10 Sekunden lang keine Taste
drücken, wodurch das Menü „Options“ (Optionen) ebenfalls verlassen wird.
67
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSEANZEIGE DEFINITIONEN DER DIAGNOSECODES
Lastkreis unterbrochen: Ein Leiter, der zu dem in der Tabelle angegebenen Bauteil
(Einspritzventil, Kraftstoffpumpe usw.) führt, ist gerissen oder das Bauteil selbst ist
ausgefallen.
Masseschluss: Der Leiter zwischen dem elektronischen Steuergerät und dem in der
Tabelle angegebenen Bauteil ist an Masse kurzgeschlossen.
Lastkreis kurzgeschlossen: Die Leiter zu dem in der Tabelle angegebenen Bauteil sind
miteinander kurzgeschlossen oder in dem Bauteil befindet sich ein interner Kurzschluss.
Kurzschluss an Batterie: Der Leiter zwischen dem in der Tabelle angegebenen Bauteil und
dem elektronischen Steuergerät ist an einem mit Batteriespannung verbundenen Leiter
kurzgeschlossen.
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Drosselpositionsgeber Spannung zu hoch
51 3
Spannung zu niedrig
51 4
Motortemperaturfühler Spannung zu hoch
110 3
Spannung zu niedrig
110 4
Temperatur zu hoch
110 16
Motorabschaltung wegen
Überhitzung
110 0
Ansaugluft-Temperaturfühler Spannung zu hoch
105 3
Spannung zu niedrig
105 4
Krümmer-Absolutdruckgeber Spannung zu hoch
102 3
Spannung zu niedrig
102 4
Signal außerhalb des
Wertebereichs
102 2
Kurbelwellenpositionsgeber Stromkreisfehler
636 8
Wahrscheinlichkeitsfehler
636 2
Fahrgeschwindigkeitssignal Geschwindigkeitswert zu
hoch
84 8
Wahrscheinlichkeitsfehler
84 2
Gangsensorsignal Spannung zu niedrig
523 4
Spannung zu niedrig
523 3
Signalfehler
523 2
68
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Einspritzventil 1 (MAG) (SDI-
Teillast)
Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
651 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
651 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
651 4
Einspritzventil 2 (PTO) (SDI-
Teillast)
Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
652 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
652 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
652 4
Zündspulenprimärtreiber 1
(MAG)
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
1268 3
Zündspulenprimärtreiber 2
(PTO)
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
1269 3
Kraftstoffpumpen-
Treiberschaltkreis
Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
1347 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
1347 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
1347 4
Lüfterrelais-Treiberschaltkreis Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
1071 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
1071 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
1071 4
Leerlaufregler Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
634 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
634 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
634 4
69
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Position außerhalb des
Wertebereichs
634 7
Anlasserfreigabekreis Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
1321 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
1321 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
1321 4
Fahrgestellrelais Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
520208 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
520208 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
520208 4
Allradantrieb Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
520207 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
520207 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
520207 4
Systemspannung Spannung zu hoch
168 3
Spannung zu niedrig
168 4
Gas-Sicherheitssignal Spannung zu hoch
520194 3
Spannung zu niedrig
520194 4
Signal außerhalb des
Wertebereichs
520194 2
Gasmechanismus klemmt
520194 7
Bergabfahrthilfe (ADC) Treiberschaltkreis
unterbrochen/
kurzgeschlossen
520203 5
Treiberschaltkreis an B+
kurzgeschlossen
520203 3
Treiberschaltkreis
kurzgeschlossen
520203 4
70
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
Leerlaufdrehzahl Geschwindigkeitswert zu
hoch
520211 3
Geschwindigkeit zu niedrig
520211 4
DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
NUR MODELLE MIT ELEKTRONISCHER SERVOLENKUNG (EPS)
Fahrgeschwindigkeitssensor Daten gültig, aber oberhalb
des normalen
Betriebsbereichs – höchste
Stufe
84 0
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
84 2
Abnormale Änderungsrate
84 10
Empfangene Netzwerkdaten
fehlerhaft
84 19
Systemspannung Daten gültig, aber oberhalb
des normalen
Betriebsbereichs – höchste
Stufe
168 0
Spannung über Normalwert
oder mit höherer
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
168 3
Spannung unter Normalwert
oder mit niedrigerer
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
168 4
Motordrehzahl Daten gültig, aber oberhalb
des normalen
Betriebsbereichs – höchste
Stufe
190 0
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
190 2
Empfangene Netzwerkdaten
fehlerhaft
190 19
Motorsteuergerät (ECU)-
Speicher
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
628 12
Außerhalb der Kalibrierung
628 13
Kalibrierung Außerhalb der Kalibrierung
630 13
71
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

DIAGNOSECODES
BAUTEIL ZUSTAND MFP FMI
NUR MODELLE MIT ELEKTRONISCHER SERVOLENKUNG (EPS)
Servolenkung wegen Überstrom
abgeschaltet
Strom über Normalwert oder
Stromkreis kurzgeschlossen
520221 6
Servolenkung: Überstromfehler
Strom über Normalwert oder
Stromkreis kurzgeschlossen
520222 6
Servolenkung
Drehmomentgeber teilweise
ausgefallen
Zustand besteht
520223 31
Servolenkung
Drehmomentgeber vollständig
ausgefallen
Zustand besteht
520224 31
EPAS-Inverter: Temperatur Daten gültig, aber oberhalb
des normalen
Betriebsbereichs – höchste
Stufe
520225 0
Daten gültig, aber oberhalb
des normalen
Betriebsbereichs –
Mittelschwerer Stand
520225 16
EPAS-Kommunikation empfängt
Datenfehler
Daten unregelmäßig,
aussetzend oder falsch
520226 2
Zustand besteht
520226 31
Fehler Positionskodierer Grundursache unbekannt
520228 11
Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520228 12
Zustand besteht
520228 31
EPAS-Softwarefehler Intelligent Device oder
Komponente fehlerhaft
520229 12
Zustand besteht
520229 31
EPAS-Stromsparzustand Zustand besteht
520231 31
EPS SEPIC-Spannungsfehler Spannung über Normalwert
oder mit höherer
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
524086 3
Spannung unter Normalwert
oder mit niedrigerer
Spannungsquelle
kurzgeschlossen
524086 4
72
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

ALLRADANTRIEBSSYSTEM
HINWEIS
Wird der Allradantrieb zugeschaltet, während die Hinterräder durchdrehen, können die
Antriebswelle und das Getriebe erheblich beschädigt werden. Das Umschalten auf
Allradantrieb (AWD) muss erfolgen, solange die Hinterräder gute Bodenhaftung haben
oder stillstehen.
Das Allradantriebssystem wird mit
dem Triebstrang-Schalter
q
zu- und
abgeschaltet. Der Allradantrieb
(AWD) muss zugeschaltet werden,
bevor das Fahrzeug in einen
Bereich gerät, in dem es auf den
Vorderradantrieb angewiesen sein
könnte. Wenn die Hinterräder
durchdrehen, Gaspedal vor dem
Zuschalten des Allradantriebs
freigeben.
73
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

BETRIEBSART AWD
Den Triebstrangschalter ganz nach rechts bewegen,
um den Allradantrieb (AWD) zuzuschalten. Der
Allradantrieb setzt ein, sobald die Motordrehzahl unter
3100 U/min fällt. Auf der Anzeige wird „AWD“
eingeblendet. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für
den Betrieb des Fahrzeugs mit zugeschaltetem
Allradantrieb. Das Fahrzeug schaltet im
Rückwärtsgang (R) automatisch auf Allradantrieb um,
wenn sich der Schalter in der Stellung AWD befindet.
Nach der Zuschaltung bleibt der Allradantrieb (AWD) aktiv, bis der Schalter ausgeschaltet
wird. Schaltet man den Schalter aus, während das bedarfsgesteuerte Antriebssystem in
Bewegung ist, kuppelt sich dieses erst aus, wenn die Hinterräder wieder Bodenhaftung
haben.
Bei zugeschaltetem Allradantrieb (AWD) kuppelt sich das bedarfsgesteuerte
Antriebssystem automatisch ein, wenn die Hinterräder an Bodenhaftung verlieren. Wenn
die Hinterräder wieder Bodenhaftung haben, kuppelt sich das bedarfsgesteuerte
Antriebssystem automatisch aus.
BETRIEBSART 2X4
Den Allradantriebsschalter ganz nach links bewegen,
um das Fahrzeug im Zweiradantrieb zu betreiben. Der
Allradantrieb wird ausgeschaltet, sobald die
Motordrehzahl unter 3100 U/min fällt. Auf der Anzeige
wird „2x4“ zu sehen sein.
ALLRAD-BERGABFAHRHILFE (SOFERN VORHANDEN)
HINWEIS
Wird die Allrad-Bergabfahrhilfe zugeschaltet, während die Hinterräder durchdrehen,
können die Antriebswelle und das Getriebe erheblich beschädigt werden. Das
Umschalten auf Allrad-Bergabfahrhilfe (4WDC) muss erfolgen, solange die Hinterräder
gute Bodenhaftung haben oder stillstehen.
74
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

Mit der Allrad-Bergabfahrthilfe (4WDC) können alle vier Räder des Fahrzeugs an
Steigungen oder im Gefälle mit dem Motor abgebremst werden. Vor einer Bergauf- oder
Bergabfahrt stets den Allrad-Bergabfahrhilfe-Modus (sofern vorhanden) zuschalten.
ZUSCHALTEN DER ALLRAD-BERGABFAHRHILFE
Die Allrad-Bergabfahrhilfe (4WDC) wird automatisch eingekuppelt, wenn alle
nachfolgenden Bedingungen erfüllt sind:
• 4WDC ist zugeschaltet
• Die Drosselklappe ist geschlossen (Gashebel freigegeben).
• Ein Gang ist eingelegt (hoher [H], niedriger [L] oder Rückwärtsgang [R]).
ABSCHALTEN DER ALLRAD-BERGABFAHRHILFE
Die Allrad-Bergabfahrhilfe wird automatisch ausgekuppelt, wenn mindestens eine der
folgenden Bedingungen erfüllt ist:
• Der 4x4-Schalter verlässt die Stellung „4WDC“.
• Die Drosselklappe ist geöffnet (es wird Gas gegeben).
• Das Getriebe wird in den Leerlauf (N) oder in Stellung Parken (P) geschaltet.
• Das Fahrzeug ist auf einer ebenen Fläche oder fährt nicht aktiv einen Berg hinab.
75
AUSSTATTUNGSMERKMALE UND BEDIENELEMENTE

76

BETRIEB
SICHERES FAHREN
WARNUNG
Bei unsachgemäßem Betrieb des Fahrzeugs besteht die Gefahr einer Kollision, des
Kontrollverlustes, eines Unfalls oder eines Überschlags, was zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen kann. Alle Sicherheitswarnhinweise im Abschnitt Sicherheit dieser
Betriebsanleitung müssen nicht nur gelesen, sondern auch verstanden werden.
1. Vor dem Fahren dieses Fahrzeugs an der empfohlenen Sicherheitsschulung
teilnehmen. Sicherheitskurse und Tipps zum Fahren finden Sie unter
www.atvsafety.org. Einzelheiten siehe Seite 11.
2. Erlauben Sie Personen unter 16 Jahren nicht, mit diesem Fahrzeug zu fahren.
Gestatten Sie Personen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen nicht, dieses
Fahrzeug zu fahren.
3. Lassen Sie nie einen Beifahrer auf einem Einsitzer-ATV mitfahren. Nie mehr als einen
Beifahrer auf einem Zweisitzer-ATV mitfahren lassen.
4. Motorabgase sind giftig. Motor nie in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen
lassen.
5. Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit dem Gebrauch der Hilfsbremse vertraut (zu
verwenden, wenn die Hauptbremsanlage versagt).
6. Dieses Fahrzeug nur im Gelände betreiben. Das Fahrzeug nie auf befestigten oder
öffentlichen Straßen, wie Land- oder Schnellstraßen, einschließlich Feld- oder
Schotterwegen, fahren.
7. Bei schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Nebel, Regen oder Dunkelheit, ist mit
erhöhter Vorsicht und mit verringerter Geschwindigkeit zu fahren. Scheinwerfer
regelmäßig reinigen und durchgebrannte Glühlampen unverzüglich austauschen.
8. Wählen Sie einen Fahrstil, der Ihren Fähigkeiten, den Fähigkeiten Ihres Beifahrers
sowie den Umgebungsbedingungen entspricht. Fahrzeug nie mit überhöhter
Geschwindigkeit fahren. Keine Hochstarts, Sprünge oder sonstige Kunststücke
versuchen. Während der Fahrt nie die Hände vom Lenker nehmen und beide Füße
stets auf den Trittbrettern lassen.
9. Vor oder während dem Fahren eines ATVs niemals Alkohol oder Drogen konsumieren.
10. Stets Reifen der für das Fahrzeug vorgesehenen Größe und des vorgesehenen Typs
verwenden. Sorgen Sie stets für die Aufrechterhaltung des richtigen Reifendrucks.
11. Fahren Sie nie mit einem schadhaften ATV. Lassen Sie das gesamte Fahrzeug von
einer qualifizierten Service-Werkstatt auf eventuelle Schäden überprüfen, wenn es sich
überschlagen hat oder einen Unfall hatte.
77
BETRIEB

12. Fahren Sie das ATV nie über ein zugefrorenes Gewässer, wenn Sie sich nicht eigens
davon überzeugt haben, dass das Eis dick genug ist, um Ihrem Gewicht, dem Gewicht
der Ladung, des Fahrzeugs plus ggf. der anderen Fahrzeuge der Gruppe sowie den
beim Fahren wirksamen Kräften standzuhalten.
13. Die heißen Teile der Auspuffanlage nicht berühren. Brennbares Material stets von der
Auspuffanlage fernhalten.
14. Beim Abstellen des Fahrzeugs stets den Zündschlüssel abziehen, um die Benutzung
durch Unbefugte zu verhindern.
PISTENREGELN
Sich auf Fahrten stets an die geltenden Anstandsregeln halten. Einen ausreichenden
Sicherheitsabstand zu anderen Fahrzeugen einhalten, die auf der gleichen Strecke
unterwegs sind. Entgegenkommenden Fahrzeugen per Handzeichen mitteilen, aus wie
vielen Fahrzeugen die eigene Gruppe besteht. Zum Anhalten das Fahrzeug möglichst weit
rechts heranfahren, damit andere Fahrzeuge problemlos passieren können.
VERTRAUTHEIT MIT DEM GELÄNDE/DEFENSIVES
FAHREN
Sich mit allen Gesetzen und Vorschriften vertraut machen, die den Betrieb dieses
Fahrzeugs in der Region des Eigentümers betreffen. Die Umwelt respektieren, in der
dieses Fahrzeug gefahren wird. Sich bei einem örtlichen POLARIS-Händler, einem
örtlichen ATV-Klub oder bei den zuständigen Behörden erkundigen, wo das Fahren mit
diesem Fahrzeug erlaubt ist.
Sich so verhalten, dass sich niemand dazu veranlasst sieht, gegen den Einsatz von
Freizeitfahrzeugen vorzugehen. Off-Road-Enthusiasten werden als Vertreter dieses Sports
betrachtet und können anderen ein gutes (oder schlechtes) Beispiel geben. Defensiv
fahren. Die Landschaft respektieren, sie sauber halten und grundsätzlich auf den
markierten Wegen bleiben.
FAHRZEUG-EINFAHRZEIT
Die Einfahrzeit des neuen POLARIS-Fahrzeugs erstreckt sich über die ersten
25 Betriebsstunden bzw. die Zeit bis zum Verbrauch der ersten beiden
Benzintankfüllungen. Für den Eigentümer ist die richtige Handhabung des Fahrzeugs
während der Einfahrzeit die wichtigste Aufgabe. Ein sorgsamer Umgang mit dem neuen
Motor und den Antriebskomponenten erhöht deren Leistung und Lebensdauer. Die
folgenden Anweisungen sollten genau eingehalten werden.
HINWEIS
Eine übermäßige Erhitzung während der ersten drei Betriebsstunden beschädigt Motor-
Präzisionsteile sowie Antriebskomponenten. Während der ersten drei Betriebsstunden
den Motor nicht mit Vollgas oder hoher Drehzahl laufen lassen.
Durch Verwendung ungeeigneter Öle kann der Motor schwer beschädigt werden.
Vollsynthetisches Viertaktöl der Marke POLARIS PS-4, Typ 5W-50 wurde speziell für
Viertaktmotoren entwickelt.
78
BETRIEB

EINFAHREN DES MOTORS UND DES
ANTRIEBSSTRANGS
1. Den Kraftstofftank mit Benzin füllen. Einzelheiten können dem Abschnitt „Kraftstofftank“
entnommen werden. Beim Umgang mit Benzin ist daher stets äußerste Vorsicht
geboten.
2. Ölstand prüfen. Nähere Angaben sind dem Abschnitt „Ölstandsprüfung“ zu entnehmen.
Gegebenenfalls so viel Öl des empfohlenen Typs nachfüllen, dass der normale Ölstand
im sicheren Betriebsbereich verbleibt.
3. Zunächst nur langsam fahren. Zum Einfahren ein offenes Gelände auswählen, um sich
mit dem Fahrzeug und seinen Fahreigenschaften vertraut zu machen.
4. Aggressives Bremsen vermeiden.
5. Mit variierendem Gas fahren. Den Motor nicht längere Zeit leerlaufen lassen.
6. Nur geringe Lasten ziehen.
7. Die Flüssigkeitsstände und Bedienelemente regelmäßig prüfen und die in der
Checkliste angegebenen täglichen Prüfungen vor Fahrtantritt konsequent durchführen.
8. Während der Einfahrzeit das Motoröl und den Motorölfilter nach 25 Betriebsstunden
oder einem Monat wechseln.
9. Die Flüssigkeitsstände des Hauptgetriebes und aller anderen Getriebegehäuse nach
den ersten 25 Betriebsstunden und anschließend alle 100 Betriebsstunden
kontrollieren.
EINFAHREN DER BREMSANLAGE
Die Bremsen bei den ersten 50 Bremsmanövern nur mit mäßiger Kraft betätigen.
Aggressives oder übertrieben kraftvolles Bremsen mit der neuen Bremsanlage kann zur
Beschädigung der Bremsbeläge und der Bremsscheiben führen.
EINFAHREN DES PVT-GETRIEBES (KUPPLUNGEN/
RIEMEN)
Sorgfältiges Einfahren der Kupplungen und des Antriebsriemens erhöht Lebensdauer und
Leistung. Die Kupplungen und den Antriebsriemen bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten
gemäß den Empfehlungen einfahren. Nur geringe Lasten ziehen. Während der Einfahrzeit
nicht aggressiv beschleunigen und nicht mit hoher Geschwindigkeit fahren.
Nach einem Riemenausfall alle Rückstände aus dem PVT-Einlass- und Auslasslufttrakt
sowie aus dem Kupplungs- und dem Motorraum beseitigen, wenn der Riemen ersetzt wird.
79
BETRIEB

PRÜFUNGEN VOR FAHRTANTRITT (CHECKLISTE)
Wird es vor Fahrtantritt versäumt, das ATV zu überprüfen und seine Betriebssicherheit zu
kontrollieren, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Vor jeder Fahrt den Zustand und die
Betriebssicherheit des ATVs kontrollieren.
PRÜFUNG
BEMERKUNGEN SEITE
Bremsanlage/
Bremshebelweg
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 45
Seite 122
Bremsflüssigkeit Füllstand prüfen.
Seite 49
Hilfsbremse
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 48
Vorderachsaufhängung
Prüfen, bei Bedarf
schmieren.
–
Hinterachsaufhängung
Prüfen, bei Bedarf
schmieren.
–
Lenkung Freigängigkeit prüfen.
–
Reifen
Zustand und Druck
kontrollieren.
Seite 123
Räder/Befestigungsteile
Prüfen, festen Sitz der
Radmuttern kontrollieren.
–
Rahmenmuttern,
Schrauben und sonstige
Befestigungsteile
Prüfen, festen Sitz
kontrollieren.
–
Kraftstoff und Motoröl Füllstände kontrollieren. Seite 114
Kühlmittelstand
Füllstand prüfen.
Seite 120
Kühlmittelschläuche
Auf Undichtigkeiten prüfen.
–
Gasgestänge
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 42
Kontrollleuchten/Schalter
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 37
Motorabschalter
Auf einwandfreie Funktion
prüfen.
Seite 39
Luftfilter, Vorfilter
Prüfen, reinigen.
Seite 126
Scheinwerfer
Funktion prüfen.
Seite 40
80
BETRIEB

PRÜFUNG
BEMERKUNGEN SEITE
Brems-/Schlussleuchte
Funktion prüfen.
–
Schutzausrüstung
Zugelassenen Helm,
Schutzbrille und
Schutzkleidung tragen.
Seite 12
Winde (sofern eingebaut) Seil und Schalter prüfen.
Seite 95
Gras und Blätter Gras, Blätter, Fremdkörper
und andere entzündbare
Materialien oder Schmutz
entfernen, besonders in der
Nähe der Auspuffanlage.
–
FAHRANWEISUNGEN
ANWEISUNGEN FÜR NEUE FAHRER
1. Schutzausrüstung tragen. Siehe Abschnitt „Schutzausrüstung“.
2. Die Prüfungen vor Fahrtantritt durchführen.
3. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
4. Die Bremshebelsperre verriegeln.
5. Das Fahrzeug von der linken Seite besteigen.
6. Aufrecht sitzen, beide Füße auf die Trittbretter stellen und den Lenker mit beiden
Händen festhalten.
7. Motor anlassen und warmlaufen lassen.
8. Gang einlegen.
9. Umgebung überblicken und Fahrroute festlegen.
10. Die Bremshebelsperre lösen.
11. Den Gashebel langsam mit dem rechten Daumen betätigen um das Fahrzeug in
Bewegung zu setzen.
12. Langsam fahren. Auf ebenen Flächen das Manövrieren mit dem Fahrzeug sowie das
Betätigen des Gas- und des Bremspedals üben.
81
BETRIEB

FAHREN VON KURVEN
Die beiden Hinterräder drehen sich immer gleich schnell. Da das Rad an der Außenseite
einer Kurve einen weiteren Weg zurücklegen muss als das Rad an der Innenseite, muss
der Reifen an der Innenseite dementsprechend schlüpfen.
1. Geschwindigkeit herabsetzen.
2. Niemals abrupt abbiegen, wenn eine Ladung transportiert wird.
3. In die Richtung der Kurve lenken.
4. Beide Füße auf den Trittbrettern lassen.
5. Oberkörper zur Kurveninnenseite lehnen und Körpergewicht dabei auf dem äußeren
Trittbrett abstützen. Diese Fahrtechnik verändert die Bodenhaftung beider Hinterräder
so, dass die Kurve problemlos ausgefahren werden kann. Die gleiche Fahrweise ist
auch bei einer Kurvenfahrt im Rückwärtsgang (R) anzuwenden.
6. Das Fahren von Kurven zunächst mit niedriger Geschwindigkeit üben und erst dann
Kurven mit höherer Geschwindigkeit fahren
WARNUNG
Eine falsche Kurventechnik kann das Fahrzeug zum Kippen bringen. Nie abrupt oder in
spitzem Winkel abbiegen. Kurven nie mit hoher Geschwindigkeit befahren.
82
BETRIEB

FAHREN AUF RUTSCHIGEM UNTERGRUND
WARNUNG
Wenn das Fahrzeug rutscht oder ausbricht, kann der Fahrer die Kontrolle verlieren und
das Fahrzeug kann sich überschlagen (wenn die Räder plötzlich wieder Bodenhaftung
haben). Beim Fahren auf glattem Untergrund wie z. B. Eis oder Schotter Geschwindigkeit
herabsetzen und besondere Vorsicht walten lassen, um zu verhindern, dass das
Fahrzeug rutscht oder ausbricht. Auf extrem glattem Untergrund sollte nicht gefahren
werden.
Bei Fahrten auf rutschigem Untergrund wie nassen Pisten, Kies oder bei Frost sind die
folgenden Vorsichtsregeln einzuhalten:
1. Nicht auf extrem unebenem, rutschigem oder instabilem Untergrund fahren.
2. Vor dem Befahren rutschiger Bereiche Geschwindigkeit herabsetzen.
3. Den Allradantrieb (4x4) zuschalten, bevor die Räder die Bodenhaftung verlieren.
HINWEIS
Schaltet man den Allradantrieb (4x4) ein, während die Räder durchdrehen, kann der
Antriebsstrang erheblich beschädigt werden. Vor dem Zuschalten des Allradantriebs
(4x4) warten, bis die Hinterräder still stehen bzw. den Allradantrieb bereits zuschalten,
bevor die Räder die Bodenhaftung verlieren.
83
BETRIEB

4. Mit größtmöglicher Aufmerksamkeit fahren, Beschaffenheit der Route im Voraus
abschätzen und plötzliches, scharfes Abbiegen vermeiden, da das Fahrzeug sonst
abrutschen kann.
5. Wenn das Fahrzeug rutscht, nie die Bremse betätigen. Wenn das Fahrzeug ausbricht,
gegenlenken, d. h. den Lenker in die Richtung einschlagen, in die das Fahrzeug
ausbricht, und gleichzeitig das Körpergewicht nach vorne verlagern.
BERGAUF FAHREN
Hügeliges Gelände wirkt sich erheblich auf die Brems- und Fahreigenschaften aus. Ein
falsches Vorgehen kann dazu führen, dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das
Fahrzeug überschlägt. Beim Bergauffahren sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu
beachten:
1. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den 4WDC-Modus zuschalten.
2. In gerader Linie bergauf fahren.
3. Steile Hänge vermeiden. Maximales Gefälle: 15°
4. Vor dem Befahren einer Steigung das Terrain sorgsam prüfen.
5. Steigungen mit extrem rutschigem oder instabilem Untergrund nicht befahren.
6. Beide Füße auf den Trittbrettern lassen.
7. Körpergewicht zur Bergseite verlagern.
8. Mit gleichbleibender Geschwindigkeit und Gaspedalstellung aufwärts fahren.
Plötzliches Gasgeben kann dazu führen, dass sich das ATV rückwärts überschlägt.
84
BETRIEB

9. Nie mit hoher Geschwindigkeit über eine Hügelkuppe fahren. Auf der anderen Seite der
Kuppe könnte sich ein Hindernis, ein Abgrund, ein anderes Fahrzeug oder eine Person
befinden.
10. Bleiben Sie wachsam und stets bereit zu Notmanövern. Dazu gehört auch ggf.
schnelles Abspringen vom Fahrzeug.
BERGAB FAHREN
Beim Bergabfahren die folgenden Sicherheitsregeln einhalten:
1. Vor dem Befahren einer Gefällstrecke stets das Gelände sorgsam prüfen.
2. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den 4WDC-Modus zuschalten.
3. Steile Hänge vermeiden. Das maximale Gefälle beträgt 15°.
4. Stets mit einem Vorwärtsgang im Getriebe bergab fahren. Nicht im Leerlauf (N) bergab
rollen.
5. Geschwindigkeit herabsetzen. Niemals mit hoher Geschwindigkeit bergab fahren.
6. In gerader Linie bergab fahren. Bei Bergabfahrten nicht in einem Winkel fahren, in dem
sich das Fahrzeug zu stark seitlich neigen würde.
7. Körpergewicht zur Bergseite verlagern.
8. Bremsen leicht betätigen, um das Fahrzeug zu verlangsamen. Zu heftiges Bremsen
kann zum Blockieren der Hinterräder und damit zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug führen.
85
BETRIEB

FAHREN QUER ZUM HANG
Vom Fahren quer zum Hang wird abgeraten. Ein falsches Vorgehen kann dazu führen,
dass der Fahrer die Kontrolle verliert bzw. sich das Fahrzeug überschlägt. Nur dann quer
zum Hang fahren, wenn es absolut unvermeidlich ist.
Besteht keine Alternative zur
Querbefahrung eines Hangs, bitte
unbedingt die folgenden
Sicherheitsregeln einhalten:
1. Geschwindigkeit herabsetzen.
2. Steile Hänge sollten nicht quer zum
Gefälle befahren werden.
3. Körpergewicht zum Berg verlagern.
Den Oberkörper bergauf lehnen und
mit den Füßen auf den Trittbrettern
abstützen.
4. Wenn das Fahrzeug zu kippen
beginnt, die Vorderräder rasch
talwärts einschlagen, sofern
möglich, oder sofort auf der
Bergseite abspringen!
WENDEN AN HÄNGEN (WENDEN IN DREI ZÜGEN)
Wenn der Motor an einer Steigung abwürgt, niemals rückwärts bergab fahren! Das
Fahrzeug in drei Zügen wenden.
1. Anhalten, Feststellbremse anziehen und dabei das Körpergewicht auf der Bergseite
halten.
2. Vor einer Bergauf- oder Bergabfahrt stets den 4x4-Schalter in Stellung „ADC 4x4“
bringen. Nähere Angaben können dem Abschnitt „Schaltereinbauorte“ entnommen
werden.
3. Vorwärtsgang (F) eingelegt lassen und Motor abschalten.
4. Zur Bergseite hin absteigen. Ist das Fahrzeug genau bergauf gerichtet, links absteigen.
5. Oberhalb des Fahrzeugs stehend den Lenker bis zum Anschlag nach links
einschlagen.
6. Angezogenen Bremshebel festhalten, Feststellbremsensperre lösen und Fahrzeug
langsam nach rechts rollen lassen, bis es quer zum Hang oder etwas talwärts gerichtet
steht.
7. Feststellbremse anziehen. Wieder auf dem Fahrzeug Platz nehmen und Körpergewicht
zur Bergseite verlagern. Motor bei eingelegtem Vorwärtsgang (F) anlassen.
8. Feststellbremse lösen und langsam mit dem Bremshebel bremsend bergab fahren, bis
das Fahrzeug ebeneren Boden erreicht.
86
BETRIEB

DURCHFAHREN VON GEWÄSSERN
HINWEIS
Wird das Fahrzeug nach dem Durchfahren von Wasser nicht gründlich überprüft, kann
sich ein schwerwiegender Motorschaden einstellen. Die in der Routinewartungstabelle
aufgeführten Wartungsmaßnahmen durchführen. Besonderes Augenmerk ist auf die
folgenden Bereiche zu richten: Motoröl, Getriebeöl, Getriebeflüssigkeit im
bedarfsgesteuerten Antriebssystem sowie sämtliche Schmiernippel.
Ist das Fahrzeug in einem Gewässer umgekippt oder hat es sich überschlagen oder
bleibt der Motor nach dem Durchfahren eines Gewässers stehen, ist vor dem erneuten
Anlassen des Motors eine Wartung erforderlich. Diese Wartung kann von Ihrem
POLARIS-Händler durchgeführt werden. Sollte es unmöglich sein, das Fahrzeug zur
Werkstatt zu bringen, ohne den Motor anzulassen, müssen die in dieser
Betriebsanleitung im Abschnitt „Eintauchen des Fahrzeugs“ beschriebenen
Wartungsmaßnahmen durchgeführt und das Fahrzeug bei der nächstmöglichen
Gelegenheit zur Werkstatt gebracht werden.
Das ATV kann Gewässer durchqueren, deren Tiefe die Höhe der Trittbrett-Unterseiten
nicht überschreitet. Beim Durchqueren von Gewässern sind folgende Regeln zu beachten:
1. Vor dem Einfahren in das
Gewässer Wassertiefen und
Strömungsverhältnisse
feststellen.
2. Eine Stelle suchen, an der beide
Ufer relativ flach ansteigen.
3. Nicht durch tiefe oder rasch
fließende Gewässer fahren.
4. Nach dem Verlassen des
Gewässers die Bremsfunktion
prüfen. Die Bremsen bei
langsamer Fahrt mehrmals leicht
betätigen. Durch die
Reibungswärme können die
Bremsbeläge schneller trocknen.
Wenn das Durchqueren eines Gewässers, dessen Tiefe die Höhe der Trittbretter
übersteigt, unvermeidlich ist, bitte wie folgt verfahren:
• Langsam fahren. Steine und andere Hindernisse umfahren.
• Eigenes Gewicht vorsichtig auf dem Fahrzeug ausbalancieren. Plötzliche Bewegungen
vermeiden.
• Konstante Geschwindigkeit aufrechterhalten. Keine plötzlichen Kurven fahren, nicht
abrupt anhalten. Gas nicht abrupt verändern.
87
BETRIEB

FAHREN ÜBER HINDERNISSE
Beim Fahren über Hindernisse sind die folgenden Vorsichtsmaßregeln zu beachten:
1. Vor Fahrten durch unbekanntes Gelände die Route stets auf Hindernisse prüfen.
2. Vorausschauen und lernen, das Gelände richtig einzuschätzen. Ständige Wachsamkeit
ist geboten, damit Gefahrenquellen wie Baumstämme, Gesteinsbrocken und
tiefhängende Äste rechtzeitig erkannt werden.
3. Bei Fahrten in unbekanntem Gelände langsam fahren und besondere Vorsicht walten
lassen. Manche Hindernisse sind nicht ohne weiteres zu erkennen.
4. Nie versuchen, über große Hindernisse wie Felsen oder umgestürzte Baumstämme zu
fahren.
5. Vor dem Überfahren von Hindernissen stets den Beifahrer absteigen lassen, wenn die
Gefahr besteht, dass die Fahrzeuginsassen vom Fahrzeug herunter geschleudert
werden oder sich das Fahrzeug überschlagen könnte.
88
BETRIEB

FAHREN IM RÜCKWÄRTSGANG
Beim Fahren im Rückwärtsgang (R) sind die folgenden Vorsichtsregeln zu beachten:
1. Stets auf Hindernisse oder Personen hinter dem Fahrzeug achten.
2. Stets das Rückwärtsfahren bergab vermeiden.
3. Langsam zurückstoßen.
4. Zum Anhalten Bremsen behutsam betätigen.
5. Scharfes Abbiegen vermeiden.
6. Nie plötzlich Gas geben.
7. Override-Knopf nur dann verwenden, wenn zur Fortbewegung des Fahrzeugs eine
höhere Räderdrehzahl unverzichtbar ist. Die Override-Funktion ist mit Bedacht zu
gebrauchen, da sie die Rückwärtsgeschwindigkeit des Fahrzeugs erheblich erhöht.
Nicht mit Vollgas fahren. Nur so viel Gas geben, dass die gewünschte Geschwindigkeit
aufrechterhalten wird.
HINWEIS
Übermäßiges Gasgeben beim Fahren mit aktivierter Drehzahlbegrenzung führt zu
Kraftstoffansammlungen im Auspuff, Motorknallen und möglicherweise zu Motorschäden.
89
BETRIEB

ANLASSEN DES MOTORS
1. Fahrzeug im Freien bzw. in einem gut belüfteten Bereich auf einer ebenen Fläche
aufstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
3. Feststellbremse anziehen.
4. Auf dem Fahrzeug Platz nehmen und Motorabschalter in Betriebsstellung schieben.
TIPP
Beim Anlassen des Motors den Gashebel nicht betätigen.
5. Zum Betätigen des Anlassers den Zündschlüssel über die Stellung EIN hinaus drehen.
Den Anlasser höchstens fünf Sekunden lang laufen lassen und den Zündschlüssel
loslassen, wenn der Motor anspringt.
6. Sollte der Motor nicht anspringen, Zündschalter in Stellung AUS drehen, fünf Sekunden
lang warten und dann einen erneuten Startversuch unternehmen. Den Anlasser
nötigenfalls nochmals bis zu fünf Sekunden lang laufen lassen. Dieses Verfahren
wiederholen, bis der Motor anspringt.
HINWEIS
Ein sofortiges Losfahren nach dem Anlassen des Fahrzeugs kann zu Motorschäden
führen. Motor vor dem Losfahren des Fahrzeugs einige Minuten warmlaufen lassen.
BETRIEB BEI KALTER WITTERUNG
Wenn das Fahrzeug ganzjährig in Betrieb ist, muss der Motorölstand häufig kontrolliert
werden. Ein ansteigender Ölstand kann auf die Ansammlung von Verunreinigungen wie
Wasser oder überschüssigem Kraftstoff am Boden des Kurbelgehäuses zurückzuführen
sein. Wasser am Boden des Kurbelgehäuses kann Motorschäden hervorrufen und muss
abgelassen werden. Mit sinkenden Außentemperaturen nimmt die Ansammlung von
Wasser zu.
90
BETRIEB

PARKEN DES FAHRZEUGS
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund zum Stehen bringen. Beim Parken des Fahrzeugs in
einer Garage oder einem sonstigen Gebäude auf gute Belüftung achten und
sicherstellen, dass sich das Fahrzeug nicht in der Nähe von Feuer oder Funken
befindet, einschließlich von Geräten mit Zündflamme.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
3. Motor abstellen.
4. Die Feststellbremse anziehen (sofern vorhanden).
5. Vor dem Verlassen des Fahrzeugs das Bremspedal langsam freigeben und
sicherstellen, dass sich der Ganghebel in der Stellung PARKEN (P) befindet.
6. Zündschlüssel abziehen, um die Benutzung durch Unbefugte zu verhindern.
PARKEN AN STEIGUNGEN
Wenn möglich das Fahrzeug nicht an Hängen abstellen. Wenn es sich nicht vermeiden
lässt, bitte unbedingt die folgenden Sicherheitsregeln einhalten:
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
3. Feststellbremse anziehen.
4. Die Hinterräder immer auf der bergab gewandten Seite mit Bremsblöcken sichern.
91
BETRIEB

TRANSPORTIEREN VON LADUNGEN
WARNUNG
Überladen des Fahrzeugs oder unsachgemäßes Transportieren oder Ziehen von Lasten
kann das Fahrverhalten des Fahrzeugs negativ beeinflussen. Dies kann zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug oder zu unzuverlässigem Bremsverhalten und dadurch zu
schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Beim Transportieren von Ladungen sind
stets die folgenden Sicherheitsregeln einzuhalten:
BEIM TRANSPORTIEREN VON LADUNGEN GESCHWINDIGKEIT HERABSETZEN
UND EINEN LÄNGEREN BREMSWEG EINKALKULIEREN.
DIE MAXIMALE TRAGLAST des Fahrzeugs DARF UNTER KEINEN UMSTÄNDEN
ÜBERSCHRITTEN WERDEN. Bei der Berechnung der Zuladung des Fahrzeugs sind
auch das Gewicht des Fahrers, des mitgeführten Zubehörs, der Ladung auf dem
Gepäckträger oder auf der Pritsche und die Deichsellast eines eventuell vorhandenen
Anhängers zu berücksichtigen. Das Gesamtgewicht aller dieser Lasten darf die maximale
Zuladung des Fahrzeugs nicht überschreiten.
VERTEILUNG VON LASTEN: 1/3 des Gewichts auf dem vorderen, 2/3 der Last auf dem
hinteren Gepäckträger. Beim Fahren in unebenem oder hügeligem Gelände
Geschwindigkeit herabsetzen und die Ladung reduzieren, um das Fahrverhalten nicht zu
beeinträchtigen. Wird nur einer der Gepäckträger belastet, besteht erhöhte Kippgefahr.
LADUNG MÖGLICHST TIEFLIEGEND AUF DEN GEPÄCKTRÄGERN MITFÜHREN.
Das Mitführen einer hohen Ladung auf den Gepäckträgern, erhöht den Schwerpunkt des
Fahrzeugs und beeinträchtigt die Fahrzeugstabilität.
VOR FAHRTANTRITT DIE GESAMTE LADUNG SICHERN. Ungesicherte Ladung kann
die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen und bewirken, dass der Fahrer die Kontrolle
verliert.
DIE FAHRT NUR MIT STABILER UND SICHERER BELADUNG ANTRETEN. Beim
Transport von Lasten, deren Schwerpunkt nicht in der Mitte des Fahrzeugs positioniert
werden kann, die Ladung sicher verzurren und besonders vorsichtig fahren.
Anhängelasten müssen prinzipiell an der am Fahrzeug vorgesehenen
Anhängevorrichtung befestigt werden.
SCHWERE LASTEN KÖNNEN DAS BREMSVERHALTEN UND DIE
KONTROLLIERBARKEIT DES FAHRZEUGS BEEINTRÄCHTIGEN. Beim Betätigen der
Bremsen mit einem beladenen Fahrzeug ist äußerste Vorsicht geboten.
Geländebedingungen und Situationen vermeiden, in denen rückwärts bergab gefahren
werden muss.
ES IST ÄUSSERSTE VORSICHT GEBOTEN beim Transportieren einer Ladung, die
seitlich über den Gepäckträger hinausragt. Die Stabilität und Manövrierfähigkeit des
Fahrzeugs können beeinträchtigt werden und das Fahrzeug veranlassen, sich zu
überschlagen.
DEN FRONTSCHEINWERFERSTRAHL NICHT durch Ladung auf dem vorderen
Gepäckträger BLOCKIEREN.
DIE EMPFOHLENEN GESCHWINDIGKEITEN NICHT ÜBERSCHREITEN.
Das Fahrzeug sollte beim Ziehen eines Anhängers auf ebener Fläche eine
Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h (10 mph) nicht überschreiten. Beim Ziehen eines
Anhängers in unwegsamem Gelände, in Kurven sowie beim Bergauf- und Bergabfahren
darf das Fahrzeug nicht schneller als 8 km/h (5 mph) fahren.
92
BETRIEB

RICHTLINIEN FÜR DAS TRANSPORTIEREN VON LASTEN
1. Die Höchstgewichtsangaben für das ATV auf den Warnaufklebern sowie im Abschnitt
Technische Daten dieser Betriebsanleitung dürfen unter keinen Umständen
überschritten werden.
2. Das Gewicht mitgeführter Ladung ist gleichmäßig zu verteilen (1/3 auf dem vorderen
Gepäckträger, 2/3 auf dem hinteren) und möglichst tief liegend zu verstauen.
3. Beim Fahren in unebenem oder hügeligem Gelände Geschwindigkeit herabsetzen und
das Gewicht der Ladung reduzieren, um das Fahrverhalten nicht zu beeinträchtigen.
4. NIEMALS schneller als 100 km/h (62 mph) fahren, wenn hinten mehr als 57 kg (125 lb)
Ladung und/oder vorne mehr als 23 kg (50 lb) Ladung mitgeführt werden. NIEMALS
schneller als 80 km/h (50 mph) fahren, wenn hinten mehr als 114 kg (250 lb) Ladung
und/oder vorne mehr als 46 kg (100 lb) Ladung mitgeführt werden.
5. Den Scheinwerferstrahl nicht durch Ladung verdecken.
6. Geschwindigkeit herabsetzen.
7. Beim Transportieren oder Ziehen schwerer Lasten nur im niedrigen Vorwärtsgang (L)
fahren, um die Lebensdauer des Antriebsriemens zu verlängern.
8. Beim Transportieren von Ladungen oder beim Ziehen eines Anhängers muss das
Fahrzeug mit besonderer Vorsicht bedient werden. Die zusätzliche Last kann das
Gleichgewicht, die Fahreigenschaften und die Kontrollierbarkeit beeinflussen.
ZIEHEN VON LASTEN
Gezogene Lasten immer an der Anhängevorrichtung befestigen. Wenn kein Anhänger
gezogen wird, die Anhängevorrichtung vom ATV abnehmen. Beim Ziehen von Lasten die
Beladung des hinteren Gepäckträgers um die Belastung der Deichsellast verringern.
• Die Summe aus dem Gewicht der Ladung auf dem hinteren Gepäckträger und der
Deichsellast darf die maximale Zuladung des hinteren Gepäckträgers nicht übersteigen.
• Die Gesamtzuladung (Fahrer, Zubehör, Ladung und Anhänger-Deichsellast) darf die
zulässige Höchstlast des Fahrzeugs nicht übersteigen.
HINWEIS
Durch die Verwendung einer ungeeigneten Anhängerkupplung oder die Überschreitung
der maximalen Deichsellast kann das Fahrzeug schwer beschädigt werden. Außerdem
gehen dadurch alle Garantieansprüche verloren. Keine Anhängevorrichtung anbauen,
die länger als 10 cm (4 in) ist. An dem POLARIS-ATV dürfen keine Kfz-Zubehörteile
montiert werden. Verwenden Sie ausschließlich von POLARIS zugelassene (oder
gleichwertige) Zubehörartikel, die ausdrücklich für ATVs bestimmt sind.
93
BETRIEB

WINDENANLEITUNG
WINDENSICHERHEIT
Diese Sicherheitswarnungen und Anweisungen gelten für Fahrzeuge, die mit einer Winde
ausgeliefert oder vom Besitzer mit einer Winde nachgerüstet wurden.
WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit der Winde kann zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN
VERLETZUNGEN führen. Sich stets an alle Anweisungen und Warnhinweise dieser
Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
Das Seil der Winde ist entweder ein Drahtseil oder ein speziell entwickeltes
Synthetikfaserseil. Der Begriff „Windenseil“ gilt für beide Seilarten, soweit nicht anders
angegeben.
WINDEN-SICHERHEITSANWEISUNGEN
1. Alle relevanten Informationen in dieser Betriebsanleitung lesen.
2. Vor und während der Bedienung der Winde ist der Konsum von Alkohol und Drogen
untersagt.
3. Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren niemals erlauben, die Winde zu bedienen.
4. Beim Bedienen der Winde sind stets ein Augenschutz und Handschuhe zu tragen!
5. Beim Bedienen der Winde Körper und Gliedmaßen, Haare, Kleidung und Schmuck
vom Windenseil, der Seilführung und dem Haken fernhalten.
6. Niemals versuchen, eine an der Winde befestigte Last durch Anfahren des Fahrzeugs
ruckartig zu bewegen. Siehe Abschnitt Stoßbelastung auf Seite 103.
7. Beim Betrieb der Winde stets Personen (insbesondere Kinder) und jegliche Ablenkung
aus dem Bereich um das Fahrzeug, die Winde, das Windenseil und die Last fernhalten.
8. Die Zündung des Fahrzeugs grundsätzlich AUSSCHALTEN, wenn das Fahrzeug und
die Winde nicht in Betrieb sind.
9. Sich stets vergewissern, dass mindestens fünf (5) Seilwindungen auf der
Windenhaspel verbleiben. Die Reibung dieser Seilwindungen auf der Haspel
ermöglicht es der Trommelbremse, auf das Windenseil Zugkraft auszuüben und die
Last zu bewegen.
10. Bei Betrieb der Winde stets die Feststellbremse und/oder den Feststellmechanismus
des Fahrzeugs verwenden, damit sich das Fahrzeug nicht von der Stelle bewegt. Bei
Bedarf Bremskeile verwenden.
11. Stets das Fahrzeug und die Winde möglichst so ausrichten, dass sich die Last direkt
vor dem Fahrzeug befindet. Das Windenseil sollte möglichst nicht in einem Winkel zur
Fahrzeugmittelachse verlaufen, sondern mit dieser deckungsgleich sein.
95
WINDENANLEITUNG

12. Besteht keine Alternative zu einer Schrägbelastung der Winde, sind die folgenden
Sicherheitsregeln einzuhalten:
a. Ab und zu einen prüfenden Blick auf die Windenhaspel werfen. Das Windenseil darf
sich nie an einem Ende der Windenhaspel aufstauen oder in mehreren Windungen
übereinander „stapeln“. Anderenfalls können die Winde und das Windenseil
beschädigt werden.
b. Sollte sich das Windenseil aufstauen, die Winde abstellen. Das Windenseil gemäß
der Beschreibung in Schritt 15 im Abschnitt „Windenbedienung“ abspulen und
gleichmäßig wieder aufwickeln. Dann den Windenbetrieb fortsetzen.
13. Das Windenseil nie in steilen Winkeln auf- oder abspulen. Dadurch könnte das
Fahrzeug, an dem sich die Winde befindet, destabilisiert werden und sich ohne
Vorwarnung bewegen.
14. Mit der Winde keine Lasten zu bewegen versuchen, deren Gewicht die Nennleistung
der Winde übersteigt.
15. Beim Windenbetrieb kann sich der Windenmotor erhitzen. Wird die Winde mehr als 45
Sekunden lang betrieben oder während des Betriebs abgewürgt, Winde abstellen und
vor erneutem Betrieb 10 Minuten lang abkühlen lassen.
16. Beim Hochwinden einer Last mit der Winde das Windenseil nie berühren, drücken,
ziehen oder sich darüber stellen.
17. Das Windenseil nie durch die Hände laufen lassen, selbst wenn schwere
Arbeitshandschuhe getragen werden.
18. Nie die Windenkupplung freigeben, solange das Windenseil unter Spannung steht.
19. Die Winde nie zum Anheben oder Transportieren von Menschen verwenden.
20. Die Winde nie zum Heben oder Aufhängen einer vertikalen Last verwenden.
21. Die Winde und das Windenseil vor jedem Gebrauch kontrollieren.
96
WINDENANLEITUNG

22. Den Haken nie ganz in die Winde einziehen lassen. Sonst können Teile der Winde
beschädigt werden.
23. Wenn die Winde nicht in Gebrauch ist, die Fernsteuerung vom Fahrzeug trennen, um
eine versehentliche Betätigung oder eine Benutzung durch Unbefugte zu vermeiden.
24. Das Windenseil nie einfetten oder einölen. Sonst kann Schmutz daran haften bleiben,
der die Lebensdauer des Windenseils verkürzt.
WINDENBEDIENUNG
Vor Gebrauch der Winde die Winden-Sicherheitsanweisungen auf den vorherigen Seiten
lesen.
TIPP
Es empfiehlt sich, die Bedienung und den Betrieb der Winde vor dem ersten richtigen
Einsatz zu üben.
WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit der Winde kann zu SCHWEREN oder TÖDLICHEN
VERLETZUNGEN führen. Sich stets an alle Anweisungen und Warnhinweise dieser
Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
Jeder Windeneinsatz ist anders geartet.
• Den beabsichtigten Einsatz stets zunächst gründlich durchdenken.
• Bedächtig und planmäßig vorgehen.
• Beim Gebrauch der Winde nie hastig oder unüberlegt vorgehen.
• Stets auf die Umgebung achten.
• Erweist sich eine Verfahrensmethode als ungeeignet, sollte das Vorgehen
entsprechend geändert werden.
• Stets daran denken, dass diese Winde sehr starke Kraft ausübt.
• Es sind Situationen denkbar, denen der Bediener und diese Winde nicht gewachsen
sind. Sich nicht davor scheuen, im Bedarfsfall andere Menschen um Hilfe zu bitten.
1. Vor jedem Gebrauch das Fahrzeug, die Winde, das Windenseil und die
Bedienelemente der Winde auf Anzeichen von Schäden überprüfen sowie
kontrollieren, ob Teile repariert oder ausgetauscht werden müssen. Besonders auf dem
ersten Meter (3 ft) des Windenseils achten, falls die Winde zum Anheben eines
Anbaupflugs benutzt wurde oder wird. Abgenutztes oder schadhaftes Seil unverzüglich
austauschen.
2. Nie eine Winde oder ein Fahrzeug in Betrieb nehmen, die reparatur- oder
wartungsbedürftig sind.
3. Bei Betrieb der Winde stets die Feststellbremse und/oder den Feststellmechanismus
des Fahrzeugs einlegen, damit sich das Fahrzeug nicht von der Stelle bewegt. Bei
Bedarf Bremskeile verwenden.
97
WINDENANLEITUNG

4. Zum Hantieren mit dem Haken stets den Hakengurt verwenden.
WARNUNG
Nie die Finger durch den Haken stecken. Dies kann zu SCHWEREN VERLETZUNGEN
führen.
• Den Haken entweder direkt an der Last oder an einem um die Last geschlungenen
Abschleppgurt oder einer Kette anschlagen.
TIPP
Ein Abschleppgurt darf sich NICHT ausdehnen. Spezielle elastische Bergungsgurte sind
dagegen dehnbar.
98
WINDENANLEITUNG

WARNUNG
An der Winde niemals einen elastischen Bergungsgurt verwenden, da sonst beim
eventuellen Reißen des Windenseils übermäßig viel Energie frei wird. Dies kann zu
SCHWEREN oder TÖDLICHEN VERLETZUNGEN führen. Siehe Abschnitt
Stoßbelastung auf Seite 103.
• Den Haken des Windenseils nie am Windenseil selbst einhängen. Dadurch könnte
das Windenseil beschädigt werden und reißen.
WARNUNG
Das Windenseil bei den ersten Anzeichen von Beschädigung austauschen, um
SCHWERE oder TÖDLICHE VERLETZUNGEN durch plötzliches Reißen des Seils zu
vermeiden. Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit
des Betreibers grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese
können bei einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Händler
erworben werden.
• Das Windenseil wenn irgend möglich stets auf die Mittellinie des Windenfahrzeugs
ausrichten. Dadurch kann die Haspel das Windenseil sauber aufspulen, und die
Belastung der Seilführung wird reduziert.
•
Um ein stecken gebliebenes Fahrzeug mit Hilfe des an einem Baum
angeschlagenen Windenseils freizubekommen, bitte zur Schonung des Baums
einen Abschleppgurt oder ein ähnliches Material um den Baum legen. Scharfe
Drahtseile und Ketten können Bäume beschädigen und unter Umständen sogar
zerstören. Die Natur respektieren und schützen! (TreadLightly
®
auf treadlightly.org)
• Nach dem Anschlagen der Last vor dem Einschalten der Winde kontrollieren, ob die
Sicherheitsklinke am Haken des Windenseils richtig eingerastet ist.
• Die Winde nie in Betrieb nehmen, wenn der Haken oder die Klinke beschädigt ist.
Schadhafte Teile stets vor erneutem Gebrauch der Winde austauschen.
5. Den Hakengurt nie vom Haken abnehmen.
6. Windenkupplung lösen und Windenseil herausziehen.
99
WINDENANLEITUNG

7. Je mehr Seil abgespult wird, desto größer ist das Zugvermögen der Winde. Sich stets
vergewissern, dass mindestens fünf (5) Seilwindungen auf der Windenhaspel
verbleiben. Die Reibung dieser Seilwindungen auf der Haspel ermöglicht es der
Trommelbremse, auf das Windenseil Zugkraft auszuüben und die Last zu bewegen.
8. Im Interesse eines sicheren Windenbetriebs die folgenden Informationen zum
Abfangen der Windenseilenergie lesen und befolgen.
a. Um die im Seil gestaute Energie abzufangen, die bei einem Windenseilriss
schlagartig freigesetzt werden kann, sollte stets ein geeigneter und dämpfender
Gegenstand auf das Seil gelegt werden. Dabei kann es sich um eine schwere
Jacke, eine Plane oder einen sonstigen weichen, dichten Gegenstand handeln. Ein
solcher „Dämpfer“ kann einen erheblichen Teil der Energie absorbieren, die bei
einem Windenseilriss während des Windenbetriebs freigesetzt wird. Auch ein Ast
kann verwendet werden, wenn sich kein anderer Gegenstand findet.
b. Den „Dämpfer“ auf die Mitte der abgespulten Seillänge legen.
c. Ist ein sehr langes Stück Seil abgespult, die Winde beim Aufspulen zwischendurch
anhalten und den Dämpfungsgegenstand wieder auf die Mitte des noch freien
Windenseilabschnitts legen. Vorher stets die Seilspannung lockern.
d. Es möglichst vermeiden, auf einer Linie mit dem Windenseil zu stehen. Nicht
zulassen, dass andere Personen während des Windenbetriebs in der Nähe des
Windenseils oder auf einer Linie mit dem Seil stehen.
9. Den Haken des Windenseils nie am Windenseil selbst einhängen. Dadurch könnte das
Windenseil beschädigt werden und reißen.
10. Niemals schadhafte oder abgenutzte Gurte, Ketten oder sonstige Hilfsmaterialien
verwenden.
11. Ein mit einer Winde ausgerüstetes Fahrzeug darf NUR dann während des
Windenbetriebs gefahren werden, wenn das Fahrzeug stecken geblieben ist. Ein mit
einer Winde ausgerüstetes Fahrzeug darf UNTER KEINEN UMSTÄNDEN gefahren
werden, um ein zweites steckengebliebenes Fahrzeug ruckartig mit Hilfe des
Windenseils zu bewegen. Siehe Abschnitt Stoßbelastung auf Seite 103. Im Interesse
der eigenen Sicherheit beim Freiziehen eines steckengebliebenen Fahrzeugs stets die
folgenden Richtlinien befolgen:
a. Windenkupplung lösen und benötigte Windenseil-Länge herausziehen.
b. Windenseil möglichst genau auf die Mittellinie des Windenfahrzeugs ausrichten.
c. Den Haken des Windenseils unter Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen am
Verankerungspunkt bzw. dem Rahmen des steckengebliebenen Fahrzeugs
befestigen.
d. Die Windenkupplung wieder einrücken.
e. Das Windenseil langsam einziehen, um den Durchhang herauszunehmen.
f. Den richtigen Gang einlegen, um das steckengebliebene Fahrzeug in Richtung des
Windenseil-Einzugs freizuziehen.
g. Im steckengebliebenen Fahrzeug den niedrigsten Gang einlegen.
100
WINDENANLEITUNG

h. Langsam und behutsam etwas Gas geben und zugleich die Winde betätigen, um
das Fahrzeug freizuziehen.
i. Sobald das steckengebliebene Fahrzeug frei ist und sich mit eigener Kraft
fortbewegen kann, die Winde abschalten.
j. Haken des Windenseils vom Fahrzeug ausklinken.
k. Windenseil den Anweisungen in dieser Betriebsanleitung entsprechend
gleichmäßig auf die Windenhaspel aufwickeln.
12. Zum Freiziehen eines steckengebliebenen Fahrzeugs das Windenseil nie an Teilen der
Aufhängung, am Kühlerschutz, am Stoßfänger oder am Gepäckträger befestigen.
Anderenfalls kann das Fahrzeug beschädigt werden. Das Windenkabel muss immer an
einem tragenden Rahmenteil oder an der Anhängevorrichtung befestigt werden.
13. Durch intensiven Windengebrauch wird die Batterie des Windenfahrzeugs stark
beansprucht. Während des Windenbetriebs den Motor des Windenfahrzeugs laufen
lassen, damit sich die Batterie nicht durch anhaltenden Windengebrauch entlädt.
14. Beim Windenbetrieb kann sich der Windenmotor erhitzen. Wird die Winde mehr als
45 Sekunden lang betrieben oder während des Betriebs abgewürgt, Winde abstellen
und vor erneutem Betrieb 10 Minuten lang abkühlen lassen.
15. Nach Abschluss der Windenarbeit – besonders dann, wenn das Windenseil in einem
Winkel zur Fahrzeugmittellinie aufgespult wurde – muss das Seil eventuell nochmals
neu und gleichmäßig auf die Windenhaspel aufgespult werden. Hierzu wird eine zweite
Person als Helfer benötigt.
a. Die Windenkupplung freigeben.
b. Den ungleichmäßig aufgespulten Teil des Windenseils herausziehen.
c. Die Windenkupplung wieder einrücken.
d. Den Helfer veranlassen, das Windenseil mit Hilfe des Hakengurts mit einer Kraft
von etwa 45 kg (100 lb) anzuspannen.
e. Nun das Seil langsam aufspulen, wobei der Helfer das Ende des Windenseils
horizontal hin und her bewegt, damit sich das Seil gleichmäßig auf die Haspel
auflegt.
f. Diese Methode verhindert, dass sich das Windenseil zwischen übereinander
befindlichen Lagen einklemmt.
101
WINDENANLEITUNG

PFLEGE DES WINDENSEILS
WARNUNG
Bei Verwendung eines abgenutzten oder schadhaften Seils kann das Seil plötzlich reißen
und SCHWERE VERLETZUNGEN verursachen.
Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit des Betreibers
grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese können bei
einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten erworben
werden.
1. Die Winde vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf abgenutzte oder gelockerte Teile,
beispielsweise Befestigungsteile, achten. Die Winde darf nicht benutzt werden, solange
Bestandteile repariert oder ausgetauscht werden müssen.
2. Das Windenseil vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf verschlissene und geknickte
Stellen am Windenseil achten.
Auf der Abbildung rechts ist ein eingeknicktes
Windendrahtseil zu sehen. Selbst wenn man
versucht, es wieder „geradezubiegen“, ist dieses
Seil irreparabel und schwer beschädigt. Ein
Windenseil in diesem Zustand darf nicht mehr
benutzt werden.
Auf der Abbildung rechts ist ein eingeknicktes
Windendrahtseil zu sehen, das gerade gebogen
wurde. Es mag zwar brauchbar aussehen, ist
jedoch irreparabel und schwer beschädigt. Es ist
nicht mehr in der Lage, die Last zu übertragen,
der es im intakten Zustand standhalten konnte.
Ein Windenseil in diesem Zustand darf nicht mehr
benutzt werden.
Windenseile aus Synthetikfasern müssen auf
Ausfransen hin kontrolliert werden. Bei Anzeichen
von Ausfransen ist das Seil auszuwechseln (siehe
rechts). Ein Windenseil in diesem Zustand darf
nicht mehr benutzt werden. Das Windenseil ist
ferner auszuwechseln, wenn Fasern
zusammengeschweißt oder angeschmort sind. An
solchen Stellen ist das Synthetikfaserseil steif und
sieht glatt oder blank aus. Ein Windenseil in
diesem Zustand darf nicht mehr benutzt werden.
102
WINDENANLEITUNG

STOSSBELASTUNG
WARNUNG
Das Windenseil ist zwar sehr robust, jedoch NICHT für dynamische oder
„Stoßbelastungen“ konstruiert. Durch eine Stoßbelastung wird das Windenseil über seine
Festigkeitsgrenze hinaus beansprucht und es kann reißen. Das Ende eines unter Last
durchreißenden Windenseils kann den Bediener und andere, in der Nähe stehende
Personen SCHWER VERLETZEN oder TÖTEN.
Windenseile sind NICHT dazu konzipiert, Energie zu absorbieren. Dies gilt sowohl für
Drahtseile als auch für Windenseile aus Synthetikfasern.
1. Niemals versuchen, eine an der Winde befestigte Last ruckartig zu bewegen. Ein
Beispiel: Niemals versuchen, eine Last zu verlagern, indem das Windenfahrzeug
gefahren und dabei ruckartig der Durchhang aus dem Windenseil genommen wird.
Dies ist ein gefährliches Unterfangen! Das Windenseil wird dadurch sehr hoher
Beanspruchung ausgesetzt, die die Festigkeitsgrenze des Seils übersteigen könnte.
Selbst bei langsamem Fahren des Fahrzeugs kann das Windenseil extremer
Stoßbelastung ausgesetzt werden.
WARNUNG
Ein reißendes Windenseil kann SCHWERE oder TÖDLICHE VERLETZUNGEN
verursachen.
2. Die Winde nie in rascher Folge EIN und AUS-Schalten („Tippbetrieb“). Dadurch würden
die Winde und das Seil übermäßig stark belastet und der Motor könnte überhitzen.
Auch das fällt unter „Stoßbelastung“.
3. Nie ein anderes Fahrzeug oder Objekt mit Hilfe der Winde abschleppen. Selbst bei
niedriger Geschwindigkeit würde das Seil dabei Stoßbelastungen ausgesetzt werden.
Außerdem greift die Zugkraft in diesem Fall an einem zu hohen Punkt des Fahrzeugs
an. Dadurch wird die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigt und es kann ein Unfall
verursacht werden.
4. An dieser Winde dürfen niemals elastische Bergungsgurte verwendet werden.
Elastische Bergungsgurte können Energie speichern. Wenn das Windenseil reißt, wird
diese durch elastische Dehnung im Bergungsgurt gespeicherte Energie schlagartig
freigesetzt, wodurch der Seilriss noch gefährlicher wird. Aus dem gleichen Grund
dürfen beim Windenbetrieb auch niemals sonstige elastische Seile oder Gurte (z. B.
Bungee-Seile) verwendet werden.
5. Die Winde darf nie zum Festzurren eines Fahrzeugs auf einem Anhänger oder einem
sonstigen Transportfahrzeug verwendet werden. Auch bei einer solchen
Verwendungsweise treten Stoßbelastungen auf, die die Winde, das Windenseil und die
beteiligten Fahrzeuge beschädigen können.
Das Windenseil ist für die Lasten ausgelegt und geprüft, die vom Windenmotor bei
stillstehendem Fahrzeug ausgeübt werden. Stets daran denken, dass die Winde und
das Windenseil NICHT für Stoßbelastungen geeignet sind.
103
WINDENANLEITUNG

WARTUNG DER WINDE, SICHERHEIT BEI
WARTUNGSARBEITEN
WARNUNG
Bei unsachgemäßer oder mangelhafter Wartung und Pflege der Winde besteht die
Gefahr SCHWERER oder TÖDLICHER VERLETZUNGEN. Sich stets an alle
Anweisungen und Warnhinweise dieser Betriebsanleitung bezüglich Winden halten.
1. Die Winde vor jedem Gebrauch kontrollieren. Auf verschlissene und geknickte Stellen
am Windenseil achten. Auch auf abgenutzte oder gelockerte Teile, beispielsweise
Befestigungsteile, achten.
2. Vor der Wartung der Winde den Windenmotor abkühlen lassen.
3. Vor jeglichen Arbeiten an der Winde die Batterieanschlusskabel von der Batterie
trennen, um ein versehentliches Einschalten der Winde zu verhindern.
4. Teile von POLARIS-Winden (einschließlich des Seils) sollten zur Sicherheit des
Betreibers grundsätzlich nur durch echte POLARIS-Ersatzteile ersetzt werden. Diese
können bei einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten
Spezialisten erworben werden.
5. Manche Windenmodelle sind mit Windenseilen aus Drahtseil bestückt. Andere werden
mit Spezial-Synthetikfaserseilen ausgeliefert.
6. Ein Synthetik-Windenseil nie durch ein handelsübliches Polymerseil ersetzen, wie sie in
Baumärkten verkauft werden. Auch wenn die Seile gleich aussehen, sind sie NICHT
gleich. Ein nicht für den Windengebrauch vorgesehenes Polymerseil dehnt sich aus
und speichert beim Windenbetrieb zu viel Spannungsenergie.
WARNUNG
Reißt das gespannte Seil dann während des Betriebs, wird diese Energie schlagartig
freigesetzt. Dadurch nimmt das Risiko SCHWERER oder TÖDLICHER
VERLETZUNGEN zu.
104
WINDENANLEITUNG

EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
GERÄUSCHEMISSIONS-BEGRENZUNGSSYSTEM
Keine Teile des Motors, des Ansaugtrakts oder der Auspuffanlage verändern, da sonst die
Geräuschemissionsvorschriften unter Umständen nicht mehr erfüllt werden.
FUNKENFÄNGER
Dieses POLARIS-Fahrzeug ist mit einem Funkenfänger ausgerüstet, der für den
Straßengebrauch ebenso geeignet ist wie für den Geländebetrieb. Dieser Funkenfänger
muss an Ort und Stelle verbleiben und funktionstüchtig sein, wenn das Fahrzeug gefahren
wird.
KURBELGEHÄUSE-
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME
Dieser Motor ist mit einem geschlossenen Kurbelgehäuse ausgerüstet. Die nicht
verbrannten Gase werden zurück über den Ansaugtrakt in die Verbrennungskammer
geleitet. Alle Abgase gelangen durch die Auspuffanlage an die Außenluft.
ABGASREINIGUNGSANLAGE
Die Abgasemissionen werden durch die Motorbauart begrenzt. Die Kraftstoffzufuhr wird
durch das elektronische Einspritzsystem (EFI) geregelt. Die Bestandteile des Motors und
des elektronisches Kraftstoffeinspritzsystems (EFI) wurden im Werk auf optimale
Wirkungsgrade eingestellt und sind nicht justierbar.
ELEKTROMAGNETISCHE STÖRUNGEN
Dieses Fahrzeug erfüllt die EFI-Anforderungen der europäischen Richtlinien 97/24/EG und
2004/108/EG.
Nicht ionisierende Strahlung: Dieses Fahrzeug strahlt etwas elektromagnetische Energie
ab. Personen mit aktiven oder passiven implantierbaren, medizinischen Geräten
(z. B. Kardiographen oder Herzschrittmacher) sollten die für ihr Implantat geltenden
Beschränkungen und die für das Fahrzeug geltenden elektromagnetischen Normen und
Richtlinien prüfen.
105
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME

VIBRATIONS- UND GERÄUSCHEMISSIONEN –
EUROPA
Der von diesem Fahrzeug ausgehende Geräuschpegel in Ohrenhöhe des Fahrers sowie
die Hand-/Arm- und Ganzkörpervibrationspegel wurden nach EN 15997 ermittelt.
SPORTSMAN
XP 1000 S
SCRAMBLER
XP 1000 S
Lärm
A-bewerteter
Schalldruckpegel am
Ohr des Fahrers
82,9 dB(A) 83,2 dB(A)
C-bewerteter
Schalldruckpegel-
Oberwert am Ohr des
Fahrers
106,8 dB(C) 103,1 dB(C)
A-bewerteter
Schallleistungspegel
97,8 dB(A) 100,6 dB(A)
Vibration
Gewichteter Hand-Arm-
Vibrationspegel
0,6 m/s²
Gewichteter
Sitzvibrationspegel
0,1 m/s²
106
EMISSIONSBEGRENZUNGSSYSTEME

WARTUNG
ROUTINEWARTUNG
Eine sorgfältige regelmäßige Wartung ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der
Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit Ihres Fahrzeugs. In der Routinewartungstabelle
wird die Prüfung, Einstellung und Schmierung wichtiger Bauteile erläutert.
Nach Bedarf die Einzelteile kontrollieren, reinigen, abschmieren, einstellen und
auswechseln. Stellt sich bei der Inspektion heraus, dass Ersatzeile gebraucht werden, bitte
POLARIS-Originalteile von einem Vertragshändler verwenden.
Alle Wartungs- und Pflegemaßnahmen im Abschnitt „Wartungsprotokoll“ am Ende dieser
Betriebsanleitung verzeichnen.
Die Wartungsmaßnahmen und Einstellungen sind für den ordnungsgemäßen Betrieb des
Fahrzeugs unerlässlich. Sollte die sichere Ausführung der Wartungs- und
Einstellmaßnahmen nicht vertraut sein, sollte man sich an einen qualifizierten Händler
wenden.
Die Wartungsintervalle in der nachstehenden Tabelle gehen von durchschnittlichen
Einsatzbedingungen und einer mittleren Fahrgeschwindigkeit von ca. 16 km/h (10 mph)
aus. Fahrzeuge, die extrem beansprucht werden, müssen häufiger inspiziert und gewartet
werden.
DEFINITION VON „EXTREMBEANSPRUCHUNG“
• Häufiges Fahren in Schlamm, Wasser oder Sand
• Häufiger oder langer Betrieb in staubiger Umgebung
• häufige kurze Fahrten bei kalter Witterung
• Rennsport oder vergleichbarer Einsatz mit hoher Motordrehzahl
• Langfristiger Einsatz bei niedrigen Geschwindigkeiten unter hohen Lasten
• Langfristiger Motorbetrieb im Leerlauf (N)
Der Ölstand ist besonders häufig zu prüfen. Ein Anstieg des Ölstands bei kaltem Wetter
deutet auf Verunreinigungen hin, die sich in der Ölwanne bzw. im Kurbelgehäuse
angesammelt haben. Sollte der Ölstand ansteigen, Öl unverzüglich wechseln. Den Ölstand
überwachen und, sofern er weiterhin steigt, das Fahrzeug nicht weiterbenutzen und
Ursache ermitteln. Ein Händler kann behilflich sein.
107
WARTUNG

LEGENDE FÜR DIE WARTUNGSTABELLE
SYMBOL BESCHREIBUNG
EB Diese Maßnahmen sind bei Fahrzeugen, die besonders stark beansprucht werden, häufiger
auszuführen.
V Diese Wartungsmaßnahmen sind von einem Polaris-Vertragshändler oder einem anderen
qualifizierten Spezialisten auszuführen.
WARNUNG
Werden die mit dem Symbol V gekennzeichneten Maßnahmen nicht fachgerecht
ausgeführt, können Bauteile des Fahrzeugs ausfallen. Die mögliche Folge sind schwere
oder tödliche Verletzungen. Diese Wartungsmaßnahmen sind von einem POLARIS-
Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten auszuführen.
TABELLE DER WARTUNGSINTERVALLE
Alle Wartungsmaßnahmen sind zu dem jeweils zuerst eintretenden Wartungsintervall
auszuführen. Alle Wartungs- und Pflegemaßnahmen im Wartungsprotokoll verzeichnen.
PRÜFUNG
WARTUNGSINTERVALL
(JE NACHDEM WAS ZUERST
EINTRITT)
BEMERKUNGEN
BE-
TRIEBS-
STUN-
DEN TERMIN
km
(mi)
Lenkung
Vor Fahrtantritt
Kontrollieren und ggf. erforderliche
Einstellungen vornehmen.
Vorderachsaufhän-
gung
Hinterachsaufhän-
gung
Reifen
Bremsflüssigkeits-
stand
Bremshebelweg
Bremsanlage
Räder/
Befestigungsteile
Gelenkmanschette
Fahrgestell-
Befestigungsteile
Motorölstand
Winde (sofern
eingebaut)
EB
Luftfilter (Vorfilter)
–
Täglich
–
Prüfen, häufig reinigen, nach Bedarf
wechseln.
108
WARTUNG

PRÜFUNG
WARTUNGSINTERVALL
(JE NACHDEM WAS ZUERST
EINTRITT)
BEMERKUNGEN
BE-
TRIEBS-
STUN-
DEN TERMIN
km
(mi)
Luftfiltergehäuse-
Schmutzabscheider
-
rohr
–
Täglich
–
Schmutzansammlungen ausleeren,
wenn sichtbar.
Kühlmittel –
Täglich
–
Füllstand täglich prüfen, Kühlmittel alle
zwei Jahre wechseln.
Scheinwerfer/
Schlussleuchten
–
Täglich
–
Funktion prüfen; bei Glühlampenwechsel
dielektrisches Fett auftragen.
Servolenkeinheit
(falls eingebaut)
–
Täglich Täglich kontrollieren; häufig reinigen.
EB
Luftfilter
(Haupteinsatz)
– Wöchentlich –
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
V
Bremsbelagver-
schleiß
10 Std Monatlich
160
(100)
Regelmäßig prüfen.
Batterie 20 Std Monatlich
320
(200)
Pole begutachten; reinigen; testen.
Kraftstoffanlage
20 Std Monatlich –
Schlüsselschalter aus- und wieder
einschalten, um die Kraftstoffpumpe
unter Druck zu setzen; Leitungen/
Anschlüsse auf Lecks und Abrieb prüfen.
EB Motorölwechsel 25 Std 1 Mo –
Öl- und Ölfilterwechsel nach Ende der
Einfahrzeit
EB
Getriebeflüssigkeit
für
bedarfsgesteuerten
Antrieb
25 Std 1 Mo
400
(250)
Nach Ende der Einfahrzeit
Flüssigkeitsstand überprüfen
EB
Öl im hinteren
Getriebegehäuse
25 Std 1 Mo
400
(250)
Nach Ende der Einfahrzeit
Flüssigkeitsstand überprüfen
EB
Getriebeflüssigkeit
25 Std 1 Mo
400
(250)
Nach Ende der Einfahrzeit
Flüssigkeitsstand überprüfen
EB
Komplettschmierung
50 Std 3 Mo
800
(500)
Alle Schmiernippel, Gelenke, Seilzüge
usw. abschmieren.
Schaltgestänge
50 Std 3 Mo
800
(500)
Prüfen.
V
Lenkung
50 Std 6 Mo
800
(500)
Abschmieren.
EB
Vorder-/
Hinterachsaufhän
-
gung
50 Std 6 Mo
800
(500)
Abschmieren.
EB
Drosselklappenfrei-
gabeschalter
50 Std 6 Mo
800
(500)
Prüfen, einstellen, abschmieren, bei
Bedarf austauschen.
Drosselklappenge-
häuse-Ansaugkanal
50 Std 6 Mo
800
(500)
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
Antriebsriemen 50 Std 6 Mo
800
(500)
Kanäle auf Dichtigkeit/Luftlecks prüfen.
109
WARTUNG

PRÜFUNG
WARTUNGSINTERVALL
(JE NACHDEM WAS ZUERST
EINTRITT)
BEMERKUNGEN
BE-
TRIEBS-
STUN-
DEN TERMIN
km
(mi)
Kühlsystem
50 Std 6 Mo
1600
(1000)
Kühlmittelkonzentration
jahreszeitabhängig kontrollieren; jährlich
Kühlsystem-Drucktest durchführen.
EB Kühler 50 Std 6 Mo
1600
(1000)
Prüfen; Außenflächen reinigen.
EB Kühlmittelschläuche 50 Std 6 Mo
1600
(1000)
Auf Undichtigkeiten prüfen.
EB
Ölleitungen und
Befestigungsteile
100 Std 6 Mo
1600
(1000)
Auf Undichtigkeiten und lockere
Befestigungen prüfen.
EB Motorölwechsel 100 Std 6 Mo
1600
(1000)
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln.
EB
Getriebeflüssigkeit
für
bedarfsgesteuerten
Antrieb
(Normalgebrauch)
100 Std 12 Mo
1000
(600)
Flüssigkeit wechseln.
EB
Öl im hinteren
Getriebegehäuse
100 Std 12 Mo
1000
(600)
Flüssigkeit wechseln.
EB Getriebeöl 100 Std 12 Mo
1000
(600)
Flüssigkeit wechseln.
V
Kraftstoffanlage
100 Std 12 Mo
1000
(600)
Schalter aus- und wieder einschalten,
um die Kraftstoffpumpe unter Druck zu
setzen; Tankdeckel, Kraftstoffleitungen/-
verteilerrohr und Kraftstoffpumpe auf
Undichtigkeiten prüfen.
EB
Motorlager
100 Std 12 Mo
1600
(1000)
Prüfen.
Auspuffrohr/
Schalldämpfer
100 Std 12 Mo
1600
(1000)
Prüfen.
EB Zündkerze 100 Std 12 Mo
1000
(600)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
EB
Verkabelung
100 Std 12 Mo
1600
(1000)
Auf Verschleiß, korrekten Verlauf,
elektrische Sicherheit prüfen;
Steckverbindungen, die Wasser,
Schlamm o. ä. ausgesetzt waren, mit
dielektrischem Fett behandeln.
V
Kupplungen
(Abtriebs-/
Antriebsseite)
100 Std 12 Mo
1600
(1000)
Prüfen; reinigen; abgenutzte Teile
austauschen.
V
Radlager
100 Std 12 Mo
1600
(1000)
Prüfen, bei Bedarf wechseln.
V
Bremsflüssigkeit
200 Std 24 Mo
3200
(2000)
Alle zwei Jahre wechseln.
Funkenfänger
300 Std 36 Mo
4800
(3000)
Reinigen oder Reinigungsstopfen
entfernen.
110
WARTUNG

PRÜFUNG
WARTUNGSINTERVALL
(JE NACHDEM WAS ZUERST
EINTRITT)
BEMERKUNGEN
BE-
TRIEBS-
STUN-
DEN TERMIN
km
(mi)
EB Kühlmittel – 60 Mo –
Kühlmittel wechseln (50/50 Kühlmittel mit
längerer Lebensdauer – Extended Life
Coolant)
EB
Ventilspiel
500 Std –
8000
(5000)
Prüfen; bei Bedarf justieren.
V
Spureinstellung
–
Regelmäßig prüfen; bei Bedarf justieren.
Scheinwerfereinstel-
lung
–
Bei Bedarf justieren.
111
WARTUNG

SCHMIERANLEITUNG
Alle Komponenten entsprechend den zeitlichen Vorgaben in der Routinewartungstabelle
kontrollieren und schmieren. Nicht in der Tabelle genannte Bauteile sind am
Hauptschmiertermin mit abzuschmieren.
Die Dreiecksquerlenker und oberen Querlenker wurden im Werk geschmiert und bedürfen
keiner weiteren Schmierung. Da diese Bauteile jedoch starker Beanspruchung unterliegen,
besitzen sie Schmiernippel zur zusätzlichen Schmierung nach dem Ermessen des
Benutzers.
PRÜFUNG
EMPFOHLE-
NES
SCHMIERMIT
-
TEL
FASSUNGS-
VERMÖGEN
BEI
FLÜSSIG
-
KEITSWECH-
SEL
DREHMO-
MENT
EINFÜLL
-
SCHRAUBE
DREHMO-
MENT
ABLASS
-
SCHRAUBE
SIEHE SEITE
Motoröl PS-4 5W-50
4-Takt-Öl
1,9 L
(2 qt)
– 16,3 Nm
(12 ft-lb)
Seite 113
Getriebeöl
AGL-
Getriebe
-
schmiermittel
und
Getriebeflüssig
-
keit
1100 mL
(37 oz)
14–19 Nm
(10–14 ft-lb)
14–19 Nm
(10–14 ft-lb)
Seite 117
Getriebeflüssig-
keit für
bedarfsgesteu
-
erten Antrieb
(Vorderachsge
-
triebe)
Getriebeflüssig-
keit für
bedarfsgesteu
-
erten Antrieb
275 mL (9,3 oz) 11–14 Nm
(11–14 Nm)
16,3 Nm
(11 ft-lb)
Seite 118
Öl im hinteren
Getriebegehäu
-
se
Winkeltrieb-
Schmiermittel
„ATV Angle
Drive Fluid“
(oder
Getriebe
-
schmiermittel
der
Gewichtsklasse
GL5 80-90)
210 mL (7,1 oz) 14–19 Nm
(10–14 ft-lb)
14–19 Nm
(10–14 ft-lb)
Seite 119
Bremsflüssig-
keit
DOT 4-
Bremsflüssig
-
keit
– – – Seite 49
Vordere Gabel
der
Kardanwelle
Kardangelenk-
schmierfett
Schmiernippel (maximal 3 Pumpstöße) alle 800 km (500 mi), vor längerer
Einlagerung oder nach Hochdruckreinigung oder Eintauchen in Wasser.
112
WARTUNG

MOTORÖL
WARNUNG
Der Betrieb des Fahrzeugs mit einer zu geringen Ölmenge oder mit altem oder
verunreinigtem Motoröl beschleunigt den Verschleiß und kann zum Festfressen des
Motors sowie zu einem Unfall mit Verletzungsgefahr führen. Sich stets an die
Wartungsverfahren der Routinewartungstabelle halten.
Das Motoröl stets zu den in der Routinewartungstabelle angegebenen Intervallen prüfen
und wechseln. Stets das empfohlene Motoröl verwenden. Beim Ölwechsel stets auch den
Ölfilter wechseln.
Der Ölstand ist besonders häufig zu prüfen. Ein Anstieg des Ölstands bei kaltem Wetter
deutet auf Verunreinigungen hin, die sich in der Ölwanne bzw. im Kurbelgehäuse
angesammelt haben. Sollte der Ölstand ansteigen, Öl unverzüglich wechseln. Den Ölstand
überwachen und, sofern er weiterhin steigt, das Fahrzeug nicht weiterbenutzen und
Ursache ermitteln. Ein Händler kann behilflich sein.
ÖLEMPFEHLUNGEN
HINWEIS
Das Mischen von Motorölen verschiedener Marken oder die Verwendung einer anderen
als der empfohlenen Ölsorte kann zu ernsten Motorschäden führen. Stets das
empfohlene Öl verwenden. Kein anderes Öl als Ersatz verwenden oder Öle
verschiedener Marken miteinander mischen.
Beim Ölwechsel stets auch den Ölfilter wechseln.
POLARIS empfiehlt für diesen Motor vollsynthetisches Viertaktöl der Marke POLARIS
PS-4 Typ 5W-50 oder ein vergleichbares Öl. Wird kein POLARIS-Motoröl verwendet, muss
möglicherweise häufiger gewechselt werden. Stets Öltyp 5W-50 verwenden. Bitte die
Herstellerempfehlungen bezüglich der Außentemperaturen beachten.
Siehe den Abschnitt „Schmieranleitung“ für Flüssigkeitsempfehlungen, Füllmengen und
Zündkerzendrehmomente.
113
WARTUNG

DEN ÖLSTAND PRÜFEN
HINWEIS
Ölstand bei kaltem Motor messen. Motorölstand nie bei laufendem Motor prüfen.
Ölstand folgendermaßen prüfen:
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2.
Der Ölmessstab und der Öleinfüllstutzen sind von der linken Seite des ATV
q
aus
zugänglich. Ölmessstab herausziehen. Messstab mit einem sauberen Lappen
abwischen.
3. Ölmessstab wieder einsetzen und festschrauben.
4. Ölmessstab wieder herausziehen und Ölstand ablesen.
5. Die erforderliche Menge des empfohlenen Öls einfüllen. Ölstand stets im sicheren
Bereich zwischen den Marken FULL (voll) und ADD (nachfüllen) halten. Nicht
überfüllen.
6. Ölmessstab wieder einsetzen und festschrauben.
114
WARTUNG

ÖL- UND ÖLFILTERWECHSEL
HINWEIS
Beim Ölwechsel stets auch den Ölfilter wechseln.
Siehe Tabelle „Flüssigkeitsempfehlungen“ für Füllmengen und Zündkerzendrehmomente.
Wechseln Sie das Motoröl und den Ölfilter stets zu den in der Routinewartungstabelle ab
Seite 108 angegebenen Intervallen.
Motoröl und Ölfilter folgendermaßen wechseln:
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Motor anlassen. Motor zwei bis drei Minuten lang im Leerlauf (N) warmlaufen lassen.
3. Motor abstellen.
4. Den Bereich um die Ablassschraube reinigen.
5. Eine Auffangwanne unter das Kurbelgehäuse stellen.
6. Ablassschraube herausdrehen. Öl vollständig ablaufen lassen.
ACHTUNG
Heißes Öl kann Hautverbrennungen verursachen. Das ablaufende Öl nicht an die Haut
gelangen lassen.
115
WARTUNG

7. Neuen Dichtring auf die Ablassschraube setzen. Die Dichtflächen an der
Ablassschraube und am Kurbelgehäuse müssen sauber und frei von Graten, Kerben
und Kratzern sein.
8. Ablassschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
9. Den Ölfilter durch Lösen der drei Schrauben, mit denen er befestigt ist, entfernen.
10. Einige Werkstattlappen unter den Ölfilter legen. Den Filter mit einem Ölfilterschlüssel
(beim POLARIS-Händler erhältlich) gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
11. Die Filterdichtflächen am Kurbelgehäuse mit einem sauberen, trockenen Lappen
reinigen.
12. Den O-Ring des neuen Ölfilters dünn mit frischem Motoröl bestreichen. Den Zustand
des O-Rings sorgfältig prüfen.
13. Den neuen Ölfilter anbauen und mit der Hand im Uhrzeigersinn drehen, bis der
Dichtring an der Dichtfläche anliegt, dann noch um zusätzlich eine halbe Umdrehung
anziehen.
14. Ölmessstab herausziehen. Die erforderliche Menge des empfohlenen Öls einfüllen.
Nicht überfüllen.
15. Messstab wieder einsetzen.
16. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
17. Feststellbremse anziehen.
18. Motor anlassen. Motor ein bis zwei Minuten lang im Leerlauf (N) laufen lassen.
19. Motor abstellen.
20. Auf Undichtigkeiten prüfen.
21. Ölstand prüfen. Je nach Bedarf Öl bis zur oberen Marke auf dem Messstab
q
nachfüllen.
22. Den alten Ölfilter und das Altöl vorschriftsmäßig entsorgen.
116
WARTUNG

GETRIEBEÖL
Das Getriebeöl stets zu den in der
Routinewartungstabelle angegebenen
Intervallen prüfen und wechseln. Siehe
Tabelle „Flüssigkeitsempfehlungen“ für
Füllmengen und Zündkerzendrehmomente.
Der Ölstand muss auf der Höhe des
unteren Randes der
Einfüllschraubenbohrung
w
liegen. Die
Einfüllschraube befindet sich an der rechten
Seite des ATVs hinter dem Fußraum. Die
Ablassschraube
q
befindet sich an der
hinteren unteren Seite des
Getriebegehäuses.
ÖLSTANDSPRÜFUNG
1. Einfüllschraube herausdrehen. Ölstand prüfen.
2. Je nach Bedarf die empfohlene Flüssigkeit bis zum unteren Rand des
Einfüllschraubengewindes nachfüllen.
3. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
4. Den Fußraum wieder einbauen.
ÖLWECHSEL
1. Eine Auffangwanne unter das Getriebegehäuse stellen. Ablassschraube herausdrehen.
Öl vollständig ablaufen lassen.
2. Ablassschraube reinigen und wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
3. Einfüllschraube herausdrehen. Die erforderliche Menge des empfohlenen Öls einfüllen.
4. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
5. Auf Undichtigkeiten prüfen.
6. Den Fußraum wieder einbauen.
7. Das Altöl vorschriftsmäßig entsorgen.
117
WARTUNG

FLÜSSIGKEIT IM VORDERACHSGETRIEBE
(BEDARFSGESTEUERTER ANTRIEB)
Die Getriebeflüssigkeit für den bedarfsgesteuerten Antrieb stets zu den in der
Routinewartungstabelle angegebenen Intervallen prüfen und wechseln.
Bei extremer Beanspruchung der Bergabfahrthilfe die Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe
alle 25 Betriebsstunden wechseln. Unter extremer Beanspruchung sind folgende
Einsatzbedingungen zu verstehen:
• lang anhaltender Betrieb mit Bergabfahrthilfe
• ständiger Betrieb mit Bergabfahrthilfe in hügeligem oder gebirgigem Gelände
• Verwendung der Bergabfahrthilfe als vorwiegender Betriebsart im Allradbetrieb
TIPP
Bei übermäßiger Geräuschentwicklung des Vorderachsgetriebes bei Verwendung der
Bergabfahrthilfe, die Flüssigkeit im bedarfsgesteuerten Antrieb wechseln. Falls das
Geräusch weiterhin vorhanden ist, bitte einen POLARIS-Händler oder anderen
qualifizierten Wartungsbetrieb aufsuchen.
Die empfohlene Flüssigkeit verwenden. Die Verwendung anderer Flüssigkeiten kann die
ordnungsgemäße Funktion der Getriebekomponenten beeinträchtigen. Der
Flüssigkeitsstand muss auf der Höhe des unteren Randes des Einfüllschraubengewindes
liegen. Die Einfüllschraube befindet sich an der rechten Seite des bedarfsgesteuerten
Antriebsgehäuses. Die Ablassschraube befindet sich rechts unten an dem
Getriebegehäuse.
FLÜSSIGKEITSPRÜFUNG
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche
abstellen. Einfüllschraube
q
herausdrehen. Flüssigkeitsstand prüfen.
2. Je nach Bedarf die empfohlene
Flüssigkeit bis zum unteren Rand des
Einfüllschraubengewindes nachfüllen.
3. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit
dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
FLÜSSIGKEITSWECHSEL
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen. Einfüllschraube herausdrehen.
2. Eine Auffangwanne unter den bedarfsgesteuerten Antrieb stellen. Ablassschraube
w
herausdrehen. Flüssigkeit vollständig ablaufen lassen.
118
WARTUNG

3. Ablassschraube reinigen und wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
4. Die erforderliche Menge der empfohlenen Flüssigkeit einfüllen.
5. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
6. Auf Undichtigkeiten prüfen. Die abgelassene Flüssigkeit vorschriftsmäßig entsorgen.
ÖL IM HINTEREN GETRIEBEGEHÄUSE
Das Öl im hinteren Getriebegehäuse stets zu den in der Routinewartungstabelle
angegebenen Intervallen prüfen und wechseln. Die Teilenummern von POLARIS-
Produkten sind auf Seite 151 zu finden.
Die Einfüllschraube befindet sich an der Hinterseite des Getriebegehäuses. Die
Ablassschraube befindet sich an der Unterseite des Getriebegehäuses.
Der Flüssigkeitsstand muss auf der Höhe des unteren Randes des
Einfüllschraubengewindes liegen. Nicht überfüllen.
ÖLSTANDSPRÜFUNG
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche
abstellen.
2. Einfüllschraube
q
herausdrehen.
Ölstand prüfen.
3. Je nach Bedarf das empfohlene Öl bis
zum unteren Rand des
Einfüllschraubengewindes nachfüllen.
Nicht überfüllen.
4. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit
dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
ÖLWECHSEL
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Eine Auffangwanne unter die Ablassöffnung
w
stellen.
3. Ablassschraube herausdrehen. Öl vollständig ablaufen lassen.
4. Die Ablassschraube reinigen und mit einem neuen Dichtring wieder einbauen. Mit dem
vorgegebenen Drehmoment anziehen.
5. Einfüllschraube herausdrehen. Die erforderliche Menge des empfohlenen Öls einfüllen.
Nicht überfüllen.
6. Einfüllschraube wieder eindrehen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
7. Auf Undichtigkeiten prüfen.
8. Das Altöl vorschriftsmäßig entsorgen.
119
WARTUNG

SERVOLENKEINHEIT (SOFERN VORHANDEN)
Wenn das ATV-Modell mit
Servolenkung ausgerüstet ist,
müssen die Bereiche an der und
rund um die Servolenkeinheit häufig
gereinigt werden, um eine
ausreichende Kühlung zu
gewährleisten. Diese Bereiche
e
gründlich reinigen.
LENKBAUGRUPPE
Die Lenkbaugruppe des ATVs ist regelmäßig auf lockere Muttern und Schrauben zu
kontrollieren. Sollten sich Muttern und Schrauben gelockert haben, bitte vor dem weiteren
Gebrauch des Fahrzeugs einen Vertragshändler oder einen anderen qualifizierten
Wartungsbetrieb zur Wartung aufsuchen.
KÜHLSYSTEM
Der Motorkühlmittelstand wird durch das Ausgleichssystem geregelt bzw. aufrechterhalten.
Zum Ausgleichssystem gehören Komponenten, wie der Ausgleichsbehälter, der
Kühlereinfüllstutzen, der Kühlerdruckverschluss und der Verbindungsschlauch.
Mit zunehmender Betriebstemperatur wird das sich aufgrund der Erhitzung ausdehnende
Kühlmittel teilweise aus dem Kühler heraus unter dem Druckverschluss hindurch in den
Ausgleichsbehälter gedrückt. Bei sinkender Motortemperatur zieht sich das sich
abkühlende Kühlmittel wieder zusammen und saugt dementsprechend zusätzliche
Flüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter unter dem Druckverschluss hindurch zum Kühler.
Bei neuen Fahrzeugen ist ein leichtes Absinken des Kühlmittelstands normal, da das
System zunächst Luftreste aus dem Kühlsystem herausspülen muss. Den Kühlmittelstand
kontrollieren und bei Bedarf etwas Kühlmittel in den Ausgleichsbehälter nachfüllen, um den
Kühlmittelstand im empfohlenen Bereich zu halten.
POLARIS empfiehlt den Gebrauch von gebrauchsfertigem POLARIS Frostschutzmittel
50/50. Dieses Frostschutzmittel ist eine gebrauchsfertige Mischung. Nicht mit Wasser
verdünnen. Teilenummern können dem Abschnitt „Polaris-Produkte“ entnommen werden.
120
WARTUNG

KÜHLMITTEL IM AUSGLEICHSBEHÄLTER
Der Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter kann von der Innenseite des rechten
vorderen Radkastens aus kontrolliert werden. Die Einfüllkappe des Ausgleichsbehälters
befindet sich unter dem vorderen Gerätekasten.
1. Flüssigkeitsstand des Ausgleichsbehälters visuell prüfen.
2. Ist der Füllstand zu niedrig, die Kappe des Ausgleichsbehälters abnehmen und
Kühlmittel nach Bedarf einfüllen. Dafür sorgen, dass der Kühlmittelstand (bei kaltem
Kühlmittel) immer zwischen der Minimal- und der Maximalmarkierung am
Ausgleichsbehälter liegt.
3. Kappe wieder aufsetzen.
4. Den vorderen Gerätekasten wieder an Ort und Stelle sichern und Deckel verschließen.
KÜHLMITTEL IM KÜHLER
Damit das Kühlmittel seine Aufgabe, den Motor zu schützen, langfristig erfüllen kann,
empfehlen wir, das gesamte Kühlmittel alle fünf (5) Jahre aus dem Kühlsystem abzulassen
und frisches, gebrauchsfertiges Frostschutzmittel 50/50 einzufüllen.
Wenn das Kühlsystem zu Wartungs- oder Reparaturzwecken entleert worden ist, das
Kühlmittel stets mit frischem, gebrauchsfertigem Frostschutzmittel 50/50 wieder befüllen.
Wenn der Ausgleichsbehälter leer ist, muss der Kühlmittelstand im Kühler kontrolliert
werden. Nach Bedarf Kühlmittel nachfüllen.
ACHTUNG
Verbrennungsgefahr durch entweichenden Dampf. Kühlerdruckverschluss nie
abnehmen, solange der Motor noch heiß oder warm ist. Vor dem Abnehmen des
Kühlerdruckverschlusses immer den Motor abkühlen lassen.
1. Der Kühlerdruckverschluss befindet sich unter dem vorderen Gerätekasten.
Einzelheiten können dem Abschnitt „Vorderes Staufach“ entnommen werden.
2. Kühlerdruckverschluss abnehmen.
3. Das Kühlmittel mit Hilfe eines Trichters langsam in den Kühlereinfüllstutzen gießen.
4. Kühlerdruckverschluss wieder anbringen. Bei Verwendung eines nicht dem Original
entsprechenden Kühlerdruckverschlusses kann das Ausgleichssystem nicht
ordnungsgemäß funktionieren. Ihr POLARIS-Händler kann das korrekte Ersatzteil
liefern.
5. Den vorderen Gerätekasten wieder an Ort und Stelle sichern und Deckel verschließen.
121
WARTUNG

BREMSEN
HANDBREMSE
Die Vorder- und Hinterradbremsen sind hydraulische Scheibenbremsen und werden durch
Heranziehen des Bremshebels zum Lenker betätigt. Diese Bremsen sind selbstjustierend.
Bei normalem Betrieb wölbt sich die Membran bei sinkendem Flüssigkeitsstand in den
Ausgleichsbehälter hinein. Ist die Membran bei niedrigem Flüssigkeitsstand nicht
vorgewölbt, ist sie vermutlich undicht und muss ausgetauscht werden. Damit die Membran
bestimmungsgemäß funktionieren kann, muss der Ausgleichsbehälter nach dem Lockern
oder Abnehmen des Deckels je nach Bedarf aufgefüllt werden. Nicht überfüllen.
WARNUNG
Ein überfüllter Hauptbremszylinder kann bewirken, dass die Bremsbeläge schleifen oder
die Bremsen blockieren. Schwere oder tödliche Verletzungen sind die mögliche Folge.
Die Bremsflüssigkeit immer auf dem empfohlenen Füllstand halten. Nicht überfüllen.
Die nachfolgend beschriebenen Prüfungen werden empfohlen, um den ordnungsgemäßen
Betriebszustand der Bremsanlage dauerhaft sicherzustellen. Werden die Bremsen bei
normalem Betrieb sehr intensiv benutzt, ist die Bremsanlage entsprechend häufiger zu
kontrollieren.
1. Stets für den richtigen Bremsflüssigkeitsstand sorgen. Einzelheiten können dem
Abschnitt „Hauptbremszylinder/Bremsflüssigkeit“ entnommen werden.
2. Die Bremsanlage auf Flüssigkeitslecks prüfen.
3. Die Bremsen auf übermäßiges Spiel oder mangelnden Widerstand prüfen.
4. Die Bremsbeläge auf Verschleiß, Schäden und festen Sitz prüfen. Die Bremsbeläge
austauschen, wenn sie bis auf 0,762 mm (0,030 in) abgetragen sind.
5. Sicherheit und Oberflächenzustand der Bremsscheiben prüfen. Alle Fettreste mit einem
empfohlenen Bremsenreiniger oder mit Spiritus entfernen. Keine Schmiermittel oder
sonstigen ölhaltigen Produkte aufsprühen. Sollten Schäden feststellt werden (Risse,
übermäßiger Rost, Verformungen), das Fahrzeug vor Wiedergebrauch von einem
Händler warten lassen.
FUSSBETÄTIGTE HILFSBREMSE
Die hydraulische Hilfsbremse erfordert keine Justierung. Kontrollieren Sie den
Bremsflüssigkeitsstand der Hilfsbremsanlage regelmäßig.
SITZAUSBAU
1. Finden Sie die Sitzausbauklinke in der Mitte des hinteren Bereichs des Sitzes.
2. Am Klinkengriff ziehen, um den Sitz aus dem Fahrzeugrahmen auszuklinken.
3. Sitz ausbauen.
122
WARTUNG

REIFEN
WARNUNG
Der Betrieb des ATVs mit abgenutzten Reifen, unzureichendem Reifendruck, falschen
Reifentypen oder falsch montierten Rädern beeinträchtigt das Fahrverhalten und kann
einen Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen verursachen. Die
Reifenwartungsverfahren in dieser Betriebsanleitung und auf den Aufklebern am
Fahrzeug müssen konsequent eingehalten werden. Beim Reifenwechsel darauf achten,
dass die Reifen hinsichtlich Größe und Typ der Originalbereifung entsprechen.
Der empfohlene Reifentyp und die Reifengröße sowie die Reifendruckwerte sind im
Abschnitt Technische Daten zu finden.
REIFENPROFILTIEFE
Wenn die Profiltiefe auf 3 mm (1/8 in)
oder weniger abgefahren ist, müssen
die Reifen stets gewechselt werden.
ANZIEHEN DER VORDERRADNABEN
Der korrekte Sitz der Vorderradlager und Spindelmuttern ist für das ordnungsgemäße
Funktionieren der betroffenen Bauteile sehr wichtig. Alle Wartungsmaßnahmen müssen
von einem Vertragshändler oder von einem anderen qualifizierten Wartungsbetrieb
ausgeführt werden.
123
WARTUNG

RADAUSBAU
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
3. Feststellbremse anziehen.
4. Die Radmuttern etwas lockern.
WARNUNG
Die mit Splint versehenen Achsmuttern nicht warten. Ein Vertragshändler kann behilflich
sein.
5. Das Fahrzeug seitlich anheben und das Trittbrettgestell mit einem geeigneten Ständer
abstützen.
6. Die Radmuttern entfernen.
7. Das Rad abnehmen.
RADEINBAU
1. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
2. Feststellbremse anziehen.
3. Das Rad so auf die Nabe setzen, dass sich das Reifenventil an der Radaußenseite
befindet und die Laufrichtungspfeile am Reifen der Vorwärtsfahrt entsprechen (sofern
vorhanden).
4. Die Radmuttern anbringen und mit den Fingern anziehen.
5. Das Fahrzeug auf den Boden herunterlassen.
6. Die Radmuttern mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
WARNUNG
Lose sitzende Radmuttern können dazu führen, dass sich ein Rad während der Fahrt löst
und einen Unfall verursacht bzw. das Fahrzeug zum Überschlagen bringt. Die Muttern
immer mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
SOLLDREHMOMENTE FÜR RADMUTTERN
Die Radmutterdrehmomente von Zeit zu Zeit sowie nach Wartungsmaßnahmen an den
Rädern kontrollieren.
RADTYP MUTTERNDREHMOMENT
Alle 163 Nm (120 ft-lb)
124
WARTUNG

SPUREINSTELLUNG
WARNUNG
Eine falsche Spureinstellung bringt die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen mit
sich. Nicht versuchen, die Spurstangeneinstellung zu verändern. Alle
Spurstangeneinstellungen sollten von einem POLARIS-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Wartungsbetrieb durchgeführt werden.
Die Spureinstellung des Fahrzeugs
nach der folgenden Anleitung prüfen.
Die empfohlene Spureinstellung beträgt
6–12 mm (1/4–1/2 in).
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Den Lenker in Geradeausstellung bringen.
3. Zwischen zwei Ständern eine Schnur spannen. Die Ständer so aufstellen, dass die
Schnur seitlich am Hinterreifen anliegt. Sofern vorhanden, kann anstelle der Schnur
auch ein langes Aluprofil verwendet werden.
4.
Den Abstand zwischen der Schnur und der Felge am vorderen
q
und hinteren
w
Felgenrand messen. Beiderseits des Fahrzeugs muss der Abstand am hinteren
Felgenrand 3–6 mm (1/8–1/4 in) mehr betragen als am vorderen Felgenrand, um die
empfohlene Nachspureinstellung von 6–12 mm (1/4–1/2 in) zu erreichen.
5. Die Messung auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.
6. Entspricht die Spureinstellung nicht diesen Vorgaben, bitte den POLARIS-Händler zur
Wartung aufsuchen.
125
WARTUNG

LUFTFILTEREINBAU
1. Sitz ausbauen, Band des Luftfiltergehäusedeckels entfernen und die
Luftfiltergehäuseabdeckung abnehmen.
2. Filter herausnehmen.
3. Den Textilvorfilter vom Hauptluftfilter ziehen. Den Vorfilter in Wasser mit Spülmittel
waschen, ausspülen und trocknen lassen.
4. Den Vorfilter wieder über den Hauptfilter stülpen. Bei Bedarf einen neuen Hauptfilter
einbauen.
5. Den Filter wieder in das Luftfiltergehäuse einsetzen.
6. Den Luftfiltergehäusedeckel wieder aufsetzen und den Sitz wieder einbauen.
AUSWECHSELN VON SICHERUNGEN
Wenn der Motor stehen bleibt und nicht mehr anspringt oder sonstige elektrische
Komponenten ausfallen, ist häufig eine defekte Sicherung die Ursache. Zunächst alle
Kurzschlüsse suchen und reparieren, die zum Durchbrennen der Sicherung geführt haben
könnten, und dann die Sicherung auswechseln.
Ersatzsicherungen sind im Sicherungskasten untergebracht.
1. Verschaffen Sie sich Zugang zu den Sicherungen unter dem vorderen Gerätekasten.
2. Den Sicherungskastendeckel entfernen.
3. Die mutmaßlich defekte Sicherung aus dem Sicherungsträger ziehen. Ist die Sicherung
defekt, eine neue Sicherung desselben Nennstromwerts einbauen.
4. Sicherungskastendeckel wieder anbringen.
5. Den vorderen Gerätekasten wieder an Ort und Stelle sichern und Deckel verschließen.
BELEUCHTUNG
ACHTUNG
Eine mangelhafte Beleuchtung verschlechtert die Sichtverhältnisse beim Fahren. Die
Streuscheiben der Scheinwerfer und Schlussleuchten verschmutzen bei normalem
Gebrauch des Fahrzeugs. Scheinwerfer regelmäßig reinigen und durchgebrannte
Glühlampen unverzüglich austauschen.
Stets sicherstellen, dass die Leuchten korrekt ausgerichtet sind, um optimale
Sichtverhältnisse bzw. Sichtbarkeit zu gewährleisten.
126
WARTUNG

EINSTELLUNG DES SCHEINWERFERTOPFS
Der Scheinwerferstrahl lässt sich geringfügig nach oben oder unten verstellen. Die
Einstellung kann wie folgt durchgeführt werden.
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund so aufstellen, dass sich die Scheinwerfer etwa 7,6 m
(25 ft) von einer Wand
q
entfernt befinden. Ganghebel in Stellung PARKEN (P)
bringen.
2. Den Abstand vom Boden bis zur Mitte eines Scheinwerfers messen und in derselben
Höhe eine Markierung an der Wand anzeichnen.
3. Motor anlassen. Den Scheinwerferschalter auf Fernlicht schalten.
4. Scheinwerferausrichtung an der Wand prüfen. Der hellste Teil des Scheinwerferstrahls
muss sich 5 cm (2 in) unter der angezeichneten Markierung
w
befinden. Bei der
Messung muss das Gewicht des Fahrers auf dem Sitz berücksichtigt werden.
5. Die Stellschraube befindet sich an der linken Seite des Scheinwerfertopfes. Zum
Einstellen des Scheinwerfers die Schraube lockern. Scheinwerfer auf die gewünschte
Höhe einstellen und anschließend die Schraube wieder anziehen.
127
WARTUNG

AUSTAUSCH DES SCHEINWERFERTOPFS
Halogenglühlampen bei der Wartung nicht mit bloßen Fingern berühren. Die Hautfette
hinterlassen Rückstände, die sich bei Gebrauch der Glühlampe erhitzen und die
Lebensdauer der Glühlampe verringern. Wenn eine Glühlampe mit bloßen Fingern berührt
worden ist, die Glühlampe mit Spiritus reinigen.
ACHTUNG
Heiße Teile können Hautverbrennungen verursachen. Die Glühlampen vor der Wartung
abkühlen lassen.
1. Die Schrauben der vorderen Hälfte
des Scheinwerfertopfs entfernen.
2. Vordere Hälfte des
Scheinwerfertopfs abnehmen.
3. Die Glühlampe vom
Hauptkabelbaum abklemmen.
4. Die Glühlampe aus dem Gehäuse
nehmen.
HINWEIS
Falls erforderlich, zu diesem Zeitpunkt auch das Linsengehäuse ersetzen.
5. Neue Glühlampe einsetzen.
6. Die Glühlampe an den Hauptkabelbaum anschließen.
7. Die vordere Hälfte des Gehäuses einbauen. Befestigungsteile anziehen, bis sie
vollständig sitzen.
SCHEINWERFEREINSTELLUNG
Zum Einstellen der vorderen Scheinwerfer folgende Schritte ausführen:
1. Fahrzeug auf ebenem Untergrund so aufstellen, dass sich die Scheinwerfer etwa 7,6 m
(25 ft) von einer Wand entfernt befinden.
HINWEIS
Bei der Durchführung dieser Anweisungen muss das Gewicht des Fahrers im Sitz
mitberücksichtigt werden.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
128
WARTUNG

3. Den Abstand vom Boden bis zur Mitte eines Scheinwerfers messen und in derselben
Höhe eine Markierung an der Wand anzeichnen.
4. Den Motor starten und den Scheinwerferschalter auf Fernlicht schalten.
5. Scheinwerferausrichtung an der Wand prüfen. Der hellste Teil des Scheinwerferstrahls
muss sich 5 cm (2 in) unter der gemäß Schritt 3 angezeichneten Markierung befinden.
6. Vorderen Gepäckträger öffnen.
7. Den Scheinwerferstrahl in die gewünschte Position einstellen; dazu die Schrauben
oben an den Scheinwerfern anziehen oder lockern. Die Scheinwerfer unabhängig
voneinander einstellen.
WARNUNG
Aufgrund der Beschaffenheit von ATVs und deren Einsatzbereich werden die
Scheinwerfergläser schmutzig. Es ist notwendig, die Scheinwerfer häufig zu waschen,
um für eine ausreichend helle Beleuchtung zu sorgen. Fahren mit ungenügender
Beleuchtung kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
AUSTAUSCH DER SCHEINWERFER
HINWEIS
Vor dem Austausch der Glühlampe den Kabelbaum mit einem digitalen Multimeter
testen, um sicherzustellen, dass die Glühlampe 12 V erhält und dass eine
Masseverbindung vorhanden ist.
129
WARTUNG

Zum Auswechseln der Scheinwerfer folgende Schritte ausführen:
1. Die Scheinwerferglühlampe vom Kabelbaum abklemmen. Dabei direkt am
Steckverbinder ziehen, nicht an den Kabeln.
2.
Zum Ausbauen die Glühlampe
q
gegen den Uhrzeigersinn drehen.
3. Neue Glühlampe einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, um sie zu fixieren.
Kabelbaum wieder an der Glühlampe befestigen.
HINWEIS
Den Zapfen an der Lampe richtig in die Fassung einsetzen.
AUSTAUSCH DER SCHLUSSLEUCHTE
HINWEIS
Bei Scrambler Modellen kann die Schlussleuchtenbaugruppe nicht repariert werden.
Falls die Schlussleuchte nicht einwandfrei funktioniert, muss die gesamte
Schlussleuchtenbaugruppe ausgetauscht werden.
Nur Sportsman-Modelle:
Zum Ersetzen der Schlussleuchten folgende Schritte ausführen:
LINKE SCHLUSSLEUCHTE:
1. Den Kabelbaumsteckverbinder von der Rückseite der Beleuchtungsbaugruppe
abziehen.
2. Die drei Befestigungsteile, mit denen die Beleuchtungsbaugruppe befestigt ist,
entfernen und die Beleuchtungsbaugruppe ausbauen.
3. Die neue Beleuchtungsbaugruppe einbauen und die 3 Befestigungsteile zum Sichern
der Beleuchtungsbaugruppe anziehen.
4. Den Kabelbaumsteckverbinder wieder anschließen. Funktion der Glühlampe
kontrollieren.
130
WARTUNG

RECHTE SCHLUSSLEUCHTE:
1. Den Hitzeschild, der die Beleuchtungsbaugruppe abdeckt, entfernen.
2. Den Kabelbaumsteckverbinder von der Rückseite der Beleuchtungsbaugruppe
abziehen.
3. Die drei Befestigungsteile, mit denen die Beleuchtungsbaugruppe befestigt ist,
entfernen und die Baugruppe ausbauen.
4. Die neue Beleuchtungsbaugruppe einbauen; dann die 3 Befestigungsteile wieder
anbringen und anziehen.
5. Den Kabelbaumsteckverbinder wieder anschließen.
6. Den Hitzeschild wieder anbringen.
7. Funktion der Glühlampe kontrollieren.
ZÜNDKERZEN
EMPFEHLUNGEN ZU ZÜNDKERZEN
Der für das Fahrzeug empfohlene Zündkerzentyp und der Elektrodenabstand sind im
Abschnitt Technische Daten zu finden. Zündkerzen mit dem vorgegebenen Drehmoment
anziehen.
HINWEIS
Durch die Verwendung von Zündkerzen, die nicht der Herstellerempfehlung entsprechen,
kann der Motor erheblich beschädigt werden. Verwenden Sie stets die von POLARIS
empfohlenen oder gleichwertige Zündkerzen.
ZÜNDKERZENZUSTAND
SOLLDREHMOMENT
Neue Zündkerze 25 Nm
(18 ft-lb)
Gebrauchte Zündkerze 25 Nm
(18 ft-lb)
ZÜNDKERZENPRÜFUNG
Der Zustand der Zündkerzen gibt Aufschluss über den Motorbetrieb. Der Zustand der
Zündkerzenelektroden unmittelbar nach dem Betrieb muss bei warmem Motor kontrolliert
werden, nachdem das Fahrzeug im höheren Geschwindigkeitsbereich gefahren worden
ist. Die Farbe der Zündkerze unverzüglich prüfen.
ACHTUNG
Verbrennungsgefahr am erhitzten Motor und der Auspuffanlage. Zum Ausbauen einer
Zündkerze zur Kontrolle Schutzhandschuhe anziehen.
131
WARTUNG

1. Die Zündkerzenkappe eine Vierteldrehung drehen und von der Zündkerze abziehen.
2. Die Zündkerze gegen den Uhrzeigersinn drehen und ausbauen.
3. Beim Wiedereinbau der Zündkerze in der umgekehrten Reihenfolge vorgehen. Mit dem
vorgegebenen Drehmoment anziehen.
NORMALE ZÜNDKERZE
Im Normalzustand ist der Isolatorkopf grau, beige oder hellbraun. Es sind nur geringfügige
Verbrennungsrückstände sichtbar. Die Elektroden sind nicht verbrannt oder zerfressen.
Diese Symptome lassen darauf schließen, dass für den Motor und die Verwendungsweise
des Fahrzeugs der richtige Zündkerzentyp verwendet wird und die Motortemperatur im
richtigen Bereich liegt.
Der Isolatorkopf darf nicht weiß sein. Ist der Isolatorkopf weiß, lässt dies auf
Motorüberhitzung schließen, die entweder durch einen falschen Zündkerzentyp oder durch
eine falsche Einstellung des Drosselklappengehäuses verursacht wird.
NASSE, VERRUSSTE ZÜNDKERZE
Bei nasser, verrußter Zündkerze ist der Isolatorkopf schwarz. Die Zündelektroden sind mit
einem feuchten Ölfilm bedeckt. Eventuell befindet sich auf dem gesamten Endbereich der
Zündkerze eine Rußschicht. Die Elektroden sind typischerweise nicht abgenutzt. Häufige
Ursachen der Verrußung sind ein zu hoher Motorölstand, die Verwendung eines nicht
empfohlenen Öls oder Kraftstoff minderer Qualität.
EINTAUCHEN DES FAHRZEUGS
Wenn das Fahrzeug in zu tiefes Wasser
gerät und anschließend nicht gründlich
inspiziert wird, kann der Motor massiv
beschädigt werden. Das Fahrzeug zur
Wartung bringen, bevor der Motor wieder
angelassen wird. Diese Wartung kann von
Ihrem POLARIS-Händler durchgeführt
werden.
Ist es unmöglich, das ATV zu einem
Händler zu bringen, ohne vorher den Motor
zu starten, bitte die folgenden Anweisungen
befolgen.
132
WARTUNG

1. Das ATV an Land oder mindestens an eine Stelle bringen, an der sich die Trittbretter
über der Wasseroberfläche befinden.
2. Luftfiltergehäuse prüfen. Sofern Wasser vorhanden ist, das Luftfiltergehäuse trocknen
lassen und einen neuen Filter einsetzen. Sofern vorhanden, die Ablassschraube am
Luftfiltergehäuse
q
entfernen, um das Wasser ablaufen zu lassen. Ablassschraube
wieder eindrehen. Sicherstellen, dass sich der E-Ring auf der Ablassschraube befindet.
Ablassschraube wieder einbauen.
HINWEIS
Wird die Ablassschraube am Luftfiltergehäuse nicht ordnungsgemäß eingebaut und
festgezogen, können am Fahrzeug erhebliche Schäden entstehen.
3. Die Zündkerzen ausbauen.
4. Den Motor mit dem elektrischen Anlasser mehrmals durchdrehen lassen.
5. Zündkerzen trocknen. Die alten bzw. neuen Zündkerzen einbauen.
6. Einen Motorstart versuchen. Nötigenfalls die Trocknungsmaßnahmen nochmals
durchführen.
HINWEIS
Werden die Flüssigkeiten nach dem Eintauchen in Wasser nicht unverzüglich
gewechselt, können massive Schäden entstehen. Ein Vertragshändler kann behilflich
sein.
7. Das Fahrzeug so bald wie möglich zur Wartung bringen, auch wenn es anspringt. Ein
Vertragshändler kann die erforderliche Wartung durchführen.
8. Wenn Wasser in das PVT-System eingedrungen ist, die Anweisungen zum Trocknen
des PVT im Abschnitt „PVT-System“ ausführen.
133
WARTUNG

FUNKENFÄNGER
WARNUNG
• Das Fahrzeug nie ohne den Funkenfänger betreiben.
• Alles brennbare Material aus der Nähe des Arbeitsbereiches entfernen.
Missachten der folgenden Warnhinweise bei der Wartung des Funkenfängers kann
zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
• Motor niemals in einem geschlossenen Raum laufen lassen. Auspuffgase enthalten
giftiges Kohlenmonoxidgas, das innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum
Tod führen kann.
• Den Funkenfänger NICHT bei HEISSEM System warten. Die Auspuffanlage kann
außergewöhnlich hohe Temperaturen erreichen. Vor dem Ausführen der nächsten
Schritte die Bestandteile abkühlen lassen.
• Während der Reinigung der Auspuffanlage nicht hinter oder vor dem Fahrzeug stehen.
• Sich niemals unter ein geneigtes Fahrzeug begeben.
• Während der Wartung Augenschutz und Handschuhe tragen.
Den Funkenfänger regelmäßig von Rußansammlungen reinigen.
1. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
2. Die Halteschraube des Funkenfängers einschließlich Mutter entfernen.
3. Den Funkenfänger vom Ende des Schalldämpfers abnehmen.
4. Das Funkenfängergitter mit einer Bürste mit Naturborsten reinigen. Synthetische
Borsten können schmelzen, wenn die Auspuffanlage noch warm ist. Nötigenfalls
Schmutz mit Druckluft vom Sieb wegblasen.
5. Das Sieb auf Abnutzungserscheinungen und Schäden prüfen. Wenn es abgenutzt oder
schadhaft ist, ein neues Sieb einbauen.
6. Den Funkenfänger wieder anbringen.
7. Die Schraube mit dem angegebenen Drehmoment anziehen.
DREHMOMENT
Halteschraube des Funkenfängers: 12–15 Nm (9–11 ft-lb)
134
WARTUNG

PVT-SYSTEM
WARNUNG
Missachten dieser Sicherheitsanweisungen kann zu Unfällen mit schweren oder
tödlichen Verletzungen führen.
Keine Änderungen an Teilen des PVT-Systems vornehmen. Anderenfalls kann das
System geschwächt werden und bei hoher Geschwindigkeit ausfallen. Das PVT-System
ist präzise ausgewuchtet. Jede Veränderung verursacht Unwuchten und Schwingungen,
die andere Bauteile zusätzlichen Belastungen aussetzen.
Das PVT-System erreicht hohe Drehzahlen, weshalb auf die Kupplungsbestandteile hohe
Kräfte einwirken. Die Sicherheit dieses Produkts ist das Resultat umfangreicher
technischer Entwicklungsarbeit sowie intensiver Tests. Sie als Eigentümer sind jedoch
verpflichtet, durch Einhalten der folgenden Anweisungen für die langfristige
Betriebssicherheit dieses Systems zu sorgen:
• Stets alle empfohlenen Wartungsmaßnahmen durchführen. Beim Austauschen des
Riemens stets im Inneren und in der Umgebung der Kupplung und des
Belüftungssystems auf Riemenrückstände achten und diese beseitigen.
• Suchen Sie für Wartungsarbeiten und Reparaturen bitte Ihren POLARIS-Händler oder
einen anderen qualifizierten Servicespezialisten auf.
• Dieses PVT-System ist nur für POLARIS-Produkte konzipiert. Es darf nicht in andere
Produkte eingebaut werden.
• Sicherstellen, dass das PVT-Gehäuse während des Betriebs stets sicher befestigt ist.
Das Verhalten des POLARIS PVT-Systems richtet sich nach der Motordrehzahl und den
jeweils an das Fahrzeug gestellten Drehmomentanforderungen. Mit steigender
Motordrehzahl nimmt auch die Kraft zu, die die Fliehgewichte auf die bewegliche
Antriebsriemenscheibe ausüben. Dadurch wiederum nimmt auch die auf den
Antriebsriemen einwirkende Klemmwirkung zu. Sinkt andererseits die Motordrehzahl,
nimmt auch die Zentrifugalkraft ab und reduziert die Riemenklemmkraft.
Der Übersetzungsunterschied zwischen dem hohen (H) und dem niedrigen Gang (L)
beträgt bei POLARIS-ATVs etwa 1:2,25. Diese unterschiedlichen
Übersetzungsverhältnisse wirken sich auf das PVT-System aufgrund der Abhängigkeit von
der Motordrehzahl aus, insbesondere bei Geschwindigkeiten unter 11 km/h (7 mph).
Ein Beispiel: Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h (3 mph) im niedrigen Gang (L) hat
der Motor eine Drehzahl von etwa 3000 U/min. Diese liegt deutlich über der
Einkupplungsdrehzahl von 1600–1800 U/min. Im hohen Gang (H) dagegen hat der Motor
bei 5 km/h (3 mph) eine Drehzahl von nur 1500 U/min. Läuft der Motor so nahe an der
Einkupplungsdrehzahl, reicht seine Drehzahl unter Umständen nicht aus, um eine
ausreichende Riemenklemmwirkung zu erzielen, und der Riemen schlüpft daher.
Riemenschlupf erzeugt übermäßige Hitze und zerstört Riemen, verschleißt
Kupplungsbestandteile und verursacht ein Versagen des Kupplungsaußendeckels.
135
WARTUNG

Die Lufttemperatur unter dem Kupplungsdeckel lässt sich durch Verwendung des
niedrigen Gangs (L) bei langsamer Fahrt erheblich senken. Eine niedrige Temperatur unter
dem Kupplungsdeckel verlängert die Lebensdauer der PVT-Komponenten (Riemen,
Deckel usw.) wesentlich.
VERWENDUNG DES NIEDRIGEN (L) UND DES HOHEN
GANGS (H)
ZUSTAND ZU VERWENDENDER GANG
Fahren mit weniger als 11 km/h (7 mph) Niedrig (L)
Ziehen schwerer Lasten Niedrig (L)
Fahren in unwegsamem (sumpfigem,
gebirgigem usw.) Gelände
Niedrig (L)
Fahren mit mehr als 11 km/h (7 mph) Hoch
TROCKNEN DES PVT-SYSTEMS
Es kann vorkommen, dass unabsichtlich Wasser in das PVT-System gelangt. Das CVT-
System nach den folgenden Anweisungen trocknen, bevor das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird.
1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
2. Ablassschraube herausdrehen. Wasser vollständig ablaufen lassen. Ablassschraube
wieder eindrehen.
3. Motor anlassen. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
4. 10–15 Sekunden lang mit variierendem Gas fahren, um die Feuchtigkeit aus dem
System zu entfernen und den Riemen und die Kupplungsbestandteile durch Luftzufuhr
zu trocknen. Nicht mehr als 5 Sekunden lang Vollgas geben.
5. Motor auf Leerlaufdrehzahl verlangsamen lassen, dann den niedrigstmöglichen Gang
einlegen.
6. Prüfen, ob der Riemen schlüpft. Wenn ja, den Vorgang wiederholen. Das Fahrzeug
muss so bald wie möglich gewartet werden; ein Service, den Vertragshändler anbieten.
136
WARTUNG

BATTERIE
WARNUNG
Unsachgemäßes Anschließen oder Abklemmen der Batteriekabel kann eine Explosion
verursachen und zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Zum Ausbauen der
Batterie immer das Minuskabel (schwarz) zuerst abklemmen. Beim Wiedereinbau der
Batterie das Minuskabel (schwarz) immer zuletzt anschließen.
Ihr ATV ist mit einer versiegelten Batterie ausgerüstet, die nur wenig Wartung erfordert.
POLARIS rät vom Einbau konventioneller Batterien in dieses Fahrzeug ab. Die
Einbauposition der Batterie könnte zum Austreten von Batteriesäure führen und damit die
Lebensdauer der Batterie erheblich verkürzen.
Batteriepole und Anschlüsse stets von Korrosion frei halten. Zum Reinigen die
Korrosionsspuren mit einer steifen Drahtbürste entfernen. Mit einer Lösung aus einem
Esslöffel haushaltsübliches Natron (Natriumhydrogenkarbonat) und einer Tasse Wasser
abwaschen. Mit Leitungswasser gründlich nachspülen und mit sauberen Werkstattlappen
abtrocknen. Die Batteriepole mit dielektrischem Fett oder Vaseline bestreichen.
BATTERIEAUSBAU
1. Verschaffen Sie sich Zugang zu der Batterie unter dem vorderen Gerätekasten.
2. Das schwarze Batteriekabel (–) zuerst abklemmen.
3. Anschließend das rote Batteriekabel (+) abklemmen.
4. Das Batteriehalteband lösen.
5. Die Batterie aus dem ATV heben.
BATTERIEEINBAU
Die Inbetriebnahme einer neuen, aber nicht vollständig aufgeladenen Batterie kann zur
Beschädigung der Batterie führen und ihre Lebensdauer verkürzen. Außerdem kann die
Fahrzeugleistung beeinträchtigt werden. Vor dem Einbau der Batterie die Anweisungen im
Abschnitt „Aufladen der Batterie“ befolgen.
137
WARTUNG

Eine optionale Batterie für Extrembeanspruchung ist eventuell für Ihr Modell erhältlich.
Wenn die Leistung der im Werk eingebauten Batterie aufgrund von Betrieb bei kaltem
Wetter oder mit zahlreichen eingeschalteten Nebenverbrauchern nicht ausreichend ist,
kann ein Vertragshändler behilflich sein. Ihr Händler hält alle Einbauverfahren bereit, die
für eine Batterie im Schwerlastbetrieb anders sein können.
1. Sich davon überzeugen, dass die Batterie voll aufgeladen ist.
2. Batterie in die Batteriehalterung einsetzen.
3. Die Batteriepole mit dielektrischem Fett oder Vaseline bestreichen.
4. Batteriehalteband befestigen.
5. Das rote Kabel (+) zuerst anschließen und anziehen.
6. Anschließend das schwarze Kabel (–) anschließen und festziehen.
7. Kontrollieren, ob die Kabel richtig verlaufen. Die Kabel müssen vor und hinter der
Batterie sicher verlegt sein.
8. Den vorderen Gerätekasten wieder an Ort und Stelle sichern und Deckel verschließen.
EINLAGERUNG DER BATTERIE
Wird das Fahrzeug für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten nicht benutzt, die
Batterie ausbauen, voll aufladen und an einem vor direkter Sonneneinstrahlung
geschützten, kühlen und trockenen Ort lagern. Jeden Monat die Batteriespannung prüfen
und die Batterie wieder aufladen, so dass sie stets komplett geladen ist.
POLARIS empfiehlt zur Aufrechterhaltung der Batterieladung das Ladegerät „POLARIS
Battery Tender“ oder ersatzweise das Aufladen einmal pro Monat zum Ausgleich der
normalen Selbstentladung der Batterie. Der Battery Tender kann während der gesamten
Lagerungszeit am Stromnetz angeschlossen bleiben und lädt die Batterie automatisch
wieder auf, wenn die Spannung unter einen festgelegten Wert absinkt. Teilenummern
können dem Abschnitt „Polaris-Produkte“ entnommen werden.
AUFLADEN DER BATTERIE
Die folgenden Anweisungen zum Aufladen der Batterie gelten nur, wenn es sich um eine
versiegelte (wartungsfreie) Batterie handelt. Vor dem Einbau dieser Batterie alle
Anweisungen lesen.
Die versiegelte Batterie wurde bereits werksseitig mit Batteriesäure gefüllt, versiegelt und
voll aufgeladen. Niemals den Dichtungsstreifen von der Batterie entfernen oder andere
Flüssigkeiten hineinfüllen.
Der wichtigste Grundsatz bei der Wartung einer versiegelten Batterie lautet: Die Batterie
muss stets voll aufgeladen sein. Da die Batterie versiegelt ist und der
Versiegelungsstreifen nicht abgenommen werden kann, muss ihr Zustand durch Messen
der Gleichspannung mit einem Voltmeter oder Multimeter festgestellt werden.
138
WARTUNG

WARNUNG
Eine überhitzte Batterie kann explodieren und schwere oder tödliche Verletzungen
verursachen. Die Ladezeit muss genau überwacht werden. Fühlt sich die Batterie sehr
warm an, den Ladevorgang unterbrechen. Batterie abkühlen lassen, dann den
Ladevorgang fortsetzen.
Bei einer Ladungsauffrischung alle Anweisungen genau einhalten.
1. Vor dem Prüfen der Batteriespannung muss die Batterie mindestens zwei Stunden lang
von jeder Last bzw. vom Ladegerät getrennt sein. Batteriespannung mit einem
Voltmeter oder Multimeter prüfen. Eine voll aufgeladene Batterie zeigt mindestens
12,8 V an.
2. Beträgt die gemessene Spannung weniger als 12,8 V, Batterie nochmals bei höchstens
1,2 A laden, bis die Spannung mindestens 12,8 V beträgt.
3. Bei Verwendung eines automatischen Ladegeräts bitte die Herstelleranweisungen zum
Laden befolgen. Bei Verwendung eines Konstantstrom-Ladegeräts die Richtwerte in
der nachfolgenden Tabelle befolgen.
AUFLADEN DER BATTERIE (VERSIEGELTE BATTERIE)
Vor sowie 1–2 Stunden nach dem Aufladen den Batteriezustand kontrollieren.
LADEZUSTAND SPANNUNG MASSNAHME
LADEZEIT
(BEI VERWENDUNG
EINES
KONSTANTSTROM-
LADEGERÄTS UND BEI
DER STANDARD
AMPEREZAHL, DIE
AUF DER BATTERIE
ANGEGEBEN IST)
100 % 12,8–13,0 V Keine; 3 Monate nach
Herstelldatum
kontrollieren.
Nicht zutreffend
75–100 % 12,5–12,8 V Eventuell etwas
nachladen; anderenfalls 3
Monate später
kontrollieren.
3–6 Stunden
50–75 % 12,0–12,5 V Aufladen erforderlich 5–11 Stunden
25–50 % 11,5–12,0 V Aufladen erforderlich Mindestens 13 Stunden;
Ladezustand
kontrollieren.
0–25 % 11,5 V oder weniger Aufladen mit
desulfatisierendem
Ladegerät
Mindestens 20 Stunden
139
WARTUNG

RADSTURZ UND RADNACHLAUF
Sturz und Nachlauf sind nicht justierbar.
VORDERRADFEDER
Die Vorderradstoßdämpferfeder ist nicht einstellbar.
HINTERRADFEDER
Die Hinterradstoßdämpferfeder kann verstellt werden, indem man die Einstellnocke im
Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn dreht und dadurch die Federspannung
erhöht bzw. verringert.
q
Nocke
w
Hoher Druck
e
Niedriger Druck
LENKER
Der Lenker lässt sich nach Wunsch des Fahrers einstellen.
WARNUNG
Eine falsche Einstellung des Lenkers oder ein falsches Drehmoment der Einstellblock-
Arretierschrauben kann die Beweglichkeit des Lenkers einschränken oder dazu führen,
dass sich die Lenkerholme lockern. Die mögliche Folge sind ein Kontrollverlust und
schwere oder tödliche Verletzungen. Befolgen Sie die Einstellverfahren genau oder
wenden Sie sich an Ihren POLARIS-Händler.
140
WARTUNG

1. Oberen Scheinwerfertopf ausbauen.
2. Die vier Lenkerschrauben lockern.
3. Den Lenker auf die gewünschte Höhe einstellen. Stellen Sie sicher, dass der Lenker bei
vollem Lenkereinschlag nach links oder rechts nicht am Kraftstofftank oder an anderen
Teilen des Fahrzeugs anstößt.
4. Zuerst die beiden vorderen Schrauben mit dem angegebenen Drehmoment anziehen,
anschließend die beiden hinteren Schrauben. An der Rückseite der Klemmblöcke
verbleibt ein bis zu 3 mm (1/8 in) breiter Spalt.
DREHMOMENT
Lenkerschrauben: 19 Nm +/- 10 % (14 ft-lb +/- 10 %)
5. Scheinwerfertopf wieder einsetzen.
REINIGUNG UND EINLAGERUNG
WASCHEN DES FAHRZEUGS
HINWEIS
Die Benutzung eines Hochdruckreinigers kann das Kombiinstrument beschädigen. Das
Fahrzeug von Hand oder mit einem Gartenschlauch unter Verwendung milden
Spülmittels waschen. Das Kombiinstrument nicht mit Alkohol reinigen. Insektensprays
nicht auf die Scheibe gelangen lassen. Sollte Benzin auf das Kombiinstrument gelangen,
sofort abwischen.
Sollte (entgegen unseren Empfehlungen) ein Hochdruckreiniger zum Abspritzen des
Fahrzeugs verwendet werden, ist äußerste Vorsicht geboten. Das Wasser kann Bauteile
beschädigen, das Absplittern von Lack bewirken und Aufkleber ablösen. Den Wasserstrahl
nicht auf folgende Stellen richten:
• Radlager
• Kühler
• Getriebedichtungen
• Kabinenbereich und Karosserieflächen
• elektrische Bauteile
• Schalter und Bedienelemente
• Bestandteile der Kraftstoffanlage
• Aufkleber und Beschriftungen
Sollten Text- oder Grafikaufkleber unleserlich werden oder sich ablösen, bitte beim
POLARIS-Händler einen Ersatzaufkleber kaufen. Ersatz-Sicherheitsaufkleber können bei
POLARIS kostenlos bezogen werden.
Unmittelbar nach der Wäsche alle Fettnippel abschmieren. Um Wasser, das
möglicherweise in den Motor oder die Auspuffanlage gelangt ist, zu trocknen, den Motor
eine Weile laufen lassen.
141
WARTUNG

WASCHTIPPS
• Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, die den Lack zerkratzen könnten.
• Das Fahrzeug nicht mit einem Hochdruckreiniger waschen.
• Keine mittelstarken oder Hochleistungspolituren auf den Glanzflächen verwenden.
• Stets saubere Tücher, Schwämme und Polierscheiben zum Reinigen und Polieren des
Fahrzeugs verwenden. Alte oder bereits benutzte Textilien und Polierscheiben können
Schmutzpartikel enthalten, die die Glanzflächen zerkratzen.
POLIEREN DES FAHRZEUGS
POLARIS empfiehlt eine handelsübliche Sprühmöbelpolitur zum Polieren der Glanzflächen
an diesem POLARIS-Fahrzeug. Die Anweisungen auf dem Behälter befolgen.
POLIERTIPPS
• Keine Kfz-Produkte verwenden, da manche davon die Glanzflächen des Fahrzeugs
zerkratzen können.
• Stets saubere Tücher, Schwämme und Polierscheiben zum Reinigen und Polieren des
Fahrzeugs verwenden. Alte oder bereits benutzte Textilien und Polierscheiben können
Schmutzpartikel enthalten, die die Glanzflächen zerkratzen.
TIPPS ZUR EINLAGERUNG
HINWEIS
Während der Einlagerungszeit sollte der Motor nicht angelassen werden, da sonst der
durch die Vernebelung entstandene schützende Ölfilm beeinträchtigt wird und der Motor
Schaden nehmen kann. Den Motor während der Einlagerungszeit nie anlassen.
AUSSENREINIGUNG
Nötige Reparaturen vornehmen und das Fahrzeug den Empfehlungen entsprechend
reinigen. Siehe Abschnitt „Waschen des Fahrzeugs“.
STABILISIEREN DES KRAFTSTOFFS
1. Kraftstofftank füllen.
2. „POLARIS Carbon Clean Fuel Treatment“ oder „POLARIS Fuel Stabilizer“ oder
gleichwertige Kraftstoffzusätze oder -stabilisatoren zusetzen. Die empfohlene Menge
der Gebrauchsanweisung auf dem Behälter entnehmen. Carbon Clean entfernt Wasser
aus der Kraftstoffanlage, stabilisiert das Benzin und löst Kohleablagerungen von
Kolben, Kolbenringen, Ventilen und Auspuffanlagen.
3. Den Motor 15–20 Minuten lang laufen lassen, damit sich das Stabilisierungsmittel im
gesamten Kraftstoffsystem verteilen kann.
ÖL UND ÖLFILTER
Das Motoröl und den Ölfilter wechseln. Siehe Abschnitt Motoröl.
142
WARTUNG

LUFTFILTER/LUFTFILTERGEHÄUSE
Luftfilter wechseln. Siehe Kapitel Wartung Luftfiltergehäuse reinigen.
FLÜSSIGKEITSSTÄNDE
Die Stände aller Flüssigkeiten kontrollieren. Flüssigkeiten entsprechend der
Routinewartungstabelle auffüllen bzw. auswechseln.
• Getriebeflüssigkeit für bedarfsgesteuerten Antrieb (Vorderachsgetriebe)
• Hintere Getriebegehäuseflüssigkeit (sofern vorhanden)
• Getriebeflüssigkeit
• Bremsflüssigkeit (alle zwei Jahre sowie bei dunkler Verfärbung oder Verunreinigung
wechseln)
• Kühlmittel (Konzentration messen/auffüllen)
PRÜFEN UND ABSCHMIEREN
Alle Seilzüge kontrollieren und alle Bereiche des Fahrzeugs gemäß den Empfehlungen der
Routinewartungstabelle abschmieren.
EINNEBELN DES MOTORS
1. Die Kraftstoffanlage mit „POLARIS Carbon Clean“ oder einem gleichwertigen
Kraftstoffanlagenreiniger reinigen. Die Anweisungen auf dem Behälter befolgen. Motor
anlassen. Den Motor einige Minuten lang laufen lassen, so dass das Carbon Clean die
Einspritzdüsen erreicht. Motor abstellen.
2. Zündkerzen ausbauen und 29,5–44 cm³ (1–1,5 oz) Motoröl einträufeln. Um die
Zündkerzenbohrungen besser zu erreichen, ein Stück durchsichtigen Schlauch mit
einem Durchmesser von 6 mm (1/4 in) und eine kleine elastische Plastikspritzflasche
mit der abgemessenen Ölmenge füllen. Sorgfältig vorgehen! Falls das Öl nicht genau in
die Zündkerzenbohrungen geträufelt wird, läuft es von den Vertiefungen für die
Zündkerzen in die Öffnung vor dem Zylinderkopf und erweckt den Eindruck eines
Öllecks.
3. Die Zündkerzen wieder einbauen. Mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen.
4. Dielektrisches Fett auf die Innenseite jeder Zündkerzenkappe auftragen. Den Deckel
zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf die Zündkerze stecken.
5. Motor mehrmals durchdrehen. Dadurch wird das frische Öl um die Kolbenringe und
-stege herum und an den Zylinderinnenwänden verteilt und bildet einen schützenden
Ölfilm.
6. Die Zündkerzenstecker wieder aufstecken.
7. Wird kein POLARIS-Additiv für die Kraftstoffanlage verwendet, müssen der
Kraftstofftank, die Kraftstoffleitungen und die Einspritzventile vollständig von Benzin
entleert werden.
143
WARTUNG

BATTERIEWARTUNG
Anweisungen zur Einlagerung und zum Aufladen können den Abschnitten „Einlagerung
der Batterie“ und „Aufladen der Batterie“ entnommen werden.
EINLAGERUNGSORT/ABDECKUNG
Der Lagerungsort muss gut belüftet sein. Das Fahrzeug mit einer POLARIS-
Originalabdeckung abdecken. Keine Plastikplanen oder beschichtete Materialien
verwenden, Diese verhindern eine ausreichende Luftzirkulation und begünstigen die
Bildung von Kondenswasser, das Korrosion und Rostbildung fördert.
TRANSPORTIEREN DES ATVS
Beim Transport des Fahrzeugs nach den folgenden Anweisungen verfahren.
1. Motor abstellen.
2. Ganghebel in Stellung PARKEN (P) bringen.
3. Feststellbremse anziehen.
4. Tankdeckel, Öleinfülldeckel und Sitze sichern.
5. Zum Transport stets das Fahrgestell des ATVs mit geeigneten Gurten oder Seilen am
Transportfahrzeug verzurren. Keine Haltegurte an den Aussparungen für die
Dreiecksquerlenkerbolzen, den Gepäckträgern oder am Lenker anbringen.
6. Zündschlüssel abziehen, damit er während des Transports nicht verloren geht.
144
WARTUNG

TECHNISCHE DATEN
SPORTSMAN XP 1000 S
TECHNISCHE DATEN
Maximale Traglast 250 kg (551 lb) (einschließlich Fahrer, Ladung und
Zubehör)
Trockengewicht 450 kg (992 lb)
Kraftstofftankkapazität 20 L (5,25 gal)
Motoröl-Fassungsvermögen 1,9 L (2 qt)
Kühlmittel-Fassungsvermögen 1,9 L (2 qt)
Öl-Fassungsvermögen des hinteren Getriebes
210 mL (7,1 oz)
Fassungsvermögen des bedarfsgesteuerten Antriebs 275 mL (9,3 oz)
Getriebeöl-Fassungsvermögen 1100 mL (37 oz)
Zuladung vorderer Gepäckträger/Gerätekasten 91 kg (200 lb)
Zuladung des hinteren Gepäckträgers 136 kg (300 lb)
Maximale Deichsellast Anhängevorrichtung 83 kg (183 lb) (Summe von hinterer Gepäckträgerlast
und Deichsellast maximal 136 kg/300 lb)
Anhängelast, gebremster Anhänger 830 kg (1830 lb)
Zuglast ungebremster Anhänger 210 kg (463 lb)
Gesamtlänge 235 cm (92,5 in)
Gesamtbreite 144 cm (57 in)
Gesamthöhe 143 cm (56 in)
Radstand 146 cm (57,5 in)
Bodenfreiheit 30,5 cm (12 in)
Minimaler Wendekreis 213 cm (84 in) unbeladen
Motor EKPOLX.952PFC
Hubraum 952 cm³
Bohrung x Hub 90,5 x 74
Lichtmaschinenleistung 560 W bei 3000 U/min
Verdichtungsverhältnis 11:1
Anlasssystem Elektrischer Anlasser
145
TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN
Zündanlage Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Zündverstellung 6° +/– 5° VOT bei 1200 U/min und warmem Motor
Leerlaufdrehzahl 1200 +/– 50
Drosselklappengehäuse/Größe Mikuni, Doppelbohrung/42 mm
Zündkerzentyp/Elektrodenabstand AUTOLITE 5682/0,76 mm (0,030 in)
Schmiersystem Nasssumpf
Antriebsart Automatisches PVT-Getriebe (POLARIS Variable
Transmission)
Vorderachsaufhängung Doppelquerlenker, 29 cm (11,5 in) Federweg
Hinterachsaufhängung Progressive Federung mit 35,5 cm (14 in) Federweg
Getriebe H/L/N/R/P
Untersetzung, niedriger Gang (L) 5,034:1
Untersetzung, Rückwärtsgang (R) 4,508:1
Untersetzung, hoher Gang (H) 2,367:1
Übersetzungsverhältnis, vorne
3,818:1
Übersetzungsverhältnis, hinten
3,7:1
Reifen/Reifendruck, vorne 27X9R14 / 0,7 bar (69 kPa)
Reifen/Reifendruck, hinten 27X11R14 / 0,7 bar (69 kPa)
Bremsen vorne/hinten Einzelhebel, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Hilfsbremse Fußbetätigte, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Feststellbremse Hydraulische Sperre, alle Räder
Scheinwerfer Typ: LED
Fernlicht: 12 V / 23 W
Abblendlicht: 12 V / 16,6 W
Blinker: 12 V / 3,2 W
Begrenzungsleuchte: 12 V / 0,4 W
Schlussleuchten Typ: LED
Bremsleuchte: 12 V / 2,1 W
Blinkleuchte: 12 V / 2,7 W
Begrenzungsleuchte: 12 V / 0,36 W
Bremsleuchte Typ: LED
Bremsleuchte: 12 V / 2,1 W
146
TECHNISCHE DATEN

TECHNISCHE DATEN
Kombiinstrument Digital
Lärm am Ohr dB(A) 79 dB
Lärm in Bewegung 81,8 dB
SPORTSMAN XP 1000 KUPPLUNGSSYSTEM
KUPPLUNGSEINSTELLUNGEN
Höhe ü. M.
Schaltgewicht
Kupplungsfe-
der Antrieb
Kupplungsfe-
der Abtrieb
Helix
Meter (Fuß)
0–1800
(0–6000)
23–64
Teile-Nr.
1323575
42–140
Violett
Teile-Nr.
7043805
Schwarz
140–240
Teile-Nr.
7045111
62SR PT
Teile-Nr.
3236444
1800+
(6000+)
24–60
Teile-Nr.
5632216
SCRAMBLER XP 1000 S
SCRAMBLER XP 1000 S
Maximale Traglast 290 kg (639 lb) (einschließlich Fahrer, Ladung und
Zubehör)
Trockengewicht 417 kg (919 lb)
Kraftstofftankkapazität 20 L (5,25 gal)
Motoröl-Fassungsvermögen 1,9 L (2 qt)
Kühlmittel-Fassungsvermögen 1,9 L (2 qt)
Öl-Fassungsvermögen des hinteren Getriebes
210 mL (7,1 oz)
Fassungsvermögen des bedarfsgesteuerten Antriebs 275 mL (9,3 oz)
Getriebeöl-Fassungsvermögen 1100 mL (37 oz)
Zuladung des vorderen Gepäckträgers 11,3 kg (25 lb)
Zuladung des hinteren Gepäckträgers 22,7 kg (50 lb)
Maximale Deichsellast Anhängevorrichtung 83 kg (183 lb) (Summe von hinterer Gepäckträgerlast
und Deichsellast maximal 109 kg/240 lb)
Anhängelast, gebremster Anhänger 830 kg (1830 lb)
Zuglast ungebremster Anhänger 210 kg (463 lb)
Gesamtlänge 226 cm (89 in)
147
TECHNISCHE DATEN

SCRAMBLER XP 1000 S
Gesamtbreite 143 cm (56 in)
Gesamthöhe 143 cm (56 in)
Radstand 146 cm (57,5 in)
Bodenfreiheit 30,5 cm (12 in)
Minimaler Wendekreis 213 cm (84 in) unbeladen
Motor EKPOLX.952PFC
Hubraum 952 cm³
Bohrung x Hub 90,5 x 74
Lichtmaschinenleistung 475 W bei 1200 U/min/Spitze 630 W
Verdichtungsverhältnis 11:1
Anlasssystem Elektrischer Anlasser
Zündanlage Elektronische Kraftstoffeinspritzung
Zündverstellung 6° +/– 5° VOT bei 1200 U/min und warmem Motor
Leerlaufdrehzahl 1200 +/– 50
Drosselklappengehäuse/Größe Mikuni, Doppelbohrung/42 mm
Zündkerzentyp/Elektrodenabstand AUTOLITE 5682/0,76 mm (0,030 in)
Schmiersystem Nasssumpf
Antriebsart Automatisches PVT-Getriebe (POLARIS Variable
Transmission)
Vorderachsaufhängung Doppelquerlenker, 31,75 cm (12,5 in) Federweg
Hinterachsaufhängung Progressive Federung mit 35,5 cm (14 in) Federweg
Getriebe H/L/N/R/P
Untersetzung, niedriger Gang (L) 5,034:1
Untersetzung, Rückwärtsgang (R) 4,508:1
Untersetzung, hoher Gang (H) 2,367:1
Übersetzungsverhältnis, vorne
3,818:1
Übersetzungsverhältnis, hinten
3,7:1
Reifen/Reifendruck, vorne 27X9-12 / 0,5 bar (45 kPa) (7,25 psi)
148
TECHNISCHE DATEN

SCRAMBLER XP 1000 S
Reifen/Reifendruck, hinten 27X9-12 / 0,5 bar (45 kPa) (7,25 psi)
Bremsen vorne/hinten Einzelhebel, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Hilfsbremse Fußbetätigte, hydraulische Scheibenbremsen, alle
Räder
Feststellbremse Hydraulische Sperre, alle Räder
Scheinwerfer Typ: Halogen
Fernlicht: 12 V / 60 W
Abblendlicht: 12 V / 55 W
Begrenzungsleuchte: 12 V / 5 W
Schlussleuchten Typ: LED
Bremsleuchte: 12 V / 2,23 W
Blinkleuchten: 12 V / 2 W
Begrenzungsleuchte: 12 V / 0,21 W
Kombiinstrument Digital
KUPPLUNGSSYSTEM
KUPPLUNGSEINSTELLUNGEN
Höhe ü. M.
Schaltgewicht
Kupplungsfe-
der Antrieb
Kupplungsfe-
der Abtrieb
Helix
Meter (Fuß)
0–1800
(0–6000)
23–64
Teile-Nr.
5142259
Violett
Teile-Nr.
7043805
Schwarz
140–240
Teile-Nr.
7045111
62SR PT
Teile-Nr.
3236444
1800+
(6000+)
23–60
Teile-Nr.
5142260
149
TECHNISCHE DATEN

150

POLARIS-PRODUKTE
SCHMIERMITTEL/WARTUNGSPRODUKTE
PRODUKT
GRÖSSE (ANZAHL)
TEILENUMMER
Vernebelungsöl
Aerosol, 355 mL/12 oz (12)
2870791
0,95 L/1 qt (12)
2871517
PS-4
0,95 L/1 qt (12)
2876244
1,9 L/2 qt (8)
2877490
3,8 L/1 gal (4)
2876245
PS-4 Extreme Duty
0,95 L/1 qt (12)
2878920
1,9 L/2 qt (8)
2878922
3,8 L/1 gal (4)
2878919
AGL
0,95 L/1 qt (12)
2878068
3,8 L/1 gal (4)
2878069
Pumpe für Gallonen-Kanister
3,8 L
2870465
Bedarfsgesteuertes Antriebssystem
0,95 L/1 qt (12)
2877922
9,5 L/2,5 gal (2)
2877923
Frostschutzmittel/Kühlflüssigkeit
0,95 L/1 qt (12)
2880514
3,8 L/1 gal (6)
2880513
Fettpresse, Premium All Season
— 2871312
Ganzjahresschmierfett All Season
Vier Packungen je 89 mL/3 oz (6)
2871322
Kartusche mit 414 mL/14 oz 2871423
Premium-Anlasserantriebsfett — 2871460
Kardangelenkschmierfett
Tube mit 89 mL/3 oz (24)
2871515
Kartusche mit 414 mL/14 oz 2871551
Dielektrisches Fett (Nyogel™)
— 2871329
Carbon Clean
Flasche mit 355 mL/12 oz (12)
2871326
Kraftstoff-Stabilisierungsmittel
473 mL/16 oz (12)
2870652
9,5 L/2,5 gal (2)
2872280
DOT 4-Bremsflüssigkeit
— 2872189
Gewindesicherungsmittel Loctite™
565
— 2871956
Ladegerät POLARIS Battery
Tender™
— 2859044
151
POLARIS-PRODUKTE

152

BEHEBEN VON STÖRUNGEN
ANTRIEBSRIEMENVERSCHLEISS/RIEMEN
VERSENGT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Hochfahren auf die Ladefläche
eines Kleinlasters oder eines
hohen Anhängers im hohen Gang
(H)
Zum Verladen niedrigen Gang (L) benutzen.
Anfahren an einer steilen Steigung Niedrigen Gang (L) benutzen.
Fahren mit zu niedriger
Motordrehzahl oder
Fahrgeschwindigkeit (5–11 km/h
[3–7 mph])
Mit höherer Motordrehzahl fahren oder häufiger niedrigen Gang (L)
benutzen.
Unzureichendes Warmlaufen bei
kalter Witterung
Motor mindestens 5 Minuten lang warmlaufen lassen. Getriebe in den
Leerlauf (N) schalten, mit dem Gaspedal 5–7 kurze Impulse von etwa 1/8
des Gaspedalwegs geben. Dadurch wird der Riemen flexibler und neigt
weniger zum Heißlaufen.
Zu langsames/zu frühes
Einkuppeln
Gaspedal rasch und effektiv betätigen.
Ziehen eines Anhängers/Schieben
einer Last bei niedriger
Motordrehzahl oder
Fahrgeschwindigkeit
Nur niedrigen Gang (L) benutzen.
Einsatz von Arbeitsgeräten/Pflügen Nur niedrigen Gang (L) benutzen.
Fahrzeug in Schlamm oder Schnee
stecken geblieben
Niedrigen Gang (L) einlegen und mit schnellen, aggressiven
Gaspedalimpulsen einkuppeln.
WARNUNG: Übertriebenes Gas geben kann zum Kontrollverlust und
zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Überfahren großer Hindernisse aus
dem Stand
Niedrigen Gang (L) einlegen und mit schnellen, kurzen, aggressiven
Gaspedalimpulsen einkuppeln.
WARNUNG: Übertriebenes Gas geben kann zum Kontrollverlust und
zum Überschlagen des Fahrzeugs führen.
Riemen schlüpft, nachdem Wasser
oder Schnee in das PVT-Getriebe
eingedrungen ist
PVT trocknen lassen. Kein Wasser in den PVT-Ansaugtrakt eindringen
lassen. Weitere Einzelheiten können dem Abschnitt „Ansaugtrakt-Vorfilter“
entnommen werden. Wenn wiederholt Flüssigkeit austritt,
Kupplungsdichtungen auf Beschädigung prüfen.
Kupplungsstörung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Schwache Motorleistung
Zündkerze auf Verrußung prüfen, Kraftstofftank und Kraftstoffleitungen auf
Fremdkörper prüfen. Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Rutschen des nicht
warmgelaufenen Riemens
Riemen immer warmlaufen lassen. Hierzu ca. 1,6 km (1 mi) mit weniger
als 48 km/h (30 mph) zurücklegen (bei Temperaturen unter dem
Gefrierpunkt 8 km [5 mi] fahren).
153
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Falscher Riemen oder Riemen fehlt
Empfohlenen Riemen einbauen.
Riemen nicht richtig eingefahren Neuen Riemen und/oder neue Kupplung immer einfahren.
MOTOR DREHT NICHT DURCH
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Batteriespannung zu schwach Batterie aufladen.
Batterieanschlüsse sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Magnetschalteranschlüsse sitzen
locker
Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wackelkontakte an der
elektronischen Steuerung
Steckverbinder prüfen, reinigen, wieder anschließen.
MOTOR DREHT DURCH, ABER SPRINGT NICHT AN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstofftank leer Tanken.
Wasser im Kraftstoff Kraftstoffanlage entleeren und frisches Benzin tanken.
Kraftstoff alt oder nicht
empfohlener Typ
Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerze prüfen, wenn nötig austauschen.
Kein Zündfunke Zündkerze prüfen, wenn nötig austauschen.
Wasser oder Kraftstoff im
Kurbelgehäuse
Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Batteriespannung zu schwach Batterie auf 12,8 V Gleichstrom aufladen.
Mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
MOTORFEHLZÜNDUNGEN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Zu schwache Zündfunken Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Kraftstoff alt oder nicht
empfohlener Typ
Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Zündkabel falsch angeschlossen Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
154
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wasser im Kraftstoff Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
MOTOR KLINGELT ODER KLOPFT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Schlechte Kraftstoffqualität oder zu
niedrige Oktanzahl
Durch Kraftstoff des empfohlenen Typs ersetzen.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
MOTOR LÄUFT UNRUHIG, BLEIBT STEHEN ODER
HAT FEHLZÜNDUNGEN
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Zündkabel abgenutzt oder defekt Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Wasser im Kraftstoff Durch frischen Kraftstoff ersetzen.
Batteriespannung zu schwach Batterie auf 12,8 V Gleichstrom aufladen.
Falscher Kraftstoff Durch Kraftstoff des empfohlenen Typs ersetzen.
Luftfilter verstopft Prüfen; reinigen oder austauschen.
Ansaugtrakt-Vorfilter verstopft Prüfen und reinigen (mit Seifenwasser) oder austauschen.
Sonstige mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
MOTOR BLEIBT STEHEN ODER VERLIERT KRAFT
MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Kraftstofftank leer Tanken.
Kraftstofftankentlüftungsleitung
geknickt oder verstopft
Prüfen und austauschen.
155
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

MÖGLICHE URSACHE LÖSUNG
Wasser im Kraftstoff Durch frischen Kraftstoff ersetzen.
Zündkerze verrußt oder defekt Zündkerzen prüfen, reinigen und/oder austauschen.
Zündkabel abgenutzt oder defekt Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Falscher
Zündkerzenelektrodenabstand
oder Hitzebereich
Elektrodenabstand nach Vorgabe einstellen oder Zündkerze austauschen.
Zündkabel sitzen locker Alle Anschlüsse prüfen und anziehen.
Batteriespannung zu schwach Batterie aufladen.
Falscher Kraftstoff Frischen Kraftstoff des empfohlenen Typs tanken.
Luftfilter verstopft Prüfen; reinigen oder austauschen.
Ansaugtrakt-Vorfilter verstopft Prüfen und reinigen (mit Seifenwasser) oder austauschen.
Sonstige mechanische Störung Ein Vertragshändler kann behilflich sein.
Motor überhitzt Kühlergrill und Kühler reinigen, Motor außen waschen. Ein Händler kann
behilflich sein.
156
BEHEBEN VON STÖRUNGEN

GARANTIE
BESCHRÄNKTE GARANTIE
POLARIS Industries Inc., 2100 Highway 55, Medina, MN 55340 USA (POLARIS) gewährt
auf alle Bauteile des POLARIS-Fahrzeugs eine BESCHRÄNKTE GARANTIE VON ZWEI
JAHREN für Material- und Verarbeitungsmängel. POLARIS garantiert ferner, dass der
Funkenfänger dieses Produkts die Effizienzanforderungen der Norm 5100-1C der US-
Forstbehörde (USFS) für mindestens 1000 Betriebsstunden erfüllt, sofern das Fahrzeug
unter normalen Bedingungen betrieben und der Funkenfänger den Empfehlungen von
POLARIS entsprechend gewartet und montiert wird.
Diese Garantie deckt die Ersatzteil- und Arbeitskosten für Reparatur oder Ersatz
fehlerhafter Teile und beginnt am Datum des Kaufs durch den ursprünglichen
Einzelhandelskäufer. Diese Garantie kann während ihrer Gültigkeitsfrist durch einen
POLARIS-Händler auf einen neuen Käufer übertragen werden, aber durch eine solche
Übertragung wird die Garantiedauer nicht verlängert. Die Dauer dieser Garantie kann sich
je nach den in verschiedenen Ländern geltenden Gesetzen und Vorschriften
unterscheiden.
ANMELDUNG
Beim Verkauf muss die Garantieanmeldung vom Händler ausgefüllt und innerhalb von
zehn Tagen an POLARIS eingesandt werden. Nach dem Erhalt dieser Anmeldung erfasst
POLARIS die Anmeldung zur Aktivierung der Garantie. Der Käufer erhält keine gesonderte
Bestätigung seiner Garantieanmeldung, da die Kopie der Garantieanmeldung als Beleg für
den Anspruch auf Garantieleistungen gilt. Sollte der Eigentümer nicht das Original der
Garantieanmeldung unterschrieben und lediglich das Kundenexemplar ausgehändigt
bekommen haben, sollte er unverzüglich mit einem Händler Verbindung aufnehmen. DIE
GARANTIE GILT NUR UNTER DER VORAUSSETZUNG, DASS IHR FAHRZEUG BEI
POLARIS ANGEMELDET WURDE. Im Interesse eines störungsfreien Betriebs ist es
unerlässlich, dass das Fahrzeug durch den Händler vorbereitet und betriebsbereit
gemacht wird. Der Kauf einer Maschine in der Transportkiste ohne ordnungsgemäße
Vorbereitung durch den Händler hat den Verlust der Werksgarantie zur Folge.
GELTUNGSBEREICH DER GARANTIE UND
AUSSCHLÜSSE
BESCHRÄNKUNGEN DER GARANTIEN UND
RECHTSBEHELFE
Nicht unter die beschränkte POLARIS-Garantie fallen Störungen, die nicht durch Material-
oder Verarbeitungsmängel bedingt sind. DIESE GARANTIE DECKT KEINE ANSPRÜCHE
AUF DER BASIS EINES FEHLERHAFTEN DESIGNS. Weiterhin deckt diese Garantie
keine Fälle höherer Gewalt, keine Unfallschäden, keine Abnutzung infolge normalen
Gebrauchs und keine Fälle einer missbräuchlichen Verwendung oder unsachgemäßen
Handhabung. Des Weiteren deckt diese Garantie keine Fahrzeuge, Komponenten oder
Teile, die technisch verändert oder modifiziert, vernachlässigt, unzureichend gewartet oder
zu Zwecken verwendet wurden, für die sie nicht konstruiert wurden, wie Rennen und
Wettkämpfe.
157
GARANTIE

Diese Garantie schließt ferner Schäden oder Ausfälle aus, die auf Folgendes
zurückzuführen sind: nicht sachgemäße Schmierung, falsche Motoreinstellung,
Verwendung ungeeigneten Kraftstoffs, Schönheitsmängel infolge externer
Einflussfaktoren, Wärme, Kälte oder Verunreinigungen, Fahrerfehler oder missbräuchliche
Verwendung, unsachgemäße Ausrichtung, Spannung, Einstellung oder
Höhenkompensation von Komponenten, Verunreinigung durch Schnee, Wasser, Schmutz
oder sonstige Fremdkörper, unsachgemäße Wartung, umgebaute Komponenten,
Verwendung von Nachrüst- oder unbefugten Komponenten, Zubehörteilen oder
Anbauprodukten, Verwendung nicht zugelassener Software oder Kalibrierungsgeräte,
nicht genehmigte Reparaturen oder Reparaturen nach Ablauf der Garantiezeit oder
Reparaturen durch nicht autorisierte Werkstätten.
Die Garantie schließt Schäden oder Ausfälle aus, die von missbräuchlicher Verwendung,
Unfällen, Brand oder anderen Ursachen herbeigeführt werden, bei denen es sich nicht um
Material- oder Ausführungsfehler handelt; sie gilt nicht für Verbrauchsteile, allgemeine
Verschleißteile oder Bauteile, die reibenden Flächen, Spannungen, Umwelteinflüssen und/
oder Verschmutzungseinflüssen ausgesetzt sind, für die sie nicht konzipiert bzw. bestimmt
sind, einschließlich folgender Bestandteile:
• Räder und Reifen
• Teile der Federung
• Bremsanlagenkomponenten
• Sitzbestandteil
• Kupplungen und ihre Bestandteile
• Lenkungsbauteile
• Batterien
• Glühlampen/versiegelte
Scheinwerfer
• Filter
• Schmiermittel
• Buchsen
• behandelte und unbehandelte Oberflächen
• Vergaser-/
Drosselklappengehäusekomponenten
• Motorkomponenten
• Antriebsriemen
• Hydraulikkomponenten und Flüssigkeiten
• Überlastschalter/Sicherungen
• Elektronische Komponenten
• Zündkerzen
• Dichtmittel
• Kühlmittel
• Lager
SCHMIERMITTEL UND FLÜSSIGKEITEN
1. Das Mischen von Motorölen verschiedener Marken oder die Verwendung einer
anderen als der empfohlenen Ölsorte kann zu Motorschäden führen. Wir empfehlen die
Verwendung von POLARIS-Motoröl.
2. Schäden oder Ausfälle aufgrund nicht empfohlener Schmiermittel oder Flüssigkeiten
sind unter Umständen von dieser Garantie ausgeschlossen.
Diese Garantie bietet keine Deckung für persönliche Verluste oder Aufwendungen,
einschließlich Kilometergeld, Transportkosten, Hotels, Mahlzeiten, Versand- oder
Bearbeitungsgebühren, Produktabholung oder -zustellung, Ersatzmietfahrzeugen,
Nutzungsausfall, entgangener Gewinne oder Verlusten an Urlaubs- oder Freizeittagen.
158
GARANTIE

AUSSCHLIESSLICHER RECHTSBEHELF FÜR DIE VERLETZUNG DIESER GARANTIE
IST IM ERMESSEN VON POLARIS DIE REPARATUR ODER DER ERSATZ
MÄNGELBEHAFTETER MATERIALIEN, KOMPONENTEN ODER PRODUKTE. DIE IN
DIESER GARANTIEERKLÄRUNG ZUGEBILLIGTEN RECHTSBEHELFE SIND DIE
ALLEINIGEN RECHTSBEHELFE IM FALLE EINER GARANTIEVERLETZUNG. POLARIS
HAFTET NICHT GEGENÜBER PERSONEN FÜR BEILÄUFIG ENTSTANDENE ODER
FOLGESCHÄDEN JEDWEDER ART, SEI ES, DASS SIE DURCH EINE
AUSDRÜCKLICHE ODER STILLSCHWEIGENDE GARANTIE BEGRÜNDET SIND,
ODER SEI ES, DASS SIE DURCH EINEN SONSTIGEN VERTRAG, DURCH
FAHRLÄSSIGKEIT ODER DURCH SONSTIGE UNERLAUBTE HANDLUNG ODER
ANDERWEITIGE UMSTÄNDE BEDINGT SIND. DIESER AUSSCHLUSS VON
BEILÄUFIG ENTSTANDENEN ODER FOLGESCHÄDEN GILT UNABHÄNGIG VON UND
UNGEACHTET EINER ETWAIGEN ENTSCHEIDUNG, DASS DER AUSSCHLIESSLICHE
RECHTSBEHELF SEINEN EIGENTLICHEN ZWECK VERFEHLT HABE.
ALLE STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG
SIND VON DIESER BESCHRÄNKTEN GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. ALLE
SONSTIGEN STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN (EINSCHLIESSLICH
STILLSCHWEIGENDER GARANTIEN DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG) SIND
AUF DIE DAUER DER OBEN GENANNTEN SECHSMONATIGEN GARANTIEFRIST
BESCHRÄNKT. POLARIS LEHNT JEGLICHE AUSDRÜCKLICHEN GARANTIEN AB, DIE
IN DIESER GARANTIEERKLÄRUNG NICHT ENTHALTEN SIND. IN MANCHEN
STAATEN IST DER AUSSCHLUSS ODER DIE BESCHRÄNKUNG BEILÄUFIG
ENTSTANDENER SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN ODER DIE LIMITIERUNG VON
STILLSCHWEIGENDEN GARANTIEN UNZULÄSSIG. IN DIESEM FALL GELTEN DIE
OBIGEN BESCHRÄNKUNGEN FÜR DEN KÄUFER NICHT, INSOWEIT SIE IM
KONFLIKT MIT DEM MASSGEBLICHEN RECHT DES JEWEILIGEN STAATES STEHEN.
GELTENDMACHUNG VON GARANTIEANSPRÜCHEN
Sollte das Fahrzeug Wartung im Rahmen der Garantie benötigen, ist der Eigentümer
verpflichtet, es zu einem POLARIS-Vertragshändler mit Service-Abteilung zu bringen. Bei
der Anforderung des Garantie-Service muss das Exemplar der Garantieanmeldung des
Eigentümers dem Händler vorgelegt werden. (DIE KOSTEN DES TRANSPORTS ZUM
UND VOM HÄNDLER SIND VON IHNEN ZU TRAGEN.) POLARIS empfiehlt, sich an den
Händler zu wenden, bei dem das Fahrzeug gekauft wurde. Grundsätzlich steht es dem
Eigentümer jedoch frei, Garantie-Serviceleistungen von jedem beliebigen POLARIS-
Händler mit Service-Abteilung ausführen zu lassen.
IM LAND, IN DEM DAS PRODUKT GEKAUFT WURDE:
Reparaturen im Rahmen der Garantie oder von Technischen Mitteilungen müssen von
einem POLARIS-Vertragshändler oder einem anderen qualifizierten Spezialisten
ausgeführt werden. Kunden, die innerhalb des Landes, in dem sie ihr Produkt gekauft
haben, umgezogen sind oder reisen, können Reparaturen im Rahmen der Garantie und
von Technischen Mitteilungen bei jedem POLARIS-Vertragshändler oder jedem anderen
qualifizierten Spezialisten beantragen, der die gleiche Produktserie verkauft.
159
GARANTIE

AUSSERHALB DES LANDES, IN DEM DAS PRODUKT
GEKAUFT WURDE:
Wenn der Eigentümer vorübergehend außerhalb des Landes unterwegs ist, in dem das
Produkt gekauft wurde, sollte er das Produkt zu einem Polaris-Vertragshändler oder einem
anderen qualifizierten Spezialisten bringen. Dem Händler muss ein Identitätsnachweis mit
Foto als Beleg des Wohnsitzes in dem Land vorgelegt werden, in dem der Vertragshändler,
der das Fahrzeug verkauft hat, ansässig ist. Nach Vorlage des Wohnsitz-Nachweises ist
der Vertragshändler berechtigt, die Garantiereparatur durchzuführen.
NACH EINEM UMZUG:
Vor einem Umzug in ein anderes Land, bitte mit dem POLARIS-Kundendienst sowie dem
Zollamt des Ziellandes Kontakt aufnehmen. Die Importvorschriften sind von Land zu Land
sehr verschieden. Um die Garantieansprüche nicht zu verlieren, ist es unter Umständen
nötig, POLARIS einen Nachweis des Umzugs vorzulegen. Möglicherweise müssen bei
POLARIS zusätzliche Unterlagen angefordert werden, die es dem Eigentümer
ermöglichen, das Produkt in dem neuen Land anzumelden. Bitte das Produkt unmittelbar
nach dem Umzug im neuen Land bei einem ansässigen POLARIS-Händler erneut zur
Garantie anmelden lassen, um die Garantieansprüche nicht zu verlieren und die weitere
Zusendung von Informationen und Mitteilungen für Ihr Produkt sicherzustellen.
VON PRIVATEN VERKÄUFERN GEKAUFTE FAHRZEUGE:
Für ein POLARIS-Produkt, das von einer Privatperson gekauft wurde, und das außerhalb
des Landes, in dem es ursprünglich gekauft worden war, aufbewahrt und genutzt wird,
besteht keine Garantiedeckung. Dennoch muss der Eigentümer das Produkt unter seinem
Namen und seiner Anschrift bei einem POLARIS-Händler im Land des Wohnsitzes
registrieren lassen, damit er weiterhin Sicherheitsinformationen und -mitteilungen für das
Produkt erhält.
EXPORTIERTE PRODUKTE
SOWEIT KEINE ANDERS LAUTENDEN GESETZESVORSCHRIFTEN EXISTIEREN,
BESTEHT KEIN ANSPRUCH AUF GARANTIELEISTUNGEN UND TECHNISCHE
MITTEILUNGEN FÜR DIESES PRODUKT, WENN DAS FAHRZEUG AUSSERHALB DES
LANDES VERKAUFT WIRD, IN DEM SICH DIE VERTRAGSNIEDERLASSUNG DES
HÄNDLERS BEFINDET. Diese Vorschrift gilt nicht für Produkte, für die POLARIS eine
Exportgenehmigung erteilt hat. Händlern ist die Erteilung von Exportgenehmigungen
untersagt. Um festzustellen, ob für dieses Produkt Anspruch auf Garantieleistungen oder
Reparaturen besteht, sollte ein Vertragshändler kontaktiert werden. Diese Regel gilt nicht
für Produkte, die für Behördenvertreter oder Angehörige des Militärs im Auslandseinsatz
außerhalb des Landes der Vertragsniederlassung ihres Händlers registriert sind. Diese
Regel gilt nicht für Sicherheitsmitteilungen.
160
GARANTIE

HINWEIS
Wenn das Produkt außerhalb des Landes, in dem es ursprünglich gekauft wurde,
angemeldet ist und die oben beschriebenen Schritte nicht ausgeführt wurden, sind für das
Produkt keinerlei Garantieleistungen oder Technische Mitteilungen mehr erhältlich.
Sicherheitsmitteilungen sind jedoch weiterhin verfügbar. Produkte, die für
Behördenvertreter oder Angehörige des Militärs im Auslandseinsatz außerhalb des Landes
des ursprünglichen Kaufes registriert sind, haben weiterhin Anspruch auf die beschränkte
Garantie.
Garantiefälle bitte mit einem Händler besprechen. Händler-Kontakte finden Sie bei Bedarf
über diese Website:
www.polaris.com/en-us/contact
Sollte ein Händler zusätzliche Unterstützung benötigen, wendet er sich an den
zuständigen Ansprechpartner bei POLARIS.
Diese Garantie gewährt bestimmte zusätzliche Rechtsansprüche sowie möglicherweise
weitere Rechte je nach Land. Sofern eine der oben aufgeführten Bestimmungen durch
Staats-, Landes- oder lokales Gesetz außer Kraft gesetzt wird, gelten alle anderen
Garantiebestimmungen dennoch in vollem Umfang.
Fragen bitte an den POLARIS-Kundendienst richten:
Vereinigte Staaten und Kanada: 1-800-POLARIS (1-800-765-2747)
Französisch: 1-800-268-6334
161
GARANTIE

162

164

A
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Abwürgen des Motors an Steigungen. . . . 20
Allrad-Bergabfahrhilfe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Abschalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Zuschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Allradantriebssystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Betriebsart 2x4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Betriebsart AWD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Altersbeschränkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Anlassen des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Anmeldung, Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Antriebsriemenverschleiß/Riemen
versengt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Anweisungen für neue Fahrer . . . . . . . . . . . . . 81
Anziehen der Vorderradnaben. . . . . . . . . . . 123
Arbeitsscheinwerferschalter. . . . . . . . . . . . . . . . 44
Aufladen der Batterie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Augenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Außenreinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Auswechseln von Sicherungen. . . . . . . . . . 126
Automatikgetriebe-Gangschalthebel . . . . . 49
B
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Batterieausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Batterieeinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Batteriewartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Beherrschen des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . 18
Bekleidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Beleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Austausch der Scheinwerfer . . . . . . . . . . 129
Austausch der Schlussleuchte. . . . . . . . 130
Austausch des Scheinwerfertopfs . . . 128
Einstellung des Scheinwerfertopfs. . . 127
Scheinwerfereinstellung. . . . . . . . . . . . . . . . 128
Beschränkte Garantie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Betrieb auf rutschigem Untergrund . . . . . . . 21
Betrieb bei kalter Witterung. . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Betrieb in unbekanntem Gelände . . . . . . . . . 21
Blinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Bluetooth-Kopplung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Bremsen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Bremsflüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Bremshebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Bremshebelsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
D
Diagnoseanzeige Definitionen der
Diagnosecodes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Durchfahren von Gewässern. . . . . . . . . . . . . . .
23
E
Einfahren der Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Einfahren des PVT-Getriebes
(Kupplungen/Riemen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Einlagerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Einlagerung der Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Einlagerungsort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Einnebeln des Motors. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Eintauchen des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . 132
Elektromagnetische Störungen. . . . . . . . . . 105
Elektronische Servolenkung (EPS). . . . . . . 51
Empfehlungen zu Zündkerzen. . . . . . . . . . . 131
Exportierte Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
F
Fahranweisungen
Bergab fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Bergauf fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Durchfahren von Gewässern. . . . . . . . . . . . 87
Fahren auf rutschigem Untergrund . . . . 83
Fahren im Rückwärtsgang. . . . . . . . . . . . . . . 89
Fahren quer zum Hang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Fahrbereichsschalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Fahren an steilen Hängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Fahren auf befestigten Flächen . . . . . . . . . . . 17
Fahren auf zugefrorenen Gewässern. . . . 24
Fahren mit überhöhter
Geschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Fahren quer zum Hang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Fahren über Hindernisse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Fahrzeug-Einfahrzeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Einfahren des Motors und des
Antriebsstrangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Fahrzeug-Identifikationsnummern . . . . . . . . 10
Falsche Fahrtechnik im
Rückwärtsgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Falsche Kurventechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Falsche Technik beim Bergauffahren . . . . 19
Falsches Vorgehen bei Bergabfahrten . . 19
165

Flüssigkeit im Vorderachsgetriebe
(bedarfsgesteuerter Antrieb). . . . . . . . . . . . . 118
Flüssigkeiten-Teilenummern . . . . . . . . . . . . . 151
Flüssigkeitsstände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Funkenfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105, 134
Fußbetätigte Hilfsbremse . . . . . . . . . . . . . 48, 122
G
Gashebel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Gefährdung durch Abgase. . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geltendmachung von
Garantieansprüchen . . . . . . . . . . . . . . . . 159-160
Geräuschemissions-
Begrenzungssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Getriebeöl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
H
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Handschuhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Hauptbremszylinder/Bremsflüssigkeit . . . 46
Heiße Auspuffanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Helm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Hinterradfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Hupenschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
K
Kombiinstrument
Anzeigebereich 1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Anzeigebereich 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Bluetooth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Diagnosecode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Einheitenauswahl – Entfernung . . . . . . . . 59
Einheitenauswahl – Temperatur. . . . . . . . 60
Farbe der Hintergrundbeleuchtung. . . . 62
Helligkeit der
Hintergrundbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Menü Optionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
„Service Hours“ (Wartungsstunden). . . 64
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Uhr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Körperbeherrschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Kraftstoff-Stabilisierungsmittel . . . . . . . . . . . 142
Kühlmittel im Ausgleichsbehälter . . . . . . . 121
Kühlmittel im Kühler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Kurbelgehäuse-
Emissionsbegrenzungssysteme . . . . . . . 105
L
Lenkbaugruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Lenker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Linke Lenkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Luftfilter/Luftfiltergehäuse . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Luftfiltereinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
M
Marken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
MODE-/Rückwärtsgang-Override-
Knopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Motor bleibt stehen oder verliert
Kraft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Motor dreht durch, aber springt nicht
an. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Motor dreht nicht durch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Motor klingelt oder klopft . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Motor läuft unruhig, bleibt stehen
oder hat Fehlzündungen. . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Motorabschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Motorfehlzündungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Motoröl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Den Ölstand prüfen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Öl- und Ölfilterwechsel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Ölempfehlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
N
Nasse, verrußte Zündkerze . . . . . . . . . . . . . . 132
Nebelscheinwerferschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Nebenverbraucherbuchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
O
Öl im hinteren Getriebegehäuse . . . . . . . . . 119
Öl und Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
166

P
Parken des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Pflege des Windenseils. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Pistenregeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Polaris-Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Polieren des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Prüfen und abschmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Prüfungen vor Fahrtantritt
(Checkliste) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
PVT-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
R
Radausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Radeinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Radsturz und Radnachlauf . . . . . . . . . . . . . . . 140
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Reifenprofiltiefe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Reinigung und Einlagerung. . . . . . . . . . . . . . . 141
Routinewartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Definition von
„Extrembeanspruchung“ . . . . . . . . . . . . . . 107
Legende für die Wartungstabelle. . . . . 108
Tabelle der Wartungsintervalle . . . . . . . 108
Rutschen oder Ausbrechen . . . . . . . . . . . . . . . . 23
S
Schalter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Scheinwerfer- und Lichthupenschalter . . 40
Schlechte Sichtverhältnisse . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Schmieranleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Schmiermittel/Wartungsprodukte . . . . . . . 151
Schutzausrüstung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Schutzkleidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Servolenkeinheit (Reinigung) . . . . . . . . . . . . 120
Sicheres Fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Sicherheit, Winden-Wartung . . . . . . . . . . . . . 104
Sicherheitsaufkleber und ihre
Anbringungsorte
Scrambler XP 1000 S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Allgemeine Warnung . . . . . . . . . . . . . . 28, 33
Warnhinweis 4x4 (AWD) . . . . . . . . . 30, 34
Warnhinweis auf
Kupplungsdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 36
Warnhinweis Gepäckträger. . . . . . . . . . . 35
Warnhinweis Override . . . . . . . . . . . . 31, 35
Warnhinweis Reifendruck. . . . . . . . . . . . . 36
Warnhinweis zu
Betriebsgrenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29, 34
Sportsman XP 1000 S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Allgemeine Warnung . . . . . . . . . . . . . . 28, 33
Warnhinweis 4x4 (AWD) . . . . . . . . . 30, 34
Warnhinweis auf
Kupplungsdeckel . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 36
Warnhinweis Gepäckträger. . . . . . . . . . . 29
Warnhinweis Override . . . . . . . . . . . . 31, 35
Warnhinweis Reifendruck
. . . . . . . . . . . . . 31
Warnhinweis zu
Betriebsgrenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29, 34
Sicherheitsschulung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Sicherheitswarnhinweis
Fahren auf öffentlichen Straßen. . . . . . . . 17
Sicherheitswarnsymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Sicherheitswarnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Signalwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Sitzausbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Solldrehmomente für Radmuttern . . . . . . 124
Sprünge und Kunststücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Spureinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Stabilisieren des Kraftstoffs . . . . . . . . . . . . . . 142
Stiefel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Stoßbelastung der Winde . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
T
Tankdeckel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Technische Daten
Scrambler XP 1000 S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Sportsman XP 1000 S . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Technische Veränderungen . . . . . . . . . . . . . . 106
Teilenummern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Transportieren des ATVs. . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Transportieren von Ladungen. . . . . . . . . . . . . . 92
Triebstrang-Modusschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
U
Überfahren von Hindernissen. . . . . . . . . . . . . . 22
Umgang mit Benzin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Unsachgemäße Beladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Unsachgemäße Reifenwartung . . . . . . . . . . . 22
167

V
Veränderungen am Fahrzeug. . . . . . . . . . . . . . 25
Versäumnis der Kontrolle vor
Fahrtantritt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Vertrautheit mit dem Gelände/
defensives Fahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Verwendung des Fahrzeugs durch
Unbefugte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Vorderes Staufach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Vorderradfeder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
W
Warnblinkerschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Warnsymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Warnung für Anhängevorrichtung. . . . . . . . . 26
Wartung der Winde, Sicherheit bei
Wartungsarbeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Wartungsprotokoll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
Waschen des Fahrzeugs. . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Wenden an Hängen (Wenden in drei
Zügen). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Winden-Sicherheitsanweisungen . . . . . . . . . 95
Winden-Stoßbelastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Windenbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Windenschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Z
Ziehen von Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Zündkerzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Zündkerzenprüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Zündschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
168


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